Homeschooling - Diskussion
24.08.2015 12:02
Zitat von Angi93:
Zitat von Viala:
Zitat von Angi93:
Das immer alle reden von ''Abi' ist euch das echt so wichtig das eure Kinder Abi haben ?
ich für meinen teil nicht... ich will für meine Kinder, dass sie ihr potential entfalten und glücklich werden... mehr nicht...![]()
Genau das möchte ich auch für mein Kind und da ist es mir egal ob sie ein Haupt Real oder Abi abschluss hat hauptsache sie hat ein Abschluss mit dem sie in die Berufswelt starten kann und auch das machen kann was sie möchte.
Hier liest man aber einfach immer Abi und Studieren als wäre es selbstverständlich das alle dies haben und auch haben müssen ansonsten ist man dumm ( so kommt es für mich oft rüber)
Ach lass gut sein,ein Abschluß sagt nichts über die Bildung aus!
Ich schau meine Kinder an und ahne wer von ihnen mal welche Schule besucht und Abschluß macht.
Doch im Endeffekt kommt nach der Schule wieder ein Abschnitt der voller Druck,Leistung und viel mehr Verantwortung einhergeht.Und spätestens ab da können wir Eltern kaum noch etwas tun.
Wenn ich also nur auf das erlernen des Schulstoffes wert lege verpasse ich wichtige Dinge,die mein Kind dann genau benötigt. Und mit ca. 18 lernt es das dann kaum noch.Und wenn nur noch schwer.
24.08.2015 12:08
Zitat von Jani85:
also ich hab gerade erst den artikel gelesen... "meine eltern haben einfach akzeptiert das ich keine lust hatte zur schule zu gehen" Jo super das man das nen 9-jährigen entscheiden lässt...
Naja wer soooo dringend seine Kids zuhause unterrichten will der kann ja wirklich nach Österreich oder Frankreich oder wohin auch immer gehn steht ja jedem frei... Wenns klappt schön, aber ich denk diese Kinder würden auch ne normale schule schaffen...
Du hasts doch auch geschafft Via. Und nach den Noten kräht eh ja säter kein Hahn mehr nach. Sachen lernen die einen intressieren kann man ja immer noch zuhause am Nachmittag, in den Ferien.
Ja, und an einigen Folgen knabber ich bis heute bzw. arbeite daran, mein Potential, was ich beim Anpassen verdrängt habe, wieder zugänglich zu machen... übrigens abseits der norm... in die freie wirtschaft muss ich hoffentlich nie wieder zurück... da gehe ich kaputt...
24.08.2015 12:11
Zitat von Viala:
Zitat von Marf:
Via,aber weil du diese Probleme hattest müssen sie nicht auf deine Söhne zutreffen.
Ich finde es eh gefährlich immer von den eigenen Erfahrungen auszugehen.Man steckt dann in einer Sichtweise fest und sieht Positives nicht mehr.
Meine Schulzeit war auch voller Probleme und ich war froh als diese Zeit vorrüber war.Doch das nun zur Grundlage nehmen für die Schulzeit meiner Kinder wäre vermessen. Das Bildungssystem wandelt sich stetig.Ob nun gug o.schlecht ist eh Ansichtssache.Aber es liegen bei jedem Jahre dazwischen,auch hier im Thread sind viele Kjnder noch nichtmal im Kiga....also bis es da aktuell wird ist das heutige System schon wieder veraltet.
Aber gewisse Dinge als Schlecht vorrauszusetzen nur weil man es selber so erlebt hat ist falsch.
sag ich doch auch gar nicht![]()
Ich möchte damit lediglich ein Beispiel liefern, dass einiges von dem, was die Mehrheit toll, super, wichtig ins Feld geführt wird contra Homeschooling, zwar vielleicht auf die Mehrheit passt, aber eben nicht auf alle![]()
Ich setze damit auch nicht alles als schlecht hin... ich möchte nur zeigen:
Soziale kontakte sind wichtig? Ja... aber die gibt es nicht nur in der schule! Vielleicht sogar im Gegenteil.
Lernen in der Gruppe zu arbeiten ist wichtig? Ja, für die meisten garantiert... aber es gibt eifnach menschen, die dazu nicht in der lage sind... und das hat nix damit zu tun, dass man es nicht gelernt hätte...
Das sind Beispiele... einfach weil die Mehrheit eben doch von der Mehrheit ausgeht... durchaus verständlich, klar, macht auch sinn... nur sonderfälle fallen da eben gerne auch durchs raster... weil man sie nicht sieht. also möchte ich diese sonderfälle gerne sichtbar machen![]()
(Wenn das nachhaltig dazu führt, dass die schulen sich ändern, ist das auch ok... selbst wenn ich es nicht brauche... aber warum sollten sich die schulen an sonderfälle anpassen?)
Aber tut es diesen Kindern wirklich gut vor allem geschützt zu werden?
Deswegen muss man sich trotzdem in einer Gruppe einfügen.Und diese Aspekte kann man Zuhause kaum erfüllen.Und sich nie aus der gewohnten Umgebung zu bewegen,auch um an Neuen mal zu scheitern,ist doch nicht gesund.
Zuhause Unterricht ist ok,doch nicht nur dort sollte er stattfinden.Vielleicht wäre da so etwas wie ein Blockverfahren gut....4 Monate Zuhause,4 Monate in einer Klasse.....ich spinn mal rum.....
Gerade die Homefamilien sind oft sehr isoliert lebend. Zumindest die 2 Familien die ich kenne.Das was Mamao schon sagte....da spielt oft die Lebensweise eine Rolle.
24.08.2015 12:14
Zitat von Marf:
Zitat von Angi93:
Zitat von Viala:
Zitat von Angi93:
Das immer alle reden von ''Abi' ist euch das echt so wichtig das eure Kinder Abi haben ?
ich für meinen teil nicht... ich will für meine Kinder, dass sie ihr potential entfalten und glücklich werden... mehr nicht...![]()
Genau das möchte ich auch für mein Kind und da ist es mir egal ob sie ein Haupt Real oder Abi abschluss hat hauptsache sie hat ein Abschluss mit dem sie in die Berufswelt starten kann und auch das machen kann was sie möchte.
Hier liest man aber einfach immer Abi und Studieren als wäre es selbstverständlich das alle dies haben und auch haben müssen ansonsten ist man dumm ( so kommt es für mich oft rüber)
Ach lass gut sein, ein Abschluß sagt nichts über die Bildung aus!![]()
Ich schau meine Kinder an und ahne wer von ihnen mal welche Schule besucht und Abschluß macht.
Doch im Endeffekt kommt nach der Schule wieder ein Abschnitt der voller Druck,Leistung und viel mehr Verantwortung einhergeht.Und spätestens ab da können wir Eltern kaum noch etwas tun.
Wenn ich also nur auf das erlernen des Schulstoffes wert lege verpasse ich wichtige Dinge,die mein Kind dann genau benötigt. Und mit ca. 18 lernt es das dann kaum noch.Und wenn nur noch schwer.
Das stimmt, mir z.B merkt man wirklich garnicht an,auf welcher Schule ich mal war
Nein dann müssen die Kinder lernen auf eigenen Beinen zustehen aber im notfall (oder auch früher) helfen wir Eltern immer. Die Schule bereitet einen aber auch ein bisschen darauf vor was auf einen zukommt, zuminds. war das bei uns so.
24.08.2015 12:17
Zitat von Marf:
Zitat von Viala:
Zitat von Marf:
Via,aber weil du diese Probleme hattest müssen sie nicht auf deine Söhne zutreffen.
Ich finde es eh gefährlich immer von den eigenen Erfahrungen auszugehen.Man steckt dann in einer Sichtweise fest und sieht Positives nicht mehr.
Meine Schulzeit war auch voller Probleme und ich war froh als diese Zeit vorrüber war.Doch das nun zur Grundlage nehmen für die Schulzeit meiner Kinder wäre vermessen. Das Bildungssystem wandelt sich stetig.Ob nun gug o.schlecht ist eh Ansichtssache.Aber es liegen bei jedem Jahre dazwischen,auch hier im Thread sind viele Kjnder noch nichtmal im Kiga....also bis es da aktuell wird ist das heutige System schon wieder veraltet.
Aber gewisse Dinge als Schlecht vorrauszusetzen nur weil man es selber so erlebt hat ist falsch.
sag ich doch auch gar nicht![]()
Ich möchte damit lediglich ein Beispiel liefern, dass einiges von dem, was die Mehrheit toll, super, wichtig ins Feld geführt wird contra Homeschooling, zwar vielleicht auf die Mehrheit passt, aber eben nicht auf alle![]()
Ich setze damit auch nicht alles als schlecht hin... ich möchte nur zeigen:
Soziale kontakte sind wichtig? Ja... aber die gibt es nicht nur in der schule! Vielleicht sogar im Gegenteil.
Lernen in der Gruppe zu arbeiten ist wichtig? Ja, für die meisten garantiert... aber es gibt eifnach menschen, die dazu nicht in der lage sind... und das hat nix damit zu tun, dass man es nicht gelernt hätte...
Das sind Beispiele... einfach weil die Mehrheit eben doch von der Mehrheit ausgeht... durchaus verständlich, klar, macht auch sinn... nur sonderfälle fallen da eben gerne auch durchs raster... weil man sie nicht sieht. also möchte ich diese sonderfälle gerne sichtbar machen![]()
(Wenn das nachhaltig dazu führt, dass die schulen sich ändern, ist das auch ok... selbst wenn ich es nicht brauche... aber warum sollten sich die schulen an sonderfälle anpassen?)
Aber tut es diesen Kindern wirklich gut vor allem geschützt zu werden?
Deswegen muss man sich trotzdem in einer Gruppe einfügen.Und diese Aspekte kann man Zuhause kaum erfüllen.Und sich nie aus der gewohnten Umgebung zu bewegen,auch um an Neuen mal zu scheitern,ist doch nicht gesund.
Zuhause Unterricht ist ok,doch nicht nur dort sollte er stattfinden.Vielleicht wäre da so etwas wie ein Blockverfahren gut....4 Monate Zuhause,4 Monate in einer Klasse.....ich spinn mal rum.....
Gerade die Homefamilien sind oft sehr isoliert lebend. Zumindest die 2 Familien die ich kenne.Das was Mamao schon sagte....da spielt oft die Lebensweise eine Rolle.
Es gibt auch andere Orte, an denen man lernen kann, in Gruppen llarzukommen... Sport, musik, etc
und da sind es dann menschen mit dem gleichen Hobby... da ist eine Gemeinsamkeit da... Es geht dabei übrigens immer noch nicht darum, kinder vor allem zu schützen... sondern die kinder, denen schule nicht gut täte, eine alternative zu bieten...
Ich weiger mich übrigens, davon auszugehen, dass es "die" homeschooling-familien gibt... das ist imho zu schwarz-weiß...
es funktioniert schließlich auch in anderen ländern
24.08.2015 12:18
Zitat von Viala:
Zitat von Jani85:
also ich hab gerade erst den artikel gelesen... "meine eltern haben einfach akzeptiert das ich keine lust hatte zur schule zu gehen" Jo super das man das nen 9-jährigen entscheiden lässt...
Naja wer soooo dringend seine Kids zuhause unterrichten will der kann ja wirklich nach Österreich oder Frankreich oder wohin auch immer gehn steht ja jedem frei... Wenns klappt schön, aber ich denk diese Kinder würden auch ne normale schule schaffen...
Du hasts doch auch geschafft Via. Und nach den Noten kräht eh ja säter kein Hahn mehr nach. Sachen lernen die einen intressieren kann man ja immer noch zuhause am Nachmittag, in den Ferien.
Ja, und an einigen Folgen knabber ich bis heute bzw. arbeite daran, mein Potential, was ich beim Anpassen verdrängt habe, wieder zugänglich zu machen... übrigens abseits der norm... in die freie wirtschaft muss ich hoffentlich nie wieder zurück... da gehe ich kaputt...![]()
Die Gegenfrage ist: Woran würdest du heute arbeiten, wenn du völlig andere Erfahrungen gemacht hättest? Wäre wirklich alles besser oder hättest du dafür andere Baustellen?
Hättest du vielleicht andere Dinge verdrängt oder nie gelernt? Hätten deine Sanftmütigkeit und Empathie in diesem Maße ausreifen können?
Allerdings ist das auch kein Argument pro Schule. Ich finde nämlich mitnichten, dass Kinder erleben sollten, was du erlebt hast. Ich wollte das nur mal eben in den Raum werfen.
24.08.2015 12:19
Zitat von Angi93:
Zitat von Viala:
Zitat von Angi93:
Das immer alle reden von ''Abi' ist euch das echt so wichtig das eure Kinder Abi haben ?
ich für meinen teil nicht... ich will für meine Kinder, dass sie ihr potential entfalten und glücklich werden... mehr nicht...![]()
Genau das möchte ich auch für mein Kind und da ist es mir egal ob sie ein Haupt Real oder Abi abschluss hat hauptsache sie hat ein Abschluss mit dem sie in die Berufswelt starten kann und auch das machen kann was sie möchte.
Hier liest man aber einfach immer Abi und Studieren als wäre es selbstverständlich das alle dies haben und auch haben müssen ansonsten ist man dumm ( so kommt es für mich oft rüber)
Also mir ist es tatsächlich wichtig, dass meine Kinder wenigstens Abitur haben, einfach weil ich weiss wie die Gesellwchaft heutzutage tickt. Da würde ich ihnen keinen Gefallen tun, wenn ich sage, dass auch ein Hauptschulabschluss ausreichend ist.
Davon mal abgesehen - was ist so schlimm daran sich für sein Kind ein Abi zu "wünschen ", solange man weiss, dass das Kind das Potential dazu hat und es nicht in Quälerei ausartet?
24.08.2015 12:22
Zitat von Tanzbär:
Zitat von Angi93:
Zitat von Viala:
Zitat von Angi93:
Das immer alle reden von ''Abi' ist euch das echt so wichtig das eure Kinder Abi haben ?
ich für meinen teil nicht... ich will für meine Kinder, dass sie ihr potential entfalten und glücklich werden... mehr nicht...![]()
Genau das möchte ich auch für mein Kind und da ist es mir egal ob sie ein Haupt Real oder Abi abschluss hat hauptsache sie hat ein Abschluss mit dem sie in die Berufswelt starten kann und auch das machen kann was sie möchte.
Hier liest man aber einfach immer Abi und Studieren als wäre es selbstverständlich das alle dies haben und auch haben müssen ansonsten ist man dumm ( so kommt es für mich oft rüber)
Also mir ist es tatsächlich wichtig, dass meine Kinder wenigstens Abitur haben, einfach weil ich weiss wie die Gesellwchaft heutzutage tickt. Da würde ich ihnen keinen Gefallen tun, wenn ich sage, dass auch ein Hauptschulabschluss ausreichend ist.
Davon mal abgesehen - was ist so schlimm daran sich für sein Kind ein Abi zu "wünschen ", solange man weiss, dass das Kind das Potential dazu hat und es nicht in Quälerei ausartet?
und was machst du, wenn dein Kind nur ein Haupt schaft ?
Wünschen okay aber es gibt sicher Elten die ihre Kinder da super unter druck setzen, weil sie einfach zu hohe erwartungen haben vielleicht weil sie selber Abi haben oder oder oder und das finde ich falsch.
24.08.2015 12:27
Zitat von Mamota:
Zitat von Viala:
Zitat von Jani85:
also ich hab gerade erst den artikel gelesen... "meine eltern haben einfach akzeptiert das ich keine lust hatte zur schule zu gehen" Jo super das man das nen 9-jährigen entscheiden lässt...
Naja wer soooo dringend seine Kids zuhause unterrichten will der kann ja wirklich nach Österreich oder Frankreich oder wohin auch immer gehn steht ja jedem frei... Wenns klappt schön, aber ich denk diese Kinder würden auch ne normale schule schaffen...
Du hasts doch auch geschafft Via. Und nach den Noten kräht eh ja säter kein Hahn mehr nach. Sachen lernen die einen intressieren kann man ja immer noch zuhause am Nachmittag, in den Ferien.
Ja, und an einigen Folgen knabber ich bis heute bzw. arbeite daran, mein Potential, was ich beim Anpassen verdrängt habe, wieder zugänglich zu machen... übrigens abseits der norm... in die freie wirtschaft muss ich hoffentlich nie wieder zurück... da gehe ich kaputt...![]()
Die Gegenfrage ist: Woran würdest du heute arbeiten, wenn du völlig andere Erfahrungen gemacht hättest? Wäre wirklich alles besser oder hättest du dafür andere Baustellen?![]()
Hättest du vielleicht andere Dinge verdrängt oder nie gelernt? Hätten deine Sanftmütigkeit und Empathie in diesem Maße ausreifen können?
Allerdings ist das auch kein Argument pro Schule. Ich finde nämlich mitnichten, dass Kinder erleben sollten, was du erlebt hast. Ich wollte das nur mal eben in den Raum werfen.
Nun, ich hätte meine Emotionen nicht unterdrücken müssen, wenn ich dafür nicht immer wieder in der schule fertig gemacht worden wäre...
außerhalb der schule bin ich nicht in dem ausmaß angegangen worden... man hat mir zugehört, wenn ich etwas zu sagen hatte und hat mich vor allem ernst genommen...
so habe ich nur gelernt, dass Gefühle wehtun... und tun die es nicht, dann tun dir andere weh, die deine Gefühle lustig finden...
Ich habe in der schule gelernt, dass ich irgendwie falsche Interessen habe... falsche musik, falsche filme, falsche Hobbys...
und ich habe schon in der Grundschule gelernt, dass wissen und können nichts wert ist, wenn es grad nicht gefragt ist...
irgendwann habe ich dafür gelernt, wie die Systeme laufen... und wie viel ich machen muss, um ohne stress durchzurutschen... hat dann für ein Abi mit 3,6 gereicht... aber nicht mehr fürs Studium...
24.08.2015 12:29
Zitat von Angi93:
Zitat von Tanzbär:
Zitat von Angi93:
Zitat von Viala:
...
Genau das möchte ich auch für mein Kind und da ist es mir egal ob sie ein Haupt Real oder Abi abschluss hat hauptsache sie hat ein Abschluss mit dem sie in die Berufswelt starten kann und auch das machen kann was sie möchte.
Hier liest man aber einfach immer Abi und Studieren als wäre es selbstverständlich das alle dies haben und auch haben müssen ansonsten ist man dumm ( so kommt es für mich oft rüber)
Also mir ist es tatsächlich wichtig, dass meine Kinder wenigstens Abitur haben, einfach weil ich weiss wie die Gesellwchaft heutzutage tickt. Da würde ich ihnen keinen Gefallen tun, wenn ich sage, dass auch ein Hauptschulabschluss ausreichend ist.
Davon mal abgesehen - was ist so schlimm daran sich für sein Kind ein Abi zu "wünschen ", solange man weiss, dass das Kind das Potential dazu hat und es nicht in Quälerei ausartet?
und was machst du, wenn dein Kind nur ein Haupt schaft ?
Wünschen okay aber es gibt sicher Elten die ihre Kinder da super unter druck setzen, weil sie einfach zu hohe erwartungen haben vielleicht weil sie selber Abi haben oder oder oder und das finde ich falsch.
Wie gesagt, solange ich sehe, dass mehr Potential da ist, würde ich vermutlich den Druck auch erhöhen, in welcher Form auch immer.
Wenn die geistigen Fähigkeiten allerdings nicht fürs Abi oder den Realschulabschluss ausreichen, würde ich das akzeptieren. Alles andere würde in Quälerei fürs Kind ausarten.
24.08.2015 12:37
Zum eigentlichen Thema: Ich weiss nicht, ob Homeschooling wirklich gut ist. Prinzipiell wäre es z.B. für meinen Großen nicht schlecht, aber wer sollte ihn unterrichten? Der Papa geht arbeiten und ich bin als Lehrerin nicht zu gebrauchen, weil ich viel zu ungeduldig wäre.
Vielleicht könnte man so ein System wie an der Uni einführen... mit Vorlesungen, wo das Wissen vermittelt wird, und Übungen, bei denen das theoretische praktisch angewendet wird. Da könnte man dann selbst entscheiden, wann man zur Schule geht, was noch geübt wereen muss usw.
Während meiner Unizeit habe ich z.B. kaum Vorlesungen bewucht, weil ich quch eher alleine lerne. Wenn ich überhaupt hingegqngen bin, dann zu Übungen. Aber von all den angebotenen Veranstaltungen habe ich maximal 10 % besucht, aber für mich war es genau richtig
Vielleicht könnte man so ein System wie an der Uni einführen... mit Vorlesungen, wo das Wissen vermittelt wird, und Übungen, bei denen das theoretische praktisch angewendet wird. Da könnte man dann selbst entscheiden, wann man zur Schule geht, was noch geübt wereen muss usw.
Während meiner Unizeit habe ich z.B. kaum Vorlesungen bewucht, weil ich quch eher alleine lerne. Wenn ich überhaupt hingegqngen bin, dann zu Übungen. Aber von all den angebotenen Veranstaltungen habe ich maximal 10 % besucht, aber für mich war es genau richtig
24.08.2015 12:37
Und schon sind wir wieder bei der "Kinder müssen abgehärtet werden" Diskussion...
24.08.2015 12:41
Zitat von Viala:
Zitat von Mamota:
Zitat von Viala:
Zitat von Jani85:
also ich hab gerade erst den artikel gelesen... "meine eltern haben einfach akzeptiert das ich keine lust hatte zur schule zu gehen" Jo super das man das nen 9-jährigen entscheiden lässt...
Naja wer soooo dringend seine Kids zuhause unterrichten will der kann ja wirklich nach Österreich oder Frankreich oder wohin auch immer gehn steht ja jedem frei... Wenns klappt schön, aber ich denk diese Kinder würden auch ne normale schule schaffen...
Du hasts doch auch geschafft Via. Und nach den Noten kräht eh ja säter kein Hahn mehr nach. Sachen lernen die einen intressieren kann man ja immer noch zuhause am Nachmittag, in den Ferien.
Ja, und an einigen Folgen knabber ich bis heute bzw. arbeite daran, mein Potential, was ich beim Anpassen verdrängt habe, wieder zugänglich zu machen... übrigens abseits der norm... in die freie wirtschaft muss ich hoffentlich nie wieder zurück... da gehe ich kaputt...![]()
Die Gegenfrage ist: Woran würdest du heute arbeiten, wenn du völlig andere Erfahrungen gemacht hättest? Wäre wirklich alles besser oder hättest du dafür andere Baustellen?![]()
Hättest du vielleicht andere Dinge verdrängt oder nie gelernt? Hätten deine Sanftmütigkeit und Empathie in diesem Maße ausreifen können?
Allerdings ist das auch kein Argument pro Schule. Ich finde nämlich mitnichten, dass Kinder erleben sollten, was du erlebt hast. Ich wollte das nur mal eben in den Raum werfen.
Nun, ich hätte meine Emotionen nicht unterdrücken müssen, wenn ich dafür nicht immer wieder in der schule fertig gemacht worden wäre...![]()
außerhalb der schule bin ich nicht in dem ausmaß angegangen worden... man hat mir zugehört, wenn ich etwas zu sagen hatte und hat mich vor allem ernst genommen...
so habe ich nur gelernt, dass Gefühle wehtun... und tun die es nicht, dann tun dir andere weh, die deine Gefühle lustig finden...
Ich habe in der schule gelernt, dass ich irgendwie falsche Interessen habe... falsche musik, falsche filme, falsche Hobbys...
und ich habe schon in der Grundschule gelernt, dass wissen und können nichts wert ist, wenn es grad nicht gefragt ist...
irgendwann habe ich dafür gelernt, wie die Systeme laufen... und wie viel ich machen muss, um ohne stress durchzurutschen... hat dann für ein Abi mit 3,6 gereicht... aber nicht mehr fürs Studium...![]()
Achja nachtrag:
Meine Sanftmütigkeit kehrte erst Jahre nach dem Abi zurück... nachdem mein Mann mich wieder aufgebaut und ich mich der Spiritualität zugewandt habe... Vergebung war da der Schlüssel...
bevor das der fall war, war ich voller Wut und Hass... und hätte so manchem ehemaligen Klassenkameraden gerne werweißwas angetan...
auch meine Empathie habe ich mir nach der Schulzeit erst langsam wieder zugänglich gemacht, die war dahin...
also ja, die wären eher sogar noch stärker ausgeprägt, vermute ich
24.08.2015 12:42
Ich hab' ja in der Schule vom Sozialen her vor allem eins gelernt:
Wissen macht unbeliebt.
Wissen macht unbeliebt.
24.08.2015 12:45
Zitat von silbermarie:
Ich hab' ja in der Schule vom Sozialen her vor allem eins gelernt:
Wissen macht unbeliebt.
Stimmt teilweise garantiert, aber ich sage immer "Der Ton macht die Musik"
Da kommt es auch ganz stark darauf an, wie man sein Wissen unter die Leute bringt. Ich kenne sehr viele Leute aus meiner Schulzeit, die sehr viel wussten und auch sehr gerne diskutiert haben - trotz allem waren sie beliebt.
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