Mütter- und Schwangerenforum

Abschaffung der Bundesjugendspiele

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29.06.2015 09:18
Zitat von Lealein:

Zitat von silbermarie:

Zitat von Marf:

Zitat von silbermarie:

...

....Blödsinn. ...hm,wir hatten einen in der Schule der später durch diesen Blödsinn recht bekannt wurde und gutes Geld verdient hat.
Warum ist Sport für dich Blödsinn? Weil es dir nicht liegt? Tu es doch nicht deswegen so ab,nur weil du in deiner Schulzeit schlechte Sportlehrer hattest oder motorisch nicht so konntest.
Ich hab ein bissel recherchiert....es werden dieses Jahr ca.5 Millionen Urkunden vergeben zu den BJS,da fallen die 16.000 Petitionsunterschriften wahrlich nicht auf und zeigen auch das die Mehrheit darin einfach ein Sportevent sieht.


Er wurde durch Gummistiefel werfen bekannt?

Aber rein statistisch gesehen üben später extrem wenige Leute einen Beruf aus, der auch nur annähernd mit Sport zu tun hat - und wenn doch, dann sind es eigentlich immer Leute, die ihren richtigen Sport außerhalb der Schule gemacht haben. Das BJS verhilft sicherlich keinem, der sonst nix tut, zur Sportlerkarriere

Gleiches gilt dann aber auch Chemie...


Für Chemie kann man lernen und es gehört zum Grundwissen. Und später kann man es abwählen...
Lealein
10295 Beiträge
29.06.2015 09:35
Zitat von silbermarie:

Zitat von Lealein:

Zitat von silbermarie:

Zitat von Marf:

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Er wurde durch Gummistiefel werfen bekannt?

Aber rein statistisch gesehen üben später extrem wenige Leute einen Beruf aus, der auch nur annähernd mit Sport zu tun hat - und wenn doch, dann sind es eigentlich immer Leute, die ihren richtigen Sport außerhalb der Schule gemacht haben. Das BJS verhilft sicherlich keinem, der sonst nix tut, zur Sportlerkarriere

Gleiches gilt dann aber auch Chemie...


Für Chemie kann man lernen und es gehört zum Grundwissen. Und später kann man es abwählen...

Wenn man auf einem Gymnasium ist, kann man es abwählen. Richtig. (Sportunterricht meines Wissens nach auch, aber darum ging es letztenendes ja auch nicht ). Ich habe Chemie niiiie verstanden, muss aber meine "4" annehmen, weil ich einfach keinen Sinn dafür hatte bzw. habe. So what.

Gut zugegeben, Leichtathletikkenntnisse gehören nicht unbedingt zum Allgemeinwissen, aber Sport spielt in unserer Kultur ja doch eine wichtige Rolle und es ist auf keinen Fall falsch sich sportlich zu betätigen.

Ich verstehe einfach nicht, wie man da so eine Ernsthaftigkeit hineininterpretiert, nur weil es Noten gibt. Es ist und bleibt für mich ein Sportevent, der einfach irre viel Spaß macht, auch wenn man an seine körperlichen Grenzen kommt (wenn man sich auch bemüht).

Aber sei es drum. Ich glaube, du verstehst (das ist jetzt nicht böse gemeint) auch nicht, dass es nur ein harmloses Sportevent ist. Somit drehen wir uns im Kreis.

Also hoffe ich weiter, dass sich diese Petition sich im verlaufen wird und du kannst Henry später krankschreiben lassen.
cycilia
2324 Beiträge
29.06.2015 09:43
Ich habe den Schulsport und auch die BJS gehasst..... dennoch finde ich das Fach wichtig..... nur wie es unterrichtet wird, finde ich schlimm. Die Noten waren mir immer herzlich egal, auch wenn ich nie gut war. Insgesamt war ich eine gute Schülerin. Die BJS fand ich ehrlich gesagt weniger schlimm, als den normalen Sportunterricht.
Marf
29943 Beiträge
29.06.2015 10:46
Zitat von silbermarie:

Zitat von Marf:

Zitat von silbermarie:

Zitat von Sommerkind:

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Ich schon, ehrlich gesagt. Gummistiefel, Dosen... das nimmt dem Ganzen die Ernsthaftigkeit, und das ist gut. So kapiert auch das letzte Kind, dass es Blödsinn ist, den später kein Mensch braucht, und der nur zum Gaudi dient.
Wenn dagegen einer mit Trillerpfeife, Tabelle und Stoppuhr danebensteht und das alles mit einer sportwettbewerbstypischen Ernsthaftigkeit betrieben wird, wächst der Druck.
Ich glaube, auf 'nen Gummistiefelweitwurf hätte ich mich auch gefreut. auch, wenn ich richtig beschissen geworfen hätte.

....Blödsinn. ...hm,wir hatten einen in der Schule der später durch diesen Blödsinn recht bekannt wurde und gutes Geld verdient hat.
Warum ist Sport für dich Blödsinn? Weil es dir nicht liegt? Tu es doch nicht deswegen so ab,nur weil du in deiner Schulzeit schlechte Sportlehrer hattest oder motorisch nicht so konntest.
Ich hab ein bissel recherchiert....es werden dieses Jahr ca.5 Millionen Urkunden vergeben zu den BJS,da fallen die 16.000 Petitionsunterschriften wahrlich nicht auf und zeigen auch das die Mehrheit darin einfach ein Sportevent sieht.


Er wurde durch Gummistiefel werfen bekannt?

Aber rein statistisch gesehen üben später extrem wenige Leute einen Beruf aus, der auch nur annähernd mit Sport zu tun hat - und wenn doch, dann sind es eigentlich immer Leute, die ihren richtigen Sport außerhalb der Schule gemacht haben. Das BJS verhilft sicherlich keinem, der sonst nix tut, zur Sportlerkarriere

Ach,ich nahm an das du den Sport als Blödsinn betitelst weil es ja darum ging.
Sicherlich hat der reine Sportunterricht der Schule nicht allein zu einer Ausbildung im Sportbereich geführt aber vielleicht die Lust daran geweckt.
Und nicht alle Eltern können ihre Kinder 27 verschiedene Sportarten austesten lassen,da ist dann der Unterricht besser geeignet weil dort viele Bereiche vorkommen.
Die Fächer sollen ja auch Wege aufzeigen für später.
Aber ich denke da drehen wir uns im Kreis.Ich finde jede Art einer Leistung ,sei sie nun durch den Körper oder den Geist erreicht, sollte gewürdigt werden und nicht als unnütz abgetan werden nur weil man selber darin schlecht ist. Wenn jemand dann etwas Ehrgeiz zeigt und es trotzdem versucht und sich Mühe gibt ,anstatt sich zu drücken, zeigt das eigentlich genau das was die Bundesjugendspiele ausmachen.
Seramonchen
37809 Beiträge
29.06.2015 11:04
Zitat von Marf:

Zitat von silbermarie:

Zitat von Marf:

Zitat von silbermarie:

...

....Blödsinn. ...hm,wir hatten einen in der Schule der später durch diesen Blödsinn recht bekannt wurde und gutes Geld verdient hat.
Warum ist Sport für dich Blödsinn? Weil es dir nicht liegt? Tu es doch nicht deswegen so ab,nur weil du in deiner Schulzeit schlechte Sportlehrer hattest oder motorisch nicht so konntest.
Ich hab ein bissel recherchiert....es werden dieses Jahr ca.5 Millionen Urkunden vergeben zu den BJS,da fallen die 16.000 Petitionsunterschriften wahrlich nicht auf und zeigen auch das die Mehrheit darin einfach ein Sportevent sieht.


Er wurde durch Gummistiefel werfen bekannt?

Aber rein statistisch gesehen üben später extrem wenige Leute einen Beruf aus, der auch nur annähernd mit Sport zu tun hat - und wenn doch, dann sind es eigentlich immer Leute, die ihren richtigen Sport außerhalb der Schule gemacht haben. Das BJS verhilft sicherlich keinem, der sonst nix tut, zur Sportlerkarriere

Ach,ich nahm an das du den Sport als Blödsinn betitelst weil es ja darum ging.
Sicherlich hat der reine Sportunterricht der Schule nicht allein zu einer Ausbildung im Sportbereich geführt aber vielleicht die Lust daran geweckt.
Und nicht alle Eltern können ihre Kinder 27 verschiedene Sportarten austesten lassen,da ist dann der Unterricht besser geeignet weil dort viele Bereiche vorkommen.
Die Fächer sollen ja auch Wege aufzeigen für später.
Aber ich denke da drehen wir uns im Kreis.Ich finde jede Art einer Leistung ,sei sie nun durch den Körper oder den Geist erreicht, sollte gewürdigt werden und nicht als unnütz abgetan werden nur weil man selber darin schlecht ist. Wenn jemand dann etwas Ehrgeiz zeigt und es trotzdem versucht und sich Mühe gibt ,anstatt sich zu drücken, zeigt das eigentlich genau das was die Bundesjugendspiele ausmachen.


Genau das meinte ich ja. Laut geschrien wird, dass sie abgeschafft werden sollen, weil man sich selbst ja gedemütigt fühlen könnte aber was ist mit den Kindern, die eben nur in Sport gut sind und sich über so etwas auch selbstbewusstsein holen? Die können auch nicht einfach irgendwas abschaffen worin sie nicht gut sind.

Ebenso halte ich es für Unsinn zu sagen, wenn sich nur welche messen, die mitmachen wollten, gibt es keinen Frust. Ich erinnere mich gut an viele Tennisturniere, wo ich mitmachen wollte und nicht immer gewonnen habe und der Frust war riesig. Dann dürfte man sich in gar nichts mehr messen.
29.06.2015 11:11
Zitat von Marf:

Zitat von silbermarie:

Zitat von Marf:

Zitat von silbermarie:

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....Blödsinn. ...hm,wir hatten einen in der Schule der später durch diesen Blödsinn recht bekannt wurde und gutes Geld verdient hat.
Warum ist Sport für dich Blödsinn? Weil es dir nicht liegt? Tu es doch nicht deswegen so ab,nur weil du in deiner Schulzeit schlechte Sportlehrer hattest oder motorisch nicht so konntest.
Ich hab ein bissel recherchiert....es werden dieses Jahr ca.5 Millionen Urkunden vergeben zu den BJS,da fallen die 16.000 Petitionsunterschriften wahrlich nicht auf und zeigen auch das die Mehrheit darin einfach ein Sportevent sieht.


Er wurde durch Gummistiefel werfen bekannt?

Aber rein statistisch gesehen üben später extrem wenige Leute einen Beruf aus, der auch nur annähernd mit Sport zu tun hat - und wenn doch, dann sind es eigentlich immer Leute, die ihren richtigen Sport außerhalb der Schule gemacht haben. Das BJS verhilft sicherlich keinem, der sonst nix tut, zur Sportlerkarriere

Ach,ich nahm an das du den Sport als Blödsinn betitelst weil es ja darum ging.
Sicherlich hat der reine Sportunterricht der Schule nicht allein zu einer Ausbildung im Sportbereich geführt aber vielleicht die Lust daran geweckt.
Und nicht alle Eltern können ihre Kinder 27 verschiedene Sportarten austesten lassen,da ist dann der Unterricht besser geeignet weil dort viele Bereiche vorkommen.
Die Fächer sollen ja auch Wege aufzeigen für später.
Aber ich denke da drehen wir uns im Kreis.Ich finde jede Art einer Leistung ,sei sie nun durch den Körper oder den Geist erreicht, sollte gewürdigt werden und nicht als unnütz abgetan werden nur weil man selber darin schlecht ist. Wenn jemand dann etwas Ehrgeiz zeigt und es trotzdem versucht und sich Mühe gibt ,anstatt sich zu drücken, zeigt das eigentlich genau das was die Bundesjugendspiele ausmachen.


Ich sage ja nicht, dass man den Sportunterricht abschaffen soll. Nicht mal, dass man unbedingt die BJS abschaffen muss, aber etwas weniger Benotung und etwas mehr Freiwilligkeit wären schön, so dass eben auch Muffel den Spaß daran sehen. Und eigentlich sprichst du im letzten Satz das Problem dabei an: Man gibt sich Mühe und es bringt in dem Fall so gar nichts, weil sich nicht vorhandenes sportliches Talent durch Mühe leider so gar nicht ausmerzen lässt und man eigentlich eher die Lektion lernt: Egal, wie sehr ich mich bemühe, es steht von vornherein fest, wer zu den Gewinnern gehört.
Wenn sie schon so blöde Urkunden verteilen müssen, dann sollten auch die Schüler Ehren(!)Urkunden bekommen, die für ihre Verhältnisse viel geleistet haben. Ein Sportlehrer sollte sehen können, wenn ein Kind sich anstrengt (und eben trotzdem an den Vorgaben scheitert) und das entsprechend honorieren - eine Teilnahmeurkunde ist keine Honorierung, sondern der blanke Hohn.
Das hat auch nix mit "weil man es selber nicht kann" zu tun - ich war in Mathe schlecht und komme bis heute ohne Taschenrechner nicht klar trotzdem bin ich nicht dafür, Mathe abzuschaffen. Nicht, weil jeder unbedingt Sinuskurven im späteren Leben braucht, sondern weil es das logische Denken trainiert und wichtig ist.
29.06.2015 11:14
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Marf:

Zitat von silbermarie:

Zitat von Marf:

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Er wurde durch Gummistiefel werfen bekannt?

Aber rein statistisch gesehen üben später extrem wenige Leute einen Beruf aus, der auch nur annähernd mit Sport zu tun hat - und wenn doch, dann sind es eigentlich immer Leute, die ihren richtigen Sport außerhalb der Schule gemacht haben. Das BJS verhilft sicherlich keinem, der sonst nix tut, zur Sportlerkarriere

Ach,ich nahm an das du den Sport als Blödsinn betitelst weil es ja darum ging.
Sicherlich hat der reine Sportunterricht der Schule nicht allein zu einer Ausbildung im Sportbereich geführt aber vielleicht die Lust daran geweckt.
Und nicht alle Eltern können ihre Kinder 27 verschiedene Sportarten austesten lassen,da ist dann der Unterricht besser geeignet weil dort viele Bereiche vorkommen.
Die Fächer sollen ja auch Wege aufzeigen für später.
Aber ich denke da drehen wir uns im Kreis.Ich finde jede Art einer Leistung ,sei sie nun durch den Körper oder den Geist erreicht, sollte gewürdigt werden und nicht als unnütz abgetan werden nur weil man selber darin schlecht ist. Wenn jemand dann etwas Ehrgeiz zeigt und es trotzdem versucht und sich Mühe gibt ,anstatt sich zu drücken, zeigt das eigentlich genau das was die Bundesjugendspiele ausmachen.


Genau das meinte ich ja. Laut geschrien wird, dass sie abgeschafft werden sollen, weil man sich selbst ja gedemütigt fühlen könnte aber was ist mit den Kindern, die eben nur in Sport gut sind und sich über so etwas auch selbstbewusstsein holen? Die können auch nicht einfach irgendwas abschaffen worin sie nicht gut sind.

Ebenso halte ich es für Unsinn zu sagen, wenn sich nur welche messen, die mitmachen wollten, gibt es keinen Frust. Ich erinnere mich gut an viele Tennisturniere, wo ich mitmachen wollte und nicht immer gewonnen habe und der Frust war riesig. Dann dürfte man sich in gar nichts mehr messen.


Das Tennisturnier ist trotzdem ein Frust, dem du dich gewissermaßen freiwillig aussetzt, weil du dich dafür entschieden hast, Tennis zu spielen.
Das ist nicht vergleichbar damit, ein Kind, das nicht Klavier spielen kann, zu einem Klavierspielwettbewerb zu schicken und ihm dann, wenn es logischerweise so richtig abranzt, zu sagen: "Tja, musste mal umgehen lernen mit dem Frust!"
Marf
29943 Beiträge
29.06.2015 11:23
Zitat von silbermarie:

Zitat von Marf:

Zitat von silbermarie:

Zitat von Marf:

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Er wurde durch Gummistiefel werfen bekannt?

Aber rein statistisch gesehen üben später extrem wenige Leute einen Beruf aus, der auch nur annähernd mit Sport zu tun hat - und wenn doch, dann sind es eigentlich immer Leute, die ihren richtigen Sport außerhalb der Schule gemacht haben. Das BJS verhilft sicherlich keinem, der sonst nix tut, zur Sportlerkarriere

Ach,ich nahm an das du den Sport als Blödsinn betitelst weil es ja darum ging.
Sicherlich hat der reine Sportunterricht der Schule nicht allein zu einer Ausbildung im Sportbereich geführt aber vielleicht die Lust daran geweckt.
Und nicht alle Eltern können ihre Kinder 27 verschiedene Sportarten austesten lassen,da ist dann der Unterricht besser geeignet weil dort viele Bereiche vorkommen.
Die Fächer sollen ja auch Wege aufzeigen für später.
Aber ich denke da drehen wir uns im Kreis.Ich finde jede Art einer Leistung ,sei sie nun durch den Körper oder den Geist erreicht, sollte gewürdigt werden und nicht als unnütz abgetan werden nur weil man selber darin schlecht ist. Wenn jemand dann etwas Ehrgeiz zeigt und es trotzdem versucht und sich Mühe gibt ,anstatt sich zu drücken, zeigt das eigentlich genau das was die Bundesjugendspiele ausmachen.


Ich sage ja nicht, dass man den Sportunterricht abschaffen soll. Nicht mal, dass man unbedingt die BJS abschaffen muss, aber etwas weniger Benotung und etwas mehr Freiwilligkeit wären schön, so dass eben auch Muffel den Spaß daran sehen. Und eigentlich sprichst du im letzten Satz das Problem dabei an: Man gibt sich Mühe und es bringt in dem Fall so gar nichts, weil sich nicht vorhandenes sportliches Talent durch Mühe leider so gar nicht ausmerzen lässt und man eigentlich eher die Lektion lernt: Egal, wie sehr ich mich bemühe, es steht von vornherein fest, wer zu den Gewinnern gehört.
Wenn sie schon so blöde Urkunden verteilen müssen, dann sollten auch die Schüler Ehren(!)Urkunden bekommen, die für ihre Verhältnisse viel geleistet haben. Ein Sportlehrer sollte sehen können, wenn ein Kind sich anstrengt (und eben trotzdem an den Vorgaben scheitert) und das entsprechend honorieren - eine Teilnahmeurkunde ist keine Honorierung, sondern der blanke Hohn.
Das hat auch nix mit "weil man es selber nicht kann" zu tun - ich war in Mathe schlecht und komme bis heute ohne Taschenrechner nicht klar trotzdem bin ich nicht dafür, Mathe abzuschaffen. Nicht, weil jeder unbedingt Sinuskurven im späteren Leben braucht, sondern weil es das logische Denken trainiert und wichtig ist.

Und Sport trainiert nichts?
Lass doch mal das ' blöde ' weg....es ist nicht blöde für eine gute Leistung mit einem Abzeichen oder einer Urkunde belohnt zu werden.
Bist du nicht stolz auf dein Zeugnis,den es ist nichts anderes als ein Beleg für deine erbrachten Leistungen in der Schule.
Marf
29943 Beiträge
29.06.2015 11:26
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Marf:

Zitat von silbermarie:

Zitat von Marf:

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Er wurde durch Gummistiefel werfen bekannt?

Aber rein statistisch gesehen üben später extrem wenige Leute einen Beruf aus, der auch nur annähernd mit Sport zu tun hat - und wenn doch, dann sind es eigentlich immer Leute, die ihren richtigen Sport außerhalb der Schule gemacht haben. Das BJS verhilft sicherlich keinem, der sonst nix tut, zur Sportlerkarriere

Ach,ich nahm an das du den Sport als Blödsinn betitelst weil es ja darum ging.
Sicherlich hat der reine Sportunterricht der Schule nicht allein zu einer Ausbildung im Sportbereich geführt aber vielleicht die Lust daran geweckt.
Und nicht alle Eltern können ihre Kinder 27 verschiedene Sportarten austesten lassen,da ist dann der Unterricht besser geeignet weil dort viele Bereiche vorkommen.
Die Fächer sollen ja auch Wege aufzeigen für später.
Aber ich denke da drehen wir uns im Kreis.Ich finde jede Art einer Leistung ,sei sie nun durch den Körper oder den Geist erreicht, sollte gewürdigt werden und nicht als unnütz abgetan werden nur weil man selber darin schlecht ist. Wenn jemand dann etwas Ehrgeiz zeigt und es trotzdem versucht und sich Mühe gibt ,anstatt sich zu drücken, zeigt das eigentlich genau das was die Bundesjugendspiele ausmachen.


Genau das meinte ich ja. Laut geschrien wird, dass sie abgeschafft werden sollen, weil man sich selbst ja gedemütigt fühlen könnte aber was ist mit den Kindern, die eben nur in Sport gut sind und sich über so etwas auch selbstbewusstsein holen? Die können auch nicht einfach irgendwas abschaffen worin sie nicht gut sind.

Ebenso halte ich es für Unsinn zu sagen, wenn sich nur welche messen, die mitmachen wollten, gibt es keinen Frust. Ich erinnere mich gut an viele Tennisturniere, wo ich mitmachen wollte und nicht immer gewonnen habe und der Frust war riesig. Dann dürfte man sich in gar nichts mehr messen.

Klar ist man gefrustet....aber das ist normal und man hakt es ab.Im nächsten Spiel verliert ein anderer.
....so richtig mit Tennisdress ?...hihi......
Seramonchen
37809 Beiträge
29.06.2015 11:28
Zitat von silbermarie:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Marf:

Zitat von silbermarie:

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Ach,ich nahm an das du den Sport als Blödsinn betitelst weil es ja darum ging.
Sicherlich hat der reine Sportunterricht der Schule nicht allein zu einer Ausbildung im Sportbereich geführt aber vielleicht die Lust daran geweckt.
Und nicht alle Eltern können ihre Kinder 27 verschiedene Sportarten austesten lassen,da ist dann der Unterricht besser geeignet weil dort viele Bereiche vorkommen.
Die Fächer sollen ja auch Wege aufzeigen für später.
Aber ich denke da drehen wir uns im Kreis.Ich finde jede Art einer Leistung ,sei sie nun durch den Körper oder den Geist erreicht, sollte gewürdigt werden und nicht als unnütz abgetan werden nur weil man selber darin schlecht ist. Wenn jemand dann etwas Ehrgeiz zeigt und es trotzdem versucht und sich Mühe gibt ,anstatt sich zu drücken, zeigt das eigentlich genau das was die Bundesjugendspiele ausmachen.


Genau das meinte ich ja. Laut geschrien wird, dass sie abgeschafft werden sollen, weil man sich selbst ja gedemütigt fühlen könnte aber was ist mit den Kindern, die eben nur in Sport gut sind und sich über so etwas auch selbstbewusstsein holen? Die können auch nicht einfach irgendwas abschaffen worin sie nicht gut sind.

Ebenso halte ich es für Unsinn zu sagen, wenn sich nur welche messen, die mitmachen wollten, gibt es keinen Frust. Ich erinnere mich gut an viele Tennisturniere, wo ich mitmachen wollte und nicht immer gewonnen habe und der Frust war riesig. Dann dürfte man sich in gar nichts mehr messen.


Das Tennisturnier ist trotzdem ein Frust, dem du dich gewissermaßen freiwillig aussetzt, weil du dich dafür entschieden hast, Tennis zu spielen.
Das ist nicht vergleichbar damit, ein Kind, das nicht Klavier spielen kann, zu einem Klavierspielwettbewerb zu schicken und ihm dann, wenn es logischerweise so richtig abranzt, zu sagen: "Tja, musste mal umgehen lernen mit dem Frust!"


Es wurde hier geschrieben, dass wenn Kinder freiwillig zu solchen Veranstaltungen gehen, kein Frust aufkommt und das ist schlichtweg falsch. Da kannst du noch so viel machen. Und weil sich ein Kind freiwillig entscheidet kann es dann mit dem Frust besser umgehen, ja? Interessante Theorie

Seramonchen
37809 Beiträge
29.06.2015 11:28
Zitat von Marf:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Marf:

Zitat von silbermarie:

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Ach,ich nahm an das du den Sport als Blödsinn betitelst weil es ja darum ging.
Sicherlich hat der reine Sportunterricht der Schule nicht allein zu einer Ausbildung im Sportbereich geführt aber vielleicht die Lust daran geweckt.
Und nicht alle Eltern können ihre Kinder 27 verschiedene Sportarten austesten lassen,da ist dann der Unterricht besser geeignet weil dort viele Bereiche vorkommen.
Die Fächer sollen ja auch Wege aufzeigen für später.
Aber ich denke da drehen wir uns im Kreis.Ich finde jede Art einer Leistung ,sei sie nun durch den Körper oder den Geist erreicht, sollte gewürdigt werden und nicht als unnütz abgetan werden nur weil man selber darin schlecht ist. Wenn jemand dann etwas Ehrgeiz zeigt und es trotzdem versucht und sich Mühe gibt ,anstatt sich zu drücken, zeigt das eigentlich genau das was die Bundesjugendspiele ausmachen.


Genau das meinte ich ja. Laut geschrien wird, dass sie abgeschafft werden sollen, weil man sich selbst ja gedemütigt fühlen könnte aber was ist mit den Kindern, die eben nur in Sport gut sind und sich über so etwas auch selbstbewusstsein holen? Die können auch nicht einfach irgendwas abschaffen worin sie nicht gut sind.

Ebenso halte ich es für Unsinn zu sagen, wenn sich nur welche messen, die mitmachen wollten, gibt es keinen Frust. Ich erinnere mich gut an viele Tennisturniere, wo ich mitmachen wollte und nicht immer gewonnen habe und der Frust war riesig. Dann dürfte man sich in gar nichts mehr messen.

Klar ist man gefrustet....aber das ist normal und man hakt es ab.Im nächsten Spiel verliert ein anderer.
....so richtig mit Tennisdress ?...hihi......


mit röckchen
Marf
29943 Beiträge
29.06.2015 11:32
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Marf:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Marf:

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Genau das meinte ich ja. Laut geschrien wird, dass sie abgeschafft werden sollen, weil man sich selbst ja gedemütigt fühlen könnte aber was ist mit den Kindern, die eben nur in Sport gut sind und sich über so etwas auch selbstbewusstsein holen? Die können auch nicht einfach irgendwas abschaffen worin sie nicht gut sind.

Ebenso halte ich es für Unsinn zu sagen, wenn sich nur welche messen, die mitmachen wollten, gibt es keinen Frust. Ich erinnere mich gut an viele Tennisturniere, wo ich mitmachen wollte und nicht immer gewonnen habe und der Frust war riesig. Dann dürfte man sich in gar nichts mehr messen.

Klar ist man gefrustet....aber das ist normal und man hakt es ab.Im nächsten Spiel verliert ein anderer.
....so richtig mit Tennisdress ?...hihi......


mit röckchen

Ja,alle wollten Steffi oders Bobbele sein.
29.06.2015 11:42
Zitat von Marf:

Zitat von silbermarie:

Zitat von Marf:

Zitat von silbermarie:

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Ach,ich nahm an das du den Sport als Blödsinn betitelst weil es ja darum ging.
Sicherlich hat der reine Sportunterricht der Schule nicht allein zu einer Ausbildung im Sportbereich geführt aber vielleicht die Lust daran geweckt.
Und nicht alle Eltern können ihre Kinder 27 verschiedene Sportarten austesten lassen,da ist dann der Unterricht besser geeignet weil dort viele Bereiche vorkommen.
Die Fächer sollen ja auch Wege aufzeigen für später.
Aber ich denke da drehen wir uns im Kreis.Ich finde jede Art einer Leistung ,sei sie nun durch den Körper oder den Geist erreicht, sollte gewürdigt werden und nicht als unnütz abgetan werden nur weil man selber darin schlecht ist. Wenn jemand dann etwas Ehrgeiz zeigt und es trotzdem versucht und sich Mühe gibt ,anstatt sich zu drücken, zeigt das eigentlich genau das was die Bundesjugendspiele ausmachen.


Ich sage ja nicht, dass man den Sportunterricht abschaffen soll. Nicht mal, dass man unbedingt die BJS abschaffen muss, aber etwas weniger Benotung und etwas mehr Freiwilligkeit wären schön, so dass eben auch Muffel den Spaß daran sehen. Und eigentlich sprichst du im letzten Satz das Problem dabei an: Man gibt sich Mühe und es bringt in dem Fall so gar nichts, weil sich nicht vorhandenes sportliches Talent durch Mühe leider so gar nicht ausmerzen lässt und man eigentlich eher die Lektion lernt: Egal, wie sehr ich mich bemühe, es steht von vornherein fest, wer zu den Gewinnern gehört.
Wenn sie schon so blöde Urkunden verteilen müssen, dann sollten auch die Schüler Ehren(!)Urkunden bekommen, die für ihre Verhältnisse viel geleistet haben. Ein Sportlehrer sollte sehen können, wenn ein Kind sich anstrengt (und eben trotzdem an den Vorgaben scheitert) und das entsprechend honorieren - eine Teilnahmeurkunde ist keine Honorierung, sondern der blanke Hohn.
Das hat auch nix mit "weil man es selber nicht kann" zu tun - ich war in Mathe schlecht und komme bis heute ohne Taschenrechner nicht klar trotzdem bin ich nicht dafür, Mathe abzuschaffen. Nicht, weil jeder unbedingt Sinuskurven im späteren Leben braucht, sondern weil es das logische Denken trainiert und wichtig ist.

Und Sport trainiert nichts?
Lass doch mal das ' blöde ' weg....es ist nicht blöde für eine gute Leistung mit einem Abzeichen oder einer Urkunde belohnt zu werden.
Bist du nicht stolz auf dein Zeugnis,den es ist nichts anderes als ein Beleg für deine erbrachten Leistungen in der Schule.


Ein BJS trainiert nichts... ein Tag im Jahr macht kein Training und leider hatte auch der restliche Sportunterricht eher wenig mit Training zu tun, sondern mit einer Erwartungshaltung ("In deinem Alter müsstest du das und das können, also mach mal"), die eben entweder erfüllt wurde oder nicht.

Stolz aufs Zeugnis Nö, das wäre übertrieben. Hab ja nicht viel dafür geleistet, sondern hatte das Glück, dass das meiste mir einfach zugefallen ist. Ich war nie fleißig, habe mich nirgendwo angestrengt. Da gibt es Hauptschüler, die mit Fug und Recht stolzer auf ihr Abschlusszeugnis sein dürfen, weil sie dafür geackert haben.
29.06.2015 11:47
Zitat von Seramonchen:

Zitat von silbermarie:

Zitat von Seramonchen:

Zitat von Marf:

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Genau das meinte ich ja. Laut geschrien wird, dass sie abgeschafft werden sollen, weil man sich selbst ja gedemütigt fühlen könnte aber was ist mit den Kindern, die eben nur in Sport gut sind und sich über so etwas auch selbstbewusstsein holen? Die können auch nicht einfach irgendwas abschaffen worin sie nicht gut sind.

Ebenso halte ich es für Unsinn zu sagen, wenn sich nur welche messen, die mitmachen wollten, gibt es keinen Frust. Ich erinnere mich gut an viele Tennisturniere, wo ich mitmachen wollte und nicht immer gewonnen habe und der Frust war riesig. Dann dürfte man sich in gar nichts mehr messen.


Das Tennisturnier ist trotzdem ein Frust, dem du dich gewissermaßen freiwillig aussetzt, weil du dich dafür entschieden hast, Tennis zu spielen.
Das ist nicht vergleichbar damit, ein Kind, das nicht Klavier spielen kann, zu einem Klavierspielwettbewerb zu schicken und ihm dann, wenn es logischerweise so richtig abranzt, zu sagen: "Tja, musste mal umgehen lernen mit dem Frust!"


Es wurde hier geschrieben, dass wenn Kinder freiwillig zu solchen Veranstaltungen gehen, kein Frust aufkommt und das ist schlichtweg falsch. Da kannst du noch so viel machen. Und weil sich ein Kind freiwillig entscheidet kann es dann mit dem Frust besser umgehen, ja? Interessante Theorie


Es ist - logischerweise - eine andere Art von Frust. Es ist eher eine Wut auf sich selbst, weil man hinter den eigenen Erwartungen zurückgeblieben ist, und genau die Art Frust, mit der man umgehen lernt (lernen sollte) im Laufe des Lebens. Diesem Frust in so einer Situation fehlt aber dieses völlige Ohnmachtsgefühl - dieses Wissen, dass man, egal was man tut, immer der Verlierer sein wird. Das ist eine Art von Frust, mit der man nicht umgehen, sondern der man möglichst (auch im Erwachsenenalter) aus dem Weg gehen sollte, weil verschwendete Lebensenergie.
Wenn du vereinsmäßig Tennis spielst, bedeutet das in der Regel, dass du ein gewisses Talent für das Tennisspiel zeigst und die Möglichkeit besteht, dass du beim nächsten Mal vielleicht doch einen der vorderen Plätze erreichst.
Wenn man dich hingegen zum Geigenwettbewerb schickt und du bist weder musikalisch, noch spielst du annähernd sowas wie Geige, dann ist das vollkommen sinnloser Frust, der nicht nur vermieden werden kann, sondern auch sollte.
Deshalb kann man mit dieser Art Frust logischerweise besser umgehen.
Lealein
10295 Beiträge
29.06.2015 11:47
Zitat von silbermarie:

Zitat von Marf:

Zitat von silbermarie:

Zitat von Marf:

...


Ich sage ja nicht, dass man den Sportunterricht abschaffen soll. Nicht mal, dass man unbedingt die BJS abschaffen muss, aber etwas weniger Benotung und etwas mehr Freiwilligkeit wären schön, so dass eben auch Muffel den Spaß daran sehen. Und eigentlich sprichst du im letzten Satz das Problem dabei an: Man gibt sich Mühe und es bringt in dem Fall so gar nichts, weil sich nicht vorhandenes sportliches Talent durch Mühe leider so gar nicht ausmerzen lässt und man eigentlich eher die Lektion lernt: Egal, wie sehr ich mich bemühe, es steht von vornherein fest, wer zu den Gewinnern gehört.
Wenn sie schon so blöde Urkunden verteilen müssen, dann sollten auch die Schüler Ehren(!)Urkunden bekommen, die für ihre Verhältnisse viel geleistet haben. Ein Sportlehrer sollte sehen können, wenn ein Kind sich anstrengt (und eben trotzdem an den Vorgaben scheitert) und das entsprechend honorieren - eine Teilnahmeurkunde ist keine Honorierung, sondern der blanke Hohn.
Das hat auch nix mit "weil man es selber nicht kann" zu tun - ich war in Mathe schlecht und komme bis heute ohne Taschenrechner nicht klar trotzdem bin ich nicht dafür, Mathe abzuschaffen. Nicht, weil jeder unbedingt Sinuskurven im späteren Leben braucht, sondern weil es das logische Denken trainiert und wichtig ist.

Und Sport trainiert nichts?
Lass doch mal das ' blöde ' weg....es ist nicht blöde für eine gute Leistung mit einem Abzeichen oder einer Urkunde belohnt zu werden.
Bist du nicht stolz auf dein Zeugnis,den es ist nichts anderes als ein Beleg für deine erbrachten Leistungen in der Schule.


Ein BJS trainiert nichts... ein Tag im Jahr macht kein Training und leider hatte auch der restliche Sportunterricht eher wenig mit Training zu tun, sondern mit einer Erwartungshaltung ("In deinem Alter müsstest du das und das können, also mach mal"), die eben entweder erfüllt wurde oder nicht.

Stolz aufs Zeugnis Nö, das wäre übertrieben. Hab ja nicht viel dafür geleistet, sondern hatte das Glück, dass das meiste mir einfach zugefallen ist. Ich war nie fleißig, habe mich nirgendwo angestrengt. Da gibt es Hauptschüler, die mit Fug und Recht stolzer auf ihr Abschlusszeugnis sein dürfen, weil sie dafür geackert haben.

Ich werde das 'blöde' Gefühl nicht los, dass du es einfach nur blöde findest, dass nur mal ausnahmsweise nichts zufliegt, wenn es um Sport geht und du damit nicht richtig weißt umzugehen, weil du damit nie konfrontiert wurdest und es demnach nie gelernt hast.
Kann das der Fall sein?
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