Mütter- und Schwangerenforum

Sollten behinderte Eltern Kinder bekommen?

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Obsidian
15227 Beiträge
10.07.2014 21:01
Stimmt. Und auch bei Erkrankungen, die manche Menschen als lebenszerstörend bezeichnen würden, leben andere ein glückliches Leben.

Unmöglich, zu sagen, wo die Grenze zwischen Erkrankungen, die das Leben einfach nur einschränken und solchen, die das Leben nicht mehr lebenswert machen, verläuft.

Ich sag ja, ich bin sehr froh, dass ich dazu keine Meinung haben muss...
10.07.2014 21:05
Zitat von Jani85:

Zitat von Titania:

Ich habe nichts angekreuzt, weil es für mich auf den Grad der Behinderung ankommt. Wenn jemand z. B. Gehbehindert ist, sehe ich da keinerlei Probleme.

Bei einer leichten geistigen Behinderung sehe ich es aber anders. Denn die Menschen neigen teilweise zu Aggressionen und da fände ich ein Kind nicht gut aufgehoben zumindest nicht, wenn keine Unterstützung vorhanden wäre.

Dann wäre noch ein Ausschlußkriterium für mich Behinderungen die genetischer Natur sind und mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter vererbt werden würden.

Aber generell würde ich es nicht verneinen.

auch menschen ohne behinderung neigen zu aggressionen und dürfen Kinder bekommen...

...........

Also ich denk sollen die Leute doch Kinder bekommen. Grad stark geistig behinderte können eh keine Kinder bekommen.
Ich "kenn" viele Leute die keine Kinder hätten bekommen sollen keiner von denen ist klassisch "behindert"


Ach Jani, sowohl unser Haushalt als auch unser Umfeld scheinen sich zu gleichen.
10.07.2014 21:18
hmmmm Obsidian, im eingangspost steht höchstens etwas über die Wahrscheinlichkeit eines vererbens, nicht über die stärke der Behinderung...
und da fängt doch schon das diskutieren an... ist das leben ohne Augenlicht lebenswert? ist man unglücklich, wenn man weniger intelligent ist als der durchschnitt?
das lässt sich nicht pauschalisieren...

was mir zu der frage im eingang noch einfällt, warum man Alkoholiker etc. anders behandelt als menschen mit Behinderung...
der süchtige hat zumindest eine theoretisch vorhandene Chance, das Risiko zu minimieren.. der mensch mit gendeffekt nicht... außerdem wird im allgemeinen Verständnis wohl eher davon ausgegangen, dass ein süchtiger das Problem "auf die leichte schulter" nimmt. Wobei man bei Menschen mit Behinderung leichter annimmt, dass sie sich wohl überlegt haben, ob sie den schritt wagen oder nicht
Die-zauberhafte-Patin
24474 Beiträge
10.07.2014 21:20
Zitat von Obsidian:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Obsidian:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

...


Ich kenn den nur mit einem Mann in der Hauptrolle - "Ich bin Sam"...

Aber der TS ging es ja nicht darum, ob Menschen mit starker Behinderung Kinder bekommen dürfen, sondern ob sie es sollten, wenn sicher oder so gut wie sicher ist, dass sie ihren Kindern diese Behinderung weitervererben würden.
Man zeugt also bewußt ein Lebewesen, von dem man weiß, dass es eine große körperliche oder geistige Schädigung haben wird.
Und sie hat in den Raum gestellt, ob das moralisch vertretbar ist, "nur" weil diese Menschen einen Kinderwunsch haben und ob sie nicht eher beispielsweise adoptieren sollten.
So hab ichs jedenfalls verstanden.

Ich bin froh, dass ich dazu keine Meinung abgeben muss.....sauschwer das Thema...


Macht keinen Unterschied für mich und meine vorherige Antwort. Ja sollten sie dürfen und sollten sie tun, wenn es ihr Wunsch ist. Wer ist der Mensch, wenn er sich anmaßen kann (ob nun gesetzlich oder moralisch),zu entscheiden, wann ein leben entstehen darf und wann nicht?


Hast du den zweiten, nicht fett markierten Teil meines Satzes in deine Antwort mit einbezogen?


Ja. Liegt sicher auch an meinem Glauben. ich finde es grundsätzlich falsch, da eine Entscheidung zu treffen. Wobei das eben zweigleisig ist.... ach, reicht gar nicht, dreigleisig. Ich finde eben, niemand hat das recht sich da einzumischen, es ist allein entscheidung der eltern, gesetzlich, wie auch moralisch.
Ich finde hingegen, wenn es darum geht ein Leben zu retten, auf Grund der guten heutigen medizinischen Lage, dann sollte man eingreifen. Allerdings glaube ich da eben auch wieder, dass Gott dem Menschen nicht umsonst einen Verstand gegeben hat.. also soll der Mensch ihn hin und wieder mal zu was Postiven nutzen. Usw... nun schweife ich in eine andere Grundsatzdiskussion ab.

Aber ja, ich bleibe da meiner Meinung. Ich finde auch behinderte Menschen haben das Recht (gesetzlich, wie moralisch) auf Kinder.
Obsidian
15227 Beiträge
10.07.2014 21:25
Zitat von Viala:

hmmmm Obsidian, im eingangspost steht höchstens etwas über die Wahrscheinlichkeit eines vererbens, nicht über die stärke der Behinderung...
und da fängt doch schon das diskutieren an... ist das leben ohne Augenlicht lebenswert? ist man unglücklich, wenn man weniger intelligent ist als der durchschnitt?
das lässt sich nicht pauschalisieren...

was mir zu der frage im eingang noch einfällt, warum man Alkoholiker etc. anders behandelt als menschen mit Behinderung...
der süchtige hat zumindest eine theoretisch vorhandene Chance, das Risiko zu minimieren.. der mensch mit gendeffekt nicht... außerdem wird im allgemeinen Verständnis wohl eher davon ausgegangen, dass ein süchtiger das Problem "auf die leichte schulter" nimmt. Wobei man bei Menschen mit Behinderung leichter annimmt, dass sie sich wohl überlegt haben, ob sie den schritt wagen oder nicht


Stimmt.

Die Überlegung, welche Behinderung ein Leben "nicht lebenswert" macht, gehört in meinen Augen schon zu der Meinungsbildung, ob die Zeugung des "geschädigten" Lebens moralisch i.O. ist oder nicht.

Unter anderem, weil diese Grenze so schwimmend ist, ist für mich persönlich hier eine Meinungsbildung fast unmöglich...
Obsidian
15227 Beiträge
10.07.2014 21:36
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Obsidian:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Obsidian:

...


Macht keinen Unterschied für mich und meine vorherige Antwort. Ja sollten sie dürfen und sollten sie tun, wenn es ihr Wunsch ist. Wer ist der Mensch, wenn er sich anmaßen kann (ob nun gesetzlich oder moralisch),zu entscheiden, wann ein leben entstehen darf und wann nicht?


Hast du den zweiten, nicht fett markierten Teil meines Satzes in deine Antwort mit einbezogen?


Ja. Liegt sicher auch an meinem Glauben. ich finde es grundsätzlich falsch, da eine Entscheidung zu treffen. Wobei das eben zweigleisig ist.... ach, reicht gar nicht, dreigleisig. Ich finde eben, niemand hat das recht sich da einzumischen, es ist allein entscheidung der eltern, gesetzlich, wie auch moralisch.
Ich finde hingegen, wenn es darum geht ein Leben zu retten, auf Grund der guten heutigen medizinischen Lage, dann sollte man eingreifen. Allerdings glaube ich da eben auch wieder, dass Gott dem Menschen nicht umsonst einen Verstand gegeben hat.. also soll der Mensch ihn hin und wieder mal zu was Postiven nutzen. Usw... nun schweife ich in eine andere Grundsatzdiskussion ab.

Aber ja, ich bleibe da meiner Meinung. Ich finde auch behinderte Menschen haben das Recht (gesetzlich, wie moralisch) auf Kinder.


Hast du damit nicht eine Entscheidung getroffen?

Ich möchte mal nochmal den Post von mineperle in den Raum stellen:

Zitat:
Ich hatte das auch im Bekanntenkreis. Beide krank und teilweise behindert und sich dennoch für ein Kind entschieden. Kind kam ebenfalls krank auf die Welt, musste mehrere schlimme Operationen über sich ergehen lassen und durfte letztendlich nicht einmal 2 Jahre alt werden. Sehr traurig. Meiner Meinung nach hätten sie es besser lassen sollen.


Wir sprechen vom Recht der Eltern, von ihrem Recht auf Fortpflanzung, vom Recht auf die Erfüllung ihres Kinderwunsches.
Inwieweit sollte man auch das Recht eines Kindes in Betracht ziehen? Das Recht darauf, eben nicht geboren zu werden? Kein kurzes Leben voller Schmerzen zu riskieren?

Ich bin mir im Klaren darüber, dass ich grade einen Extremfall als Beispiel heranziehe. Aber würde mich mal interessieren..
10.07.2014 21:41
Obsidian: ich selber habe Mukoviszidose ja, klingt für viele gruselig... Kann es auch sein, es gibt allerdings seeeeeehr viele verschiedene "Mutationen" in dieser Krankheit mit unterschiedlichen Verläufen....

Die einen kämpfen von klein an gegen alle möglichen keimen unser Lunge und Dauer Infekten - bei anderen kommt sowas erst sehr spät... Die Krankheit ist nicht unter einen Kamm zu scheren.

Bis auf 1-2 Wochen im Jahr wo ich ins Krankenhaus muss, lebe ich ein ziemlich normales Leben mit Haus, Mann & Hund

Trotzdem ist und bleibt die kranheit unheilbar & ist vererbbar...
10.07.2014 21:54
Zitat von Obsidian:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Obsidian:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

...


Hast du den zweiten, nicht fett markierten Teil meines Satzes in deine Antwort mit einbezogen?


Ja. Liegt sicher auch an meinem Glauben. ich finde es grundsätzlich falsch, da eine Entscheidung zu treffen. Wobei das eben zweigleisig ist.... ach, reicht gar nicht, dreigleisig. Ich finde eben, niemand hat das recht sich da einzumischen, es ist allein entscheidung der eltern, gesetzlich, wie auch moralisch.
Ich finde hingegen, wenn es darum geht ein Leben zu retten, auf Grund der guten heutigen medizinischen Lage, dann sollte man eingreifen. Allerdings glaube ich da eben auch wieder, dass Gott dem Menschen nicht umsonst einen Verstand gegeben hat.. also soll der Mensch ihn hin und wieder mal zu was Postiven nutzen. Usw... nun schweife ich in eine andere Grundsatzdiskussion ab.

Aber ja, ich bleibe da meiner Meinung. Ich finde auch behinderte Menschen haben das Recht (gesetzlich, wie moralisch) auf Kinder.


Hast du damit nicht eine Entscheidung getroffen?

Ich möchte mal nochmal den Post von mineperle in den Raum stellen:

Zitat:
Ich hatte das auch im Bekanntenkreis. Beide krank und teilweise behindert und sich dennoch für ein Kind entschieden. Kind kam ebenfalls krank auf die Welt, musste mehrere schlimme Operationen über sich ergehen lassen und durfte letztendlich nicht einmal 2 Jahre alt werden. Sehr traurig. Meiner Meinung nach hätten sie es besser lassen sollen.


Wir sprechen vom Recht der Eltern, von ihrem Recht auf Fortpflanzung, vom Recht auf die Erfüllung ihres Kinderwunsches.
Inwieweit sollte man auch das Recht eines Kindes in Betracht ziehen? Das Recht darauf, eben nicht geboren zu werden? Kein kurzes Leben voller Schmerzen zu riskieren?

Ich bin mir im Klaren darüber, dass ich grade einen Extremfall als Beispiel heranziehe. Aber würde mich mal interessieren..
Ich bin zwar nicht Zarti, bin aber aus "glaubenstechnischen" gründen der Ansicht, dass alles einen Sinn hat... selbst solche Geschichten, die wir für Grausam halten... und dass kein Mensch erfassen kann, WAS letztlich der Sinn dahinter ist...
sprich, in meinen Augen wäre besagtes Paar dann nichtmal schwanger geworden bzw. hätte das Kind nicht austragen können, hätte nicht irgendein Sinn dahinter gesteckt...
Titania
3674 Beiträge
10.07.2014 21:55
Zitat von FrauUngewiss:

Zitat von Jani85:

Zitat von Titania:

Ich habe nichts angekreuzt, weil es für mich auf den Grad der Behinderung ankommt. Wenn jemand z. B. Gehbehindert ist, sehe ich da keinerlei Probleme.

Bei einer leichten geistigen Behinderung sehe ich es aber anders. Denn die Menschen neigen teilweise zu Aggressionen und da fände ich ein Kind nicht gut aufgehoben zumindest nicht, wenn keine Unterstützung vorhanden wäre.

Dann wäre noch ein Ausschlußkriterium für mich Behinderungen die genetischer Natur sind und mit hoher Wahrscheinlichkeit weiter vererbt werden würden.

Aber generell würde ich es nicht verneinen.

auch menschen ohne behinderung neigen zu aggressionen und dürfen Kinder bekommen...

...........

Also ich denk sollen die Leute doch Kinder bekommen. Grad stark geistig behinderte können eh keine Kinder bekommen.
Ich "kenn" viele Leute die keine Kinder hätten bekommen sollen keiner von denen ist klassisch "behindert"


Ach Jani, sowohl unser Haushalt als auch unser Umfeld scheinen sich zu gleichen.


aber hauptsache man ist tolerant, seiner eigenen Meinung gegenüber nicht wahr . Da kann man sich ruhigen Gewissens auf die Schulter klopfen
Die-zauberhafte-Patin
24474 Beiträge
10.07.2014 21:59
Zitat von Viala:

Zitat von Obsidian:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Obsidian:

...


Ja. Liegt sicher auch an meinem Glauben. ich finde es grundsätzlich falsch, da eine Entscheidung zu treffen. Wobei das eben zweigleisig ist.... ach, reicht gar nicht, dreigleisig. Ich finde eben, niemand hat das recht sich da einzumischen, es ist allein entscheidung der eltern, gesetzlich, wie auch moralisch.
Ich finde hingegen, wenn es darum geht ein Leben zu retten, auf Grund der guten heutigen medizinischen Lage, dann sollte man eingreifen. Allerdings glaube ich da eben auch wieder, dass Gott dem Menschen nicht umsonst einen Verstand gegeben hat.. also soll der Mensch ihn hin und wieder mal zu was Postiven nutzen. Usw... nun schweife ich in eine andere Grundsatzdiskussion ab.

Aber ja, ich bleibe da meiner Meinung. Ich finde auch behinderte Menschen haben das Recht (gesetzlich, wie moralisch) auf Kinder.


Hast du damit nicht eine Entscheidung getroffen?

Ich möchte mal nochmal den Post von mineperle in den Raum stellen:

Zitat:
Ich hatte das auch im Bekanntenkreis. Beide krank und teilweise behindert und sich dennoch für ein Kind entschieden. Kind kam ebenfalls krank auf die Welt, musste mehrere schlimme Operationen über sich ergehen lassen und durfte letztendlich nicht einmal 2 Jahre alt werden. Sehr traurig. Meiner Meinung nach hätten sie es besser lassen sollen.


Wir sprechen vom Recht der Eltern, von ihrem Recht auf Fortpflanzung, vom Recht auf die Erfüllung ihres Kinderwunsches.
Inwieweit sollte man auch das Recht eines Kindes in Betracht ziehen? Das Recht darauf, eben nicht geboren zu werden? Kein kurzes Leben voller Schmerzen zu riskieren?

Ich bin mir im Klaren darüber, dass ich grade einen Extremfall als Beispiel heranziehe. Aber würde mich mal interessieren..
Ich bin zwar nicht Zarti, bin aber aus "glaubenstechnischen" gründen der Ansicht, dass alles einen Sinn hat... selbst solche Geschichten, die wir für Grausam halten... und dass kein Mensch erfassen kann, WAS letztlich der Sinn dahinter ist...
sprich, in meinen Augen wäre besagtes Paar dann nichtmal schwanger geworden bzw. hätte das Kind nicht austragen können, hätte nicht irgendein Sinn dahinter gesteckt...


Maaaaannnnn ich bin nicht Zarti...
10.07.2014 22:04
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Viala:

Zitat von Obsidian:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

...


Hast du damit nicht eine Entscheidung getroffen?

Ich möchte mal nochmal den Post von mineperle in den Raum stellen:

Zitat:
Ich hatte das auch im Bekanntenkreis. Beide krank und teilweise behindert und sich dennoch für ein Kind entschieden. Kind kam ebenfalls krank auf die Welt, musste mehrere schlimme Operationen über sich ergehen lassen und durfte letztendlich nicht einmal 2 Jahre alt werden. Sehr traurig. Meiner Meinung nach hätten sie es besser lassen sollen.


Wir sprechen vom Recht der Eltern, von ihrem Recht auf Fortpflanzung, vom Recht auf die Erfüllung ihres Kinderwunsches.
Inwieweit sollte man auch das Recht eines Kindes in Betracht ziehen? Das Recht darauf, eben nicht geboren zu werden? Kein kurzes Leben voller Schmerzen zu riskieren?

Ich bin mir im Klaren darüber, dass ich grade einen Extremfall als Beispiel heranziehe. Aber würde mich mal interessieren..
Ich bin zwar nicht Zarti, bin aber aus "glaubenstechnischen" gründen der Ansicht, dass alles einen Sinn hat... selbst solche Geschichten, die wir für Grausam halten... und dass kein Mensch erfassen kann, WAS letztlich der Sinn dahinter ist...
sprich, in meinen Augen wäre besagtes Paar dann nichtmal schwanger geworden bzw. hätte das Kind nicht austragen können, hätte nicht irgendein Sinn dahinter gesteckt...


Maaaaannnnn ich bin nicht Zarti...

irks.. zaubi, sry... schlafmangel, stilldemenz, zahnendes Baby, schübe, fehlende Mittagsschläfchen beim großen...
meine ausreden sind vielseitig... ich bin... öhm... unschuldig...
ChildrenSurprise
27325 Beiträge
10.07.2014 22:41
Zitat von Funkentanz:

Aber natürlich dürfen sie!
Wir sind hier ja nicht im Nazi-Deutschland, wo Behinderte Menschen zwangssterilisiert wurden
Wurde das gemacht ? Wenn ja, dass ist an mir vorbeigegangen, krass.
ChildrenSurprise
27325 Beiträge
10.07.2014 22:43
Zitat von anakey:

Zitat von ChildrenSurprise:

Ich bin der Meinung, man darf gerne dagegen sein, aber man darf nicht darüber entscheiden, wie es andere zu machen haben.
Ich finde es auch besser, wenn Drogensüchtige erst Clean sein müssen, oder spätestens bei der Geburt müsste das Kind entzogen werden . Das letztere wäre noch was, wo ich sage gut, dass kann man umsetzten. Aber wer schwanger wird, dass steht jedem frei. Und das ist gut so auch wenn es uns nicht immer gefällt.
ich stimme gar nicht ab. Mir fehlt iwie so ein Zwischending.

Das hab ich sogar schon erlebt..2x innerhalb von ner Woche. während Eulerich auf der Neo lag haben 2 Mütter Kinder bekommen, die sie nicht mit nach Hause nehmen durften..dem entsprechend war das Neo-Zimmer dann auch geschlossen, wenn keine der Schwestern dort war und man musste klingeln.
Bei der einen wars wegen drogen u bei der anderen (vermutlich) die Lebensumstände.
Hier scheint das JA aber mittlerweile auch wirklich genau zu schauen, wenn was bekannt ist.
echt. ich noch nicht bisher. Ich finde das auch nicht verkehrt. Wenn die Eltern sich richtig verhalten, spricht ja nichts dagegen das Kind zu sehen und wieder zu bekommen. Es geht ja echt nur um die Sicherheit des Kindes.
Die-zauberhafte-Patin
24474 Beiträge
10.07.2014 23:02
Zitat von Viala:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Viala:

Zitat von Obsidian:

...
Ich bin zwar nicht Zarti, bin aber aus "glaubenstechnischen" gründen der Ansicht, dass alles einen Sinn hat... selbst solche Geschichten, die wir für Grausam halten... und dass kein Mensch erfassen kann, WAS letztlich der Sinn dahinter ist...
sprich, in meinen Augen wäre besagtes Paar dann nichtmal schwanger geworden bzw. hätte das Kind nicht austragen können, hätte nicht irgendein Sinn dahinter gesteckt...


Maaaaannnnn ich bin nicht Zarti...

irks.. zaubi, sry... schlafmangel, stilldemenz, zahnendes Baby, schübe, fehlende Mittagsschläfchen beim großen...
meine ausreden sind vielseitig... ich bin... öhm... unschuldig...


Ok, lass ich durchgehen.
11.07.2014 06:38
Zitat von ChildrenSurprise:

Zitat von Funkentanz:

Aber natürlich dürfen sie!
Wir sind hier ja nicht im Nazi-Deutschland, wo Behinderte Menschen zwangssterilisiert wurden
Wurde das gemacht ? Wenn ja, dass ist an mir vorbeigegangen, krass.


Nicht nur das.... Anfangs wurde zwangssterilisiert, dann hatte man menschliche Versuchskaninchen für die Medizin und zum Schluss wurden sie einfach mitvergast. Und alles, damit das perfekte Menschenbild ja nicht von irgendwelchen Behinderungen beeinträchtigt wird...
Und nach so einer Geschichte gibt es immer noch Menschen, die sagen, "Behinderte" sollten keine Kinder bekommen dürfen. Echt traurig. Da empfehle ich mal die Lektüre des Grundgesetzes
Und ob jemand in der Schwangerschaft sein Baby bewusst in die Gefahr bringt, krank zu sein oder sogar zu sterben, nur weil er zu bequem und zu blöde ist, Kippen und Alkohol wegzulassen, ist für mich schon ein riesen Unterschied.
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