Stillen vs. Flasche
22.10.2017 21:54
Ich hab jetzt nur ganz flott "Wie lange stillen deutsche Mütter" gegoogelt und das gefunden.
https://www.stillkinder.de/warum-stillen-muetter-i n-deutschland-nicht-laenger/
Allerdings sind das Zahlen von 2003-2006. Ich denke aber nicht, dass sich da mordsmäßig was verschoben hat.
https://www.stillkinder.de/warum-stillen-muetter-i n-deutschland-nicht-laenger/
Allerdings sind das Zahlen von 2003-2006. Ich denke aber nicht, dass sich da mordsmäßig was verschoben hat.
22.10.2017 21:58
Ich kann gar nicht sagen, was die meisten machen
Wer sind „die meisten“?
In meinem Bekanntenkreis haben tatsächlich die meisten 6 Monate oder länger gestillt. Nur eine gar nicht und eine ist nach kurzer Zeit auf die Flasche umgestiegen.
Ich hab gerade ein bisschen das Gefühl, dass manche Nicht-Stillende iwi ein Problem damit haben, dass andere stillen und das toll finden....
Ich hab doch auch kein Problem damit, dass jemand nicht stillt. Wenn jemand nicht kann, was soll man denn da sonst machen?
Und wenn jemand nicht will, es gibt ja Alternativen. Dann halt nicht.
Wer sind „die meisten“?
In meinem Bekanntenkreis haben tatsächlich die meisten 6 Monate oder länger gestillt. Nur eine gar nicht und eine ist nach kurzer Zeit auf die Flasche umgestiegen.
Ich hab gerade ein bisschen das Gefühl, dass manche Nicht-Stillende iwi ein Problem damit haben, dass andere stillen und das toll finden....
Ich hab doch auch kein Problem damit, dass jemand nicht stillt. Wenn jemand nicht kann, was soll man denn da sonst machen?
Und wenn jemand nicht will, es gibt ja Alternativen. Dann halt nicht.
22.10.2017 21:59
Zitat von Alaska:
Ich hab jetzt nur ganz flott "Wie lange stillen deutsche Mütter" gegoogelt und das gefunden.
https://www.stillkinder.de/warum-stillen-muetter-i n-deutschland-nicht-laenger/
Allerdings sind das Zahlen von 2003-2006. Ich denke aber nicht, dass sich da mordsmäßig was verschoben hat.
Ich denke definitiv, dass sich da was verschoben hat und empfinde das auch ganz stark so im Umfeld und ich habe ja einmal 2004 entbunden und einmal 2015 und habe damit einen recht guten Vergleich. Daher denke ich, dass du damit nicht mehr richtig liegst, es sei denn, du beziehst dich auf das ausschließliche Stillen ohne Beikost über den 6. Monat hinaus. Aber so habe ich das nicht verstanden. Gerade weil sich in den letzten Jahren auch sehr viel getan hat im Bereich des öffentlichen Interesses zur Bedürfnisorientierung. Dies ist auch erkennbar am Tragen. 2004 habe ich kaum Eltern mit Tüchern oder Tragen gesehen, heute ist das eine richtige Revolution geworden.
22.10.2017 22:07
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Alaska:
Ich hab jetzt nur ganz flott "Wie lange stillen deutsche Mütter" gegoogelt und das gefunden.
https://www.stillkinder.de/warum-stillen-muetter-i n-deutschland-nicht-laenger/
Allerdings sind das Zahlen von 2003-2006. Ich denke aber nicht, dass sich da mordsmäßig was verschoben hat.
Ich denke definitiv, dass sich da was verschoben hat und empfinde das auch ganz stark so im Umfeld und ich habe ja einmal 2004 entbunden und einmal 2015 und habe damit einen recht guten Vergleich. Daher denke ich, dass du damit nicht mehr richtig liegst, es sei denn, du beziehst dich auf das ausschließliche Stillen ohne Beikost über den 6. Monat hinaus. Aber so habe ich das nicht verstanden. Gerade weil sich in den letzten Jahren auch sehr viel getan hat im Bereich des öffentlichen Interesses zur Bedürfnisorientierung. Dies ist auch erkennbar am Tragen. 2004 habe ich kaum Eltern mit Tüchern oder Tragen gesehen, heute ist das eine richtige Revolution geworden.
Das ist dann aber vllt auch nochmal regional unterschiedlich. Hier trägt praktisch niemand (da bin ich als Gelegenheits-Tuchträger ja schon der Hippie), gestillt wird vllt 2-3 Monate, eine einzige kenn ich, die bis in den 9. Monat gestillt hat und das war schon unsere Hardcore-Stillerin.
Wirkliche Stillmütter hab ich erst hier im Forum gelesen. Ich dachte ja, richtige Langzeitstillmütter über das zweite Lebensjahr hinaus seien ein Mythos. Krass ausgedrückt. Und ich glaub, davon gibt es selbst hier nur ganz wenige.
Was ich sagen will, alle argumentieren gleich. Das Stillen war ihnen auf Dauer zu stressig, sie wollen ihren Körper wieder für sich haben, Flasche sei praktischer.
Das erfind ich mir jetzt nicht zusammen. Es ist einfach so.
Daher bin ich mir auch sicher, dass die ständigen Aufrufe der WHO und die Werbung fürs Stillen nicht von ungefähr kommen.
Wenn mir jemand modernere Zahlen liefern kann (wobei ich ja selbst schon erwähnt hab, dass der Trend mehr zum stillen geht), dann gerne zeigen. Aber in meinem Umfeld erleb ich da kaum Aufschwung.
22.10.2017 22:10
Zitat von schnibbe:
Ich kann gar nicht sagen, was die meisten machen![]()
Wer sind „die meisten“?
In meinem Bekanntenkreis haben tatsächlich die meisten 6 Monate oder länger gestillt. Nur eine gar nicht und eine ist nach kurzer Zeit auf die Flasche umgestiegen.
Ich hab gerade ein bisschen das Gefühl, dass manche Nicht-Stillende iwi ein Problem damit haben, dass andere stillen und das toll finden....
Ich hab doch auch kein Problem damit, dass jemand nicht stillt. Wenn jemand nicht kann, was soll man denn da sonst machen?
Und wenn jemand nicht will, es gibt ja Alternativen. Dann halt nicht.
Da ist die Unsicherheit aber auf deiner Seite.
Hier wird lediglich diskutiert. Keiner angefeindet, keiner kritisiert.
Und da ich grad mitten in der Diskussion bin: ich hätte ja stillen können, wenn ich das gewollt hätte und ja, ich KANN mir nicht vorstellen, was andere daran schön finden oder das freiwillig länger als die 6 Monate machen. Ich beneid da niemand drum, gönn es aber ganz sicher jedem, dem das gefällt. Es ist mir gelinde gesagt egal, hauptsache Mutter und Kind sind mit ihrer Entscheidung glücklich.
Wie kommt man auf so einen Gedanken?
22.10.2017 22:16
Zitat von Alaska:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Alaska:
Ich hab jetzt nur ganz flott "Wie lange stillen deutsche Mütter" gegoogelt und das gefunden.
https://www.stillkinder.de/warum-stillen-muetter-i n-deutschland-nicht-laenger/
Allerdings sind das Zahlen von 2003-2006. Ich denke aber nicht, dass sich da mordsmäßig was verschoben hat.
Ich denke definitiv, dass sich da was verschoben hat und empfinde das auch ganz stark so im Umfeld und ich habe ja einmal 2004 entbunden und einmal 2015 und habe damit einen recht guten Vergleich. Daher denke ich, dass du damit nicht mehr richtig liegst, es sei denn, du beziehst dich auf das ausschließliche Stillen ohne Beikost über den 6. Monat hinaus. Aber so habe ich das nicht verstanden. Gerade weil sich in den letzten Jahren auch sehr viel getan hat im Bereich des öffentlichen Interesses zur Bedürfnisorientierung. Dies ist auch erkennbar am Tragen. 2004 habe ich kaum Eltern mit Tüchern oder Tragen gesehen, heute ist das eine richtige Revolution geworden.
Das ist dann aber vllt auch nochmal regional unterschiedlich. Hier trägt praktisch niemand (da bin ich als Gelegenheits-Tuchträger ja schon der Hippie), gestillt wird vllt 2-3 Monate, eine einzige kenn ich, die bis in den 9. Monat gestillt hat und das war schon unsere Hardcore-Stillerin.
Wirkliche Stillmütter hab ich erst hier im Forum gelesen. Ich dachte ja, richtige Langzeitstillmütter über das zweite Lebensjahr hinaus seien ein Mythos. Krass ausgedrückt. Und ich glaub, davon gibt es selbst hier nur ganz wenige.
Was ich sagen will, alle argumentieren gleich. Das Stillen war ihnen auf Dauer zu stressig, sie wollen ihren Körper wieder für sich haben, Flasche sei praktischer.
Das erfind ich mir jetzt nicht zusammen. Es ist einfach so.
Daher bin ich mir auch sicher, dass die ständigen Aufrufe der WHO und die Werbung fürs Stillen nicht von ungefähr kommen.
Wenn mir jemand modernere Zahlen liefern kann (wobei ich ja selbst schon erwähnt hab, dass der Trend mehr zum stillen geht), dann gerne zeigen. Aber in meinem Umfeld erleb ich da kaum Aufschwung.
und wie viele kennst du?
naja das sind halt die gängigen argumente, so wie stillende darauf verweisen, dass sie es praktischer, günstiger, gesünder etc. finden. das ist ja aber wirklich subjektive Meinungen, die können keinen Aufschluss darüber geben, was die meisten machen oder denken - egal in welche Richtung.
22.10.2017 22:27
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Alaska:
Zitat von Seramonchen:
Zitat von Alaska:
Ich hab jetzt nur ganz flott "Wie lange stillen deutsche Mütter" gegoogelt und das gefunden.
https://www.stillkinder.de/warum-stillen-muetter-i n-deutschland-nicht-laenger/
Allerdings sind das Zahlen von 2003-2006. Ich denke aber nicht, dass sich da mordsmäßig was verschoben hat.
Ich denke definitiv, dass sich da was verschoben hat und empfinde das auch ganz stark so im Umfeld und ich habe ja einmal 2004 entbunden und einmal 2015 und habe damit einen recht guten Vergleich. Daher denke ich, dass du damit nicht mehr richtig liegst, es sei denn, du beziehst dich auf das ausschließliche Stillen ohne Beikost über den 6. Monat hinaus. Aber so habe ich das nicht verstanden. Gerade weil sich in den letzten Jahren auch sehr viel getan hat im Bereich des öffentlichen Interesses zur Bedürfnisorientierung. Dies ist auch erkennbar am Tragen. 2004 habe ich kaum Eltern mit Tüchern oder Tragen gesehen, heute ist das eine richtige Revolution geworden.
Das ist dann aber vllt auch nochmal regional unterschiedlich. Hier trägt praktisch niemand (da bin ich als Gelegenheits-Tuchträger ja schon der Hippie), gestillt wird vllt 2-3 Monate, eine einzige kenn ich, die bis in den 9. Monat gestillt hat und das war schon unsere Hardcore-Stillerin.
Wirkliche Stillmütter hab ich erst hier im Forum gelesen. Ich dachte ja, richtige Langzeitstillmütter über das zweite Lebensjahr hinaus seien ein Mythos. Krass ausgedrückt. Und ich glaub, davon gibt es selbst hier nur ganz wenige.
Was ich sagen will, alle argumentieren gleich. Das Stillen war ihnen auf Dauer zu stressig, sie wollen ihren Körper wieder für sich haben, Flasche sei praktischer.
Das erfind ich mir jetzt nicht zusammen. Es ist einfach so.
Daher bin ich mir auch sicher, dass die ständigen Aufrufe der WHO und die Werbung fürs Stillen nicht von ungefähr kommen.
Wenn mir jemand modernere Zahlen liefern kann (wobei ich ja selbst schon erwähnt hab, dass der Trend mehr zum stillen geht), dann gerne zeigen. Aber in meinem Umfeld erleb ich da kaum Aufschwung.
und wie viele kennst du?
naja das sind halt die gängigen argumente, so wie stillende darauf verweisen, dass sie es praktischer, günstiger, gesünder etc. finden. das ist ja aber wirklich subjektive Meinungen, die können keinen Aufschluss darüber geben, was die meisten machen oder denken - egal in welche Richtung.
Schwer zu schätzen. Krabbelgruppe, Kleinkinderturnen, Babybazarteam. Die meisten haben Nachzügler oder sind frisch Mama (Babyboom Baden-Württemberg).
Ich würd auf 50 Mütter tippen.
Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass ich ausgerechnet die Mütter kenne, die nicht oder eben innerhalb der ersten 6 Monate stillen und es im Rest von Deutschland so anders aussehen soll.
Deswegen schreib ich ja ständig Meinung (außer in dem Post, den du aufgegriffen hast, da bin ich dummerweise davon ausgegangen, dass das klar ist).
Ich kann Argumente auf beiden Seiten verstehen. Aber "Neid" ist so schwachsinnig, das macht mich schon dezent pampig. Weil es die Flaschenmütter wieder in das Licht rückt, dass wir ja ein schlechtes Gewissen haben müssten und ganz verzehrend in Richtung Stillmütter blicken. Ja, sehr spitz formuliert.
Ich versteh nicht, was sowas soll. Keiner der Flaschenmütter hier hat z.B. in Frage gestellt, dass Stillen die noch gesündere Variante ist.
Bei allem anderen bin ich bei dir. Es ist subjektiv und ich beton nochmal: alle müssen hinter ihrer Entscheidung stehen und glücklich sein.
22.10.2017 22:43
Also aus Subjektiver Sicht was man so erlebt, da stillte in Pekip Gruppen und Co. bis auf 1-2 eigentlich jeder.
Von den acht Mamas in der Spielgruppe stillen drei noch ihre Zweijährigen.
So etwa rein aus dem Umfeld abzuleiten finde ich schwierig.
Da wären über 1/3 ja Langzeitstiller.
Von den acht Mamas in der Spielgruppe stillen drei noch ihre Zweijährigen.
So etwa rein aus dem Umfeld abzuleiten finde ich schwierig.
Da wären über 1/3 ja Langzeitstiller.
22.10.2017 22:53
Alaska mir geht's da wie dir vom empfinden, nur anders herum... ich verstehe nicht, wie man freiwillig Flasche geben kann
well es für mich eben um ein vielfaches teuer und aufwändiger ist
Allerdings weiß ich zugegen von kaum einer Mama wie lange sie stillt oder warum sie aufhört... ey, ich wüsste nichtmal, wer überhaupt stillt und Flasche gibt, wenn ich es bei der Massage und im Stillcafé nicht sehen würde..
Rede da in rl seltenst drüber... weil warum auch?
Ps: schön finde ich stillen auch bei Kind 3 auch noch immer nicht... weder schaue ich verzückt hin, noch macht es mich glücklich... Aber das muss es sich bucht. Warum? Ist das füttern per Flasche “schön“ und macht glücklicher? Soll doch beides das Kind erhöhten oder nicht?
Mir wäre z.B. nie gekommen, abzustillen, weil es sich nicht schön anfühlt
versteht man was ich meine? Da ist wieder so eine Erwartungshaltung drin, die da nicht rein gehört...
well es für mich eben um ein vielfaches teuer und aufwändiger ist
Allerdings weiß ich zugegen von kaum einer Mama wie lange sie stillt oder warum sie aufhört... ey, ich wüsste nichtmal, wer überhaupt stillt und Flasche gibt, wenn ich es bei der Massage und im Stillcafé nicht sehen würde..
Rede da in rl seltenst drüber... weil warum auch?
Ps: schön finde ich stillen auch bei Kind 3 auch noch immer nicht... weder schaue ich verzückt hin, noch macht es mich glücklich... Aber das muss es sich bucht. Warum? Ist das füttern per Flasche “schön“ und macht glücklicher? Soll doch beides das Kind erhöhten oder nicht?
Mir wäre z.B. nie gekommen, abzustillen, weil es sich nicht schön anfühlt
versteht man was ich meine? Da ist wieder so eine Erwartungshaltung drin, die da nicht rein gehört...
22.10.2017 22:54
Also das einzige, das ich jetzt noch gefunden habe, ist eine repräsentative Umfrage von Lansinoh mit 1200 Müttern, die auf ein ähnliches Ergebnis kommen (nur 6% sind der Meinung, dass 6-12 Monate die ideale Stilldauer ist und nur 4% meinen, das sie noch länger stillen). Die ist von 2012. Afs-Stillen hat die gleichen Ergebnisse auf der Seite.
Also so ganz falsch lieg ich mit meiner Beobachtung nicht.
Letztendlich ist es aber völlig schnuppe, denn eigentlich war das gar nicht das Thema und sollte jedem einzelnen auch egal sein.
Also so ganz falsch lieg ich mit meiner Beobachtung nicht.
Letztendlich ist es aber völlig schnuppe, denn eigentlich war das gar nicht das Thema und sollte jedem einzelnen auch egal sein.
22.10.2017 22:58
Zitat von Viala:
Alaska mir geht's da wie dir vom empfinden, nur anders herum... ich verstehe nicht, wie man freiwillig Flasche geben kannwell es für mich eben um ein vielfaches teuer und aufwändiger ist
![]()
Allerdings weiß ich zugegen von kaum einer Mama wie lange sie stillt oder warum sie aufhört... ey, ich wüsste nichtmal, wer überhaupt stillt und Flasche gibt, wenn ich es bei der Massage und im Stillcafé nicht sehen würde..Rede da in rl seltenst drüber... weil warum auch?
![]()
Ps: schön finde ich stillen auch bei Kind 3 auch noch immer nicht... weder schaue ich verzückt hin, noch macht es mich glücklich... Aber das muss es sich bucht. Warum? Ist das füttern per Flasche “schön“ und macht glücklicher? Soll doch beides das Kind erhöhten oder nicht?Mir wäre z.B. nie gekommen, abzustillen, weil es sich nicht schön anfühlt
versteht man was ich meine? Da ist wieder so eine Erwartungshaltung drin, die da nicht rein gehört...
![]()
Deine Meinung kenn ich doch!
Ich beton jetzt nochmal (bevor ich ins Bett gehe), dass es doch PERFEKT ist, wenn es für dich der richtige Weg ist. Ich versteh nur gar nicht, warum sich überhaupt eine Seite ständig rechtfertigen soll.
Ich wüsste davon übrigens auch nichts, wenn ich nicht ständig mit so vielen Müttern zusammmen käme und irgendjemand in der Runde immer so ein Thema aufgreift.
Erst letzte Woche wieder. Wir haben eine Neue in der Krabbelgruppe, Russin (mit sehr asiatischem Einschlag), packt vor uns ihren Busen aus und legt an. Und in ihrem halb deutsch - halb englisch Gestammel hat sie uns gefragt, warum hier eigentlich nie jemand den Busen auspackt, sie hat das in Deutschland noch nie gesehen. In Russland anscheinend normal.
Wir mussen sie dann aufklären, dass wir Deutschen da noch Probleme haben und etwas verklemmt sind. Ist halt so. Sonst wäre öffentliches Stillen auch nicht ständig so ein Thema.
Fand ich aber ganz süß, weil keiner so richtig wusste, was antworten. Verklemmt war der einzige Ausdruck, der mir einfiel.
22.10.2017 23:00
Dann liegt das vielleicht wirklich an deiner Umgebung
Hier packt auch jeder immer einfach aus und es wird nicht drüber geredet sondern gemacht
Hier packt auch jeder immer einfach aus und es wird nicht drüber geredet sondern gemacht
22.10.2017 23:04
Zitat von Seramonchen:
Dann liegt das vielleicht wirklich an deiner UmgebungHier packt auch jeder immer einfach aus und es wird nicht drüber geredet sondern gemacht
![]()
Ja eben.
Und wir sind hier im katholischen Münsterland.
Klar setzen sich auch manche während Pekip und Co. etwas an die Seite. Aber da wird dann einfach gestillt
22.10.2017 23:04
Zitat von Seramonchen:
Dann liegt das vielleicht wirklich an deiner UmgebungHier packt auch jeder immer einfach aus und es wird nicht drüber geredet sondern gemacht
![]()
Hab ich aber geschrieben!
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass es z.B. in einer Großstadt insgesamt (nicht nur aufs Stillen bezogen) viel lockerer zugeht, als in einem Dorf, wo noch jeder Nachbar nah dem anderen schaut. Wen juckt in Berlin, wenn meine Brust im Cafe ausgepackt wird (wobei ich das auch da nie könnte), da kennt mich ja niemand.
Hier bei uns kämen in 10 Minuten die ich dort sitze ständig Menschen vorbei, die ich kenne. Da müsste ich jedes Mal das Kind abdocken und das Shirt hochziehen. *schauder
Edit: Bzw. gehen wir von der Umgebung aus. Wenn alle verklemmt sind, traut sich vermutlich kaum jemand, den Anfang zu machen.
In einer Krabbelgruppe, in der das zwei Mütter selbstverständlich machen, trauen sich dann vll auch andere.
Das aber auch nur wieder Meinung, keine Quelle!
Und jetzt muss ich ins Bett! Eine ruhige und lange Nacht allen Flaschen - und Stillmütter!
23.10.2017 06:46
Das auf Dorf oder Stadt zu schieben is auch falsch. Ich wohne aufm Dorf in Bayern und es wurde mir sogar von der Pfarrerin angeboten während der Taufe in der Kirche zu stillen. Egal ob Kigafest, Restaurant oder Krabbelgruppe - hier wird gestillt.
Klar wenn jetzt eine ihre Milchbar erstmal an die frische Luft hängt kriegt sie hier irritierte Blicke. Aber wenn man dezent seine Brust auspackt juckt dss hier niemand.
Klar wenn jetzt eine ihre Milchbar erstmal an die frische Luft hängt kriegt sie hier irritierte Blicke. Aber wenn man dezent seine Brust auspackt juckt dss hier niemand.
- Dieses Thema wurde 9 mal gemerkt




