Schaffen wirs einmal ohne streit? thema abtreibung...
10.08.2012 00:58
Zitat von Vreni85:
Zitat von Mausi88:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Mausi88:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Ich schreib mir jetzt mal wirklich alles von der Seele,was mir zu diesem Thema darauf brennt.
1.Eine Abtreibung ist für mich Mord.Hat jemand von euch schonmal ein Video angeschaut,wo man sehen kann wie eine Abtreibung vonstatten geht...Ein LEBEN was im werden ist,wird einfach so "abgesaugt"..Mal Bilder angeschaut von abgetriebenen Föten??Mensch,wie kann man den nur so verbohrt sein,das ist doch ein LEBEWESEN dessen HERZ schon schlägt.Ich habe das Gefühl,in der heutigen Zeit muss einfach alles nur noch perfekt sein.Haus,Auto,2 Kinder,Jedes Jahr Urlaub...Wenn da nun noch ein Kind dazukommen will,muss es Weg(übertrieben gesagt)..Was wäre so schlimm daran,für dieses Kind vielleicht nur noch jedes 2.Jahr in den Urlaub zu fahren,für dieses Kind vielleicht auf das eigene Instrument für Sohn/Tochter zu verzichten(auch da würde sich irgendein Weg finden,zum beispiel vielleicht ein leih oder günstiges gebrauchtes Instrument)..Jedes Kind hat seinen eigenen Charakter,und bereichert somit die Familie.Und ganz nebenbei hab ich es oft erlebt,das grade bei Familien wo nicht soviel Geld vorhanden ist,am meisten zusammengehalten wird.
Ich finde es nicht blauäugig zusagen,okay wir nehmen das jetzt so an,das z.b trotz guter Verhütung uns dieses Kind geschickt wurde,und für alles Weitere wird sich schon ein Weg finden.
Keiner sagt, daß das ne schöne Sache ist. Und das andere könnte ich ja durchaus so stehen lassen, wenn Du nicht anderen jedes andere Wahlrecht absprichst. Wenn es für Dich so ist, dann ist es doch o.k., aber für andere Menschen stellen sich Situationen anders dar. Wer gibt einen das Recht, diese zu verurteilen?!
Und ... ich reite gern drauf rum ... ich find es total daneben, wenn man wie Du es ja geschrieben hast: Abtreibung in Fällen von Vergewaltigung als Nonsense betitelst. Das ist hartherzig und grausam. Und irgendwo paßt das nicht: du schreibst ständig von Liebe und Annahme, aber einer Frau das in so einer Situation zu verwehren ist das glatte Gegenteil.
Für mich ist Abtreibung einfach eine ganz große Sünde.Ich muss sagen,ich habe auch im ersten Moment wo es hier im Abtreibung ging,nicht daran gedacht das es auch Frauen gibt die durch eine Vergewaltigung schwanger werden.Aber auch da finde ich,sollte man nicht gleich pauschal zu der Frau sagen,lass das Kind wegmachen,sondern ihr auch erstmal Hilfen anbieten,das Kind zu bekommen. Eine schlimme Tat also die Vergewaltigung,kann durch eine andere schlimme Tat,die Abtreibung,in keinster Weise gesühnt werden. Und vielleicht kommt die Frau ja auch durch ihre neue Aufgabe als Mutter auf viel bessere Gedanken...Sie sieht:Ich habe zwar etwas furchtbares erlebt,die Vergewaltigung,aber mir ist auch etwas großartiges geschenkt worden(das Kind).
Ganz allgemein finde ich,also wenn eine Frau nicht durch eine Vergewaltigung schwanger wird,das Abtreibungen einfach schon viel zu sehr gesellschaftlich respektiert werden und das kann einfach nicht sein.Finde es sollte viel mehr,auch in der Öffentlichkeit,darauf aufmerksam gemacht werden,das es die allerletzte möglichkeit sein sollte,und das wichtigste das dabei ein kommendes menschenleben umgebracht,unwiederbringlich ausgelöscht wird.
Ich für meinen Teil möchte nicht,das mein Kind oder Kinder in einer Gesellschaft aufwächst,in der so etwas mehr respektiert wird als Behinderte
Was für ein verquerer Gedanke ... Eine Vergewaltigung sühnen? Wir haben schonn die gleiche Vorstellung, daß ein Opfer nie schuld an einer Abtreibung trägt, oder? Und das andere: ich glaube, Du hast überhaupt keine Ahnung, was eine Vergewaltigung mit der Betroffenen anstellt ... Wir hatten ja gestern schon einige Sachen dazu geschrieben. Du hast so ein Buch gelesen, wo die Frau das konnte. Beschäftige Dich vielleicht mal mehr damit wie es den Frauen damit danach geht und wie schwer es ist wieder auf die Beine zu kommen und nen normalen Alltag zu leben, ohne daß man zusätzlich noch ständig daran erinnert wird, weil man die Frucht davon im Leib trägt. Die meisten werden keine zusätzlichen "Aufgaben" wie Du es siehst gebrauchen können. Gestern wurde ja auch angesprochen, daß z.B. wenn das Baby dem Täter ähnlich sieht, daß die Mutter triggern kann, immer und immer wieder ... das führt zu Flashbacks, das kann zur Retraumatisierung führen. Ich nehme Dich da als extrem naiv wahr.
Nicht für jeden liegt in jeder Situation das Seelenheil in einem Kind. Du verschließt die Augen davor, daß es ne Menge Kinder gibt, die nicht gewollt sind, nicht geliebt werden, ignoriert werden ...
Und ich bin froh, daß es erlaubt ist, weil das den Frauen eine Wahl läßt, weil eine Frau auf sich und ihre Situation schauen kann. Sie muß sich beraten lassen und dann kann sie entscheiden und niemand anderes hat dann das Recht über ihre Situation zu urteilen. Weil letztendlich ist das so wunderbar leicht, aber man muß ja dann selbst nie mit den Konsequenzen leben.
![]()
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ich krieg nur keine Reaktion ...... obwohl ich reg mich dann immer so doll auf
Naja, wenn man nichts drauf weiß.![]()
Was ich dazu noch sagen wollte:Wenn die Frau wirklich merkt,okay,mit dem Kind geht es nicht,gibt es doch immer noch die Möglichkeit,das sie es in liebevolle Hände gibt.
Auch das Thema hatten wir schon.
Ich würde kein Kind austragen wollen, 10 Monate in mir haben, es spüren etc. pp. und es dann weggeben, das könnte ich nicht machen und würde ich auch nicht wollen/schaffen. Wenn ich kein Kind mehr haben können würde (aus welchen Gründen auch immer) käme für mich ne Abtreibung in Frage höchstwarscheinlich, aber keine Adoption.
10.08.2012 00:59
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von AS_85:
Zitat von Vreni85:
Zitat von KratzeKatze:
Zitat von Vreni85:
Zitat von KratzeKatze:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von SarahBS1982:
Mich würde interessieren, wie ihr das bei Frauen mit Behinderung seht...
Sollten sie denn abtreiben dürfen?
Nein auf keinen Fall..Finde es schlimm,das Behinderte oft dazu gezwungen werden,abzutreiben.Denke sogar,das Behinderte Frauen oft vielleicht sogar bessere Mütter sind,weil sie einfach so bedingungslos lieben.Natürlich brauchen sie in bestimmten Dingen unterstützung,aber das sollte doch kein Problem sein diese zu Geben
Hier geht es aber in der Fragestellung nict darum, daß man sie zwingt, sondern ihnen eine Wahl läßt.
"Ihnen eine Wahl lässt" also da wirds mir echt schlecht...
Ich finde jeder Frau,egal ob behindert oder nicht,sollte man eindringlichst klar machen,das eine Abtreibung die allerallerletzte Möglichkeit ist.!
wo ist dein problem?
keine frau muß in deutschland UNGEWOLLT ein kind bekommen!
findest du das falsch? sollten abtreibungen deiner meinung nach verboten werden?
Wäre ich sofort dafür,weiß aber das es leider unmöglich ist,weil es doch noch leute gäbe die es dann illegal machen würden,und dabei würden wohlmöglich frauen sterben und so weiter
Aber man sollte die Leute viel mehr ja Sensibilisieren, was sie da eigentlich tun...und nicht noch mehr oder weniger dazu raten...Man sollte alles alles tun was in der macht steht,das es so wenig abtreibungen wie möglich gibt.
dann ist es deiner meinung nach besser, das kinder in die welt gesetzt werden, die ungewollt sind?
die werden dann in den müll geschmissen, oder müssen verhungern, oder werden zu tode mißhandelt, oder wachsen im besten fall einfach nur ohne liebe auf.
das ist dann für diese kinder besser, als in der frühschwangerschaft abgetrieben worden zu sein?
In den Müll geschmissen dies das..sind ja wohl die wenigsten Fälle.Das sind nur Fälle die einfach in den Medien extrem präsent sind.
Ich will garnicht wissen,wieviele Kinder es gibt die ungeplant geboren worden sind..und ich glaub die wenigsten sind völlig ohne liebe aufgewachsen..weil in vielen fällen dann doch die mutter/vater überglücklich sind,wenn das kleine Butzi auf der Welt ist,auch wenn nicht alles so einfach ist.
Und selbst wenn das Kind von seinen Eltern keine Liebe erhalten kann,gibt es doch auch für solche Kinder Hilfsmöglichkeiten,Menschen denen sie ihre Sorgen und Nöte erzählen können.
Das erste Streben von einem Baby, ist es eine sichere Bindung zu seinen Eltern aufzubauen.
Wusstest du dass ein Baby ohne Liebe nicht überleben kann?
So einfach ist es nämlich nicht wie du es beschriebst.
Danke!
Als Mein Sohn zur Welt gekommen ist,konnte ich mich kaum um ihn kümmern,weil ich schwer krank gewesen bin,psychisch krank.Soviel zum Thema für mich ist das Leben ein Ponyhof.Also hat der Kleine Mann von seiner Mama kaum etwas gehabt.Und trotzdem ist er nun ein 1 Jahr alter gesunder Kerl
10.08.2012 01:02
Während meiner Ausbildung hab ich in einem Jugendzentrum ein Praktikum gemacht.
Da waren Kinder/Jugendliche dabei die ständig gesagt haben "Am liebsten wäre ich nicht geboren worden oder tot!!"
Ich glaube da kann man sich vorstellen wie die familieren Verhältnisse waren.
Da waren Kinder/Jugendliche dabei die ständig gesagt haben "Am liebsten wäre ich nicht geboren worden oder tot!!"
Ich glaube da kann man sich vorstellen wie die familieren Verhältnisse waren.
10.08.2012 01:04
Zitat von AS_85:
Während meiner Ausbildung hab ich in einem Jugendzentrum ein Praktikum gemacht.
Da waren Kinder/Jugendliche dabei die ständig gesagt haben "Am liebsten wäre ich nicht geboren worden oder tot!!"
Ich glaube da kann man sich vorstellen wie die familieren Verhältnisse waren.![]()
Auch so etwas kann mich nicht von Meiner Meinung abbringen,das Abtreibung scheiße ist..
Ich wäre für einen Weg hier in Deutschland,der Mehr Hilfen anbietet,aber mit Abtreibung strenger umgeht...
10.08.2012 01:04
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von AS_85:
Zitat von Vreni85:
Zitat von KratzeKatze:
Zitat von Vreni85:
Zitat von KratzeKatze:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von SarahBS1982:
Mich würde interessieren, wie ihr das bei Frauen mit Behinderung seht...
Sollten sie denn abtreiben dürfen?
Nein auf keinen Fall..Finde es schlimm,das Behinderte oft dazu gezwungen werden,abzutreiben.Denke sogar,das Behinderte Frauen oft vielleicht sogar bessere Mütter sind,weil sie einfach so bedingungslos lieben.Natürlich brauchen sie in bestimmten Dingen unterstützung,aber das sollte doch kein Problem sein diese zu Geben
Hier geht es aber in der Fragestellung nict darum, daß man sie zwingt, sondern ihnen eine Wahl läßt.
"Ihnen eine Wahl lässt" also da wirds mir echt schlecht...
Ich finde jeder Frau,egal ob behindert oder nicht,sollte man eindringlichst klar machen,das eine Abtreibung die allerallerletzte Möglichkeit ist.!
wo ist dein problem?
keine frau muß in deutschland UNGEWOLLT ein kind bekommen!
findest du das falsch? sollten abtreibungen deiner meinung nach verboten werden?
Wäre ich sofort dafür,weiß aber das es leider unmöglich ist,weil es doch noch leute gäbe die es dann illegal machen würden,und dabei würden wohlmöglich frauen sterben und so weiter
Aber man sollte die Leute viel mehr ja Sensibilisieren, was sie da eigentlich tun...und nicht noch mehr oder weniger dazu raten...Man sollte alles alles tun was in der macht steht,das es so wenig abtreibungen wie möglich gibt.
dann ist es deiner meinung nach besser, das kinder in die welt gesetzt werden, die ungewollt sind?
die werden dann in den müll geschmissen, oder müssen verhungern, oder werden zu tode mißhandelt, oder wachsen im besten fall einfach nur ohne liebe auf.
das ist dann für diese kinder besser, als in der frühschwangerschaft abgetrieben worden zu sein?
In den Müll geschmissen dies das..sind ja wohl die wenigsten Fälle.Das sind nur Fälle die einfach in den Medien extrem präsent sind.
Ich will garnicht wissen,wieviele Kinder es gibt die ungeplant geboren worden sind..und ich glaub die wenigsten sind völlig ohne liebe aufgewachsen..weil in vielen fällen dann doch die mutter/vater überglücklich sind,wenn das kleine Butzi auf der Welt ist,auch wenn nicht alles so einfach ist.
Und selbst wenn das Kind von seinen Eltern keine Liebe erhalten kann,gibt es doch auch für solche Kinder Hilfsmöglichkeiten,Menschen denen sie ihre Sorgen und Nöte erzählen können.
Das erste Streben von einem Baby, ist es eine sichere Bindung zu seinen Eltern aufzubauen.
Wusstest du dass ein Baby ohne Liebe nicht überleben kann?
So einfach ist es nämlich nicht wie du es beschriebst.
Danke!
Als Mein Sohn zur Welt gekommen ist,konnte ich mich kaum um ihn kümmern,weil ich schwer krank gewesen bin,psychisch krank.Soviel zum Thema für mich ist das Leben ein Ponyhof.Also hat der Kleine Mann von seiner Mama kaum etwas gehabt.Und trotzdem ist er nun ein 1 Jahr alter gesunder Kerl
Ein Baby/ Kind merkt ganz genau ob es geliebt wird oder nicht!!!
Und da ist der springende Punkt, die Kleinen sind so stark und können soviel aushalten aber nur wenn sie wirklich geliebt werden.
10.08.2012 01:07
Zitat von Vreni85:
Zitat von AS_85:
Während meiner Ausbildung hab ich in einem Jugendzentrum ein Praktikum gemacht.
Da waren Kinder/Jugendliche dabei die ständig gesagt haben "Am liebsten wäre ich nicht geboren worden oder tot!!"
Ich glaube da kann man sich vorstellen wie die familieren Verhältnisse waren.![]()
Auch so etwas kann mich nicht von Meiner Meinung abbringen,das Abtreibung scheiße ist..
Ich wäre für einen Weg hier in Deutschland,der Mehr Hilfen anbietet,aber mit Abtreibung strenger umgeht...
Mit meiner Aussage möchte ich keine Meinung beeinflussen, vielleicht mal den Blickwinkel ändern?!
Es gibt tatsächlich Mütter, die ihren Kindern nichts geben können und diese Kinder nichts positives am Leben finden.
10.08.2012 01:09
Zitat von Vreni85:
Zitat von Mausi88:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Mausi88:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Ich schreib mir jetzt mal wirklich alles von der Seele,was mir zu diesem Thema darauf brennt.
1.Eine Abtreibung ist für mich Mord.Hat jemand von euch schonmal ein Video angeschaut,wo man sehen kann wie eine Abtreibung vonstatten geht...Ein LEBEN was im werden ist,wird einfach so "abgesaugt"..Mal Bilder angeschaut von abgetriebenen Föten??Mensch,wie kann man den nur so verbohrt sein,das ist doch ein LEBEWESEN dessen HERZ schon schlägt.Ich habe das Gefühl,in der heutigen Zeit muss einfach alles nur noch perfekt sein.Haus,Auto,2 Kinder,Jedes Jahr Urlaub...Wenn da nun noch ein Kind dazukommen will,muss es Weg(übertrieben gesagt)..Was wäre so schlimm daran,für dieses Kind vielleicht nur noch jedes 2.Jahr in den Urlaub zu fahren,für dieses Kind vielleicht auf das eigene Instrument für Sohn/Tochter zu verzichten(auch da würde sich irgendein Weg finden,zum beispiel vielleicht ein leih oder günstiges gebrauchtes Instrument)..Jedes Kind hat seinen eigenen Charakter,und bereichert somit die Familie.Und ganz nebenbei hab ich es oft erlebt,das grade bei Familien wo nicht soviel Geld vorhanden ist,am meisten zusammengehalten wird.
Ich finde es nicht blauäugig zusagen,okay wir nehmen das jetzt so an,das z.b trotz guter Verhütung uns dieses Kind geschickt wurde,und für alles Weitere wird sich schon ein Weg finden.
Keiner sagt, daß das ne schöne Sache ist. Und das andere könnte ich ja durchaus so stehen lassen, wenn Du nicht anderen jedes andere Wahlrecht absprichst. Wenn es für Dich so ist, dann ist es doch o.k., aber für andere Menschen stellen sich Situationen anders dar. Wer gibt einen das Recht, diese zu verurteilen?!
Und ... ich reite gern drauf rum ... ich find es total daneben, wenn man wie Du es ja geschrieben hast: Abtreibung in Fällen von Vergewaltigung als Nonsense betitelst. Das ist hartherzig und grausam. Und irgendwo paßt das nicht: du schreibst ständig von Liebe und Annahme, aber einer Frau das in so einer Situation zu verwehren ist das glatte Gegenteil.
Für mich ist Abtreibung einfach eine ganz große Sünde.Ich muss sagen,ich habe auch im ersten Moment wo es hier im Abtreibung ging,nicht daran gedacht das es auch Frauen gibt die durch eine Vergewaltigung schwanger werden.Aber auch da finde ich,sollte man nicht gleich pauschal zu der Frau sagen,lass das Kind wegmachen,sondern ihr auch erstmal Hilfen anbieten,das Kind zu bekommen. Eine schlimme Tat also die Vergewaltigung,kann durch eine andere schlimme Tat,die Abtreibung,in keinster Weise gesühnt werden. Und vielleicht kommt die Frau ja auch durch ihre neue Aufgabe als Mutter auf viel bessere Gedanken...Sie sieht:Ich habe zwar etwas furchtbares erlebt,die Vergewaltigung,aber mir ist auch etwas großartiges geschenkt worden(das Kind).
Ganz allgemein finde ich,also wenn eine Frau nicht durch eine Vergewaltigung schwanger wird,das Abtreibungen einfach schon viel zu sehr gesellschaftlich respektiert werden und das kann einfach nicht sein.Finde es sollte viel mehr,auch in der Öffentlichkeit,darauf aufmerksam gemacht werden,das es die allerletzte möglichkeit sein sollte,und das wichtigste das dabei ein kommendes menschenleben umgebracht,unwiederbringlich ausgelöscht wird.
Ich für meinen Teil möchte nicht,das mein Kind oder Kinder in einer Gesellschaft aufwächst,in der so etwas mehr respektiert wird als Behinderte
Was für ein verquerer Gedanke ... Eine Vergewaltigung sühnen? Wir haben schonn die gleiche Vorstellung, daß ein Opfer nie schuld an einer Abtreibung trägt, oder? Und das andere: ich glaube, Du hast überhaupt keine Ahnung, was eine Vergewaltigung mit der Betroffenen anstellt ... Wir hatten ja gestern schon einige Sachen dazu geschrieben. Du hast so ein Buch gelesen, wo die Frau das konnte. Beschäftige Dich vielleicht mal mehr damit wie es den Frauen damit danach geht und wie schwer es ist wieder auf die Beine zu kommen und nen normalen Alltag zu leben, ohne daß man zusätzlich noch ständig daran erinnert wird, weil man die Frucht davon im Leib trägt. Die meisten werden keine zusätzlichen "Aufgaben" wie Du es siehst gebrauchen können. Gestern wurde ja auch angesprochen, daß z.B. wenn das Baby dem Täter ähnlich sieht, daß die Mutter triggern kann, immer und immer wieder ... das führt zu Flashbacks, das kann zur Retraumatisierung führen. Ich nehme Dich da als extrem naiv wahr.
Nicht für jeden liegt in jeder Situation das Seelenheil in einem Kind. Du verschließt die Augen davor, daß es ne Menge Kinder gibt, die nicht gewollt sind, nicht geliebt werden, ignoriert werden ...
Und ich bin froh, daß es erlaubt ist, weil das den Frauen eine Wahl läßt, weil eine Frau auf sich und ihre Situation schauen kann. Sie muß sich beraten lassen und dann kann sie entscheiden und niemand anderes hat dann das Recht über ihre Situation zu urteilen. Weil letztendlich ist das so wunderbar leicht, aber man muß ja dann selbst nie mit den Konsequenzen leben.
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ich krieg nur keine Reaktion ...... obwohl ich reg mich dann immer so doll auf
Naja, wenn man nichts drauf weiß.![]()
Was ich dazu noch sagen wollte:Wenn die Frau wirklich merkt,okay,mit dem Kind geht es nicht,gibt es doch immer noch die Möglichkeit,das sie es in liebevolle Hände gibt.
O.k. ... dann noch mal ... auch wenn mir das grad nicht wirklich recht ist. Ich habe z.B. Missbrauch erlebt. Jegliche Form von Berührung im Genitalbereich triggert mich massiv und beschafft mir sehr nette Flashbacks, die ich nicht händeln kann. Wir (Therapeuten und ich) suchen seit Jahren nach Mitteln, das in den Griff zu bekommen, aber das wird noch dauern. Und jetzt erkläre mir, wie ich eine Schwangerschaft überstehen soll ... Wie eine Geburt ... Jedes Opfer ist anders, aber Trigger die Flashbacks verursachen gibt es für fast jede ... und Kindsbewegungen von einem Kind, daß durch die Vergewaltigung entstanden ist, sind predestiniert ein Trigger zu sein. Bei Flashbacks erlebt man übrigens das Geschehene noch mal und zwar in der Form, daß man nicht weiß, daß das Vergangenheit ist. Es findet genau dann noch mal statt. Sollte man also nicht unbedingt forcieren. Ständige Flashbacks sind auch total kontraproduktiv, um psychisch wieder Stabilität zu bekommen. Aber das ist Dir sicherlich alles bekannt und bewußt, während Du solche Aussagen triffst, daß Frauen nach einer Vergewaltigung ihr Kind austragen sollen.
10.08.2012 01:09
Zitat von AS_85:
Zitat von Vreni85:
Zitat von AS_85:
Während meiner Ausbildung hab ich in einem Jugendzentrum ein Praktikum gemacht.
Da waren Kinder/Jugendliche dabei die ständig gesagt haben "Am liebsten wäre ich nicht geboren worden oder tot!!"
Ich glaube da kann man sich vorstellen wie die familieren Verhältnisse waren.![]()
Auch so etwas kann mich nicht von Meiner Meinung abbringen,das Abtreibung scheiße ist..
Ich wäre für einen Weg hier in Deutschland,der Mehr Hilfen anbietet,aber mit Abtreibung strenger umgeht...
Mit meiner Aussage möchte ich keine Meinung beeinflussen, vielleicht mal den Blickwinkel ändern?!
Es gibt tatsächlich Mütter, die ihren Kindern nichts geben können und diese Kinder nichts positives am Leben finden.![]()
Aber ich glaube grade diese Mütter sind es oft die nicht einmal an eine Abtreibung denken.Das ist wieder nen ganz anderes Thema.Viele Mütter die abtreiben wären meiner Meinung nach schon in der Lage ihren Kindern etwas zu geben,nur ja sind vielleicht zu bequem dazu,oder lassen sich zu sehr von Männern oder Eltern oder was weiß ich beeinflussen.
10.08.2012 01:12
Zitat von Vreni85:
Zitat von AS_85:
Zitat von Vreni85:
Zitat von AS_85:
Während meiner Ausbildung hab ich in einem Jugendzentrum ein Praktikum gemacht.
Da waren Kinder/Jugendliche dabei die ständig gesagt haben "Am liebsten wäre ich nicht geboren worden oder tot!!"
Ich glaube da kann man sich vorstellen wie die familieren Verhältnisse waren.![]()
Auch so etwas kann mich nicht von Meiner Meinung abbringen,das Abtreibung scheiße ist..
Ich wäre für einen Weg hier in Deutschland,der Mehr Hilfen anbietet,aber mit Abtreibung strenger umgeht...
Mit meiner Aussage möchte ich keine Meinung beeinflussen, vielleicht mal den Blickwinkel ändern?!
Es gibt tatsächlich Mütter, die ihren Kindern nichts geben können und diese Kinder nichts positives am Leben finden.![]()
Aber ich glaube grade diese Mütter sind es oft die nicht einmal an eine Abtreibung denken.Das ist wieder nen ganz anderes Thema.Viele Mütter die abtreiben wären meiner Meinung nach schon in der Lage ihren Kindern etwas zu geben,nur ja sind vielleicht zu bequem dazu,oder lassen sich zu sehr von Männern oder Eltern oder was weiß ich beeinflussen.
Bei manchen Frauen hatte ich das Gefühl dass der "Zug schon abgefahren" war... aber genau sage kann ich das natürlich nicht.
10.08.2012 01:13
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Mausi88:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Mausi88:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Ich schreib mir jetzt mal wirklich alles von der Seele,was mir zu diesem Thema darauf brennt.
1.Eine Abtreibung ist für mich Mord.Hat jemand von euch schonmal ein Video angeschaut,wo man sehen kann wie eine Abtreibung vonstatten geht...Ein LEBEN was im werden ist,wird einfach so "abgesaugt"..Mal Bilder angeschaut von abgetriebenen Föten??Mensch,wie kann man den nur so verbohrt sein,das ist doch ein LEBEWESEN dessen HERZ schon schlägt.Ich habe das Gefühl,in der heutigen Zeit muss einfach alles nur noch perfekt sein.Haus,Auto,2 Kinder,Jedes Jahr Urlaub...Wenn da nun noch ein Kind dazukommen will,muss es Weg(übertrieben gesagt)..Was wäre so schlimm daran,für dieses Kind vielleicht nur noch jedes 2.Jahr in den Urlaub zu fahren,für dieses Kind vielleicht auf das eigene Instrument für Sohn/Tochter zu verzichten(auch da würde sich irgendein Weg finden,zum beispiel vielleicht ein leih oder günstiges gebrauchtes Instrument)..Jedes Kind hat seinen eigenen Charakter,und bereichert somit die Familie.Und ganz nebenbei hab ich es oft erlebt,das grade bei Familien wo nicht soviel Geld vorhanden ist,am meisten zusammengehalten wird.
Ich finde es nicht blauäugig zusagen,okay wir nehmen das jetzt so an,das z.b trotz guter Verhütung uns dieses Kind geschickt wurde,und für alles Weitere wird sich schon ein Weg finden.
Keiner sagt, daß das ne schöne Sache ist. Und das andere könnte ich ja durchaus so stehen lassen, wenn Du nicht anderen jedes andere Wahlrecht absprichst. Wenn es für Dich so ist, dann ist es doch o.k., aber für andere Menschen stellen sich Situationen anders dar. Wer gibt einen das Recht, diese zu verurteilen?!
Und ... ich reite gern drauf rum ... ich find es total daneben, wenn man wie Du es ja geschrieben hast: Abtreibung in Fällen von Vergewaltigung als Nonsense betitelst. Das ist hartherzig und grausam. Und irgendwo paßt das nicht: du schreibst ständig von Liebe und Annahme, aber einer Frau das in so einer Situation zu verwehren ist das glatte Gegenteil.
Für mich ist Abtreibung einfach eine ganz große Sünde.Ich muss sagen,ich habe auch im ersten Moment wo es hier im Abtreibung ging,nicht daran gedacht das es auch Frauen gibt die durch eine Vergewaltigung schwanger werden.Aber auch da finde ich,sollte man nicht gleich pauschal zu der Frau sagen,lass das Kind wegmachen,sondern ihr auch erstmal Hilfen anbieten,das Kind zu bekommen. Eine schlimme Tat also die Vergewaltigung,kann durch eine andere schlimme Tat,die Abtreibung,in keinster Weise gesühnt werden. Und vielleicht kommt die Frau ja auch durch ihre neue Aufgabe als Mutter auf viel bessere Gedanken...Sie sieht:Ich habe zwar etwas furchtbares erlebt,die Vergewaltigung,aber mir ist auch etwas großartiges geschenkt worden(das Kind).
Ganz allgemein finde ich,also wenn eine Frau nicht durch eine Vergewaltigung schwanger wird,das Abtreibungen einfach schon viel zu sehr gesellschaftlich respektiert werden und das kann einfach nicht sein.Finde es sollte viel mehr,auch in der Öffentlichkeit,darauf aufmerksam gemacht werden,das es die allerletzte möglichkeit sein sollte,und das wichtigste das dabei ein kommendes menschenleben umgebracht,unwiederbringlich ausgelöscht wird.
Ich für meinen Teil möchte nicht,das mein Kind oder Kinder in einer Gesellschaft aufwächst,in der so etwas mehr respektiert wird als Behinderte
Was für ein verquerer Gedanke ... Eine Vergewaltigung sühnen? Wir haben schonn die gleiche Vorstellung, daß ein Opfer nie schuld an einer Abtreibung trägt, oder? Und das andere: ich glaube, Du hast überhaupt keine Ahnung, was eine Vergewaltigung mit der Betroffenen anstellt ... Wir hatten ja gestern schon einige Sachen dazu geschrieben. Du hast so ein Buch gelesen, wo die Frau das konnte. Beschäftige Dich vielleicht mal mehr damit wie es den Frauen damit danach geht und wie schwer es ist wieder auf die Beine zu kommen und nen normalen Alltag zu leben, ohne daß man zusätzlich noch ständig daran erinnert wird, weil man die Frucht davon im Leib trägt. Die meisten werden keine zusätzlichen "Aufgaben" wie Du es siehst gebrauchen können. Gestern wurde ja auch angesprochen, daß z.B. wenn das Baby dem Täter ähnlich sieht, daß die Mutter triggern kann, immer und immer wieder ... das führt zu Flashbacks, das kann zur Retraumatisierung führen. Ich nehme Dich da als extrem naiv wahr.
Nicht für jeden liegt in jeder Situation das Seelenheil in einem Kind. Du verschließt die Augen davor, daß es ne Menge Kinder gibt, die nicht gewollt sind, nicht geliebt werden, ignoriert werden ...
Und ich bin froh, daß es erlaubt ist, weil das den Frauen eine Wahl läßt, weil eine Frau auf sich und ihre Situation schauen kann. Sie muß sich beraten lassen und dann kann sie entscheiden und niemand anderes hat dann das Recht über ihre Situation zu urteilen. Weil letztendlich ist das so wunderbar leicht, aber man muß ja dann selbst nie mit den Konsequenzen leben.
![]()
![]()
ich krieg nur keine Reaktion ...... obwohl ich reg mich dann immer so doll auf
Naja, wenn man nichts drauf weiß.![]()
Was ich dazu noch sagen wollte:Wenn die Frau wirklich merkt,okay,mit dem Kind geht es nicht,gibt es doch immer noch die Möglichkeit,das sie es in liebevolle Hände gibt.
O.k. ... dann noch mal ... auch wenn mir das grad nicht wirklich recht ist. Ich habe z.B. Missbrauch erlebt. Jegliche Form von Berührung im Genitalbereich triggert mich massiv und beschafft mir sehr nette Flashbacks, die ich nicht händeln kann. Wir (Therapeuten und ich) suchen seit Jahren nach Mitteln, das in den Griff zu bekommen, aber das wird noch dauern. Und jetzt erkläre mir, wie ich eine Schwangerschaft überstehen soll ... Wie eine Geburt ... Jedes Opfer ist anders, aber Trigger die Flashbacks verursachen gibt es für fast jede ... und Kindsbewegungen von einem Kind, daß durch die Vergewaltigung entstanden ist, sind predestiniert ein Trigger zu sein. Bei Flashbacks erlebt man übrigens das Geschehene noch mal und zwar in der Form, daß man nicht weiß, daß das Vergangenheit ist. Es findet genau dann noch mal statt. Sollte man also nicht unbedingt forcieren. Ständige Flashbacks sind auch total kontraproduktiv, um psychisch wieder Stabilität zu bekommen. Aber das ist Dir sicherlich alles bekannt und bewußt, während Du solche Aussagen triffst, daß Frauen nach einer Vergewaltigung ihr Kind austragen sollen.
Ich kenne mich zwar-gottlob-nicht mit Vergewaltigung aus,wohl aber mit schweren Depressionen/psychischen Problemen.Auch sie kann man überwinden...Man kann so vieles im Leben schaffen...
Und ich glaube nicht,das ne Abtreibung einer vergewaltigten Frau so dolle hilft...oder meinst du,weil sie den vater des kindes hasst,wird sie nie an das Kind denken´?wird sie nie denken,mein Kind hätte jetzt in dem Zeitraum Geburtstag,mein Kind wäre jetzt so und so alt...
Ich weiß,das so etwas u.a.auch schwere Depressionen auslösen kann.
10.08.2012 01:14
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Mausi88:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Mausi88:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Ich schreib mir jetzt mal wirklich alles von der Seele,was mir zu diesem Thema darauf brennt.
1.Eine Abtreibung ist für mich Mord.Hat jemand von euch schonmal ein Video angeschaut,wo man sehen kann wie eine Abtreibung vonstatten geht...Ein LEBEN was im werden ist,wird einfach so "abgesaugt"..Mal Bilder angeschaut von abgetriebenen Föten??Mensch,wie kann man den nur so verbohrt sein,das ist doch ein LEBEWESEN dessen HERZ schon schlägt.Ich habe das Gefühl,in der heutigen Zeit muss einfach alles nur noch perfekt sein.Haus,Auto,2 Kinder,Jedes Jahr Urlaub...Wenn da nun noch ein Kind dazukommen will,muss es Weg(übertrieben gesagt)..Was wäre so schlimm daran,für dieses Kind vielleicht nur noch jedes 2.Jahr in den Urlaub zu fahren,für dieses Kind vielleicht auf das eigene Instrument für Sohn/Tochter zu verzichten(auch da würde sich irgendein Weg finden,zum beispiel vielleicht ein leih oder günstiges gebrauchtes Instrument)..Jedes Kind hat seinen eigenen Charakter,und bereichert somit die Familie.Und ganz nebenbei hab ich es oft erlebt,das grade bei Familien wo nicht soviel Geld vorhanden ist,am meisten zusammengehalten wird.
Ich finde es nicht blauäugig zusagen,okay wir nehmen das jetzt so an,das z.b trotz guter Verhütung uns dieses Kind geschickt wurde,und für alles Weitere wird sich schon ein Weg finden.
Keiner sagt, daß das ne schöne Sache ist. Und das andere könnte ich ja durchaus so stehen lassen, wenn Du nicht anderen jedes andere Wahlrecht absprichst. Wenn es für Dich so ist, dann ist es doch o.k., aber für andere Menschen stellen sich Situationen anders dar. Wer gibt einen das Recht, diese zu verurteilen?!
Und ... ich reite gern drauf rum ... ich find es total daneben, wenn man wie Du es ja geschrieben hast: Abtreibung in Fällen von Vergewaltigung als Nonsense betitelst. Das ist hartherzig und grausam. Und irgendwo paßt das nicht: du schreibst ständig von Liebe und Annahme, aber einer Frau das in so einer Situation zu verwehren ist das glatte Gegenteil.
Für mich ist Abtreibung einfach eine ganz große Sünde.Ich muss sagen,ich habe auch im ersten Moment wo es hier im Abtreibung ging,nicht daran gedacht das es auch Frauen gibt die durch eine Vergewaltigung schwanger werden.Aber auch da finde ich,sollte man nicht gleich pauschal zu der Frau sagen,lass das Kind wegmachen,sondern ihr auch erstmal Hilfen anbieten,das Kind zu bekommen. Eine schlimme Tat also die Vergewaltigung,kann durch eine andere schlimme Tat,die Abtreibung,in keinster Weise gesühnt werden. Und vielleicht kommt die Frau ja auch durch ihre neue Aufgabe als Mutter auf viel bessere Gedanken...Sie sieht:Ich habe zwar etwas furchtbares erlebt,die Vergewaltigung,aber mir ist auch etwas großartiges geschenkt worden(das Kind).
Ganz allgemein finde ich,also wenn eine Frau nicht durch eine Vergewaltigung schwanger wird,das Abtreibungen einfach schon viel zu sehr gesellschaftlich respektiert werden und das kann einfach nicht sein.Finde es sollte viel mehr,auch in der Öffentlichkeit,darauf aufmerksam gemacht werden,das es die allerletzte möglichkeit sein sollte,und das wichtigste das dabei ein kommendes menschenleben umgebracht,unwiederbringlich ausgelöscht wird.
Ich für meinen Teil möchte nicht,das mein Kind oder Kinder in einer Gesellschaft aufwächst,in der so etwas mehr respektiert wird als Behinderte
Was für ein verquerer Gedanke ... Eine Vergewaltigung sühnen? Wir haben schonn die gleiche Vorstellung, daß ein Opfer nie schuld an einer Abtreibung trägt, oder? Und das andere: ich glaube, Du hast überhaupt keine Ahnung, was eine Vergewaltigung mit der Betroffenen anstellt ... Wir hatten ja gestern schon einige Sachen dazu geschrieben. Du hast so ein Buch gelesen, wo die Frau das konnte. Beschäftige Dich vielleicht mal mehr damit wie es den Frauen damit danach geht und wie schwer es ist wieder auf die Beine zu kommen und nen normalen Alltag zu leben, ohne daß man zusätzlich noch ständig daran erinnert wird, weil man die Frucht davon im Leib trägt. Die meisten werden keine zusätzlichen "Aufgaben" wie Du es siehst gebrauchen können. Gestern wurde ja auch angesprochen, daß z.B. wenn das Baby dem Täter ähnlich sieht, daß die Mutter triggern kann, immer und immer wieder ... das führt zu Flashbacks, das kann zur Retraumatisierung führen. Ich nehme Dich da als extrem naiv wahr.
Nicht für jeden liegt in jeder Situation das Seelenheil in einem Kind. Du verschließt die Augen davor, daß es ne Menge Kinder gibt, die nicht gewollt sind, nicht geliebt werden, ignoriert werden ...
Und ich bin froh, daß es erlaubt ist, weil das den Frauen eine Wahl läßt, weil eine Frau auf sich und ihre Situation schauen kann. Sie muß sich beraten lassen und dann kann sie entscheiden und niemand anderes hat dann das Recht über ihre Situation zu urteilen. Weil letztendlich ist das so wunderbar leicht, aber man muß ja dann selbst nie mit den Konsequenzen leben.
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ich krieg nur keine Reaktion ...... obwohl ich reg mich dann immer so doll auf
Naja, wenn man nichts drauf weiß.![]()
Was ich dazu noch sagen wollte:Wenn die Frau wirklich merkt,okay,mit dem Kind geht es nicht,gibt es doch immer noch die Möglichkeit,das sie es in liebevolle Hände gibt.
O.k. ... dann noch mal ... auch wenn mir das grad nicht wirklich recht ist. Ich habe z.B. Missbrauch erlebt. Jegliche Form von Berührung im Genitalbereich triggert mich massiv und beschafft mir sehr nette Flashbacks, die ich nicht händeln kann. Wir (Therapeuten und ich) suchen seit Jahren nach Mitteln, das in den Griff zu bekommen, aber das wird noch dauern. Und jetzt erkläre mir, wie ich eine Schwangerschaft überstehen soll ... Wie eine Geburt ... Jedes Opfer ist anders, aber Trigger die Flashbacks verursachen gibt es für fast jede ... und Kindsbewegungen von einem Kind, daß durch die Vergewaltigung entstanden ist, sind predestiniert ein Trigger zu sein. Bei Flashbacks erlebt man übrigens das Geschehene noch mal und zwar in der Form, daß man nicht weiß, daß das Vergangenheit ist. Es findet genau dann noch mal statt. Sollte man also nicht unbedingt forcieren. Ständige Flashbacks sind auch total kontraproduktiv, um psychisch wieder Stabilität zu bekommen. Aber das ist Dir sicherlich alles bekannt und bewußt, während Du solche Aussagen triffst, daß Frauen nach einer Vergewaltigung ihr Kind austragen sollen.
Und da haben wir noch nicht über Vorsorgeuntersuchungen gesprochen, Nachsorge, ...
Alles eben, was mit einer Schwangerschaft/Geburt zu tun hat.
Anja, ich glaube wir haben uns in einem anderen Thread schon einmal über unsere negativen Erfahrungen ausgetauscht.
Daumen hoch dafür, dass Du den obigen Beitrag so gut formulieren konntest. Ich habe auch schon mit mir gerungen, konnte die Worte aber nicht sinnvoll ordnen.
10.08.2012 01:14
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von SarahBS1982:
Mich würde interessieren, wie ihr das bei Frauen mit Behinderung seht...
Sollten sie denn abtreiben dürfen?
Oder sollte ihnen mit Rücksicht auf das Baby im Bauch eher zur Abtreibung geraten werden?
Inwieweit würdet ihr da hinsichtlich der Art/Schwere der Behinderung Unterschiede machen?
habe nochmal ein bisschen umformuliert.
Boah ... das ist richtig schwierig .. Ich erlaube mir da kein Urteil. Ich kenne mich zu wenig aus über die unterschiedlichen Formen von Behinderung, noch wie momentan da wirklich der Stand ist hinsichtlich adäquater Unterstützung. Ich meine, erstmal muß die Betroffene erstmal schwanger werden. Werden z.B. geistig behinderte Frauen schwanger und haben danach überhaupt kein Verständnis dafür, was da passiert, gibt es Fälle, wo die Mutter dann nie eigentlich eine Mutter-Kind-Beziehung hat ... Ich finde das richtig schwierig. ... Und man kann doch dann auch schlecht sagen: he, trag mal aus und dann nehmen wir das Kind weg und geben es zur Adoption ... das ist letztendlich ein stückweit für mich - aus Sicht der Mutter - das Gleiche ... man entscheidet über ihren Kopf und nimmt das Kind weg ...
schwierig!
Was denkst Du denn? was ist Deine sichtweise?
Ich habe die gleichen Zweifel und Bedenken wie Du und fühle mich hinsichtlich der Fragestellung mehr als verunsichert.
Aber prinzipiell würde ich einer Frau mit Behinderung die gleichen Rechte zusprechen wie allen anderen Frauen auch. Also die freie Entscheidung darüber, ob sie das Kind austragen möchte oder nicht.
Ich denke dabei an meine schwerbehinderte Schwester. Sie weiß, was Verhütung ist und möchte auf keinen Fall schwanger werden. Falls es doch passieren sollte, will sie definitiv abtreiben.
Aber :
sie will abtreiben, weil ihr meine Eltern über Jahre hinweg eingeredet haben, dass sie es eh nie schaffen würde ein Kind großzuziehen. Wie hier jedoch schon gesagt wurde, steht sie ja nicht alleine da! Es gibt Betreuungshilfen und Familie (also mich).
Ich würde ihr zutrauen, eine liebende Mama zu werden, die vor allem auch gerne Hilfe annimmt (was man ja von manch anderen unbelehrbaren nicht behinderten Damen nicht behaupten kann).
In dem Fall würde ich Deiner Schwester von Herzen wünschen, daß es Menschen um sie rum gibt, die sie bestärken. Sie entscheidet ja dann nicht wirklich aus freiem Willen heraus, sondern ihr wurde so lange etwas eingeredet, daß sie es selbst glaubt. Das finde ich total traurig. Da kann man echt nur hoffen, daß es da aufmerksame Betreuer gibt und Du scheinst da ja auch ne andere Sicht haben, die dann zu ihr durchdringen und ihr Mut machen ...
10.08.2012 01:15
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Mausi88:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Mausi88:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Ich schreib mir jetzt mal wirklich alles von der Seele,was mir zu diesem Thema darauf brennt.
1.Eine Abtreibung ist für mich Mord.Hat jemand von euch schonmal ein Video angeschaut,wo man sehen kann wie eine Abtreibung vonstatten geht...Ein LEBEN was im werden ist,wird einfach so "abgesaugt"..Mal Bilder angeschaut von abgetriebenen Föten??Mensch,wie kann man den nur so verbohrt sein,das ist doch ein LEBEWESEN dessen HERZ schon schlägt.Ich habe das Gefühl,in der heutigen Zeit muss einfach alles nur noch perfekt sein.Haus,Auto,2 Kinder,Jedes Jahr Urlaub...Wenn da nun noch ein Kind dazukommen will,muss es Weg(übertrieben gesagt)..Was wäre so schlimm daran,für dieses Kind vielleicht nur noch jedes 2.Jahr in den Urlaub zu fahren,für dieses Kind vielleicht auf das eigene Instrument für Sohn/Tochter zu verzichten(auch da würde sich irgendein Weg finden,zum beispiel vielleicht ein leih oder günstiges gebrauchtes Instrument)..Jedes Kind hat seinen eigenen Charakter,und bereichert somit die Familie.Und ganz nebenbei hab ich es oft erlebt,das grade bei Familien wo nicht soviel Geld vorhanden ist,am meisten zusammengehalten wird.
Ich finde es nicht blauäugig zusagen,okay wir nehmen das jetzt so an,das z.b trotz guter Verhütung uns dieses Kind geschickt wurde,und für alles Weitere wird sich schon ein Weg finden.
Keiner sagt, daß das ne schöne Sache ist. Und das andere könnte ich ja durchaus so stehen lassen, wenn Du nicht anderen jedes andere Wahlrecht absprichst. Wenn es für Dich so ist, dann ist es doch o.k., aber für andere Menschen stellen sich Situationen anders dar. Wer gibt einen das Recht, diese zu verurteilen?!
Und ... ich reite gern drauf rum ... ich find es total daneben, wenn man wie Du es ja geschrieben hast: Abtreibung in Fällen von Vergewaltigung als Nonsense betitelst. Das ist hartherzig und grausam. Und irgendwo paßt das nicht: du schreibst ständig von Liebe und Annahme, aber einer Frau das in so einer Situation zu verwehren ist das glatte Gegenteil.
Für mich ist Abtreibung einfach eine ganz große Sünde.Ich muss sagen,ich habe auch im ersten Moment wo es hier im Abtreibung ging,nicht daran gedacht das es auch Frauen gibt die durch eine Vergewaltigung schwanger werden.Aber auch da finde ich,sollte man nicht gleich pauschal zu der Frau sagen,lass das Kind wegmachen,sondern ihr auch erstmal Hilfen anbieten,das Kind zu bekommen. Eine schlimme Tat also die Vergewaltigung,kann durch eine andere schlimme Tat,die Abtreibung,in keinster Weise gesühnt werden. Und vielleicht kommt die Frau ja auch durch ihre neue Aufgabe als Mutter auf viel bessere Gedanken...Sie sieht:Ich habe zwar etwas furchtbares erlebt,die Vergewaltigung,aber mir ist auch etwas großartiges geschenkt worden(das Kind).
Ganz allgemein finde ich,also wenn eine Frau nicht durch eine Vergewaltigung schwanger wird,das Abtreibungen einfach schon viel zu sehr gesellschaftlich respektiert werden und das kann einfach nicht sein.Finde es sollte viel mehr,auch in der Öffentlichkeit,darauf aufmerksam gemacht werden,das es die allerletzte möglichkeit sein sollte,und das wichtigste das dabei ein kommendes menschenleben umgebracht,unwiederbringlich ausgelöscht wird.
Ich für meinen Teil möchte nicht,das mein Kind oder Kinder in einer Gesellschaft aufwächst,in der so etwas mehr respektiert wird als Behinderte
Was für ein verquerer Gedanke ... Eine Vergewaltigung sühnen? Wir haben schonn die gleiche Vorstellung, daß ein Opfer nie schuld an einer Abtreibung trägt, oder? Und das andere: ich glaube, Du hast überhaupt keine Ahnung, was eine Vergewaltigung mit der Betroffenen anstellt ... Wir hatten ja gestern schon einige Sachen dazu geschrieben. Du hast so ein Buch gelesen, wo die Frau das konnte. Beschäftige Dich vielleicht mal mehr damit wie es den Frauen damit danach geht und wie schwer es ist wieder auf die Beine zu kommen und nen normalen Alltag zu leben, ohne daß man zusätzlich noch ständig daran erinnert wird, weil man die Frucht davon im Leib trägt. Die meisten werden keine zusätzlichen "Aufgaben" wie Du es siehst gebrauchen können. Gestern wurde ja auch angesprochen, daß z.B. wenn das Baby dem Täter ähnlich sieht, daß die Mutter triggern kann, immer und immer wieder ... das führt zu Flashbacks, das kann zur Retraumatisierung führen. Ich nehme Dich da als extrem naiv wahr.
Nicht für jeden liegt in jeder Situation das Seelenheil in einem Kind. Du verschließt die Augen davor, daß es ne Menge Kinder gibt, die nicht gewollt sind, nicht geliebt werden, ignoriert werden ...
Und ich bin froh, daß es erlaubt ist, weil das den Frauen eine Wahl läßt, weil eine Frau auf sich und ihre Situation schauen kann. Sie muß sich beraten lassen und dann kann sie entscheiden und niemand anderes hat dann das Recht über ihre Situation zu urteilen. Weil letztendlich ist das so wunderbar leicht, aber man muß ja dann selbst nie mit den Konsequenzen leben.
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ich krieg nur keine Reaktion ...... obwohl ich reg mich dann immer so doll auf
Naja, wenn man nichts drauf weiß.![]()
Was ich dazu noch sagen wollte:Wenn die Frau wirklich merkt,okay,mit dem Kind geht es nicht,gibt es doch immer noch die Möglichkeit,das sie es in liebevolle Hände gibt.
O.k. ... dann noch mal ... auch wenn mir das grad nicht wirklich recht ist. Ich habe z.B. Missbrauch erlebt. Jegliche Form von Berührung im Genitalbereich triggert mich massiv und beschafft mir sehr nette Flashbacks, die ich nicht händeln kann. Wir (Therapeuten und ich) suchen seit Jahren nach Mitteln, das in den Griff zu bekommen, aber das wird noch dauern. Und jetzt erkläre mir, wie ich eine Schwangerschaft überstehen soll ... Wie eine Geburt ... Jedes Opfer ist anders, aber Trigger die Flashbacks verursachen gibt es für fast jede ... und Kindsbewegungen von einem Kind, daß durch die Vergewaltigung entstanden ist, sind predestiniert ein Trigger zu sein. Bei Flashbacks erlebt man übrigens das Geschehene noch mal und zwar in der Form, daß man nicht weiß, daß das Vergangenheit ist. Es findet genau dann noch mal statt. Sollte man also nicht unbedingt forcieren. Ständige Flashbacks sind auch total kontraproduktiv, um psychisch wieder Stabilität zu bekommen. Aber das ist Dir sicherlich alles bekannt und bewußt, während Du solche Aussagen triffst, daß Frauen nach einer Vergewaltigung ihr Kind austragen sollen.
Das ist wirklich hart
Fühl dich gedrückt, hoffe du hast die Kraft um das zu überstehen bzw. damit zu leben.
Zu den Aspekten die du genannt hast kommen ja auch noch Umwelteinflüsse hinzu.. ich stell mir vor wie mich jeder auf die SS ansprechen würde, mich fragen würde was es für ein Geschlecht hat, ob ich schon einen Namen weiß, ob sich der Papa freut.......
So fragen werden doch in der SS immer gestellt sogar wenn man nur beim Bäcker Brötchen holt.
Ich glaube ich könnte das nicht aushalten.
10.08.2012 01:17
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Mausi88:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Mausi88:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Ich schreib mir jetzt mal wirklich alles von der Seele,was mir zu diesem Thema darauf brennt.
1.Eine Abtreibung ist für mich Mord.Hat jemand von euch schonmal ein Video angeschaut,wo man sehen kann wie eine Abtreibung vonstatten geht...Ein LEBEN was im werden ist,wird einfach so "abgesaugt"..Mal Bilder angeschaut von abgetriebenen Föten??Mensch,wie kann man den nur so verbohrt sein,das ist doch ein LEBEWESEN dessen HERZ schon schlägt.Ich habe das Gefühl,in der heutigen Zeit muss einfach alles nur noch perfekt sein.Haus,Auto,2 Kinder,Jedes Jahr Urlaub...Wenn da nun noch ein Kind dazukommen will,muss es Weg(übertrieben gesagt)..Was wäre so schlimm daran,für dieses Kind vielleicht nur noch jedes 2.Jahr in den Urlaub zu fahren,für dieses Kind vielleicht auf das eigene Instrument für Sohn/Tochter zu verzichten(auch da würde sich irgendein Weg finden,zum beispiel vielleicht ein leih oder günstiges gebrauchtes Instrument)..Jedes Kind hat seinen eigenen Charakter,und bereichert somit die Familie.Und ganz nebenbei hab ich es oft erlebt,das grade bei Familien wo nicht soviel Geld vorhanden ist,am meisten zusammengehalten wird.
Ich finde es nicht blauäugig zusagen,okay wir nehmen das jetzt so an,das z.b trotz guter Verhütung uns dieses Kind geschickt wurde,und für alles Weitere wird sich schon ein Weg finden.
Keiner sagt, daß das ne schöne Sache ist. Und das andere könnte ich ja durchaus so stehen lassen, wenn Du nicht anderen jedes andere Wahlrecht absprichst. Wenn es für Dich so ist, dann ist es doch o.k., aber für andere Menschen stellen sich Situationen anders dar. Wer gibt einen das Recht, diese zu verurteilen?!
Und ... ich reite gern drauf rum ... ich find es total daneben, wenn man wie Du es ja geschrieben hast: Abtreibung in Fällen von Vergewaltigung als Nonsense betitelst. Das ist hartherzig und grausam. Und irgendwo paßt das nicht: du schreibst ständig von Liebe und Annahme, aber einer Frau das in so einer Situation zu verwehren ist das glatte Gegenteil.
Für mich ist Abtreibung einfach eine ganz große Sünde.Ich muss sagen,ich habe auch im ersten Moment wo es hier im Abtreibung ging,nicht daran gedacht das es auch Frauen gibt die durch eine Vergewaltigung schwanger werden.Aber auch da finde ich,sollte man nicht gleich pauschal zu der Frau sagen,lass das Kind wegmachen,sondern ihr auch erstmal Hilfen anbieten,das Kind zu bekommen. Eine schlimme Tat also die Vergewaltigung,kann durch eine andere schlimme Tat,die Abtreibung,in keinster Weise gesühnt werden. Und vielleicht kommt die Frau ja auch durch ihre neue Aufgabe als Mutter auf viel bessere Gedanken...Sie sieht:Ich habe zwar etwas furchtbares erlebt,die Vergewaltigung,aber mir ist auch etwas großartiges geschenkt worden(das Kind).
Ganz allgemein finde ich,also wenn eine Frau nicht durch eine Vergewaltigung schwanger wird,das Abtreibungen einfach schon viel zu sehr gesellschaftlich respektiert werden und das kann einfach nicht sein.Finde es sollte viel mehr,auch in der Öffentlichkeit,darauf aufmerksam gemacht werden,das es die allerletzte möglichkeit sein sollte,und das wichtigste das dabei ein kommendes menschenleben umgebracht,unwiederbringlich ausgelöscht wird.
Ich für meinen Teil möchte nicht,das mein Kind oder Kinder in einer Gesellschaft aufwächst,in der so etwas mehr respektiert wird als Behinderte
Was für ein verquerer Gedanke ... Eine Vergewaltigung sühnen? Wir haben schonn die gleiche Vorstellung, daß ein Opfer nie schuld an einer Abtreibung trägt, oder? Und das andere: ich glaube, Du hast überhaupt keine Ahnung, was eine Vergewaltigung mit der Betroffenen anstellt ... Wir hatten ja gestern schon einige Sachen dazu geschrieben. Du hast so ein Buch gelesen, wo die Frau das konnte. Beschäftige Dich vielleicht mal mehr damit wie es den Frauen damit danach geht und wie schwer es ist wieder auf die Beine zu kommen und nen normalen Alltag zu leben, ohne daß man zusätzlich noch ständig daran erinnert wird, weil man die Frucht davon im Leib trägt. Die meisten werden keine zusätzlichen "Aufgaben" wie Du es siehst gebrauchen können. Gestern wurde ja auch angesprochen, daß z.B. wenn das Baby dem Täter ähnlich sieht, daß die Mutter triggern kann, immer und immer wieder ... das führt zu Flashbacks, das kann zur Retraumatisierung führen. Ich nehme Dich da als extrem naiv wahr.
Nicht für jeden liegt in jeder Situation das Seelenheil in einem Kind. Du verschließt die Augen davor, daß es ne Menge Kinder gibt, die nicht gewollt sind, nicht geliebt werden, ignoriert werden ...
Und ich bin froh, daß es erlaubt ist, weil das den Frauen eine Wahl läßt, weil eine Frau auf sich und ihre Situation schauen kann. Sie muß sich beraten lassen und dann kann sie entscheiden und niemand anderes hat dann das Recht über ihre Situation zu urteilen. Weil letztendlich ist das so wunderbar leicht, aber man muß ja dann selbst nie mit den Konsequenzen leben.
![]()
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ich krieg nur keine Reaktion ...... obwohl ich reg mich dann immer so doll auf
Naja, wenn man nichts drauf weiß.![]()
Was ich dazu noch sagen wollte:Wenn die Frau wirklich merkt,okay,mit dem Kind geht es nicht,gibt es doch immer noch die Möglichkeit,das sie es in liebevolle Hände gibt.
O.k. ... dann noch mal ... auch wenn mir das grad nicht wirklich recht ist. Ich habe z.B. Missbrauch erlebt. Jegliche Form von Berührung im Genitalbereich triggert mich massiv und beschafft mir sehr nette Flashbacks, die ich nicht händeln kann. Wir (Therapeuten und ich) suchen seit Jahren nach Mitteln, das in den Griff zu bekommen, aber das wird noch dauern. Und jetzt erkläre mir, wie ich eine Schwangerschaft überstehen soll ... Wie eine Geburt ... Jedes Opfer ist anders, aber Trigger die Flashbacks verursachen gibt es für fast jede ... und Kindsbewegungen von einem Kind, daß durch die Vergewaltigung entstanden ist, sind predestiniert ein Trigger zu sein. Bei Flashbacks erlebt man übrigens das Geschehene noch mal und zwar in der Form, daß man nicht weiß, daß das Vergangenheit ist. Es findet genau dann noch mal statt. Sollte man also nicht unbedingt forcieren. Ständige Flashbacks sind auch total kontraproduktiv, um psychisch wieder Stabilität zu bekommen. Aber das ist Dir sicherlich alles bekannt und bewußt, während Du solche Aussagen triffst, daß Frauen nach einer Vergewaltigung ihr Kind austragen sollen.
Und da haben wir noch nicht über Vorsorgeuntersuchungen gesprochen, Nachsorge, ...
Alles eben, was mit einer Schwangerschaft/Geburt zu tun hat.
Anja, ich glaube wir haben uns in einem anderen Thread schon einmal über unsere negativen Erfahrungen ausgetauscht.
Daumen hoch dafür, dass Du den obigen Beitrag so gut formulieren konntest. Ich habe auch schon mit mir gerungen, konnte die Worte aber nicht sinnvoll ordnen.
Ja, das hatten wir. Ich habe das noch in ziemlich starker Erinnerung, auch eben die Sache mit Deiner Schwester.
Aber mit den Untersuchungen sagst Du was: ich hab ein Myom, was eigentlich operiert werden müßte, weil es mir große Probleme bereitet. Tja, blöd wenn man das psychisch nicht hinkriegt. aber o.k., darum geht's grad nicht
10.08.2012 01:20
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von SarahBS1982:
Zitat von SarahBS1982:
Mich würde interessieren, wie ihr das bei Frauen mit Behinderung seht...
Sollten sie denn abtreiben dürfen?
Oder sollte ihnen mit Rücksicht auf das Baby im Bauch eher zur Abtreibung geraten werden?
Inwieweit würdet ihr da hinsichtlich der Art/Schwere der Behinderung Unterschiede machen?
habe nochmal ein bisschen umformuliert.
Boah ... das ist richtig schwierig .. Ich erlaube mir da kein Urteil. Ich kenne mich zu wenig aus über die unterschiedlichen Formen von Behinderung, noch wie momentan da wirklich der Stand ist hinsichtlich adäquater Unterstützung. Ich meine, erstmal muß die Betroffene erstmal schwanger werden. Werden z.B. geistig behinderte Frauen schwanger und haben danach überhaupt kein Verständnis dafür, was da passiert, gibt es Fälle, wo die Mutter dann nie eigentlich eine Mutter-Kind-Beziehung hat ... Ich finde das richtig schwierig. ... Und man kann doch dann auch schlecht sagen: he, trag mal aus und dann nehmen wir das Kind weg und geben es zur Adoption ... das ist letztendlich ein stückweit für mich - aus Sicht der Mutter - das Gleiche ... man entscheidet über ihren Kopf und nimmt das Kind weg ...
schwierig!
Was denkst Du denn? was ist Deine sichtweise?
Ich habe die gleichen Zweifel und Bedenken wie Du und fühle mich hinsichtlich der Fragestellung mehr als verunsichert.
Aber prinzipiell würde ich einer Frau mit Behinderung die gleichen Rechte zusprechen wie allen anderen Frauen auch. Also die freie Entscheidung darüber, ob sie das Kind austragen möchte oder nicht.
Ich denke dabei an meine schwerbehinderte Schwester. Sie weiß, was Verhütung ist und möchte auf keinen Fall schwanger werden. Falls es doch passieren sollte, will sie definitiv abtreiben.
Aber :
sie will abtreiben, weil ihr meine Eltern über Jahre hinweg eingeredet haben, dass sie es eh nie schaffen würde ein Kind großzuziehen. Wie hier jedoch schon gesagt wurde, steht sie ja nicht alleine da! Es gibt Betreuungshilfen und Familie (also mich).
Ich würde ihr zutrauen, eine liebende Mama zu werden, die vor allem auch gerne Hilfe annimmt (was man ja von manch anderen unbelehrbaren nicht behinderten Damen nicht behaupten kann).
In dem Fall würde ich Deiner Schwester von Herzen wünschen, daß es Menschen um sie rum gibt, die sie bestärken. Sie entscheidet ja dann nicht wirklich aus freiem Willen heraus, sondern ihr wurde so lange etwas eingeredet, daß sie es selbst glaubt. Das finde ich total traurig. Da kann man echt nur hoffen, daß es da aufmerksame Betreuer gibt und Du scheinst da ja auch ne andere Sicht haben, die dann zu ihr durchdringen und ihr Mut machen ...
Das wäre nur möglich, wenn sie mit Bekanntwerden der Schwangerschaft den Kontakt zu meinen Eltern vollständig abbricht. Wenn ich bedenke, wie ich wegen meiner Schwangerschaft von denen angefeindet werde.
Aber auch das ist ein ganz anderes Thema. Bis auf diese Bemerkung dazu:
ich lass mich doch von meinen Eltern nicht zur Abtreibung drängen!
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