Asyl in Deutschland-Ja oder Nein?
27.07.2015 09:48
Schade das der Jahrgang 1920 ausstirbt....die hätte man dazu befragen können wie es ist auf der Flucht zu sein.Da waren übrigens Deutsche darunter deren Kindeskinder hier nun so fein herumtönen was sie an Werteverlust ihrer Grundstücke erleiden ,weil Flüchtling Latif einen Nikeschuh trägt.
Das dieser Wert ganz woanders massive Defizite aufweist wird übersehen.
Ich verstehe das man dem kritisch gegenüber steht,und das darf und soll man auch Äussern.Aber was soll diese Kaltschnäutzigkeit,dieser Hochmut?
Dieser Flüchtlingsstrom ist nur der Anfang, das wird noch mehr werden. Und nicht nur wegen Kriege,es wird ganz banal um Ressourcen gehen die weltweit knapp werden.....und daher sollte jeder ganz rasch aus seiner Comforecke kriechen und sich den Tatsachen stellen das es nicht am Gartenzäunchen aufhört!
Das dieser Wert ganz woanders massive Defizite aufweist wird übersehen.
Ich verstehe das man dem kritisch gegenüber steht,und das darf und soll man auch Äussern.Aber was soll diese Kaltschnäutzigkeit,dieser Hochmut?
Dieser Flüchtlingsstrom ist nur der Anfang, das wird noch mehr werden. Und nicht nur wegen Kriege,es wird ganz banal um Ressourcen gehen die weltweit knapp werden.....und daher sollte jeder ganz rasch aus seiner Comforecke kriechen und sich den Tatsachen stellen das es nicht am Gartenzäunchen aufhört!
27.07.2015 09:49
Definiere doch mal "pack"! Sind das andersaussehende Menschen etwas dunkler vielleicht mit komischer Sprache?!
27.07.2015 09:49
Ich sehe auch, was Pippa sieht. Der Egoismus des Menschen ansich ist ein ganz, ganz großes Problem bei der Flüchtlingshilfe. Sieht man ja, was passiert. Die Leute fühlen sich übervorteilt, schreien rum, werden aggressiv, glauben dem Ersten, der was Negatives sagt und greifen schneller in die gute alte Rassismuskiste, als sie selber gedacht hätten oder auch nur bemerken. Warum? Aus Angst. Angst davor, selber irgendwann das nachsehen zu haben.
In diesem reichen Land ist uns unser Reichtum leider nicht so präsent, da wir trotz allem selbst nicht immer ausreichend versorgt sind für unsere Maßstäbe. Man muss sich seinen Ruhestand finanzieren, genug für die Kinder zurücklegen, ohne Smartphone bist du auch bei allem außen vor (sehe ich aktuell und bin schon fast überzeugt, mir so ein Drecksteil allein aus sozialem Druck zuzulegen
), ohne Auto außerhalb der Innenstädte genauso. Da muss man auch im Alltag oft haarscharf kalkulieren. Ich fühle mich auch oft mies, weil ich nicht noch mehr spenden kann oder irgendwo ehrenamtlich helfen. Ich war letztes Jahr sogar froh, dass ich wenigstens im beruflichen Rahmen irgendwie aktiv werden konnte. Ist gar nicht so einfach, das merke auch ich leider.
Dennoch denke ich, dass man das Thema eben schon emotional betrachten muss, denn nur so kommt man gegen Urängste und inneren Schweinehund an. Wenn ich ein persönliches Schicksal kenne, bin ich deutlich eher bereit zu teilen, zu akzeptieren, zu helfen. Der Mensch ist nämlich nicht nur Egoist, sondern auch ein soziales Wesen. Man muss ihm nur die Chance dazu geben.
Übrigens war ich überrascht, wie viele Leute tatsächich helfen. Als meine Nachbarn die ausgewiesene Nummer der Stadt anriefen, waren schon alle Kleiderspenden gestoppt und nur noch Helfer für handwerkliche Tätigkeiten gesucht, alles andere wäre schon verteilt.
Mir stößt tatsächlich die Asylpolitik momentan gewaltig auf. Nicht, weil so viele Leute reingelassen werden, sondern weil sie hier oftmals keine Chance auf einen Neustart bekommen. Wir haben zu wenig qualifizierte Kräfte in Deutschland und zufällig schippern die hier booteweise an. Und was macht man? Steckt sie ohne Arbeitserlaubnis und ohne Perspektive in ein Heim, in dem sie jeden Tag damit rechnen müssen, wieder irgendwo anders hin geschoben zu werden. Womöglich noch in so "asylfreundliche" Länder wie Ungarn. Und dann aber bitte noch integrieren (ohne Kontakt zur Bevölkerung), schnell deutsch lernen (wenn man das Glück hat, in einer Stadt unterzukommen, die Lehrer stellt wie hier, klappt das; ist aber nicht flächendeckend so) und bloß keinem zur Last fallen (ohne Arbeitserlaubnis). Das ist unmenschlich.
Ich würde tatsächlich, wie hier schon einige schrieben, versuchen die Leute besser zu verteilen, sie gut unter die Bevölkerung mischen und ihnen erst mal Vorschussvertrauen in Form von Chance auf Arbeit geben. Wer sich da schon gut macht, kommt erst mal ganz nach hinten in der Dringlichkeitsliste der Sachbearbeiter und entgeht hoffentlich der Abschiebung.
Meiner Meinung nach brauchen die Leute zu allererst wieder eine Aufgabe, müssen sich nützlich fühlen, dann werden sie es auch mehrheitlich.
In diesem reichen Land ist uns unser Reichtum leider nicht so präsent, da wir trotz allem selbst nicht immer ausreichend versorgt sind für unsere Maßstäbe. Man muss sich seinen Ruhestand finanzieren, genug für die Kinder zurücklegen, ohne Smartphone bist du auch bei allem außen vor (sehe ich aktuell und bin schon fast überzeugt, mir so ein Drecksteil allein aus sozialem Druck zuzulegen
), ohne Auto außerhalb der Innenstädte genauso. Da muss man auch im Alltag oft haarscharf kalkulieren. Ich fühle mich auch oft mies, weil ich nicht noch mehr spenden kann oder irgendwo ehrenamtlich helfen. Ich war letztes Jahr sogar froh, dass ich wenigstens im beruflichen Rahmen irgendwie aktiv werden konnte. Ist gar nicht so einfach, das merke auch ich leider. Dennoch denke ich, dass man das Thema eben schon emotional betrachten muss, denn nur so kommt man gegen Urängste und inneren Schweinehund an. Wenn ich ein persönliches Schicksal kenne, bin ich deutlich eher bereit zu teilen, zu akzeptieren, zu helfen. Der Mensch ist nämlich nicht nur Egoist, sondern auch ein soziales Wesen. Man muss ihm nur die Chance dazu geben.
Übrigens war ich überrascht, wie viele Leute tatsächich helfen. Als meine Nachbarn die ausgewiesene Nummer der Stadt anriefen, waren schon alle Kleiderspenden gestoppt und nur noch Helfer für handwerkliche Tätigkeiten gesucht, alles andere wäre schon verteilt.
Mir stößt tatsächlich die Asylpolitik momentan gewaltig auf. Nicht, weil so viele Leute reingelassen werden, sondern weil sie hier oftmals keine Chance auf einen Neustart bekommen. Wir haben zu wenig qualifizierte Kräfte in Deutschland und zufällig schippern die hier booteweise an. Und was macht man? Steckt sie ohne Arbeitserlaubnis und ohne Perspektive in ein Heim, in dem sie jeden Tag damit rechnen müssen, wieder irgendwo anders hin geschoben zu werden. Womöglich noch in so "asylfreundliche" Länder wie Ungarn. Und dann aber bitte noch integrieren (ohne Kontakt zur Bevölkerung), schnell deutsch lernen (wenn man das Glück hat, in einer Stadt unterzukommen, die Lehrer stellt wie hier, klappt das; ist aber nicht flächendeckend so) und bloß keinem zur Last fallen (ohne Arbeitserlaubnis). Das ist unmenschlich.
Ich würde tatsächlich, wie hier schon einige schrieben, versuchen die Leute besser zu verteilen, sie gut unter die Bevölkerung mischen und ihnen erst mal Vorschussvertrauen in Form von Chance auf Arbeit geben. Wer sich da schon gut macht, kommt erst mal ganz nach hinten in der Dringlichkeitsliste der Sachbearbeiter und entgeht hoffentlich der Abschiebung.
Meiner Meinung nach brauchen die Leute zu allererst wieder eine Aufgabe, müssen sich nützlich fühlen, dann werden sie es auch mehrheitlich.
27.07.2015 09:53
Zitat von Wunsch2015:
Also ich hab nichts gegen Ausländer oder Asylanten die sich hier integrieren und auch deutsch lernen ABER
Wenn ich mir dieses Pack teilweise anschaue was da nach Deutschland reinkommt da muss man ja als Frau alleine auf den Straßen Angst haben.und das geht gar nicht.
Hier wird Betreuungsgeld gestrichen und wohlmöglich irgendwann elterngeld weil man lieber es nach Griechenland verschenkt und hier viel in die Asylanten reinsteckt.
Da ich jemand kenne, wo sich um die Asylanten kümmern muss find ich es eine Frechheit, dass eine 4 Köpfige Familie 3.000€ im monat bekommt. Wir gehen dafür hart arbeiten und kommen teilweise nicht an diesen Betrag hin. Ich finde die Familien und Rentner bräuchten hier viel mehr Unterstützung.
Und wenn wir mal ehrlich sind unsere Grenzen sind offen, da kommt hunz und kunz rein. Dann sieht man Bettler sie wollen Geld weil ihre Familie im Ausland ist, ja schon komisch das hier mehr Männer alleine sein als mit Frau und Kind.
Beschimpft mich, haltet mich für rassistisch oder sonst was. Aber ich möchte hier in Deutschland wohnen und nicht im "Ausland"
Das ist meine Meinung dazu.
Man sagt ja, Lesen hilft gegen Beschimpfungen. Die allermeisten deiner Aussagen wurden hier und anderswo bereits myriardenfach schlüssig entkräftet und hundertfach widerlegt.
27.07.2015 09:54
Zitat von Marf:kann auch nen späterer Jahrgang sein
Schade das der Jahrgang 1920 ausstirbt....die hätte man dazu befragen können wie es ist auf der Flucht zu sein .Da waren übrigens Deutsche darunter deren Kindeskinder hier nun so fein herumtönen was sie an Werteverlust ihrer Grundstücke erleiden ,weil Flüchtling Latif einen Nikeschuh trägt.
Das dieser Wert ganz woanders massive Defizite aufweist wird übersehen.
Ich verstehe das man dem kritisch gegenüber steht,und das darf und soll man auch Äussern.Aber was soll diese Kaltschnäutzigkeit,dieser Hochmut?
Dieser Flüchtlingsstrom ist nur der Anfang, das wird noch mehr werden. Und nicht nur wegen Kriege,es wird ganz banal um Ressourcen gehen die weltweit knapp werden.....und daher sollte jeder ganz rasch aus seiner Comforecke kriechen und sich den Tatsachen stellen das es nicht am Gartenzäunchen aufhört!
Meine Mama ist 1941 geboren und die weiß noch ganz genau was es heißt auf der Flucht zu sein, was es heißt alles wertvolles irgendwo zu begraben damit die Nazis nicht dran kommen, was es heißt wenn der Papa nicht mehr nach Hause kommt . Heute hier leben und morgen da...............
27.07.2015 09:54
Zitat von Wunsch2015:
Also ich hab nichts gegen Ausländer oder Asylanten die sich hier integrieren und auch deutsch lernen ABER
Wenn ich mir dieses Pack teilweise anschaue was da nach Deutschland reinkommt da muss man ja als Frau alleine auf den Straßen Angst haben.und das geht gar nicht.
Hier wird Betreuungsgeld gestrichen und wohlmöglich irgendwann elterngeld weil man lieber es nach Griechenland verschenkt und hier viel in die Asylanten reinsteckt.
Da ich jemand kenne, wo sich um die Asylanten kümmern muss find ich es eine Frechheit, dass eine 4 Köpfige Familie 3.000€ im monat bekommt. Wir gehen dafür hart arbeiten und kommen teilweise nicht an diesen Betrag hin. Ich finde die Familien und Rentner bräuchten hier viel mehr Unterstützung.
Und wenn wir mal ehrlich sind unsere Grenzen sind offen, da kommt hunz und kunz rein. Dann sieht man Bettler sie wollen Geld weil ihre Familie im Ausland ist, ja schon komisch das hier mehr Männer alleine sein als mit Frau und Kind.
Beschimpft mich, haltet mich für rassistisch oder sonst was. Aber ich möchte hier in Deutschland wohnen und nicht im "Ausland"
Das ist meine Meinung dazu.
Großer Gott! "Deutschland den Deutschen"? Das hatten wir doch schon mal... ist inzwischen einige Jahre her und hat einigen Milliarden Menschen das Leben gekostet. Da müssen wir mal wieder hin... erschreckend, was sich hier für Gedankengänge herumtreiben!
27.07.2015 09:56
Zitat von Mocca:
Zitat von Wunsch2015:
Also ich hab nichts gegen Ausländer oder Asylanten die sich hier integrieren und auch deutsch lernen ABER
Wenn ich mir dieses Pack teilweise anschaue was da nach Deutschland reinkommt da muss man ja als Frau alleine auf den Straßen Angst haben.und das geht gar nicht.
Hier wird Betreuungsgeld gestrichen und wohlmöglich irgendwann elterngeld weil man lieber es nach Griechenland verschenkt und hier viel in die Asylanten reinsteckt.
Da ich jemand kenne, wo sich um die Asylanten kümmern muss find ich es eine Frechheit, dass eine 4 Köpfige Familie 3.000€ im monat bekommt. Wir gehen dafür hart arbeiten und kommen teilweise nicht an diesen Betrag hin. Ich finde die Familien und Rentner bräuchten hier viel mehr Unterstützung.
Und wenn wir mal ehrlich sind unsere Grenzen sind offen, da kommt hunz und kunz rein. Dann sieht man Bettler sie wollen Geld weil ihre Familie im Ausland ist, ja schon komisch das hier mehr Männer alleine sein als mit Frau und Kind.
Beschimpft mich, haltet mich für rassistisch oder sonst was. Aber ich möchte hier in Deutschland wohnen und nicht im "Ausland"
Das ist meine Meinung dazu.
Dich braucht keiner zu beschimpfen.
Wer ganze Menschengruppen als "Pack" bezeichnet und diesen 3000-Euro-Schwachsinn ernsthaft verbreitet, der hat es nicht verdient auch noch beschimpft zu werden.
Ich finde es übrigens ganz reizend, dass das hier Dein 666. Beitrag ist![]()
Mocca ist doch immer wieder gut für einen Ohrwurm. *Metal aufdreh*
27.07.2015 09:56
Zitat von Elli73:
Zitat von Marja:
Zitat von Elli73:
Zitat von KleineErdbeere:
Ich habe gerade gegooglet wo wir hier in unserer Stadt ein Asylheim haben. Letztens habe ich erst wieder meinen Kleiderschrank ausgemistet, ebenso die zu klein gewordenen Klamotten vom Zwerg & wollte diese entweder zum Secondhand-Shop bringen oder in einen von diesen "DRK-Container" werfen, aber ich werde sie nun dorthin bringen.
Ich werde mir dann ein Bild darüber machen können. Armut & ähnliches kenne ich (wie die meisten Europäer) nur aus dem Fernsehen. Vielleicht kann ich dort sogar noch mitanpacken, Essen verteilen oder sonstiges.
Wir Europäer haben so viel, wir können es uns erlauben zu teilen & das sollten wir dann auch tun.
Will nicht jeder eine bessere Welt? Ohne Hunger, Armut, Krieg & Verfolgung?
Für die Menschen im Asylheim muss Deutschland das Paradies sein, wir haben an jeder Ecke Supermärkte, Ärzte, Apotheken ect. pp - natürlich wollen sie dann hierher kommen. Würdet ihr nicht auch ins "Paradies" wollen wenn ihr auf der Flucht wärt, hungrig, durstig, mit kleinen Kindern, die die Flucht vermutlich nicht alle überlebt haben?
Ich bin sprachlos was ich hier zum teil lesen muss.
Ich arbeite seit jetzt 4 Jahren ehrenamtlich 3x die Woche in einer Flüchtlingsunterbringung. Ich bin durch meinen Job echt verdammt abgebrüht und trotzdem rühren mich die Geschichten einfach zu Tränen.
Vielen ist auch schon geholfen, wenn sie einfach ihre Geschichte erzählen können. Trotz Sprachbarriere, kommen die Emotionen und die Todesängste ungebrochen bei mir an. Und ja: Deutschland ist für sie der Himmel auf Erden. Völlig verständlich.
Wie fängt man denn das an? Also in so einem Flüchtlingsheim zu helfen? Ich kann mir irgendwie gar nicht so richtig vorstellen, wie man es dort anfängt? Hingehen mit ein paar Decken und Kinder-Klamotten ... und dann? Sich irgenjemandem "greifen", freundlich lächeln, ihm die Sachen in die Hand drücken.. und dann?
Bin irgendwie hoffnungslos überfordert, weil ich nicht weiß, was mich dort erwartet?! Magst Du vielleicht erzählen, wie man es am besten anstellt, den "ersten Schritt" zu gehen?
Ich schreib dir morgen im Laufe des Tages mal eine PN.![]()
Mich regt das Thema hier im Moment zu sehr auf, da kann ich keinen klaren Gedanken mehr fassen.
Ich les hier besser auch nicht mehr rein.
Mein Frauenarzt hat beim letzten Termin schon über den hohen Blutdruck gemeckert *hust*
Aber eine Nachricht kommt, versprochen![]()
Magst du mir auch eine Nachricht mit Infos schicken?
Ich habe zwar schonmal etwas gespendet,aber das war über Dritte.
Wir haben hier auch ein Flüchtlingsheim und ich würde mich da auch gerne ehrenamtlich engagieren.
27.07.2015 09:58
Liebe TS,
der Witz an der ganzen Sache ist, dass ich Dich anfangs gut verstehen konnte.
Wenn ich mir in ländlicher Gegend ein Haus gekauft hätte und in direkter Nachbarschaft wird ein Männerheim für Flüchtliche eröffnet, wäre ich bestimmt auch nicht begeistert gewesen.
Sich da von allen Vorurteilen frei zu machen ist schwer, zumal diese Männer gerade durch die Hölle gegangen sind und bestimmt einen riesen Sack Traumata im Gepäck haben.
Ich kann verstehen, dass da bei einem selbst Ängste aufkommen.
Ich halte mich für recht aufgeklärt, tolerant und weltoffen und hätte wohl trotzdem ersteinmal zu schlucken.
Aber für diese Leute heißt es IRGENDWO zu leben oder im eigenen Land zu sterben (oder zumindest Leid zu erleben, das wir uns hier gar nicht vorstellen können).
Wir haben hier ein ziemlich gutes Leben. In der Firma meines Mannes lebt jemand übrigens auch neben einem Flüchtlingsheim und hat gerade in der Firma eine Spendensammlung durchgeführt, damit diese Leute, die praktisch nichts mehr haben ein wenig mehr Unterstützung erfahren, wo es uns doch nicht weh tut.
der Witz an der ganzen Sache ist, dass ich Dich anfangs gut verstehen konnte.
Wenn ich mir in ländlicher Gegend ein Haus gekauft hätte und in direkter Nachbarschaft wird ein Männerheim für Flüchtliche eröffnet, wäre ich bestimmt auch nicht begeistert gewesen.
Sich da von allen Vorurteilen frei zu machen ist schwer, zumal diese Männer gerade durch die Hölle gegangen sind und bestimmt einen riesen Sack Traumata im Gepäck haben.
Ich kann verstehen, dass da bei einem selbst Ängste aufkommen.
Ich halte mich für recht aufgeklärt, tolerant und weltoffen und hätte wohl trotzdem ersteinmal zu schlucken.
Aber für diese Leute heißt es IRGENDWO zu leben oder im eigenen Land zu sterben (oder zumindest Leid zu erleben, das wir uns hier gar nicht vorstellen können).
Wir haben hier ein ziemlich gutes Leben. In der Firma meines Mannes lebt jemand übrigens auch neben einem Flüchtlingsheim und hat gerade in der Firma eine Spendensammlung durchgeführt, damit diese Leute, die praktisch nichts mehr haben ein wenig mehr Unterstützung erfahren, wo es uns doch nicht weh tut.
27.07.2015 09:59
Zitat von LIttleOne13:
Zitat von Wunsch2015:
Also ich hab nichts gegen Ausländer oder Asylanten die sich hier integrieren und auch deutsch lernen ABER
Wenn ich mir dieses Pack teilweise anschaue was da nach Deutschland reinkommt da muss man ja als Frau alleine auf den Straßen Angst haben.und das geht gar nicht.
Hier wird Betreuungsgeld gestrichen und wohlmöglich irgendwann elterngeld weil man lieber es nach Griechenland verschenkt und hier viel in die Asylanten reinsteckt.
Da ich jemand kenne, wo sich um die Asylanten kümmern muss find ich es eine Frechheit, dass eine 4 Köpfige Familie 3.000€ im monat bekommt. Wir gehen dafür hart arbeiten und kommen teilweise nicht an diesen Betrag hin. Ich finde die Familien und Rentner bräuchten hier viel mehr Unterstützung.
Und wenn wir mal ehrlich sind unsere Grenzen sind offen, da kommt hunz und kunz rein. Dann sieht man Bettler sie wollen Geld weil ihre Familie im Ausland ist, ja schon komisch das hier mehr Männer alleine sein als mit Frau und Kind.
Beschimpft mich, haltet mich für rassistisch oder sonst was. Aber ich möchte hier in Deutschland wohnen und nicht im "Ausland"
Das ist meine Meinung dazu.
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Großer Gott! "Deutschland den Deutschen"? Das hatten wir doch schon mal... ist inzwischen einige Jahre her und hat einigen Milliarden Menschen das Leben gekostet. Da müssen wir mal wieder hin... erschreckend, was sich hier für Gedankengänge herumtreiben!
Ja krass Ne! Das hört sich an wie ein Slogan einer braunen Partei.
Mann Mann, was ist mit Leute die hier geboren sind, aber dennoch "schwarz" sind zb, sind doch auch deutsche!
Oder dürfen die Deutschen nur arisch sein? Dann passe ich auch nicht ins Schema, ach vergessen, mein Papa war Flüchtling aus Bosnien, darf ich überhaupt hier sein???
27.07.2015 10:02
Zitat von Yogi_Baer:
Zitat von Marf:kann auch nen späterer Jahrgang sein
Schade das der Jahrgang 1920 ausstirbt....die hätte man dazu befragen können wie es ist auf der Flucht zu sein .Da waren übrigens Deutsche darunter deren Kindeskinder hier nun so fein herumtönen was sie an Werteverlust ihrer Grundstücke erleiden ,weil Flüchtling Latif einen Nikeschuh trägt.
Das dieser Wert ganz woanders massive Defizite aufweist wird übersehen.
Ich verstehe das man dem kritisch gegenüber steht,und das darf und soll man auch Äussern.Aber was soll diese Kaltschnäutzigkeit,dieser Hochmut?
Dieser Flüchtlingsstrom ist nur der Anfang, das wird noch mehr werden. Und nicht nur wegen Kriege,es wird ganz banal um Ressourcen gehen die weltweit knapp werden.....und daher sollte jeder ganz rasch aus seiner Comforecke kriechen und sich den Tatsachen stellen das es nicht am Gartenzäunchen aufhört!
Meine Mama ist 1941 geboren und die weiß noch ganz genau was es heißt auf der Flucht zu sein, was es heißt alles wertvolles irgendwo zu begraben damit die Nazis nicht dran kommen, was es heißt wenn der Papa nicht mehr nach Hause kommt . Heute hier leben und morgen da...............
Ich hab die 20ziger genommen weil viele hier heute in genau dem Alter sind als damals der Krieg ausbrach.20,wehrtauglich und ohne einen blassen Schimmer was auf sie zukommt.
Zum Glück hatte ich noch einige Verwandte die mir viel erzählt haben von damals.Und jedesmal wenn es um Flucht,Willkür und die ' neue' Heimat ging hatten sie Tränen in den Augen.
Keiner wollte Zuhause weg,keiner hat sich darum gerissen sein Haus,seine Familie zurück zulassen.
27.07.2015 10:09
Zitat von Marf:Das möchte wohl kein Mensch und ich bin daher der Meinung das man Kriegsflüchtlingen unbedingt helfen muss.
Zitat von Yogi_Baer:
Zitat von Marf:kann auch nen späterer Jahrgang sein
Schade das der Jahrgang 1920 ausstirbt....die hätte man dazu befragen können wie es ist auf der Flucht zu sein .Da waren übrigens Deutsche darunter deren Kindeskinder hier nun so fein herumtönen was sie an Werteverlust ihrer Grundstücke erleiden ,weil Flüchtling Latif einen Nikeschuh trägt.
Das dieser Wert ganz woanders massive Defizite aufweist wird übersehen.
Ich verstehe das man dem kritisch gegenüber steht,und das darf und soll man auch Äussern.Aber was soll diese Kaltschnäutzigkeit,dieser Hochmut?
Dieser Flüchtlingsstrom ist nur der Anfang, das wird noch mehr werden. Und nicht nur wegen Kriege,es wird ganz banal um Ressourcen gehen die weltweit knapp werden.....und daher sollte jeder ganz rasch aus seiner Comforecke kriechen und sich den Tatsachen stellen das es nicht am Gartenzäunchen aufhört!
Meine Mama ist 1941 geboren und die weiß noch ganz genau was es heißt auf der Flucht zu sein, was es heißt alles wertvolles irgendwo zu begraben damit die Nazis nicht dran kommen, was es heißt wenn der Papa nicht mehr nach Hause kommt . Heute hier leben und morgen da...............
Ich hab die 20ziger genommen weil viele hier heute in genau dem Alter sind als damals der Krieg ausbrach.20,wehrtauglich und ohne einen blassen Schimmer was auf sie zukommt.
Zum Glück hatte ich noch einige Verwandte die mir viel erzählt haben von damals.Und jedesmal wenn es um Flucht,Willkür und die ' neue' Heimat ging hatten sie Tränen in den Augen.
Keiner wollte Zuhause weg,keiner hat sich darum gerissen sein Haus,seine Familie zurück zulassen.
27.07.2015 10:14
Zitat von Yogi_Baer:
Zitat von Marf:Das möchte wohl kein Mensch und ich bin daher der Meinung das man Kriegsflüchtlingen unbedingt helfen muss.
Zitat von Yogi_Baer:
Zitat von Marf:kann auch nen späterer Jahrgang sein
Schade das der Jahrgang 1920 ausstirbt....die hätte man dazu befragen können wie es ist auf der Flucht zu sein .Da waren übrigens Deutsche darunter deren Kindeskinder hier nun so fein herumtönen was sie an Werteverlust ihrer Grundstücke erleiden ,weil Flüchtling Latif einen Nikeschuh trägt.
Das dieser Wert ganz woanders massive Defizite aufweist wird übersehen.
Ich verstehe das man dem kritisch gegenüber steht,und das darf und soll man auch Äussern.Aber was soll diese Kaltschnäutzigkeit,dieser Hochmut?
Dieser Flüchtlingsstrom ist nur der Anfang, das wird noch mehr werden. Und nicht nur wegen Kriege,es wird ganz banal um Ressourcen gehen die weltweit knapp werden.....und daher sollte jeder ganz rasch aus seiner Comforecke kriechen und sich den Tatsachen stellen das es nicht am Gartenzäunchen aufhört!
Meine Mama ist 1941 geboren und die weiß noch ganz genau was es heißt auf der Flucht zu sein, was es heißt alles wertvolles irgendwo zu begraben damit die Nazis nicht dran kommen, was es heißt wenn der Papa nicht mehr nach Hause kommt . Heute hier leben und morgen da...............
Ich hab die 20ziger genommen weil viele hier heute in genau dem Alter sind als damals der Krieg ausbrach.20,wehrtauglich und ohne einen blassen Schimmer was auf sie zukommt.
Zum Glück hatte ich noch einige Verwandte die mir viel erzählt haben von damals.Und jedesmal wenn es um Flucht,Willkür und die ' neue' Heimat ging hatten sie Tränen in den Augen.
Keiner wollte Zuhause weg,keiner hat sich darum gerissen sein Haus,seine Familie zurück zulassen.
Ich hab unseren Fuhrpark ausgemistet.Und im Flüchtlingsheim abgegeben.
27.07.2015 10:15
Zitat von Marf:
Zitat von Yogi_Baer:
Zitat von Marf:kann auch nen späterer Jahrgang sein
Schade das der Jahrgang 1920 ausstirbt....die hätte man dazu befragen können wie es ist auf der Flucht zu sein .Da waren übrigens Deutsche darunter deren Kindeskinder hier nun so fein herumtönen was sie an Werteverlust ihrer Grundstücke erleiden ,weil Flüchtling Latif einen Nikeschuh trägt.
Das dieser Wert ganz woanders massive Defizite aufweist wird übersehen.
Ich verstehe das man dem kritisch gegenüber steht,und das darf und soll man auch Äussern.Aber was soll diese Kaltschnäutzigkeit,dieser Hochmut?
Dieser Flüchtlingsstrom ist nur der Anfang, das wird noch mehr werden. Und nicht nur wegen Kriege,es wird ganz banal um Ressourcen gehen die weltweit knapp werden.....und daher sollte jeder ganz rasch aus seiner Comforecke kriechen und sich den Tatsachen stellen das es nicht am Gartenzäunchen aufhört!
Meine Mama ist 1941 geboren und die weiß noch ganz genau was es heißt auf der Flucht zu sein, was es heißt alles wertvolles irgendwo zu begraben damit die Nazis nicht dran kommen, was es heißt wenn der Papa nicht mehr nach Hause kommt . Heute hier leben und morgen da...............
Ich hab die 20ziger genommen weil viele hier heute in genau dem Alter sind als damals der Krieg ausbrach.20,wehrtauglich und ohne einen blassen Schimmer was auf sie zukommt.
Zum Glück hatte ich noch einige Verwandte die mir viel erzählt haben von damals.Und jedesmal wenn es um Flucht,Willkür und die ' neue' Heimat ging hatten sie Tränen in den Augen.
Keiner wollte Zuhause weg,keiner hat sich darum gerissen sein Haus,seine Familie zurück zulassen.
Willkür ist genau das richtige Wort.
Mein Opa wurde damals in Mähren trotz tschechischem Vater und ungarischer Großmutter in die Wehrmacht eingezogen. Nach mehrfacher Kriegsgefangenschaft kam er dann als Spätheimkehrer - nicht - heim, denn seine Eltern und Geschwister waren in der Zwischenzeit entweder geflohen oder gestorben oder beides. Daheim war mal eben verlegt worden.
Ein dreisprachig aufgewachsener Multikultihaufen von Friseuren, per Stempel zu Deutschen gemacht mit allen resultierenden Folgen. Willkür!
So einen Schwachfug brauchen wir heute nicht mehr. Ich finde Nationalitäten und Abstammung völlig überbewertet. Darüber sollten wir eigentlich hinweg sein.
27.07.2015 10:20
Zitat von Schildkröte12:
Das Thema spaltet halt die Meinungen.
Schön dass da jeder seine Eigene hat.
Schön wäre nur wenn eine Mehrheit auch Entscheidungsgewalt hätte...
(Entscheidungs-)GEWALT natürlich!
Puh,ich schreib hier lieber nicht mit,ich sicher lieber mein Haus und meine Kinder vor den bösen, fremden Männern,die sich hier im Ort tummeln.....
P.S. Schade,dass es nicht wie auf FB den k*tzenden Smilygibt.
Und an sich schreib ich nicht so,aber diese Menschen mit diesem Gedankengut verstehen es anders eh nicht.
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und das geht gar nicht. 


