Mütter- und Schwangerenforum

"Terror" ihr Urteil (ARD)

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18.10.2016 00:03
Zitat von StilleWasser:

Die wirklich Schuldigen sind die Bundesheerverantwortlichen die 28 Minuten lang zugeschaut haben wie das Flugzeug weiterrast anstatt alle Terrorziele/das Stadion räumen zu lassen. Genau DIESE Leute haben es zu verantworten das der Pilot erst in diese Lage gekommen ist entscheiden zu müssen.

Und er ist unschuldig, er hat das einzig richtige in dieser Situation gemacht denn in diesem Szenario wären die 70.000 plus die Passagiere im Flugzeug gestorben - also hat er bloß das Unabwenbare gemacht und 10.000ende Leben gerettet.
*
*
Aber ich find auch unsere Gesetzgebung da besser, da gibt es kein Verbot des Abschusses und der Pilot hätte in dieser Situation selber entschieden dürfen und das moralisch richtige tun dürfen.


Danke! Genau so unterschreibe ich das!

Sonce
7262 Beiträge
18.10.2016 00:12
Grundsätzlich : auch ein einziges Leben ist wichtig und wertvoll und darf nicht geopfert werden für viele andere Leben.

In diesem Fall möchte ich nicht in der Haut des jenigen stecken, der dies entscheiden muss. Klar sagt mir mein Verstand "170 opfern für 70.000, das is das kleinere übel", aber auch diese 170 Passagiere an board haben eine Chance verdient.

Ich würde den jenigen der darüber entscheiden muss nicht für schuldig sprechen.

Aber ich selbst würde nichts entscheiden, wenn ich in dieser Situation wäre. Ich würde dem Schicksal wohl freien Lauf lassen.
Sonce
7262 Beiträge
18.10.2016 00:24
.... wobei man immer die Fragen im Hinterkopf behalten sollte: wäre das Flugzeug wirklich ins Stadion geflogen worden? War es vllt doch nur eine Drohung? Hätten einige Passagiere, wenn sie das cockpit gestürzt hätten u. Irgendwer dabei gewesen wäre mit etwas Ahnung... dann bei einem Absturz oder einer bruchlandung, überleben können?

All diese Möglichkeiten sind ja verwehrt worden.
18.10.2016 00:29
Zitat von Sonce:

.... wobei man immer die Fragen im Hinterkopf behalten sollte: wäre das Flugzeug wirklich ins Stadion geflogen worden? War es vllt doch nur eine Drohung? Hätten einige Passagiere, wenn sie das cockpit gestürzt hätten u. Irgendwer dabei gewesen wäre mit etwas Ahnung... dann bei einem Absturz oder einer bruchlandung, überleben können?

All diese Möglichkeiten sind ja verwehrt worden.


Deinen ersten Post finde ich richtig gut. Es zeigt einfach genau das, was ich meine, dass jeder Mensch einfach anders handeln würde, wäre er in so einer Extremsituation. Daher gibt es da in meinen Augen kein richtig oder falsch.

Zu diesem Post: Hat man solche Gedanken während so einer Situation wirklich? Von außen betrachtet ist es natürlich leicht, alle Möglichkeiten durchzugehen, aber in so einer Situation?

Sonce
7262 Beiträge
18.10.2016 00:40
Zitat von Skorpi:

Zitat von Sonce:

.... wobei man immer die Fragen im Hinterkopf behalten sollte: wäre das Flugzeug wirklich ins Stadion geflogen worden? War es vllt doch nur eine Drohung? Hätten einige Passagiere, wenn sie das cockpit gestürzt hätten u. Irgendwer dabei gewesen wäre mit etwas Ahnung... dann bei einem Absturz oder einer bruchlandung, überleben können?

All diese Möglichkeiten sind ja verwehrt worden.


Deinen ersten Post finde ich richtig gut. Es zeigt einfach genau das, was ich meine, dass jeder Mensch einfach anders handeln würde, wäre er in so einer Extremsituation. Daher gibt es da in meinen Augen kein richtig oder falsch.

Zu diesem Post: Hat man solche Gedanken während so einer Situation wirklich? Von außen betrachtet ist es natürlich leicht, alle Möglichkeiten durchzugehen, aber in so einer Situation?


Naja.... aber wer sagt einem das man etwas tun muss? Diese Person hat sich selbst vor die Wahl gestellt. Wieso eigentlich? Sobald man direkt ins Geschehen eingreift, ist man mittendrin.
Ich hätte zb nich eingegriffen aus dem Grund, weil ich mir eine gute Lösung erhofft/ erwünscht hätte, bei der ich nicht beteiligt sein muss. Ich wage es mich nicht, mir das Recht heraus zu nehmen über Leben und Tod zu entscheiden. Zumindest nicht, wenn ich dafür andere töten müsste......

Serafinchen
4537 Beiträge
18.10.2016 00:43
Zitat von Skorpi:

Zitat von Sonce:

.... wobei man immer die Fragen im Hinterkopf behalten sollte: wäre das Flugzeug wirklich ins Stadion geflogen worden? War es vllt doch nur eine Drohung? Hätten einige Passagiere, wenn sie das cockpit gestürzt hätten u. Irgendwer dabei gewesen wäre mit etwas Ahnung... dann bei einem Absturz oder einer bruchlandung, überleben können?

All diese Möglichkeiten sind ja verwehrt worden.


Deinen ersten Post finde ich richtig gut. Es zeigt einfach genau das, was ich meine, dass jeder Mensch einfach anders handeln würde, wäre er in so einer Extremsituation. Daher gibt es da in meinen Augen kein richtig oder falsch.

Zu diesem Post: Hat man solche Gedanken während so einer Situation wirklich? Von außen betrachtet ist es natürlich leicht, alle Möglichkeiten durchzugehen, aber in so einer Situation?

In unserem Fall hatte der Angeklagte eine halbe Stunde Zeit darüber nachzudenken..... ich denke schon dass einem da viel durch den Kopf geht.
Sonce
7262 Beiträge
18.10.2016 00:55
Da fällt mir grad ein das es auch einen kurzfilm gibt zu dieser thematik:

Dort steht ein Vater vor der Entscheidung, ob er seinen Sohn rettet oder einen vollbesetzten Zug , der komplett entgleisen würde.
"Sommersonntag " heißt er....falls jemand Interesse hat.
18.10.2016 00:59
Zitat von Sonce:

Zitat von Skorpi:

Zitat von Sonce:

.... wobei man immer die Fragen im Hinterkopf behalten sollte: wäre das Flugzeug wirklich ins Stadion geflogen worden? War es vllt doch nur eine Drohung? Hätten einige Passagiere, wenn sie das cockpit gestürzt hätten u. Irgendwer dabei gewesen wäre mit etwas Ahnung... dann bei einem Absturz oder einer bruchlandung, überleben können?

All diese Möglichkeiten sind ja verwehrt worden.


Deinen ersten Post finde ich richtig gut. Es zeigt einfach genau das, was ich meine, dass jeder Mensch einfach anders handeln würde, wäre er in so einer Extremsituation. Daher gibt es da in meinen Augen kein richtig oder falsch.

Zu diesem Post: Hat man solche Gedanken während so einer Situation wirklich? Von außen betrachtet ist es natürlich leicht, alle Möglichkeiten durchzugehen, aber in so einer Situation?


Naja.... aber wer sagt einem das man etwas tun muss? Diese Person hat sich selbst vor die Wahl gestellt. Wieso eigentlich? Sobald man direkt ins Geschehen eingreift, ist man mittendrin.
Ich hätte zb nich eingegriffen aus dem Grund, weil ich mir eine gute Lösung erhofft/ erwünscht hätte, bei der ich nicht beteiligt sein muss. Ich wage es mich nicht, mir das Recht heraus zu nehmen über Leben und Tod zu entscheiden. Zumindest nicht, wenn ich dafür andere töten müsste......


Finde ich auch total in Ordnung. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, wie ich mich entschieden hätte. Ich halte es wirklich für sehr, sehr unwahrscheinlich, dass die Leute im Flugzeug diesen Terrorangriff hätten verhindern können. Wenn ich mir allein vorstelle, es hätten über 70.000 Menschen dadurch ihren Sohn, ihre Tochter, ihren Vater, ihren Mutter, ihren Partner oder ihre Freunde verloren.

Soll man diesen Menschen, der nun mal mit hoher Wahrscheinlichkeit 70.000 Menschen das leben gerettet hat, lebenslang einsperren? Obwohl er so gar keine Gefahr für uns wäre?

18.10.2016 01:01
Zitat von Serafinchen:

Zitat von Skorpi:

Zitat von Sonce:

.... wobei man immer die Fragen im Hinterkopf behalten sollte: wäre das Flugzeug wirklich ins Stadion geflogen worden? War es vllt doch nur eine Drohung? Hätten einige Passagiere, wenn sie das cockpit gestürzt hätten u. Irgendwer dabei gewesen wäre mit etwas Ahnung... dann bei einem Absturz oder einer bruchlandung, überleben können?

All diese Möglichkeiten sind ja verwehrt worden.


Deinen ersten Post finde ich richtig gut. Es zeigt einfach genau das, was ich meine, dass jeder Mensch einfach anders handeln würde, wäre er in so einer Extremsituation. Daher gibt es da in meinen Augen kein richtig oder falsch.

Zu diesem Post: Hat man solche Gedanken während so einer Situation wirklich? Von außen betrachtet ist es natürlich leicht, alle Möglichkeiten durchzugehen, aber in so einer Situation?

In unserem Fall hatte der Angeklagte eine halbe Stunde Zeit darüber nachzudenken..... ich denke schon dass einem da viel durch den Kopf geht.


Nein, er war damit beschäftigt, irgendwie Kontakt zum Flugzeug aufzunehmen. Zugeschaut haben andere.... Und genau die hätten entsprechend handeln müssen!

18.10.2016 01:03
Ich tue mich eben auch schwer mit der Tatsache, dass den Menschen im Flugzeug die, wenn auch geringe, Chance genommen wurde, die Situation vielleicht noch an sich zu reißen.
18.10.2016 01:07
Zitat von faerie:

Ich tue mich eben auch schwer mit der Tatsache, dass den Menschen im Flugzeug die, wenn auch geringe, Chance genommen wurde, die Situation vielleicht noch an sich zu reißen.


Kann ich verstehen, aber wie wahrscheinlich ist das? Da sehe ich die Chance echt zu null.
Das sind in meinen Augen Wunschvorstellungen, das warten auf ein Wunder. Zudem wusste der Angeklagte ja auch gar nicht, dass die Passagiere versuchten ins Cockpit zu gelangen.

Sonce
7262 Beiträge
18.10.2016 01:10
Zitat von Skorpi:

Zitat von Sonce:

Zitat von Skorpi:

Zitat von Sonce:

.... wobei man immer die Fragen im Hinterkopf behalten sollte: wäre das Flugzeug wirklich ins Stadion geflogen worden? War es vllt doch nur eine Drohung? Hätten einige Passagiere, wenn sie das cockpit gestürzt hätten u. Irgendwer dabei gewesen wäre mit etwas Ahnung... dann bei einem Absturz oder einer bruchlandung, überleben können?

All diese Möglichkeiten sind ja verwehrt worden.


Deinen ersten Post finde ich richtig gut. Es zeigt einfach genau das, was ich meine, dass jeder Mensch einfach anders handeln würde, wäre er in so einer Extremsituation. Daher gibt es da in meinen Augen kein richtig oder falsch.

Zu diesem Post: Hat man solche Gedanken während so einer Situation wirklich? Von außen betrachtet ist es natürlich leicht, alle Möglichkeiten durchzugehen, aber in so einer Situation?


Naja.... aber wer sagt einem das man etwas tun muss? Diese Person hat sich selbst vor die Wahl gestellt. Wieso eigentlich? Sobald man direkt ins Geschehen eingreift, ist man mittendrin.
Ich hätte zb nich eingegriffen aus dem Grund, weil ich mir eine gute Lösung erhofft/ erwünscht hätte, bei der ich nicht beteiligt sein muss. Ich wage es mich nicht, mir das Recht heraus zu nehmen über Leben und Tod zu entscheiden. Zumindest nicht, wenn ich dafür andere töten müsste......


Finde ich auch total in Ordnung. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, wie ich mich entschieden hätte. Ich halte es wirklich für sehr, sehr unwahrscheinlich, dass die Leute im Flugzeug diesen Terrorangriff hätten verhindern können. Wenn ich mir allein vorstelle, es hätten über 70.000 Menschen dadurch ihren Sohn, ihre Tochter, ihren Vater, ihren Mutter, ihren Partner oder ihre Freunde verloren.

Soll man diesen Menschen, der nun mal mit hoher Wahrscheinlichkeit 70.000 Menschen das leben gerettet hat, lebenslang einsperren? Obwohl er so gar keine Gefahr für uns wäre?


Nein das auf keinen Fall! Er hat ein Unglück begangen, um ein "wahrscheinlich" größeres zu verhindern.
Aber hätte er nichts getan, hätte man ihn dann schuldig sprechen sollen?

18.10.2016 01:13
Zitat von Sonce:

Zitat von Skorpi:

Zitat von Sonce:

Zitat von Skorpi:

...


Naja.... aber wer sagt einem das man etwas tun muss? Diese Person hat sich selbst vor die Wahl gestellt. Wieso eigentlich? Sobald man direkt ins Geschehen eingreift, ist man mittendrin.
Ich hätte zb nich eingegriffen aus dem Grund, weil ich mir eine gute Lösung erhofft/ erwünscht hätte, bei der ich nicht beteiligt sein muss. Ich wage es mich nicht, mir das Recht heraus zu nehmen über Leben und Tod zu entscheiden. Zumindest nicht, wenn ich dafür andere töten müsste......


Finde ich auch total in Ordnung. Ich wüsste ehrlich gesagt nicht, wie ich mich entschieden hätte. Ich halte es wirklich für sehr, sehr unwahrscheinlich, dass die Leute im Flugzeug diesen Terrorangriff hätten verhindern können. Wenn ich mir allein vorstelle, es hätten über 70.000 Menschen dadurch ihren Sohn, ihre Tochter, ihren Vater, ihren Mutter, ihren Partner oder ihre Freunde verloren.

Soll man diesen Menschen, der nun mal mit hoher Wahrscheinlichkeit 70.000 Menschen das leben gerettet hat, lebenslang einsperren? Obwohl er so gar keine Gefahr für uns wäre?


Nein das auf keinen Fall! Er hat ein Unglück begangen, um ein "wahrscheinlich" größeres zu verhindern.
Aber hätte er nichts getan, hätte man ihn dann schuldig sprechen sollen?


Nein auch nicht! Ich fände ja eben beides total nachvollziehbar. Von daher ist er für mich so oder so unschuldig.

Sonce
7262 Beiträge
18.10.2016 01:15
Zitat von Skorpi:

Zitat von faerie:

Ich tue mich eben auch schwer mit der Tatsache, dass den Menschen im Flugzeug die, wenn auch geringe, Chance genommen wurde, die Situation vielleicht noch an sich zu reißen.


Kann ich verstehen, aber wie wahrscheinlich ist das? Da sehe ich die Chance echt zu null.
Das sind in meinen Augen Wunschvorstellungen, das warten auf ein Wunder. Zudem wusste der Angeklagte ja auch gar nicht, dass die Passagiere versuchten ins Cockpit zu gelangen.


Klar es bestand nur eine sehr unwahrscheinlich geringe Chance das die Passagiere oder auch nur einer von ihnen überlebt.
Doch wie wahrscheinlich wäre das Flugzeug denn ins Stadion geflogen? Wird man ja nie wissen...und vllt hätten die Menschen im Flugzeug sich eben auch selbst geopfert um dies zu verhindern.
18.10.2016 01:15
Zitat von Skorpi:

Zitat von StilleWasser:

Die wirklich Schuldigen sind die Bundesheerverantwortlichen die 28 Minuten lang zugeschaut haben wie das Flugzeug weiterrast anstatt alle Terrorziele/das Stadion räumen zu lassen. Genau DIESE Leute haben es zu verantworten das der Pilot erst in diese Lage gekommen ist entscheiden zu müssen.

Und er ist unschuldig, er hat das einzig richtige in dieser Situation gemacht denn in diesem Szenario wären die 70.000 plus die Passagiere im Flugzeug gestorben - also hat er bloß das Unabwenbare gemacht und 10.000ende Leben gerettet.
*
*
Aber ich find auch unsere Gesetzgebung da besser, da gibt es kein Verbot des Abschusses und der Pilot hätte in dieser Situation selber entschieden dürfen und das moralisch richtige tun dürfen.


Danke! Genau so unterschreibe ich das!


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