Alleingeburt
16.04.2016 21:58
Zitat von LIttleOne13:
Zitat von Obsidian:
Zitat von asliceofmom:
Zitat von shelyra:
...
Sowas finde ich wahnsinnig super! Wär auch der Kompromiss zwischen meinem Mann und mir. Leider gibt es sowas hier nicht in der Nähe![]()
Häh, is das nicht normal? Bin jetzt ehrlich verwirrt. In dem Krankenhaus, in dem ich entbunden habe, sind eigentlich die ganze Zeit nur die Hebammen da. Außer natürlich, es wird ein Arzt gerufen.![]()
Nö, bei mir war die Ärztin am Ende dabei und gab den Ton an. Aber du scheinst bei deiner Geburtsklinik ohnehin wirklich Glück gehabt zu haben, was Abläufe und Personal angeht. Wäre das überall so, würden auch bei einem Geburtsablauf wie deinem deutlich weniger Frauen traumatisiert aus dem KH gehen.
Ok, wenn das so ist, erklärt es immerhin, warum ich die massive Abneigung vieler hier gegen Krankenhäuser nicht nachvollziehen kann.
16.04.2016 22:05
Mir wurde im Krankenhaus damals gesagt, am Ende muss der Arzt schon aus versicherungsrechtlichen Gründen dazukommen
Die Hebamme dürfe die Geburt gar nicht alleine bis zum Ende begleiten.
Da hatte Obsidian wohl wirklich Glück.
Die Hebamme dürfe die Geburt gar nicht alleine bis zum Ende begleiten. Da hatte Obsidian wohl wirklich Glück.
16.04.2016 22:07
Zitat von shelyra:
Zitat von Anonym 187783:
Mittlerweile denke ich manchmal: Schon verrückt, dass man sein Kind in einem Kranken haus zur Welt bringen soll. Wo einem doch sonst immer gesagt wird: Schwangerschaft ist keine Krankheit![]()
naja, es gibt ja noch einige andere möäglichkeiten zwischen krankenhaus und alleingeburt![]()
hebammenbegleitende hausgeburt
geburtshaus
hebammenbegleitende geburt im kh (gibts bei uns - da ist dann kein fa anwesend. der kommt erst am ende zur untersuchung oder wenn die hebi ihn ruft...)
Das ist schon klar, aber nicht jeder hat diese Optionen.
16.04.2016 22:07
Das ist in den meisten Krankenhäusern auch so.
In ganz vielen Dingen sind auch nich die hebis oder die Ärzte die "ärsche", sie haben ja selbst nicht viel Wahl und ganz viel Druck von viel weiter oben.
Das ganze system ist im arsch. Leider müssen dass die Frauen ausbaden
In ganz vielen Dingen sind auch nich die hebis oder die Ärzte die "ärsche", sie haben ja selbst nicht viel Wahl und ganz viel Druck von viel weiter oben.
Das ganze system ist im arsch. Leider müssen dass die Frauen ausbaden
16.04.2016 22:09
Zitat von Anonym 187783:
Mir wurde im Krankenhaus damals gesagt, am Ende muss der Arzt schon aus versicherungsrechtlichen Gründen dazukommenDie Hebamme dürfe die Geburt gar nicht alleine bis zum Ende begleiten.
Da hatte Obsidian wohl wirklich Glück.
Das ist gelogen. Es ist sogar andersrum. Ein Arzt DARF nicht ohne Hebamme entbinden. Es gibt die hinzuziehenunhspflicht. Eine Hebamme darf ohne Arzt entbinden
16.04.2016 22:10
Das mit den Ärzten war mir so auch nicht bewusst. Hier kam die Ärztin beide Male nachdem das Baby auf der Welt war. Beim zweiten Mal hatte sie eh nichts zu tun mit mir, bei mir, an mir
Sehr interessant hier zu lesen
Sehr interessant hier zu lesen
16.04.2016 22:12
Zitat von Manveri:
Zitat von Anonym 187783:
Mir wurde im Krankenhaus damals gesagt, am Ende muss der Arzt schon aus versicherungsrechtlichen Gründen dazukommenDie Hebamme dürfe die Geburt gar nicht alleine bis zum Ende begleiten.
Da hatte Obsidian wohl wirklich Glück.
Das ist gelogen. Es ist sogar andersrum. Ein Arzt DARF nicht ohne Hebamme entbinden. Es gibt die hinzuziehenunhspflicht. Eine Hebamme darf ohne Arzt entbinden
Jetzt bin ich schon ein bisschen baff, ja. Mir wurde es wirklich genau so gesagt. Von der Hebamme höchstpersönlich
16.04.2016 22:16
Zitat von Anonym 187783:
Mir wurde im Krankenhaus damals gesagt, am Ende muss der Arzt schon aus versicherungsrechtlichen Gründen dazukommenDie Hebamme dürfe die Geburt gar nicht alleine bis zum Ende begleiten.
Da hatte Obsidian wohl wirklich Glück.
Ich hatte eine spontane Sectio nach Geburtsstillstand. Hatte also am Ende genug Ärzte dabei
Wäre mein Sohn "normal" zur Welt gekommen hätte es aber tatsächlich nur die Hebamme mit uns erlebt.
Dass unser Krankenhaus da eine Ausnahme ist, wird mir erst durch diverse Berichte immer wieder bewusst.
16.04.2016 22:18
Zitat von Anonym 187783:
Zitat von Manveri:
Zitat von Anonym 187783:
Mir wurde im Krankenhaus damals gesagt, am Ende muss der Arzt schon aus versicherungsrechtlichen Gründen dazukommenDie Hebamme dürfe die Geburt gar nicht alleine bis zum Ende begleiten.
Da hatte Obsidian wohl wirklich Glück.
Das ist gelogen. Es ist sogar andersrum. Ein Arzt DARF nicht ohne Hebamme entbinden. Es gibt die hinzuziehenunhspflicht. Eine Hebamme darf ohne Arzt entbinden
Jetzt bin ich schon ein bisschen baff, ja. Mir wurde es wirklich genau so gesagt. Von der Hebamme höchstpersönlich![]()
Ich glaube das ist entweder Krankenhausphilosophie oder ein Chefarzt, der sich für Gott hält. Oder das Krankenhaus lässt sich von der Versicherung verarschen. Aber das glaube ich weniger.
Es gibt doch einige Hebammenkreißsäle und so in Deutschland. Das wäre ja sonst gar nicht möglich. In meinem KH ist das auch normal, dass die Geburt Hebammengeleitet ist, solange es keine Komplikationen gibt.
16.04.2016 22:19
Vielleicht wird das dann anders versichert?
Das muss direkt mal mit auf meine Liste für das Gespräch im kh
Das muss direkt mal mit auf meine Liste für das Gespräch im kh
16.04.2016 22:20
Zitat von Manveri:
Zitat von Anonym 187783:
Zitat von Manveri:
Zitat von Anonym 187783:
Mir wurde im Krankenhaus damals gesagt, am Ende muss der Arzt schon aus versicherungsrechtlichen Gründen dazukommenDie Hebamme dürfe die Geburt gar nicht alleine bis zum Ende begleiten.
Da hatte Obsidian wohl wirklich Glück.
Das ist gelogen. Es ist sogar andersrum. Ein Arzt DARF nicht ohne Hebamme entbinden. Es gibt die hinzuziehenunhspflicht. Eine Hebamme darf ohne Arzt entbinden
Jetzt bin ich schon ein bisschen baff, ja. Mir wurde es wirklich genau so gesagt. Von der Hebamme höchstpersönlich![]()
Ich glaube das ist entweder Krankenhausphilosophie oder ein Chefarzt, der sich für Gott hält. Oder das Krankenhaus lässt sich von der Versicherung verarschen. Aber das glaube ich weniger.
Es gibt doch einige Hebammenkreißsäle und so in Deutschland. Das wäre ja sonst gar nicht möglich. In meinem KH ist das auch normal, dass die Geburt Hebammengeleitet ist, solange es keine Komplikationen gibt.
unser kh hat beides.
man muss bei der anmeldung bzw einlieferung sagen was man will - mit oder ohne arzt. das sind dann auch verschiedene fas die die betreuung übernehmen.
16.04.2016 22:22
Zitat von Manveri:
Zitat von Anonym 187783:
Zitat von Manveri:
Zitat von Anonym 187783:
Mir wurde im Krankenhaus damals gesagt, am Ende muss der Arzt schon aus versicherungsrechtlichen Gründen dazukommenDie Hebamme dürfe die Geburt gar nicht alleine bis zum Ende begleiten.
Da hatte Obsidian wohl wirklich Glück.
Das ist gelogen. Es ist sogar andersrum. Ein Arzt DARF nicht ohne Hebamme entbinden. Es gibt die hinzuziehenunhspflicht. Eine Hebamme darf ohne Arzt entbinden
Jetzt bin ich schon ein bisschen baff, ja. Mir wurde es wirklich genau so gesagt. Von der Hebamme höchstpersönlich![]()
Ich glaube das ist entweder Krankenhausphilosophie oder ein Chefarzt, der sich für Gott hält. Oder das Krankenhaus lässt sich von der Versicherung verarschen. Aber das glaube ich weniger.
Es gibt doch einige Hebammenkreißsäle und so in Deutschland. Das wäre ja sonst gar nicht möglich. In meinem KH ist das auch normal, dass die Geburt Hebammengeleitet ist, solange es keine Komplikationen gibt.
Ich hatte hier wirklich das Gefühl, die Hebamme wollte oder musste sich mit dem Arzt am Ende praktisch absichern. Ich hätte ihn nicht gebraucht, er hat eigentlich auch nur dumm geguckt, auf Deutsch gesagt.
16.04.2016 22:26
Ich bin eigentlich auch der Meinung dass da am Ende der Arzt dazu kommen muss. Hab ich bisher auch noch nie aus gehört (außer eben bei hebammenkreißsälen).
So gesehen würde der Arzt dann ja unnötig Geld kosten wenn er nicht irgendwo vorgeschrieben wär und wer würde das schon machen...
So gesehen würde der Arzt dann ja unnötig Geld kosten wenn er nicht irgendwo vorgeschrieben wär und wer würde das schon machen...
16.04.2016 22:28
Zitat:
Zitat von LauraMmK:
Nabelschnur um den Hals ist ja eine der gern genommenen Komplikationen, die in 99,9% der Fälle keine Komplikation ist.
Zum einen atmet das Kind noch nicht durch die Luftröhre, sondern durch eben diese Nabelschnur. Und die ist vom Aufbau her so konzipiert, dass sie auch auf Zug und sogar mit Knoten drin, weiter funktioniert. In der Regel ist höchstens die Gesichtsfarbe der Kinder ein bisschen bläulich verfärbt, weil oberlächliche Blutgefäße kurzzeitig schlecht durchblutet sind, Sieht dramatisch aus, ist wie gesagt in 99,9% der Fälle total harmlos.
Eine Veränderung der Hetztöne unter der Geburt ist oft physiologisch und gibt nicht annährend so viel Auskunft über den Zustand des Kindes, wie Ärzte immer behaupten. Es lässt sich ja alles so logisch und sinnvoll erklären, warum Geburten unter CTG Überwachung so viel sicherer sind , ja sein MÜSSEN. Nur leider gibt es keinerlei Evidenz dafür, dass sich das fetale Outcome bei CTG überwachten Geburten in irgendeiner Weise verbessert. KEINEN. Das einzige, was bei CTG überwachten Geburten überproportional ansteigt, sind geburtshilfliche Interventionen.
nabelschnur war zwischen kopf und geburtskanal eingklemmt und wurde bei jeder wehe abgedrückt,sie dunkelblau und bewusstlos zur welt,musste reanimiert werden.
16.04.2016 22:39
Das ist aber dann ein Nabelschnurvorfall (betrifft im Schnitt 0,3%) der Geburten und ja, das kann gefährlich sein. Hat aber mit dem ständig ewähnten und häufig angeführten "Nabelschnur um den Hals" nichts zu tun.
Ich habe auch nie behauptet, dass es bei Geburten grundsätzlich keine Risiken gäbe.
Aber in diesem Fall (der ja ganz offensichtlich im KH vorlag) muss man sagen, dass dann wohl von den Fachkräften vor Ort auch nicht richtig gehandelt oder reagiert wurde. Das ist eine Komplikation, die sich spätestens! zu Beginn der AP abzeichnet. Dass hier nicht eingegriffen wurde, ist in meinem Augen fahrlässig.
Ich habe auch nie behauptet, dass es bei Geburten grundsätzlich keine Risiken gäbe.
Aber in diesem Fall (der ja ganz offensichtlich im KH vorlag) muss man sagen, dass dann wohl von den Fachkräften vor Ort auch nicht richtig gehandelt oder reagiert wurde. Das ist eine Komplikation, die sich spätestens! zu Beginn der AP abzeichnet. Dass hier nicht eingegriffen wurde, ist in meinem Augen fahrlässig.
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