Mütter- und Schwangerenforum

Ist das Tierliebe??????

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07.05.2016 15:02
Sorry, aber es ist eine Taube gewesen. Wegen einer Taube hätte ich nicht in der Tierklinik angerufen.
Engelchen1975
3656 Beiträge
07.05.2016 15:45
Sorry ebenso-aber wann fängt bei dir an,ein Tier zu sein,daß man nicht leiden sehen möchte?
Seramonchen
37421 Beiträge
07.05.2016 16:50
Also ich hätte dem Tier ganz sicher keins übergezogen und mein Mann hätte das auch nicht gekonnt. Ich wäre dann einfach in die Klinik gefahren und hätte sie dort auf eine sanfte Weise erlösen lassen. Kann die Aussage von dem Arzt auch nicht verstehen und ein wenig auch die Aussagen hier nicht.
07.05.2016 17:12
Wie Lila schon anmerkte, ist zu bezweifeln, dass die Tötung beim Tierarzt humaner wäre. Einfach, weil sie beinhaltet, dass man das Tier einfängt und transportiert. Das ist schon für ein gesundes Wildtier Stress vor dem Herrn.
Da finde ich die Schaufel wirklich humaner, weil schneller.
-Brünni88
23365 Beiträge
07.05.2016 18:07
Zitat von zuppilini:

wo genau ist denn nun der Unterschied, ob ich eine Taube erlöse, oder ein pferd/Katze/Hund? müssen die mehr leiden, weil sie süßer sind?

ich finde erlösen in manchen Situationen richtig. ob es nun gesetzlich gestattet ist oder nicht. falsch finde ich ich die Aussage der Klinik allemal. es ist schlicht ihr Job da zu helfen, wenn sich schon jemand die Mühe macht und sie anruft. wer das wegen ner Taube nicht will, hat den Beruf verfehlt. im übrigen ist die Situation häufig so, dass man als Laie gar nicht einschätzen kann, ob das Tier nun erlöst werden muss, oder nicht.

zum Schluss: Bauern würde ich aus der Geschichte mal rauslassen. die ertränken auch gerne mal katzenbabys statt einmal ein paar Mark fuffzig in eine Kastration zu stecken. sicher nicht alle, aber es kommt wirklich regelmäßig vor. also als Berufsgruppe haben die nicht die moralische deutungshoheit was Tiere angeht.
was ist denn das für eine unnötige aussage... Immer die blöden bauern...
Der rest der menschheit hat auch keinen respekt vor bauerm die für im schnitt 3 euro pro stunde verdienen und für unser täglich brot, gemüse, obst, fleisch, milch etc sorgen... Mal daran gedacht das der bauer sich das einfach nicht leisten konnte?

07.05.2016 18:10
Zitat von Mamota:

Wie Lila schon anmerkte, ist zu bezweifeln, dass die Tötung beim Tierarzt humaner wäre. Einfach, weil sie beinhaltet, dass man das Tier einfängt und transportiert. Das ist schon für ein gesundes Wildtier Stress vor dem Herrn.
Da finde ich die Schaufel wirklich humaner, weil schneller.


Sofern die Person das Tier auf Anhieb tötet wäre es bestimmt humaner. Da die meisten Menschen im Tiere töten aber nicht so geübt sind wage ich zu bezweifeln, dass die Tötung garantiert schnell und schmerzlos abläuft.
Wenn dann auch noch jemand es macht, der Hemmungen hat oder Angst, will ich mir gar nicht ausmalen, was sich da mitunter für Dinge abspielen
Ich hätte die Taube niemals selbst töten können, ich kann das einfach nicht. Mein Tierarzt hätte mir aber auch geholfen und mir nicht so einen saudämlichen Kommentar reingereicht.

Ich finde es toll von dir, liebe te, dass du versucht hast der Taube zu helfen. Diese Denkweise, dass einige Lebewesen mehr wert sind gut behandelt zu werden als andere ist meiner Meinung nach die Wurzel ganz vielen Übels auf dieser Welt. Manche Kommentare hier lassen mir echt die Haare zu Berge stehen
Die Annahme, dass jemand der beruflich mit Tiermedizin zu tun hat auch gleichzeitig auch ein Tierfreund ist, ist zwar eigentlich logisch gesehen nachvollziehbar, in der Realität leider viel zu oft falsch. Das durfte ich mittlerweile auch schon mehrfach persönlich erfahren
-Brünni88
23365 Beiträge
07.05.2016 18:10
Zum eigentlichen thema:

Ich hätte sie auch getötet und es macht mir auch nichts aus. Besser als leiden gelassen.
07.05.2016 18:16
Zitat von -Brünni88:

Zitat von zuppilini:

wo genau ist denn nun der Unterschied, ob ich eine Taube erlöse, oder ein pferd/Katze/Hund? müssen die mehr leiden, weil sie süßer sind?

ich finde erlösen in manchen Situationen richtig. ob es nun gesetzlich gestattet ist oder nicht. falsch finde ich ich die Aussage der Klinik allemal. es ist schlicht ihr Job da zu helfen, wenn sich schon jemand die Mühe macht und sie anruft. wer das wegen ner Taube nicht will, hat den Beruf verfehlt. im übrigen ist die Situation häufig so, dass man als Laie gar nicht einschätzen kann, ob das Tier nun erlöst werden muss, oder nicht.

zum Schluss: Bauern würde ich aus der Geschichte mal rauslassen. die ertränken auch gerne mal katzenbabys statt einmal ein paar Mark fuffzig in eine Kastration zu stecken. sicher nicht alle, aber es kommt wirklich regelmäßig vor. also als Berufsgruppe haben die nicht die moralische deutungshoheit was Tiere angeht.
was ist denn das für eine unnötige aussage... Immer die blöden bauern...
Der rest der menschheit hat auch keinen respekt vor bauerm die für im schnitt 3 euro pro stunde verdienen und für unser täglich brot, gemüse, obst, fleisch, milch etc sorgen... Mal daran gedacht das der bauer sich das einfach nicht leisten konnte?


Ich kenne viele Bauern die ihre Katzen gar nicht kastrieren WOLLEN. Viele Tierschutzvereine übernehmen mittlerweile alle kosten und fangen die Tiere sogar ein. Der Bauer muss nur "ja" sagen, sonst nichts.
Du glaubst gar nicht, wie viele das nicht wollen. Da krepiert dann halt regelmäßig Katzen oder überflüssige Kitten werden ertränkt, aber die übrigen sind halt mäusefänger.
Lila17
11966 Beiträge
07.05.2016 18:24
Zitat von Morly:

Zitat von Mamota:

Wie Lila schon anmerkte, ist zu bezweifeln, dass die Tötung beim Tierarzt humaner wäre. Einfach, weil sie beinhaltet, dass man das Tier einfängt und transportiert. Das ist schon für ein gesundes Wildtier Stress vor dem Herrn.
Da finde ich die Schaufel wirklich humaner, weil schneller.


Sofern die Person das Tier auf Anhieb tötet wäre es bestimmt humaner. Da die meisten Menschen im Tiere töten aber nicht so geübt sind wage ich zu bezweifeln, dass die Tötung garantiert schnell und schmerzlos abläuft.
Wenn dann auch noch jemand es macht, der Hemmungen hat oder Angst, will ich mir gar nicht ausmalen, was sich da mitunter für Dinge abspielen
Ich hätte die Taube niemals selbst töten können, ich kann das einfach nicht. Mein Tierarzt hätte mir aber auch geholfen und mir nicht so einen saudämlichen Kommentar reingereicht.

Ich finde es toll von dir, liebe te, dass du versucht hast der Taube zu helfen. Diese Denkweise, dass einige Lebewesen mehr wert sind gut behandelt zu werden als andere ist meiner Meinung nach die Wurzel ganz vielen Übels auf dieser Welt. Manche Kommentare hier lassen mir echt die Haare zu Berge stehen
Die Annahme, dass jemand der beruflich mit Tiermedizin zu tun hat auch gleichzeitig auch ein Tierfreund ist, ist zwar eigentlich logisch gesehen nachvollziehbar, in der Realität leider viel zu oft falsch. Das durfte ich mittlerweile auch schon mehrfach persönlich erfahren


Wo hast du das gelesen? Von mir zumindest nicht. Ich habe niemals gesagt, ist nur ne dumme Taube, weg mit ihr. Nie!
Aber man muss sein Handeln auch mal reflektieren, welchen Sinn und Nutzen das ganze hat und was ein Wildertier (!) aushalten sollte an Stress usw..
Mal angenommen ihr findet eine gemeine Gartenratte die verletzt ist. Wird die auch eingesammelt? Oder ein verletzter Frosch. (Ja mir ist klar, er ist kein Wirbeltier, aber ist er deswegen weniger wert?)
Die surrende Mücke im Schlafzimmer wird auch gekillt weil sie nervt. Auch kein Wirbeltier. Ich weiß nicht mal, ob sie ein zentrales Nervensystem haben. Aber es ist ein Lebewesen und hat seine Daseinsberechtigung.
Ich finds total anmaßend, dass hier einigen "die Haare zu Berge stehen".....man mag unterschiedlich handeln, aber es ist wohl kaum zum Haare raufen, dass nicht jeder einen Tierarzt für eine Taube holt!
Serafinchen
4419 Beiträge
07.05.2016 19:33
Zitat von Lila17:

Zitat von Morly:

Zitat von Mamota:

Wie Lila schon anmerkte, ist zu bezweifeln, dass die Tötung beim Tierarzt humaner wäre. Einfach, weil sie beinhaltet, dass man das Tier einfängt und transportiert. Das ist schon für ein gesundes Wildtier Stress vor dem Herrn.
Da finde ich die Schaufel wirklich humaner, weil schneller.


Sofern die Person das Tier auf Anhieb tötet wäre es bestimmt humaner. Da die meisten Menschen im Tiere töten aber nicht so geübt sind wage ich zu bezweifeln, dass die Tötung garantiert schnell und schmerzlos abläuft.
Wenn dann auch noch jemand es macht, der Hemmungen hat oder Angst, will ich mir gar nicht ausmalen, was sich da mitunter für Dinge abspielen
Ich hätte die Taube niemals selbst töten können, ich kann das einfach nicht. Mein Tierarzt hätte mir aber auch geholfen und mir nicht so einen saudämlichen Kommentar reingereicht.

Ich finde es toll von dir, liebe te, dass du versucht hast der Taube zu helfen. Diese Denkweise, dass einige Lebewesen mehr wert sind gut behandelt zu werden als andere ist meiner Meinung nach die Wurzel ganz vielen Übels auf dieser Welt. Manche Kommentare hier lassen mir echt die Haare zu Berge stehen
Die Annahme, dass jemand der beruflich mit Tiermedizin zu tun hat auch gleichzeitig auch ein Tierfreund ist, ist zwar eigentlich logisch gesehen nachvollziehbar, in der Realität leider viel zu oft falsch. Das durfte ich mittlerweile auch schon mehrfach persönlich erfahren


Wo hast du das gelesen? Von mir zumindest nicht. Ich habe niemals gesagt, ist nur ne dumme Taube, weg mit ihr. Nie!
Aber man muss sein Handeln auch mal reflektieren, welchen Sinn und Nutzen das ganze hat und was ein Wildertier (!) aushalten sollte an Stress usw..
Mal angenommen ihr findet eine gemeine Gartenratte die verletzt ist. Wird die auch eingesammelt? Oder ein verletzter Frosch. (Ja mir ist klar, er ist kein Wirbeltier, aber ist er deswegen weniger wert?)
Die surrende Mücke im Schlafzimmer wird auch gekillt weil sie nervt. Auch kein Wirbeltier. Ich weiß nicht mal, ob sie ein zentrales Nervensystem haben. Aber es ist ein Lebewesen und hat seine Daseinsberechtigung.
Ich finds total anmaßend, dass hier einigen "die Haare zu Berge stehen".....man mag unterschiedlich handeln, aber es ist wohl kaum zum Haare raufen, dass nicht jeder einen Tierarzt für eine Taube holt!

Ich habe auch schon eine Babymaus mit nach Hause gebracht und habe versucht sie mit Muttermilch aufzupeppeln. Der Tierarzt wollte mir da auch nicht helfen und meinte ich solle sie wieder aussetzen.... leider hat sie es letzten Endes doch nicht geschafft. Aber schade fand ich die Reaktion vom Tierarzt schon, auch wenn es "nur" eine Maus war.
07.05.2016 19:49
Zitat von Lila17:

Zitat von Morly:

Zitat von Mamota:

Wie Lila schon anmerkte, ist zu bezweifeln, dass die Tötung beim Tierarzt humaner wäre. Einfach, weil sie beinhaltet, dass man das Tier einfängt und transportiert. Das ist schon für ein gesundes Wildtier Stress vor dem Herrn.
Da finde ich die Schaufel wirklich humaner, weil schneller.


Sofern die Person das Tier auf Anhieb tötet wäre es bestimmt humaner. Da die meisten Menschen im Tiere töten aber nicht so geübt sind wage ich zu bezweifeln, dass die Tötung garantiert schnell und schmerzlos abläuft.
Wenn dann auch noch jemand es macht, der Hemmungen hat oder Angst, will ich mir gar nicht ausmalen, was sich da mitunter für Dinge abspielen
Ich hätte die Taube niemals selbst töten können, ich kann das einfach nicht. Mein Tierarzt hätte mir aber auch geholfen und mir nicht so einen saudämlichen Kommentar reingereicht.

Ich finde es toll von dir, liebe te, dass du versucht hast der Taube zu helfen. Diese Denkweise, dass einige Lebewesen mehr wert sind gut behandelt zu werden als andere ist meiner Meinung nach die Wurzel ganz vielen Übels auf dieser Welt. Manche Kommentare hier lassen mir echt die Haare zu Berge stehen
Die Annahme, dass jemand der beruflich mit Tiermedizin zu tun hat auch gleichzeitig auch ein Tierfreund ist, ist zwar eigentlich logisch gesehen nachvollziehbar, in der Realität leider viel zu oft falsch. Das durfte ich mittlerweile auch schon mehrfach persönlich erfahren


Wo hast du das gelesen? Von mir zumindest nicht. Ich habe niemals gesagt, ist nur ne dumme Taube, weg mit ihr. Nie!
Aber man muss sein Handeln auch mal reflektieren, welchen Sinn und Nutzen das ganze hat und was ein Wildertier (!) aushalten sollte an Stress usw..
Mal angenommen ihr findet eine gemeine Gartenratte die verletzt ist. Wird die auch eingesammelt? Oder ein verletzter Frosch. (Ja mir ist klar, er ist kein Wirbeltier, aber ist er deswegen weniger wert?)
Die surrende Mücke im Schlafzimmer wird auch gekillt weil sie nervt. Auch kein Wirbeltier. Ich weiß nicht mal, ob sie ein zentrales Nervensystem haben. Aber es ist ein Lebewesen und hat seine Daseinsberechtigung.
Ich finds total anmaßend, dass hier einigen "die Haare zu Berge stehen".....man mag unterschiedlich handeln, aber es ist wohl kaum zum Haare raufen, dass nicht jeder einen Tierarzt für eine Taube holt!


Du musst dich doch nicht angesprochen fühlen wenn es dich nicht betrifft. was an meiner Denkweise anmaßend ist habe ich nun nicht verstanden.

Ich helfe Tieren wo ich kann, seien es jetzt Wildtiere, Haustiere oder sog. Nutztiere. Aktuell wildere ich zwei Igel aus die bei mir überwintert haben. Die hätten bestimmt auch ziemlichen Stress als sie gefangen (und zu meinem tollen Tierarzt gebracht) wurden. Sie wären aber verhungert, wenn der Finder nicht eingegriffen hätte.

Und nein, Mücken haben kein zentrales Nervensystem. Und mit einer Mücke würde ich auch nicht zum Tierarzt gehen
-Brünni88
23365 Beiträge
07.05.2016 20:01
Zitat von Morly:

Zitat von -Brünni88:

Zitat von zuppilini:

wo genau ist denn nun der Unterschied, ob ich eine Taube erlöse, oder ein pferd/Katze/Hund? müssen die mehr leiden, weil sie süßer sind?

ich finde erlösen in manchen Situationen richtig. ob es nun gesetzlich gestattet ist oder nicht. falsch finde ich ich die Aussage der Klinik allemal. es ist schlicht ihr Job da zu helfen, wenn sich schon jemand die Mühe macht und sie anruft. wer das wegen ner Taube nicht will, hat den Beruf verfehlt. im übrigen ist die Situation häufig so, dass man als Laie gar nicht einschätzen kann, ob das Tier nun erlöst werden muss, oder nicht.

zum Schluss: Bauern würde ich aus der Geschichte mal rauslassen. die ertränken auch gerne mal katzenbabys statt einmal ein paar Mark fuffzig in eine Kastration zu stecken. sicher nicht alle, aber es kommt wirklich regelmäßig vor. also als Berufsgruppe haben die nicht die moralische deutungshoheit was Tiere angeht.
was ist denn das für eine unnötige aussage... Immer die blöden bauern...
Der rest der menschheit hat auch keinen respekt vor bauerm die für im schnitt 3 euro pro stunde verdienen und für unser täglich brot, gemüse, obst, fleisch, milch etc sorgen... Mal daran gedacht das der bauer sich das einfach nicht leisten konnte?


Ich kenne viele Bauern die ihre Katzen gar nicht kastrieren WOLLEN. Viele Tierschutzvereine übernehmen mittlerweile alle kosten und fangen die Tiere sogar ein. Der Bauer muss nur "ja" sagen, sonst nichts.
Du glaubst gar nicht, wie viele das nicht wollen. Da krepiert dann halt regelmäßig Katzen oder überflüssige Kitten werden ertränkt, aber die übrigen sind halt mäusefänger.
hier rennen auch ständig katzen rum die uns nicht gehören, uns die frucht vollkacken und wenn die mir nen satz jungen in den stall setzen würden würde ich die auch nicht wollen. Ich würde sie dann wohl ins tierheim bringen oder zu verschenken an selbstabholer. Ich will ja die die hier rumstreunen schon nicht.

Aber schubladendenken ist furchtbar!

Edit ich kenne auch keinen bauern der sich freiwillig ne katze geholt hat. Ertränkt hat aber trotzem hier noch keiner was.
Lana_Fey
6790 Beiträge
07.05.2016 21:00
Zitat von Engelchen1975:

Zitat von Lana_Fey:

Zitat von Lila17:

Ich werd hier jetzt sicher gleich platt gemacht...aber nunja...

Man stelle sich einmal vor es würde jeder, grade hier auf dem Land, jeman dden Tierarzt rufen, wenn er eine verletzte Maus, Taube, Amsel usw. findet und jedes Mal die Tierrettung zur Hilfe gerufen wird.
Herr Dr. der Kater hat die Maus angeknabbert, bitte eilen sie zur Rettung.

Ich verstehe ja was ihr meint und ich will auch kein Tier als weniger wert herabwürdigen, aber man muss auch mal die Kirche im Dorf lassen .


Mit deinem Vergleich tust du das auch nicht.
Aber ich finde ihn trotzdem richtig, denn realistisch bin ich auch.
Da sie aber schon Hilfe holen wollte, nach einer Stunde das Tier aber doch tötete, endet hier mein Verständnis.
Ein Bauer holt wegen einer Maus keinen Tierarzt, das stimmt.
Aber sie wollte helfen und hat es dann doch "anders gelöst" was ihr einfach - und auch laut Tierschutzgesetz - nicht zustand .

Nun Punkt 1: ich wartete eine halbe Stunde(Für das Tier sicher eine Ewigkeit)
Punkt 2: Die Hilfe,die ich erhoffte sagte ab
Punkt 3: Ich bin auch vom Fach(aber der Human Medizin) und konnte in etwa abschätzen,ob es das Tierchen bis 8 Uhr geschafft hätte-noch zu leben(von gerettet werden noch nicht zu sprechen).
Dein Verständnis endet?????
WAS hättest du gemacht-mal ganz ehrlich?


Was ich gemacht hätte? Dem Tier eine Chance gegeben und um 8 Uhr beim TA auf der Matte gestanden.
Aber ich bin ja weder vom einen noch vom anderen Fach, also ist es auch nicht wichtig.
07.05.2016 21:12
Zitat von Morly:

Zitat von Lila17:

Zitat von Morly:

Zitat von Mamota:

Wie Lila schon anmerkte, ist zu bezweifeln, dass die Tötung beim Tierarzt humaner wäre. Einfach, weil sie beinhaltet, dass man das Tier einfängt und transportiert. Das ist schon für ein gesundes Wildtier Stress vor dem Herrn.
Da finde ich die Schaufel wirklich humaner, weil schneller.


Sofern die Person das Tier auf Anhieb tötet wäre es bestimmt humaner. Da die meisten Menschen im Tiere töten aber nicht so geübt sind wage ich zu bezweifeln, dass die Tötung garantiert schnell und schmerzlos abläuft.
Wenn dann auch noch jemand es macht, der Hemmungen hat oder Angst, will ich mir gar nicht ausmalen, was sich da mitunter für Dinge abspielen
Ich hätte die Taube niemals selbst töten können, ich kann das einfach nicht. Mein Tierarzt hätte mir aber auch geholfen und mir nicht so einen saudämlichen Kommentar reingereicht.

Ich finde es toll von dir, liebe te, dass du versucht hast der Taube zu helfen. Diese Denkweise, dass einige Lebewesen mehr wert sind gut behandelt zu werden als andere ist meiner Meinung nach die Wurzel ganz vielen Übels auf dieser Welt. Manche Kommentare hier lassen mir echt die Haare zu Berge stehen
Die Annahme, dass jemand der beruflich mit Tiermedizin zu tun hat auch gleichzeitig auch ein Tierfreund ist, ist zwar eigentlich logisch gesehen nachvollziehbar, in der Realität leider viel zu oft falsch. Das durfte ich mittlerweile auch schon mehrfach persönlich erfahren


Wo hast du das gelesen? Von mir zumindest nicht. Ich habe niemals gesagt, ist nur ne dumme Taube, weg mit ihr. Nie!
Aber man muss sein Handeln auch mal reflektieren, welchen Sinn und Nutzen das ganze hat und was ein Wildertier (!) aushalten sollte an Stress usw..
Mal angenommen ihr findet eine gemeine Gartenratte die verletzt ist. Wird die auch eingesammelt? Oder ein verletzter Frosch. (Ja mir ist klar, er ist kein Wirbeltier, aber ist er deswegen weniger wert?)
Die surrende Mücke im Schlafzimmer wird auch gekillt weil sie nervt. Auch kein Wirbeltier. Ich weiß nicht mal, ob sie ein zentrales Nervensystem haben. Aber es ist ein Lebewesen und hat seine Daseinsberechtigung.
Ich finds total anmaßend, dass hier einigen "die Haare zu Berge stehen".....man mag unterschiedlich handeln, aber es ist wohl kaum zum Haare raufen, dass nicht jeder einen Tierarzt für eine Taube holt!


Du musst dich doch nicht angesprochen fühlen wenn es dich nicht betrifft. was an meiner Denkweise anmaßend ist habe ich nun nicht verstanden.

Ich helfe Tieren wo ich kann, seien es jetzt Wildtiere, Haustiere oder sog. Nutztiere. Aktuell wildere ich zwei Igel aus die bei mir überwintert haben. Die hätten bestimmt auch ziemlichen Stress als sie gefangen (und zu meinem tollen Tierarzt gebracht) wurden. Sie wären aber verhungert, wenn der Finder nicht eingegriffen hätte.

Und nein, Mücken haben kein zentrales Nervensystem. Und mit einer Mücke würde ich auch nicht zum Tierarzt gehen

Da passt aber ein ganzer Laster durch den Unterschied zur Taubensituation. Den Igeln konnte geholfen werden, wohingegen die Chancen der Taube wohl denkbar schlecht standen.

Bei der Taube stellte sich wimre die Frage, was humaner gewesen wäre: Gleich selber töten oder nach Transport vom Tierarzt machen lassen. In dem Fall finde ich immer noch, dass schneller besser ist, so man es gleich richtig macht.

---

@ Mücken: Mücken töten fällt für mich unter Notwehr. Die wollen mir auch ans Leder und Friedensverträge helfen in dem Fall leider nicht.
Octopussy
181 Beiträge
07.05.2016 22:01
Zitat von AmyPixie:

Zitat von Engelchen1975:

Zitat von Marf:

Ich würde das auch mit einem Hund etc. machen wenn ich sehe das nix zu machen ist.
Ich empfinde es als grausam ein Lebewesen unnötig Leiden zu lassen.Ich sage bewusst Lebewesen....da schließe ich den Menschen mit ein.Was aber hier ja nicht zur Debatte steht.
Wenn es klar ist das es bald zum Tode kommt und das Wesen Schmerzen hat muss man es erlösen davon.Dieses Loslassen wird heutzutage nur in den Hintergrund gedrängt und aufgeschoben bis zum Erbrechen.
Ein gesundes,realistisches Bild von ( Haus)Tieren haben nur noch die wenigsten.
Da werden Hund ein engen Stadtwohnungen gehalten,Katzen kommen nie raus,Hasen sitzen in engen Käfigen,das Pferd steht wochenlang nur herum.
Milliarden in Zubehör und SchnickSchnack investiert,aber wenn der Kindergarten die Gebühren erhöht wird sich empört......
Und was hätte der Arzt sagen sollen? Streicheln sie es zu Tode ?

Nun er hätte sagen können: "kommen sie her,ich werde sehen,ob etwas zu machen ist"


Richtig. So wie es der Job vom Tierarzt ist. Findet ihr es wirklich alle ok, dass der Arzt schlicht zu faul war sich das Tier anzuschauen?


Zu faul glaub ich nicht mal aber "nur" wegen einer taube schauen zukommen und um festzustellen das wird nichts mehr und dafür, auch wenn es scheiseklingt , ein anderes Tier zb. Hund zusterben zu lassen.
Naja, man muss wohl abwegen.

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