Mütter- und Schwangerenforum

Ich muss mein Kind in der Schule abgeben, sonst habe ich keinen ruhigen Tag

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Titania
3276 Beiträge
15.12.2017 10:12
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Titania:

...


Und du weißt woher genau, dass Sera NICHT aus irgendwelchen traumatischen Erlebnissen heraus handelt?


weißt du das denn von mir? Auch nicht. Dann stelle ich mich einer solchen Diskussion nicht, eben weil es bei mir eine andere Begründung dafür gibt, als "nur" die elterliche Sorge um meine Kinder. Was nicht bedeutet, dass sie nicht mit diskutieren darf (man muss es wirklich ganz genau umschreiben, sonst dreht ihr einem gleich einen Strick daraus). Aber dann muss man eben auch die andere Meinung aushalten können, wenn man sich der Diskussion doch stellt.


Zwischen Meinungen und Vorverurteilungen und Unterstellungen, man würde seinen Kindern dann ja nie irgendwas zutrauen, liegen aber doch noch Welten.

Übrigens - ich war sogar in Therapie wegen meinen Ängsten und Sorgen und selbst dort hieß es, man solle sie eben nicht als irrational abtun, denn das wäre fatal für die eigene Psyche. Die Basis für die Sorgen um meine Kinder ist übrigens der Fakt, dass bei uns in der 4. Klasse ein Mädchen auf dem Schulweg in ein Auto gezerrt und nur durch den beherzten Eingriff von einem Fußgänger gerettet werden konnte. Wir hatten anschließend in der Schule über mehrere Tage Aufklärungsunterricht in diesem Bereich und bis heute hat mir das gezeigt, dass es eben nicht immer nur die anderen trifft und auch, wenn Wahrscheinlichkeiten noch so gering sind, die Möglichkeit nun mal eben besteht.


aber dir unterstellt hier doch niemand etwas. Ich kann mir gar kein Urteil darüber erlauben, wie sich deine Kinder entwickeln. Es sind so viele Einflüsse die wichtig sind. Es gibt sogar Menschen die es noch im hohen Alter schaffen, ihre Ängste zu überwinden.

Es ist doch nicht so, dass man, weil man etwas anders macht, sein Kind für sein ganzes, komplettes Leben schädigt und das Kind später bis zum Lebensende damit leben muss. Zumindest gehe ich von den Müttern hier aus, die ihre Kinder nicht mißbrauchen, mißhandeln oder sonst was für unangemessen Dinge mit ihnen machen..

Diese ganzen Ängste, das ist jetzt nicht auf dich bezogen, sind meiner Meinung nach ziemlich unbegründet. Ein Kind bricht nicht gleich zusammen, weil mal etwas nicht geht. Und wenn du dich dabei besser fühlst, dann ist das eben so. Keiner verlangt hier was von dir, was du momentan selber nicht möchtest.
Titania
3276 Beiträge
15.12.2017 10:17
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

Zitat von KRÄTZÄ:

Zitat von Titania:

...


Weil es ebenso bissig ist so etwas von sich zu geben gegenüber Menschen, die unter traumatischen Ängsten leiden und Opfer von Übergriffen waren. Sorry, da will ich nicht mehr sachlich sein. Das geht in meinen Augen einfach gar nicht.


Wir reden hier aber NICHT über traumatisierte Menschen. Dann kann man letztendlich jede Diskussion lassen. Ihr kommt, wenn es nicht weiter geht, immer mit Extrembeispielen. Schon einmal aufgefallen?


Na aber ihr ja auch. Waaas du lässt dein Kind nicht allein zur Schule gehen? Dann kannst du es ja auch mit 20 noch bis zum Kiosk begleiten. Das mit der Kiosk-Begleitung bis 20 kam übrigens von dir. Kein Extrembeispiel?


das war aber nicht auf dich bezogen gewesen. Ich kann ja gerne in meinen Beiträgen schauen und das nochmal heraussuchen.
shelyra
60721 Beiträge
15.12.2017 10:18
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von shelyra:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von shelyra:

...


Weil es einfach unterschiedliche Kinder gibt? Die einen sind schüchtern, die anderen Draufgänger, die einen sind ängstlicher, die anderen können Gefahren nicht mal erkennen, wenn sie ihnen ins Gesicht schreien und laufen mitten rein. Mei, es ist doch jeder Mensch anders. Und wenn hier halt noch die Sicherheit der Eltern gebraucht wird, wo ist das Problem? Warum muss eigentlich jedes Kind abgehärtet durch die Welt rennen? Warum darf es nicht, ganz nach seinen Wünschen, so leben, wie es möchte? Warum müssen wir unsere Kinder zu irgendwas erziehen, das sie vielleicht gar nicht sein wollen? Auch 8 Jahre ist noch Kind, ebenso wie 10 Jahre. Und Verantwortung kann man doch nicht nur mit dem Schulweg übertragen. Es gibt so viel mehr Möglichkeiten.

Allein wenn ich sehe, wie unterschiedlich meine beiden Mädchen sind, frage ich mich immer, wie hier so ein allgemeingültiges Bild gemalt werden kann. Nur weil IHR Spaß auf dem Schulweg hattet, muss das nicht bei den Kindern so sein. Nur weil IHR denkt, eure Kinder werden nur dann selbstständig, wenn ihr sie schon so früh allein los laufen lasst, muss das nicht für andere Familien richtig sein. Tellerrand und so ...

klar ist jedes kind unterschiedlich. erlebe ich ja täglich bei meinen beiden.

aber wäre es bei unsicheren, ängstlichen, schüchternen kindern auf dauer nicht besser diese zu stärken? ihr selbstbewußtsein aufzubauen damit sie selbstständiger werden?
das dies nicht von heute auf morgen geht ist doch jedem klar. das man sie auch nicht ins kalte wasser schmeißt und sagt "mach jetzt alles alleine" ist doch auch selbstverständlich., aber wenn man sie eben ständig behütet und betütelt, alles abnimmt "weil sie es ja noch nicht alleine können" dann lernen sie es auch nicht.

im beispiel des ts ist es ja so, dass er sie nicht mal einige meter alleine laufen lassen kann. da könnte man ja ansetzen. udn dieses alleine laufen üben. erst gemeinsam bringen. dann irgendwann die letzten meter alleine laufen lassen und beobachten. dann immer mehr meter alleine laufen lassen usw...
denn es ist ja auch ein lernprozess - für beide seiten!

und oft ist es doch wirklich so, dass ängstliche eltern ängstlichere kinder haben. schüchterne eltern schüchterne kinder...
man lebt es ihnen ja unbewußt vor. von anfang an. schon als baby bekommen sie es mit - durch gesten, handeln aber auch worte.


Und dafür ist der Schulweg nötig?

wo sonst?
nötig nö, aber für viele ist der schulweg doch der einzige ort dies zu üben.

bäcker, metzger und co gibt es nicht mehr bzw werden von den eltern nicht genutzt weil man alles beim einkaufen im supermrkt erledigt.
mittags mit freunden treffen oder auf den spielplatz/bolzplatz gehen ist für viele doch auch kaum möglich dank ganztagesschule bzw hortbetreuuung bis 18 uhr.
vereine können entweder aufgrund des ganztages-schulbetriebs kaum besucht werden. oder diese sind viel zu weit entfernt um das kind wirklich alleine dorthin laufen zu lassen (gerade hier auf dem land fährt man ja oft einige orte weiter für dne sport- oder musikverein)
usw
Die-zauberhafte-Patin
23357 Beiträge
15.12.2017 10:18
Vielleicht hört ihr mal auf, von Angst zu sprechen:

Angst: der Zustand, dass man sich sehr vor jemanden oder etwas fürchtet.

Sorge: das Gefühl, dass man Angst hat, weil man befürchtet, es könnte etwas Schlimmes passieren..... das sind keine Ängste in dem Sinn vor etwas Konkretem, es ist schlicht eine Sorge, die sich ähnlich anfühlt und nur in bestimmten Situationen auftritt. Und da schafft man eben Kompromisse.

So und jetzt bin ich wirklich in der Kammer des Schreckens..... vielleicht sollte ich die Wände noch abpolstern.
Die-zauberhafte-Patin
23357 Beiträge
15.12.2017 10:20
Zitat von shelyra:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von shelyra:

Zitat von Seramonchen:

...

klar ist jedes kind unterschiedlich. erlebe ich ja täglich bei meinen beiden.

aber wäre es bei unsicheren, ängstlichen, schüchternen kindern auf dauer nicht besser diese zu stärken? ihr selbstbewußtsein aufzubauen damit sie selbstständiger werden?
das dies nicht von heute auf morgen geht ist doch jedem klar. das man sie auch nicht ins kalte wasser schmeißt und sagt "mach jetzt alles alleine" ist doch auch selbstverständlich., aber wenn man sie eben ständig behütet und betütelt, alles abnimmt "weil sie es ja noch nicht alleine können" dann lernen sie es auch nicht.

im beispiel des ts ist es ja so, dass er sie nicht mal einige meter alleine laufen lassen kann. da könnte man ja ansetzen. udn dieses alleine laufen üben. erst gemeinsam bringen. dann irgendwann die letzten meter alleine laufen lassen und beobachten. dann immer mehr meter alleine laufen lassen usw...
denn es ist ja auch ein lernprozess - für beide seiten!

und oft ist es doch wirklich so, dass ängstliche eltern ängstlichere kinder haben. schüchterne eltern schüchterne kinder...
man lebt es ihnen ja unbewußt vor. von anfang an. schon als baby bekommen sie es mit - durch gesten, handeln aber auch worte.


Und dafür ist der Schulweg nötig?

wo sonst?
nötig nö, aber für viele ist der schulweg doch der einzige ort dies zu üben.

bäcker, metzger und co gibt es nicht mehr bzw werden von den eltern nicht genutzt weil man alles beim einkaufen im supermrkt erledigt.
mittags mit freunden treffen oder auf den spielplatz/bolzplatz gehen ist für viele doch auch kaum möglich dank ganztagesschule bzw hortbetreuuung bis 18 uhr.
vereine können entweder aufgrund des ganztages-schulbetriebs kaum besucht werden. oder diese sind viel zu weit entfernt um das kind wirklich alleine dorthin laufen zu lassen (gerade hier auf dem land fährt man ja oft einige orte weiter für dne sport- oder musikverein)
usw


Naja, wenn deine Welt so arm ist, dann ist das ein anderes Problem. Meine Welt sieht anders aus und es gibt hunderte von Möglichkeiten.
Seramonchen
33750 Beiträge
15.12.2017 10:21
Zitat von Titania:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

Zitat von KRÄTZÄ:

...


weißt du das denn von mir? Auch nicht. Dann stelle ich mich einer solchen Diskussion nicht, eben weil es bei mir eine andere Begründung dafür gibt, als "nur" die elterliche Sorge um meine Kinder. Was nicht bedeutet, dass sie nicht mit diskutieren darf (man muss es wirklich ganz genau umschreiben, sonst dreht ihr einem gleich einen Strick daraus). Aber dann muss man eben auch die andere Meinung aushalten können, wenn man sich der Diskussion doch stellt.


Zwischen Meinungen und Vorverurteilungen und Unterstellungen, man würde seinen Kindern dann ja nie irgendwas zutrauen, liegen aber doch noch Welten.

Übrigens - ich war sogar in Therapie wegen meinen Ängsten und Sorgen und selbst dort hieß es, man solle sie eben nicht als irrational abtun, denn das wäre fatal für die eigene Psyche. Die Basis für die Sorgen um meine Kinder ist übrigens der Fakt, dass bei uns in der 4. Klasse ein Mädchen auf dem Schulweg in ein Auto gezerrt und nur durch den beherzten Eingriff von einem Fußgänger gerettet werden konnte. Wir hatten anschließend in der Schule über mehrere Tage Aufklärungsunterricht in diesem Bereich und bis heute hat mir das gezeigt, dass es eben nicht immer nur die anderen trifft und auch, wenn Wahrscheinlichkeiten noch so gering sind, die Möglichkeit nun mal eben besteht.


aber dir unterstellt hier doch niemand etwas. Ich kann mir gar kein Urteil darüber erlauben, wie sich deine Kinder entwickeln. Es sind so viele Einflüsse die wichtig sind. Es gibt sogar Menschen die es noch im hohen Alter schaffen, ihre Ängste zu überwinden.

Es ist doch nicht so, dass man, weil man etwas anders macht, sein Kind für sein ganzes, komplettes Leben schädigt und das Kind später bis zum Lebensende damit leben muss. Zumindest gehe ich von den Müttern hier aus, die ihre Kinder nicht mißbrauchen, mißhandeln oder sonst was für unangemessen Dinge mit ihnen machen..

Diese ganzen Ängste, das ist jetzt nicht auf dich bezogen, sind meiner Meinung nach ziemlich unbegründet. Ein Kind bricht nicht gleich zusammen, weil mal etwas nicht geht. Und wenn du dich dabei besser fühlst, dann ist das eben so. Keiner verlangt hier was von dir, was du momentan selber nicht möchtest.


Häh, du hast mir doch unterstellt, ich würde sie nicht bestärken, gerade ein paar Seiten vorher. Und dann kam darauf plötzlich keine Antwort mehr, als ich gesagt habe, dass ich eben das doch tue, wenn es ihr klarer Wunsch ist.

Natürlich bricht ein Kind nicht gleich zusammen, wurde ja auch nirgends gesagt. Aber ich halte es für fatal zu sagen, dass die Ängste, egal bei wem, unbegründet sind. Menschen sind von Natur aus für Gefahrensituationen sensibilisiert und brauchten das in früheren Zeiten auch, um zu überleben. Mit den Veränderungen in der Welt haben sich auch die Ängste verändert. Wir brauchen heute keine Angst mehr haben, von einem Säbelzahntiger gefressen zu werden, dafür aber, von einem Auto überfahren zu werden. Also nehmen wir unsere Kinder an der Straße an die Hand - das resultiert aus Angst oder Sorge heraus, dass ihnen sonst etwas passieren könnte. Unbegründet? Ich denke nicht. Auch den Kindern sollte eine gesunde Mischung aus Selbstbewusstsein, aber eben auch Sensibilität für Gefahren mitgegeben werden - rein schon aus Selbstschutz und Überlebensinstinkt.

Auch dann, wenn man die Kinder darüber aufklärt, dass Fremde nicht imemr nett sind oder ihnen Codewörter gibt, nimmt man ihnen ja nicht unbedingt die Angst, sondern sensibilisiert sie für Gefahrensituationen, die auftreten können. Und auch das ist ganz besonders wichtig. Man kann nun mal nicht immer sorglos durch die Welt laufen, das ist in meinen Augen irrational.
Seramonchen
33750 Beiträge
15.12.2017 10:22
Zitat von Titania:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

Zitat von KRÄTZÄ:

...


Wir reden hier aber NICHT über traumatisierte Menschen. Dann kann man letztendlich jede Diskussion lassen. Ihr kommt, wenn es nicht weiter geht, immer mit Extrembeispielen. Schon einmal aufgefallen?


Na aber ihr ja auch. Waaas du lässt dein Kind nicht allein zur Schule gehen? Dann kannst du es ja auch mit 20 noch bis zum Kiosk begleiten. Das mit der Kiosk-Begleitung bis 20 kam übrigens von dir. Kein Extrembeispiel?


das war aber nicht auf dich bezogen gewesen. Ich kann ja gerne in meinen Beiträgen schauen und das nochmal heraussuchen.


Mach das, ändert ja nix daran, dass es ebenfalls ein Extrembeispiel ist. Die hier genannten Beispiele, die als extrem kritisiert wurden, wurden ja auch nicht auf dich bezogen.
Titania
3276 Beiträge
15.12.2017 10:28
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

...


Zwischen Meinungen und Vorverurteilungen und Unterstellungen, man würde seinen Kindern dann ja nie irgendwas zutrauen, liegen aber doch noch Welten.

Übrigens - ich war sogar in Therapie wegen meinen Ängsten und Sorgen und selbst dort hieß es, man solle sie eben nicht als irrational abtun, denn das wäre fatal für die eigene Psyche. Die Basis für die Sorgen um meine Kinder ist übrigens der Fakt, dass bei uns in der 4. Klasse ein Mädchen auf dem Schulweg in ein Auto gezerrt und nur durch den beherzten Eingriff von einem Fußgänger gerettet werden konnte. Wir hatten anschließend in der Schule über mehrere Tage Aufklärungsunterricht in diesem Bereich und bis heute hat mir das gezeigt, dass es eben nicht immer nur die anderen trifft und auch, wenn Wahrscheinlichkeiten noch so gering sind, die Möglichkeit nun mal eben besteht.


aber dir unterstellt hier doch niemand etwas. Ich kann mir gar kein Urteil darüber erlauben, wie sich deine Kinder entwickeln. Es sind so viele Einflüsse die wichtig sind. Es gibt sogar Menschen die es noch im hohen Alter schaffen, ihre Ängste zu überwinden.

Es ist doch nicht so, dass man, weil man etwas anders macht, sein Kind für sein ganzes, komplettes Leben schädigt und das Kind später bis zum Lebensende damit leben muss. Zumindest gehe ich von den Müttern hier aus, die ihre Kinder nicht mißbrauchen, mißhandeln oder sonst was für unangemessen Dinge mit ihnen machen..

Diese ganzen Ängste, das ist jetzt nicht auf dich bezogen, sind meiner Meinung nach ziemlich unbegründet. Ein Kind bricht nicht gleich zusammen, weil mal etwas nicht geht. Und wenn du dich dabei besser fühlst, dann ist das eben so. Keiner verlangt hier was von dir, was du momentan selber nicht möchtest.


Häh, du hast mir doch unterstellt, ich würde sie nicht bestärken, gerade ein paar Seiten vorher. Und dann kam darauf plötzlich keine Antwort mehr, als ich gesagt habe, dass ich eben das doch tue, wenn es ihr klarer Wunsch ist.

Natürlich bricht ein Kind nicht gleich zusammen, wurde ja auch nirgends gesagt. Aber ich halte es für fatal zu sagen, dass die Ängste, egal bei wem, unbegründet sind. Menschen sind von Natur aus für Gefahrensituationen sensibilisiert und brauchten das in früheren Zeiten auch, um zu überleben. Mit den Veränderungen in der Welt haben sich auch die Ängste verändert. Wir brauchen heute keine Angst mehr haben, von einem Säbelzahntiger gefressen zu werden, dafür aber, von einem Auto überfahren zu werden. Also nehmen wir unsere Kinder an der Straße an die Hand - das resultiert aus Angst oder Sorge heraus, dass ihnen sonst etwas passieren könnte. Unbegründet? Ich denke nicht. Auch den Kindern sollte eine gesunde Mischung aus Selbstbewusstsein, aber eben auch Sensibilität für Gefahren mitgegeben werden - rein schon aus Selbstschutz und Überlebensinstinkt.

Auch dann, wenn man die Kinder darüber aufklärt, dass Fremde nicht imemr nett sind oder ihnen Codewörter gibt, nimmt man ihnen ja nicht unbedingt die Angst, sondern sensibilisiert sie für Gefahrensituationen, die auftreten können. Und auch das ist ganz besonders wichtig. Man kann nun mal nicht immer sorglos durch die Welt laufen, das ist in meinen Augen irrational.


ich bin doch auf deine persönliche Situation eingegangen.Es ist wirklich schwierig so zu diskutieren. Gehe ich auf das eine ein, kommt ihr mit etwas anderen. Gehe ich darauf ein, wird wieder das erste hervor gekramt.

Wenn man traumatisiert ist, so wie es hier angedeutet wurde, dann reagiert man sicherlich anders. Aber das ist letztendlich nicht der Maßstab, an dem man sich orientieren sollte.

Es ist natürlich richtig, seine Kinder über Gefahren aufzuklären und sie zu sensibilisieren. Normale, alltägliche Dinge, dazu gehört für mich eben auch ein gut bewältigbarer Schulweg, möchte ich nicht, dass sie diesen aufgrund meiner Sorge, meiden.
Seramonchen
33750 Beiträge
15.12.2017 10:31
Zitat von Titania:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

Zitat von Seramonchen:

...


aber dir unterstellt hier doch niemand etwas. Ich kann mir gar kein Urteil darüber erlauben, wie sich deine Kinder entwickeln. Es sind so viele Einflüsse die wichtig sind. Es gibt sogar Menschen die es noch im hohen Alter schaffen, ihre Ängste zu überwinden.

Es ist doch nicht so, dass man, weil man etwas anders macht, sein Kind für sein ganzes, komplettes Leben schädigt und das Kind später bis zum Lebensende damit leben muss. Zumindest gehe ich von den Müttern hier aus, die ihre Kinder nicht mißbrauchen, mißhandeln oder sonst was für unangemessen Dinge mit ihnen machen..

Diese ganzen Ängste, das ist jetzt nicht auf dich bezogen, sind meiner Meinung nach ziemlich unbegründet. Ein Kind bricht nicht gleich zusammen, weil mal etwas nicht geht. Und wenn du dich dabei besser fühlst, dann ist das eben so. Keiner verlangt hier was von dir, was du momentan selber nicht möchtest.


Häh, du hast mir doch unterstellt, ich würde sie nicht bestärken, gerade ein paar Seiten vorher. Und dann kam darauf plötzlich keine Antwort mehr, als ich gesagt habe, dass ich eben das doch tue, wenn es ihr klarer Wunsch ist.

Natürlich bricht ein Kind nicht gleich zusammen, wurde ja auch nirgends gesagt. Aber ich halte es für fatal zu sagen, dass die Ängste, egal bei wem, unbegründet sind. Menschen sind von Natur aus für Gefahrensituationen sensibilisiert und brauchten das in früheren Zeiten auch, um zu überleben. Mit den Veränderungen in der Welt haben sich auch die Ängste verändert. Wir brauchen heute keine Angst mehr haben, von einem Säbelzahntiger gefressen zu werden, dafür aber, von einem Auto überfahren zu werden. Also nehmen wir unsere Kinder an der Straße an die Hand - das resultiert aus Angst oder Sorge heraus, dass ihnen sonst etwas passieren könnte. Unbegründet? Ich denke nicht. Auch den Kindern sollte eine gesunde Mischung aus Selbstbewusstsein, aber eben auch Sensibilität für Gefahren mitgegeben werden - rein schon aus Selbstschutz und Überlebensinstinkt.

Auch dann, wenn man die Kinder darüber aufklärt, dass Fremde nicht imemr nett sind oder ihnen Codewörter gibt, nimmt man ihnen ja nicht unbedingt die Angst, sondern sensibilisiert sie für Gefahrensituationen, die auftreten können. Und auch das ist ganz besonders wichtig. Man kann nun mal nicht immer sorglos durch die Welt laufen, das ist in meinen Augen irrational.


ich bin doch auf deine persönliche Situation eingegangen.Es ist wirklich schwierig so zu diskutieren. Gehe ich auf das eine ein, kommt ihr mit etwas anderen. Gehe ich darauf ein, wird wieder das erste hervor gekramt.

Wenn man traumatisiert ist, so wie es hier angedeutet wurde, dann reagiert man sicherlich anders. Aber das ist letztendlich nicht der Maßstab, an dem man sich orientieren sollte.

Es ist natürlich richtig, seine Kinder über Gefahren aufzuklären und sie zu sensibilisieren. Normale, alltägliche Dinge, dazu gehört für mich eben auch ein gut erreichbarer Schulweg, möchte ich nicht, dass sie diesen aufgrund meiner Sorge, meiden.


Nein bist du nicht. ich habe bereits am Anfang geschrieben, dass ich sie die ersten Jahre begleitet habe (und das nicht gegen ihren Willen) und dass sie allein gehen durfte, als sie es wollte. Und plötzlich kommst du, nach 20 Seiten damit, ich würde sie nicht bestärken, weil ich mir Sorgen mache. Das ergibt leider gar keinen Sinn und hat auch nichts mit meiner Situation oder meinen Aussagen zu tun
Obsidian
12864 Beiträge
15.12.2017 10:32
Wenn ich jetzt mal an meine Schulzeit zurückdenke, und zwar nicht nur primär an mich selbst - für unsichere, ängstliche, potentielle Opfer-Kinder ist der Schulweg keineswegs eine Möglichkeit gewesen, sich zu stärken und zu entwickeln Wirklich nicht.

Es war ein gezwungenes Zusammensein mit den Stärkeren das nicht selten mit körperlicher (Bein stellen, Rucksack wegreißen, schubsen, Schnebälle schmeißen, mit Papierkügelchen bewerfen) und fast immer mit verbaler Gewalt einherging. Es war teilweise eine Tortour. Und die Eltern und Lehrer kriegen davon nichtmal ein 100tel mit.
Und ja klar war ich dann wach morgens in der Schule Ich hatte alleine vom Schulweg soviel Adrenalin intus, dass ich bereits in der ersten Stunde gut arbeiten konnte. Kann ich jetzt nicht positiv finden, echt nicht.

Natürlich gibts auch Kinder, die den Schulweg spitze finden. Die da Spaß haben, sich drauf freuen. Aber es gibt auch welche, die morgens schon Bauchweh haben, weil sie genau wissen, ab Klosterstraße sind die Jungen X und Y dabei und dann fliegen wieder die Beleidgungen.

Dagegen waren die Gänge am Nachmittag zu Spieletreffs, zum Zeitschriftenladen, zum Wald etc super. Da traf man die Kinder, mit denen man sich verabredet hat. Die man mochte. Das war eine freie Entscheidung.

Wieso soll ich ein Kind dann da durch diese morgendliche Hölle durchjagen?

Und solange man das differenziert und die Kinder ihrem Charakter entsprechend behandelt ist doch alles in Ordnung??
Christen
10065 Beiträge
15.12.2017 10:42
Zitat von Obsidian:

Wenn ich jetzt mal an meine Schulzeit zurückdenke, und zwar nicht nur primär an mich selbst - für unsichere, ängstliche, potentielle Opfer-Kinder ist der Schulweg keineswegs eine Möglichkeit gewesen, sich zu stärken und zu entwickeln Wirklich nicht.

Es war ein gezwungenes Zusammensein mit den Stärkeren das nicht selten mit körperlicher (Bein stellen, Rucksack wegreißen, schubsen, Schnebälle schmeißen, mit Papierkügelchen bewerfen) und fast immer mit verbaler Gewalt einherging. Es war teilweise eine Tortour. Und die Eltern und Lehrer kriegen davon nichtmal ein 100tel mit.
Und ja klar war ich dann wach morgens in der Schule Ich hatte alleine vom Schulweg soviel Adrenalin intus, dass ich bereits in der ersten Stunde gut arbeiten konnte. Kann ich jetzt nicht positiv finden, echt nicht.

Natürlich gibts auch Kinder, die den Schulweg spitze finden. Die da Spaß haben, sich drauf freuen. Aber es gibt auch welche, die morgens schon Bauchweh haben, weil sie genau wissen, ab Klosterstraße sind die Jungen X und Y dabei und dann fliegen wieder die Beleidgungen.

Dagegen waren die Gänge am Nachmittag zu Spieletreffs, zum Zeitschriftenladen, zum Wald etc super. Da traf man die Kinder, mit denen man sich verabredet hat. Die man mochte. Das war eine freie Entscheidung.

Wieso soll ich ein Kind dann da durch diese morgendliche Hölle durchjagen?

Und solange man das differenziert und die Kinder ihrem Charakter entsprechend behandelt ist doch alles in Ordnung??
die Beschreibung des Schulweges kommt mir bekannt vor. Ich war Buskind und phasenweise war jede Minute Verspätung vom bus die hölle für mich. Vor so einem weg würde ich meine Kinder auch schützen und sie dann selbst bringen. Wir haben hier totales Glück,die Mädels laufen mit den besten Freundinnen und die Jungs sind in der deutlichen unterzahl und daher äusserst handzahm ausserdem bin ich von Montag bis Donnerstag zumindest dreiviertel des weges dabei,da ich zum Spielkreis laufe...
Titania
3276 Beiträge
15.12.2017 10:50
Zitat von Obsidian:

Wenn ich jetzt mal an meine Schulzeit zurückdenke, und zwar nicht nur primär an mich selbst - für unsichere, ängstliche, potentielle Opfer-Kinder ist der Schulweg keineswegs eine Möglichkeit gewesen, sich zu stärken und zu entwickeln Wirklich nicht.

Es war ein gezwungenes Zusammensein mit den Stärkeren das nicht selten mit körperlicher (Bein stellen, Rucksack wegreißen, schubsen, Schnebälle schmeißen, mit Papierkügelchen bewerfen) und fast immer mit verbaler Gewalt einherging. Es war teilweise eine Tortour. Und die Eltern und Lehrer kriegen davon nichtmal ein 100tel mit.
Und ja klar war ich dann wach morgens in der Schule Ich hatte alleine vom Schulweg soviel Adrenalin intus, dass ich bereits in der ersten Stunde gut arbeiten konnte. Kann ich jetzt nicht positiv finden, echt nicht.

Natürlich gibts auch Kinder, die den Schulweg spitze finden. Die da Spaß haben, sich drauf freuen. Aber es gibt auch welche, die morgens schon Bauchweh haben, weil sie genau wissen, ab Klosterstraße sind die Jungen X und Y dabei und dann fliegen wieder die Beleidgungen.

Dagegen waren die Gänge am Nachmittag zu Spieletreffs, zum Zeitschriftenladen, zum Wald etc super. Da traf man die Kinder, mit denen man sich verabredet hat. Die man mochte. Das war eine freie Entscheidung.

Wieso soll ich ein Kind dann da durch diese morgendliche Hölle durchjagen?

Und solange man das differenziert und die Kinder ihrem Charakter entsprechend behandelt ist doch alles in Ordnung??


ist das aber tatsächlich immer so gewesen? Ich habe den Schulweg auch alleine bewältigt, bzw. mit anderen Schulkindern gemeinsam. Sicherlich gab es auch den ein oder anderen, der Kinder ärgerte. Aber gehört das nicht auch dazu? Wie sollen Kinder ansonsten lernen, Konflikte zu lösen? Wenn es gar nicht ging, habe ich meinem Vater Bescheid gegeben und der hat das kann geregelt in dem er mit dem Kind gesprochen hat. Aber das kam genau 1 mal in meiner Schulzeit vor.
Obsidian
12864 Beiträge
15.12.2017 10:53
Zitat von Titania:

Zitat von Obsidian:

Wenn ich jetzt mal an meine Schulzeit zurückdenke, und zwar nicht nur primär an mich selbst - für unsichere, ängstliche, potentielle Opfer-Kinder ist der Schulweg keineswegs eine Möglichkeit gewesen, sich zu stärken und zu entwickeln Wirklich nicht.

Es war ein gezwungenes Zusammensein mit den Stärkeren das nicht selten mit körperlicher (Bein stellen, Rucksack wegreißen, schubsen, Schnebälle schmeißen, mit Papierkügelchen bewerfen) und fast immer mit verbaler Gewalt einherging. Es war teilweise eine Tortour. Und die Eltern und Lehrer kriegen davon nichtmal ein 100tel mit.
Und ja klar war ich dann wach morgens in der Schule Ich hatte alleine vom Schulweg soviel Adrenalin intus, dass ich bereits in der ersten Stunde gut arbeiten konnte. Kann ich jetzt nicht positiv finden, echt nicht.

Natürlich gibts auch Kinder, die den Schulweg spitze finden. Die da Spaß haben, sich drauf freuen. Aber es gibt auch welche, die morgens schon Bauchweh haben, weil sie genau wissen, ab Klosterstraße sind die Jungen X und Y dabei und dann fliegen wieder die Beleidgungen.

Dagegen waren die Gänge am Nachmittag zu Spieletreffs, zum Zeitschriftenladen, zum Wald etc super. Da traf man die Kinder, mit denen man sich verabredet hat. Die man mochte. Das war eine freie Entscheidung.

Wieso soll ich ein Kind dann da durch diese morgendliche Hölle durchjagen?

Und solange man das differenziert und die Kinder ihrem Charakter entsprechend behandelt ist doch alles in Ordnung??


ist das aber tatsächlich immer so gewesen? Ich habe den Schulweg auch alleine bewältigt, bzw. mit anderen Schulkindern gemeinsam. Sicherlich gab es auch den ein oder anderen, der Kinder ärgerte. Aber gehört das nicht auch dazu? Wie sollen Kinder ansonsten lernen, Konflikte zu lösen? Wenn es gar nicht ging, habe ich meinem Vater Bescheid gegeben und der hat das kann geregelt in dem er mit dem Kind gesprochen hat. Aber das kam genau 1 mal in meiner Schulzeit vor.


Ich kann nur für mich, meine Schulzeit und das von mir gesehene und erlebte sprechen. Und ich glaube absolut nicht, dass das die Ausnahme war.

Dass Mobbing oder schwächere Formen davon zum Leben dazugehören, damit man lernt, Konflikte zu lösen, läßt mir grad die Haare zu Berge stehen.
Davon lernt man gar nichts. Davon bekommt man nur Narben.
Titania
3276 Beiträge
15.12.2017 10:53
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

...


Häh, du hast mir doch unterstellt, ich würde sie nicht bestärken, gerade ein paar Seiten vorher. Und dann kam darauf plötzlich keine Antwort mehr, als ich gesagt habe, dass ich eben das doch tue, wenn es ihr klarer Wunsch ist.

Natürlich bricht ein Kind nicht gleich zusammen, wurde ja auch nirgends gesagt. Aber ich halte es für fatal zu sagen, dass die Ängste, egal bei wem, unbegründet sind. Menschen sind von Natur aus für Gefahrensituationen sensibilisiert und brauchten das in früheren Zeiten auch, um zu überleben. Mit den Veränderungen in der Welt haben sich auch die Ängste verändert. Wir brauchen heute keine Angst mehr haben, von einem Säbelzahntiger gefressen zu werden, dafür aber, von einem Auto überfahren zu werden. Also nehmen wir unsere Kinder an der Straße an die Hand - das resultiert aus Angst oder Sorge heraus, dass ihnen sonst etwas passieren könnte. Unbegründet? Ich denke nicht. Auch den Kindern sollte eine gesunde Mischung aus Selbstbewusstsein, aber eben auch Sensibilität für Gefahren mitgegeben werden - rein schon aus Selbstschutz und Überlebensinstinkt.

Auch dann, wenn man die Kinder darüber aufklärt, dass Fremde nicht imemr nett sind oder ihnen Codewörter gibt, nimmt man ihnen ja nicht unbedingt die Angst, sondern sensibilisiert sie für Gefahrensituationen, die auftreten können. Und auch das ist ganz besonders wichtig. Man kann nun mal nicht immer sorglos durch die Welt laufen, das ist in meinen Augen irrational.


ich bin doch auf deine persönliche Situation eingegangen.Es ist wirklich schwierig so zu diskutieren. Gehe ich auf das eine ein, kommt ihr mit etwas anderen. Gehe ich darauf ein, wird wieder das erste hervor gekramt.

Wenn man traumatisiert ist, so wie es hier angedeutet wurde, dann reagiert man sicherlich anders. Aber das ist letztendlich nicht der Maßstab, an dem man sich orientieren sollte.

Es ist natürlich richtig, seine Kinder über Gefahren aufzuklären und sie zu sensibilisieren. Normale, alltägliche Dinge, dazu gehört für mich eben auch ein gut erreichbarer Schulweg, möchte ich nicht, dass sie diesen aufgrund meiner Sorge, meiden.


Nein bist du nicht. ich habe bereits am Anfang geschrieben, dass ich sie die ersten Jahre begleitet habe (und das nicht gegen ihren Willen) und dass sie allein gehen durfte, als sie es wollte. Und plötzlich kommst du, nach 20 Seiten damit, ich würde sie nicht bestärken, weil ich mir Sorgen mache. Das ergibt leider gar keinen Sinn und hat auch nichts mit meiner Situation oder meinen Aussagen zu tun


wenn es jetzt auf einmal alles ganz anders gewesen ist. Dann verstehst du ja, warum das bewältigen eines Schulweg bzw. anderweitige ähnliche Aktivitäten für ein Kind wichtig sind.
Seramonchen
33750 Beiträge
15.12.2017 10:55
Zitat von Titania:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Titania:

Zitat von Seramonchen:

...


ich bin doch auf deine persönliche Situation eingegangen.Es ist wirklich schwierig so zu diskutieren. Gehe ich auf das eine ein, kommt ihr mit etwas anderen. Gehe ich darauf ein, wird wieder das erste hervor gekramt.

Wenn man traumatisiert ist, so wie es hier angedeutet wurde, dann reagiert man sicherlich anders. Aber das ist letztendlich nicht der Maßstab, an dem man sich orientieren sollte.

Es ist natürlich richtig, seine Kinder über Gefahren aufzuklären und sie zu sensibilisieren. Normale, alltägliche Dinge, dazu gehört für mich eben auch ein gut erreichbarer Schulweg, möchte ich nicht, dass sie diesen aufgrund meiner Sorge, meiden.


Nein bist du nicht. ich habe bereits am Anfang geschrieben, dass ich sie die ersten Jahre begleitet habe (und das nicht gegen ihren Willen) und dass sie allein gehen durfte, als sie es wollte. Und plötzlich kommst du, nach 20 Seiten damit, ich würde sie nicht bestärken, weil ich mir Sorgen mache. Das ergibt leider gar keinen Sinn und hat auch nichts mit meiner Situation oder meinen Aussagen zu tun


wenn es jetzt auf einmal alles ganz anders gewesen ist. Dann verstehst du ja, warum das bewältigen eines Schulweg bzw. anderweitige ähnliche Aktivitäten für ein Kind wichtig sind.


Sorry, ich verstehe deine kryptische Aussagen nicht. Ich sage auch nach 20 Seiten noch das Gleiche wie am Anfang... da ist nix anders. Im Gegensatz zu dir...
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