Mütter- und Schwangerenforum

Stillen vs. Flasche

Gehe zu Seite:
KittyKat
5220 Beiträge
20.10.2017 22:56
Für mich war es in der Schwangerschaft einfach selbstverständlich, dass oh stillen würde. Ich hatte mir darüber gar nicht wirklich Gedanken gemacht, es gehörte für mich dazu, ein Baby zu versorgen, wie das Windeln wechseln. Ich hatte auch keine Flaschen oder Pulver gekauft.
Im Krankenhaus hat mir niemand mit dem stillen geholfen, ich wurde nciht mal gefragt, ob ich schon gestillt hätte oder ähnliches. Ich habe auch ein bisschen gestillt, aber da kam nicht wirklich was. 2 Tage später ging es nach Hause und dann kümmerte sich meine hebamme sehr gut um mich, vor allem um das Stillen. Ich hatte einfach zu wenig Milch. Nach einigen Tagen und recht hohem Gewichtsverlust bei meiner Tochter (wo ich immer noch nicht 100% überzeugt bin, dass da nicht ein Wiegefehler vorlag), empfahl sie mir eine milchpumpe sowie erstmal pre zuzufüttern. Es kam beim Abpumpen aber nicht mal genug für einen Tag raus, auch nicht nach mehreren Tagen regelmäßigen Stillens. Also bekam meine Tochter weiterhin pre und abgepumpte Mumi aus der Flasche. Ich versuchte nochmal zu stillen, aber ohne Erfolg. Nach 3 Monaten hatte ich dann genug von der Pumperei, wobei die Milch sowieso zusehends weniger wurde, und stellte komplett auf pre um.
Bei meinem Sohn wollte ich wieder versuchen zu stillen, und wieder hatte ich einfach nicht genug Milch. Ich hatte sehr viel Hilfe von einer Stillberaterin. Ich wollte dieses Mal auf keinen Fall abpumpen, also stillte ich und gab zusätzlich pre aus der Flasche. Mein Sohn hatte kein Problem damit, aber auch hier hörte ich nach 3 Monaten mit dem stillen auf.
Ich muss sagen, ich war beide Male froh, nicht mehr zu pumpen oder stillen. Irgendwie war das schon komisch. Klar hätte ich voll gestillt, wenn ich gekonnt hätte, aber es war auch schön, meine Brüste wieder für mich zu haben.
Meine Kinder sind übrigens kaum krank, hatten beide bis jetzt nichts schlimmeres als Erkältungen oder mal ne Ohrenentzündung. Mein Sohn war als Baby etwas öfter krank, was ich aber eher auf den Kiga der Großen schiebe. Er musste halt immer mit zu bringen und abholen, und wer weiß, was sie mit nach Hause gebracht hat, ohne selbst krank zu werden.
21.10.2017 06:33
Also dass es billig und praktisch und natürlich ist, das wissen hier die flaschen mamis ebenso.

Komm mir hier schon wieder soooo dämlich vor..

Es hat nicht immer richtig weh getan, sondern dieses ungute gefühl wenn er getrunken hat. Ich habe es schlichtweg gehasst.

21.10.2017 08:20
Ich hab nach 2 / 3 Tagen (das Zeitgefühl fehlt mir da etwas) mit einer Tablette abgestillt. Ich hatte gleich nach dem 2. Anlegen blutende Brustwarzen, es tat unheimlich weh, ich hatte seit der Geburt noch kaum geschlafen und konnte es auch vor lauter Sorge und schlechtem Gewissen nicht. Ich war nur noch den Tränen nahe und die Schwestern waren absolut keine Hilfe ("Ja, was dachten Sie denn? Das tut nun mal anfangs weh, da muss man sich halt durchbeißen."). Mein Mann hat sich das dann nicht mehr mit ansehen können und entschieden, dass die Kurze die Flasche kriegt und dafür bin ich ihm absolut dankbar. Ich selbst konnte das psychisch einfach nicht entscheiden und war dann nur noch erleichtert. Bereut habe ich es nicht, finde es im Nachhinein nur schade, keine Hilfe bekommen zu haben. Beim 2. Kind will ich es wieder versuchen, hab aber ehrlich gesagt jetzt schon Angst davor. Im Zweifel würde ich aber auch wieder die Flasche geben - so wie ich in den paar Tagen drauf war, hätte es der Beziehung zwischen mir und der Kurzen viel mehr geschadet, als dass das Stillen sinnvoll gewesen wäre.
Alaska
19431 Beiträge
21.10.2017 11:02
Zitat von Danii90:

Ich hab nach 2 / 3 Tagen (das Zeitgefühl fehlt mir da etwas) mit einer Tablette abgestillt. Ich hatte gleich nach dem 2. Anlegen blutende Brustwarzen, es tat unheimlich weh, ich hatte seit der Geburt noch kaum geschlafen und konnte es auch vor lauter Sorge und schlechtem Gewissen nicht. Ich war nur noch den Tränen nahe und die Schwestern waren absolut keine Hilfe ("Ja, was dachten Sie denn? Das tut nun mal anfangs weh, da muss man sich halt durchbeißen."). Mein Mann hat sich das dann nicht mehr mit ansehen können und entschieden, dass die Kurze die Flasche kriegt und dafür bin ich ihm absolut dankbar. Ich selbst konnte das psychisch einfach nicht entscheiden und war dann nur noch erleichtert. Bereut habe ich es nicht, finde es im Nachhinein nur schade, keine Hilfe bekommen zu haben. Beim 2. Kind will ich es wieder versuchen, hab aber ehrlich gesagt jetzt schon Angst davor. Im Zweifel würde ich aber auch wieder die Flasche geben - so wie ich in den paar Tagen drauf war, hätte es der Beziehung zwischen mir und der Kurzen viel mehr geschadet, als dass das Stillen sinnvoll gewesen wäre.


Mir hat meine Hebamme die Entscheidung abgenommen, dafür lieb ich sie heute noch. Bei mir wurde es erst die Pumpe (elektrisch) und als da kaum mehr was kam, hat sie mir die weggenommen.
Beim zweiten Kind hab ich es auch wieder auf mich zukommen lassen, aber viel gelassener und selbstbewusster. Das Ergebnis war dann das selbe, aber ohne Tränen, Druck und schlechtem Gewissen.
Natalie20
2595 Beiträge
21.10.2017 11:11
Für mich war es selbstverständlich zu stillen, es war definitiv klar. Es gibt für mich kein wirklich gutes Argument für die Flasche.
Dann wurde unser Sohn viel zu früh geboren und wurde über die Sonde ernährt. Ich habe sechs Monate abgepumpt, bis keine Milch mehr kam.
Sollten wir ein zweites Kind bekommen , möchte ich unbedingt Stillen.
21.10.2017 11:16
Zitat von sunshine_26:

Also dass es billig und praktisch und natürlich ist, das wissen hier die flaschen mamis ebenso.

Komm mir hier schon wieder soooo dämlich vor..

Es hat nicht immer richtig weh getan, sondern dieses ungute gefühl wenn er getrunken hat. Ich habe es schlichtweg gehasst.

Aber wieso denn?
Es war vorn die Frage nach dem warum.. und wenn man das nun ein großer grund ist, warum man sich auch durch miese phasen gebissen hat? Verheimlichen, weil sich jemand dämlich fühlen könnte?

Ich fand stillen übrigens auch nie "schön" oder so... und ich finde es so unfassbar traurig, dass immernoch frauen suggeriert wird, man müsse das stillen toll finden, das ganze genießen und so in erster linie soll stillen das Kind ernähren und kein wellnessurlaub für die mama sein... ich will gar nicht wissen, wie viele stillbeziehungen vorzeitig kaputtgegangen sind, weil das erwartete schöne gefühl ausblieb
Jarla
7529 Beiträge
21.10.2017 11:21
Zitat von Nickitierchen:

Zitat von Jarla:

Ich hätte liebend gerne gestillt, aber hatte nach 14 Tagen immer noch keinen milcheinschuss. Hatte eine Stillberaterin da, war extra nochmal beim Arzt, habe bockshornkleekapseln etc eingenommen... es kam leider nix. 40 ml am Tag habe ich zusammen bekommen durch alle 4 Stunden pumpen auch nachts.
Leider musste ich von Anfang an Pre geben. Finde ich sehr schade. Am Anfang machte mich das auch sehr traurig, aber ich habe alles versucht. Mehr ging nicht und ja habe natürlich auch keine Abstilltablette gebraucht. Da war ja nix bei mir leider.
Ich würde immer stillen, wenn ich es könnte. Verstehe oft nicht, wieso man es nicht möchte, aber ich akzeptiere es natürlich. Muss jeder für sich entscheiden. In der Zwischenzeit habe ich mich ans Flaschen machen gewöhnt

Unterschreibe ich wort für wort.

Drei mal alles mögliche getan. Dreimal von beginn kaum milch. Pumpe und lege so oft wie möglich an. 30ml alle 3-4h kommt zusammen. Null chance mein 5 kilo baby zu sättigen. Aber das bisschen, was ich hab, bekommt er.

Der spruch "wer stillen will, kann das auch" tat mir oft schon weh. Denn Tipps vom zwei hebammen und Stillberatung haben nun dreimal nicht zum gewünschten Ziel gebracht.

Ich freue mich für jede, die problemlos stillen kann und bin nicht ohne Neid


Ja diese Sprüche sind schlimm. Für mich das Schlimmste mit daran war, dass ich verurteilt wurde vom Gesetzgeber! Ich wollte stillen und ich hätte alles dafür getan. Das ist mehr als ungerecht finde ich. Ich habe mich da schon sehr gedehmütigt gefühlt. In Luxemburg darf man 1 Monat länger zu Hause bleiben, wenn man stillt....
Nachdem ich dann nur noch geweint hatte, sagte meine Hebamme. Schau ihn dir an. Ihr habt es beide geschafft. Sei glücklich über dein Baby und sei nicht traurig darüber.
Für mich persönlich war das ein Versagen auf ganzer Linie. Erst die schwierige Schwangerschaft, die dann in einer Gestose endete, dann konnte ich auch nicht stillen. Mein Körper hat mich im Stich gelassen und zusätzlich dann diese Sprüche immer.
21.10.2017 13:14
Ich habe mich bei beiden für's Stillen entschieden. Ich fand es praktisch (Milch mit richtiger Temperatur immer dabei, kein Zeitaufwand für's Fläschchen spülen usw. ) und eben für's Baby am gesündesten.

Die Grosse kam auf die Welt und hatte Neugeborenengelbsucht und eine damit verbundene Trinkschwäche. Hinzu kam, dass ich die Landessprache noch nicht beherrschte (ich lebe in Finnland) und ich keine englisch- oder deutschsprachige Stillberatung finden konnte. Das Baby bekam schon im Krankenhaus das erste Mal eine Flasche, ich war nach über 60 Stunden Einleitung einfach zu fertig zu kämpfen und hatte ja auch einfach noch gar keine Ahnung vom Stillen (bis auf das, was ich online gelesen hatte... "nahezu jede Frau kann stillen" ). Letztlich habe ich abgepumpt und sie wochenlang versucht zum Stillen zu bewegen. Fingerfeeder, Becherfütterung, nichts half. Nach 12 Wochen Kampf habe ich aufgegeben, weil durch das wenige "richtige" Stillen, dann auch langsam die Milch nachliess und das Gepumpte nicht mehr reichte und die Maus einfach beim Stillen grundsätzlich unzufrieden war (aus der Flasche floss es trotz kleinem Loch wohl doch etwas leichter). So wurde meine erste dann komplett zum Flaschenkind.

Bei meiner zweiten wollte ich auch stillen, habe aber direkt gesagt, wenn es nicht klappt, dann ist das eben so. Sie kam ohne Neugeborenengelbsucht auf die Welt. Hungrig und wütend. Das Stillen klappte nach der ersten durchbrüllten Nacht problemlos.
Nina_Nekro
25217 Beiträge
21.10.2017 13:30
Ich habe sie im ersten Lebensjahr gestillt. Das war keine bewusste Entscheidung. Es war für mich nur völlig natürlich und irgendwie habe ich auch gar nicht weiter rüber nachgedacht, dass es Probleme geben könnte beim Stillen.
Nach einer schwierigen und holprigen Anfangszeit lief es dann auch gut.
Ich würde immer wieder stillen, allerdings nicht mit allen Mitteln. Wenn ich merken würde, dass nichts geht oder ich mich einfach total unwohl fühle, würde ich abstillen.

12 Monate gestillt - sehr gute und enge Mama-Kind-Bindung. Allerdings glaube ich nicht, dass es daran liegt und wir auch ohne Stillen ein enges Verhältnis hätten.
Nina_Nekro
25217 Beiträge
21.10.2017 13:38
Zitat von sunshine_26:

Also dass es billig und praktisch und natürlich ist, das wissen hier die flaschen mamis ebenso.

Komm mir hier schon wieder soooo dämlich vor..

Es hat nicht immer richtig weh getan, sondern dieses ungute gefühl wenn er getrunken hat. Ich habe es schlichtweg gehasst.


Und genau dann ist es eben nicht mehr relevant, dass Stillen "das Beste und Natürlichste" ist. Wenn die Mutter sich unwohl fühlt, das Stillen hasst, dann spürt das Baby natürlich den Unwillen und das Unwohlsein der Mutter und genau dann ist Stillen eben nicht mehr die beste Alternative.

Du musst dir überhaupt nicht dämlich vorkommen! Es war die richtige Entscheidung.
KittyKat
5220 Beiträge
21.10.2017 17:46
Zitat von Viala:

Zitat von sunshine_26:

Also dass es billig und praktisch und natürlich ist, das wissen hier die flaschen mamis ebenso.

Komm mir hier schon wieder soooo dämlich vor..

Es hat nicht immer richtig weh getan, sondern dieses ungute gefühl wenn er getrunken hat. Ich habe es schlichtweg gehasst.

Aber wieso denn?
Es war vorn die Frage nach dem warum.. und wenn man das nun ein großer grund ist, warum man sich auch durch miese phasen gebissen hat? Verheimlichen, weil sich jemand dämlich fühlen könnte?

Ich fand stillen übrigens auch nie "schön" oder so... und ich finde es so unfassbar traurig, dass immernoch frauen suggeriert wird, man müsse das stillen toll finden, das ganze genießen und so in erster linie soll stillen das Kind ernähren und kein wellnessurlaub für die mama sein... ich will gar nicht wissen, wie viele stillbeziehungen vorzeitig kaputtgegangen sind, weil das erwartete schöne gefühl ausblieb


Besonders schön fand ich das Stillen auch nie. Halt Mittle zum Zweck, aber al ich damit aufhören konnte, war ich nicht böse drum.
Nickitierchen
26626 Beiträge
21.10.2017 18:16
Zitat von Jarla:

Zitat von Nickitierchen:

Zitat von Jarla:

Ich hätte liebend gerne gestillt, aber hatte nach 14 Tagen immer noch keinen milcheinschuss. Hatte eine Stillberaterin da, war extra nochmal beim Arzt, habe bockshornkleekapseln etc eingenommen... es kam leider nix. 40 ml am Tag habe ich zusammen bekommen durch alle 4 Stunden pumpen auch nachts.
Leider musste ich von Anfang an Pre geben. Finde ich sehr schade. Am Anfang machte mich das auch sehr traurig, aber ich habe alles versucht. Mehr ging nicht und ja habe natürlich auch keine Abstilltablette gebraucht. Da war ja nix bei mir leider.
Ich würde immer stillen, wenn ich es könnte. Verstehe oft nicht, wieso man es nicht möchte, aber ich akzeptiere es natürlich. Muss jeder für sich entscheiden. In der Zwischenzeit habe ich mich ans Flaschen machen gewöhnt

Unterschreibe ich wort für wort.

Drei mal alles mögliche getan. Dreimal von beginn kaum milch. Pumpe und lege so oft wie möglich an. 30ml alle 3-4h kommt zusammen. Null chance mein 5 kilo baby zu sättigen. Aber das bisschen, was ich hab, bekommt er.

Der spruch "wer stillen will, kann das auch" tat mir oft schon weh. Denn Tipps vom zwei hebammen und Stillberatung haben nun dreimal nicht zum gewünschten Ziel gebracht.

Ich freue mich für jede, die problemlos stillen kann und bin nicht ohne Neid


Ja diese Sprüche sind schlimm. Für mich das Schlimmste mit daran war, dass ich verurteilt wurde vom Gesetzgeber! Ich wollte stillen und ich hätte alles dafür getan. Das ist mehr als ungerecht finde ich. Ich habe mich da schon sehr gedehmütigt gefühlt. In Luxemburg darf man 1 Monat länger zu Hause bleiben, wenn man stillt....
Nachdem ich dann nur noch geweint hatte, sagte meine Hebamme. Schau ihn dir an. Ihr habt es beide geschafft. Sei glücklich über dein Baby und sei nicht traurig darüber.
Für mich persönlich war das ein Versagen auf ganzer Linie. Erst die schwierige Schwangerschaft, die dann in einer Gestose endete, dann konnte ich auch nicht stillen. Mein Körper hat mich im Stich gelassen und zusätzlich dann diese Sprüche immer.


krass... ich finde toll, wenn stillen belohnt wird, aber gemein für die, die es nicht können.
Ich finde auch, dass ich neben der traurigkeit auch finaziell bluten muss: flaschen und kaufen, 12euro pro packung (ha nahrung, mein mann ist allergiker), die jetzt vllt ne woche hält, aber bald nur noch paar tage, dann bockshornkleekapseln, die auch nicht billig sind. Für die elektrische Pumpe fällt bei einigen eine Gebühr an, und das Pumpset muss man teuer kaufen, weil man es behält.
diese kosten würd ich nie freiwillig auf mich nehmen...

aber da es nun das dritte mal ist, bin ich nicht mehr so traurig wie bei den ersten male...es geht halt nicht anders...

Nickitierchen
26626 Beiträge
21.10.2017 18:19
tagsüber lege ich ihn ja mehrmals an. das genieße ich schon. es ist wie eine kleine auszeit nur für uns. auch wenns nur ne vorspeise oder bonbon für den kleinen ist.

fehlende bindung kann ich bei den großen nicht feststellen

und trotz der starken neurodermitis meines mannes haben die großen bislang nix. ob das nun an der ha-nahrung liegt oder nicht...ka

Anonym 1956231
2 Beiträge
21.10.2017 18:41
Ich hätte sehr gerne gestillt, aber es war leider nicht möglich.
Habe ein Frühchen, das im KH lag, weit weg von mir. Ich sollte Milch abpumpen und mitbringen, das tat ich auch. Anlegen durfte ich ihn nicht, er war zu schwach. Musste Muttermilch und Flaschenmilch sondieren, weil er nicht trank. Ich wurde ohne mein Kind aus dem KH entlassen und sollte zuhause weiter stillen und die Milch weiterhin mitbringen, das tat ich solange er im KH lag, doch die Milch reichte nie. Das ständige Ampumpen war sehr schwer und das hin und her fahren. Als auch er entlassen wurde, habe ich zuhause versucht in anzulegen, doch es klappte nicht. Meine Hebamme kam das erste, zweite und dritte Mal mit einer Schülerin, ohne mich vorzuwarnen und ich war zu schüchtern um, um Hilfe zu bitten. Und auch sie bot keine an. Nach etwa 6 Wochen zuhause abpumpen, stieg ich komplett auf die Flasche um. Für mich ist es wie ein Schlag ins Gesicht, wenn die Mütter sagen "warum stillst du nicht, Stillen ist sooo so schön" ....
Ja, ich bin eine Flaschenmami.
Manche Frischmamas trauen sich nicht in der Öffentlichkeit zu stillen, mir war es unangenehm in der Öffentlichkeit meinem Baby die Flasche zu geben!
Anonym 1956231
2 Beiträge
21.10.2017 18:46
Zitat von Anonym 1956231:

Ich hätte sehr gerne gestillt, aber es war leider nicht möglich.
Habe ein Frühchen, das im KH lag, weit weg von mir. Ich sollte Milch abpumpen und mitbringen, das tat ich auch. Anlegen durfte ich ihn nicht, er war zu schwach. Musste Muttermilch und Flaschenmilch sondieren, weil er nicht trank. Ich wurde ohne mein Kind aus dem KH entlassen und sollte zuhause weiter stillen und die Milch weiterhin mitbringen, das tat ich solange er im KH lag, doch die Milch reichte nie. Das ständige Ampumpen war sehr schwer und das hin und her fahren. Als auch er entlassen wurde, habe ich zuhause versucht in anzulegen, doch es klappte nicht. Meine Hebamme kam das erste, zweite und dritte Mal mit einer Schülerin, ohne mich vorzuwarnen und ich war zu schüchtern um, um Hilfe zu bitten. Und auch sie bot keine an. Nach etwa 6 Wochen zuhause abpumpen, stieg ich komplett auf die Flasche um. Für mich ist es wie ein Schlag ins Gesicht, wenn die Mütter sagen "warum stillst du nicht, Stillen ist sooo so schön" ....
Ja, ich bin eine Flaschenmami.
Manche Frischmamas trauen sich nicht in der Öffentlichkeit zu stillen, mir war es unangenehm in der Öffentlichkeit meinem Baby die Flasche zu geben!


Im übrigen ist Fläschchen geben sehr, sehr aufwendig. Wasser abkochen, auf die richtige Temp. bringen, Pulver anmischen. Flaschen abwaschen, sterillisieren.. sehr, sehr belastend das ganze. Besonders in der Nacht! Ich finde die Flasche geben, definitiv nicht einfacher! Das einzig positive, auch mein Mann konnte von Anfang an unser Baby füttern und die beiden haben eine super Beziehung, da mein Mann auch 2 Monate Elternzeit hatte.
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 9 mal gemerkt