Mütter- und Schwangerenforum

Stillen vs. Flasche

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Zitronenmelisse
1786 Beiträge
21.10.2017 19:27
Hallo,

für mich war schon immer klar dass ich mein Baby stillen mag. Ich habe mich in der Schwangerschaft so viel damit auseinander gesetzt und viel über das Thema Stillen gelesen. Ich fühlte mich so sicher und habe mir erst gar keine Fläschennahrung heimgetragen.

Ja dann die Geburt ich hatte Ss Diabetes, einen Ks und eine Gebärmutterentzündung musste Antibiotika nehmen. Mein Milcheinschuss kam daher erst sehr spät und mein Sohn wollte nicht richtig saugen. Mein kleiner wollte auch nicht zur Brust weil ja nichts kam und schrie wie am Spieß. (wh hatte er auch schon eine Saugverwirrung) Aber ich gab nicht auf zu Hause habe ich die Milchproduktion im Gang gebracht und am 15. Tag nach Sohnemanns Geburt hat er dann endlich von der Brust getrunken. So wunderschön.

Jetzt stillen wir schon 20 Monate und wir lieben es. Es ist einfach das beste für ein Baby. Die Mamamilch ist von der Zusammensetzung goldrichtig, die Temp. passt, jeder Schluck davon ist einfach wertvoll. Stillen ist so viel mehr als nur Nahrungsaufnahme
steph28
4167 Beiträge
21.10.2017 23:46
Ich habe gestillt und abgepumpte Milch per Flasche gegeben. Beides von Anfang an. So konnte ich immer stillen, aber wenn ich mal raus wollte, war das auch kein Problem. Pulverzeug wäre aber nicht in Frage gekommen.
21.10.2017 23:54
Zitat von Anonym 1956231:

Zitat von Anonym 1956231:

Ich hätte sehr gerne gestillt, aber es war leider nicht möglich.
Habe ein Frühchen, das im KH lag, weit weg von mir. Ich sollte Milch abpumpen und mitbringen, das tat ich auch. Anlegen durfte ich ihn nicht, er war zu schwach. Musste Muttermilch und Flaschenmilch sondieren, weil er nicht trank. Ich wurde ohne mein Kind aus dem KH entlassen und sollte zuhause weiter stillen und die Milch weiterhin mitbringen, das tat ich solange er im KH lag, doch die Milch reichte nie. Das ständige Ampumpen war sehr schwer und das hin und her fahren. Als auch er entlassen wurde, habe ich zuhause versucht in anzulegen, doch es klappte nicht. Meine Hebamme kam das erste, zweite und dritte Mal mit einer Schülerin, ohne mich vorzuwarnen und ich war zu schüchtern um, um Hilfe zu bitten. Und auch sie bot keine an. Nach etwa 6 Wochen zuhause abpumpen, stieg ich komplett auf die Flasche um. Für mich ist es wie ein Schlag ins Gesicht, wenn die Mütter sagen "warum stillst du nicht, Stillen ist sooo so schön" ....
Ja, ich bin eine Flaschenmami.
Manche Frischmamas trauen sich nicht in der Öffentlichkeit zu stillen, mir war es unangenehm in der Öffentlichkeit meinem Baby die Flasche zu geben!


Im übrigen ist Fläschchen geben sehr, sehr aufwendig. Wasser abkochen, auf die richtige Temp. bringen, Pulver anmischen. Flaschen abwaschen, sterillisieren.. sehr, sehr belastend das ganze. Besonders in der Nacht! Ich finde die Flasche geben, definitiv nicht einfacher! Das einzig positive, auch mein Mann konnte von Anfang an unser Baby füttern und die beiden haben eine super Beziehung, da mein Mann auch 2 Monate Elternzeit hatte.


Wirklich?

Also ich find da null aufwendig dran ehrlich gesagt - ich finds eher super praktisch.

Wasser hat man super schnell aufgewärmt, Pulver rein, fertig.

In der Nacht (bzw. den ersten 1 1/2 Wochen bei uns) hab ich das Pulver in der Flasche gehabt schon, Wasser in der Thermoskanne und musste dann nur das Wasser einfüllen, war ne Arbeit von 10 Sekunden.
Alaska
19426 Beiträge
21.10.2017 23:57
Zitat von StilleWasser:

Zitat von Anonym 1956231:

Zitat von Anonym 1956231:

Ich hätte sehr gerne gestillt, aber es war leider nicht möglich.
Habe ein Frühchen, das im KH lag, weit weg von mir. Ich sollte Milch abpumpen und mitbringen, das tat ich auch. Anlegen durfte ich ihn nicht, er war zu schwach. Musste Muttermilch und Flaschenmilch sondieren, weil er nicht trank. Ich wurde ohne mein Kind aus dem KH entlassen und sollte zuhause weiter stillen und die Milch weiterhin mitbringen, das tat ich solange er im KH lag, doch die Milch reichte nie. Das ständige Ampumpen war sehr schwer und das hin und her fahren. Als auch er entlassen wurde, habe ich zuhause versucht in anzulegen, doch es klappte nicht. Meine Hebamme kam das erste, zweite und dritte Mal mit einer Schülerin, ohne mich vorzuwarnen und ich war zu schüchtern um, um Hilfe zu bitten. Und auch sie bot keine an. Nach etwa 6 Wochen zuhause abpumpen, stieg ich komplett auf die Flasche um. Für mich ist es wie ein Schlag ins Gesicht, wenn die Mütter sagen "warum stillst du nicht, Stillen ist sooo so schön" ....
Ja, ich bin eine Flaschenmami.
Manche Frischmamas trauen sich nicht in der Öffentlichkeit zu stillen, mir war es unangenehm in der Öffentlichkeit meinem Baby die Flasche zu geben!


Im übrigen ist Fläschchen geben sehr, sehr aufwendig. Wasser abkochen, auf die richtige Temp. bringen, Pulver anmischen. Flaschen abwaschen, sterillisieren.. sehr, sehr belastend das ganze. Besonders in der Nacht! Ich finde die Flasche geben, definitiv nicht einfacher! Das einzig positive, auch mein Mann konnte von Anfang an unser Baby füttern und die beiden haben eine super Beziehung, da mein Mann auch 2 Monate Elternzeit hatte.


Wirklich?

Also ich find da null aufwendig dran ehrlich gesagt - ich finds eher super praktisch.

Wasser hat man super schnell aufgewärmt, Pulver rein, fertig.

In der Nacht (bzw. den ersten 1 1/2 Wochen bei uns) hab ich das Pulver in der Flasche gehabt schon, Wasser in der Thermoskanne und musste dann nur das Wasser einfüllen, war ne Arbeit von 10 Sekunden.


So gehts mir auch. Ich find das irre praktisch. Und noch dazu saugt mein Kind die Flasche in 5 Minuten runter, danach wird nur noch geschmust.

Ist jetzt nicht böse gemeint, aber ich muss manchmal schmunzeln, wenn ich höre, wie "aufwendig" und "zeitraubend" Flaschennahrung ist und dann les ich ständig von Stillzeiten zwischen 15-30 min pro Brust.
Ich würd ja zu gar nichts anderem mehr kommen.

Versteht mich nicht falsch, wenn ich mir die Zeit mit meinem Kind nehmen will (z.b. um noch auf dem Sofa zu bleiben um zu kuscheln), dann nehm ich mir die auch. Das ist ja kein Thema.
shelyra
69257 Beiträge
22.10.2017 00:06
Zitat von Alaska:

Zitat von StilleWasser:

Zitat von Anonym 1956231:

Zitat von Anonym 1956231:

Ich hätte sehr gerne gestillt, aber es war leider nicht möglich.
Habe ein Frühchen, das im KH lag, weit weg von mir. Ich sollte Milch abpumpen und mitbringen, das tat ich auch. Anlegen durfte ich ihn nicht, er war zu schwach. Musste Muttermilch und Flaschenmilch sondieren, weil er nicht trank. Ich wurde ohne mein Kind aus dem KH entlassen und sollte zuhause weiter stillen und die Milch weiterhin mitbringen, das tat ich solange er im KH lag, doch die Milch reichte nie. Das ständige Ampumpen war sehr schwer und das hin und her fahren. Als auch er entlassen wurde, habe ich zuhause versucht in anzulegen, doch es klappte nicht. Meine Hebamme kam das erste, zweite und dritte Mal mit einer Schülerin, ohne mich vorzuwarnen und ich war zu schüchtern um, um Hilfe zu bitten. Und auch sie bot keine an. Nach etwa 6 Wochen zuhause abpumpen, stieg ich komplett auf die Flasche um. Für mich ist es wie ein Schlag ins Gesicht, wenn die Mütter sagen "warum stillst du nicht, Stillen ist sooo so schön" ....
Ja, ich bin eine Flaschenmami.
Manche Frischmamas trauen sich nicht in der Öffentlichkeit zu stillen, mir war es unangenehm in der Öffentlichkeit meinem Baby die Flasche zu geben!


Im übrigen ist Fläschchen geben sehr, sehr aufwendig. Wasser abkochen, auf die richtige Temp. bringen, Pulver anmischen. Flaschen abwaschen, sterillisieren.. sehr, sehr belastend das ganze. Besonders in der Nacht! Ich finde die Flasche geben, definitiv nicht einfacher! Das einzig positive, auch mein Mann konnte von Anfang an unser Baby füttern und die beiden haben eine super Beziehung, da mein Mann auch 2 Monate Elternzeit hatte.


Wirklich?

Also ich find da null aufwendig dran ehrlich gesagt - ich finds eher super praktisch.

Wasser hat man super schnell aufgewärmt, Pulver rein, fertig.

In der Nacht (bzw. den ersten 1 1/2 Wochen bei uns) hab ich das Pulver in der Flasche gehabt schon, Wasser in der Thermoskanne und musste dann nur das Wasser einfüllen, war ne Arbeit von 10 Sekunden.


So gehts mir auch. Ich find das irre praktisch. Und noch dazu saugt mein Kind die Flasche in 5 Minuten runter, danach wird nur noch geschmust.

Ist jetzt nicht böse gemeint, aber ich muss manchmal schmunzeln, wenn ich höre, wie "aufwendig" und "zeitraubend" Flaschennahrung ist und dann les ich ständig von Stillzeiten zwischen 15-30 min pro Brust.
Ich würd ja zu gar nichts anderem mehr kommen.

Versteht mich nicht falsch, wenn ich mir die Zeit mit meinem Kind nehmen will (z.b. um noch auf dem Sofa zu bleiben um zu kuscheln), dann nehm ich mir die auch. Das ist ja kein Thema.
beim stillen hat man aber keine vorbereitungszeit. Brust raus kind andocken fertig.

Bei der flasche dagegen muss man immer wasser aufkochen. Pulver abmessen. Alles zusammen kippen. Und danach flasche spülen und eventuell abkochen.

Die trinkdauer ist ja unabhängig von der Nahrungsaufnahme . Es gibt auch 5min schnelltrinker beim stillen. Genauso wie 20min flaschen Genießer
Alaska
19426 Beiträge
22.10.2017 00:16
Zitat von shelyra:

Zitat von Alaska:

Zitat von StilleWasser:

Zitat von Anonym 1956231:

...


Wirklich?

Also ich find da null aufwendig dran ehrlich gesagt - ich finds eher super praktisch.

Wasser hat man super schnell aufgewärmt, Pulver rein, fertig.

In der Nacht (bzw. den ersten 1 1/2 Wochen bei uns) hab ich das Pulver in der Flasche gehabt schon, Wasser in der Thermoskanne und musste dann nur das Wasser einfüllen, war ne Arbeit von 10 Sekunden.


So gehts mir auch. Ich find das irre praktisch. Und noch dazu saugt mein Kind die Flasche in 5 Minuten runter, danach wird nur noch geschmust.

Ist jetzt nicht böse gemeint, aber ich muss manchmal schmunzeln, wenn ich höre, wie "aufwendig" und "zeitraubend" Flaschennahrung ist und dann les ich ständig von Stillzeiten zwischen 15-30 min pro Brust.
Ich würd ja zu gar nichts anderem mehr kommen.

Versteht mich nicht falsch, wenn ich mir die Zeit mit meinem Kind nehmen will (z.b. um noch auf dem Sofa zu bleiben um zu kuscheln), dann nehm ich mir die auch. Das ist ja kein Thema.
beim stillen hat man aber keine vorbereitungszeit. Brust raus kind andocken fertig.

Bei der flasche dagegen muss man immer wasser aufkochen. Pulver abmessen. Alles zusammen kippen. Und danach flasche spülen und eventuell abkochen.

Die trinkdauer ist ja unabhängig von der Nahrungsaufnahme . Es gibt auch 5min schnelltrinker beim stillen. Genauso wie 20min flaschen Genießer


Also ich hab eine Flasche in weniger als einer Minute fertig. Aufkochen muss ich 1x täglich. Pulver kann ich vorab abmessen, dafür gibt es Döschen.
Das Spülen nervt etwas, aber inzwischen darf man ja ganz offiziel die Flaschen bei 70 Grad in die Spülmaschine geben. Also auch von daher kein Aufwand mehr.

Mir gings jetzt nicht darum, dass es auch Schnelltrinker gibt. Sondern darum, dass das Argument Zeit nicht gilt. Zeitaufwendiger ist in meinen Augen (und was ich hier so im Forum lese, z.B. auch in meinen beiden Monatsthreads) insgesamt betrachtet das Stillen.
Und ja, ich weiß auch, dass viele diese lange Zeit genießen, weil sie dadurch eine Auszeit haben ohne schlechtes Gewissen. Ist ja auch okay so.

Ich find nur amüsant, wie das Fläschchen zubereiten und geben manchmal dargestellt wird.
Lana_Fey
6790 Beiträge
22.10.2017 07:39
Zitat von Alaska:

Also ich hab eine Flasche in weniger als einer Minute fertig. Aufkochen muss ich 1x täglich. Pulver kann ich vorab abmessen, dafür gibt es Döschen.
Das Spülen nervt etwas, aber inzwischen darf man ja ganz offiziel die Flaschen bei 70 Grad in die Spülmaschine geben. Also auch von daher kein Aufwand mehr.

Mir gings jetzt nicht darum, dass es auch Schnelltrinker gibt. Sondern darum, dass das Argument Zeit nicht gilt. Zeitaufwendiger ist in meinen Augen (und was ich hier so im Forum lese, z.B. auch in meinen beiden Monatsthreads) insgesamt betrachtet das Stillen.
Und ja, ich weiß auch, dass viele diese lange Zeit genießen, weil sie dadurch eine Auszeit haben ohne schlechtes Gewissen. Ist ja auch okay so.

Ich find nur amüsant, wie das Fläschchen zubereiten und geben manchmal dargestellt wird.


Unterschreib ich so
Unterwegs hab ich das Fläschchen - im Stehen - in unter einer Minute zusammengemixt
Als ich noch stillte, habe ich Tage und Nächte mit angedocktem Kind auf dem Sofa verbracht. Gut, womöglich hätte es nicht so lange gedauert, wenn es generell keine Stillprobleme gegeben hätte.. aber ich hab ihnen die Zeit gegeben, zumindest das aus mir rauszuholen, was es zu holen gab

Beim nächsten Kind werde ich wieder versuchen zu Stillen, das steht fest.
Aber das Zeitargument greift wie ich finde überhaupt nicht.
22.10.2017 07:39
Finde fläschen zubereiten auch nicht aufwendig. Geht irre schnell.
Karamellkern
971 Beiträge
22.10.2017 08:01
Ich erst gestillt und dann Fläschchen gegeben und fand das Fläschchen geben viel zeitaufwändiger.
Schon allein das nachts aus dem Bett aufstehen müssen hat mich total genervt
Und dieses alles mitschleppen wenn man raus geht fand ich dann auch gewöhnungsbedürftig im Gegensatz zu vorher, wo man gar nichts brauchte.
Also ich persönlich kann es nicht nachvollziehen dass es praktisch ist, aber jeder empfindet das anders und das ist ja auch gut so.
Lana_Fey
6790 Beiträge
22.10.2017 08:05
Zitat von Karamellkern:

Ich erst gestillt und dann Fläschchen gegeben und fand das Fläschchen geben viel zeitaufwändiger.
Schon allein das nachts aus dem Bett aufstehen müssen hat mich total genervt
Und dieses alles mitschleppen wenn man raus geht fand ich dann auch gewöhnungsbedürftig im Gegensatz zu vorher, wo man gar nichts brauchte.
Also ich persönlich kann es nicht nachvollziehen dass es praktisch ist, aber jeder empfindet das anders und das ist ja auch gut so.


Organisation ist alles
Eine kleine Thermoskanne mit heißem und eine mit kaltem Wasser und vorportioniertes Milchpulver auf den Nachttisch und fertig.
22.10.2017 08:08
Na klar ist flasche anrichten zeitaufwendiger und das ganze zeugs mitschleppen unpraktischer als stillen. Das ist klar.

Aber sooo zeitaufwendig fand ich das anrichten nicht..

Obwohl wenn ich dran denke wieviel zeit ich beim behandeln der brustwarzen brauchte... bin ich mit flasche schneller.. Und hab keine schmerzen.
Karamellkern
971 Beiträge
22.10.2017 08:08
Zitat von Lana_Fey:

Zitat von Karamellkern:

Ich erst gestillt und dann Fläschchen gegeben und fand das Fläschchen geben viel zeitaufwändiger.
Schon allein das nachts aus dem Bett aufstehen müssen hat mich total genervt
Und dieses alles mitschleppen wenn man raus geht fand ich dann auch gewöhnungsbedürftig im Gegensatz zu vorher, wo man gar nichts brauchte.
Also ich persönlich kann es nicht nachvollziehen dass es praktisch ist, aber jeder empfindet das anders und das ist ja auch gut so.


Organisation ist alles
Eine kleine Thermoskanne mit heißem und eine mit kaltem Wasser und vorportioniertes Milchpulver auf den Nachttisch und fertig.

Trotzdem. Das muss man ja alles vorher vorbereiten
Ich bin nachts einfach sehr bequem, ist halt so
Karamellkern
971 Beiträge
22.10.2017 08:12
Zitat von Lana_Fey:

Zitat von Karamellkern:

Ich erst gestillt und dann Fläschchen gegeben und fand das Fläschchen geben viel zeitaufwändiger.
Schon allein das nachts aus dem Bett aufstehen müssen hat mich total genervt
Und dieses alles mitschleppen wenn man raus geht fand ich dann auch gewöhnungsbedürftig im Gegensatz zu vorher, wo man gar nichts brauchte.
Also ich persönlich kann es nicht nachvollziehen dass es praktisch ist, aber jeder empfindet das anders und das ist ja auch gut so.


Organisation ist alles
Eine kleine Thermoskanne mit heißem und eine mit kaltem Wasser und vorportioniertes Milchpulver auf den Nachttisch und fertig.

Ach so und damals hatte ich gar kein Nachttisch fällt mir ein, an mein Bett war direkt das Babybett angeschlossen.
Fläschchen geben hat allerdings auch seine Vorteile, muss ich sagen. Nachts für mich aber so gar nicht.
Seramonchen
37808 Beiträge
22.10.2017 08:44
Naja, wenn man nach Bedarf Flasche gibt, ist das schon sehr nervig, ich kenne es von der Großen. Mal alle Stunde, dann alle zwei Stunden, dann wollte sie nach einer halben Stunde wieder. Da ist Brust deutlich entspannter. Das ist also kein Argument für mich bzw. nur eines was greift, wenn das Kind einen Rhythmus von drei oder vier Stunden oder so hat.
22.10.2017 08:53
Ich weiß ja nicht wie es anderen geht, aber ich betrachte beim stillen und dem Zeitaufwand nicht die Anfangszeit.
Wir brauchen jetzt z.B. in durchschnitt max 5 Minuten... in 1-2 Monaten ist die auch groß genug, dass ich die Brust nicht mehr halten muss...
Bei eingespielten stillbeziehungen kann ein Snack auch mal nur 2 Minuten dauern insgesamt.... keine schmerzen, kein rumsuppen mit Milch, kein ewig rumhühnern, bis das Kind trinken kann...
Und wenn man da alles andere zusammennimmt... vorbereiten (ich bin z.B. ein Mensch, der sich unglaublich schlecht organisieren kann, wenn es regelmäßig das gleiche ist... ich würde oft e was vergessen...), mixen, milchpulver kaufen, Flaschen säubern, etc... ja, dann hieße das für noch einen deutlichen Mehraufwand gegenüber den stillen
Hingegen wird eine Flaschenmama, die routiniert ist und die nur die Anfangszeit des stillens kennt da keinen großen Unterschied sehen bzw. Die Flasche als schneller/leichter empfinden....
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