Mütter- und Schwangerenforum

Welches Lebensmodell sagt euch eher zu? Hausfrau oder (und) arbeitende Mama?

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Coyote_Ugly
786 Beiträge
10.09.2013 08:40
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Urson:

Ich glaube auch das sehr viele,gerade die 'Erstmamas' ,noch ein etwas verzerrtes Bild haben was sie mit ihrem Kind alles tun müssen...also das das Kind Stundenlang bespielt werden muß,immer und überall,natürlich nur von der Mama ordentlich versorgt werden kann und ohne sie untergeht.....und sich deswegen nicht trauen ihr Kind stundenweise abzugeben oder wieder ins Berufsleben einsteigen.
Das sage ich bewusst provokativ,ich weiß auch um die Ausnahmen....
Doch viele vergessen das die Kinder nicht verkümmern wenn man nebenher den Haushalt macht,oder nicht dauernd in die Wiege guckt....das eine Oma o.Tagesmutter ebenso liebevoll mit dem Kind umgehen wird wenn man sie lässt.
Da denke ich spielt das bei vielen eine Rolle und sie bleiben auch deswegen zuhause.
.....wie gesagtt...Ausnahmen bestätigen die Regel.


Ja da stimme ich dir zu und das ist auch etwas, was ich damit meinte als ich gesagt habe, dass die Gesellschaft heute verweichlicht. Die Kinder bocken mehr wenn sie nicht bekommen was sie wollen, weil Mama ja alles macht. Paare gehen auseinander wiel sie keine Zeit mehr für sich haben, weil Mama die Kleinen nicht abgibt usw. Die Kinder werden immer bespielt, beim kleinsten Bäh steht jemand da und dann wundert man sich, warum man so einen kleinen Terroristen zu Hause hat


Dem kann ich voll und ganz wiedersprechen!

Ich kenne es so dass meine Mutter auch zu Hause war! Und ich genieße es dass ich Zuhause bin. Und ich verkümmere weder geistig noch körperlich! Ich möchte es nicht ändern! Und ich gehe auch abends mal weg. Mal mit meinen Mann, mal mit Freunden. Mir fehlt es an nichts!
10.09.2013 08:43
Also,ich habe eine gewisse Zeit gebraucht, um für mich herauszufinden, was mich wirklich glücklich macht. Vor meinem Kind habe ich immer Vollzeit gearbeitet und eine Fortbildung nach der nächsten gemacht. Dann bekam ich ein Baby und wir haben genug gespart gehabt, dass ich es mir leisten konnte 1 Jahr 8 Monate zu Hause zu bleiben. Damals gab es sowas wie Elterngeld noch nicht, sondern einfach nur 300,- DM Erziehungsgeld, was es wesentlich schwerer gemacht hat zu Hause zu bleiben. In dieser Zeit habe ich es sehr genossen und meine Arbeit im Grunde auch nicht vermisst. Allerdings hatte ich mich im privaten Bereich so zugestopft, dass ich auch dauernd was zu tun hatte. Zeit dafür war ja genug.
Dann ging ich wieder arbeiten und eigentlich lief das auch alles super. Die Arbeit machte mir Spaß und ich war ausgelastet. Ich ging von Anfang an VZ. Die Betreuung während dieser Zeit übernahm die Kita und meine Mama. Mein Freund und ich kamen etwa zur selben Zeit nach Hause.
Als mein Sohn zur Schule kam, wurde es etwas schwieriger... meine derzeitige Arbeit war ebenfalls familienunfreundlicher ( 24 h Schichten eta 3x die Woche) da kam ich an einen Punkt, wo ich es nicht mehr ruhigen Gewissens miteinander vereinbaren konnte. Ich wechselte. In die Arbeit im Kindergarten, der Seniorenbetreuung, der Kinderkrippe.... überall langweilte ich mich, war unglücklich und hatte keine richtige Erklärung dafür. Ein kurzer notwendiger Ausflug über eine Zeitarbeitsfirma ( nahm ich nur, weil ich keinesfalls H4 beantragen wollte) zurück in die Jugendhilfe machte mich plötzlich sehr zufrieden und ich war glücklich. ^^^Moment, dachte ich... warum? Weil mein Hintern einfach in die Jugendhilfe gehört! Also suchte ich und wurde fündig. Jetzt arbeite ich als Familienhelferin, kann mir meine Zeit frei einteilen, arbeite selbstständig und habe nie richtig feierabend, ABER mein Kopf hat was zu tun... nie ist ein Tag wie der andere. Ich muss flexibel reagieren, kann mir dasselbe Recht aber herausnehmen, wenn ich mal flexibel sein muss.... rundum.. ich bin momentan mit 43 Wochenstunden belegt. Ich gehe richtig, richtig gern arbeiten, ich bin glücklich udn erfüllt und siehe da... mein Sohn ist einfacher... denn eine glückliche zufriedene Mutter überträgt sich offensichtlich auf ihn. Alles ist so einfach geworden und ich hoffe, dass es auch so bleibt.
Fazit: ich gehöre zu den Müttern, die beides brauchen: Das Muttersein, wie auch das berufstätig sein. Nur dann ist mein Leben rund.

LG Zaubi
10.09.2013 08:43
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Urson:

Ich glaube auch das sehr viele,gerade die 'Erstmamas' ,noch ein etwas verzerrtes Bild haben was sie mit ihrem Kind alles tun müssen...also das das Kind Stundenlang bespielt werden muß,immer und überall,natürlich nur von der Mama ordentlich versorgt werden kann und ohne sie untergeht.....und sich deswegen nicht trauen ihr Kind stundenweise abzugeben oder wieder ins Berufsleben einsteigen.
Das sage ich bewusst provokativ,ich weiß auch um die Ausnahmen....
Doch viele vergessen das die Kinder nicht verkümmern wenn man nebenher den Haushalt macht,oder nicht dauernd in die Wiege guckt....das eine Oma o.Tagesmutter ebenso liebevoll mit dem Kind umgehen wird wenn man sie lässt.
Da denke ich spielt das bei vielen eine Rolle und sie bleiben auch deswegen zuhause.
.....wie gesagtt...Ausnahmen bestätigen die Regel.


Ja da stimme ich dir zu und das ist auch etwas, was ich damit meinte als ich gesagt habe, dass die Gesellschaft heute verweichlicht. Die Kinder bocken mehr wenn sie nicht bekommen was sie wollen, weil Mama ja alles macht. Paare gehen auseinander wiel sie keine Zeit mehr für sich haben, weil Mama die Kleinen nicht abgibt usw. Die Kinder werden immer bespielt, beim kleinsten Bäh steht jemand da und dann wundert man sich, warum man so einen kleinen Terroristen zu Hause hat


Ihr sprecht mir genau aus der Seele. Danke!!!
Seramonchen
37809 Beiträge
10.09.2013 08:51
Zitat von Coyote_Ugly:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Urson:

Ich glaube auch das sehr viele,gerade die 'Erstmamas' ,noch ein etwas verzerrtes Bild haben was sie mit ihrem Kind alles tun müssen...also das das Kind Stundenlang bespielt werden muß,immer und überall,natürlich nur von der Mama ordentlich versorgt werden kann und ohne sie untergeht.....und sich deswegen nicht trauen ihr Kind stundenweise abzugeben oder wieder ins Berufsleben einsteigen.
Das sage ich bewusst provokativ,ich weiß auch um die Ausnahmen....
Doch viele vergessen das die Kinder nicht verkümmern wenn man nebenher den Haushalt macht,oder nicht dauernd in die Wiege guckt....das eine Oma o.Tagesmutter ebenso liebevoll mit dem Kind umgehen wird wenn man sie lässt.
Da denke ich spielt das bei vielen eine Rolle und sie bleiben auch deswegen zuhause.
.....wie gesagtt...Ausnahmen bestätigen die Regel.


Ja da stimme ich dir zu und das ist auch etwas, was ich damit meinte als ich gesagt habe, dass die Gesellschaft heute verweichlicht. Die Kinder bocken mehr wenn sie nicht bekommen was sie wollen, weil Mama ja alles macht. Paare gehen auseinander wiel sie keine Zeit mehr für sich haben, weil Mama die Kleinen nicht abgibt usw. Die Kinder werden immer bespielt, beim kleinsten Bäh steht jemand da und dann wundert man sich, warum man so einen kleinen Terroristen zu Hause hat


Dem kann ich voll und ganz wiedersprechen!

Ich kenne es so dass meine Mutter auch zu Hause war! Und ich genieße es dass ich Zuhause bin. Und ich verkümmere weder geistig noch körperlich! Ich möchte es nicht ändern! Und ich gehe auch abends mal weg. Mal mit meinen Mann, mal mit Freunden. Mir fehlt es an nichts!


Dann bist du die oben benannte Ausnahme
-M-Y-A-
23629 Beiträge
10.09.2013 08:53
ich kann bestätigen,das ich grade beim ersten kind massive probleme hatte,sie abzugeben. das hat aber einen guten grund.
meine eltern trennten sich sehr früh nach meiner geburt,als musste meine mutter wieder arbeiten und zwar vollzeit. ich wuchs bei meiner oma auf,was nicht schleht war,aber die bindung zu meiner mutter ist kaputt,das ist fakt. da spielen zwar noch einige faktoren eine rolle,aber das ist der hauptauslöser. und als ich dann älter wurde,hörte ich meine oma immer wieder zu meiner mutter sagen,das ich ihr kind bin und sie sich gefälligst auch mal um mich kümmern soll,sie sei schliesslich keine rentnerin geworden,um sich schon wieder voll um ein kind zu kümmern. BOOM,das hat gesessen... auch wenn meine oma das nicht negativ auf mich bezogen hat,hab ich mich von allen seiten abgeschoben gefühlt und das will und kann ich meinen kids nicht antun.
jetzt sind die kids 5 und 3 jahre alt und sind im kiga,das ist ne ganz andere ausgangssituation und ich kann mit gutem gewissen arbeiten gehen.
Mama-Eule
4297 Beiträge
10.09.2013 08:59
ich bin mit leib und seele mami und ich liebe es!
für mich ist es die totale erfüllung.
ich kann mich um meine familie kümmern, haushalten, und komme trotzdem nicht zu kurz.
mein mann schätzt meine arbeit zu hause. er sagt immer das er es bewundert wie ich das alles meistere. er könnte das nicht.

nach dem ersten kind bin ich nach 3 monaten wieder zur arbeit. nach dem zweiten kind nach einem jahr. und diesmal bleib ich zuhause und werd sehen.
klar mussten wir uns finanziell einschränken, aber wenn ich arbeiten würde müssten wir das auch. denn kinderbetreuung ist nicht wirklich billig bei drei kindern.

Naschga
2655 Beiträge
10.09.2013 09:06
ich bin auch mit leib und seele mami, und wir waren uns von anfang an einig, das ich ,bis die kinder mit 3 jahren in den kiga gehen, zuhause bleibe um mich um sie zu kümmern. danach werde ich nur stundenweise arbeiten gehen, da wir wert darauf legen uns selbst um die mäuse zu kümmern.
wir können von dem gehalt meines mannes aber auch wirklich gut leben und brauchen keine zuschüsse oder ähnliches.
damit ich mich zuhause trotzdem weiterbilden kann, mache ich ab ende des jahres noch ein fernstudium....
10.09.2013 09:34
Was ich noch sagen wollte:
Nach dem ersten Kind, hätte ich auch kein Problem gehabt noch länger Hausfrau zu sein. Dann kam der Kleine und ich habe einfach gemerkt, das ich zwar meine Kinder liebe und auch die Zeit genieße, aber ich in dieser Zeit Zuhause keinen Freiraum für mich freischaufeln konnte. Am Tage war ich mit den Kindern&Hausarbeit beschäftigt und Abends war ich froh wenn ich die Beine hochlegen konnte und meine Ruhe hatte.

Jetzt bin ich vormittags immer unterwegs. Unterhalte mich mit Erwachsenen Leuten, die nichts mit meinem Leben als Familie zutun haben und bin froh endlich wieder was für mein Ich zutun. Für mich ist das richtiger Luxus, wieder in der Schule zusitzen und mir meinen Traum zu erfüllen.

Das wäre mir in meiner Elternzeit nie so möglich gewesen. Denn ich hab ja dennoch immer die gleichen Leute gesehen. Da ich wirklich gute Freunde an einer Hand abzählen kann und die ja auch selbst arbeiten sind, war meine Freizeit doch sehr eingeschränkt.
10.09.2013 09:45
Zitat von bvbana:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Urson:

Ich glaube auch das sehr viele,gerade die 'Erstmamas' ,noch ein etwas verzerrtes Bild haben was sie mit ihrem Kind alles tun müssen...also das das Kind Stundenlang bespielt werden muß,immer und überall,natürlich nur von der Mama ordentlich versorgt werden kann und ohne sie untergeht.....und sich deswegen nicht trauen ihr Kind stundenweise abzugeben oder wieder ins Berufsleben einsteigen.
Das sage ich bewusst provokativ,ich weiß auch um die Ausnahmen....
Doch viele vergessen das die Kinder nicht verkümmern wenn man nebenher den Haushalt macht,oder nicht dauernd in die Wiege guckt....das eine Oma o.Tagesmutter ebenso liebevoll mit dem Kind umgehen wird wenn man sie lässt.
Da denke ich spielt das bei vielen eine Rolle und sie bleiben auch deswegen zuhause.
.....wie gesagtt...Ausnahmen bestätigen die Regel.


Ja da stimme ich dir zu und das ist auch etwas, was ich damit meinte als ich gesagt habe, dass die Gesellschaft heute verweichlicht. Die Kinder bocken mehr wenn sie nicht bekommen was sie wollen, weil Mama ja alles macht. Paare gehen auseinander wiel sie keine Zeit mehr für sich haben, weil Mama die Kleinen nicht abgibt usw. Die Kinder werden immer bespielt, beim kleinsten Bäh steht jemand da und dann wundert man sich, warum man so einen kleinen Terroristen zu Hause hat


Ihr sprecht mir genau aus der Seele. Danke!!!



Auch wenn ich anfangs besagte Erstmama war.
Palo
3635 Beiträge
10.09.2013 10:32
Ich war damals ein sogenanntes schlüsselkind.

Mit 6 mußte ich alleine aufstehen, mir mein Frühtsück machen und zur Schule gehen.Meine Mutter war arbeiten und mein Vater stand erst ein wenig später auf.

Mit 8 war ich dann alle 2 Wochen den ganzen Nachmittag alleine zu hause, da meine Mutter Schichtdienst hatte und mein vater im Einzelhandel war..Morgens mußte ich mich aber trotdzem allleine fertig machen.

Tja was soll ich sagen.....damals fand ich das cool.....

Bis auf die Tatsache das meine Mutter nie Zeit hatte.....hatte sie frühschicht war sie kaputt wenn sie von der Arbeit kam und hat sich erstmal 2-3 Stunden hingelegt... dann mußte sie den Haushalt machen und essen kochen.

Aber wie gesagt....ich fands cool.....und hätte vermutlich das Lebensmodell meiner Mutter übernommen.....bis ich dann selber Mutter wurde......

ich hab mich dann an meine eigene Kindheit erinnert und auch daran wie schlimm es eigentlich war das die Mutter nie Zeit hatte oder nicht zu Hause war....Ich hab meinen kleinen Krümel angesehen und habe gedacht das ich ihm das niemals antun werde.

Ich bin zb früher oft und gerne geritten.Auch Turniere.....Meine Eltern waren genau 1 mal mit.....in den ganzen Jahren.....Ich war alleine in den letzen beiden wochen 2 mal mit Keno beim Spiel und 1 mal beim Training....Und ich finde das gut und wichtig so....Meinem Mann ging es damals nciht anders....und auch er hat gesagt das er immer mitkommt wenn keno was hat...sofern es ihm möglich ist.

Später wenn keno 12 oder 13 oder so ist....dann könnte ich mir vielleicht !!!!!!!! wieder vorstellen auch Vollzeit zu arbeiten....aber eigentlich würde ich wirklich gerne zu hause bleiben.....

Im Moment arbeite ich auf 400 euro basis.....das reicht mir....klar finanziell reicht das natürlich nicht aber es ist besser als nix.....

lg
kati
Gwen85
18464 Beiträge
10.09.2013 10:53
Ich hoffe ihr habt es nicht so verstanden das ihr euch rechtfertigen müsst. Denn so ist es nicht. Jeder wählt ja für sich seinen Weg, sein Lebensmodell und das ist auch gut.

Ich finde es sehr interessant wie unterschiedlich hier die Einstellungen sind.
Indira
13683 Beiträge
10.09.2013 11:09
Ich habe studiert und wollte dann früh kinder. Also hab ich nach dem studium nur 1 jahr gearbeitet, dann kam unser sohn.

Nach 2 jahren kam nummer 2. Ich war da noch in elternzeit mit dem großen.
Damals dachte ich, dass ich gerne nur-mama bin.
Aber so nach 3 jahren daheim hab ich gemerkt, dass ich svhon gerne wieder in meinem alten beruf arbeiten will. Als der kleine 18 monate alt war hab ich wieder angefangen, allerdings nur teilzeit.

Damit bin ich im moment sehr zufrieden.

Ach ja, eigentlich war ich doch nicht vollzeitmama, ich habe, außer halt im ersten jahr wegen dem elterngeld, nebenher in der gastro gejobbt.

Allerdings nur jedes zweite we sa und so. Das sehe ich mehr als hobby

10.09.2013 12:03
Zitat von Seramonchen:

Zitat von zuckerlie:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Urson:

Ich glaube auch das sehr viele,gerade die 'Erstmamas' ,noch ein etwas verzerrtes Bild haben was sie mit ihrem Kind alles tun müssen...also das das Kind Stundenlang bespielt werden muß,immer und überall,natürlich nur von der Mama ordentlich versorgt werden kann und ohne sie untergeht.....und sich deswegen nicht trauen ihr Kind stundenweise abzugeben oder wieder ins Berufsleben einsteigen.
Das sage ich bewusst provokativ,ich weiß auch um die Ausnahmen....
Doch viele vergessen das die Kinder nicht verkümmern wenn man nebenher den Haushalt macht,oder nicht dauernd in die Wiege guckt....das eine Oma o.Tagesmutter ebenso liebevoll mit dem Kind umgehen wird wenn man sie lässt.
Da denke ich spielt das bei vielen eine Rolle und sie bleiben auch deswegen zuhause.
.....wie gesagtt...Ausnahmen bestätigen die Regel.


Ja da stimme ich dir zu und das ist auch etwas, was ich damit meinte als ich gesagt habe, dass die Gesellschaft heute verweichlicht. Die Kinder bocken mehr wenn sie nicht bekommen was sie wollen, weil Mama ja alles macht. Paare gehen auseinander wiel sie keine Zeit mehr für sich haben, weil Mama die Kleinen nicht abgibt usw. Die Kinder werden immer bespielt, beim kleinsten Bäh steht jemand da und dann wundert man sich, warum man so einen kleinen Terroristen zu Hause hat


Die Kinder haben auch eine andere Rolle heute. Früher hat man sie bekommen, geliebt und gut war. Heute werden sie auf ein Podest gestellt, die Mutter ordnet ihr Selbst dem Kind unter. Es wird gekauft wie blöde und es steht absolut außer Frage jemand anderes mal ans Kind ran zu lassen. Es wird meist beim Familienbett argumentiert, dass früher die ganze Familie zusammen schlief, dabei vergisst man, dass auch die ursprüngliche Familie größer war und sich wie bei den Affen auch gemeinschaftlich um den Nachwuchs gekümmert wurde.


Auf jeden Fall. Da wird der Mutter, die selber schon vier Kinder groß gezogen hat, nicht zugetraut, dass sie mal eine Stunde auf ihr Enkelkind aufpassen kann. Ich finde das immer zu scharf, wenn ich so etwas lese

hmmm kommt ja auch drauf an, WIE die Kinder aufgezogen wurden
Meine Mutter hat 2 Kinder irgendwie erwachsen bekommen... ist aber absolut kein mütterlicher Mensch... das würde nicht hinhauen, wenn ich ihr heute 2 kleine Kinder für den ganzen Tag da lasse
Und schwiegermutter hat insgesamt sogar 6 Kinder... aber im Wissen, wie der Umgang mit einigen Sachen ist, ist mir auch nicht immer richtig wohl dabei, den kleinen oft bei ihr zu lassen
Früher hat man eben einige Dinge komplett anders gemacht, als man sie heut machen würde... ich wurde zb mit einer Mischung aus Kuhmilch, schmelzflocken und honig gefüttert mit nem halben jahr oder so... versteht meine mutter immernoch nicht ganz, dass ich das nicht ok finde... sie hält sich dran, ja... aber ich mag nicht wissen, was da noch für Selbstverständlichkeiten vorhanden sind, die man heute nicht mehr machen würde
ferdihorst
7 Beiträge
10.09.2013 12:11
Ich kann dazu nur sagen Mutter zu sein ist der wichtigste Beruf der Welt. Wichtiger als irgendein Manager, Banker, Artz, etc. ob du etwas aus dir machst oder etwas nicht aus dir macht wenn du eine Karriere anfängst ist glaube ich ansichtssache. Und falls ihr euch dann beschwert warum die Geburtenrate bei den Deutsche runter geht deas liegt ohne zweifel mit an den ganzen Frauen die der Meinung sind sie "müssen Karriere machen" :
10.09.2013 12:16
Zitat von ferdihorst:

Ich kann dazu nur sagen Mutter zu sein ist der wichtigste Beruf der Welt. Wichtiger als irgendein Manager, Banker, Artz, etc. ob du etwas aus dir machst oder etwas nicht aus dir macht wenn du eine Karriere anfängst ist glaube ich ansichtssache. Und falls ihr euch dann beschwert warum die Geburtenrate bei den Deutsche runter geht deas liegt ohne zweifel mit an den ganzen Frauen die der Meinung sind sie "müssen Karriere machen" :


Aha...7 Beiträge
Aber um mal darauf einzugehen:
Ich finde das hat rein gar nichts mit Karriere zutun.
Ich werde nie groß Karriere machen - wie auch immer man das definiert - aber ich möchte auch ein Leben "ohne" meine Kinder.

Ich möchte nicht jahrelang auf meinen Mann angewiesen sein. Ich möchte eigenes Einkommen, möchte mich im Falle von Scheidung bzw. Todesfall, auf etwas stützen können. Um für mich und unsere Kinder Sorgen zu können. Das ist mir wichtig. Das hat in meinen Augen auch was mit Verantwortung fürs eigene Leben zutun.

Ich würde nie jemanden verurteilen, der den Wunsch hat, "nur" Hausfrau zu sein. Und es ist auch ok, aber eben nicht für alle.

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