Mütter- und Schwangerenforum

Kindheit früher und heute im Vergleich

Gehe zu Seite:
wolkenschaf
12073 Beiträge
17.11.2014 13:46
Zitat von silbermarie:

Zitat von LaFlorecita:

Zitat von silbermarie:

Zitat von soev:

...


Und heute darf sie's nicht mehr, damit sie bloß nicht dem Klischee entspricht und damit alle Errungenschaften der vergangenen 46 Jahre kaputtmacht /Ironie off

Ich höre von den Frauen aus der Generation meiner Mutter oft, dass sie froh sind, dass sie damals nicht so viel arbeiten mussten wie die jungen Mütter heute.

Ich persönlich bin ja der Meinung, dass uns die vollzeitarbeitende Frau zwar offiziell als erstrebenswerte Errungenschaft der Emanzipation präsentiert wird, in Wahrheit aber wirtschaftspolitische Interessen dahinterstehen, weil man durch den demographischen Wandel auf die Arbeitskräfte der Frauen angewiesen ist.
Das Ganze dann als "die neue Frau von heute" darzubieten ist genau so eine Beschönigung der eigentlichen Interessen, wie die Behauptung, dass Krippen auf einmal was ganz Tolles sind, obwohl noch vor 20-30 Jahren jeder Pädagoge gepredigt hat, dass die ersten drei Lebensjahre eine extrem wichtige, entwicklungspsychologische Phase ist (Stichworte Urvertrauen, Bindungsfähigkeit/Bindungsängste, Verlustängste), in der man ein Kind keinesfalls aus der elterlichen Umgebung herausreißen sollte.
Und urplötzlich wird alles schöngeredet, weil sich die Interessen gewandelt haben.


Ich denke eher sie "darf" es nicht mehr, um den Lebensunterhalt heutzutage mitzufinanzieren .... jedenfalls wird es genug Familien geben, wo die Frau früh wieder arbeiten geht, weil sie es MUSS. Ist das so schwer denkbar ?!


Das gibt es auch, ABER... es hat zum Teil auch mit gehobenen Ansprüchen an den eigenen Lebensstandard zu tun.
Ich finde es sehr schön, dass wir meinem Kind heute mehr bieten können, als meine Geschwister und ich damals hatten - zum Beispiel, dass er ein eigenes Zimmer hat, auch wenn mal noch ein Geschwisterchen kommt. Dass wir beide ein Auto haben und dadurch auch er immer mobil sein kann.

Meine Brüder hatten beide zusammen ein Zimmer und haben in Stockbetten geschlafen. Ich hatte ein Extrazimmer, weil das einzige Mädchen
Aber es ging auch, in vielen anderen Familien war das auch so und niemand hat sich darüber einen Kopf gemacht.
Heute wäre das nahezu undenkbar.
Die Ansprüche sind einfach anders, und das meine ich auch gar nicht wertend.
Es ist halt nur fraglich, ob man wirklich angewiesen ist i.d.S. dass man anders nicht überleben kann, oder ob man angewiesen ist, um den hohen Standard aufrechterhalten zu können. Und ich denke, häufig geht es eher um Letzteres.


Aber wenn man einmal einen gewissen Lebensstandard erreicht hat, geht man nur sehr ungern auf ein niedrigeres Level zurück. (Auch wenn es natürlich nicht überlebenswichtig ist)
Putsch
26805 Beiträge
17.11.2014 13:46
Zitat von wolkenschaf:

Zitat von Putsch:

Zitat von silbermarie:

Zitat von Cookie88:

Wie sollen es arbeitende Eltern denn machen, ihre Kinder bis 3 zu haus zu lassen und mittags aus dem Kiga zu holen oder nicht in den Hort zu geben?


Wie hat man es denn früher gemacht?


Oft gar nicht.
Im Osten kam man früher mit 8 Wochen in die Krippe, spätestens mit einem Jahr. Alles andere war die Ausnahme. Also da wars früher nicht anders als heute. Eher könnte man sagen, da kamen die Kinder noch zeitiger in Betreuung.


Ich bin zwar auch ein Ostkind, hatte aber den Luxus, 3 Jahre mit meiner Mutter zuhause zu bleiben.
Meine Kinder sind trotzdem beide mit unter einem Jahr in die Kza gekommen, weil ich es so wollte bzw. weiter studieren (beim ersten Kind) und weiter arbeiten >(beim zweiten Kind) wollte.
Klar spielt der finanzielle Aspekt dabei eine wichtige Rolle, aber auch, dass ich mich nicht nur als Hausfrau und Mutter definiere. Ich gehe gern arbeiten und wenn ich nur zuhause sitze, fällt mir die Decke auf den Kopf.
Ich glaube nicht, dass das meinen Kindern schadet. Es heißt doch immer, glückliche Mutter gleich glückliche Kinder


Deinem letzten Satz kann ich ganz besonders beipflichten.
Unser kleinstes Wunder kommt im Januar mit knapp 13 Monaten in die Kita weil ich wieder arbeiten möchte. Ich denke nicht, dass ihr das schadet. Eher würde es ihr wohl schaden, mit einer Mama wie mir, die sich total unausgelastet fühlt, daheim zu sein.
Andersrum bin ich froh, dass es uns finanziell so gut geht, dass ich nur ein paar Stunden am Vormittag arbeiten gehen werde und die Kleine nach dem Mittagessen aus der Kita abholen kann.
Für uns ist das die optimale Mischung aus "direkt nach einem Jahr VZ Kita/Job" und "daheim bleiben"
cycilia
2324 Beiträge
17.11.2014 13:47
in meinen Augen fehlen oft die Möglichkeiten für einen gesunden Mittelweg. Je nach Berufsrichtung gibt es nicht genug .halbtagsstellen. Oft werden diese viel zu schlecht bezahlt. Oder Betriebe suchen nur Mitarbeiten für Teilzeitstellen zu Uhrzeiten, die für Familien nicht wirklich tragbar sind. In meinen Augen liegt da das Hauptproblem. Die meisten Mütter arbeiten nicht Vollzeit oder wollen es zumindest nicht.
wolkenschaf
12073 Beiträge
17.11.2014 13:48
Zitat von Putsch:

Zitat von wolkenschaf:

Zitat von Putsch:

Zitat von silbermarie:

...


Oft gar nicht.
Im Osten kam man früher mit 8 Wochen in die Krippe, spätestens mit einem Jahr. Alles andere war die Ausnahme. Also da wars früher nicht anders als heute. Eher könnte man sagen, da kamen die Kinder noch zeitiger in Betreuung.


Ich bin zwar auch ein Ostkind, hatte aber den Luxus, 3 Jahre mit meiner Mutter zuhause zu bleiben.
Meine Kinder sind trotzdem beide mit unter einem Jahr in die Kza gekommen, weil ich es so wollte bzw. weiter studieren (beim ersten Kind) und weiter arbeiten >(beim zweiten Kind) wollte.
Klar spielt der finanzielle Aspekt dabei eine wichtige Rolle, aber auch, dass ich mich nicht nur als Hausfrau und Mutter definiere. Ich gehe gern arbeiten und wenn ich nur zuhause sitze, fällt mir die Decke auf den Kopf.
Ich glaube nicht, dass das meinen Kindern schadet. Es heißt doch immer, glückliche Mutter gleich glückliche Kinder


Deinem letzten Satz kann ich ganz besonders beipflichten.
Unser kleinstes Wunder kommt im Januar mit knapp 13 Monaten in die Kita weil ich wieder arbeiten möchte. Ich denke nicht, dass ihr das schadet. Eher würde es ihr wohl schaden, mit einer Mama wie mir, die sich total unausgelastet fühlt, daheim zu sein.
Andersrum bin ich froh, dass es uns finanziell so gut geht, dass ich nur ein paar Stunden am Vormittag arbeiten gehen werde und die Kleine nach dem Mittagessen aus der Kita abholen kann.
Für uns ist das die optimale Mischung aus "direkt nach einem Jahr VZ Kita/Job" und "daheim bleiben"


ich arbeite auch "nur" Teilzeit
17.11.2014 13:49
Zitat von silbermarie:

Zitat von LaFlorecita:

Zitat von silbermarie:

Zitat von soev:

...


Und heute darf sie's nicht mehr, damit sie bloß nicht dem Klischee entspricht und damit alle Errungenschaften der vergangenen 46 Jahre kaputtmacht /Ironie off

Ich höre von den Frauen aus der Generation meiner Mutter oft, dass sie froh sind, dass sie damals nicht so viel arbeiten mussten wie die jungen Mütter heute.

Ich persönlich bin ja der Meinung, dass uns die vollzeitarbeitende Frau zwar offiziell als erstrebenswerte Errungenschaft der Emanzipation präsentiert wird, in Wahrheit aber wirtschaftspolitische Interessen dahinterstehen, weil man durch den demographischen Wandel auf die Arbeitskräfte der Frauen angewiesen ist.
Das Ganze dann als "die neue Frau von heute" darzubieten ist genau so eine Beschönigung der eigentlichen Interessen, wie die Behauptung, dass Krippen auf einmal was ganz Tolles sind, obwohl noch vor 20-30 Jahren jeder Pädagoge gepredigt hat, dass die ersten drei Lebensjahre eine extrem wichtige, entwicklungspsychologische Phase ist (Stichworte Urvertrauen, Bindungsfähigkeit/Bindungsängste, Verlustängste), in der man ein Kind keinesfalls aus der elterlichen Umgebung herausreißen sollte.
Und urplötzlich wird alles schöngeredet, weil sich die Interessen gewandelt haben.


Ich denke eher sie "darf" es nicht mehr, um den Lebensunterhalt heutzutage mitzufinanzieren .... jedenfalls wird es genug Familien geben, wo die Frau früh wieder arbeiten geht, weil sie es MUSS. Ist das so schwer denkbar ?!


Das gibt es auch, ABER... es hat zum Teil auch mit gehobenen Ansprüchen an den eigenen Lebensstandard zu tun.
Ich finde es sehr schön, dass wir meinem Kind heute mehr bieten können, als meine Geschwister und ich damals hatten - zum Beispiel, dass er ein eigenes Zimmer hat, auch wenn mal noch ein Geschwisterchen kommt. Dass wir beide ein Auto haben und dadurch auch er immer mobil sein kann.

Meine Brüder hatten beide zusammen ein Zimmer und haben in Stockbetten geschlafen. Ich hatte ein Extrazimmer, weil das einzige Mädchen
Aber es ging auch, in vielen anderen Familien war das auch so und niemand hat sich darüber einen Kopf gemacht.
Heute wäre das nahezu undenkbar.
Die Ansprüche sind einfach anders, und das meine ich auch gar nicht wertend.
Es ist halt nur fraglich, ob man wirklich angewiesen ist i.d.S. dass man anders nicht überleben kann, oder ob man angewiesen ist, um den hohen Standard aufrechterhalten zu können. Und ich denke, häufig geht es eher um Letzteres.


zum Fetten:
Viele Familien finden das halt genau so "schön" wie du, aber da funktioniert das nur, wenn beide arbeiten gehen .. der Anspruch ist wohl bei allen gleich, nur ist es für manche Familien schwerer zu erreichen / zu halten als für andere..

Und klar haben früher 3 oder 4 Kinder in einem Zimmer gelebt - aber ich glaube nicht, dass das rückblickend IRGEND EINES der Kinder toll fand oder es sich für seine Kinder auch so wünschen würde (sich ja eingeschlossen). Also für mich ist das (auf das Zimmer BSp. jetzt bezogen) definitiv kein überzogener Luxus. Und es gibt genug Familien, wo beide arbeiten müssen, um die "selbstverständlichen Dinge" zahlen zu können .. seien es Schulausflüge, gewünschte Hobbies etc.
Indira
13683 Beiträge
17.11.2014 13:50
ich bin 84 in der brd geboren und habe noch zwei jüngere geschwister.

meine kindheit war in etwa so wie du sie beschreibst marie.

im großenund ganzen wünsche ich es mir für meine kinder ähnlich und lebe es bisher auch so.

ich bin in der glücklichen lage nicht arbeiten zu müssen, machs aber gerne, bin immer nur 12 monate ganz zuhause geblieben.
enweder der papa oder die oma passen dann auf die kids auf.

den vorteil der heutigen zeit seh ich bei meinem großen.
er hat eine auditive wahrnehmungsstörung, heute gibts flächendeckend logo, ergo, physiotherapie... das hilft ihm ungemein sich annähernd altersentsprechend zu entwickeln.

das gab es früher nicht so in der form.

Honey1986
2285 Beiträge
17.11.2014 13:54
Ich bin aus dem selben Jahrgang wie du, in Baden- Württemberg geboren und aufgewachsen. Bei uns gab es sehr wohl Krabbelgruppen, Kinderturnen etc. dort war meine Mama mit mir auch, das weiß ich aus ihren Erzählungen.

Im Kindergarten war ich erst ab dem 3. Lebensjahr, allerdings nur aus einem einzigen Grund, meine Oma war damals Hausfrau und hatte Zeit mich zu hüten, sodass meine Mama arbeiten gehen konnte, was dringend nötig war um zu überleben.

Soziale Kontakte habe ich mir selbst gesucht, als ich alt genug war um alleine raus zu gehen.

Der Spielplatz war kein Ort zum Rauchen, sondern zum spielen, geraucht wurde heimlich im Feld

Soviel zu meiner Kindheit.

Nun zur Kindheit meines Sohnes:

Ja, mein Sohn hat feste Termine, die ich ihm "aufzwinge" nicht damit ER soziale Kontakte knüpft, was mit 11 Monaten ja auch absolut Banane ist, sondern dass ICH Menschen kennenlerne mit gleichen Interessen, dass wir mal zuhause raus kommen und Abwechslung habe.

Wir waren beim Babyturnen, woraus wundervolle Freundschaften für mich entstanden sind, wir waren beim Babyschwimmen und treffen uns einmal die Woche mit den Mädels und Kids aus dem Geburtsvorbereitungskurs.

Ich werde zu gegebener Zeit meinen Sohn seine Freunde sehr wohl selbst wählen lassen und ihn auch nicht auf Schritt und Tritt begleiten. Er wird seine Hobbys frei wählen dürfen und seine Freizeit selbst gestalten.

Allerdings ist er jetzt noch zu klein dafür und muss einfach tun, was Mami möchte.

Mein Kind wird nicht vor seinem 3. Geb. in den KiGa gehen, sofern das finanziell weiterhin so hinhaut wie jetzt, diesen Luxus können sich nicht alle leisten, das ist mir klar. Meine Mama ist mit gerade Mal 50 Jahren eine mitten im Berufsleben stehende Frau, die mein Kind nicht hüten kann, nur damit ich arbeiten gehen kann.

Mehr fällt mir gerade nicht mehr ein
17.11.2014 13:55
Zitat von Primadonna:

Ich habe eine ähnliche Kindheit erlebt wie du, Mariechen. Bin Jahrgang 1988 und bin eher ländlich aufgewachsen.

Es gab zwar eine Gruppe für u3 Kinder aber ich glaube das waren vielleicht 3 oder 4 Kinder.

Wir waren Nachmittags immer zusammen unterwegs, in Wäldern, Wiesen, Felder....ganz besonders in Erinnerung sind mir die guten alten Maisfelder geblieben. Ich weiß nicht wie oft der Bauer uns den Hund auf den Hals gehetzt hat

Jede Mutter hat irgendwie im Dorf dafür gesorgt, das aus uns was wird. Wir sind zusammen in den Kindergarten, Grund- und Realschule gegangen.

Den Spielplatz kannte ich ebenfalls nur als geheimen Rauchort....

Wenn ihr 10min habt, schaut euch das an....ich habe tränen gelacht....



Nun sind wir im Mai wieder aus der Stadt aufs Land gezogen, damit unser Sohn und auch unsere Tochter ähnlich aufwachsen können.


Ich musste jetzt so lachen bei "... weil der Boden aus Lava war" Genau diesen Schwachsinn haben wir auch immer gespielt

Zum fett Markierten: Ich weiß nicht, ob ich dich jetzt richtig verstehe, aber wenn ja - das ist auch so eine Sache, die heute anders ist, als früher.
Früher haben auch fremde Leute, Mütter von anderen Kindern mit uns geschimpft und sie durften das auch und bekamen von unseren Eltern auch meistens noch Recht dafür
Heute dürfte sich das keiner mehr erlauben, mit einem Kind zu schimpfen, das nicht das eigene ist. Da gehen ja viele gleich auf die Barrikaden
17.11.2014 13:55
Mal ein ein denanstoß zur Erziehung in der Ehemaligen DDR,die kann als Vorbild nicht genommen werden,der Hintergrund der ganzen ach so tollen Betreuung liegt einer Staatserziehung zu grunde

für die ,die es nicht wissen oder mal lesen wollen
http://www.zeit.de/online/2006/31/kindergarten-kon zepte-ddr
zartbitter
46787 Beiträge
17.11.2014 13:56
Hmmmmm... Ich bin 30 Jahre und war damals auch beim babyschwimmen
Unser Sohn wird mit 2 oder 3 (je nach reife) in die Krippe/Kiga kommen, definitiv nur vormittags.
Ich hab mit ihm babyschwimmen gemacht und wir machen pekip.
Wir leben auf dem Land, er wird also viel draußen toben können...
Ne, bis auf überholte Meinungen bezüglich Ernährung etc. hat sich für mich nicht viel geändert.
17.11.2014 13:57
Zitat von Aurora40:

Mal ein ein denanstoß zur Erziehung in der Ehemaligen DDR,die kann als Vorbild nicht genommen werden,der Hintergrund der ganzen ach so tollen Betreuung liegt einer Staatserziehung zu grunde

für die ,die es nicht wissen oder mal lesen wollen
http://www.zeit.de/online/2006/31/kindergarten-kon zepte-ddr


Ich hab ganz vergessen,ich bin Baujahr 73 somit hab ich dieses ganze sehr nah mitbekommen und den waren Hintergrund auch verstanden und nein ich will nie wieder sowas die DDR erleben.
17.11.2014 13:57
Zitat von silbermarie:

Zitat von Primadonna:

Ich habe eine ähnliche Kindheit erlebt wie du, Mariechen. Bin Jahrgang 1988 und bin eher ländlich aufgewachsen.

Es gab zwar eine Gruppe für u3 Kinder aber ich glaube das waren vielleicht 3 oder 4 Kinder.

Wir waren Nachmittags immer zusammen unterwegs, in Wäldern, Wiesen, Felder....ganz besonders in Erinnerung sind mir die guten alten Maisfelder geblieben. Ich weiß nicht wie oft der Bauer uns den Hund auf den Hals gehetzt hat

Jede Mutter hat irgendwie im Dorf dafür gesorgt, das aus uns was wird. Wir sind zusammen in den Kindergarten, Grund- und Realschule gegangen.

Den Spielplatz kannte ich ebenfalls nur als geheimen Rauchort....

Wenn ihr 10min habt, schaut euch das an....ich habe tränen gelacht....



Nun sind wir im Mai wieder aus der Stadt aufs Land gezogen, damit unser Sohn und auch unsere Tochter ähnlich aufwachsen können.


Ich musste jetzt so lachen bei "... weil der Boden aus Lava war" Genau diesen Schwachsinn haben wir auch immer gespielt

Zum fett Markierten: Ich weiß nicht, ob ich dich jetzt richtig verstehe, aber wenn ja - das ist auch so eine Sache, die heute anders ist, als früher.
Früher haben auch fremde Leute, Mütter von anderen Kindern mit uns geschimpft und sie durften das auch und bekamen von unseren Eltern auch meistens noch Recht dafür
Heute dürfte sich das keiner mehr erlauben, mit einem Kind zu schimpfen, das nicht das eigene ist. Da gehen ja viele gleich auf die Barrikaden


Wenn wir irgendwo bei anderen waren und wir haben Mist gemacht, gab das eine Runde Anschiss für alle. Die "coolen" Eltern haben es dann dabei beruhen lassen, aber wenn du bei den falschen warst, gabs direkt den Anruf zu Hause....ui ui ui....
zartbitter
46787 Beiträge
17.11.2014 13:57
Zitat von silbermarie:

Zitat von Cookie88:

Wie sollen es arbeitende Eltern denn machen, ihre Kinder bis 3 zu haus zu lassen und mittags aus dem Kiga zu holen oder nicht in den Hort zu geben?


Wie hat man es denn früher gemacht?

Da hat das Gehalt vom Mann noch oft rausgereicht
17.11.2014 14:01
Zitat von zartbitter:

Zitat von silbermarie:

Zitat von Cookie88:

Wie sollen es arbeitende Eltern denn machen, ihre Kinder bis 3 zu haus zu lassen und mittags aus dem Kiga zu holen oder nicht in den Hort zu geben?


Wie hat man es denn früher gemacht?

Da hat das Gehalt vom Mann noch oft rausgereicht


Nachdem ich in diesem anderen Thread gelesen habe, mit wie wenig Geld hier viele Mädels teilweise (nach eigenen Angaben) problemlos wirtschaften/auskommen, bleibe ich erstmal bei meiner These, dass die meisten Männergehälter auch heute noch ausreichen würden, aber eben die Ansprüche allgemein gestiegen sind.
17.11.2014 14:02
Zitat von soev:

Zitat von silbermarie:

Zitat von Cookie88:

Wie sollen es arbeitende Eltern denn machen, ihre Kinder bis 3 zu haus zu lassen und mittags aus dem Kiga zu holen oder nicht in den Hort zu geben?


Wie hat man es denn früher gemacht?


Da war die Frau aufgrund der alten Rollenbilder zu Hause.

... und weil das Geld menschenfreundlicher verteilt war, was dieses Modell auch realisierbar gemacht hat.
Heute kam auf DKultur Radio ein sehr interessanter Kommentar anlässlich des "Geburtstags" von Hartz IV. Die Reallöhne im Vergleich zur Entwicklung der Ausgaben sind drastisch gesunken seit den 90er Jahren, die Erwartungen dagegen sind leicht gestiegen. Hätte ich so nie vermutet.
Wir können uns heute tatsächlich weniger leisten. Das spiegelt uns nicht nur die "Konsumlust" vor.
Gehe zu Seite:
  • Dieses Thema wurde 8 mal gemerkt