Ich möchte mein Kind nicht in den Kindergarten schicken.
27.04.2021 09:13
Zitat von nilou:
Zitat von Anonym 2 (206629):
Zitat von bambina_1990:
Zitat von Anonym 2 (206629):Du siehst den Kindergarten als Ort wo Großteil nur Gewalt herrscht ? Wo bist du denn groß geworden bitte
...ich kenne einige Kitas und keine war so
![]()
Jaein.
Ich sehe den Kindergarten als Ort mit zwei besonders negativen Aspekten die das restliche Leben prägen, nämlich:
1) bei dem eine richtige Betreuung fehlt und es daher mehr Aufbewahrungsort ist. Oder habt ihr kein Problem mit dem Mangel des Betreuungsschlüssels? Zu oft sind die Kinder sich selbst überlassen.
2) bei dem zu oft Negatives übersehen wird und sich dann festsetzt. Beispiel Kind wird geschlagen, Erzieher bekommt es nicht mit. Was wird daraus gelernt? Mit Gewalt kommt man weiter. Für mich keine gute Wahl.
Alle positiven Aspekte des Kindergartens kann man durchaus selbst organisieren und seinem Kind beibringen. Man muss es halt wollen und die "Arbeit" nicht einfach anderen überlassen. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die gibt es immer und überall.
Das ist mir zu pauschal und zu negativ. Ich kenne tatsächlich keine Kita wo Gewallt, alleinlassen und co überwiegt. Ich frage mich auch ob du aus tatsächlichen Erfahrungen „sprichst“ oder „der hat wie gesagt“. Auf jeden Fall ist mir deins zu „Radikal“. Und leider ist deine Sichtweise das was den Leuten die ihre Kinder zu Hause lassen möchten das Leben schwer macht, und es spricht wenig Toleranz raus.![]()
Mittlerweile gibt es so viele Möglichkeiten. Ich bin auch „gegen“ Kita und Grundschule im Ganztag. Deshalb gab/gibt es das bei uns nur stundenweise/vormittags. Individuell fürs Kind eben. Genauso wird es auch Kinder geben für die Kita absolut nichts ist. Für die wird Wahrscheinlich dann eher Montessori und Walddorf in Frage kommen. Dafür gibt es doch verschiedene Möglichkeiten.
Okay in euren Kindergärten wird also weder geschubst, noch geschlagen, noch verbal beleidigt, an den Haaren gezogen und falls doch, als Ausnahme versteht sich, sind natürlich immer Erzieher da, die es dann entsprechend regeln? Und natürlich gibt es auch nirgends die bekannten A.- Kinder? Alle Erzieher sind top und vermitteln die gleichen von euch gewünschten Werte?
Und natürlich habe ich persönliche Erfahrungen, sonst würde ich leider! nicht so ein striktes Urteil gebildet haben können.
27.04.2021 09:14
Zitat von bambina_1990:das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich war nur kurz im Kindergarten. Ich war als Kind /Jugendliche nie in der Lage, mich in eine Gruppe zu integrieren. Wenn es nicht um mich ging, fing ich an zu heulen. Ich redete schon früh, wie eine Erwachsene und fand deshalb auch nie wirklich anschluß. Ich hatte nie die Interessen, die gleichaltrige hatten.
Ich finde den Kindergarten sehr wichtig für die Entwicklung , ich hatte in der Klasse ein Mädchen das nicht im Kindergarten war , sie war vom zwischenmenschlichen her total verkorkst ( ja , das heißt nicht das das bei jedem so ist ) sie kam mit uns absolut nicht zurecht weil sie nicht wusste wie sie sich verhalten soll ,sie hat auch nie mitgespielt . Sie legte ein regelrechtes Erwachsenen Verhalten an den Tagihre Schwester war im Kindergarten und war das ganze Gegenteil
![]()
Also ja ich finde das der Kindergarten dazu gehört , Wandertage ( und nein nicht mit den Eltern sondern gleichaltrigen) , Geschenke basteln usw finde ich wichtig für die Entwicklung.
27.04.2021 09:18
Zitat von Anonym 2 (206629):
Zitat von nilou:
Zitat von Anonym 2 (206629):
Zitat von bambina_1990:
...
Jaein.
Ich sehe den Kindergarten als Ort mit zwei besonders negativen Aspekten die das restliche Leben prägen, nämlich:
1) bei dem eine richtige Betreuung fehlt und es daher mehr Aufbewahrungsort ist. Oder habt ihr kein Problem mit dem Mangel des Betreuungsschlüssels? Zu oft sind die Kinder sich selbst überlassen.
2) bei dem zu oft Negatives übersehen wird und sich dann festsetzt. Beispiel Kind wird geschlagen, Erzieher bekommt es nicht mit. Was wird daraus gelernt? Mit Gewalt kommt man weiter. Für mich keine gute Wahl.
Alle positiven Aspekte des Kindergartens kann man durchaus selbst organisieren und seinem Kind beibringen. Man muss es halt wollen und die "Arbeit" nicht einfach anderen überlassen. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die gibt es immer und überall.
Das ist mir zu pauschal und zu negativ. Ich kenne tatsächlich keine Kita wo Gewallt, alleinlassen und co überwiegt. Ich frage mich auch ob du aus tatsächlichen Erfahrungen „sprichst“ oder „der hat wie gesagt“. Auf jeden Fall ist mir deins zu „Radikal“. Und leider ist deine Sichtweise das was den Leuten die ihre Kinder zu Hause lassen möchten das Leben schwer macht, und es spricht wenig Toleranz raus.![]()
Mittlerweile gibt es so viele Möglichkeiten. Ich bin auch „gegen“ Kita und Grundschule im Ganztag. Deshalb gab/gibt es das bei uns nur stundenweise/vormittags. Individuell fürs Kind eben. Genauso wird es auch Kinder geben für die Kita absolut nichts ist. Für die wird Wahrscheinlich dann eher Montessori und Walddorf in Frage kommen. Dafür gibt es doch verschiedene Möglichkeiten.
Okay in euren Kindergärten wird also weder geschubst, noch geschlagen, noch verbal beleidigt, an den Haaren gezogen und falls doch, als Ausnahme versteht sich, sind natürlich immer Erzieher da, die es dann entsprechend regeln? Und natürlich gibt es auch nirgends die bekannten A.- Kinder? Alle Erzieher sind top und vermitteln die gleichen von euch gewünschten Werte?
Und natürlich habe ich persönliche Erfahrungen, sonst würde ich leider! nicht so ein striktes Urteil gebildet haben können.
Ja in unserem Kindergarten war weder Schubsen noch schlagen noch verbal beleidigen etc an der Tagesordnung und ich kenne kein A.Kind. Und ja, wenn es zu einem Zwischenfall kam waren die Erzieher da bzw. wurden von den Kindern dazu geholt und haben es geregelt. So ist es auch in unseren Kitas. Ich würde euer Umfeld mal überprüfen.
Und die Erzieher müssen weder „Top“ (was immer das auch ist) noch exakt meiner Meinung sein. Warum auch. Im Leben begegnet man den unterschiedlichsten Leuten und Werten. Gilt übrigens auch jetzt für die Lehrer.
27.04.2021 09:20
Zitat von Anonym 2 (206629):
Zitat von nilou:
Zitat von Anonym 2 (206629):
Zitat von bambina_1990:
...
Jaein.
Ich sehe den Kindergarten als Ort mit zwei besonders negativen Aspekten die das restliche Leben prägen, nämlich:
1) bei dem eine richtige Betreuung fehlt und es daher mehr Aufbewahrungsort ist. Oder habt ihr kein Problem mit dem Mangel des Betreuungsschlüssels? Zu oft sind die Kinder sich selbst überlassen.
2) bei dem zu oft Negatives übersehen wird und sich dann festsetzt. Beispiel Kind wird geschlagen, Erzieher bekommt es nicht mit. Was wird daraus gelernt? Mit Gewalt kommt man weiter. Für mich keine gute Wahl.
Alle positiven Aspekte des Kindergartens kann man durchaus selbst organisieren und seinem Kind beibringen. Man muss es halt wollen und die "Arbeit" nicht einfach anderen überlassen. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die gibt es immer und überall.
Das ist mir zu pauschal und zu negativ. Ich kenne tatsächlich keine Kita wo Gewallt, alleinlassen und co überwiegt. Ich frage mich auch ob du aus tatsächlichen Erfahrungen „sprichst“ oder „der hat wie gesagt“. Auf jeden Fall ist mir deins zu „Radikal“. Und leider ist deine Sichtweise das was den Leuten die ihre Kinder zu Hause lassen möchten das Leben schwer macht, und es spricht wenig Toleranz raus.![]()
Mittlerweile gibt es so viele Möglichkeiten. Ich bin auch „gegen“ Kita und Grundschule im Ganztag. Deshalb gab/gibt es das bei uns nur stundenweise/vormittags. Individuell fürs Kind eben. Genauso wird es auch Kinder geben für die Kita absolut nichts ist. Für die wird Wahrscheinlich dann eher Montessori und Walddorf in Frage kommen. Dafür gibt es doch verschiedene Möglichkeiten.
Okay in euren Kindergärten wird also weder geschubst, noch geschlagen, noch verbal beleidigt, an den Haaren gezogen und falls doch, als Ausnahme versteht sich, sind natürlich immer Erzieher da, die es dann entsprechend regeln? Und natürlich gibt es auch nirgends die bekannten A.- Kinder? Alle Erzieher sind top und vermitteln die gleichen von euch gewünschten Werte?
Und natürlich habe ich persönliche Erfahrungen, sonst würde ich leider! nicht so ein striktes Urteil gebildet haben können.
Klar gibt es Konflikte. Das ist doch völlig normal. Aber ganz sicher keine Gewalt Exzesse. Das gaben die Erzieher die Augen gut drauf.
Und selbstverständlich ist nicht alles rosarot. Denn dann wäre es ja wieder nur die käseglocke.
Das Leben ist nicht immer einfach und perfekt. Und das müssen Kinder lernen. Und das in kleinen Dosen von Anfang an. Sonst gibt's bei der Einschulung den kultur Schock.
Warum sollte ich so eine Helikopter Mutter sein, die ihrem Kind jede kleine Schwierigkeit und jeden kleinen Konflikt aus dem Weg räumt? Damit mache ich meine Kinder schwach.
27.04.2021 09:21
Zitat von juuLes:
Zitat von Melly82:
Zitat von juuLes:
Zitat von Melly82:
...
Und nochmal: nur weil das Kind nicht in den Kindergarten geht, heißt das doch nicht, dass es keinen Kontakt zu anderen Kindern hat. Mia spielt fast täglich mit anderen Kindern.
Wie stellt ihr euch kindergartenfrei vor? Dass man mit dem Kind den ganzen Tag zuhause hockt und es macht, was es will?![]()
Aber wie willst du denn regelmäßig immer die gleichen Kinder zusammen bekommen? Aug dem Spielplatz, mit Mamas wachsamem auge aufs Geschehen, kann sich doch garnicjt so eine gruppenstruktur entwickeln. Wenn deinem Kind da was nicjt passt,m geht es eben nachhause. Oder rennt zu dir. Und es gibt keine Erlebnisse, die die Kinder zusammenschweissen. Keine Auftritte, die stolz machen, keine Ausflüge, keine kindergartenübernachtung, keine Projekte in denen jeder seine Aufgabe erfüllt.
Zuhause ist ja alles komplett auf dein Kind abgestimmt und zugeschnitten. So wird es aber doch nicht Wörter gehen. In der Schule kann es nicht winfach zu Mama rennen, wenn es schwierig oder langweilig wird. Kinder müssen doch lernen, auch mal langweilige oder unangenehme Situationen auszuhalten. Und sich mal ohne Mama irgendwo durchzubeissen. Was durchzuhalten und dann stolz drauf sein. Klar kannst du solche Situationen versuchen, künstlich zu erzeugen. Aber ob das dann wirklich das Gefühl von :" das habe ich alleine geschafft, ich kann stolz auf mich sein" erzeugt...?
Also hier in der Straße sind jeden Tag die gleichen Kinder. Und ich weiß nicht, wie du das handhabst, aber ich schaue nicht die ganze Zeit auf meine Tochter, wenn die Kids draußen spielen. Wir Mütter unterhalten uns. Konflikte werden hier auch größtenteils selbst gelöst. Außer sie kommen echt alleine nicht mehr weiter. Aber das ist im Kindergarten bestimmt nicht anders. Da werden sie von den Erzieherin bestimmt auch Denkanstöße bekommen.
Was für Auftritte? Übernachtung? Das kenne ich alles gar nicht aus dem Kindergarten. Also ich habe bei anderen Kindern übernachtet, aber das hatte nichts mit dem Kindergarten zu tun. Was ist das?
Ausflüge gibt es hier genügend. Da organisieren wir uns auch mit den anderen Eltern. Was meinst du mit Projekten? Irgendwas basteln z.B. bei dem jeder seine eigene Aufgabe hat und es am Ende ein großes Ganzes gibt? Haben wir auch schon gemacht.
Thema Langeweile: Wenn ich mich um Mara kümmern muss, Haushalt mache (bei dem sie nicht helfen möchte) oder auch einfach mal ne halbe Stunde für mich möchte, muss sie sich auch selbst beschäftigen und ihr ist natürlich auch mal langweilig. Da kommt sie auf die besten Ideen![]()
Wir sind hier einfach unterschiedlicher Meinung. Ich bin mir sicher, dass es ohne Kindergarten genauso funktionieren kann. Man muss als Eltern einfach hinterher sein, dass dem Kind was geboten wird. Wenn man das nicht kann oder möchte, ist das vollkommen ok.
In meinem Kindergarten gab es Übernachtungsparties, da wurde im Gruppenraum gecampt und kurz vor der Einschulung sind wir übers Wochenende in eine Jugendherberge gefahren, wie eine Klassenfahrt nur mit der Kita
das war unglaublich toll, ich erinnere mich noch heute daran wie viel Spaß wir hatten. Auftritte: ich hatte in der Kita einen Ballettkurs mit Auftritt, wir haben Theaterstücke eingeübt, Turnuntericht gehabt (im Grunde wie Sportuntericht in der Schule mit so Staffelspielen und Kletterubungen, purzelbaume, Radschlag etc) und wir hatten eine Miniplaybackdhow, Faschingsfeiern, Ausflüge etc. Und ja, das ist was völlig anderes, ob die Kita Gruppe mit der Erzieherin ein Theaterstück einstudiert und den Eltern dann stolz vorführt oder ob Mama die ganze Zeit dabei ist. Man wird einfach unabhängiger. Und es ist auch nicht immer toll, ich habe basteln gehasst (tue ich noch), aber das war nicht zum Aussuchen, ich musste trotzdem mitmachen. Es war für die Schule durchaus gut, dass ich gelernt habe, dass gewisse Sachen mitgemacht werden müssen. Obwohl das heute in der Kita vermutlich nicht mehr so ist und das ist vermutlich auch besser so, aber für meine Entwicklung war es gut
27.04.2021 09:23
Zitat von Melly82:
Zitat von Anonym 2 (206629):
Zitat von Melly82:
Zitat von Anonym 2 (206629):
Kindergarten ja oder nein spaltet die Gesellschaft. Ähnlich wie beim impfen.
Ich bin konsequent gegen den Kindergarten, wenn man bereit ist, sich selbst um das fördern und fördern des Kindes zu kümmern.
Dieses soziale Interaktionsgeblubber ist meiner Meinung nach Blödsinn. Im privaten Bereich lernt das Kind durch Umgang mit positiven Kontakten auch positive Erfahrungen. Wer im schlechten Umfeld groß wird, übernimmt auch mit hoher Wahrscheinlichkeit das Schlechte. Und im Kindergarten gibt es nunmal weder die entsprechende Betreuungsaufsicht (wie auch, bei 2 Erziehern auf 20 Kinder) noch die Möglichkeit, gewissen asozialen Kindern aus dem Weg zu gehen.
Der Unterschied zur Schule ist ganz klar das Alter und Verständnis. Im Kindergarten ist es noch besonders prägend wie man aufwächst. Je länger also friedlich und positiv, desto höher die Chance, dass es dann auch so bleibt. Auch wenn in der Schule dann Ärger und Probleme aufkommen, ist die gelernte Basis positiv und friedlich. Nicht wie im Kindergarten dann 100 mal nicht mitbekomme Schläge und entsprechende Reaktion.
Für den Lernstand muss man sich dann natürlich selbst bemühen. Meine Kinder sind nicht in den Kindergarten gegangen. Gehören trotzdem zu den Klassenbesten in der Schule und sind absolut sozial. Auch das Nächste wird Zuhause bleiben. Ohne corona war es natürlich einfacher, aber auch jetzt ist es möglich.
Es gibt diverse Kindergärten-frei Gruppen und zum Glück ist es auf dem Vormarsch. Denn Kinder gehören zur Mutter/Vater und in ein gutes sozial ausgewähltes Umfeld, damit irgendwann alles Positive überwiegt und die Welt ein kleines Stückchen besser ist. Denn wer es nicht von klein auf richtig lernt hat es einfach viel schwieriger.
Diese Argumentation kenne ich von Mormonen, Adventisten etc. Oder auch von diesen suspekt:" Völkischen Siedlern". Das ist mir alles viel zu extrem.
Und :" schläge von asozial kindern" . Ernsthaft? Von welchen Gettho sprichst du denn bitte? Hast du jemals einen modernen Kindergarten von innen gesehen?
Natürlich, hab ich. Es gibt bestimmt gute Kindergärten. Aber die sind nun mal leider nicht die Regel. Überwiegend ist es nämlich ein Ort der Aufbewahrung statt Förderung und Gewalt was völlig "Normales".
Wenn Kinder asozial sind und schlagen sind nicht die Kinder Schuld. Aber die Eltern. Und genau das meine ich. Das zieht sich dann nämlich immer weiter.
Gewalt ist im Kindergarten was völlig normales? Sorry, hiermit bin ich aus der Diskussion mit dir raus. Das klingt wie von einem anderen planeten so weltfremd....
In unserem Kindergarten wird gemalt, gebastelt, ein hochbeet und kaninchenspielzeug auf der Werkbank gebaut, die Häschen werden versorgt, wir haben einen wasserspielplatz, die Kinder kochen zusammen, einmal die Woche gehts in die Turnhalle, einmal die Woche kommt unsere Pfarrerin für die biblischen Geschichten, einmal die Woche findest singen , spielen, bewegen mit einer externen Lehrerin statt, es wird zusammen gekocht und gebacken, lieder und Tänze eingeübt , spazieren gegangen, gewebt, verkleidet etc und das alles in der Gruppe. Ich kann da kein :" nur Aufbewahrung " sehen. Und wir sind ein ganz normaler dorfkindergarten. Allerdings haben wir hier auch keinen sozialen Brennpunkt, sondern lauter gut bürgerliche Familien. "ASOZIAL" ist hier garantiert niemand.
Und Zuhause kannst du nicht malen, basteln, singen, kochen & Co? Ausflüge machen zu unterschiedlichsten Spielplätzen oder dergleichen? Oder macht es einfach nur zu viel Arbeit das selbst zu organisieren?
Würden sich generell die Eltern mehr um ihre Kinder kümmern, gäbe es auch durch die corona Schließungen weniger Probleme. Aber viele Eltern wissen gar nicht mehr, ihre Kinder zu beschäftigen und fördern.
Ich bleibe bei der Meinung, je mehr Positives von Grund auf gelernt wird, je mehr bleibt davon hängen. Das Kindergartenalter ist nunmal eines der prägendsten Phasen.
So und nun wünsche ich euch allen einen schönen Tag. Meine Kinder haben ausgeschlafen und wir werden nun etwas Schönes unternehmen.
27.04.2021 09:25
Zitat von Anonym 2 (206629):
Zitat von bambina_1990:
Zitat von Anonym 2 (206629):Du siehst den Kindergarten als Ort wo Großteil nur Gewalt herrscht ? Wo bist du denn groß geworden bitte
Zitat von Melly82:
...
Natürlich, hab ich. Es gibt bestimmt gute Kindergärten. Aber die sind nun mal leider nicht die Regel. Überwiegend ist es nämlich ein Ort der Aufbewahrung statt Förderung und Gewalt was völlig "Normales".
Wenn Kinder asozial sind und schlagen sind nicht die Kinder Schuld. Aber die Eltern. Und genau das meine ich. Das zieht sich dann nämlich immer weiter.
ich kenne einige Kitas und keine war so
![]()
Jaein.
Ich sehe den Kindergarten als Ort mit zwei besonders negativen Aspekten die das restliche Leben prägen, nämlich:
1) bei dem eine richtige Betreuung fehlt und es daher mehr Aufbewahrungsort ist. Oder habt ihr kein Problem mit dem Mangel des Betreuungsschlüssels? Zu oft sind die Kinder sich selbst überlassen.
2) bei dem zu oft Negatives übersehen wird und sich dann festsetzt. Beispiel Kind wird geschlagen, Erzieher bekommt es nicht mit. Was wird daraus gelernt? Mit Gewalt kommt man weiter. Für mich keine gute Wahl.
Alle positiven Aspekte des Kindergartens kann man durchaus selbst organisieren und seinem Kind beibringen. Man muss es halt wollen und die "Arbeit" nicht einfach anderen überlassen. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber die gibt es immer und überall.
Der Betreuungsschlussel ist hier 3-4 Erzieher auf 9 Kinder. Das finde ich völlig ok. Ich merke auch, dass mein Kind gefördert und nicht nur aufbewahrt wird.
Und ich bin übrigens gern Mama UND liebe meinen Job, man bleibt doch auch als Mutter noch eine eigenständige Person
27.04.2021 09:26
Zitat von Anonym 2 (206629):einfach nur frech deine Unterstellungen...
Zitat von Melly82:
Zitat von Anonym 2 (206629):
Zitat von Melly82:
...
Natürlich, hab ich. Es gibt bestimmt gute Kindergärten. Aber die sind nun mal leider nicht die Regel. Überwiegend ist es nämlich ein Ort der Aufbewahrung statt Förderung und Gewalt was völlig "Normales".
Wenn Kinder asozial sind und schlagen sind nicht die Kinder Schuld. Aber die Eltern. Und genau das meine ich. Das zieht sich dann nämlich immer weiter.
Gewalt ist im Kindergarten was völlig normales? Sorry, hiermit bin ich aus der Diskussion mit dir raus. Das klingt wie von einem anderen planeten so weltfremd....
In unserem Kindergarten wird gemalt, gebastelt, ein hochbeet und kaninchenspielzeug auf der Werkbank gebaut, die Häschen werden versorgt, wir haben einen wasserspielplatz, die Kinder kochen zusammen, einmal die Woche gehts in die Turnhalle, einmal die Woche kommt unsere Pfarrerin für die biblischen Geschichten, einmal die Woche findest singen , spielen, bewegen mit einer externen Lehrerin statt, es wird zusammen gekocht und gebacken, lieder und Tänze eingeübt , spazieren gegangen, gewebt, verkleidet etc und das alles in der Gruppe. Ich kann da kein :" nur Aufbewahrung " sehen. Und wir sind ein ganz normaler dorfkindergarten. Allerdings haben wir hier auch keinen sozialen Brennpunkt, sondern lauter gut bürgerliche Familien. "ASOZIAL" ist hier garantiert niemand.
Und Zuhause kannst du nicht malen, basteln, singen, kochen & Co? Ausflüge machen zu unterschiedlichsten Spielplätzen oder dergleichen? Oder macht es einfach nur zu viel Arbeit das selbst zu organisieren?
Würden sich generell die Eltern mehr um ihre Kinder kümmern, gäbe es auch durch die corona Schließungen weniger Probleme. Aber viele Eltern wissen gar nicht mehr, ihre Kinder zu beschäftigen und fördern.
Ich bleibe bei der Meinung, je mehr Positives von Grund auf gelernt wird, je mehr bleibt davon hängen. Das Kindergartenalter ist nunmal eines der prägendsten Phasen.
So und nun wünsche ich euch allen einen schönen Tag. Meine Kinder haben ausgeschlafen und wir werden nun etwas Schönes unternehmen.![]()
27.04.2021 09:32
Zitat von Chrysopelea:
Zitat von juuLes:
Zitat von Melly82:
Zitat von juuLes:
...
Aber wie willst du denn regelmäßig immer die gleichen Kinder zusammen bekommen? Aug dem Spielplatz, mit Mamas wachsamem auge aufs Geschehen, kann sich doch garnicjt so eine gruppenstruktur entwickeln. Wenn deinem Kind da was nicjt passt,m geht es eben nachhause. Oder rennt zu dir. Und es gibt keine Erlebnisse, die die Kinder zusammenschweissen. Keine Auftritte, die stolz machen, keine Ausflüge, keine kindergartenübernachtung, keine Projekte in denen jeder seine Aufgabe erfüllt.
Zuhause ist ja alles komplett auf dein Kind abgestimmt und zugeschnitten. So wird es aber doch nicht Wörter gehen. In der Schule kann es nicht winfach zu Mama rennen, wenn es schwierig oder langweilig wird. Kinder müssen doch lernen, auch mal langweilige oder unangenehme Situationen auszuhalten. Und sich mal ohne Mama irgendwo durchzubeissen. Was durchzuhalten und dann stolz drauf sein. Klar kannst du solche Situationen versuchen, künstlich zu erzeugen. Aber ob das dann wirklich das Gefühl von :" das habe ich alleine geschafft, ich kann stolz auf mich sein" erzeugt...?
Also hier in der Straße sind jeden Tag die gleichen Kinder. Und ich weiß nicht, wie du das handhabst, aber ich schaue nicht die ganze Zeit auf meine Tochter, wenn die Kids draußen spielen. Wir Mütter unterhalten uns. Konflikte werden hier auch größtenteils selbst gelöst. Außer sie kommen echt alleine nicht mehr weiter. Aber das ist im Kindergarten bestimmt nicht anders. Da werden sie von den Erzieherin bestimmt auch Denkanstöße bekommen.
Was für Auftritte? Übernachtung? Das kenne ich alles gar nicht aus dem Kindergarten. Also ich habe bei anderen Kindern übernachtet, aber das hatte nichts mit dem Kindergarten zu tun. Was ist das?
Ausflüge gibt es hier genügend. Da organisieren wir uns auch mit den anderen Eltern. Was meinst du mit Projekten? Irgendwas basteln z.B. bei dem jeder seine eigene Aufgabe hat und es am Ende ein großes Ganzes gibt? Haben wir auch schon gemacht.
Thema Langeweile: Wenn ich mich um Mara kümmern muss, Haushalt mache (bei dem sie nicht helfen möchte) oder auch einfach mal ne halbe Stunde für mich möchte, muss sie sich auch selbst beschäftigen und ihr ist natürlich auch mal langweilig. Da kommt sie auf die besten Ideen![]()
Wir sind hier einfach unterschiedlicher Meinung. Ich bin mir sicher, dass es ohne Kindergarten genauso funktionieren kann. Man muss als Eltern einfach hinterher sein, dass dem Kind was geboten wird. Wenn man das nicht kann oder möchte, ist das vollkommen ok.
In meinem Kindergarten gab es Übernachtungsparties, da wurde im Gruppenraum gecampt und kurz vor der Einschulung sind wir übers Wochenende in eine Jugendherberge gefahren, wie eine Klassenfahrt nur mit der Kitadas war unglaublich toll, ich erinnere mich noch heute daran wie viel Spaß wir hatten.
Auftritte: ich hatte in der Kita einen Ballettkurs mit Auftritt, wir haben Theaterstücke eingeübt, Turnuntericht gehabt (im Grunde wie Sportuntericht in der Schule mit so Staffelspielen und Kletterubungen, purzelbaume, Radschlag etc) und wir hatten eine Miniplaybackdhow, Faschingsfeiern, Ausflüge etc. Und ja, das ist was völlig anderes, ob die Kita Gruppe mit der Erzieherin ein Theaterstück einstudiert und den Eltern dann stolz vorführt oder ob Mama die ganze Zeit dabei ist. Man wird einfach unabhängiger. Und es ist auch nicht immer toll, ich habe basteln gehasst (tue ich noch), aber das war nicht zum Aussuchen, ich musste trotzdem mitmachen. Es war für die Schule durchaus gut, dass ich gelernt habe, dass gewisse Sachen mitgemacht werden müssen. Obwohl das heute in der Kita vermutlich nicht mehr so ist und das ist vermutlich auch besser so, aber für meine Entwicklung war es gut![]()
Das lese ich ja jetzt erst.
Wenn du das alles nicht kennst, was in den meisten kigas stattfindet, dann kennst du scheinbar wirklich keine normalen Kindergärten. Dann kann ich ja deine Vorbehalten fast schon verstehen.
Zu den auftritten: unsere Kinder lernen immer einne faschingstanz den sie auf der Prunksitzung dann vorführen. Sie singen zu erntedank, Weihnachten und Ostern in der Kirche. Und zum Sommerfest führen sie ein Theaterstück auf. Da sind die kleinen immer sooooo stolz. Mir tut es richtig weh, dass das alles momentan nicjt stattfinden kann.
Dann gibt es einmal ihm Jahr die kindergartenübernachtubg. Da bringen alle ihre Schlafsäcke mit und kochen abends zusammen Abendessen und campieren dann in den gruppenräumen. Gaaaanz großes Abenteuer. Wenn wirklich heim mag, wird natürlich abgeholt.
Zu den projeketen: es bastelt eben nicht jedet alleine was von sich hin. Sondern es werden zb Sachen gebaut, wo mehrere Leute mit anfassen müssen, damit es hält und klappt. Wir bauen zb gerade ein hochbeet und einen neuen auslauf für die Kaninchen. Mit echtem Werkzeug etc.
Für den Sommer hatten wir unser Zirkus Projekt geplant. Da lernen die Kinder kleine Akrobatik einlagen. Da braucht es auch wieder mehrere Kinder dazu.Natürlich mit Aufführung vor den Eltern. Ob das stattfinden kann, steht leider in den Sternen.
Zu den ausflügen: vieles was unser kiga anbietet, kann ich als privat Person garnicht anbieten. Unsere besuchen zb die Feuerwehr. Da dürfen sie auch die feuerwehrauto angucken und rein klettern. Da kommst du als privat Person garnicht ran. Oder hinter die Kulissen unseres wildparks gucken.
Langsam beschleicht mich das Gefühl, dass du immer noch die DDR Aufbewahrungsanstalten vor Augen hast..
27.04.2021 09:32
Zitat von Christen:
Zitat von nilou:da würde ich auch warten. Sie ist ja auch noch klein...für mich wäre es zum Beispiel auch nie in Frage gekommen, ein weinendes oder trauriges Kind zurück zu lassen im Kiga. Never ever
Zitat von juuLes:
Zitat von nilou:
...
Da sind wir einfach unterschiedlicher MeinungWir haben hier ein gutes soziales Netz. Viele unterschiedliche Kinder. Mia ist sehr gut entwickelt und glücklich. Aktuell habe ich nicht das Gefühl, dass ihr etwas fehlt.
Wir sind gar nicht so unterschiedlicher Meinung. Ihr habt schlechte Erfahrung gemacht und dein Kind möchte es jetzt nicht. Also alles „gut“.![]()
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Sie war ja von 1 1/2-3 Jahre montags und dienstags für jeweils 3h in einer Spielgruppe. Maximal 10 Kinder (meistens so 7) mit 3 Erzieherinnen. Und die waren echt top. Mia ist super gerne hingegangen. Also Probleme in einer Gruppe zu bleiben ohne mich, hat sie ja nicht.
Ich glaube wirklich, dass diese schlechte Eingewöhnung ihr den Spaß dran verdorben hat und sie deshalb nicht gehen möchte. Mara ist ja auch erst 4 Wochen vor der Eingewöhnung geboren. War vermutlich auch einfach ein schlechter Zeitpunkt.
Ich denke zum Frühjahr nächsten Jahres, wenn sich auch mit Corona alles etwas beruhigt hat, versuchen wir einen neuen Start. Da kann dann auch jemand auf Mara aufpassen während der Eingewöhnung Und ich kann mich auf Mia konzentrieren.
27.04.2021 09:33
Ich schreibe jetzt aus einer Sicht in dem das Kind nicht in den Kindergarten durfte, besser gesagt er wurde rausgeworfen.
Mein großer hat eine Sprachstörung, er ist wie jedes Kind mit 3 in den Kindergarten gekommen. Er war da ca 6 Monate und dann fing es an, die Erzieher haben ihn gemobbt und nicht beachtet. War jede Woche bei Gesprächen und co. Ende vom Lied war, er wurde raus geworfen weil man ihn ja nicht versteht.
Dieses Verhalten und ausschließen haben ihn lange geprägt. Er hat heute noch Probleme mit gruppenarbeit und co. Leider haben wir keinen anderen Platz im Kindergarten bekommen, ihm hätte es so gut getan. Achja er hatte täglich Kontakt zu anderen Kindern, aber Kindergarten ist eben was anderes
Mein großer hat eine Sprachstörung, er ist wie jedes Kind mit 3 in den Kindergarten gekommen. Er war da ca 6 Monate und dann fing es an, die Erzieher haben ihn gemobbt und nicht beachtet. War jede Woche bei Gesprächen und co. Ende vom Lied war, er wurde raus geworfen weil man ihn ja nicht versteht.
Dieses Verhalten und ausschließen haben ihn lange geprägt. Er hat heute noch Probleme mit gruppenarbeit und co. Leider haben wir keinen anderen Platz im Kindergarten bekommen, ihm hätte es so gut getan. Achja er hatte täglich Kontakt zu anderen Kindern, aber Kindergarten ist eben was anderes
27.04.2021 09:36
Zitat von Melly82:
Zitat von Chrysopelea:
Zitat von juuLes:
Zitat von Melly82:
...
Also hier in der Straße sind jeden Tag die gleichen Kinder. Und ich weiß nicht, wie du das handhabst, aber ich schaue nicht die ganze Zeit auf meine Tochter, wenn die Kids draußen spielen. Wir Mütter unterhalten uns. Konflikte werden hier auch größtenteils selbst gelöst. Außer sie kommen echt alleine nicht mehr weiter. Aber das ist im Kindergarten bestimmt nicht anders. Da werden sie von den Erzieherin bestimmt auch Denkanstöße bekommen.
Was für Auftritte? Übernachtung? Das kenne ich alles gar nicht aus dem Kindergarten. Also ich habe bei anderen Kindern übernachtet, aber das hatte nichts mit dem Kindergarten zu tun. Was ist das?
Ausflüge gibt es hier genügend. Da organisieren wir uns auch mit den anderen Eltern. Was meinst du mit Projekten? Irgendwas basteln z.B. bei dem jeder seine eigene Aufgabe hat und es am Ende ein großes Ganzes gibt? Haben wir auch schon gemacht.
Thema Langeweile: Wenn ich mich um Mara kümmern muss, Haushalt mache (bei dem sie nicht helfen möchte) oder auch einfach mal ne halbe Stunde für mich möchte, muss sie sich auch selbst beschäftigen und ihr ist natürlich auch mal langweilig. Da kommt sie auf die besten Ideen![]()
Wir sind hier einfach unterschiedlicher Meinung. Ich bin mir sicher, dass es ohne Kindergarten genauso funktionieren kann. Man muss als Eltern einfach hinterher sein, dass dem Kind was geboten wird. Wenn man das nicht kann oder möchte, ist das vollkommen ok.
In meinem Kindergarten gab es Übernachtungsparties, da wurde im Gruppenraum gecampt und kurz vor der Einschulung sind wir übers Wochenende in eine Jugendherberge gefahren, wie eine Klassenfahrt nur mit der Kitadas war unglaublich toll, ich erinnere mich noch heute daran wie viel Spaß wir hatten.
Auftritte: ich hatte in der Kita einen Ballettkurs mit Auftritt, wir haben Theaterstücke eingeübt, Turnuntericht gehabt (im Grunde wie Sportuntericht in der Schule mit so Staffelspielen und Kletterubungen, purzelbaume, Radschlag etc) und wir hatten eine Miniplaybackdhow, Faschingsfeiern, Ausflüge etc. Und ja, das ist was völlig anderes, ob die Kita Gruppe mit der Erzieherin ein Theaterstück einstudiert und den Eltern dann stolz vorführt oder ob Mama die ganze Zeit dabei ist. Man wird einfach unabhängiger. Und es ist auch nicht immer toll, ich habe basteln gehasst (tue ich noch), aber das war nicht zum Aussuchen, ich musste trotzdem mitmachen. Es war für die Schule durchaus gut, dass ich gelernt habe, dass gewisse Sachen mitgemacht werden müssen. Obwohl das heute in der Kita vermutlich nicht mehr so ist und das ist vermutlich auch besser so, aber für meine Entwicklung war es gut![]()
Das lese ich ja jetzt erst.
Wenn du das alles nicht kennst, was in den meisten kigas stattfindet, dann kennst du scheinbar wirklich keine normalen Kindergärten. Dann kann ich ja deine Vorbehalten fast schon verstehen.
Zu den auftritten: unsere Kinder lernen immer einne faschingstanz den sie auf der Prunksitzung dann vorführen. Sie singen zu erntedank, Weihnachten und Ostern in der Kirche. Und zum Sommerfest führen sie ein Theaterstück auf. Da sind die kleinen immer sooooo stolz. Mir tut es richtig weh, dass das alles momentan nicjt stattfinden kann.
Dann gibt es einmal ihm Jahr die kindergartenübernachtubg. Da bringen alle ihre Schlafsäcke mit und kochen abends zusammen Abendessen und campieren dann in den gruppenräumen. Gaaaanz großes Abenteuer. Wenn wirklich heim mag, wird natürlich abgeholt.
Zu den projeketen: es bastelt eben nicht jedet alleine was von sich hin. Sondern es werden zb Sachen gebaut, wo mehrere Leute mit anfassen müssen, damit es hält und klappt. Wir bauen zb gerade ein hochbeet und einen neuen auslauf für die Kaninchen. Mit echtem Werkzeug etc.
Für den Sommer hatten wir unser Zirkus Projekt geplant. Da lernen die Kinder kleine Akrobatik einlagen. Da braucht es auch wieder mehrere Kinder dazu.Natürlich mit Aufführung vor den Eltern. Ob das stattfinden kann, steht leider in den Sternen.
Zu den ausflügen: vieles was unser kiga anbietet, kann ich als privat Person garnicht anbieten. Unsere besuchen zb die Feuerwehr. Da dürfen sie auch die feuerwehrauto angucken und rein klettern. Da kommst du als privat Person garnicht ran. Oder hinter die Kulissen unseres wildparks gucken.
Langsam beschleicht mich das Gefühl, dass du immer noch die DDR Aufbewahrungsanstalten vor Augen hast..
Verwechselst du mich gerade? Oder wir haben aneinander vorbeigeredet. Ich hab absolut nichts gegen Kitas/kigas. Mia war ja auch zur Eingewöhnung in einem. Hat nur nicht geklappt. Jetzt aktuell möchte sie nicht, weshalb wir sie nicht zwingen. Da ich sowieso noch zuhause bin mit der kleinen, ist das auch kein Problem. Würde sie den Wunsch äußern, würde ich sie direkt wieder anmelden.
Ich bin nur der Meinung, dass man sein Kind selbst mindestens genauso gut fördern und aufs Leben vorbereiten kann, wie es ein Kindergarten tut. Nicht mehr und nicht weniger
27.04.2021 09:39
Zitat von Anonym 2 (206629):
Zitat von Melly82:
Zitat von Anonym 2 (206629):
Zitat von Melly82:
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Natürlich, hab ich. Es gibt bestimmt gute Kindergärten. Aber die sind nun mal leider nicht die Regel. Überwiegend ist es nämlich ein Ort der Aufbewahrung statt Förderung und Gewalt was völlig "Normales".
Wenn Kinder asozial sind und schlagen sind nicht die Kinder Schuld. Aber die Eltern. Und genau das meine ich. Das zieht sich dann nämlich immer weiter.
Gewalt ist im Kindergarten was völlig normales? Sorry, hiermit bin ich aus der Diskussion mit dir raus. Das klingt wie von einem anderen planeten so weltfremd....
In unserem Kindergarten wird gemalt, gebastelt, ein hochbeet und kaninchenspielzeug auf der Werkbank gebaut, die Häschen werden versorgt, wir haben einen wasserspielplatz, die Kinder kochen zusammen, einmal die Woche gehts in die Turnhalle, einmal die Woche kommt unsere Pfarrerin für die biblischen Geschichten, einmal die Woche findest singen , spielen, bewegen mit einer externen Lehrerin statt, es wird zusammen gekocht und gebacken, lieder und Tänze eingeübt , spazieren gegangen, gewebt, verkleidet etc und das alles in der Gruppe. Ich kann da kein :" nur Aufbewahrung " sehen. Und wir sind ein ganz normaler dorfkindergarten. Allerdings haben wir hier auch keinen sozialen Brennpunkt, sondern lauter gut bürgerliche Familien. "ASOZIAL" ist hier garantiert niemand.
Und Zuhause kannst du nicht malen, basteln, singen, kochen & Co? Ausflüge machen zu unterschiedlichsten Spielplätzen oder dergleichen? Oder macht es einfach nur zu viel Arbeit das selbst zu organisieren?
Würden sich generell die Eltern mehr um ihre Kinder kümmern, gäbe es auch durch die corona Schließungen weniger Probleme. Aber viele Eltern wissen gar nicht mehr, ihre Kinder zu beschäftigen und fördern.
Ich bleibe bei der Meinung, je mehr Positives von Grund auf gelernt wird, je mehr bleibt davon hängen. Das Kindergartenalter ist nunmal eines der prägendsten Phasen.
So und nun wünsche ich euch allen einen schönen Tag. Meine Kinder haben ausgeschlafen und wir werden nun etwas Schönes unternehmen.![]()
Erstens finde ich dich absolut unverschähmt und zweitens auch sehr feige. Ich fürchte langsam, dass du aus einer sehr unangenehm gesellschaftlichen Ecke kommst.
Selbstverständlich findet hier ein normales, liebevolles Familienleben statt. Aber ich kann noch so viel backen und singen, ich ersetzte immer noch keine gruppe gleichaltriger.
Hast du selber denn nie in deinem Leben die Erfahrung gemacht, wie schön es ist, zu einer Gruppe dazu zu gehören und mit dieser Gruppe gemeinsam was zu erleben? Denkst du wirklich nur an Gewalt und Konflikte bei einer Gruppe? Das finde ich sehr traurig.
27.04.2021 09:40
Zitat von juuLes:
Zitat von Melly82:
Zitat von Chrysopelea:
Zitat von juuLes:
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In meinem Kindergarten gab es Übernachtungsparties, da wurde im Gruppenraum gecampt und kurz vor der Einschulung sind wir übers Wochenende in eine Jugendherberge gefahren, wie eine Klassenfahrt nur mit der Kitadas war unglaublich toll, ich erinnere mich noch heute daran wie viel Spaß wir hatten.
Auftritte: ich hatte in der Kita einen Ballettkurs mit Auftritt, wir haben Theaterstücke eingeübt, Turnuntericht gehabt (im Grunde wie Sportuntericht in der Schule mit so Staffelspielen und Kletterubungen, purzelbaume, Radschlag etc) und wir hatten eine Miniplaybackdhow, Faschingsfeiern, Ausflüge etc. Und ja, das ist was völlig anderes, ob die Kita Gruppe mit der Erzieherin ein Theaterstück einstudiert und den Eltern dann stolz vorführt oder ob Mama die ganze Zeit dabei ist. Man wird einfach unabhängiger. Und es ist auch nicht immer toll, ich habe basteln gehasst (tue ich noch), aber das war nicht zum Aussuchen, ich musste trotzdem mitmachen. Es war für die Schule durchaus gut, dass ich gelernt habe, dass gewisse Sachen mitgemacht werden müssen. Obwohl das heute in der Kita vermutlich nicht mehr so ist und das ist vermutlich auch besser so, aber für meine Entwicklung war es gut![]()
Das lese ich ja jetzt erst.
Wenn du das alles nicht kennst, was in den meisten kigas stattfindet, dann kennst du scheinbar wirklich keine normalen Kindergärten. Dann kann ich ja deine Vorbehalten fast schon verstehen.
Zu den auftritten: unsere Kinder lernen immer einne faschingstanz den sie auf der Prunksitzung dann vorführen. Sie singen zu erntedank, Weihnachten und Ostern in der Kirche. Und zum Sommerfest führen sie ein Theaterstück auf. Da sind die kleinen immer sooooo stolz. Mir tut es richtig weh, dass das alles momentan nicjt stattfinden kann.
Dann gibt es einmal ihm Jahr die kindergartenübernachtubg. Da bringen alle ihre Schlafsäcke mit und kochen abends zusammen Abendessen und campieren dann in den gruppenräumen. Gaaaanz großes Abenteuer. Wenn wirklich heim mag, wird natürlich abgeholt.
Zu den projeketen: es bastelt eben nicht jedet alleine was von sich hin. Sondern es werden zb Sachen gebaut, wo mehrere Leute mit anfassen müssen, damit es hält und klappt. Wir bauen zb gerade ein hochbeet und einen neuen auslauf für die Kaninchen. Mit echtem Werkzeug etc.
Für den Sommer hatten wir unser Zirkus Projekt geplant. Da lernen die Kinder kleine Akrobatik einlagen. Da braucht es auch wieder mehrere Kinder dazu.Natürlich mit Aufführung vor den Eltern. Ob das stattfinden kann, steht leider in den Sternen.
Zu den ausflügen: vieles was unser kiga anbietet, kann ich als privat Person garnicht anbieten. Unsere besuchen zb die Feuerwehr. Da dürfen sie auch die feuerwehrauto angucken und rein klettern. Da kommst du als privat Person garnicht ran. Oder hinter die Kulissen unseres wildparks gucken.
Langsam beschleicht mich das Gefühl, dass du immer noch die DDR Aufbewahrungsanstalten vor Augen hast..
Verwechselst du mich gerade? Oder wir haben aneinander vorbeigeredet. Ich hab absolut nichts gegen Kitas/kigas. Mia war ja auch zur Eingewöhnung in einem. Hat nur nicht geklappt. Jetzt aktuell möchte sie nicht, weshalb wir sie nicht zwingen. Da ich sowieso noch zuhause bin mit der kleinen, ist das auch kein Problem. Würde sie den Wunsch äußern, würde ich sie direkt wieder anmelden.
Ich bin nur der Meinung, dass man sein Kind selbst mindestens genauso gut fördern und aufs Leben vorbereiten kann, wie es ein Kindergarten tut. Nicht mehr und nicht weniger![]()
Ja. Bzw ich habe falsch zitiert. Ich meinte natürlich die te
Ne doch nicht. Die fragen zu Projekten etc waren doch von dir, oder nicht?
27.04.2021 09:49
Zitat von Melly82:
Zitat von Chrysopelea:
Zitat von juuLes:
Zitat von Melly82:
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Also hier in der Straße sind jeden Tag die gleichen Kinder. Und ich weiß nicht, wie du das handhabst, aber ich schaue nicht die ganze Zeit auf meine Tochter, wenn die Kids draußen spielen. Wir Mütter unterhalten uns. Konflikte werden hier auch größtenteils selbst gelöst. Außer sie kommen echt alleine nicht mehr weiter. Aber das ist im Kindergarten bestimmt nicht anders. Da werden sie von den Erzieherin bestimmt auch Denkanstöße bekommen.
Was für Auftritte? Übernachtung? Das kenne ich alles gar nicht aus dem Kindergarten. Also ich habe bei anderen Kindern übernachtet, aber das hatte nichts mit dem Kindergarten zu tun. Was ist das?
Ausflüge gibt es hier genügend. Da organisieren wir uns auch mit den anderen Eltern. Was meinst du mit Projekten? Irgendwas basteln z.B. bei dem jeder seine eigene Aufgabe hat und es am Ende ein großes Ganzes gibt? Haben wir auch schon gemacht.
Thema Langeweile: Wenn ich mich um Mara kümmern muss, Haushalt mache (bei dem sie nicht helfen möchte) oder auch einfach mal ne halbe Stunde für mich möchte, muss sie sich auch selbst beschäftigen und ihr ist natürlich auch mal langweilig. Da kommt sie auf die besten Ideen![]()
Wir sind hier einfach unterschiedlicher Meinung. Ich bin mir sicher, dass es ohne Kindergarten genauso funktionieren kann. Man muss als Eltern einfach hinterher sein, dass dem Kind was geboten wird. Wenn man das nicht kann oder möchte, ist das vollkommen ok.
In meinem Kindergarten gab es Übernachtungsparties, da wurde im Gruppenraum gecampt und kurz vor der Einschulung sind wir übers Wochenende in eine Jugendherberge gefahren, wie eine Klassenfahrt nur mit der Kitadas war unglaublich toll, ich erinnere mich noch heute daran wie viel Spaß wir hatten.
Auftritte: ich hatte in der Kita einen Ballettkurs mit Auftritt, wir haben Theaterstücke eingeübt, Turnuntericht gehabt (im Grunde wie Sportuntericht in der Schule mit so Staffelspielen und Kletterubungen, purzelbaume, Radschlag etc) und wir hatten eine Miniplaybackdhow, Faschingsfeiern, Ausflüge etc. Und ja, das ist was völlig anderes, ob die Kita Gruppe mit der Erzieherin ein Theaterstück einstudiert und den Eltern dann stolz vorführt oder ob Mama die ganze Zeit dabei ist. Man wird einfach unabhängiger. Und es ist auch nicht immer toll, ich habe basteln gehasst (tue ich noch), aber das war nicht zum Aussuchen, ich musste trotzdem mitmachen. Es war für die Schule durchaus gut, dass ich gelernt habe, dass gewisse Sachen mitgemacht werden müssen. Obwohl das heute in der Kita vermutlich nicht mehr so ist und das ist vermutlich auch besser so, aber für meine Entwicklung war es gut![]()
Das lese ich ja jetzt erst.
Wenn du das alles nicht kennst, was in den meisten kigas stattfindet, dann kennst du scheinbar wirklich keine normalen Kindergärten. Dann kann ich ja deine Vorbehalten fast schon verstehen.
Zu den auftritten: unsere Kinder lernen immer einne faschingstanz den sie auf der Prunksitzung dann vorführen. Sie singen zu erntedank, Weihnachten und Ostern in der Kirche. Und zum Sommerfest führen sie ein Theaterstück auf. Da sind die kleinen immer sooooo stolz. Mir tut es richtig weh, dass das alles momentan nicjt stattfinden kann.
Dann gibt es einmal ihm Jahr die kindergartenübernachtubg. Da bringen alle ihre Schlafsäcke mit und kochen abends zusammen Abendessen und campieren dann in den gruppenräumen. Gaaaanz großes Abenteuer. Wenn wirklich heim mag, wird natürlich abgeholt.
Zu den projeketen: es bastelt eben nicht jedet alleine was von sich hin. Sondern es werden zb Sachen gebaut, wo mehrere Leute mit anfassen müssen, damit es hält und klappt. Wir bauen zb gerade ein hochbeet und einen neuen auslauf für die Kaninchen. Mit echtem Werkzeug etc.
Für den Sommer hatten wir unser Zirkus Projekt geplant. Da lernen die Kinder kleine Akrobatik einlagen. Da braucht es auch wieder mehrere Kinder dazu.Natürlich mit Aufführung vor den Eltern. Ob das stattfinden kann, steht leider in den Sternen.
Zu den ausflügen: vieles was unser kiga anbietet, kann ich als privat Person garnicht anbieten. Unsere besuchen zb die Feuerwehr. Da dürfen sie auch die feuerwehrauto angucken und rein klettern. Da kommst du als privat Person garnicht ran. Oder hinter die Kulissen unseres wildparks gucken.
Langsam beschleicht mich das Gefühl, dass du immer noch die DDR Aufbewahrungsanstalten vor Augen hast..
Ich war in einem DDR Kindergarten, das war alles andere als Aufbewahrung, siehe mein Text oben. Im Gegenteil dieses Niveau haben die Westkindergarten noch immer nicht ganz erreicht, aber inzwischen fast, was mich sehr freut, da ich ja inzwischen in NRW wohne.
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ich kenne einige Kitas und keine war so 


ihre Schwester war im Kindergarten und war das ganze Gegenteil 

