Mütter- und Schwangerenforum

öffentliche überwachung

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Hummelbrummel
604 Beiträge
14.03.2019 13:13
Wenn sie die drakonischen Strafen nicht abschrecken muss man sie tatsächlich für immer aus der Gesellschaft entfernen.

Selbst irgendein skandinavisches Land hat diese Tierseuchinsel wo sie jetzt schon die Verbrecher hinstrecken. Ganz ehrlich? N nachweislich pädophilen oder einen „gewöhnlichen vergewaltiger“ sowie Mörder würd ich nie mehr auf die menschheit los lassen.

Wenn wer Obst klaut, weil er Hunger hat is das eine Sache. Wenn wer in ein haus einbricht, die bewohnter tötet um Geld zu finden für den nächstens schuss, ist das wieder was anderes. Weg damit.
Mamota
23003 Beiträge
14.03.2019 14:20
Ich teile die einzelnen Teilaspekte mal auf.

1. Kamera als Hilfe bei der Aufklärung.

Ich wünsche mir verlässliche Erhebungen dazu. Klar sagt das Gefühl erst mal, dass das logischerweise schneller und leichter geht, aber ist das echt so? Expertenmeinungen sind da komplett zwiegespalten. Es gibt auch nur einige wenige bekannte Fälle, bei denen die Kameraüberwachung tatsächlich die Täter überführt hat. Letztere sind nunmal ja auch nicht ganz doof.Wenn ne Kapuze ausreicht, um nicht erwischt zu werden, wozu dann das Ganze?

2. Höhere Strafen
Sie bringen nichts. Kein Effekt. Auf niemanden. Dazu laufen seit locker 50 Jahren die Untersuchungen. Was abschreckt, ist die zeitnahe Verurteilung und eine Strafe, die mit dem Vergehen zu tun hat. Härtere Strafen helfen nicht mal für die Beruhigung derer, die lauthals danach schreien.
Man muss einfach komplexe Themen auch differenziert betrachten und neben Abschreckung und Bestrafungsgerechtigkeit parallel auf Prävention setzen. Wenn wir die Leute im Gefängnis und auf Bewährung nicht ordentlich therapieren und mittels der Therapie auch Ursachenforschung betreiben, können wir die Straftäter noch im Gefängnis begraben, damit sie weitere 100 Jahre einsitzen, sicherer macht das die Straßen dennoch nicht.

3. Polizei um die Ecke
Dafür, ganz klar. Überhaupt sollten wir weg aus der sachlichen, effizienten Anonymität und zurück (oder neu hin) zur Menschlichkeit. Ein guter Dorfpolizist ist halt auch nicht bloß Abschreckung, sondern auch wieder Freund und Helfer. Wie Marf geschrieben hat, kennt er seine Pappenheimer und seine Gegend. Das macht ganz viel aus.
Hummelbrummel
604 Beiträge
14.03.2019 15:15
Zitat von Mamota:

Ich teile die einzelnen Teilaspekte mal auf.

1. Kamera als Hilfe bei der Aufklärung.

Ich wünsche mir verlässliche Erhebungen dazu. Klar sagt das Gefühl erst mal, dass das logischerweise schneller und leichter geht, aber ist das echt so? Expertenmeinungen sind da komplett zwiegespalten. Es gibt auch nur einige wenige bekannte Fälle, bei denen die Kameraüberwachung tatsächlich die Täter überführt hat. Letztere sind nunmal ja auch nicht ganz doof.Wenn ne Kapuze ausreicht, um nicht erwischt zu werden, wozu dann das Ganze?

2. Höhere Strafen
Sie bringen nichts. Kein Effekt. Auf niemanden. Dazu laufen seit locker 50 Jahren die Untersuchungen. Was abschreckt, ist die zeitnahe Verurteilung und eine Strafe, die mit dem Vergehen zu tun hat. Härtere Strafen helfen nicht mal für die Beruhigung derer, die lauthals danach schreien.
Man muss einfach komplexe Themen auch differenziert betrachten und neben Abschreckung und Bestrafungsgerechtigkeit parallel auf Prävention setzen. Wenn wir die Leute im Gefängnis und auf Bewährung nicht ordentlich therapieren und mittels der Therapie auch Ursachenforschung betreiben, können wir die Straftäter noch im Gefängnis begraben, damit sie weitere 100 Jahre einsitzen, sicherer macht das die Straßen dennoch nicht.

3. Polizei um die Ecke
Dafür, ganz klar. Überhaupt sollten wir weg aus der sachlichen, effizienten Anonymität und zurück (oder neu hin) zur Menschlichkeit. Ein guter Dorfpolizist ist halt auch nicht bloß Abschreckung, sondern auch wieder Freund und Helfer. Wie Marf geschrieben hat, kennt er seine Pappenheimer und seine Gegend. Das macht ganz viel aus.


Strafen die mit dem Vergehen zu tun haben? Nach dem Motto „Auge um Auge“?
Joar, kann funktionieren, bei nem Mörder sicher, aber ethisch wird’s schwer das umzusetzen.

Was bringt es mir, eine Überwachung und Polizei an jedem Eck zu haben, die dann am Ende nur „dududu, das darfst du aber nicht“ sagen? Dann versucht’s der Verbrecher halt an der nächstens Ecke.

In Texas gibts nach meinem Wissen wenig Haus Einbrüche, weil dies bewohner befugt sind, Einbrecher zu erschießen. Wenn wer was klauen will, wird er vermutlich was anderes versuchen als in ein Haus einzubrechen, weil das Risiko da hoch ist.

Wäre die Polizei berechtigt sofort spührsam durchzugreifen, hätte Polizei - VIEL POLIZEI - Sinn. Das wäre dann die beste Lösung,ja. Aber ich kenne viele Polizisten. Und sorry... gerade kn letzter Zeit sind sie nur noch die deppen weil sie sich alles gefallen lassen müssen...
LucyLou
135 Beiträge
14.03.2019 15:28
das es die kriminalität sinkt glaub ich auch nicht aber ja ich bin der meinung die aufklärungsrate höher werden könnte.
selbst wenn der täter eine kapuzeträgt kann man ihn verfolgen zb. wo er nach der tat hinging oder fuhr (irgendwann wird jeder unachtsam), von wo kam er vor der tat usw.
natürlich is das alles nur theoretisch aber ich denke mit dem richtigen programm, ausrüstung und personal is es möglich.

mein onkel wurde vor 3 jahren von einem auto überfahren und sitzt seit dem im rollstuhl.
der fahrer/in ist geflüchtet, da niemand was gesehen hat, verlief sich die ermittlung im sande.
sicher wissen wir nicht ob es durch die kameras geklappt hätte, den täter zu finden oder nur ansatz weiße was raus zu finden aber besser als so
Magnolia___
2554 Beiträge
14.03.2019 16:05
Zitat von Hummelbrummel:

In Texas gibts nach meinem Wissen wenig Haus Einbrüche, weil dies bewohner befugt sind, Einbrecher zu erschießen. Wenn wer was klauen will, wird er vermutlich was anderes versuchen als in ein Haus einzubrechen, weil das Risiko da hoch ist.


Oh mein Gott... Ja und dann wird der jugendliche Verehrer der Tochter abgeknallt, weil er abends ums Haus schleicht..... Oder noch besser dir eigene Tochter, die sich nach ner Party ins haus schleicht..

Selbstjustiz ist nie eine gute Idee.
Ich bin sehr froh, dass hier in dt nicht jeder Depp ne Schrotflinte neben der Tür stehen hat.
LucyLou
135 Beiträge
14.03.2019 16:08
Zitat von Magnolia___:

Zitat von Hummelbrummel:

In Texas gibts nach meinem Wissen wenig Haus Einbrüche, weil dies bewohner befugt sind, Einbrecher zu erschießen. Wenn wer was klauen will, wird er vermutlich was anderes versuchen als in ein Haus einzubrechen, weil das Risiko da hoch ist.


Oh mein Gott... Ja und dann wird der jugendliche Verehrer der Tochter abgeknallt, weil er abends ums Haus schleicht..... Oder noch besser dir eigene Tochter, die sich nach ner Party ins haus schleicht..

Selbstjustiz ist nie eine gute Idee.
Ich bin sehr froh, dass hier in dt nicht jeder Depp ne Schrotflinte neben der Tür stehen hat.


sehe ich auchso zumal es auch andere mittel gibt jemanden außere gefecht zu setzen ohne das er gleich stirbt
Mamota
23003 Beiträge
14.03.2019 16:13
Zitat von Hummelbrummel:

Zitat von Mamota:

Ich teile die einzelnen Teilaspekte mal auf.

1. Kamera als Hilfe bei der Aufklärung.

Ich wünsche mir verlässliche Erhebungen dazu. Klar sagt das Gefühl erst mal, dass das logischerweise schneller und leichter geht, aber ist das echt so? Expertenmeinungen sind da komplett zwiegespalten. Es gibt auch nur einige wenige bekannte Fälle, bei denen die Kameraüberwachung tatsächlich die Täter überführt hat. Letztere sind nunmal ja auch nicht ganz doof.Wenn ne Kapuze ausreicht, um nicht erwischt zu werden, wozu dann das Ganze?

2. Höhere Strafen
Sie bringen nichts. Kein Effekt. Auf niemanden. Dazu laufen seit locker 50 Jahren die Untersuchungen. Was abschreckt, ist die zeitnahe Verurteilung und eine Strafe, die mit dem Vergehen zu tun hat. Härtere Strafen helfen nicht mal für die Beruhigung derer, die lauthals danach schreien.
Man muss einfach komplexe Themen auch differenziert betrachten und neben Abschreckung und Bestrafungsgerechtigkeit parallel auf Prävention setzen. Wenn wir die Leute im Gefängnis und auf Bewährung nicht ordentlich therapieren und mittels der Therapie auch Ursachenforschung betreiben, können wir die Straftäter noch im Gefängnis begraben, damit sie weitere 100 Jahre einsitzen, sicherer macht das die Straßen dennoch nicht.

3. Polizei um die Ecke
Dafür, ganz klar. Überhaupt sollten wir weg aus der sachlichen, effizienten Anonymität und zurück (oder neu hin) zur Menschlichkeit. Ein guter Dorfpolizist ist halt auch nicht bloß Abschreckung, sondern auch wieder Freund und Helfer. Wie Marf geschrieben hat, kennt er seine Pappenheimer und seine Gegend. Das macht ganz viel aus.


Strafen die mit dem Vergehen zu tun haben? Nach dem Motto „Auge um Auge“?
Joar, kann funktionieren, bei nem Mörder sicher, aber ethisch wird’s schwer das umzusetzen.

Was bringt es mir, eine Überwachung und Polizei an jedem Eck zu haben, die dann am Ende nur „dududu, das darfst du aber nicht“ sagen? Dann versucht’s der Verbrecher halt an der nächstens Ecke.

In Texas gibts nach meinem Wissen wenig Haus Einbrüche, weil dies bewohner befugt sind, Einbrecher zu erschießen. Wenn wer was klauen will, wird er vermutlich was anderes versuchen als in ein Haus einzubrechen, weil das Risiko da hoch ist.

Wäre die Polizei berechtigt sofort spührsam durchzugreifen, hätte Polizei - VIEL POLIZEI - Sinn. Das wäre dann die beste Lösung,ja. Aber ich kenne viele Polizisten. Und sorry... gerade kn letzter Zeit sind sie nur noch die deppen weil sie sich alles gefallen lassen müssen...

Nein, nicht Auge um Auge. Mehr im Sinn von Wiedergutmachung, sich mit Opfern ähnlicher Verbrechen auseinanderzusetzen usw.
Spiegelnde Strafen im Sinne von "Auge um Auge" funktionieren nachweislich nämlich auch nicht. Wer eine Straftat begeht, kann sich gut einreden, dass das in seinem Fall ja wohl etwas anderes war. Die Auseinandersetzung mit Opfern hingegen nagt gewaltig an der Wohlfühlzone.

Das mit Texas scheint mir echt abstrus. Ich meine, fast exakt das Gegenteil gelesen zu haben. Hast du dazu einen Link? Soweit ich weiß, ist ein Texas nur eines signifikant anders als wo anders, nämlich die Unfälle mit Schusswaffen innerhalb des eigenen Haushalts. Diese ganze "Stand your Ground"-Politik hat mW noch in keinem der Länder, wo sie eingesetzt wurde, irgendeine positive Auswirkung gehabt.

Liila
259 Beiträge
14.03.2019 16:13
Zitat von Hummelbrummel:

In Texas gibts nach meinem Wissen wenig Haus Einbrüche, weil dies bewohner befugt sind, Einbrecher zu erschießen . Wenn wer was klauen will, wird er vermutlich was anderes versuchen als in ein Haus einzubrechen, weil das Risiko da hoch ist.

Aber man kann doch nicht ernsthaft die amerikanischen Waffengesetze als Vorbild hinstellen?! Nicht wo es immer wieder zu Amokläufen von Bekloppten kommt, die Kinder und andere Unschuldige erschießen! Ich bin da ganz auf der Seite der jungen Leuten, die für eine Änderung der US Waffengesetze demonstrieren.

Zitat von Hummelbrummel:
Wäre die Polizei berechtigt sofort spührsam durchzugreifen, hätte Polizei - VIEL POLIZEI - Sinn. Das wäre dann die beste Lösung,ja. Aber ich kenne viele Polizisten. Und sorry... gerade kn letzter Zeit sind sie nur noch die deppen weil sie sich alles gefallen lassen müssen...

Leider darf unsere Polizei sich zu wenig durchsetzen. Ich mag ganz bestimmt keine Prügelpolizei mit Lobhymnen besingen, aber bei uns dürfen sie sich offenbar nicht mal ordentlich gegen Angriffe wehren. (Siehe die blöden Kackewerfer im Hambi)

Zitat von Mamota:

Es gibt auch nur einige wenige bekannte Fälle, bei denen die Kameraüberwachung tatsächlich die Täter überführt hat.

Ich erinnere mich hauptsächlich an zwei (?) U-Bahn Vorfälle, wo es wohl sehr hilfreich war. Mir persönlich reichen die schon als Präzidenzfälle, aber das ist natürlich Ansichtssache.

Zitat von Mamota:
Härtere Strafen helfen nicht mal für die Beruhigung derer, die lauthals danach schreien.

Oftmals empfinde ich nur 2-3 Jahre für Gewalt- und Sexualtaten einfach als Schlag ins Gesicht der Angehörigen...
Mamota
23003 Beiträge
14.03.2019 18:30
Funfact: Im Wiki-Artikel über Waffenmissbrauch habe ich gerade gelesen, dass eine Befragung unter Inhaftierten in amerikanischen Gefängnissen ergab, dass die Waffen, mit denen die Täter ihre Verbrechen ausübten, überwiegend gestohlen waren.
Ist auch blöd, wenn du dir zur Sicherheit ne Waffe im Haus deponierst und der Einbrecher findet sie, bevor du wach bist. Oder du gehst nachts raus, natürlich bewaffnet, damit du dich sicher fühlst und während du noch so am Geldautomaten hantierst, klaut dir einer das Ding aus der Gesäßtasche und nimmt gleich noch all dein Geld mit.
LucyLou
135 Beiträge
14.03.2019 18:46
Zitat von Mamota:

Funfact: Im Wiki-Artikel über Waffenmissbrauch habe ich gerade gelesen, dass eine Befragung unter Inhaftierten in amerikanischen Gefängnissen ergab, dass die Waffen, mit denen die Täter ihre Verbrechen ausübten, überwiegend gestohlen waren.
Ist auch blöd, wenn du dir zur Sicherheit ne Waffe im Haus deponierst und der Einbrecher findet sie, bevor du wach bist. Oder du gehst nachts raus, natürlich bewaffnet, damit du dich sicher fühlst und während du noch so am Geldautomaten hantierst, klaut dir einer das Ding aus der Gesäßtasche und nimmt gleich noch all dein Geld mit.


also in deutschland gibt es auflagen wie du deine waffe aufzubewahren hast, so das kein fremder oder familienmitglied ran kommt
naja und das führen in der öffentlichkeit mit einer waffe is auch mit auflagen.
aber eben in deutschland
LucyLou
135 Beiträge
14.03.2019 18:47
Zitat von LucyLou:

Zitat von Mamota:

Funfact: Im Wiki-Artikel über Waffenmissbrauch habe ich gerade gelesen, dass eine Befragung unter Inhaftierten in amerikanischen Gefängnissen ergab, dass die Waffen, mit denen die Täter ihre Verbrechen ausübten, überwiegend gestohlen waren.
Ist auch blöd, wenn du dir zur Sicherheit ne Waffe im Haus deponierst und der Einbrecher findet sie, bevor du wach bist. Oder du gehst nachts raus, natürlich bewaffnet, damit du dich sicher fühlst und während du noch so am Geldautomaten hantierst, klaut dir einer das Ding aus der Gesäßtasche und nimmt gleich noch all dein Geld mit.


also in deutschland gibt es auflagen wie du deine waffe aufzubewahren hast, so das kein fremder oder familienmitglied ran kommt
naja und das führen in der öffentlichkeit mit einer waffe is auch mit auflagen.
aber eben in deutschland


zum glück is das bei uns so streng
Mamota
23003 Beiträge
14.03.2019 19:40
Zitat von LucyLou:

Zitat von Mamota:

Funfact: Im Wiki-Artikel über Waffenmissbrauch habe ich gerade gelesen, dass eine Befragung unter Inhaftierten in amerikanischen Gefängnissen ergab, dass die Waffen, mit denen die Täter ihre Verbrechen ausübten, überwiegend gestohlen waren.
Ist auch blöd, wenn du dir zur Sicherheit ne Waffe im Haus deponierst und der Einbrecher findet sie, bevor du wach bist. Oder du gehst nachts raus, natürlich bewaffnet, damit du dich sicher fühlst und während du noch so am Geldautomaten hantierst, klaut dir einer das Ding aus der Gesäßtasche und nimmt gleich noch all dein Geld mit.


also in deutschland gibt es auflagen wie du deine waffe aufzubewahren hast, so das kein fremder oder familienmitglied ran kommt
naja und das führen in der öffentlichkeit mit einer waffe is auch mit auflagen.
aber eben in deutschland

Das ist mir bewusst. Ich habe diesbezüglich auch nur nach Infos gesucht, weil die angeblich niedrige Einbruchsrate in Texas als Argument gebracht wurde. Darüber habe ich zwar noch nichts gefunden, was nicht eindeutig aus der Waffenlobby-Richtung stammt, aber eben diesen Funfact, der mich zum Schmunzeln brachte.

Mit der Einstellung, die wir hier in Deutschland zu Schusswaffen haben, bin ich ganz glücklich.
Gut, Schützenvereine finde ich als Tradition etwas merkwürdig, aber die möchte ich nicht mit der NRA in einen Topf werfen. Das haben sie nun wirklich nicht verdient
Marf
19359 Beiträge
14.03.2019 20:16
Zitat von LucyLou:

Zitat von LucyLou:

Zitat von Mamota:

Funfact: Im Wiki-Artikel über Waffenmissbrauch habe ich gerade gelesen, dass eine Befragung unter Inhaftierten in amerikanischen Gefängnissen ergab, dass die Waffen, mit denen die Täter ihre Verbrechen ausübten, überwiegend gestohlen waren.
Ist auch blöd, wenn du dir zur Sicherheit ne Waffe im Haus deponierst und der Einbrecher findet sie, bevor du wach bist. Oder du gehst nachts raus, natürlich bewaffnet, damit du dich sicher fühlst und während du noch so am Geldautomaten hantierst, klaut dir einer das Ding aus der Gesäßtasche und nimmt gleich noch all dein Geld mit.


also in deutschland gibt es auflagen wie du deine waffe aufzubewahren hast, so das kein fremder oder familienmitglied ran kommt
naja und das führen in der öffentlichkeit mit einer waffe is auch mit auflagen.
aber eben in deutschland


zum glück is das bei uns so streng

Und trotzdem kommt es immer wieder zu Unfällen oder Missbrauch gerade von gemeldeten Waffen.
Aktueller trauriger Jahrestag 10 Jahren in Winnenden.....und so etwas willst du nicht miterleben.
Das gehört noch viel viel strenger.

Die Blödiane in den USA haben tausende Opfer solcher eingetragener Waffen....und nochmal soviele von ilegalen.In diesem Land könnte ich mich niemals sicher fühlen wenn Kleingerda von nebenan ihr reizendes pinkes Gewehr poliert ,das sie von Papi bekam.
Zelda86
1698 Beiträge
14.03.2019 20:17
Zitat von Mamota:

Zitat von Hummelbrummel:

Zitat von Mamota:

Ich teile die einzelnen Teilaspekte mal auf.

1. Kamera als Hilfe bei der Aufklärung.

Ich wünsche mir verlässliche Erhebungen dazu. Klar sagt das Gefühl erst mal, dass das logischerweise schneller und leichter geht, aber ist das echt so? Expertenmeinungen sind da komplett zwiegespalten. Es gibt auch nur einige wenige bekannte Fälle, bei denen die Kameraüberwachung tatsächlich die Täter überführt hat. Letztere sind nunmal ja auch nicht ganz doof.Wenn ne Kapuze ausreicht, um nicht erwischt zu werden, wozu dann das Ganze?

2. Höhere Strafen
Sie bringen nichts. Kein Effekt. Auf niemanden. Dazu laufen seit locker 50 Jahren die Untersuchungen. Was abschreckt, ist die zeitnahe Verurteilung und eine Strafe, die mit dem Vergehen zu tun hat. Härtere Strafen helfen nicht mal für die Beruhigung derer, die lauthals danach schreien.
Man muss einfach komplexe Themen auch differenziert betrachten und neben Abschreckung und Bestrafungsgerechtigkeit parallel auf Prävention setzen. Wenn wir die Leute im Gefängnis und auf Bewährung nicht ordentlich therapieren und mittels der Therapie auch Ursachenforschung betreiben, können wir die Straftäter noch im Gefängnis begraben, damit sie weitere 100 Jahre einsitzen, sicherer macht das die Straßen dennoch nicht.

3. Polizei um die Ecke
Dafür, ganz klar. Überhaupt sollten wir weg aus der sachlichen, effizienten Anonymität und zurück (oder neu hin) zur Menschlichkeit. Ein guter Dorfpolizist ist halt auch nicht bloß Abschreckung, sondern auch wieder Freund und Helfer. Wie Marf geschrieben hat, kennt er seine Pappenheimer und seine Gegend. Das macht ganz viel aus.


Strafen die mit dem Vergehen zu tun haben? Nach dem Motto „Auge um Auge“?
Joar, kann funktionieren, bei nem Mörder sicher, aber ethisch wird’s schwer das umzusetzen.

Was bringt es mir, eine Überwachung und Polizei an jedem Eck zu haben, die dann am Ende nur „dududu, das darfst du aber nicht“ sagen? Dann versucht’s der Verbrecher halt an der nächstens Ecke.

In Texas gibts nach meinem Wissen wenig Haus Einbrüche, weil dies bewohner befugt sind, Einbrecher zu erschießen. Wenn wer was klauen will, wird er vermutlich was anderes versuchen als in ein Haus einzubrechen, weil das Risiko da hoch ist.

Wäre die Polizei berechtigt sofort spührsam durchzugreifen, hätte Polizei - VIEL POLIZEI - Sinn. Das wäre dann die beste Lösung,ja. Aber ich kenne viele Polizisten. Und sorry... gerade kn letzter Zeit sind sie nur noch die deppen weil sie sich alles gefallen lassen müssen...

Nein, nicht Auge um Auge. Mehr im Sinn von Wiedergutmachung, sich mit Opfern ähnlicher Verbrechen auseinanderzusetzen usw.
Spiegelnde Strafen im Sinne von "Auge um Auge" funktionieren nachweislich nämlich auch nicht. Wer eine Straftat begeht, kann sich gut einreden, dass das in seinem Fall ja wohl etwas anderes war. Die Auseinandersetzung mit Opfern hingegen nagt gewaltig an der Wohlfühlzone.

Das mit Texas scheint mir echt abstrus. Ich meine, fast exakt das Gegenteil gelesen zu haben. Hast du dazu einen Link? Soweit ich weiß, ist ein Texas nur eines signifikant anders als wo anders, nämlich die Unfälle mit Schusswaffen innerhalb des eigenen Haushalts. Diese ganze "Stand your Ground"-Politik hat mW noch in keinem der Länder, wo sie eingesetzt wurde, irgendeine positive Auswirkung gehabt.


Einem (zb) Raser und Berufspendler tut es richtig weh, wenn er für längere Zeit den Lappen abgeben muss - eine, wenn evtl auch hohe, Geldstrafe hat in den seltensten Fällen eine nachhaltige Wirkung.

Mehr Waffen bringen nicht mehr Sicherheit. Lieber hab ich eine eingeschlagene Scheibe und einen Fernseher weniger, als erschossene (vermeintliche) Einbrecher. Wie oft wurden in den USA Menschen "ausversehen" erschossen?!
Ja, wir haben in Deutschland (Gott sei Dank) schärfere Waffengesetze. Auch wenn es Auflagen gibt, wie Waffen zu sichern sind, um Unbefugten den Zugriff nicht zu ermöglichen - es passiert trotzdem. Der Amokläufer von Winnenden hat seinem Vater die Pistole entwenden.
Zusätzlich werden Straftaten mit Schusswaffen mit illegalen Waffen verübt (Ausnahmen bestätigen die Regel).

Therapien und Prävention sind die Stichworte. Weder mehr Waffen, (echte) lebenslängliche oder längere Haftstrafen, noch Kameraüberwachung lassen (mMn) die Zahl der Straftaten sinken - zumal die Zahl stetig, auch ohne die vorhin genannten Punkte, sinkt.
Hummelbrummel
604 Beiträge
14.03.2019 20:23
Zitat von Mamota:

Funfact: Im Wiki-Artikel über Waffenmissbrauch habe ich gerade gelesen, dass eine Befragung unter Inhaftierten in amerikanischen Gefängnissen ergab, dass die Waffen, mit denen die Täter ihre Verbrechen ausübten, überwiegend gestohlen waren.
Ist auch blöd, wenn du dir zur Sicherheit ne Waffe im Haus deponierst und der Einbrecher findet sie, bevor du wach bist. Oder du gehst nachts raus, natürlich bewaffnet, damit du dich sicher fühlst und während du noch so am Geldautomaten hantierst, klaut dir einer das Ding aus der Gesäßtasche und nimmt gleich noch all dein Geld mit.


Son Ding kann man nicht einfach klauen es gibt Sicherheitsholster und ich kann dir sagen: da klaut niemand was

Die sache mit den waffen ist so ne Sache:

Auf der einen Seite steht die Befürchtung, dass dann jeder Depp damit rumballert. Allerdings: wer rumballern will tut das auch ohne legalen Besitz. Wer Waffen hat, muss lernen damit umzugehen. Ich glaube mal gelesen zu haben, dass die Tschechen (??) Waffenkunde kn der Schule haben und daher kaum
Bis keine Unfälle. Muss mal am wochenende n Polizist fragen wenn ich rüber fahr.

Auf der anderen seite ist es so, hätte ne Hand voll leute bei so Sachen wie Frankreich im Bataclan Waffen gehabt, hätte man die eventuell eher stoppen können. Und auch auf der Insel wo der gestörte die Kinder umgeschossen hat... hätten die lehrer Waffen gehabt UND das Recht diese einzusetzen, irgendwer hätt den Erschossen.
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