Mütter- und Schwangerenforum

Hausfrau oder was seid ihr

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26.01.2018 10:17
Leider kamen deine Beiträge aber schon sehr wertend, teilweise herablassend und ins lächerliche ziehend rüber. Weshalb ich (andere sicherlich auch) auch keine Lust mehr hatte deine Fragen zu beantworten.

Auf der einen Seite betonen ständig betonen, dass man niemandem zu nahe treten will und ja alles respektiert und dann auf der anderen teilweise echt hart zu werten ohne irgendwelche Hintergründe zu kennen - das passt nicht zusammen. Tut mir leid.

Wenn du also wirklich gerne deine Fragen mal beantwortet haben möchtest, dann vielleicht mal mit weniger Wertung ran gehen Musst du natürlich nicht, wäre aber sicher zuträglich mal Antworten und einen vernünftigen Austausch zu bekommen
Ana_Tidaephobie
6778 Beiträge
26.01.2018 10:34
Muss ne grundsätzliche Schwäche von mir sein. Bin nur schwer von Dingen zu überzeugen, wenn ich mir einmal eine Meinung gebildet habe.
Hintergründe hin oder her, ich denke das Leben der Mütter hier ist im Groben gleich, ob man jetzt eine Wohnung von 50qm hat oder ein Haus mit 300. Wir haben alle zu tun, mit 1 Kind oder 7.
Vielleicht hat es auch mit Belastbarkeit zu tun. Der eine schafft den Haushalt und ist damit ausgepowert. Der andere geht zusätzlich eben noch arbeiten.
Einer läuft nen Marathon, n anderer nur 500m.
Ich habe es als Kind eben so erlebt mit einer Hausfrau als Mutter, die dann einfach auch nicht wieder die Kurve bekommen hat. Ohne psychische Probleme, ohne sozialen Brennpunkt oder ähnliches. Sie ist schlichtweg einfach nur faul geworden. Und das hat mich wohl geprägt. So wollte ich nie werden.
Mein Bekanntenkreis hat alle möglichen verschiedenen Bildungsgrade, von der Hauptschülerin, die jetzt Altenpflegehelferin ist über BWLer hin zu Ärzten und überall geht die Frau arbeiten. Nur Eine alte Bekannte von mir ist mit ihrem inzwischen 12 jährigen Kind von Anfang Zuhause und sie hat schlichtweg den Anschluss verloren in meinen Augen. Sie mag glücklich sein damit und das ist ja das wichtige, aber dann will ich auch kein Wort über zu wenig Geld etc. Hören.
Vielleicht fehlt mir einfach das gute Beispiel einer Hausfrau. Ich schaue wenig TV, aber ich denke auch da wäre es nicht zu finden.
Daher ist es vielleicht auch so, dass die Frauen deshalb in die Verteidigungsposition müssen "aber ich mache doch...".
Ich bin sonst eher ruhig im Forum, mich kitzelt es bei vielen Themen in den Fingern, aber ich habe eben echt zu vielem eine extreme Meinung und lasse es meistens.
Ins lächerliche ziehe ich auch im Alltag vieles, ist schon alles ernst genug im Leben.

26.01.2018 10:37
Ich bin zuhause seit Ende 2011... die kleinste kommt frühestens 2019 in den Kindergarten (wenn sie in der altersübergreifenden gruppe (2-6) einen platz kriegt und soweit ist), sonst 2020...
Ich habe eine Ausbildung, ja... die nutze ich gerade indem ich meiner mutter mit ihrem verlag unter die arme greife. Aber ob ich nochmal ein ein normales Büro in der freien wirtschaft will? Bezweifel ich. Leider habe ich, wie meine mutter, eine neigung zum wokaholic-dasein...
Seramonchen
37809 Beiträge
26.01.2018 10:42
Willst du dann von arbeitenden Müttern auch kein Wort über zu wenig Zeit hören? Jeder macht irgendwie Abstriche in seinem Leben, das ist doch total normal. Manche beim Geld, andere bei der gemeinsamen Zeit.

Auch in meinem Freundeskreis ist keiner Hausfrau, mein Mann war nun zwei Jahre zu Hause und geht jetzt an zwei Tagen die Woche halbtags zur Uni, den Rest ist er Hausmann. Und wir haben dennoch eine Putzfrau, weil einfach viel mehr anfällt, wenn die Hauptzeit des Tages so viele Menschen zu Hause sind. Früher waren wir auch beide entspannte 40 Stunden arbeiten, gingen essen außerhalb und da fiel nur Wäsche und mal saugen oder Staub wischen an. Das ist inzwischen ganz anders. Denn wir leben hier. Ich arbeite komplett zu Hause, bin aber nur physisch anwesend oder wenn ich dringend gebraucht werde. Aber auch ich mache „Schmutz“, der hier anfällt. Auch ich brauche essen, das mein Mann einkauft und zubereitet.

Natürlich kann man seine Meinung haben, aber es ist halt schwierig zu urteilen, wenn man nicht bereit ist, wirklich zu hinterfragen und auch mal zu akzeptieren.
26.01.2018 10:43
zu früh abgeschickt

also ich habe hier ein sehr großes haus, haustiere, riesen grundstück und reichlich projekte. Vormittags mache ich aktuell etwas im verlag, etwas haushalt... aber es reicht mit meinen 3 monsterchen und den tieren einfach nicht...
wenn ich zeit habe, ist da noch renovierung innen und außen, gemüse und obst wollen wir eigentlich auch noch anbauen, essen kochen... und eiiiiiigentlich juckt es mich noch in den fingern, endlich mit dem schreiben weiter zu kommen...

also selbst wenn ich zuhause bin und selbst wenn dann alle kinder vormittags in betreuung sind: ich habe auch als "nur" hausfrau mehr als genug zu tun und zu erreichen... vermutlich werde ich irgendwann zuarbeiten (was schwer wird, da mein mann eine 6-tage-woche hat), aber es wird irgendwas kleines sein... als extra für renovierungen, ausflüge und so...
und ja, theoretisch sollte so ein haushalt mit 1-2 stunden am tag durch sein... theoretisch... praktisch haut das bei mir so nicht hin...ist halt so... ich gewöhne mir gerade ab, mich deshalb schlecht zu fühlen... habe eben andere qualitäten, auch wenn die nciht jeder zu schätzen weiß
hm... vielleicht schreib ich ja mal ein buch darüber
Nine85
6275 Beiträge
26.01.2018 10:45
Zitat von Christen:

Manchmal habe ich ja fast ein wenig den Eindruck,dass dieses Gestichel von arbeitenden Frau auch ein wenig Neid ist...
Ansonsten haben wohl Sera,Krätza und Mamota schon alles Sinnvolle zum Thema geschrieben!


Oh Gott nein.... wir könnten es uns wirklich leisten das ich länger daheim bleibe. Früher mein Traum, 3 Jahre Elternzeit...ganz ehrlich? ICH würde eingehen wie ein Primel. Meins ist es so gar nicht... Ich Brauch die Arbeit und Selbstverwirklichung wie die Luft zum Atmen.
Ana_Tidaephobie
6778 Beiträge
26.01.2018 10:49
Viele von den Müttern sind doch im Gegenzug genauso wenig bereit zu akzeptieren, dass man sein Kind 8h in die Kita gibt, gerne arbeiten geht.
Das ist doch mit jeder Lebenseinstellung so. Ich habe nicht gesagt dass ihr alle blöd seid.
Aber ich kann es nur einfach nicht nachvollziehen, wie bei vielen anderen Sachen.
Nicht-Stiller, Veganer, AfD-Mitglieder...
Zu jedem davon kommen die Leute mit 1000 Argumenten dafür und dagegen. Und eben das macht doch n Diskussion aus. Ich bin nicht so der Ja-Sager, nehme eure Ansichten hin, aber werde sie nicht teilen.
anjelna
647 Beiträge
26.01.2018 10:54
Zitat von shelyra:

Zitat von Ana_Tidaephobie:

Ich will keiner hier zu nahetreten, aber auf 3h Hausarbeit kommt man doch im Leben nicht täglich?
Bei mir zuhause ist es ordentlich, aufgeräumt, aber nicht steril. Wenn ich 3h jeden Tag dafür aufwende, alles wie wienern, dann könnte man auf meinem Küchenfussboden getrost Organtransplantationen durchführen!
-
Und ja, ich würde meine Kinder auch lieber weniger Stunden in der Kita haben und eher zuhause sein. Es sind viele Faktoren die da rein spielen. Aber ein Kind Ü2 oder 3 den Tag über so zu fordern und zu fördern, wie es ne Kita tut, ist in meinen Augen auch schwer umzusetzen.
Und "Zeit fürs Kind", ich glaube auch nicht, dass hier jeder täglich das volle Mal-und Bastelprogramm oder sonstiges auffährt. Wir gehen auch raus, so oft wie möglich. Aber meine Kinder dürfen sich auch mal langweilen und selbst beschäftigen, während ich die Wäsche mache oder den Spüli ausräume. Dafür muss ich sie nicht in die Kita bringen. Das tue ich nur um zu arbeiten bzw für den Fahrtweg.
Ich denke nicht, dass die Kinder Schaden nehmen, wenn sie die Mutter Wäscheaufhängen sehen oder ich sage "ist kurz laut, ich sauge eben".
Wir sind dann auch zusammen und haben uns lieb.

da kommt es ganz arg auf die kita an. nicht jede bietet super förderung.

und ich sehe es auch eher anders!
1 kind u3 alleine bei mama kann viel mehr, viel besser gefördert werden als in der kita. denn dort muss es sich die erzieher mit vielen anderen kindern (im idealfall nur 3, oft sind es aber 5-6 kinder pro erzieher) teilen. da kann die förderung gar nicht so intensiv sein. (zb vorlesen - einem kind ein buch vorzulesen ist einfach. es wird nicht gestört. jetzt will kind 1 in der kiga lesen, kind 2 will spielen mit der erzieherin, kind 3 basteln, kind 4 würde gerne alleine mit ihr kuscheln - die erzieherin kann sich aber nicht teilen, also wird sie nie allen richtig gerecht werden können, da sie sich ja nicht teilen kann - beispielhafte situation )

ü3 ist natürlich ein bisschen anders, aber auch hier kann man sich zuhause intensiver auf die bedürfnisse der kinder einstellen. im kiga geht das nicht immer. oder wird das nicht immer gmeacht!


Ich denke auch hier gibt es kein besser und schlechter, sondern nur ein anders.
Und es hängt auch vom Kind ab, es gibt Kinder die sind einfach intelligenter und Kinder die sind weniger intelligent, da kann man viel oder wenig fordern und fördern und es ändert sich nichts an der Grundvoraussetzung, das nur mal vorab.
Ich habe sehr früh wieder angefangen zu arbeiten, eine Weile von zuhause aus und hatte eine ältere, super nette Dame eingestellt, die ein halbes Jahr lang mit mir mitgelaufen ist. Später bin ich dann bis Mittag zur Arbeit gegangen, uns sie war bei uns zuhause und hat sich um das Kind gekümmert und ich dann ab Mittag.
Mit zwei haben wir gemerkt dass etwas zu fehlen scheint. Also kam die Maus in die Krippe bis Mittag und es klappte super. Unsere Perle hat ihn dann Mittags abgeholt und ich kam zwei Stunden später auch nachhause. Mit drei ist er dann in den Kindergarten gegangen. Gleiches Zeitmodell. Mit vier musste sie leider gehen, weil ihr Mann krank wurde. Seither geht mein Kind bis 16Uhr in den Kindergarten. Im Sommer wird er eingeschult. Er hat null Defizite, hat viele Freunde, spielt Klavier und geht zum Karate und hat seinen Einschulungstest mit Bravour bestanden. Auch ohne das ich immer bei ihm war. Er ist auch sehr ehrgeizig und wir leben ihm das Modell vor, wenn man erfolgreich im Job ist, kann man sich auch andere Dinge leisten aber dafür muss man etwas tun. Damit werte ich das zuhause sein nicht ab, es ist ein anderes Modell mit anderen Hintergründen und Möglichkeiten.
anjelna
647 Beiträge
26.01.2018 10:55
Zitat von shelyra:

ich war 5 jahre vollzeitmama und hausfrau. und es waren schöne 5 jahre. so eine intensive zeit mit den kindern wird man nie wieder haben!
ich werde auch jetzt wieder 3 jahre zuhause bleiben und zeit mit den kindern genießen! danach sehen wir weiter!

denn ich persönlich halte nichts davon so kleine babys und kinder in eine betreuung zu geben! für mich und mein weltbild (das mein mann teilt) gehören sie zu den eltern!
außerdem bekomme ich oft genug mit wie bei uns die u3-betreuung im ort läuft. und das sind oft wirklich nur aufbewahrungsmöglichkeiten (abgesehen von den tms, die aber weit in der unterzahl sind)

ich sehe einfach die möglichkeiten die man als "hausfrau" hat - für sich aber auch die kinder!
bei uns im ländlichen läuft das soziale leben nachmittags auf spielplätzen, bei freunden oder im verein ab. vollzeitkigakinder / hortkinder sind davon oft ausgeschlossen! sie können keine vereine besuchen, dadurch keinen sport machen, kein musikinstrument lernen, usw (die meisten solcher veranstaltungen fangen um 15 uhr an... geht schlecht wenn man selber bis 16 uhr oder länger arbeitet)
es heißt ja nicht, dass man als hausfrau den ganzen tag zuhause auf der faulen pelle sitzt! ohne hausfrauen wäre hier vieles nicht möglich, denn die vereine aber auch einige soziale institute leben von den hausfrauen die sie ehrenamtlich unterstützen!


Ich denke auch hier gibt es kein besser und schlechter, sondern nur ein anders.
Und es hängt auch vom Kind ab, es gibt Kinder die sind einfach intelligenter und Kinder die sind weniger intelligent, da kann man viel oder wenig fordern und fördern und es ändert sich nichts an der Grundvoraussetzung, das nur mal vorab.
Ich habe sehr früh wieder angefangen zu arbeiten, eine Weile von zuhause aus und hatte eine ältere, super nette Dame eingestellt, die ein halbes Jahr lang mit mir mitgelaufen ist. Später bin ich dann bis Mittag zur Arbeit gegangen, uns sie war bei uns zuhause und hat sich um das Kind gekümmert und ich dann ab Mittag.
Mit zwei haben wir gemerkt dass etwas zu fehlen scheint. Also kam die Maus in die Krippe bis Mittag und es klappte super. Unsere Perle hat ihn dann Mittags abgeholt und ich kam zwei Stunden später auch nachhause. Mit drei ist er dann in den Kindergarten gegangen. Gleiches Zeitmodell. Mit vier musste sie leider gehen, weil ihr Mann krank wurde. Seither geht mein Kind bis 16Uhr in den Kindergarten. Im Sommer wird er eingeschult. Er hat null Defizite, hat viele Freunde, spielt Klavier und geht zum Karate und hat seinen Einschulungstest mit Bravour bestanden. Auch ohne das ich immer bei ihm war. Er ist auch sehr ehrgeizig und wir leben ihm das Modell vor, wenn man erfolgreich im Job ist, kann man sich auch andere Dinge leisten aber dafür muss man etwas tun. Damit werte ich das zuhause sein nicht ab, es ist ein anderes Modell mit anderen Hintergründen und Möglichkeiten.
anjelna
647 Beiträge
26.01.2018 10:55
Zitat von anjelna:

Zitat von shelyra:

ich war 5 jahre vollzeitmama und hausfrau. und es waren schöne 5 jahre. so eine intensive zeit mit den kindern wird man nie wieder haben!
ich werde auch jetzt wieder 3 jahre zuhause bleiben und zeit mit den kindern genießen! danach sehen wir weiter!

denn ich persönlich halte nichts davon so kleine babys und kinder in eine betreuung zu geben! für mich und mein weltbild (das mein mann teilt) gehören sie zu den eltern!
außerdem bekomme ich oft genug mit wie bei uns die u3-betreuung im ort läuft. und das sind oft wirklich nur aufbewahrungsmöglichkeiten (abgesehen von den tms, die aber weit in der unterzahl sind)

ich sehe einfach die möglichkeiten die man als "hausfrau" hat - für sich aber auch die kinder!
bei uns im ländlichen läuft das soziale leben nachmittags auf spielplätzen, bei freunden oder im verein ab. vollzeitkigakinder / hortkinder sind davon oft ausgeschlossen! sie können keine vereine besuchen, dadurch keinen sport machen, kein musikinstrument lernen, usw (die meisten solcher veranstaltungen fangen um 15 uhr an... geht schlecht wenn man selber bis 16 uhr oder länger arbeitet)
es heißt ja nicht, dass man als hausfrau den ganzen tag zuhause auf der faulen pelle sitzt! ohne hausfrauen wäre hier vieles nicht möglich, denn die vereine aber auch einige soziale institute leben von den hausfrauen die sie ehrenamtlich unterstützen!


Ich denke auch hier gibt es kein besser und schlechter, sondern nur ein anders.
Und es hängt auch vom Kind ab, es gibt Kinder die sind einfach intelligenter und Kinder die sind weniger intelligent, da kann man viel oder wenig fordern und fördern und es ändert sich nichts an der Grundvoraussetzung, das nur mal vorab.
Ich habe sehr früh wieder angefangen zu arbeiten, eine Weile von zuhause aus und hatte eine ältere, super nette Dame eingestellt, die ein halbes Jahr lang mit mir mitgelaufen ist. Später bin ich dann bis Mittag zur Arbeit gegangen, uns sie war bei uns zuhause und hat sich um das Kind gekümmert und ich dann ab Mittag.
Mit zwei haben wir gemerkt dass etwas zu fehlen scheint. Also kam die Maus in die Krippe bis Mittag und es klappte super. Unsere Perle hat ihn dann Mittags abgeholt und ich kam zwei Stunden später auch nachhause. Mit drei ist er dann in den Kindergarten gegangen. Gleiches Zeitmodell. Mit vier musste sie leider gehen, weil ihr Mann krank wurde. Seither geht mein Kind bis 16Uhr in den Kindergarten. Im Sommer wird er eingeschult. Er hat null Defizite, hat viele Freunde, spielt Klavier und geht zum Karate und hat seinen Einschulungstest mit Bravour bestanden. Auch ohne das ich immer bei ihm war. Er ist auch sehr ehrgeizig und wir leben ihm das Modell vor, wenn man erfolgreich im Job ist, kann man sich auch andere Dinge leisten aber dafür muss man etwas tun. Damit werte ich das zuhause sein nicht ab, es ist ein anderes Modell mit anderen Hintergründen und Möglichkeiten.


hier sollte der Text hin
Ana_Tidaephobie
6778 Beiträge
26.01.2018 10:57
Nicht hören zu wollen, dass ne Mutter zu wenig Zeit hat. Jein, muss sie vielleicht am Timing feilen. Anderseits ermöglicht ein AG vielleicht auch keinen anderen Arbeitszeiten etc.
Eine freiwillig arbeitslose Frau Zuhause, die wegen dem Geld jammert, hat denke ich mehr Möglichkeiten ihr Problem zu beheben.
-
Es ist dann eben nur oft interessant zu sehen, dass eine Mutter heute noch auf ihren Ehemann schwört, ihm "den Rücken frei hält" (Pantoffeln hin oder her) , sich Zuhause aufopfert und n paar Monate später ist die Beziehung im Arsch und es wird schnell angefragt wo man denn und was man denn alles bekommen könnte usw.
Das finde ich dann eben auch ein wenig selbst verschuldet.
Die ewige grosse Liebe kann es geben, aber verlassen werde ich mich nur auf mich selbst.
Seramonchen
37809 Beiträge
26.01.2018 10:58
Zitat von Ana_Tidaephobie:

Viele von den Müttern sind doch im Gegenzug genauso wenig bereit zu akzeptieren, dass man sein Kind 8h in die Kita gibt, gerne arbeiten geht.
Das ist doch mit jeder Lebenseinstellung so. Ich habe nicht gesagt dass ihr alle blöd seid.
Aber ich kann es nur einfach nicht nachvollziehen, wie bei vielen anderen Sachen.
Nicht-Stiller, Veganer, AfD-Mitglieder...
Zu jedem davon kommen die Leute mit 1000 Argumenten dafür und dagegen. Und eben das macht doch n Diskussion aus. Ich bin nicht so der Ja-Sager, nehme eure Ansichten hin, aber werde sie nicht teilen.


Klar, aber oft halt mit dem Unterschied, dass eine gute Basis für die Diskussion gefunden wird. Das war halt bei dir nicht zu erkennen und daher wollte ja erst keiner mit dir in die Diskussion gehen
Seramonchen
37809 Beiträge
26.01.2018 11:02
Zitat von Ana_Tidaephobie:

Nicht hören zu wollen, dass ne Mutter zu wenig Zeit hat. Jein, muss sie vielleicht am Timing feilen. Anderseits ermöglicht ein AG vielleicht auch keinen anderen Arbeitszeiten etc.
Eine freiwillig arbeitslose Frau Zuhause, die wegen dem Geld jammert, hat denke ich mehr Möglichkeiten ihr Problem zu beheben.
-
Es ist dann eben nur oft interessant zu sehen, dass eine Mutter heute noch auf ihren Ehemann schwört, ihm "den Rücken frei hält" (Pantoffeln hin oder her) , sich Zuhause aufopfert und n paar Monate später ist die Beziehung im Arsch und es wird schnell angefragt wo man denn und was man denn alles bekommen könnte usw.
Das finde ich dann eben auch ein wenig selbst verschuldet.
Die ewige grosse Liebe kann es geben, aber verlassen werde ich mich nur auf mich selbst.


Nein, beide Mütter haben die gleichen Möglichkeiten, etwas an ihren Problemen zu ändern, auch die arbeitende Mutter. Warum sollte es für sie schwerer sein? Wenn schon, dann bitte kein Jammern in beide Richtungen

Das mag sein. Ich finde es aber eher schön, dass erst einmal grundsätzlich davon ausgegangen wird, dass es für immer hält. Ich lebe im jetzt, ich möchte jetzt Zeit mit meiner Familie verbringen, ich möchte nicht überlegen was wäre, wenn man sich eventuell und möglicherweise trennt. Ich habe nicht geheiratet, um mich zu trennen und wenn es doch passiert, dann gibt es immer einen Weg. Und wenn dieser eben erst einmal über das soziale Netz führt, dann ist das so. Das heißt ja nicht, dass dies auf jede Hausfrau zutreffen würde.
Ana_Tidaephobie
6778 Beiträge
26.01.2018 11:03
Und wer sich grad fragt, was ich hier eigentlich suche, wenn ich mich doch in meiner Freizeit mit meinen Kindern beschäftige: Ich bin auf Arbeit und hab das Handy in der Hand. Auch nicht löblich.
-
Eine Frage stellt sich mir allerdings doch öfter, wie manche Mamas hier wirklich auf unfassbar viele Beiträge kommen. Was machen dann die Kinder in der Zeit?
anjelna
647 Beiträge
26.01.2018 11:07
Zitat von Seramonchen:

Zitat von Ana_Tidaephobie:

Nicht hören zu wollen, dass ne Mutter zu wenig Zeit hat. Jein, muss sie vielleicht am Timing feilen. Anderseits ermöglicht ein AG vielleicht auch keinen anderen Arbeitszeiten etc.
Eine freiwillig arbeitslose Frau Zuhause, die wegen dem Geld jammert, hat denke ich mehr Möglichkeiten ihr Problem zu beheben.
-
Es ist dann eben nur oft interessant zu sehen, dass eine Mutter heute noch auf ihren Ehemann schwört, ihm "den Rücken frei hält" (Pantoffeln hin oder her) , sich Zuhause aufopfert und n paar Monate später ist die Beziehung im Arsch und es wird schnell angefragt wo man denn und was man denn alles bekommen könnte usw.
Das finde ich dann eben auch ein wenig selbst verschuldet.
Die ewige grosse Liebe kann es geben, aber verlassen werde ich mich nur auf mich selbst.


Nein, beide Mütter haben die gleichen Möglichkeiten, etwas an ihren Problemen zu ändern, auch die arbeitende Mutter. Warum sollte es für sie schwerer sein? Wenn schon, dann bitte kein Jammern in beide Richtungen

Das mag sein. Ich finde es aber eher schön, dass erst einmal grundsätzlich davon ausgegangen wird, dass es für immer hält. Ich lebe im jetzt, ich möchte jetzt Zeit mit meiner Familie verbringen, ich möchte nicht überlegen was wäre, wenn man sich eventuell und möglicherweise trennt. Ich habe nicht geheiratet, um mich zu trennen und wenn es doch passiert, dann gibt es immer einen Weg. Und wenn dieser eben erst einmal über das soziale Netz führt, dann ist das so. Das heißt ja nicht, dass dies auf jede Hausfrau zutreffen würde.

Das tragische ist nur tatsächlich was macht man wenn es doch passiert ist. Es gibt leider soviele alleinerziehnde Mütter an der Armutsgrenze. es ist schwer wieder reinzukommen wenn man lange raus war. Bzw. sich nicht weitergebildet hat. Das ist nicht schön aber leider die gesellschaftliche Wahrheit.
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