Mütter- und Schwangerenforum

Ich möchte über Abtreibung sprechen

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16.05.2015 10:44
Ich hab da denk ich ne recht deutliche Meinung:

Bei kriminologischer Indikation, ok.
Bei Gefährdung des Lebens der Mutter, ok.

Ansonsten bin ich der Ansicht, dass es für die allermeisten Beweggründe, dennoch abzutreiben, Unterstützungs- und Lösungsmöglichkeiten vielfältigster Art gibt.
Ich finde auch schon, anders als hier bislang beschrieben, dass es Frauen gibt, die mit diesem Thema mehr als leichtfertig umgehen. Die Aussage "besser, als die Kinder verwahrlosen zu lassen etc." ist für mich kein Argument. Da gibts noch viele Wege dazwischen und dann muss das System derart verbessert werden, dass diese "Gefahr" für diese Kinder keine mehr ist. Es ist ja nicht so, dass es in solchen Fällen nur die Optionen "kein Leben" oder "scheiß Leben" gibt.

Nachtrag: Ich finds auch furchtbar, Downies abzutreiben - noch dazu derart spät.
zartbitter
46787 Beiträge
16.05.2015 11:03
Spannendes Thema, wie ich finde.

Ich finde es gut, dass es die Möglichkeit dazu gibt und in Anbetracht dessen, dass es Menschen gibt, die ein ungewolltes Kind nach der Geburt "entsorgen", empfinde ich eine Abtreibung als eine sehr humane Lösung.

Ob ich abtreiben könnte? Ja, könnt ich, davon bin ich überzeugt, allerdings müssten die Gründe FÜR MICH schwerwiegend genug sein.

Eine Freundin hat vor vielen Jahren abgetrieben, jetzt hat sie mittlerweile eine 6jährige Tochter, die sie über alles liebt. Damals hat es, so blöd es sich anhört, nicht gepasst. Sie war nicht so weit, es wäre das absolut falsche Umfeld für ein Kind gewesen.
Tifa
9246 Beiträge
16.05.2015 11:09
Für mich gibt es KEINEN Grund für eine Abtreibung.
Ich würde jedem in mir wachsendem Kind die Chance auf ein Leben geben. Sei es Junge, Mädchen, Leicht Behindert, Schwer Behindert, körperlich behindert, geistig behindert, mit fehlbildungen,... ja sogar das Kind eines Vergewaltigers oder ein nicht lebensfähiges Kind würde ich nicht töten können. Für mich lebt es, sobald es sich eingenistet hat. Und selbst das "nicht lebensfähige" kind würde leben - solange ich es in mir versorge.

Es ist wie du schon sagst ein sehr schwieriges Thema. Ich kenne jemanden - 3 Kinder und zwischendurch 3 Abtreibungen. Hat grad nicht gepasst, entstand mit irgendeinem fremden im drogenrausch o.ä.... Als ich davon erfuhr war ich zutiefst geschockt, doch sie ist trotz allem eine nette Person.

Aber grundsätzlich bin ich strickt dagegen abzutreiben. In Deutschland gibt es tausend bessere Möglichkeiten, wenn man kein Baby will. (Adoption, Babyklappe - so hat das Kind wenigstens die Chance...) auch wird niemand wirklich allein gelassen. Es gibt so viele Organisationen die einem helfen... Ich werde nie eine vermeintlichen Grund verstehen können, auch wenn es für die Frauen in dem Moment ein guter Grund war/ist.
khaleesi
3596 Beiträge
16.05.2015 11:20
Zitat von Tifa:

Für mich gibt es KEINEN Grund für eine Abtreibung.
Ich würde jedem in mir wachsendem Kind die Chance auf ein Leben geben. Sei es Junge, Mädchen, Leicht Behindert, Schwer Behindert, körperlich behindert, geistig behindert, mit fehlbildungen,... ja sogar das Kind eines Vergewaltigers oder ein nicht lebensfähiges Kind würde ich nicht töten können. Für mich lebt es, sobald es sich eingenistet hat. Und selbst das "nicht lebensfähige" kind würde leben - solange ich es in mir versorge.

Es ist wie du schon sagst ein sehr schwieriges Thema. Ich kenne jemanden - 3 Kinder und zwischendurch 3 Abtreibungen. Hat grad nicht gepasst, entstand mit irgendeinem fremden im drogenrausch o.ä.... Als ich davon erfuhr war ich zutiefst geschockt, doch sie ist trotz allem eine nette Person.

Aber grundsätzlich bin ich strickt dagegen abzutreiben. In Deutschland gibt es tausend bessere Möglichkeiten, wenn man kein Baby will. (Adoption, Babyklappe - so hat das Kind wenigstens die Chance...) auch wird niemand wirklich allein gelassen. Es gibt so viele Organisationen die einem helfen... Ich werde nie eine vermeintlichen Grund verstehen können, auch wenn es für die Frauen in dem Moment ein guter Grund war/ist.

Bei mir klappt gerade das markieren nicht.
Zu deinem ersten Absatz, meiner Meinung nach ist es, - ich sage mal 'verwerflicher', ein Kind das nicht alleine lebensfähig ist oder schwere Behinderungen hat am leben zu lassen, bis es quasi alleine verendet und das oft qualvoll. Warum denkst du so? Weil Abtreibung in deinem Auge Mord ist, und du dich somit "für dich" damit auseinander setzen müsstest dafür verantwortlich zu sein?
Ich frage dich weil es mich wirklich interessiert, also ohne jeden Vorwurf. Mir kommt es nur wenig reflektiert vor. und als würden eigene Moralvorstellungen vor dem wohle des Kindes gestellt werden. Ein Baby in der 8ten ssw kann man nun wirklich nivht mit einem neugeborenen vergleichen, was schmerzempfinden betrifft
16.05.2015 11:28
Also ich würde jetzt nicht ein Embryo mit spinne vergleichen...

Und ja ich sehe es als Mord ab der ersten Zellteilung. ..

Verurteile dennoch niemanden der das tut ...die einen haben vileicht für sich gute Gründe die einen gar keine einfach aus Lust und Laune beides geht mich nichts an !

Ne bekannte von mir hat ein Kind und danach 2 mal abgetrieben einfach 1 zu dumm zu verhüten gewesen und es hat ihr einfach nicht ins kram gepasst weiteres Kind zu bekommen weil sie dann noch weniger feiern gehen könnte ein no go aber in ihrem Fall vileicht auch sogar das beste so!

Ich würde nie im leben abtreiben können egal ob es Grad mit dem Baby passen würde oder nicht was nicht passt wird passend gemacht

16.05.2015 11:33
Zitat von Tifa:

Für mich gibt es KEINEN Grund für eine Abtreibung.
Ich würde jedem in mir wachsendem Kind die Chance auf ein Leben geben. Sei es Junge, Mädchen, Leicht Behindert, Schwer Behindert, körperlich behindert, geistig behindert, mit fehlbildungen,... ja sogar das Kind eines Vergewaltigers oder ein nicht lebensfähiges Kind würde ich nicht töten können. Für mich lebt es, sobald es sich eingenistet hat. Und selbst das "nicht lebensfähige" kind würde leben - solange ich es in mir versorge.

Es ist wie du schon sagst ein sehr schwieriges Thema. Ich kenne jemanden - 3 Kinder und zwischendurch 3 Abtreibungen. Hat grad nicht gepasst, entstand mit irgendeinem fremden im drogenrausch o.ä.... Als ich davon erfuhr war ich zutiefst geschockt, doch sie ist trotz allem eine nette Person.

Aber grundsätzlich bin ich strickt dagegen abzutreiben. In Deutschland gibt es tausend bessere Möglichkeiten, wenn man kein Baby will. (Adoption, Babyklappe - so hat das Kind wenigstens die Chance...) auch wird niemand wirklich allein gelassen. Es gibt so viele Organisationen die einem helfen... Ich werde nie eine vermeintlichen Grund verstehen können, auch wenn es für die Frauen in dem Moment ein guter Grund war/ist.


Aber wem tut man ein gefallen dabei wenn man schwer behindertes Kind zu Welt bringt?
Ok würde mich der Schicksal so hart treffen ich weiß nicht welche Entscheidung ich treffen würde. ..
Weil ich frage mich dann wem tut man dabei ein gefallen? Dem Kind bestimmt nicht es gibt leider so schwer behinderte Kinder das es doch für die Kinder eher ne last ist auf der Welt zu sein Das ist für die doch kein Leben sondern reine Qual!
Ich stelle mir so ein leben schlimm vor da würde ich lieber wollen das man mich abtreibt. ..Ist meine Meinung und die muss keiner mit mir teilen!
16.05.2015 12:03
Zitat von Funke:

Ich war schon immer Pro Choice.
Und das wird sich auch nicht ändern, ich begrüße es, dass es die Pille Danach nun endlich rezeptfrei zu kaufen geben wird!
So kommen vielleicht viele nicht erst in die prekäre Lage sich über einen Abbruch Gedanken machen zu müssen.

Was in meinen Augen echt nicht sein muss: Bis zur 12 Woche zu warten oder gar Schwangerschaftsabbruch-Urlaub zu machen und in ein anderes Land fahren, damit man auch noch nach der 12. Woche das Baby loswird.
Weil da ist es für mich schon wirklich ein Baby, alles ist dran: Arme, Hände, Finger, Zehen und ganz sicherlich auch schon Schmerzempfinden!


Das sehe ich genau so. Ich finde es gut, dass es die Optionen wie Abtreibung und Pille danach gibt! Andererseits finde ich Frauen, - auch wenn es nur wenige sind - die ständig schwanger werden und dann abtreiben schrecklich! Abtreibung ist einfach keine Verhütungsmethode!

Abtreibung als Option für mich/uns: Hmmm... Schwierig. Unser Baby war ja eher ungeplant oder wie ich sage "spontan geplant" Generell kommt eine Abtreibung für mich/uns nicht in Frage, außer ich wüsste, dass das Baby nicht lebensfähig oder sehr schwer behindert wäre. Wie es aussehen würde, wenn beim 2. Screening rauskommen würde, dass das Baby eine leichte Behinderung hätte, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
Melbeazz
1136 Beiträge
16.05.2015 12:03
was ich mich grad frage:

Mütter, die diese tiefe und innige Liebe zu ihrem schon geborenem Kind empfinden, wie können die noch abtreiben weil es einfach "nicht passt"?
Ich krieg das einfach nicht in meinen Kopf....

Ich bin grad zum ersten mal Mutter geworden, auch ungewollt. Aber jetzt wo ich den kleinen im Arm habe, leuchtet die Welt für mich in den schillernsten Farben.

Tifa
9246 Beiträge
16.05.2015 12:05
Ich könnte es mit meinem gewissen einfach nicht vereinbaren.

Bei meinem sohn hieß es auch er sei nicht lebensfähig. Tja er lebt aber und ist kerngesund.
khaleesi
3596 Beiträge
16.05.2015 12:17
Zitat von Tifa:

Ich könnte es mit meinem gewissen einfach nicht vereinbaren.

Bei meinem sohn hieß es auch er sei nicht lebensfähig. Tja er lebt aber und ist kerngesund.
Ok damit kenn ich mich zum Glück nicht aus. Wie können Ärzte denn so eine ungesicherte Diagnose geben, übel

Zum ersten, ja das meinte ich ja. Warum könnte man das Leben eines miniwürmchen der vlt millimeter oder zentimeter groß ist nicht beenden, aber dafür in Kauf nehmen, dass es sich später quält. Da wäre eine Abtreibung doch für alle, aber vor allem für das Baby das kleinste Übel.
16.05.2015 12:18
Also, wie ja schon bekannt, bin ich da von der Hardcore-Fraktion.
Abtreibung ist für mich persönlich eine unter allen Umständen absolut indiskutable Option.
Ich muss auch sagen, dass ich die derzeitige gesetzliche Regelung absolut albtraumhaft finde. Das nennt sich so schön "Beratungsregelung" - im Grunde ist das hingehen, Schein abholen und 2 Tage später ab auf den Stuhl. Ich habe mal jemanden zu so einem Gespräch für den Beratungsschein begleiten müssen (und konnte sie leider nicht davon überzeugen, das Kind zu behalten), es war eine einzige Farce.
Sehen wir uns mal die Statistiken an: Nur maximal 3% aller Abtreibungen haben eine Indikation (medizinische oder kriminologische Indikation), die anderen 97% geschehen nach der Beratungsregelung. Das heißt: Es passt gerade nicht, man bildet sich ein, das Geld reicht nicht, man ist zu jung, man ist zu alt, die Karriere käme ins Stocken, der Partner geht sonst stiften, der Urlaub fällt aus... Sind das Gründe, das eigene Fleisch und Blut über die Klinge springen zu lassen? Meiner Meinung nach nicht - nicht in einem Land wie unseren, in dem es ein soziales Netz gibt, wo niemand verhungern oder auf der Straße sitzen muss. Vorausgesetzt, man ist nicht zu stolz, um Hilfe zu holen, und ich werde nie verstehen, wie man lieber zu einem Arzt geht und ein werdendes Leben opfert, anstatt sich einzugestehen, dass man eventuell Unterstützung braucht.
97% aller abgetriebenen Kinder sind also welche, die in unserer Wohlstandsgesellschaft sehr wohl ein ordentliches Leben führen könnten. Das sind jährlich mehr als 100.000 Kinder. Und wir beschweren uns über den demographischen Wandel?
Wenn man wirklich so eine Mordspanik hat, ein Kind zu bekommen, dass man zu solch einer Tat schreiten kann, warum spielt man dann mit dem Feuer? Ich bin auch ungewollt schwanger geworden, aber Abtreibung war für mich nicht mal für eine Sekunde eine Option, obwohl ich mir noch kein tolles Leben aufgebaut hatte, obwohl ich nicht wusste, ob der Vater zu mir steht. Ich bin ein erwachsener Mensch und muss mit den Konsequenzen leben - eine Abtreibung gehört nicht zu, das ist feiges Vertuschen.

Meines Erachtens sollte es eine natürliche Hemmschwelle sein, gegen das eigene Fleisch und Blut anzugehen, das sich nicht mal wehren kann. Da ich glaube, dass es in der Schöpfung eine gewisse Rangordnung gibt, sehe ich das auch nicht mit Spinnen vergleichbar, wobei ich auch da bevorzuge, diese nicht abzumurksen, sondern zum gekippten Fenster hinauszuscheuchen (oder manuell nachzuhelfen )
Es gibt da doch in vielen Bereichen Unterschiede: Ein todkrankes Tier lässt man einschläfern, einen todkranken Menschen nicht. Einen aggressiv gewordenen Hund tötet man, einen Menschen sperrt man ein und/oder therapiert ihn. Es werden also immer und überall Unterschiede zwischen Mensch und Tier gemacht, die niemand infragestellt.

Mord bedeutet für mich: Tötung aus niederen Beweggründen. Und alles, außer der Gefahr für das eigene Leben, ist für mich ein niederer Beweggrund, wenn es ums Abtreiben geht. Denn es sind alles "Probleme", für die in unserer Gesellschaft zahlreiche Lösungen und Unterstützungsmöglichkeiten existieren.

Persönlich käme für mich eine Abtreibung auch bei einer kriminologischen und bei den meisten medizinischen Indikationen nicht infrage. Denn: Was kann das Kind für die Umstände seiner Zeugung? Verliert es damit sein recht auf Leben? Und: Warum wird behindertes Leben nicht als lebenswert betrachtet, das ist doch nichts anderes als Euthanasie?
98% aller Kinder mit verdacht Down-Syndrom werden abgetrieben und wer Downies kennt, der weiß, dass das ein herber Verlust für unsere Gesellschaft ist.
Bei Behinderung darf bis zuletzt (!!!) abgetrieben werden. Wenn ein Kind, das auch außerhalb des Mutterleibs schon überlebensfähig wäre (wenn auch vielleicht mit Hilfe wie Beatmung), getötet wird, dann ist das für mich ganz klar und ohne jede Ausnahme Mord.

So, und weil ich masochistisch veranlagt bin und darauf stehe, hier zerfetzt zu werden Möchte ich noch eine kleine Geschichte posten, die zwar schon ziemlich platt und undifferenziert ist, aber wenn man sich in seiner Blase aus Überlegenheit doch mal darauf einlässt, darüber nachzudenken, wird man doch der Tragik des Gesagten gewahr (alias: Wenn man keinen Unterschied zwischen einer Spinne und einem Embryo im frühen Entwicklungsstadium macht, warum dann zwischen Embryo und geborenem Kind?...) :

Eine Frau kam aufgeregt zu ihrem Gynäkologen, ihr Kindchen auf dem Arm: „Herr Doktor, Sie müssen mir helfen! Mein Kindchen ist noch nicht einmal 1 Jahr alt und ich bin wieder schwanger. Ich kann und will doch nicht 2 Kinder so kurz hintereinander!”“Aha”, sagte der Arzt, “Aber was soll ich denn da tun?” „Ich bitte Sie, meine Schwangerschaft zu unterbrechen“, sagte die Frau. „Und ich bin auf Ihre Hilfe angewiesen!“
Der Arzt dachte eine ganze Weile lang nach und sagte schließlich zu der jungen Frau: „Ich glaube, ich habe eine bessere Lösung Ihres Problems gefunden. Was ich vorschlage, ist auch nicht so gefährlich für Sie.“
Die Frau lächelte, denn sie dachte, der Arzt würde damit auf ihren Wunsch eingehen.
Der Arzt setzte fort: „Damit Sie nicht damit belastet sind, zwei kleine Kinder zur gleichen Zeit zu versorgen, töten wir einfach das, das Sie da auf dem Arm haben. Auf diese Weise haben Sie noch eine ganze Weile Ruhe, bevor das zweite geboren wird. Wenn wir ohnehin eines der beiden umbringen müssen, kommt es ja nicht darauf an, welches. Und für Ihr körperliches Wohlbefinden und für Ihre Gesundheit wäre diese Lösung ja gefahrlos.“„Nein, nein!“ schrie die Frau entsetzt, „Sind Sie wahnsinnig?! Es ist doch ein Verbrechen, ein kleines Kindchen zu töten!“
„Ja, stimmt!“, sagte der Arzt ruhig, „Aber da Sie ja dazu entschlossen waren, dachte ich, das sei vielleicht doch die bessere Lösung.“
16.05.2015 12:19
Zitat von Viala:

Hmmm....
Ich muss gestehen, dass ich mir nie die Frage gestellt habe, ob Abtreibung Mord ist oder nicht. Denn grundsätzlich ist es mir egal, wie andere das halten. Ich muss weder mit der Psychischen Belastung einer Abtreibung klarkommen, noch mit der Belastung eines zusätzlichen ggf. unerwünschten Kindes.
Mir tun die Frauen leid, die sich in eine Abtreibung drängen lassen, weil ein Mann das so verlangt, da ich mir vorstellen kann, wie es möglicherweise ihr zukünftiges leben belastet... aber sonst? Es ist doch nicht mein leben

Was die bestehenden Grenzen angeht, halte ich sie auch für arg willkürlich. Mein Bezug zu Kindern fängt aber zugegeben auch erst mit der Geburt an... also körperlich betrachtet

Ich für mich selbst könnte grundsätzlich nicht abtreiben. Wenn ein Kind sich einschleicht, habe ich ja entweder geschlampt oder diese kleine Seele wollte zu mir... sei es, um auf der Erde zu inkarnieren oder um mir eine Erfahrung zu bringen, die ich mir vor der Inkarnation gesucht habe. Hier Abzutreiben wäre für mich ein Eingriff in einen Plan, der seinen Sinn hat.. und das kommt für mich nicht in Frage Körperlich ists in der 6. Woche oder so nur ein Haufen zellen, der sich aufbaut... aber die kleine Seele ist ggf. schon viel länger bei mir... das könnte ich nicht unterbinden.

Wie geschrieben: mir ist egal, wie andere es halten... für mich selbst jedoch gibt es keinerlei grund, eine Schwangerschaft vorzeitig zu beenden...


Genauso sehe ich das auch. Nur dass es bei mir halt mit dem glauben an gott einhergeht.
Aber am Ende kommt es auf dasselbe hinaus. Ich trenne ebenfalls seele und die körperlich hülle.
16.05.2015 12:27
Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Viala:

Hmmm....
Ich muss gestehen, dass ich mir nie die Frage gestellt habe, ob Abtreibung Mord ist oder nicht. Denn grundsätzlich ist es mir egal, wie andere das halten. Ich muss weder mit der Psychischen Belastung einer Abtreibung klarkommen, noch mit der Belastung eines zusätzlichen ggf. unerwünschten Kindes.
Mir tun die Frauen leid, die sich in eine Abtreibung drängen lassen, weil ein Mann das so verlangt, da ich mir vorstellen kann, wie es möglicherweise ihr zukünftiges leben belastet... aber sonst? Es ist doch nicht mein leben

Was die bestehenden Grenzen angeht, halte ich sie auch für arg willkürlich. Mein Bezug zu Kindern fängt aber zugegeben auch erst mit der Geburt an... also körperlich betrachtet

Ich für mich selbst könnte grundsätzlich nicht abtreiben. Wenn ein Kind sich einschleicht, habe ich ja entweder geschlampt oder diese kleine Seele wollte zu mir... sei es, um auf der Erde zu inkarnieren oder um mir eine Erfahrung zu bringen, die ich mir vor der Inkarnation gesucht habe. Hier Abzutreiben wäre für mich ein Eingriff in einen Plan, der seinen Sinn hat.. und das kommt für mich nicht in Frage Körperlich ists in der 6. Woche oder so nur ein Haufen zellen, der sich aufbaut... aber die kleine Seele ist ggf. schon viel länger bei mir... das könnte ich nicht unterbinden.

Wie geschrieben: mir ist egal, wie andere es halten... für mich selbst jedoch gibt es keinerlei grund, eine Schwangerschaft vorzeitig zu beenden...


Genauso sehe ich das auch. Nur dass es bei mir halt mit dem glauben an gott einhergeht.
Aber am Ende kommt es auf dasselbe hinaus. Ich trenne ebenfalls seele und die körperlich hülle.


So sehe ich das im Prinzip auch, wobei bei mir noch der Wunsch hinzukommt, auch andere Seelen zu retten (jetzt in dem konkreten Fall, es nicht zur Abtreibung kommen zu lassen). Seele und Körper sind zwar zwei verschiedene Dinge, aber im irdischen Leben bedingen sie einander.
16.05.2015 12:29
Zitat von silbermarie:

Zitat von Die-zauberhafte-Patin:

Zitat von Viala:

Hmmm....
Ich muss gestehen, dass ich mir nie die Frage gestellt habe, ob Abtreibung Mord ist oder nicht. Denn grundsätzlich ist es mir egal, wie andere das halten. Ich muss weder mit der Psychischen Belastung einer Abtreibung klarkommen, noch mit der Belastung eines zusätzlichen ggf. unerwünschten Kindes.
Mir tun die Frauen leid, die sich in eine Abtreibung drängen lassen, weil ein Mann das so verlangt, da ich mir vorstellen kann, wie es möglicherweise ihr zukünftiges leben belastet... aber sonst? Es ist doch nicht mein leben

Was die bestehenden Grenzen angeht, halte ich sie auch für arg willkürlich. Mein Bezug zu Kindern fängt aber zugegeben auch erst mit der Geburt an... also körperlich betrachtet

Ich für mich selbst könnte grundsätzlich nicht abtreiben. Wenn ein Kind sich einschleicht, habe ich ja entweder geschlampt oder diese kleine Seele wollte zu mir... sei es, um auf der Erde zu inkarnieren oder um mir eine Erfahrung zu bringen, die ich mir vor der Inkarnation gesucht habe. Hier Abzutreiben wäre für mich ein Eingriff in einen Plan, der seinen Sinn hat.. und das kommt für mich nicht in Frage Körperlich ists in der 6. Woche oder so nur ein Haufen zellen, der sich aufbaut... aber die kleine Seele ist ggf. schon viel länger bei mir... das könnte ich nicht unterbinden.

Wie geschrieben: mir ist egal, wie andere es halten... für mich selbst jedoch gibt es keinerlei grund, eine Schwangerschaft vorzeitig zu beenden...


Genauso sehe ich das auch. Nur dass es bei mir halt mit dem glauben an gott einhergeht.
Aber am Ende kommt es auf dasselbe hinaus. Ich trenne ebenfalls seele und die körperlich hülle.


So sehe ich das im Prinzip auch, wobei bei mir noch der Wunsch hinzukommt, auch andere Seelen zu retten (jetzt in dem konkreten Fall, es nicht zur Abtreibung kommen zu lassen). Seele und Körper sind zwar zwei verschiedene Dinge, aber im irdischen Leben bedingen sie einander.
Du kannst nur menschen helfen, die auch Hilfe suchen
Jemandem helfen zu wollen, der diese Hilfe jedoch gar nicht möchte, wird häufiger ins Gegenteil des gewünschten umschlagen
zuckerlie
15684 Beiträge
16.05.2015 12:33
Ich kann für mich gar nicht sagen, dass ich nie, nie, nie, nie, niemals abtreiben würde. Ich kann mir nicht jedes Lebensszenario ausmalen und darüber heute eine zutreffende, zu vertretende Entscheidung machen. Da bin ich ratlos. Aktuell bin ich schwanger und glücklich, dieses Kind zu bekommen, darum ist aktuell eine Abtreibung nicht denkbar.

Andere jetzt unter Druck zu setzen und als Mörder zu bezeichnen ist mir auch fremd. Denn jeder empfindet in jeder Situation anders und handelt auch dementsprechend.

Nach wie vor denke ich sehr naiv und bin der Meinung, dass keine Frau einfach so eine Abtreibung nach der anderen vor nehmen lässt. Und wie Manervi bin ich froh, dass es heute einen rechtlichen Weg gibt, der es Frauen ermöglicht eine Abtreibung von einem Arzt in einem OP durchführen zu lassen und nicht mit erwähntem Bügel in einem Hinterzimmer auf einem Esstisch...
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