Ich möchte über Abtreibung sprechen
16.05.2015 14:22
Zitat von Louanne:
Zitat von Marf:
Zitat von Louanne:
Zitat von Marf:
Mifegyne....habs gefunden.
Mifegyne habe ich auch genommen, allerdings musste da der Herzschlag bereits zu sehen sein, sonst hätte man sie nicht verschrieben bekommen.
Bis zur 9.SSW ist die möglich. ....wobei das mit dem Herzschlag ja auch wieder ein Thema ist.Ist es einer oder noch keiner.....
Deswegen sage ich ja auch das es gut ist das die Frauen da inzw. eine freiere Handhabe haben.
Ich habe die damals in der 7. Woche bekommen und mein FA sagte, dass es die erst gibt, wenn der Herzschlag eindeutig zu sehen ist. Er meinte dass allein ein positiver SST nicht ausreicht, die Schwangerschaft muss auf dem Ultraschall nachgewiesen werden.
Und danach muss man erst mal zu einer Beratungsstelle, bei Pro Familia war ich damals und dann bekommt man erst einen Termin in einer Praxis, die auch Abbrüche vornehmen.
Alles in allem ein sehr langer Prozess, da ist nichts mit "Och, dann treib ich mal ab, morgen hätte ich Zeit", sowie viele immer denken!
Also, letzteres hab ich jetzt bisher hier nirgends rauslesen können.
Trotzdem.. Eine Woche oder anderthalb ist doch kein sehr langer Prozess für eine derart schwerwiegende Entscheidung, oder?
16.05.2015 14:23
Zitat von Louanne:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von Louanne:
Mein Beitrag ist vermutlich untergegangen, aber um mal auf die Kirche zu sprechen zu kommen, das ist nun wirklich die allerletzte Instanz von der ich Hilfe hätte erwarten können. Der heilige Paulus oder wer auch immer, hilft auch nicht, wenn man geschlagen und misshandelt wird und bei Frauen, sowie ich eine war, war die Kirchentür aber ganz flott zu, das glaub mir mal. Die Kirche hätte eher befürwortet, das Kind zu bekommen und weiterhin Qualen zu leiden, aber hauptsache man behielte das Kind.
Ich bin sehr streng religiös erzogen worden, was vermutlich auch mit der Grund war, dass ich mich nie gewährt habe. Kirche und ehrliche Hilfe und Anteilnahme, das passt für mich nicht zusammen, sorry
Dann hast du wohl nur negative Erfahrungen gemacht. Es kommt wohl auch immer auf die gemeinde an, aber ich habe noch nie, wirklich noch niemals erlebt, dass irgendeinem hilfesuchenden Menschen die Kirchentür vor der Nase zugeworfen wird. Niemals!
Die Kirchentür ist noch das geringste Problem gewesen, von ehemaligen Mitgliedern der Gemeinde bin ich entweder beschimpft worden auf der Strasse oder man war auf einmal Luft.
Für mich wäre als hilfesuchende Frau, die Kirche die letzte Instanz, die ich jemals wieder um etwas bitten würde.
Und mal ehrlich, das Thema Abtreibung ist egal in welcher Religion, ja auch noch immer ein Nogothema, egal wie sehr die Frauen leiden
Ich glaube dir ehrlich gesagt nicht, dass du jemals auch nur in die Nähe einer kirchlichen Beratungsstelle gekommen bist.
Was du gerade schreibst, ist die übliche, ahnungslose Anti-Kirchen-Hetze, mit der sich heutzutage jeder gern hervortun will.
Wenn du wirklich wüsstest, wovon du da gerade sprichst, dann wüsstest du, dass es sowohl von der katholischen, als auch von der evangelischen Kirche eine sehr große Reihe an sozialen Hilfsangeboten insbesondere auch für missbrauchte Frauen (der SkF zum Beispiel). Da wird niemandem die Kirchentür vor der Nase zugeschlagen, sowas habe ich noch nie erlebt, im Gegenteil. Es wird misshandelten Frauen geholfen, Prostituierten, Sekten- und Szeneaussteigern etc.
Viele Frauenhäuser und Mutter-Kind-Heime sind unter kirchlicher Trägerschaft.
Klar wird dich die Kirche nicht freudestrahlend zur Abtreibung begleiten, aber jedem mit einem funktionierenden Resthirn sollte das von vornherein klar sein, so wie dir ein Veganer garantiert nicht beim Schlachtfest helfen wird, sondern dir Alternativen zu dem aufzeigt, was du vorhast.
Also bitte rede nicht solchen Quatsch über Dinge, von denen du offensichtlich nichts weißt.
16.05.2015 14:25
Zitat von KratzeKatze:
Zitat von RonjaRaeubertochter:
Zitat von KratzeKatze:
ich habe eine ganz klar Meinung zum Thema Abtreibung.
ich selber würde nie im leben abtreiben. einzige Ausnahme wäre, das kind ist nachweislich behindert.
trotzdem kann ich verstehen, das sich Frauen unter gewissen umständen zu einem Abbruch entscheiden und verurteile das nicht.
was ich nie tolerieren werde, ist einen Abbruch als verhütungsmethode zu benutzen. auch das habe ich leider im Bekanntenkreis schon erlebt.
Ich teile deine Meinung grundsätzlich, allerdings wollte ich den markierten Text nochmal mit zur Debatte stellen. Diese Aussage ist für mich genauso pauschal wie z behaupten "Abtreibung ist Mord". Was verstehst du denn unter Behinderung? Im Grunde sehe ich es durchaus auch so, dass es unter bestimmten Umständen humaner ist, ein Leben erst garnicht richtig entstehen zu lassen, anstelle es unter Schmerz, Qual und mangelnder Teilhabe durch eine drastische Behinderung nur so existieren zu lassen, andererseits ist das ein durchaus schmaler Grad.
Bevor ich schwanger wurde war meine Meinung dazu irgendwie recht rigoros. Seitdem da ein kleines Wunder in meinem Bauch wächst, kann ich das nichtmehr. Ab dem Moment wo wir das Herzchen erstmals haben schlagen sehen (es war gerade Reiskorngroß!) habe ich angefangen eine Bindung aufzubauen. Klar wäre ich anfangs nicht in ein depressives Loch gestürzt, hätte es nicht funktioniert, aber ich hab gemerkt mit wieviel Anspannung ich jeden Toilettengang gemeistert habe. Ist da BLut am Toilettenpapier? Wird auch alles gut gehen?
Und als dann die Frage im Raum stand: Machen wir div. diagnostische Tests um Trisomien und Co auszuschließen, da haben wir für uns ganz klar gesagt: NEIN. Wir nehmen das Kind so wie es ist. Im schlimmsten Fall auch mit Behinderung.
Aber zurück zum eigentlichen Thema: Ich bin weder absolut für, noch absolut gegen Abtreibung. Ich denke es mag Gründe geben, bei der eine Abtreibung die beste Lösung ist und ich würde deshalb nie verurteilen. Als Verhütungsmethode oder zum wiederholten Male, weil es gerade einfach ungünstig ist kann ich es aber weder akzeptieren, noch tollerieren. Das ruft bei mir eine deutliche Abneigung gegen die Frau hervor. Mord im rechtsgültigen Sinne ist es aber für mich nicht. Sagen wir, ich finde es moralisch und menschlich einfach verachtend und verwerflich und respektlos gegenüber all jenen, die sich so sehr ein Kind wünschen.
ich würde ein behindertes kind abtreiben, wenn es in seinen geistigen Fähigkeiten so sehr eingeschränkt ist, das es nie ein halbwegs eigenständiges leben führen kann.
bsp.: ein kind mit down sydrom würde ich nicht abtreiben. auch wenn es immer Hilfe im Alltag benötigen wird, so kann es mit entsprechender Förderung doch ein ein halbwegs eigenständiges leben führen.
mir ist durchaus bewußt, das es verschiedene trisomien mit unterschiedlichen Prognosen gibt. aber das im Detail aufzusplittern, führt dann doch zu weit.
ich denke der kern meiner aussage ist angekommen.
ich selber kann mit nicht vorstellen, ein kind groß zu ziehen, das bis an mein Lebensende eine intensivpflege benötigt.
das würde mich in meiner eigenen Vorstellung vom leben zu sehr einschränken. klingt hart, aber das ist eine rein sachliche Betrachtung von mir,
auch wenn ich Mutter bin, so möchte ich irgendwann auch wieder ein eigenes leben mit meinem mann führen.
klar kann man jetzt auch sagen, das ein bis dahin gesundes kind unter der Geburt erst eine Behinderung bekommen kann. oder es hat einen Unfall.
das kann ich ja dann auch nicht einfach weg geben. das liegt dann aber nicht mehr in meiner macht und betrachte ich als Schicksal, das mein mann und ich dann annehmen müssen.
Ehrlich gemeinte Frage: Fändest du Euthanasie moralisch vertretbar?
16.05.2015 14:29
Zitat von CaféCortado:
Zitat von Louanne:
Zitat von Marf:
Zitat von Louanne:
...
Bis zur 9.SSW ist die möglich. ....wobei das mit dem Herzschlag ja auch wieder ein Thema ist.Ist es einer oder noch keiner.....
Deswegen sage ich ja auch das es gut ist das die Frauen da inzw. eine freiere Handhabe haben.
Ich habe die damals in der 7. Woche bekommen und mein FA sagte, dass es die erst gibt, wenn der Herzschlag eindeutig zu sehen ist. Er meinte dass allein ein positiver SST nicht ausreicht, die Schwangerschaft muss auf dem Ultraschall nachgewiesen werden.
Und danach muss man erst mal zu einer Beratungsstelle, bei Pro Familia war ich damals und dann bekommt man erst einen Termin in einer Praxis, die auch Abbrüche vornehmen.
Alles in allem ein sehr langer Prozess, da ist nichts mit "Och, dann treib ich mal ab, morgen hätte ich Zeit", sowie viele immer denken!
Also, letzteres hab ich jetzt bisher hier nirgends rauslesen können.
Trotzdem.. Eine Woche oder anderthalb ist doch kein sehr langer Prozess für eine derart schwerwiegende Entscheidung, oder?
Das wollte ich auch gerade sagen.Und selbst wenn es langer dauert kann man mithilfe des Medikaments noch stationär abbrechen.
16.05.2015 14:31
Zitat von silbermarie:
Zitat von Louanne:
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:
Zitat von Louanne:
Mein Beitrag ist vermutlich untergegangen, aber um mal auf die Kirche zu sprechen zu kommen, das ist nun wirklich die allerletzte Instanz von der ich Hilfe hätte erwarten können. Der heilige Paulus oder wer auch immer, hilft auch nicht, wenn man geschlagen und misshandelt wird und bei Frauen, sowie ich eine war, war die Kirchentür aber ganz flott zu, das glaub mir mal. Die Kirche hätte eher befürwortet, das Kind zu bekommen und weiterhin Qualen zu leiden, aber hauptsache man behielte das Kind.
Ich bin sehr streng religiös erzogen worden, was vermutlich auch mit der Grund war, dass ich mich nie gewährt habe. Kirche und ehrliche Hilfe und Anteilnahme, das passt für mich nicht zusammen, sorry
Dann hast du wohl nur negative Erfahrungen gemacht. Es kommt wohl auch immer auf die gemeinde an, aber ich habe noch nie, wirklich noch niemals erlebt, dass irgendeinem hilfesuchenden Menschen die Kirchentür vor der Nase zugeworfen wird. Niemals!
Die Kirchentür ist noch das geringste Problem gewesen, von ehemaligen Mitgliedern der Gemeinde bin ich entweder beschimpft worden auf der Strasse oder man war auf einmal Luft.
Für mich wäre als hilfesuchende Frau, die Kirche die letzte Instanz, die ich jemals wieder um etwas bitten würde.
Und mal ehrlich, das Thema Abtreibung ist egal in welcher Religion, ja auch noch immer ein Nogothema, egal wie sehr die Frauen leiden
Ich glaube dir ehrlich gesagt nicht, dass du jemals auch nur in die Nähe einer kirchlichen Beratungsstelle gekommen bist.
Was du gerade schreibst, ist die übliche, ahnungslose Anti-Kirchen-Hetze, mit der sich heutzutage jeder gern hervortun will.
Wenn du wirklich wüsstest, wovon du da gerade sprichst, dann wüsstest du, dass es sowohl von der katholischen, als auch von der evangelischen Kirche eine sehr große Reihe an sozialen Hilfsangeboten insbesondere auch für missbrauchte Frauen (der SkF zum Beispiel). Da wird niemandem die Kirchentür vor der Nase zugeschlagen, sowas habe ich noch nie erlebt, im Gegenteil. Es wird misshandelten Frauen geholfen, Prostituierten, Sekten- und Szeneaussteigern etc.
Viele Frauenhäuser und Mutter-Kind-Heime sind unter kirchlicher Trägerschaft.
Klar wird dich die Kirche nicht freudestrahlend zur Abtreibung begleiten, aber jedem mit einem funktionierenden Resthirn sollte das von vornherein klar sein, so wie dir ein Veganer garantiert nicht beim Schlachtfest helfen wird, sondern dir Alternativen zu dem aufzeigt, was du vorhast.
Also bitte rede nicht solchen Quatsch über Dinge, von denen du offensichtlich nichts weißt.
Nur, weil Du es Dir nicht vorstellen kannst, heisst es nicht, dass es mir nicht passiert ist! Und das ist typisch für die Institution Kirche, es wird alles abgestritten! Und sorry, diese Hilfsorganisationen, gibt es auch noch nicht allzu lange und soweit ich weiss auch nicht in jeder Stadt.
Finde ich super anmassend und unpassend einfach zu behaupten, dass jemand lügt!
16.05.2015 14:33
Die gibt es schon viel länger als jede weltliche Institution...
Mich würde dann aber mal interessieren, welcher Verein bzw. welche Stelle das war, von der du solche Zurückweisung erfahren haben willst...
Mich würde dann aber mal interessieren, welcher Verein bzw. welche Stelle das war, von der du solche Zurückweisung erfahren haben willst...
16.05.2015 14:35
Zitat von CaféCortado:
Zitat von Louanne:
Zitat von Marf:
Zitat von Louanne:
...
Bis zur 9.SSW ist die möglich. ....wobei das mit dem Herzschlag ja auch wieder ein Thema ist.Ist es einer oder noch keiner.....
Deswegen sage ich ja auch das es gut ist das die Frauen da inzw. eine freiere Handhabe haben.
Ich habe die damals in der 7. Woche bekommen und mein FA sagte, dass es die erst gibt, wenn der Herzschlag eindeutig zu sehen ist. Er meinte dass allein ein positiver SST nicht ausreicht, die Schwangerschaft muss auf dem Ultraschall nachgewiesen werden.
Und danach muss man erst mal zu einer Beratungsstelle, bei Pro Familia war ich damals und dann bekommt man erst einen Termin in einer Praxis, die auch Abbrüche vornehmen.
Alles in allem ein sehr langer Prozess, da ist nichts mit "Och, dann treib ich mal ab, morgen hätte ich Zeit", sowie viele immer denken!
Also, letzteres hab ich jetzt bisher hier nirgends rauslesen können.
Trotzdem.. Eine Woche oder anderthalb ist doch kein sehr langer Prozess für eine derart schwerwiegende Entscheidung, oder?
Also ich empfand das damals als eine halbe Ewigkeit! Bei mir hat es 2 Wochen gedauert bis ich in der Praxis "behandelt" wurde. Wenn man 2 Wochen lang weiss, dass man zu 100 Prozent schwanger ist und jeden morgen damit aufwacht, dass man sich nicht freuen darf, dass man egal was man macht, keine Chance bekommt, dann ist man einfach nur froh wenn es endlich vorbei ist. Zumindest war das bei mir so.
16.05.2015 14:38
Also meine Meinung, es rechtfertigt nichts eine Abtreibung!
In der heutigen Zeit sind uns so viele Möglichkeiten gegeben. Ob staatliche Unterstützung, ob Adoption, die Pille danach (vorbeugend) usw.
Für mich persönlich ist Mord dann, wenn ich entscheide wann wer zu sterben hat. Egal, ob Spinne, Fliege, eine Zelle oder sonst etwas.
Sobald ich entscheide, ein Leben zu beenden, ist es für mich Mord, egal ab wann Leben beginnt.
Eine Freundin hatte in kurzer Zeit 2 (!) Abtreibungen vorgenommen. Ich habe ihr mein Unverständnis diesbezüglich nicht gesagt, sondern mir gedacht, denn solch eine Entscheidung zu treffen, mag vielen nicht leicht fallen.
Sie war mit Zwillingen schwanger..... Hatte aber einen frischen Partner, der klipp und klar gesagt hat: Nein, ich möchte jetzt keine Kinder. Sie steckte ebenfalls in einer frischen Scheidung - also ging Sie den Schritt und lies abtreiben.
Ich muss dazu erwähnen, sie verhütet mit der Pille, dazu gleich weiteres.....
Nach 4 Wochen hatten die beiden dann wieder Sex, mit Pille verhütet, wieder schwanger und unglaublich, wieder mit Zwillingen....
Ende vom Lied, wieder Abtreibung, andere Klinik, weil sie sich schon "assi" vor kam!
Es stellte sich dann raus, dass sobald sie Nasenspray, Kopfschmerztabletten oder iwas anderes zu sich nimmt, die Pille sich aufhebt - ich habe das bestimmte Wort dafür vergessen, wie sich das schimpft.
Ich saß am Telefon und dachte mir: Schlechter Scherz... Zwei mal abgetrieben innerhalb 2 Monate und das gleich zwei mal mit Zwillingen - für mich Mord!
Dann sch**** ich auf den Kerl und mach das Ding, wenn ich bis zur Geburt immer noch nicht davon überzeugt bin, freuen sich andere Familien!
Es ist einfach so, dass viele nur an sich denken, ich kann es mir nicht leisten, ich möchte das nicht, ich wurde vergewaltigt, ich habe geschlampt / nicht aufgepasst, mein Kerl will nicht usw usw usw.
Sorry, für mich ein No Go. Nichts (nicht mal eine Vergewaltigung) rechtfertigt das in meinen Augen, denn das Ungeborene kann nichts dafür und wenn man es wirklich nicht will, dann freuen sich bitterlich andere Familien darauf!
In der heutigen Zeit sind uns so viele Möglichkeiten gegeben. Ob staatliche Unterstützung, ob Adoption, die Pille danach (vorbeugend) usw.
Für mich persönlich ist Mord dann, wenn ich entscheide wann wer zu sterben hat. Egal, ob Spinne, Fliege, eine Zelle oder sonst etwas.
Sobald ich entscheide, ein Leben zu beenden, ist es für mich Mord, egal ab wann Leben beginnt.
Eine Freundin hatte in kurzer Zeit 2 (!) Abtreibungen vorgenommen. Ich habe ihr mein Unverständnis diesbezüglich nicht gesagt, sondern mir gedacht, denn solch eine Entscheidung zu treffen, mag vielen nicht leicht fallen.
Sie war mit Zwillingen schwanger..... Hatte aber einen frischen Partner, der klipp und klar gesagt hat: Nein, ich möchte jetzt keine Kinder. Sie steckte ebenfalls in einer frischen Scheidung - also ging Sie den Schritt und lies abtreiben.
Ich muss dazu erwähnen, sie verhütet mit der Pille, dazu gleich weiteres.....
Nach 4 Wochen hatten die beiden dann wieder Sex, mit Pille verhütet, wieder schwanger und unglaublich, wieder mit Zwillingen....
Ende vom Lied, wieder Abtreibung, andere Klinik, weil sie sich schon "assi" vor kam!
Es stellte sich dann raus, dass sobald sie Nasenspray, Kopfschmerztabletten oder iwas anderes zu sich nimmt, die Pille sich aufhebt - ich habe das bestimmte Wort dafür vergessen, wie sich das schimpft.
Ich saß am Telefon und dachte mir: Schlechter Scherz... Zwei mal abgetrieben innerhalb 2 Monate und das gleich zwei mal mit Zwillingen - für mich Mord!
Dann sch**** ich auf den Kerl und mach das Ding, wenn ich bis zur Geburt immer noch nicht davon überzeugt bin, freuen sich andere Familien!
Es ist einfach so, dass viele nur an sich denken, ich kann es mir nicht leisten, ich möchte das nicht, ich wurde vergewaltigt, ich habe geschlampt / nicht aufgepasst, mein Kerl will nicht usw usw usw.
Sorry, für mich ein No Go. Nichts (nicht mal eine Vergewaltigung) rechtfertigt das in meinen Augen, denn das Ungeborene kann nichts dafür und wenn man es wirklich nicht will, dann freuen sich bitterlich andere Familien darauf!
16.05.2015 14:39
Zitat von silbermarie:
Die gibt es schon viel länger als jede weltliche Institution...
Mich würde dann aber mal interessieren, welcher Verein bzw. welche Stelle das war, von der du solche Zurückweisung erfahren haben willst...
Kein Verein, meine eigene damalige Gemeinde! Meine Glaubenbrüder und Schwestern, wie man so schön sagt, das ganze verlogene, heuchlerische Pack, mit denen ich gross geworden bin. Die Leute, für die Kirche mehr bedeutet hat als alles andere.
Kirche ist für mich heute das schlimmste was es gibt und ich muss mich dafür weder schämen, noch ist es mir unangenehm oder peinlich. Nach diesen Erfahrungen von damals bin ich übrigens Gott näher als jemals vorher, heute weiss ich, dass ich kein Gebäude brauche um eventuell zu beten oder um Zwiesprache zu halten. Wenn ich mit Gott reden will, kann ich das auch auf dem Klo tun, wenns denn sein muss.
16.05.2015 14:40
Zitat von Louanne:
Zitat von silbermarie:
Die gibt es schon viel länger als jede weltliche Institution...
Mich würde dann aber mal interessieren, welcher Verein bzw. welche Stelle das war, von der du solche Zurückweisung erfahren haben willst...
Kein Verein, meine eigene damalige Gemeinde! Meine Glaubenbrüder und Schwestern, wie man so schön sagt, das ganze verlogene, heuchlerische Pack, mit denen ich gross geworden bin. Die Leute, für die Kirche mehr bedeutet hat als alles andere.
Kirche ist für mich heute das schlimmste was es gibt und ich muss mich dafür weder schämen, noch ist es mir unangenehm oder peinlich. Nach diesen Erfahrungen von damals bin ich übrigens Gott näher als jemals vorher, heute weiss ich, dass ich kein Gebäude brauche um eventuell zu beten oder um Zwiesprache zu halten. Wenn ich mit Gott reden will, kann ich das auch auf dem Klo tun, wenns denn sein muss.
Was war das für eine Kirche? Freikirche zufällig?
16.05.2015 14:41
Zitat von Lucas_Mama:
Also meine Meinung, es rechtfertigt nichts eine Abtreibung!
In der heutigen Zeit sind uns so viele Möglichkeiten gegeben. Ob staatliche Unterstützung, ob Adoption, die Pille danach (vorbeugend) usw.
Für mich persönlich ist Mord dann, wenn ich entscheide wann wer zu sterben hat. Egal, ob Spinne, Fliege, eine Zelle oder sonst etwas.
Sobald ich entscheide, ein Leben zu beenden, ist es für mich Mord, egal ab wann Leben beginnt.
Eine Freundin hatte in kurzer Zeit 2 (!) Abtreibungen vorgenommen. Ich habe ihr mein Unverständnis diesbezüglich nicht gesagt, sondern mir gedacht, denn solch eine Entscheidung zu treffen, mag vielen nicht leicht fallen.
Sie war mit Zwillingen schwanger..... Hatte aber einen frischen Partner, der klipp und klar gesagt hat: Nein, ich möchte jetzt keine Kinder. Sie steckte ebenfalls in einer frischen Scheidung - also ging Sie den Schritt und lies abtreiben.
Ich muss dazu erwähnen, sie verhütet mit der Pille, dazu gleich weiteres.....
Nach 4 Wochen hatten die beiden dann wieder Sex, mit Pille verhütet, wieder schwanger und unglaublich, wieder mit Zwillingen....
Ende vom Lied, wieder Abtreibung, andere Klinik, weil sie sich schon "assi" vor kam!
Es stellte sich dann raus, dass sobald sie Nasenspray, Kopfschmerztabletten oder iwas anderes zu sich nimmt, die Pille sich aufhebt - ich habe das bestimmte Wort dafür vergessen, wie sich das schimpft.
Ich saß am Telefon und dachte mir: Schlechter Scherz... Zwei mal abgetrieben innerhalb 2 Monate und das gleich zwei mal mit Zwillingen - für mich Mord!
Dann sch**** ich auf den Kerl und mach das Ding, wenn ich bis zur Geburt immer noch nicht davon überzeugt bin, freuen sich andere Familien!
Es ist einfach so, dass viele nur an sich denken, ich kann es mir nicht leisten, ich möchte das nicht, ich wurde vergewaltigt, ich habe geschlampt / nicht aufgepasst, mein Kerl will nicht usw usw usw.
Sorry, für mich ein No Go. Nichts (nicht mal eine Vergewaltigung) rechtfertigt das in meinen Augen, denn das Ungeborene kann nichts dafür und wenn man es wirklich nicht will, dann freuen sich bitterlich andere Familien darauf!
Hier seh ich das wie sagt anders - schlichtweg, weil hier bereits das bloße Austragen der Schwangerschaft, zum Beispiel zum Zwecke der anschließenden Adoption, eine massivste Traumatisierung noch verstärken kann.
16.05.2015 14:41
Zitat von Lucas_Mama:
Also meine Meinung, es rechtfertigt nichts eine Abtreibung!
In der heutigen Zeit sind uns so viele Möglichkeiten gegeben. Ob staatliche Unterstützung, ob Adoption, die Pille danach (vorbeugend) usw.
Für mich persönlich ist Mord dann, wenn ich entscheide wann wer zu sterben hat. Egal, ob Spinne, Fliege, eine Zelle oder sonst etwas.
Sobald ich entscheide, ein Leben zu beenden, ist es für mich Mord, egal ab wann Leben beginnt.
Eine Freundin hatte in kurzer Zeit 2 (!) Abtreibungen vorgenommen. Ich habe ihr mein Unverständnis diesbezüglich nicht gesagt, sondern mir gedacht, denn solch eine Entscheidung zu treffen, mag vielen nicht leicht fallen.
Sie war mit Zwillingen schwanger..... Hatte aber einen frischen Partner, der klipp und klar gesagt hat: Nein, ich möchte jetzt keine Kinder. Sie steckte ebenfalls in einer frischen Scheidung - also ging Sie den Schritt und lies abtreiben.
Ich muss dazu erwähnen, sie verhütet mit der Pille, dazu gleich weiteres.....
Nach 4 Wochen hatten die beiden dann wieder Sex, mit Pille verhütet, wieder schwanger und unglaublich, wieder mit Zwillingen....
Ende vom Lied, wieder Abtreibung, andere Klinik, weil sie sich schon "assi" vor kam!
Es stellte sich dann raus, dass sobald sie Nasenspray, Kopfschmerztabletten oder iwas anderes zu sich nimmt, die Pille sich aufhebt - ich habe das bestimmte Wort dafür vergessen, wie sich das schimpft.
Ich saß am Telefon und dachte mir: Schlechter Scherz... Zwei mal abgetrieben innerhalb 2 Monate und das gleich zwei mal mit Zwillingen - für mich Mord!
Dann sch**** ich auf den Kerl und mach das Ding, wenn ich bis zur Geburt immer noch nicht davon überzeugt bin, freuen sich andere Familien!
Es ist einfach so, dass viele nur an sich denken, ich kann es mir nicht leisten, ich möchte das nicht, ich wurde vergewaltigt, ich habe geschlampt / nicht aufgepasst, mein Kerl will nicht usw usw usw.
Sorry, für mich ein No Go. Nichts (nicht mal eine Vergewaltigung) rechtfertigt das in meinen Augen, denn das Ungeborene kann nichts dafür und wenn man es wirklich nicht will, dann freuen sich bitterlich andere Familien darauf!
Wir sind ja selten einer Meinung, aber da kann ich dir nur 100% zustimmen.
16.05.2015 14:42
Zitat von Lucas_Mama:
Also meine Meinung, es rechtfertigt nichts eine Abtreibung!
In der heutigen Zeit sind uns so viele Möglichkeiten gegeben. Ob staatliche Unterstützung, ob Adoption, die Pille danach (vorbeugend) usw.
Für mich persönlich ist Mord dann, wenn ich entscheide wann wer zu sterben hat. Egal, ob Spinne, Fliege, eine Zelle oder sonst etwas.
Sobald ich entscheide, ein Leben zu beenden, ist es für mich Mord, egal ab wann Leben beginnt.
Eine Freundin hatte in kurzer Zeit 2 (!) Abtreibungen vorgenommen. Ich habe ihr mein Unverständnis diesbezüglich nicht gesagt, sondern mir gedacht, denn solch eine Entscheidung zu treffen, mag vielen nicht leicht fallen.
Sie war mit Zwillingen schwanger..... Hatte aber einen frischen Partner, der klipp und klar gesagt hat: Nein, ich möchte jetzt keine Kinder. Sie steckte ebenfalls in einer frischen Scheidung - also ging Sie den Schritt und lies abtreiben.
Ich muss dazu erwähnen, sie verhütet mit der Pille, dazu gleich weiteres.....
Nach 4 Wochen hatten die beiden dann wieder Sex, mit Pille verhütet, wieder schwanger und unglaublich, wieder mit Zwillingen....
Ende vom Lied, wieder Abtreibung, andere Klinik, weil sie sich schon "assi" vor kam!
Es stellte sich dann raus, dass sobald sie Nasenspray, Kopfschmerztabletten oder iwas anderes zu sich nimmt, die Pille sich aufhebt - ich habe das bestimmte Wort dafür vergessen, wie sich das schimpft.
Ich saß am Telefon und dachte mir: Schlechter Scherz... Zwei mal abgetrieben innerhalb 2 Monate und das gleich zwei mal mit Zwillingen - für mich Mord!
Dann sch**** ich auf den Kerl und mach das Ding, wenn ich bis zur Geburt immer noch nicht davon überzeugt bin, freuen sich andere Familien!
Es ist einfach so, dass viele nur an sich denken, ich kann es mir nicht leisten, ich möchte das nicht, ich wurde vergewaltigt, ich habe geschlampt / nicht aufgepasst, mein Kerl will nicht usw usw usw.
Sorry, für mich ein No Go. Nichts (nicht mal eine Vergewaltigung) rechtfertigt das in meinen Augen, denn das Ungeborene kann nichts dafür und wenn man es wirklich nicht will, dann freuen sich bitterlich andere Familien darauf!
Eine Vergewaltigung rechtfertigt keine Abtreibung!!!!!?????
16.05.2015 14:44
Zitat von silbermarie:
Zitat von Louanne:
Zitat von silbermarie:
Die gibt es schon viel länger als jede weltliche Institution...
Mich würde dann aber mal interessieren, welcher Verein bzw. welche Stelle das war, von der du solche Zurückweisung erfahren haben willst...
Kein Verein, meine eigene damalige Gemeinde! Meine Glaubenbrüder und Schwestern, wie man so schön sagt, das ganze verlogene, heuchlerische Pack, mit denen ich gross geworden bin. Die Leute, für die Kirche mehr bedeutet hat als alles andere.
Kirche ist für mich heute das schlimmste was es gibt und ich muss mich dafür weder schämen, noch ist es mir unangenehm oder peinlich. Nach diesen Erfahrungen von damals bin ich übrigens Gott näher als jemals vorher, heute weiss ich, dass ich kein Gebäude brauche um eventuell zu beten oder um Zwiesprache zu halten. Wenn ich mit Gott reden will, kann ich das auch auf dem Klo tun, wenns denn sein muss.
Was war das für eine Kirche? Freikirche zufällig?
Nein, stink normale katholische Gemeinde!
16.05.2015 14:46
Ich finde jede Frau sollte die Entscheidung ob sie nun antreibt oder nicht, bis zu einer bestimmten Woche ganz für sich alleine Entscheiden. Lieber sie bricht die Entstehung ihres Kindes ab, als dass sie sich irgendwann hochschwanger vor einen Zug wirft, weil sie mit dem Kind nicht leben kann. Denn selbst wenn sie ihr Kind abgeben würde, würde es ja existieren, und zum abgeben muss auch noch der Vater zustimmen... Was wenn er das Kind will? Dann muss sie natürlich Unterhalt zahlen usw....
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