Mütter- und Schwangerenforum

Wie oft lobt ihr eure Kinder/Teenies?

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YellowBird
3261 Beiträge
01.08.2020 22:55
Zitat von Cookie88:

Zitat von nilou:

Zitat von YellowBird:

Zitat von LittleTiger:

...


Ich weiß, was du meinst aber ich glaube, das ist eine Frage der Gewöhnung. Die meisten von uns sind vermutlich stark daran gewöhnt, stets und ständig bewertet zu werden. Ob das so gut ist? Ich glaube, das macht uns unnötig abhängig von der Meinung anderer. Wie viele Menschen wünschen sich, sie würden weniger Wert auf die Meinung anderer legen?

Natürlich qualitativ kein Vergleich, aber als es noch üblich war, Kinder zu schlagen, fühlte sich Reden sicher auch nicht authentisch an. Man musste erst lernen, dass es auch anders geht.

Natürlich will ich loben und schlagen nicht vergleichen Ich meine damit nur den Prozess einer Ungewöhnung, der sich anfangs vermutlich häufig erstmal seltsam anfühlt.

Nach wenigen Wochen war diese Art der Kommunikation für mich völlig normal und fühlt sich noch heute für mich auch absolut vertraut und genau richtig an

Ich verurteile natürlich auch niemanden, der sein Kind lobt. Es ist ja liebevoll und zugewandt gemeint. Aber meiner Ansicht nach gibt es für Menschen, die sich viele Gedanken machen, auch andere Wege, wenn man sich das für sich vorstellen kann.


Das ist eine Frage der Sichtweise für mich. Für mich ist "Lob" oder verbale Ausdruck von Stolz eine Gefühlsäußerung/Meinung und keine Wertung. Ich will gar nicht erst darüber nachdenken sondern agiere nach meinem Bauchgefühl. Meiner Meinung nach wird mittlerweile viel zu viel "natürliches" auseinandergenommen, durchanalysiert, theoretisch durchgekaut etc.

Genau und da ist dann nichts mehr mit Intuition.

Und yellow sorry aber dein letzter Satz ist bezeichnend für Leute die so "erziehen" wie du. Als ob andere sich keine Gedanken machen würden... die meisten schaffen es aber zu denken und echt zu bleiben in dem was sie tun.


Da hast du mich falsch verstanden. Ich habe gemeint, dass Menschen, die ihr Handeln eben nicht mit Intuition und "nach meinem Bauchgefühl" begründen wollen, eben auch Wege z. B. ohne Lob gehen könnten. Wer nach Bauchgefühl und Intuition handelt, macht häufig ungefähr das, was er selbst erlebt hat. Wenn die eigene Kindheit liebevoll und schön war, führt das eigene Bauchgefühl vermutlich auch in eine liebevolle Richtung. Dann ist das ja auch wunderbar. (Dennoch kann man auch da den ein oder anderen Aspekt hinterfragen, was viele ja auch tun.) War die Kindheit nicht liebevoll, vielleicht sogar gewaltvoll, leitet das Bauchgefühl mitunter eben auch in eine gewaltsame Richtung.
nilou
8032 Beiträge
01.08.2020 22:57
Zitat von YellowBird:

Zitat von Cookie88:

Zitat von nilou:

Zitat von YellowBird:

...


Das ist eine Frage der Sichtweise für mich. Für mich ist "Lob" oder verbale Ausdruck von Stolz eine Gefühlsäußerung/Meinung und keine Wertung. Ich will gar nicht erst darüber nachdenken sondern agiere nach meinem Bauchgefühl. Meiner Meinung nach wird mittlerweile viel zu viel "natürliches" auseinandergenommen, durchanalysiert, theoretisch durchgekaut etc.

Genau und da ist dann nichts mehr mit Intuition.

Und yellow sorry aber dein letzter Satz ist bezeichnend für Leute die so "erziehen" wie du. Als ob andere sich keine Gedanken machen würden... die meisten schaffen es aber zu denken und echt zu bleiben in dem was sie tun.


Da hast du mich falsch verstanden. Ich habe gemeint, dass Menschen, die ihr Handeln eben nicht mit Intuition und "nach meinem Bauchgefühl" begründen wollen, können eben auch Wege ohne Lob finden. Wer nach Bauchgefühl und Intuition handelt, macht häufig ungefähr das, was er selbst erlebt hat. Wenn die eigene Kindheit liebevoll und schön war, fühlt das eigene Bauchgefühl vermutlich auch in eine liebevolle Richtung. Dann ist das ja auch wunderbar. (Dennoch kann man auch da den ein oder anderen Aspekt hinterfragen, was viele ja auch tun.) War die Kindheit nicht liebevoll, vielleicht sogar gewaltvoll, leitet das Bauchgefühl mitunter eben auch in eine gewaltsame Richtung.


Nö das ist einfach falsch und viel zu einfach gedacht. Das würde bedeuten man ist nur das Produkt seines Elternhauses ohne eigene Entwicklung. Und ich kann das aus eigener Erfahrung sagen das dem nicht so ist.
YellowBird
3261 Beiträge
01.08.2020 23:06
Zitat von nilou:

Zitat von YellowBird:

Zitat von Cookie88:

Zitat von nilou:

...

Genau und da ist dann nichts mehr mit Intuition.

Und yellow sorry aber dein letzter Satz ist bezeichnend für Leute die so "erziehen" wie du. Als ob andere sich keine Gedanken machen würden... die meisten schaffen es aber zu denken und echt zu bleiben in dem was sie tun.


Da hast du mich falsch verstanden. Ich habe gemeint, dass Menschen, die ihr Handeln eben nicht mit Intuition und "nach meinem Bauchgefühl" begründen wollen, können eben auch Wege ohne Lob finden. Wer nach Bauchgefühl und Intuition handelt, macht häufig ungefähr das, was er selbst erlebt hat. Wenn die eigene Kindheit liebevoll und schön war, fühlt das eigene Bauchgefühl vermutlich auch in eine liebevolle Richtung. Dann ist das ja auch wunderbar. (Dennoch kann man auch da den ein oder anderen Aspekt hinterfragen, was viele ja auch tun.) War die Kindheit nicht liebevoll, vielleicht sogar gewaltvoll, leitet das Bauchgefühl mitunter eben auch in eine gewaltsame Richtung.


Nö das ist einfach falsch und viel zu einfach gedacht. Das würde bedeuten man ist nur das Produkt seines Elternhauses ohne eigene Entwicklung. Und ich kann das aus eigener Erfahrung sagen das dem nicht so ist.


Für den Fall, dass man NICHT DARÜBER NACHDENKT und dass man INTUITIV handelt, ist es aber doch erwiesenermaßen so, dass man das, was das Gehirn früh erlernt hat, zunächst in großem Umfang reproduziert.

Natürlich führt eine bewusste Auseinandersetzung mit solchen Themen dann auch zur Entwicklung neuer Haltungen und kann langfristig auch zu neuen Automatismen führen, aber das ist eben häufig schon abhängig von einem gewissen Kraftaufwand. Insofern ist die Erziehung der eigenen Kinder dann ein anderes Ergebnis, aber die eigene Erziehung spielt - besonders bei der "Intuition" Jahr eine sehr große Rolle.

Ist dir das wirklich fremd? Dann suche ich gern dazu Studien heraus.
Cookie88
31682 Beiträge
01.08.2020 23:09
Zitat von YellowBird:

Zitat von Cookie88:

Zitat von nilou:

Zitat von YellowBird:

...


Das ist eine Frage der Sichtweise für mich. Für mich ist "Lob" oder verbale Ausdruck von Stolz eine Gefühlsäußerung/Meinung und keine Wertung. Ich will gar nicht erst darüber nachdenken sondern agiere nach meinem Bauchgefühl. Meiner Meinung nach wird mittlerweile viel zu viel "natürliches" auseinandergenommen, durchanalysiert, theoretisch durchgekaut etc.

Genau und da ist dann nichts mehr mit Intuition.

Und yellow sorry aber dein letzter Satz ist bezeichnend für Leute die so "erziehen" wie du. Als ob andere sich keine Gedanken machen würden... die meisten schaffen es aber zu denken und echt zu bleiben in dem was sie tun.


Da hast du mich falsch verstanden. Ich habe gemeint, dass Menschen, die ihr Handeln eben nicht mit Intuition und "nach meinem Bauchgefühl" begründen wollen, eben auch Wege z. B. ohne Lob gehen könnten. Wer nach Bauchgefühl und Intuition handelt, macht häufig ungefähr das, was er selbst erlebt hat. Wenn die eigene Kindheit liebevoll und schön war, führt das eigene Bauchgefühl vermutlich auch in eine liebevolle Richtung. Dann ist das ja auch wunderbar. (Dennoch kann man auch da den ein oder anderen Aspekt hinterfragen, was viele ja auch tun.) War die Kindheit nicht liebevoll, vielleicht sogar gewaltvoll, leitet das Bauchgefühl mitunter eben auch in eine gewaltsame Richtung.

Oh wow.
Da weiß ich jetzt gar nicht was ich zu dem Scheiß sagen soll.
Aber danke, jetzt weiß ich ja, dank deiner professionellen Meinung, dass meine Kinder lieblos aufwachsen müssen.

nilou
8032 Beiträge
01.08.2020 23:12
Zitat von YellowBird:

Zitat von nilou:

Zitat von YellowBird:

Zitat von Cookie88:

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Da hast du mich falsch verstanden. Ich habe gemeint, dass Menschen, die ihr Handeln eben nicht mit Intuition und "nach meinem Bauchgefühl" begründen wollen, können eben auch Wege ohne Lob finden. Wer nach Bauchgefühl und Intuition handelt, macht häufig ungefähr das, was er selbst erlebt hat. Wenn die eigene Kindheit liebevoll und schön war, fühlt das eigene Bauchgefühl vermutlich auch in eine liebevolle Richtung. Dann ist das ja auch wunderbar. (Dennoch kann man auch da den ein oder anderen Aspekt hinterfragen, was viele ja auch tun.) War die Kindheit nicht liebevoll, vielleicht sogar gewaltvoll, leitet das Bauchgefühl mitunter eben auch in eine gewaltsame Richtung.


Nö das ist einfach falsch und viel zu einfach gedacht. Das würde bedeuten man ist nur das Produkt seines Elternhauses ohne eigene Entwicklung. Und ich kann das aus eigener Erfahrung sagen das dem nicht so ist.


Für den Fall, dass man NICHT DARÜBER NACHDENKT und dass man INTUITIV handelt, ist es aber doch erwiesenermaßen so, dass man das, was das Gehirn früh erlernt hat, zunächst in großem Umfang reproduziert.

Natürlich führt eine bewusste Auseinandersetzung mit solchen Themen dann auch zur Entwicklung neuer Haltungen und kann langfristig auch zu neuen Automatismen führen, aber das ist eben häufig schon abhängig von einem gewissen Kraftaufwand. Insofern ist die Erziehung der eigenen Kinder dann ein anderes Ergebnis, aber die eigene Erziehung spielt - besonders bei der "Intuition" Jahr eine sehr große Rolle.

Ist dir das wirklich fremd? Dann suche ich gern dazu Studien heraus.


Nicht nur fremd, auch völlig uninteressant.

Du denkst da nur theoretisch mit Studien etc drüber. Ich sage dir aus der erlebten Praxis das ich keinerlei Kraftaufwand gebraucht habe um mein Kind so zu „erziehen“ wie ich es tue, unabhängig davon wie ich es in der Kindheit teilweise erlebt habe. Intuition/Bauchgefühl kann man nicht durch Studien lernen, meine Meinung.
YellowBird
3261 Beiträge
01.08.2020 23:13
Zitat von Cookie88:

Zitat von YellowBird:

Zitat von Cookie88:

Zitat von nilou:

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Genau und da ist dann nichts mehr mit Intuition.

Und yellow sorry aber dein letzter Satz ist bezeichnend für Leute die so "erziehen" wie du. Als ob andere sich keine Gedanken machen würden... die meisten schaffen es aber zu denken und echt zu bleiben in dem was sie tun.


Da hast du mich falsch verstanden. Ich habe gemeint, dass Menschen, die ihr Handeln eben nicht mit Intuition und "nach meinem Bauchgefühl" begründen wollen, eben auch Wege z. B. ohne Lob gehen könnten. Wer nach Bauchgefühl und Intuition handelt, macht häufig ungefähr das, was er selbst erlebt hat. Wenn die eigene Kindheit liebevoll und schön war, führt das eigene Bauchgefühl vermutlich auch in eine liebevolle Richtung. Dann ist das ja auch wunderbar. (Dennoch kann man auch da den ein oder anderen Aspekt hinterfragen, was viele ja auch tun.) War die Kindheit nicht liebevoll, vielleicht sogar gewaltvoll, leitet das Bauchgefühl mitunter eben auch in eine gewaltsame Richtung.

Oh wow.
Da weiß ich jetzt gar nicht was ich zu dem Scheiß sagen soll.
Aber danke, jetzt weiß ich ja, dank deiner professionellen Meinung, dass meine Kinder lieblos aufwachsen müssen.



Boah sorry, aber wer mich einfach nur missverstehen will, mit dem schreibe ich hier auch nicht weiter. Tschüss.
Cookie88
31682 Beiträge
01.08.2020 23:20
Zitat von YellowBird:

Zitat von Cookie88:

Zitat von YellowBird:

Zitat von Cookie88:

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Da hast du mich falsch verstanden. Ich habe gemeint, dass Menschen, die ihr Handeln eben nicht mit Intuition und "nach meinem Bauchgefühl" begründen wollen, eben auch Wege z. B. ohne Lob gehen könnten. Wer nach Bauchgefühl und Intuition handelt, macht häufig ungefähr das, was er selbst erlebt hat. Wenn die eigene Kindheit liebevoll und schön war, führt das eigene Bauchgefühl vermutlich auch in eine liebevolle Richtung. Dann ist das ja auch wunderbar. (Dennoch kann man auch da den ein oder anderen Aspekt hinterfragen, was viele ja auch tun.) War die Kindheit nicht liebevoll, vielleicht sogar gewaltvoll, leitet das Bauchgefühl mitunter eben auch in eine gewaltsame Richtung.

Oh wow.
Da weiß ich jetzt gar nicht was ich zu dem Scheiß sagen soll.
Aber danke, jetzt weiß ich ja, dank deiner professionellen Meinung, dass meine Kinder lieblos aufwachsen müssen.



Boah sorry, aber wer mich einfach nur missverstehen will, mit dem schreibe ich hier auch nicht weiter. Tschüss.

Lies deinen letzten Satz und sag mir wie man ihn anders interpretieren soll?
Das ist ein Angriff auf alle, die eine doofe Kindheit hatten und ihre Kinder und deren Erziehung nicht bis ins Kleinste zerdenken sondern trotz doofer Kindheit ganz normale Erwachsene geworden sind und ihre Kinder intuitiv erziehen.
Du hast da schon recht wenig Interpretationsspielraum gelassen.
Aber dann: tschüss.
juuLes
3979 Beiträge
01.08.2020 23:20
Zitat von Cookie88:

Zitat von YellowBird:

Zitat von Cookie88:

Zitat von nilou:

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Genau und da ist dann nichts mehr mit Intuition.

Und yellow sorry aber dein letzter Satz ist bezeichnend für Leute die so "erziehen" wie du. Als ob andere sich keine Gedanken machen würden... die meisten schaffen es aber zu denken und echt zu bleiben in dem was sie tun.


Da hast du mich falsch verstanden. Ich habe gemeint, dass Menschen, die ihr Handeln eben nicht mit Intuition und "nach meinem Bauchgefühl" begründen wollen, eben auch Wege z. B. ohne Lob gehen könnten. Wer nach Bauchgefühl und Intuition handelt, macht häufig ungefähr das, was er selbst erlebt hat. Wenn die eigene Kindheit liebevoll und schön war, führt das eigene Bauchgefühl vermutlich auch in eine liebevolle Richtung. Dann ist das ja auch wunderbar. (Dennoch kann man auch da den ein oder anderen Aspekt hinterfragen, was viele ja auch tun.) War die Kindheit nicht liebevoll, vielleicht sogar gewaltvoll, leitet das Bauchgefühl mitunter eben auch in eine gewaltsame Richtung.

Oh wow.
Da weiß ich jetzt gar nicht was ich zu dem Scheiß sagen soll.
Aber danke, jetzt weiß ich ja, dank deiner professionellen Meinung, dass meine Kinder lieblos aufwachsen müssen.



Scheinbar hast du einfach 0,0 von dem verstanden, was sie geschrieben hat
Cookie88
31682 Beiträge
01.08.2020 23:22
Zitat von juuLes:

Zitat von Cookie88:

Zitat von YellowBird:

Zitat von Cookie88:

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Da hast du mich falsch verstanden. Ich habe gemeint, dass Menschen, die ihr Handeln eben nicht mit Intuition und "nach meinem Bauchgefühl" begründen wollen, eben auch Wege z. B. ohne Lob gehen könnten. Wer nach Bauchgefühl und Intuition handelt, macht häufig ungefähr das, was er selbst erlebt hat. Wenn die eigene Kindheit liebevoll und schön war, führt das eigene Bauchgefühl vermutlich auch in eine liebevolle Richtung. Dann ist das ja auch wunderbar. (Dennoch kann man auch da den ein oder anderen Aspekt hinterfragen, was viele ja auch tun.) War die Kindheit nicht liebevoll, vielleicht sogar gewaltvoll, leitet das Bauchgefühl mitunter eben auch in eine gewaltsame Richtung.

Oh wow.
Da weiß ich jetzt gar nicht was ich zu dem Scheiß sagen soll.
Aber danke, jetzt weiß ich ja, dank deiner professionellen Meinung, dass meine Kinder lieblos aufwachsen müssen.



Scheinbar hast du einfach 0,0 von dem verstanden, was sie geschrieben hat

Dann bitte was sagt ihr letzter Satz?
nilou
8032 Beiträge
01.08.2020 23:39
Zitat von juuLes:

Zitat von Cookie88:

Zitat von YellowBird:

Zitat von Cookie88:

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Da hast du mich falsch verstanden. Ich habe gemeint, dass Menschen, die ihr Handeln eben nicht mit Intuition und "nach meinem Bauchgefühl" begründen wollen, eben auch Wege z. B. ohne Lob gehen könnten. Wer nach Bauchgefühl und Intuition handelt, macht häufig ungefähr das, was er selbst erlebt hat. Wenn die eigene Kindheit liebevoll und schön war, führt das eigene Bauchgefühl vermutlich auch in eine liebevolle Richtung. Dann ist das ja auch wunderbar. (Dennoch kann man auch da den ein oder anderen Aspekt hinterfragen, was viele ja auch tun.) War die Kindheit nicht liebevoll, vielleicht sogar gewaltvoll, leitet das Bauchgefühl mitunter eben auch in eine gewaltsame Richtung.

Oh wow.
Da weiß ich jetzt gar nicht was ich zu dem Scheiß sagen soll.
Aber danke, jetzt weiß ich ja, dank deiner professionellen Meinung, dass meine Kinder lieblos aufwachsen müssen.



Scheinbar hast du einfach 0,0 von dem verstanden, was sie geschrieben hat


Na ja, es ist schon sehr unglücklich und sehr pauschal formuliert. Und nicht unbedingt positiv für die „anderen“.

Es gibt nicht nur Schwarz und weiß.
YellowBird
3261 Beiträge
01.08.2020 23:48
Zitat von Cookie88:

Zitat von juuLes:

Zitat von Cookie88:

Zitat von YellowBird:

...

Oh wow.
Da weiß ich jetzt gar nicht was ich zu dem Scheiß sagen soll.
Aber danke, jetzt weiß ich ja, dank deiner professionellen Meinung, dass meine Kinder lieblos aufwachsen müssen.



Scheinbar hast du einfach 0,0 von dem verstanden, was sie geschrieben hat

Dann bitte was sagt ihr letzter Satz?


Mein letzter Satz? Das war:

"War die Kindheit nicht liebevoll, vielleicht sogar gewaltvoll, leitet das Bauchgefühl mitunter eben auch in eine gewaltsame Richtung."

Ist dir überhaupt klar, was der Begriff "mitunter" bedeutet?

Hier eine Übersetzung aus dem Wikiwörterbuch:
"nicht oft, aber doch ab und zu einmal [vorkommend]; bisweilen, gelegentlich"

Wer die Bedeutung lieber im Duden nachschlägt:
"manchmal, bisweilen, gelegentlich, von Zeit zu Zeit"

Das ist pauschalisierend? Soll ich euch "pauschal" jetzt auch nochmal googeln?
_Sophie_
3880 Beiträge
02.08.2020 07:05
Ich wusste gar nicht, dass das Nichtloben so ein AP-Ding ist. Nun hab ich wieder was dazugelernt. Ich bin pro AP, aber ich mag trotzdem loben. Ich lobe auch meine Nichte (fast 2 Jahre 9 Monate) und alle, die ich mag. Bersteht man, was ich sagen möchte? Ja.

Habt alle einen entspannten Sonntag! Bleibt lieb und kratzt euch nicht die Augen aus.
juuLes
3979 Beiträge
02.08.2020 07:53
Zitat von Cookie88:

Zitat von juuLes:

Zitat von Cookie88:

Zitat von YellowBird:

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Oh wow.
Da weiß ich jetzt gar nicht was ich zu dem Scheiß sagen soll.
Aber danke, jetzt weiß ich ja, dank deiner professionellen Meinung, dass meine Kinder lieblos aufwachsen müssen.



Scheinbar hast du einfach 0,0 von dem verstanden, was sie geschrieben hat

Dann bitte was sagt ihr letzter Satz?


Und wieso ziehst du dir nur einen einzigen Satz aus allen ihren vorherigen Posts raus? Wenn du nur diesen Satz nimmst, ist er doch komplett aus dem Zusammenhang gerissen
Christen
20254 Beiträge
02.08.2020 08:14
Zitat von YellowBird:

Zitat von Cookie88:

Zitat von juuLes:

Zitat von Cookie88:

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Scheinbar hast du einfach 0,0 von dem verstanden, was sie geschrieben hat

Dann bitte was sagt ihr letzter Satz?


Mein letzter Satz? Das war:

"War die Kindheit nicht liebevoll, vielleicht sogar gewaltvoll, leitet das Bauchgefühl mitunter eben auch in eine gewaltsame Richtung."

Ist dir überhaupt klar, was der Begriff "mitunter" bedeutet?

Hier eine Übersetzung aus dem Wikiwörterbuch:
"nicht oft, aber doch ab und zu einmal [vorkommend]; bisweilen, gelegentlich"

Wer die Bedeutung lieber im Duden nachschlägt:
"manchmal, bisweilen, gelegentlich, von Zeit zu Zeit"

Das ist pauschalisierend? Soll ich euch "pauschal" jetzt auch nochmal googeln?
hui, jetzt kommt aber die Lehrerin durch
Allerdings eher eine demotivierende, herablassende aus den 80igern
LittleTiger
343 Beiträge
02.08.2020 08:16
Zitat von YellowBird:

Zitat von LittleTiger:

Zitat von YellowBird:

Ich vermeide Lob fast vollständig. Das klingt jetzt als wäre ich eine gefühlskalte Mama, die kein Interesse am Kind hat, aber das Gegenteil ist mein Ziel.

Erstmal finde ich es wichtig, Lob und "Ich habe dich lieb" zu unterscheiden. "Ich habe dich lieb." ist eine Darstellung meiner Beziehung zu meinem Kind, die unabhängig von der Leistung meines Kindes ist. Daher haben die Aussagen "Ich bin stolz auf dich" und "Ich habe dich lieb" für mich auch komplett andere Bedeutungen. Mein Kind hört von mir auch jeden Tag "Ich hab dich lieb." Es hat noch nie gehört: "Ich bin stolz auf dich".

Mein Kind hört häufig:
- Das hat mir sehr geholfen. So ging das Aufräumen viel schneller! Danke dir!
- Huii, der Sprung war ja weiter als gestern!
- Na, ist die Aussicht so weit oben schön?
- Möchtest du für dein Bild noch mehr Farben / einen Pinsel / weitere Blätter / ...?

Mein Kind hört selten:
- Das hast du aber toll gemacht!
- Boah, kannst du toll klettern!
- Du bist aber lieb / schlau / hübsch / süß / groß / ...

Ab und an hört er von mir:
- Oh, da warst du aber ganz vorsichtig So ist alles heil geblieben.
- Ist das nicht ganz schön schwer zu tragen??
- Da hast du dir aber eine schwere Aufgabe / ein hohes Kletternetz / ein schweres Puzzle / ... gesucht!
- ...

Ich vermeide es, meinem Kind eine Bewertung aufzudrücken. Es hat auch ohne meine Bewertung einen enormen Antrieb, sich zu entwickeln. Es sucht sich von ganz allein Aufgaben und freut sich über den Erfolg. Es ruft auch "Mama, guck mal!" und ich rufe zurück: "Springst du da jetzt runter?" - "Jahaaaa!" und ist glücklich. Ich muss dann nicht kommentieren: "Du bist aber TOLL gesprungen."

Ich glaube nicht, dass Kinder bewertet werden wollen. Aber natürlich brauchen sie Aufmerksamkeit. Ich selbst bewerte Dinge vielleicht ganz anders als mein Kind.

Es gibt außerdem Studien zum Thema Loben, die folgendes zeigen:
Wenn man Kinder zu einer Tätigkeit lobt, dann freuen sie sich darüber. Das empfinden sie als schön und wollen diesen Zustand häufig wieder herbeiführen. In Experimenten konnte man feststellen, dass Kinder Tätigkeiten, für die sie gelobt werden, häufiger sehr ähnlich wiederholen. Das machen sich viele Pädagogen zunutze (positive Verstärkung). Allerdings wiederholen Kinder auch aus eigenem Antrieb wahnsinnig viel und variieren dabei jedoch immer wieder. Ein gelobtes Kind wiederholt tendenziell mit weniger Variationen, da es auf einem ähnlichen Wege versucht, das Lob einzuholen. Bei Puzzles konnte man beobachten, dass gelobte Kinder häufig bei einer niedrigen Anzahl an Puzzleteilen blieben, während ungelobte, aber wertschätzend begleitete Kinder ("Was puzzelst du denn? Ah, ein Pferd. Macht das Spaß?" und so ähnlich...) sich nach und nach schwierigere Puzzle suchten und das Risiko einer "Niederlage" eingingen. Es ging ihnen eher um den Prozess des Puzzelns als um das Ergebnis (anders als bei den gelobten Kindern).

Mit Schülern und einem sehr einfachen Mathetest konnte man noch mehr Interessantes zum Loben feststellen. Eine Gruppe wurde nach dem Test mit "Du kannst das richtig gut!" oder "Du bist richtig intelligent!" u. Ä. gelobt, eine andere Gruppe mit "Du hast dich richtig angestrengt!", "Da hattest du aber viel Durchhaltevermögen" usw.

Es folgte ein zweiter, nun schwerer Test. Die erste Gruppe gab signifikant früher auf, während die zweite Gruppe sich deutlich länger an den Aufgaben versuchte und dadurch viel bessere Ergebnisse erzielte. Zuletzt gab es einen ähnlich einfachen Test wie den ersten. Die erste Gruppe schnitt schlechter ab als zum Beginn, die zweite verbesserte sich.

Die Wissenschaftler vermuten, dass der Grund in der Verschlechterung der ersten Gruppe darin liegt, dass sie von ihrem Können, das ihnen nach dem ersten Test attestiert wurde, nun enttäuscht wurden. Es stellte sich als scheinbar falsch heraus. Sie wurden vielleicht aus ihrer Sicht als doch nicht so klug "enttarnt", was zu einer früheren Frustration und damit früherem Aufgeben geführt haben könnte.

Die zweite Gruppe wurde darin bestärkt, am Ball zu bleiben und tat dies auch.

Loben hat also anscheinend einen Einfluss auf Kinder. Das weiß man auch schon lange. Aber WIE genau und auch wie häufig man lobt, kann einen massiven Unterschied machen. Lob macht auch abhängig. Viele gelobte Kindern fordern dieses Lob regelmäßig ein und erwarten auch nach und nach mehr. Das ist ein Problem. Man gibt den Kindern doch auch irgendwie mit, dass es wichtig wäre, wie andere ihr Tun einschätzen. Aber ist es das wirklich? Ist es für Kinder nicht vielleicht gesünder, wenn sie lernen, eigene Bewertungssysteme zu entwickeln, lernen, auf sich selbst und ihre Bedürfnisse und weniger auf das Lob anderer zu hören?

Kinder sind aus eigenem Antrieb heraus eigentlich hervorragende Lerner und Selbstverwirklicher. Ich bin der Überzeugung, dass wir ihren eigenen Antrieb stark stören und sie von uns abhängig machen, wenn wir loben. Daher verzichte ich an vielen Stellen darauf.

Sollte mein Kind mich natürlich mal fragen: "Mama, wie gefällt dir das?", dann halte ich mich mit Lob auch sicher nicht zurück, wenn es angemessen ist. Aber einfach so möchte ich es eher nicht verteilen.

---
Etwas ganz anderes ist jedoch Wertschätzung und Aufmerksamkeit. Ich muss nicht loben, um wertschätzend zu sein. Ich glaube, eigentlich wollen fast alle nur wertschätzen, aber ihnen fällt nur Lob ein. Stattdessen kann man auch mit Nachfragen, mit einfachem "Hey, ich sehe dich und schaue gespannt zu!" oder dem Mitfreuen Wertschätzung ausstrahlen.


Von diesen wissenschaftlichen Erkenntnissen, dass man Kinder nicht loben soll, hab ich auch schon öfter gelesen.

Aber ganz ehrlich - diese "Ersatzsätze", die da immer vorgeschlagen werden, wirken auf mich so unnatürlich, so gestelzt, ich kriege das nicht hin . Und ich habe beschlossen, dass das okay ist. Wenn ich vor Stolz platze, weil mein Kind was tolles gemacht hat, dann sage ihm das, ganz authentisch, so wie ich es in dem Moment fühle. Genauso sage ich meinem Mann, wenn sein gekochtes Essen super schmeckt und wenn er in seinem neuen Hemd schick aussieht. Freuen wir uns nicht alle über ein aufrichtiges Kompliment? Ich will im Umgang mit meinem Kind authentisch sein und es käme mir persönlich nicht richtig vor, mich bei meinen Gefühlsäußerungen zurückzuhalten um zu vermeiden, dass mein Kind womöglich nur etwas tut um mir gefallen zu wollen. Das wirkt auf mich nämlich ebenfalls wie Konditionierung, nur eben in die andere Richtung.

Keine Ahnung ob man versteht was ich meine .


Ich weiß, was du meinst aber ich glaube, das ist eine Frage der Gewöhnung. Die meisten von uns sind vermutlich stark daran gewöhnt, stets und ständig bewertet zu werden. Ob das so gut ist? Ich glaube, das macht uns unnötig abhängig von der Meinung anderer. Wie viele Menschen wünschen sich, sie würden weniger Wert auf die Meinung anderer legen?

Natürlich qualitativ kein Vergleich, aber als es noch üblich war, Kinder zu schlagen, fühlte sich Reden sicher auch nicht authentisch an. Man musste erst lernen, dass es auch anders geht.

Natürlich will ich loben und schlagen nicht vergleichen Ich meine damit nur den Prozess einer Ungewöhnung, der sich anfangs vermutlich häufig erstmal seltsam anfühlt.

Nach wenigen Wochen war diese Art der Kommunikation für mich völlig normal und fühlt sich noch heute für mich auch absolut vertraut und genau richtig an

Ich verurteile natürlich auch niemanden, der sein Kind lobt. Es ist ja liebevoll und zugewandt gemeint. Aber meiner Ansicht nach gibt es für Menschen, die sich viele Gedanken machen, auch andere Wege, wenn man sich das für sich vorstellen kann.


Ich verstehe auch absolut deine Motivation dahinter. Aber ich frage mich ob dieser Ansatz außerhalb der experimentellen Umgebung funktioniert. Dein Sohn wächst ja nicht in einer Käseglocke auf, in der er nie einem Lob begegnet. Meinst du nicht, dass ihm irgendwann auffällt, dass die anderen Kinder auf dem Spielplatz / in der Schule gelobt werden?

Es gibt auch in unserer Generation zahlreiche Menschen, die als Kinder nie ein Lob gehört haben (nicht wegen AP) und die sind darüber meiner Erfahrung nach nicht froh. Im Gegenteil, sie verzehren sich geradezu nach Lob. Natürlich ist deren Aufwachsen insgesamt nicht vergleichbar mit AP. Aber mich würden da einfach Langzeitstudien interessieren, bei denen einzelne Kinder nicht gelobt werden, aber sehr wohl mitbekommen, wie andere Kinder Lob erhalten.
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