Schaffen wirs einmal ohne streit? thema abtreibung...
10.08.2012 01:22
Zitat von AS_85:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Mausi88:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Mausi88:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Ich schreib mir jetzt mal wirklich alles von der Seele,was mir zu diesem Thema darauf brennt.
1.Eine Abtreibung ist für mich Mord.Hat jemand von euch schonmal ein Video angeschaut,wo man sehen kann wie eine Abtreibung vonstatten geht...Ein LEBEN was im werden ist,wird einfach so "abgesaugt"..Mal Bilder angeschaut von abgetriebenen Föten??Mensch,wie kann man den nur so verbohrt sein,das ist doch ein LEBEWESEN dessen HERZ schon schlägt.Ich habe das Gefühl,in der heutigen Zeit muss einfach alles nur noch perfekt sein.Haus,Auto,2 Kinder,Jedes Jahr Urlaub...Wenn da nun noch ein Kind dazukommen will,muss es Weg(übertrieben gesagt)..Was wäre so schlimm daran,für dieses Kind vielleicht nur noch jedes 2.Jahr in den Urlaub zu fahren,für dieses Kind vielleicht auf das eigene Instrument für Sohn/Tochter zu verzichten(auch da würde sich irgendein Weg finden,zum beispiel vielleicht ein leih oder günstiges gebrauchtes Instrument)..Jedes Kind hat seinen eigenen Charakter,und bereichert somit die Familie.Und ganz nebenbei hab ich es oft erlebt,das grade bei Familien wo nicht soviel Geld vorhanden ist,am meisten zusammengehalten wird.
Ich finde es nicht blauäugig zusagen,okay wir nehmen das jetzt so an,das z.b trotz guter Verhütung uns dieses Kind geschickt wurde,und für alles Weitere wird sich schon ein Weg finden.
Keiner sagt, daß das ne schöne Sache ist. Und das andere könnte ich ja durchaus so stehen lassen, wenn Du nicht anderen jedes andere Wahlrecht absprichst. Wenn es für Dich so ist, dann ist es doch o.k., aber für andere Menschen stellen sich Situationen anders dar. Wer gibt einen das Recht, diese zu verurteilen?!
Und ... ich reite gern drauf rum ... ich find es total daneben, wenn man wie Du es ja geschrieben hast: Abtreibung in Fällen von Vergewaltigung als Nonsense betitelst. Das ist hartherzig und grausam. Und irgendwo paßt das nicht: du schreibst ständig von Liebe und Annahme, aber einer Frau das in so einer Situation zu verwehren ist das glatte Gegenteil.
Für mich ist Abtreibung einfach eine ganz große Sünde.Ich muss sagen,ich habe auch im ersten Moment wo es hier im Abtreibung ging,nicht daran gedacht das es auch Frauen gibt die durch eine Vergewaltigung schwanger werden.Aber auch da finde ich,sollte man nicht gleich pauschal zu der Frau sagen,lass das Kind wegmachen,sondern ihr auch erstmal Hilfen anbieten,das Kind zu bekommen. Eine schlimme Tat also die Vergewaltigung,kann durch eine andere schlimme Tat,die Abtreibung,in keinster Weise gesühnt werden. Und vielleicht kommt die Frau ja auch durch ihre neue Aufgabe als Mutter auf viel bessere Gedanken...Sie sieht:Ich habe zwar etwas furchtbares erlebt,die Vergewaltigung,aber mir ist auch etwas großartiges geschenkt worden(das Kind).
Ganz allgemein finde ich,also wenn eine Frau nicht durch eine Vergewaltigung schwanger wird,das Abtreibungen einfach schon viel zu sehr gesellschaftlich respektiert werden und das kann einfach nicht sein.Finde es sollte viel mehr,auch in der Öffentlichkeit,darauf aufmerksam gemacht werden,das es die allerletzte möglichkeit sein sollte,und das wichtigste das dabei ein kommendes menschenleben umgebracht,unwiederbringlich ausgelöscht wird.
Ich für meinen Teil möchte nicht,das mein Kind oder Kinder in einer Gesellschaft aufwächst,in der so etwas mehr respektiert wird als Behinderte
Was für ein verquerer Gedanke ... Eine Vergewaltigung sühnen? Wir haben schonn die gleiche Vorstellung, daß ein Opfer nie schuld an einer Abtreibung trägt, oder? Und das andere: ich glaube, Du hast überhaupt keine Ahnung, was eine Vergewaltigung mit der Betroffenen anstellt ... Wir hatten ja gestern schon einige Sachen dazu geschrieben. Du hast so ein Buch gelesen, wo die Frau das konnte. Beschäftige Dich vielleicht mal mehr damit wie es den Frauen damit danach geht und wie schwer es ist wieder auf die Beine zu kommen und nen normalen Alltag zu leben, ohne daß man zusätzlich noch ständig daran erinnert wird, weil man die Frucht davon im Leib trägt. Die meisten werden keine zusätzlichen "Aufgaben" wie Du es siehst gebrauchen können. Gestern wurde ja auch angesprochen, daß z.B. wenn das Baby dem Täter ähnlich sieht, daß die Mutter triggern kann, immer und immer wieder ... das führt zu Flashbacks, das kann zur Retraumatisierung führen. Ich nehme Dich da als extrem naiv wahr.
Nicht für jeden liegt in jeder Situation das Seelenheil in einem Kind. Du verschließt die Augen davor, daß es ne Menge Kinder gibt, die nicht gewollt sind, nicht geliebt werden, ignoriert werden ...
Und ich bin froh, daß es erlaubt ist, weil das den Frauen eine Wahl läßt, weil eine Frau auf sich und ihre Situation schauen kann. Sie muß sich beraten lassen und dann kann sie entscheiden und niemand anderes hat dann das Recht über ihre Situation zu urteilen. Weil letztendlich ist das so wunderbar leicht, aber man muß ja dann selbst nie mit den Konsequenzen leben.
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ich krieg nur keine Reaktion ...... obwohl ich reg mich dann immer so doll auf
Naja, wenn man nichts drauf weiß.![]()
Was ich dazu noch sagen wollte:Wenn die Frau wirklich merkt,okay,mit dem Kind geht es nicht,gibt es doch immer noch die Möglichkeit,das sie es in liebevolle Hände gibt.
O.k. ... dann noch mal ... auch wenn mir das grad nicht wirklich recht ist. Ich habe z.B. Missbrauch erlebt. Jegliche Form von Berührung im Genitalbereich triggert mich massiv und beschafft mir sehr nette Flashbacks, die ich nicht händeln kann. Wir (Therapeuten und ich) suchen seit Jahren nach Mitteln, das in den Griff zu bekommen, aber das wird noch dauern. Und jetzt erkläre mir, wie ich eine Schwangerschaft überstehen soll ... Wie eine Geburt ... Jedes Opfer ist anders, aber Trigger die Flashbacks verursachen gibt es für fast jede ... und Kindsbewegungen von einem Kind, daß durch die Vergewaltigung entstanden ist, sind predestiniert ein Trigger zu sein. Bei Flashbacks erlebt man übrigens das Geschehene noch mal und zwar in der Form, daß man nicht weiß, daß das Vergangenheit ist. Es findet genau dann noch mal statt. Sollte man also nicht unbedingt forcieren. Ständige Flashbacks sind auch total kontraproduktiv, um psychisch wieder Stabilität zu bekommen. Aber das ist Dir sicherlich alles bekannt und bewußt, während Du solche Aussagen triffst, daß Frauen nach einer Vergewaltigung ihr Kind austragen sollen.
Das ist wirklich hart![]()
Fühl dich gedrückt, hoffe du hast die Kraft um das zu überstehen bzw. damit zu leben.![]()
Zu den Aspekten die du genannt hast kommen ja auch noch Umwelteinflüsse hinzu.. ich stell mir vor wie mich jeder auf die SS ansprechen würde, mich fragen würde was es für ein Geschlecht hat, ob ich schon einen Namen weiß, ob sich der Papa freut.......
So fragen werden doch in der SS immer gestellt sogar wenn man nur beim Bäcker Brötchen holt.
Ich glaube ich könnte das nicht aushalten.![]()
Danke Dir
... Ich hab es gut getroffen, mit nem sehr liebevollen und verständnisvollen Partner, sehr guten Freunden und engagierten Therapeuten ... irgendwann wird da der Knoten hoffentlich platzen Aber das andere, was Du noch schreibst, das habe ich ja total ausgeblendet, aber klar, das kommt auch noch dazu ... Schrecklich. um so mehr einem einfällt, um so grausamer wird das Ganze
10.08.2012 01:23
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von SarahBS1982:
Mich würde interessieren, wie ihr das bei Frauen mit Behinderung seht...
Sollten sie denn abtreiben dürfen?
Oder sollte ihnen mit Rücksicht auf das Baby im Bauch eher zur Abtreibung geraten werden?
Inwieweit würdet ihr da hinsichtlich der Art/Schwere der Behinderung Unterschiede machen?
habe nochmal ein bisschen umformuliert.
Boah ... das ist richtig schwierig .. Ich erlaube mir da kein Urteil. Ich kenne mich zu wenig aus über die unterschiedlichen Formen von Behinderung, noch wie momentan da wirklich der Stand ist hinsichtlich adäquater Unterstützung. Ich meine, erstmal muß die Betroffene erstmal schwanger werden. Werden z.B. geistig behinderte Frauen schwanger und haben danach überhaupt kein Verständnis dafür, was da passiert, gibt es Fälle, wo die Mutter dann nie eigentlich eine Mutter-Kind-Beziehung hat ... Ich finde das richtig schwierig. ... Und man kann doch dann auch schlecht sagen: he, trag mal aus und dann nehmen wir das Kind weg und geben es zur Adoption ... das ist letztendlich ein stückweit für mich - aus Sicht der Mutter - das Gleiche ... man entscheidet über ihren Kopf und nimmt das Kind weg ...
schwierig!
Was denkst Du denn? was ist Deine sichtweise?
Ich habe die gleichen Zweifel und Bedenken wie Du und fühle mich hinsichtlich der Fragestellung mehr als verunsichert.
Aber prinzipiell würde ich einer Frau mit Behinderung die gleichen Rechte zusprechen wie allen anderen Frauen auch. Also die freie Entscheidung darüber, ob sie das Kind austragen möchte oder nicht.
Ich denke dabei an meine schwerbehinderte Schwester. Sie weiß, was Verhütung ist und möchte auf keinen Fall schwanger werden. Falls es doch passieren sollte, will sie definitiv abtreiben.
Aber :
sie will abtreiben, weil ihr meine Eltern über Jahre hinweg eingeredet haben, dass sie es eh nie schaffen würde ein Kind großzuziehen. Wie hier jedoch schon gesagt wurde, steht sie ja nicht alleine da! Es gibt Betreuungshilfen und Familie (also mich).
Ich würde ihr zutrauen, eine liebende Mama zu werden, die vor allem auch gerne Hilfe annimmt (was man ja von manch anderen unbelehrbaren nicht behinderten Damen nicht behaupten kann).
In dem Fall würde ich Deiner Schwester von Herzen wünschen, daß es Menschen um sie rum gibt, die sie bestärken. Sie entscheidet ja dann nicht wirklich aus freiem Willen heraus, sondern ihr wurde so lange etwas eingeredet, daß sie es selbst glaubt. Das finde ich total traurig. Da kann man echt nur hoffen, daß es da aufmerksame Betreuer gibt und Du scheinst da ja auch ne andere Sicht haben, die dann zu ihr durchdringen und ihr Mut machen ...
Das wäre nur möglich, wenn sie mit Bekanntwerden der Schwangerschaft den Kontakt zu meinen Eltern vollständig abbricht. Wenn ich bedenke, wie ich wegen meiner Schwangerschaft von denen angefeindet werde.![]()
Aber auch das ist ein ganz anderes Thema. Bis auf diese Bemerkung dazu:
ich lass mich doch von meinen Eltern nicht zur Abtreibung drängen!![]()
Ich denke aber das ist auch ein Problem,das viele zur Abtreibung gedrängt werden,auch von Eltern,grade Junge Mädchen.Auch von Aspekt den ich nicht im geringsten nachvollziehen kann....Klar,die wollen alle das ihre Töchter am besten studieren,karrierre machen,das dicke geld verdienen..Aber wenn doch nunmal ein Baby dazwischenkommt??Es heißst ja nicht,das man gleich zum Hartz Fall wird...Dann wird eben alles nen Nummer kleiner...Aber wegen sowas bringt man doch keinen Menschen um....
10.08.2012 01:25
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von SarahBS1982:
Mich würde interessieren, wie ihr das bei Frauen mit Behinderung seht...
Sollten sie denn abtreiben dürfen?
Oder sollte ihnen mit Rücksicht auf das Baby im Bauch eher zur Abtreibung geraten werden?
Inwieweit würdet ihr da hinsichtlich der Art/Schwere der Behinderung Unterschiede machen?
habe nochmal ein bisschen umformuliert.
Boah ... das ist richtig schwierig .. Ich erlaube mir da kein Urteil. Ich kenne mich zu wenig aus über die unterschiedlichen Formen von Behinderung, noch wie momentan da wirklich der Stand ist hinsichtlich adäquater Unterstützung. Ich meine, erstmal muß die Betroffene erstmal schwanger werden. Werden z.B. geistig behinderte Frauen schwanger und haben danach überhaupt kein Verständnis dafür, was da passiert, gibt es Fälle, wo die Mutter dann nie eigentlich eine Mutter-Kind-Beziehung hat ... Ich finde das richtig schwierig. ... Und man kann doch dann auch schlecht sagen: he, trag mal aus und dann nehmen wir das Kind weg und geben es zur Adoption ... das ist letztendlich ein stückweit für mich - aus Sicht der Mutter - das Gleiche ... man entscheidet über ihren Kopf und nimmt das Kind weg ...
schwierig!
Was denkst Du denn? was ist Deine sichtweise?
Ich habe die gleichen Zweifel und Bedenken wie Du und fühle mich hinsichtlich der Fragestellung mehr als verunsichert.
Aber prinzipiell würde ich einer Frau mit Behinderung die gleichen Rechte zusprechen wie allen anderen Frauen auch. Also die freie Entscheidung darüber, ob sie das Kind austragen möchte oder nicht.
Ich denke dabei an meine schwerbehinderte Schwester. Sie weiß, was Verhütung ist und möchte auf keinen Fall schwanger werden. Falls es doch passieren sollte, will sie definitiv abtreiben.
Aber :
sie will abtreiben, weil ihr meine Eltern über Jahre hinweg eingeredet haben, dass sie es eh nie schaffen würde ein Kind großzuziehen. Wie hier jedoch schon gesagt wurde, steht sie ja nicht alleine da! Es gibt Betreuungshilfen und Familie (also mich).
Ich würde ihr zutrauen, eine liebende Mama zu werden, die vor allem auch gerne Hilfe annimmt (was man ja von manch anderen unbelehrbaren nicht behinderten Damen nicht behaupten kann).
In dem Fall würde ich Deiner Schwester von Herzen wünschen, daß es Menschen um sie rum gibt, die sie bestärken. Sie entscheidet ja dann nicht wirklich aus freiem Willen heraus, sondern ihr wurde so lange etwas eingeredet, daß sie es selbst glaubt. Das finde ich total traurig. Da kann man echt nur hoffen, daß es da aufmerksame Betreuer gibt und Du scheinst da ja auch ne andere Sicht haben, die dann zu ihr durchdringen und ihr Mut machen ...
Das wäre nur möglich, wenn sie mit Bekanntwerden der Schwangerschaft den Kontakt zu meinen Eltern vollständig abbricht. Wenn ich bedenke, wie ich wegen meiner Schwangerschaft von denen angefeindet werde.![]()
Aber auch das ist ein ganz anderes Thema. Bis auf diese Bemerkung dazu:
ich lass mich doch von meinen Eltern nicht zur Abtreibung drängen!![]()
Das ist sehr heftig. Ich kenne das auch von meiner Mutter. Sie ist total dagegen, daß wir mal Kinder bekommen (kann sie gern sein, geht sie nämlich rein gar nichts an) ...
Aber Deine Schwester wird da ja auch leichter beeinflußbar sein, oder? Und dann so Kontaktabbruch, das ist ja nicht gerade einfach.
Weißt Du, warum Deine Eltern da so drauf sind?
10.08.2012 01:28
Zitat von Vreni85:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von SarahBS1982:
Mich würde interessieren, wie ihr das bei Frauen mit Behinderung seht...
Sollten sie denn abtreiben dürfen?
Oder sollte ihnen mit Rücksicht auf das Baby im Bauch eher zur Abtreibung geraten werden?
Inwieweit würdet ihr da hinsichtlich der Art/Schwere der Behinderung Unterschiede machen?
habe nochmal ein bisschen umformuliert.
Boah ... das ist richtig schwierig .. Ich erlaube mir da kein Urteil. Ich kenne mich zu wenig aus über die unterschiedlichen Formen von Behinderung, noch wie momentan da wirklich der Stand ist hinsichtlich adäquater Unterstützung. Ich meine, erstmal muß die Betroffene erstmal schwanger werden. Werden z.B. geistig behinderte Frauen schwanger und haben danach überhaupt kein Verständnis dafür, was da passiert, gibt es Fälle, wo die Mutter dann nie eigentlich eine Mutter-Kind-Beziehung hat ... Ich finde das richtig schwierig. ... Und man kann doch dann auch schlecht sagen: he, trag mal aus und dann nehmen wir das Kind weg und geben es zur Adoption ... das ist letztendlich ein stückweit für mich - aus Sicht der Mutter - das Gleiche ... man entscheidet über ihren Kopf und nimmt das Kind weg ...
schwierig!
Was denkst Du denn? was ist Deine sichtweise?
Ich habe die gleichen Zweifel und Bedenken wie Du und fühle mich hinsichtlich der Fragestellung mehr als verunsichert.
Aber prinzipiell würde ich einer Frau mit Behinderung die gleichen Rechte zusprechen wie allen anderen Frauen auch. Also die freie Entscheidung darüber, ob sie das Kind austragen möchte oder nicht.
Ich denke dabei an meine schwerbehinderte Schwester. Sie weiß, was Verhütung ist und möchte auf keinen Fall schwanger werden. Falls es doch passieren sollte, will sie definitiv abtreiben.
Aber :
sie will abtreiben, weil ihr meine Eltern über Jahre hinweg eingeredet haben, dass sie es eh nie schaffen würde ein Kind großzuziehen. Wie hier jedoch schon gesagt wurde, steht sie ja nicht alleine da! Es gibt Betreuungshilfen und Familie (also mich).
Ich würde ihr zutrauen, eine liebende Mama zu werden, die vor allem auch gerne Hilfe annimmt (was man ja von manch anderen unbelehrbaren nicht behinderten Damen nicht behaupten kann).
In dem Fall würde ich Deiner Schwester von Herzen wünschen, daß es Menschen um sie rum gibt, die sie bestärken. Sie entscheidet ja dann nicht wirklich aus freiem Willen heraus, sondern ihr wurde so lange etwas eingeredet, daß sie es selbst glaubt. Das finde ich total traurig. Da kann man echt nur hoffen, daß es da aufmerksame Betreuer gibt und Du scheinst da ja auch ne andere Sicht haben, die dann zu ihr durchdringen und ihr Mut machen ...
Das wäre nur möglich, wenn sie mit Bekanntwerden der Schwangerschaft den Kontakt zu meinen Eltern vollständig abbricht. Wenn ich bedenke, wie ich wegen meiner Schwangerschaft von denen angefeindet werde.![]()
Aber auch das ist ein ganz anderes Thema. Bis auf diese Bemerkung dazu:
ich lass mich doch von meinen Eltern nicht zur Abtreibung drängen!![]()
Ich denke aber das ist auch ein Problem,das viele zur Abtreibung gedrängt werden,auch von Eltern,grade Junge Mädchen.Auch von Aspekt den ich nicht im geringsten nachvollziehen kann....Klar,die wollen alle das ihre Töchter am besten studieren,karrierre machen,das dicke geld verdienen..Aber wenn doch nunmal ein Baby dazwischenkommt??Es heißst ja nicht,das man gleich zum Hartz Fall wird...Dann wird eben alles nen Nummer kleiner...Aber wegen sowas bringt man doch keinen Menschen um....
Gibts mit Sicherheit! Ich werde allerdings dieses Jahr 30, habe eine abgeschlossene Ausbildung, war eine Weile selbständig und studiere nun. Ich bin in einer langjährigen Partnerschaft mit einem Mann, den sie wahrscheinlich nicht mögen. In meinem Fall liegt es also eher an der Verschrobenheit meiner Eltern als daran, dass sie sich "für ihre Tochter das Beste wünschen"... was auch immer das heißen mag
10.08.2012 01:30
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Vreni85:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von SarahBS1982:
Mich würde interessieren, wie ihr das bei Frauen mit Behinderung seht...
Sollten sie denn abtreiben dürfen?
Oder sollte ihnen mit Rücksicht auf das Baby im Bauch eher zur Abtreibung geraten werden?
Inwieweit würdet ihr da hinsichtlich der Art/Schwere der Behinderung Unterschiede machen?
habe nochmal ein bisschen umformuliert.
Boah ... das ist richtig schwierig .. Ich erlaube mir da kein Urteil. Ich kenne mich zu wenig aus über die unterschiedlichen Formen von Behinderung, noch wie momentan da wirklich der Stand ist hinsichtlich adäquater Unterstützung. Ich meine, erstmal muß die Betroffene erstmal schwanger werden. Werden z.B. geistig behinderte Frauen schwanger und haben danach überhaupt kein Verständnis dafür, was da passiert, gibt es Fälle, wo die Mutter dann nie eigentlich eine Mutter-Kind-Beziehung hat ... Ich finde das richtig schwierig. ... Und man kann doch dann auch schlecht sagen: he, trag mal aus und dann nehmen wir das Kind weg und geben es zur Adoption ... das ist letztendlich ein stückweit für mich - aus Sicht der Mutter - das Gleiche ... man entscheidet über ihren Kopf und nimmt das Kind weg ...
schwierig!
Was denkst Du denn? was ist Deine sichtweise?
Ich habe die gleichen Zweifel und Bedenken wie Du und fühle mich hinsichtlich der Fragestellung mehr als verunsichert.
Aber prinzipiell würde ich einer Frau mit Behinderung die gleichen Rechte zusprechen wie allen anderen Frauen auch. Also die freie Entscheidung darüber, ob sie das Kind austragen möchte oder nicht.
Ich denke dabei an meine schwerbehinderte Schwester. Sie weiß, was Verhütung ist und möchte auf keinen Fall schwanger werden. Falls es doch passieren sollte, will sie definitiv abtreiben.
Aber :
sie will abtreiben, weil ihr meine Eltern über Jahre hinweg eingeredet haben, dass sie es eh nie schaffen würde ein Kind großzuziehen. Wie hier jedoch schon gesagt wurde, steht sie ja nicht alleine da! Es gibt Betreuungshilfen und Familie (also mich).
Ich würde ihr zutrauen, eine liebende Mama zu werden, die vor allem auch gerne Hilfe annimmt (was man ja von manch anderen unbelehrbaren nicht behinderten Damen nicht behaupten kann).
In dem Fall würde ich Deiner Schwester von Herzen wünschen, daß es Menschen um sie rum gibt, die sie bestärken. Sie entscheidet ja dann nicht wirklich aus freiem Willen heraus, sondern ihr wurde so lange etwas eingeredet, daß sie es selbst glaubt. Das finde ich total traurig. Da kann man echt nur hoffen, daß es da aufmerksame Betreuer gibt und Du scheinst da ja auch ne andere Sicht haben, die dann zu ihr durchdringen und ihr Mut machen ...
Das wäre nur möglich, wenn sie mit Bekanntwerden der Schwangerschaft den Kontakt zu meinen Eltern vollständig abbricht. Wenn ich bedenke, wie ich wegen meiner Schwangerschaft von denen angefeindet werde.![]()
Aber auch das ist ein ganz anderes Thema. Bis auf diese Bemerkung dazu:
ich lass mich doch von meinen Eltern nicht zur Abtreibung drängen!![]()
Ich denke aber das ist auch ein Problem,das viele zur Abtreibung gedrängt werden,auch von Eltern,grade Junge Mädchen.Auch von Aspekt den ich nicht im geringsten nachvollziehen kann....Klar,die wollen alle das ihre Töchter am besten studieren,karrierre machen,das dicke geld verdienen..Aber wenn doch nunmal ein Baby dazwischenkommt??Es heißst ja nicht,das man gleich zum Hartz Fall wird...Dann wird eben alles nen Nummer kleiner...Aber wegen sowas bringt man doch keinen Menschen um....
Gibts mit Sicherheit! Ich werde allerdings dieses Jahr 30, habe eine abgeschlossene Ausbildung, war eine Weile selbständig und studiere nun. Ich bin in einer langjährigen Partnerschaft mit einem Mann, den sie wahrscheinlich nicht mögen. In meinem Fall liegt es also eher an der Verschrobenheit meiner Eltern als daran, dass sie sich "für ihre Tochter das Beste wünschen"... was auch immer das heißen mag![]()
Ich kanns halt einfach nicht am rande nachvollziehen,wie menschen so denken können ,so nach dem Motto"Da wirds halt weg gemacht und das leben geht weiter".Das ist mit einem gesunden Menschenverstand nicht nachvollziehbar.Sollte ich mal irgendwann eine Tochter haben,und die würde schwanger werden,selbst wenn sie erst 16 oder 17 wäre,ich würd sie beknien,das sie das Kind bekommt.Und wenn ich es großziehen müsste...alles besser als abtreibung!
10.08.2012 01:32
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von SarahBS1982:
Mich würde interessieren, wie ihr das bei Frauen mit Behinderung seht...
Sollten sie denn abtreiben dürfen?
Oder sollte ihnen mit Rücksicht auf das Baby im Bauch eher zur Abtreibung geraten werden?
Inwieweit würdet ihr da hinsichtlich der Art/Schwere der Behinderung Unterschiede machen?
habe nochmal ein bisschen umformuliert.
Boah ... das ist richtig schwierig .. Ich erlaube mir da kein Urteil. Ich kenne mich zu wenig aus über die unterschiedlichen Formen von Behinderung, noch wie momentan da wirklich der Stand ist hinsichtlich adäquater Unterstützung. Ich meine, erstmal muß die Betroffene erstmal schwanger werden. Werden z.B. geistig behinderte Frauen schwanger und haben danach überhaupt kein Verständnis dafür, was da passiert, gibt es Fälle, wo die Mutter dann nie eigentlich eine Mutter-Kind-Beziehung hat ... Ich finde das richtig schwierig. ... Und man kann doch dann auch schlecht sagen: he, trag mal aus und dann nehmen wir das Kind weg und geben es zur Adoption ... das ist letztendlich ein stückweit für mich - aus Sicht der Mutter - das Gleiche ... man entscheidet über ihren Kopf und nimmt das Kind weg ...
schwierig!
Was denkst Du denn? was ist Deine sichtweise?
Ich habe die gleichen Zweifel und Bedenken wie Du und fühle mich hinsichtlich der Fragestellung mehr als verunsichert.
Aber prinzipiell würde ich einer Frau mit Behinderung die gleichen Rechte zusprechen wie allen anderen Frauen auch. Also die freie Entscheidung darüber, ob sie das Kind austragen möchte oder nicht.
Ich denke dabei an meine schwerbehinderte Schwester. Sie weiß, was Verhütung ist und möchte auf keinen Fall schwanger werden. Falls es doch passieren sollte, will sie definitiv abtreiben.
Aber :
sie will abtreiben, weil ihr meine Eltern über Jahre hinweg eingeredet haben, dass sie es eh nie schaffen würde ein Kind großzuziehen. Wie hier jedoch schon gesagt wurde, steht sie ja nicht alleine da! Es gibt Betreuungshilfen und Familie (also mich).
Ich würde ihr zutrauen, eine liebende Mama zu werden, die vor allem auch gerne Hilfe annimmt (was man ja von manch anderen unbelehrbaren nicht behinderten Damen nicht behaupten kann).
In dem Fall würde ich Deiner Schwester von Herzen wünschen, daß es Menschen um sie rum gibt, die sie bestärken. Sie entscheidet ja dann nicht wirklich aus freiem Willen heraus, sondern ihr wurde so lange etwas eingeredet, daß sie es selbst glaubt. Das finde ich total traurig. Da kann man echt nur hoffen, daß es da aufmerksame Betreuer gibt und Du scheinst da ja auch ne andere Sicht haben, die dann zu ihr durchdringen und ihr Mut machen ...
Das wäre nur möglich, wenn sie mit Bekanntwerden der Schwangerschaft den Kontakt zu meinen Eltern vollständig abbricht. Wenn ich bedenke, wie ich wegen meiner Schwangerschaft von denen angefeindet werde.![]()
Aber auch das ist ein ganz anderes Thema. Bis auf diese Bemerkung dazu:
ich lass mich doch von meinen Eltern nicht zur Abtreibung drängen!![]()
Das ist sehr heftig. Ich kenne das auch von meiner Mutter. Sie ist total dagegen, daß wir mal Kinder bekommen (kann sie gern sein, geht sie nämlich rein gar nichts an) ...
Aber Deine Schwester wird da ja auch leichter beeinflußbar sein, oder? Und dann so Kontaktabbruch, das ist ja nicht gerade einfach.
Weißt Du, warum Deine Eltern da so drauf sind?
Meine Schwester ist adoptiert und wird den Kontakt zu meinen Eltern nicht abbrechen, weil sie den Kontakt zu ihrer leiblichen Mutter schon nicht hat. Sie wird nicht ein "zweites Mal" auf ihre Eltern verzichten wollen.
Meine Eltern sind beide alt und krank. Sie sind verschroben (früher waren sie mal offene und tolerante Leute) und haben keinerlei Planungskompetenz oder Flexibilität mehr.
Mir ist das auch total egal, ob sie mein Kind ablehnen oder nicht. Aber im Endeffekt ist es so, dass es ihr erstes (und vielleicht einziges) Enkelkind ist. Sie verbauen sich damit selber das Großeltern-sein!
10.08.2012 01:38
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Mausi88:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Mausi88:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Ich schreib mir jetzt mal wirklich alles von der Seele,was mir zu diesem Thema darauf brennt.
1.Eine Abtreibung ist für mich Mord.Hat jemand von euch schonmal ein Video angeschaut,wo man sehen kann wie eine Abtreibung vonstatten geht...Ein LEBEN was im werden ist,wird einfach so "abgesaugt"..Mal Bilder angeschaut von abgetriebenen Föten??Mensch,wie kann man den nur so verbohrt sein,das ist doch ein LEBEWESEN dessen HERZ schon schlägt.Ich habe das Gefühl,in der heutigen Zeit muss einfach alles nur noch perfekt sein.Haus,Auto,2 Kinder,Jedes Jahr Urlaub...Wenn da nun noch ein Kind dazukommen will,muss es Weg(übertrieben gesagt)..Was wäre so schlimm daran,für dieses Kind vielleicht nur noch jedes 2.Jahr in den Urlaub zu fahren,für dieses Kind vielleicht auf das eigene Instrument für Sohn/Tochter zu verzichten(auch da würde sich irgendein Weg finden,zum beispiel vielleicht ein leih oder günstiges gebrauchtes Instrument)..Jedes Kind hat seinen eigenen Charakter,und bereichert somit die Familie.Und ganz nebenbei hab ich es oft erlebt,das grade bei Familien wo nicht soviel Geld vorhanden ist,am meisten zusammengehalten wird.
Ich finde es nicht blauäugig zusagen,okay wir nehmen das jetzt so an,das z.b trotz guter Verhütung uns dieses Kind geschickt wurde,und für alles Weitere wird sich schon ein Weg finden.
Keiner sagt, daß das ne schöne Sache ist. Und das andere könnte ich ja durchaus so stehen lassen, wenn Du nicht anderen jedes andere Wahlrecht absprichst. Wenn es für Dich so ist, dann ist es doch o.k., aber für andere Menschen stellen sich Situationen anders dar. Wer gibt einen das Recht, diese zu verurteilen?!
Und ... ich reite gern drauf rum ... ich find es total daneben, wenn man wie Du es ja geschrieben hast: Abtreibung in Fällen von Vergewaltigung als Nonsense betitelst. Das ist hartherzig und grausam. Und irgendwo paßt das nicht: du schreibst ständig von Liebe und Annahme, aber einer Frau das in so einer Situation zu verwehren ist das glatte Gegenteil.
Für mich ist Abtreibung einfach eine ganz große Sünde.Ich muss sagen,ich habe auch im ersten Moment wo es hier im Abtreibung ging,nicht daran gedacht das es auch Frauen gibt die durch eine Vergewaltigung schwanger werden.Aber auch da finde ich,sollte man nicht gleich pauschal zu der Frau sagen,lass das Kind wegmachen,sondern ihr auch erstmal Hilfen anbieten,das Kind zu bekommen. Eine schlimme Tat also die Vergewaltigung,kann durch eine andere schlimme Tat,die Abtreibung,in keinster Weise gesühnt werden. Und vielleicht kommt die Frau ja auch durch ihre neue Aufgabe als Mutter auf viel bessere Gedanken...Sie sieht:Ich habe zwar etwas furchtbares erlebt,die Vergewaltigung,aber mir ist auch etwas großartiges geschenkt worden(das Kind).
Ganz allgemein finde ich,also wenn eine Frau nicht durch eine Vergewaltigung schwanger wird,das Abtreibungen einfach schon viel zu sehr gesellschaftlich respektiert werden und das kann einfach nicht sein.Finde es sollte viel mehr,auch in der Öffentlichkeit,darauf aufmerksam gemacht werden,das es die allerletzte möglichkeit sein sollte,und das wichtigste das dabei ein kommendes menschenleben umgebracht,unwiederbringlich ausgelöscht wird.
Ich für meinen Teil möchte nicht,das mein Kind oder Kinder in einer Gesellschaft aufwächst,in der so etwas mehr respektiert wird als Behinderte
Was für ein verquerer Gedanke ... Eine Vergewaltigung sühnen? Wir haben schonn die gleiche Vorstellung, daß ein Opfer nie schuld an einer Abtreibung trägt, oder? Und das andere: ich glaube, Du hast überhaupt keine Ahnung, was eine Vergewaltigung mit der Betroffenen anstellt ... Wir hatten ja gestern schon einige Sachen dazu geschrieben. Du hast so ein Buch gelesen, wo die Frau das konnte. Beschäftige Dich vielleicht mal mehr damit wie es den Frauen damit danach geht und wie schwer es ist wieder auf die Beine zu kommen und nen normalen Alltag zu leben, ohne daß man zusätzlich noch ständig daran erinnert wird, weil man die Frucht davon im Leib trägt. Die meisten werden keine zusätzlichen "Aufgaben" wie Du es siehst gebrauchen können. Gestern wurde ja auch angesprochen, daß z.B. wenn das Baby dem Täter ähnlich sieht, daß die Mutter triggern kann, immer und immer wieder ... das führt zu Flashbacks, das kann zur Retraumatisierung führen. Ich nehme Dich da als extrem naiv wahr.
Nicht für jeden liegt in jeder Situation das Seelenheil in einem Kind. Du verschließt die Augen davor, daß es ne Menge Kinder gibt, die nicht gewollt sind, nicht geliebt werden, ignoriert werden ...
Und ich bin froh, daß es erlaubt ist, weil das den Frauen eine Wahl läßt, weil eine Frau auf sich und ihre Situation schauen kann. Sie muß sich beraten lassen und dann kann sie entscheiden und niemand anderes hat dann das Recht über ihre Situation zu urteilen. Weil letztendlich ist das so wunderbar leicht, aber man muß ja dann selbst nie mit den Konsequenzen leben.
![]()
![]()
ich krieg nur keine Reaktion ...... obwohl ich reg mich dann immer so doll auf
Naja, wenn man nichts drauf weiß.![]()
Was ich dazu noch sagen wollte:Wenn die Frau wirklich merkt,okay,mit dem Kind geht es nicht,gibt es doch immer noch die Möglichkeit,das sie es in liebevolle Hände gibt.
O.k. ... dann noch mal ... auch wenn mir das grad nicht wirklich recht ist. Ich habe z.B. Missbrauch erlebt. Jegliche Form von Berührung im Genitalbereich triggert mich massiv und beschafft mir sehr nette Flashbacks, die ich nicht händeln kann. Wir (Therapeuten und ich) suchen seit Jahren nach Mitteln, das in den Griff zu bekommen, aber das wird noch dauern. Und jetzt erkläre mir, wie ich eine Schwangerschaft überstehen soll ... Wie eine Geburt ... Jedes Opfer ist anders, aber Trigger die Flashbacks verursachen gibt es für fast jede ... und Kindsbewegungen von einem Kind, daß durch die Vergewaltigung entstanden ist, sind predestiniert ein Trigger zu sein. Bei Flashbacks erlebt man übrigens das Geschehene noch mal und zwar in der Form, daß man nicht weiß, daß das Vergangenheit ist. Es findet genau dann noch mal statt. Sollte man also nicht unbedingt forcieren. Ständige Flashbacks sind auch total kontraproduktiv, um psychisch wieder Stabilität zu bekommen. Aber das ist Dir sicherlich alles bekannt und bewußt, während Du solche Aussagen triffst, daß Frauen nach einer Vergewaltigung ihr Kind austragen sollen.
Ich kenne mich zwar-gottlob-nicht mit Vergewaltigung aus,wohl aber mit schweren Depressionen/psychischen Problemen.Auch sie kann man überwinden...Man kann so vieles im Leben schaffen...
Und ich glaube nicht,das ne Abtreibung einer vergewaltigten Frau so dolle hilft...oder meinst du,weil sie den vater des kindes hasst,wird sie nie an das Kind denken´?wird sie nie denken,mein Kind hätte jetzt in dem Zeitraum Geburtstag,mein Kind wäre jetzt so und so alt...
Ich weiß,das so etwas u.a.auch schwere Depressionen auslösen kann.
Depressionen sind schlimm. Ich kenne Depressionen gut genug aus eigener Erfahrung. Aber eine Depression erlebt zu haben ist was ganz anderes als eine Vergewaltigung, auch wenn Depressionen eine Folgeerscheinung sein können ...
Man kann natürlich über eine Vergewaltigung hinwegkommen, aber das dauert und nicht alle schaffen das. Und mir persönlich reicht es mit den reinen Folgen einer Vergewaltigung leben zu müssen ohne daß da ein Kind gezeugt wurde. Und ich kämpfe seit vielen Jahren.
Sorry, aber das was Du gerade geschrieben hast, zeigt wie wenig Du davon weißt. Und wenn man von etwas keine Ahnung hat, dann hat man nciht über Menschen zu richten, die damit leben müssen.
Zum Schwangersein gehören ständige Untersuchungen, während der Geburt hat man oft/ständig Hände im genitalbereich: ich krieg da solche panikattacken, hänge in Flashbacks fest ... Es ist nicht machbar. Wir haben deshalb kein Kind, um vielleicht noch mal deutlich zu machen, wie stark der Einfluß ist, obwohl wir uns so sehr eins wünschen ... Aber niemals hätte ich eines haben wollen, von denjenigen, die mir das angetan hätten. Nein ... und da ich mittlerweile eine Menge betroffener Frauen kenne und weiß, daß ich damit nicht allein bin, sag ich: eine Frau muß eine Wahl haben. Wer sich das zutraut: bitte, aber für den Rest darf es dann bitte der Notausgang (sprich Abtreibung) sein.
10.08.2012 01:45
Puh, es ist schon spät und ich denke, ich werde jetzt ins Bett gehen, bevor sich das Thema zu sehr ins Unterbewusstsein reinfrisst.
Schon jetzt denke ich daran, wie verkrampft ich immer auf dem Stuhl beim Gyn sitze. Wie sehr ich Hases Hand bei der Untersuchung drücke. Wie ich die Augen kneife, wie ich den Reflex, die Beine plötzlich zusammenzudrücken unterdrücken muss. Wie schmerzhaft das Einführen des vaginalen US ist. Wie ich die Tränen manchmal zurückhalte. Wie ich es schwer genießen kann, mein liebes kleines Baby auf dem Bildschirm zu sehen, weil meine Aufmerksamkeit instinktiv auf das gerichtet ist, was da unten passiert.
Inzwischen wird der US nicht mehr vaginal gemacht, sondern auf'm Bauch.
Aber ich fürchte mich bereits vor den Untersuchungen des Muttermundes in ein paar Wochen...
Schon jetzt denke ich daran, wie verkrampft ich immer auf dem Stuhl beim Gyn sitze. Wie sehr ich Hases Hand bei der Untersuchung drücke. Wie ich die Augen kneife, wie ich den Reflex, die Beine plötzlich zusammenzudrücken unterdrücken muss. Wie schmerzhaft das Einführen des vaginalen US ist. Wie ich die Tränen manchmal zurückhalte. Wie ich es schwer genießen kann, mein liebes kleines Baby auf dem Bildschirm zu sehen, weil meine Aufmerksamkeit instinktiv auf das gerichtet ist, was da unten passiert.
Inzwischen wird der US nicht mehr vaginal gemacht, sondern auf'm Bauch.
Aber ich fürchte mich bereits vor den Untersuchungen des Muttermundes in ein paar Wochen...
10.08.2012 01:49
Zitat von SarahBS1982:
Puh, es ist schon spät und ich denke, ich werde jetzt ins Bett gehen, bevor sich das Thema zu sehr ins Unterbewusstsein reinfrisst.
Schon jetzt denke ich daran, wie verkrampft ich immer auf dem Stuhl beim Gyn sitze. Wie sehr ich Hases Hand bei der Untersuchung drücke. Wie ich die Augen kneife, wie ich den Reflex, die Beine plötzlich zusammenzudrücken unterdrücken muss. Wie schmerzhaft das Einführen des vaginalen US ist. Wie ich die Tränen manchmal zurückhalte. Wie ich es schwer genießen kann, mein liebes kleines Baby auf dem Bildschirm zu sehen, weil meine Aufmerksamkeit instinktiv auf das gerichtet ist, was da unten passiert.
Inzwischen wird der US nicht mehr vaginal gemacht, sondern auf'm Bauch.
Aber ich fürchte mich bereits vor den Untersuchungen des Muttermundes in ein paar Wochen...
Dann mach bitte jetzt den Rechner aus ... Ich kann das sehr gut verstehen. Wie sieht Dein notfallkoffer aus? Funktioniert der?
Und jetzt ab ins Bett, versuch zu entspannen und das Thema aus dem Kopf rauszukriegen. Ist ja dann nicht gerade hilfreich für Dich in Deiner Situation. Aber ich kann das total gut verstehen.
Gute Nacht.
10.08.2012 01:57
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von SarahBS1982:
Puh, es ist schon spät und ich denke, ich werde jetzt ins Bett gehen, bevor sich das Thema zu sehr ins Unterbewusstsein reinfrisst.
Schon jetzt denke ich daran, wie verkrampft ich immer auf dem Stuhl beim Gyn sitze. Wie sehr ich Hases Hand bei der Untersuchung drücke. Wie ich die Augen kneife, wie ich den Reflex, die Beine plötzlich zusammenzudrücken unterdrücken muss. Wie schmerzhaft das Einführen des vaginalen US ist. Wie ich die Tränen manchmal zurückhalte. Wie ich es schwer genießen kann, mein liebes kleines Baby auf dem Bildschirm zu sehen, weil meine Aufmerksamkeit instinktiv auf das gerichtet ist, was da unten passiert.
Inzwischen wird der US nicht mehr vaginal gemacht, sondern auf'm Bauch.
Aber ich fürchte mich bereits vor den Untersuchungen des Muttermundes in ein paar Wochen...
Dann mach bitte jetzt den Rechner aus ... Ich kann das sehr gut verstehen. Wie sieht Dein notfallkoffer aus? Funktioniert der?
Und jetzt ab ins Bett, versuch zu entspannen und das Thema aus dem Kopf rauszukriegen. Ist ja dann nicht gerade hilfreich für Dich in Deiner Situation. Aber ich kann das total gut verstehen.
Gute Nacht.
Mein Notfallkoffer, den ich vor 8 Jahren mal mit Unterstützung "bestückt" habe, ist heute nicht mehr gültig. Es hat sich einfach zuviel verändert. Ich brauche z. B. das Gummiband zum Schnippen schon lange nicht mehr.
Aber ich habe Hase. Und ich habe meine Hunde.
Und - so doof es klingen mag - ich habe meine Hörbücher. Sämtliche Folgen von Asterix und Obelix, Ich-einfach unverbesserlich, ...
Die werden zum Einschlafen angestellt. Aber mach Dir keinen Kopf, mir geht es gut. Ich habe inzwischen Abstand dazu.
Es gab einen Schlüsselmoment, der bei mir die Kehrtwende ausgelöst hat. Und ich wünsche Dir, dass bei Dir der - wie Du vorhin geschrieben hast - Knoten auch bald platzt!
10.08.2012 07:07
Zitat von Sandee:da kommt es aber auch darauf an,wie der weitere werdegang des kindes ist... kommt das kind nach der geburt in eine liebevolle adoptionsfamilie,wird es das mit sicherheit denken und der leiblichen mutter dankbar sein.... gibt die mutter das kind aber doch nicht weg und behandelt es kalt und herzlos,oder wird dann kind im heim aufwachsen,immer in der hoffnung,das es irgendwann eine richtige familie hat etc pp,dann wird es vllt so psychisch angegriffen sein,das es eben nicht grosse freudensprünge macht.... Ich kenne viele problemkinder,die eltern versorgen die kinder zwar,aber da ist keine liebe zu spüren,kein netter umgang...aus diesen problemkindern werden meisst problemteenager,problemerwachsene... entweder sind sie später nicht in der lage beziehungen zu anderen menschen zu entwickeln,also isolieren sie sich komplett ,oder sie werden sogar straffällig,damit sie endlich mal beachtet werden..
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von SpieloReloaded:
Zitat von Littleme091012:
Zitat von SpieloReloaded:und die mutter kannste dann einweisen... andre freuen sich übers baby...
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Littleme091012:
Zitat von Vreni85:ja aber es könnte sicher nich jede frau man kann nicht immer alle frauen über einen kamm scheren... nehme man mal an die frau hat die hölle durchgemacht deswegen und MUSS nun auch noch ein kind bekommen und immer dran erinnert werden was ihr angetan wurde und wer ihr das angetan hat, dann stelle man sich v or das kind sieht dem vater auch noch ziemlich ähnlich seine augen etc und sie müsste damit leben.... man muss auch mal an die frau denken.....
Zitat von Littleme091012:
Zitat von Vreni85:also müsste eine frau die vergewaltigt wurde das kind austragen??? wenn das nich seelische grausamkeit ist
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Littleme091012:
ich denke wir können froh sein das es die option gibt, natürlich nicht als verhütungsmethode sondern als letzten weg den man geht wenn man ungewollt schwanger ist und sich das leben mit einem kind grad nicht vorstellen kann aus welchen gründen auch immer. ich möchte nicht wissen wieviele frauen illegal abtreiben würden und wer weiss in welch dubiosen praxen oder wieviele babies noch tot gefunden würden dürfte man nicht abtreiben.... man muss doch ehrlich sagen manchen babies hätte es besser getan die mütter hätten sich zu beginn dagegen entschieden und nicht erst nach der geburt oder nach 1-2 jahren.... mag sich hart abhören aber leider ist es so....
Ich wäre eigentlich für ein Abtreibungsverbot, weiß aber das es nicht durchsetzbar ist aufgrund dessen das dann wie früher einige Frauen illegal abtreiben und vielleicht dabei sterben würden.Für mich persönlich gilt aber ein Verbot-einfach ein moralisches.Und ja,ich war schonmal in so einer Situation,dachte mal mit 18 ich wäre schwanger und hätte damals keinen Vater für das Kind gehabt(One Night Stand) aber an ne Abtreibung hab ich trotzdem in den 2 wochen ungewissheit damals keine Sekunde gedacht,sondern nur daran wie es am besten alles gehen könnte-und ich weiß,es wäre gegangen,auch ohne als Hartz Fall zu enden![]()
Noch mal: und das gilt für Dich ohne Einschränkung?
Einschränkung wäre für mich nur 2..
1.Die Mutter ist so schwer krank,das sie durch eine weitergehende Schwangerschaft und Geburt sterben würde..
2.das Kind ist so schwer krank,das es überhaupt nichts vom Leben hätte nur vegetieren würde...
alles andere...nonsens
bin der überzeugung das man sein kind trotzdem lieben würde...hab mal ein buch gelesen,spielte sich allerdings nicht in der heutigen zeit ab(aber auf wahrer basis),da wurde auch eine frau vergewaltigt und bekam ein Kind und hat das trotzdem geliebt...
Oh das gibt nette Flashbacks ... was im schlimmsten Fall eine Retraumatisierung bedeutet, psychische Instabilität.
Viele Frauen (nicht alle) erleiden danach eine Posttraumatische Belastungsstörung, haben Angststörungen, Schlafstörungen, Flashbacks, können vielleicht nicht mehr vor die Tür gehen ... befinden sich im absoluten Ausnahmezustand ... Und denen mutet man gegen ihren Willen eine Schwangerschaft dann noch zu und die Geburt ... Hammer! Ich finde so eine Denkweise einfach nur grausam.
Aber immerhin lebt das Kind. Ist doch wurscht, unter welchen Umständen.
Und später die Erkenntnis, man ist das Kind eines Vergewaltigers und die Mutter ist eine Verrückte. Aber egal, man lebt.
Naja ... um präziser zu werden: das Kind eines Vergewaltigers und eine Mutter, die aufgrund der Tat des Vaters "verrückt" wurde ...
Man definiert sich selbst aber doch nicht nur über wer oder wie die Eltern waren,oder?Vielleicht denkt so ein Kind das aus so einer Sache entstanden ist: Wow und trotzdem hat meiner Mutter mir die Chance gegeben zu leben!
10.08.2012 07:16
Zitat von Mausi88:IN D ist es geldlich gesehen ja nunmal so,das man ohne was zu tun,welches bekommt... man bekommt H4,hier n zuschuss,da geld für erstausstattung... also rein geldlich gesehen,MUSS man hier nicht abtreiben... aber liebe sandee,wie soll es deiner meinung nach in einem land funktionieren,wo es eben keine sozialgelder gibt?
Zitat von Sandee:
Was ich in dem zitierten Teil gemeint habe war das man nicht unbedingt sagen kann das Kinder wenn sie erfahren aus einer Vergewaltigung entstanden zu sein unter der die Mutter noch leidet denke sie wären schuld an allem oder die Ausgeburt des Teufels oder so.
Und nein,ich würde mir nie anmaßen missbrauchten Frauen und Mädchen zu untersagen ihre eigenen Entscheidungen in so einer Situation zu treffen.Warum auch?
Nur bei so Sachen wie,Zeit, Geld und völliger Planlosigkeit,da finde ich Abtreibungen fraglich.
Warum denn?![]()
Ich mein um Kinder durchzubringen braucht man nunmal Geld und wenn keines da ist, was soll man machen?Rauskacken geht ja leider nicht.
![]()
10.08.2012 07:23
Zitat von Vreni85:tun wir das nicht alle tag täglich? wir essen fleisch ,trinken milch, essen eier,essen käse... etc... solltest du veganerin sein,dann (aber auch nur dann) ist es ok,diesen satz zu schreiben (den von mir markierten)...ansonsten eher nicht...
Zitat von Mausi88:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Sandee:
Was ich in dem zitierten Teil gemeint habe war das man nicht unbedingt sagen kann das Kinder wenn sie erfahren aus einer Vergewaltigung entstanden zu sein unter der die Mutter noch leidet denke sie wären schuld an allem oder die Ausgeburt des Teufels oder so.
Und nein,ich würde mir nie anmaßen missbrauchten Frauen und Mädchen zu untersagen ihre eigenen Entscheidungen in so einer Situation zu treffen.Warum auch?
Nur bei so Sachen wie,Zeit,Geld und völliger Planlosigkeit,da finde ich Abtreibungen fraglich.
Abtreibungen nur weil es anders einfacher wäre,das geht einfach garnicht. Das ist eine ganz,ganz Große Sünden
Sagt wer?
Man Greift in ganz erheblicher Weise in einen natürlichen Ablauf ein .Man überlege mal...Dieser "Klumpen" den man da durch einen ja wiederlichen Ablauf wegmachen lässt und der im Mülllandet könnte mal ein Mensch werden,der vielleicht in seinem Leben auch etwas ganz großes vollbringt.Und ich meine es hat doch alles im Leben seinen Sinn,grade wenn man verhütet und es geht schief,dann will doch das Kind scheinbar unbedingt zu einem Kommen.Das Leben ist ein ganz großes Wunder,und da sollten wir Menschen uns nicht erlauben drüber zu richten..
hinzu kommt,es wird immer in einen natürlichen ablauf eingegriffen... totkranke werden behandelt,aber eig wäre es der natürliche ablauf,wenn dieser mensch stirbt... das könnt ich jetzt noch ewig so weiterspinnen...aber ich denke du weist auf was ich hinaus will
10.08.2012 08:14
Zitat von CrazyMya:
Zitat von Mausi88:IN D ist es geldlich gesehen ja nunmal so,das man ohne was zu tun,welches bekommt... man bekommt H4,hier n zuschuss,da geld für erstausstattung... also rein geldlich gesehen,MUSS man hier nicht abtreiben... aber liebe sandee,wie soll es deiner meinung nach in einem land funktionieren,wo es eben keine sozialgelder gibt?
Zitat von Sandee:
Was ich in dem zitierten Teil gemeint habe war das man nicht unbedingt sagen kann das Kinder wenn sie erfahren aus einer Vergewaltigung entstanden zu sein unter der die Mutter noch leidet denke sie wären schuld an allem oder die Ausgeburt des Teufels oder so.
Und nein,ich würde mir nie anmaßen missbrauchten Frauen und Mädchen zu untersagen ihre eigenen Entscheidungen in so einer Situation zu treffen.Warum auch?
Nur bei so Sachen wie,Zeit, Geld und völliger Planlosigkeit,da finde ich Abtreibungen fraglich.
Warum denn?![]()
Ich mein um Kinder durchzubringen braucht man nunmal Geld und wenn keines da ist, was soll man machen?Rauskacken geht ja leider nicht.
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Wollen wir dieses Thema jetzt echt auf die ganze Welt ausbreiten?
Ich habe über Deutschland geredet....ansonsten müsste man hier doch viel zu viele Facetten bedenken und besprechen.
Aber in den USA,z.B.,gibt es für die Mütter auch Hilfe....auch wenn es immer anders behauptet wird.Es ist anders al hier,aber so wie ich es kenne bekommen die monatlich Hilfe bei der Miete und foodstamps,das bedeutet eine EC-Karte die mit Geld aufgeladen ist das nur für Lebensmittel und Babybedarf benutzt werden kann.
Aber sc hwieriger ist es natürlich dennoch.
Aber ehrlichgesagt,nur weil du jetzt bi zu dem pot gelesen hast und meinst dir ne Meinung über meinen tandpunkt bilden zu können liegst du falch und musst,wenn du das willst,noch ein wenig weiter lesen.
Ich gebe nur zu Bedenken das eine Schwangerschaft,die man doch soooo wenig will das man sie ansonten beenden würde,verhinderbar ist und zwar 99,9999% wenn man alle Vorkehrungen trifft ,doppelt verhütet.Ich habe auch nur zu Bedenken gegeben das man mit dem Thema nicht zu leichtläufig umgehen darf,wenn man sich tatsächlich vorallem aus wirtschaftlichen Gründen gegen ein Baby entscheidet.Es gibt tatsächlich viele staatl Überbrückungshilfen und irgendwie ist es traurig das sich in solchen Fällen die eigene Familie voll rausfällt.
Also meine Mutter hat mir mit 16 mal aus dem nicht gesagt,sollte ich jemals schwanger werden solle ich bitte nicht abtreiben,sie wäre in so einer Situation immer da.Ich finde das schön.
Nun gut,zum Schluss jetzt nochmal ich kann und will niemandem verbieten einen Schwangerschaftsabbruch vornehmen zu lassen ABER ich finde Frauen müssen manchmal echt mehr im Voraus denken.
Fälle wie behinderte Schwangere oder Schwangerschaft durch Vergewaltigung will ich ehrlichgesagt garnicht beurteilen.
Der Satz von vorher mit dem :'wow,und trotzdem hat mir meine mutter die chance gegeben zu leben' war darauf gemünzt das hier einige meinten ein kind das so entstanden ist würde eines tages denken:scheiße,mein vater ist ein vergewaltiger und meine mutter manisch depressiv weil sie mich austragen musste.
10.08.2012 08:51
Zitat von Seramonchen:
Zitat von zartbitter:
Zitat von Vreni85:
Genauso abzutreiben weil der Partner sich villt verpisst hat!PFUI kann ich nur sagen...Heutzutage sind doch Alleinerziehende wirklich nicht mehr geächtet oder sonstwas...Es gibt soviele Männer,die Frauen heiraten die aus früheren Beziehungen Kinder haben....Und es gibt hilfen...Und auch,wenn ich eigentlich absolut dagegen bin aber das muss ich jetzt mal loswerden
LIEBER HARTZEN ALS ABTREIBEN !!!!!!!
kommt ganz drauf an....
achja - zum thema kinder aus früherer beziehung - ICH könnt mir nicht vorstellen, mit einem mann zusammen zu sein, der ein kind mit ner anderen hat. und ich bin mir sicher, dass es auch für meinen freund ein K.O. grund gewesen wär, wenn ich schon ein kind gehabt hätte.
Echt? Find ich hart. Man kann doch Gefühle nicht unterdrücken, nur weil der andere bereits ein Vorleben hat. Find ich ziemlich oberflächlich![]()
naja, ich hatte zum glück nie so nen fall, dass ich mich in jemanden verliebt hätte, der schon ein kind hatte... ok, einer war dabei, aber er hat lediglich für sein kind bezahlt und hatte weder zur mutter noch zum kind kontakt.
ich mein man lernt sich ja erst kennen... und ich weiss nicht, ob ich mich überhaupt weiter drauf einlassen würd, wenn der mann ein kind hätte. naja, hoffentlich werd ich mir diese frage nie stellen müssen, aktueller stand - ich hab meinen mann fürs leben an meiner seite und so soll es bleiben
ich sag ja nur, dass ichs mir theoretisch nicht vorstellen könnte und eben davon ausgehe, dass ers auch nicht wollen würde.
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.Ich habe das Gefühl,in der heutigen Zeit muss einfach alles nur noch perfekt sein.Haus,Auto,2 Kinder,Jedes Jahr Urlaub...Wenn da nun noch ein Kind dazukommen will,muss es Weg(übertrieben gesagt)..Was wäre so schlimm daran,für dieses Kind vielleicht nur noch jedes 2.Jahr in den Urlaub zu fahren,für dieses Kind vielleicht auf das eigene Instrument für Sohn/Tochter zu verzichten(auch da würde sich irgendein Weg finden,zum beispiel vielleicht ein leih oder günstiges gebrauchtes Instrument)..Jedes Kind hat seinen eigenen Charakter,und bereichert somit die Familie.Und ganz nebenbei hab ich es oft erlebt,das grade bei Familien wo nicht soviel Geld vorhanden ist,am meisten zusammengehalten wird.


).



