Mütter- und Schwangerenforum

Ermordung von Luise aus Freudenberg

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Lady_in_Green
543 Beiträge
19.03.2023 11:15
Zitat von cooky:

Bandura und die komplette Forschung am Modellernen komplett wiederlegen, weil pubertierenden Teenies keinen Bock haben auf täglich Duschen, jup.


Zusammen mit Kriminalstatistiken und jahrzehntelange Forschung zur Moralentwicklung.
Alles wiederlegt durch Küchenpsychologie und gefühlte Wahrheit.
Choco
4208 Beiträge
19.03.2023 11:18
Zitat von Titania:

Zitat von ghostcat87:

Zitat von Titania:

Zitat von shelyra:

...


laut der Staatsanwaltschaft gibt es keinen vergleichbaren Fall in Deutschland. Diese Aussage wurde so auf der Pressekonferenz getätigt. Mord und Totschlag ist ja noch einmal eine andere Sache.

Die Mädchen haben ihre beste Freundin/Freundin in den Wald gelockt. Aus irgend einem Grund waren sie mit einem Messer bewaffnet gewesen. Beide stachen auf das Mädchen ein. Das beschließt man wohl kaum aus einer spontanen Situation heraus. Daher kann man davon ausgehen, dass die Tat geplant gewesen ist. Das Mädchen wies über 30 Messerstiche auf, die aber nicht tödlich waren. Sie ist verblutet, nachdem die Mädchen sie einen Hang hinunterwarfen und keine HIlfe holten. Das hätten sie zu dem Zeitpunkt machen können und Luise wäre vielleicht noch am Leben.

Ich glaube schon, dass so ein Fall noch nie dagewesen ist in Deutschland.

Da kann man schon eine gewisse Empathielosigkeit (was wahrscheinlich noch untertrieben ist) voraussetzen.

Nach der Tat ist das eine Mädchen von seinem Vater abgeholt worden und die beste Freundin rief bei den Eltern des getöteten Mädchens an um ihnen zu sagen, dass Luise sich auf den Weg nachhause gemacht hat. Keine Tränen, kein Zusammenbruch oder ähnliches, was man unter solchen Umständen vermuten würde. Sie haben die Tat ja erst gestanden, nachdem den Ermittlern Widersprüche auffielen, und sie damit konfrontiert wurden. Und nein, das Verhalten halte ich nicht für normal, dass man so agiert.

Ich habe im Übrigen auch das Gefühl, dass es vielen Kindern an Schuldbewusstsein fehlt. Dass häufig vieles von den Eltern heruntergespielt wird und sie mit keinen oder kaum Konsequenzen konfrontiert werden. Es ist in der heutigen Zeit unüblich den Kindern zu sagen, was sie falsch gemacht haben. Alles wird nett verpackt um die Gefühle nicht zu verletzten. Wie sollen Kinder da überhaupt sowas wie Schuldbewusstsein entwickeln, wenn sie egal was sie machen, höchstens ein verständnisvolles Dududu zu hören bekommen.


Danke! Ich dachte schon nur mir geht es so.

Es geht schon los wenn auf dem Spielplatz zum 3.x mit einer Schaufel dem anderen eine über gezogen oder Sand geschmissen wird.
Ein herzliches: ach nein mein Liebling so etwas tut man doch nicht.... (Sorry ich kann das noch nichtmal nach machen) Reicht da einfach nicht! Wie sollen Kinder den erst der Lage verstehen wenn die Eltern A) die Tonlage freundlich halten und B) es keine Konsequenzen gibt?
Könnte ewig damit weiter machen.


Ich habe letzte Woche eine ähnliche Situation auf dem Spielplatz erlebt. Es ging zwar "nur" um einen Hund, aber trotzdem. Eine recht gepflegte Mutter mit großem Hund und ungefähr 2 jährigem Kind. Das Kind hielt einen riesen großen Stock in der Hand und schlug immer wieder damit nach dem Hund. Reaktion der Mutter? Gar keine. Der arme Hund wich den Schlägen immer geschickt aus.


Es gab doch schon immer mehr oder weniger „fähige“ Eltern.

Als ob jetzt jedes Kind, was ohne Geschrei, strafen und Gewalt aufwächst später andere absticht…
19.03.2023 12:58
Zitat von Choco:

Zitat von Titania:

Zitat von ghostcat87:

Zitat von Titania:

...


Danke! Ich dachte schon nur mir geht es so.

Es geht schon los wenn auf dem Spielplatz zum 3.x mit einer Schaufel dem anderen eine über gezogen oder Sand geschmissen wird.
Ein herzliches: ach nein mein Liebling so etwas tut man doch nicht.... (Sorry ich kann das noch nichtmal nach machen) Reicht da einfach nicht! Wie sollen Kinder den erst der Lage verstehen wenn die Eltern A) die Tonlage freundlich halten und B) es keine Konsequenzen gibt?
Könnte ewig damit weiter machen.


Ich habe letzte Woche eine ähnliche Situation auf dem Spielplatz erlebt. Es ging zwar "nur" um einen Hund, aber trotzdem. Eine recht gepflegte Mutter mit großem Hund und ungefähr 2 jährigem Kind. Das Kind hielt einen riesen großen Stock in der Hand und schlug immer wieder damit nach dem Hund. Reaktion der Mutter? Gar keine. Der arme Hund wich den Schlägen immer geschickt aus.


Es gab doch schon immer mehr oder weniger „fähige“ Eltern.

Als ob jetzt jedes Kind, was ohne Geschrei, strafen und Gewalt aufwächst später andere absticht…


Wenn das so einfach wäre, wäre die Prävention so einfach
Odimodi
217 Beiträge
19.03.2023 12:59
Zitat von Choco:

Zitat von Titania:

Zitat von ghostcat87:

Zitat von Titania:

...


Danke! Ich dachte schon nur mir geht es so.

Es geht schon los wenn auf dem Spielplatz zum 3.x mit einer Schaufel dem anderen eine über gezogen oder Sand geschmissen wird.
Ein herzliches: ach nein mein Liebling so etwas tut man doch nicht.... (Sorry ich kann das noch nichtmal nach machen) Reicht da einfach nicht! Wie sollen Kinder den erst der Lage verstehen wenn die Eltern A) die Tonlage freundlich halten und B) es keine Konsequenzen gibt?
Könnte ewig damit weiter machen.


Ich habe letzte Woche eine ähnliche Situation auf dem Spielplatz erlebt. Es ging zwar "nur" um einen Hund, aber trotzdem. Eine recht gepflegte Mutter mit großem Hund und ungefähr 2 jährigem Kind. Das Kind hielt einen riesen großen Stock in der Hand und schlug immer wieder damit nach dem Hund. Reaktion der Mutter? Gar keine. Der arme Hund wich den Schlägen immer geschickt aus.


Es gab doch schon immer mehr oder weniger „fähige“ Eltern.

Als ob jetzt jedes Kind, was ohne Geschrei, strafen und Gewalt aufwächst später andere absticht…

Aber so fängt es an, ich schlage mit dem Stock den Hund, Mama sagt nichts, also ist es "richtig ". Ich nehme meinem Kind den Stock weg und erkläre ihm warum der Hund damit nicht geschlagen wird. Sag ich nichts, so wie in diesem Fall, denkt das Kind die Gewalt ist okay und es bleibt meistens nicht dabei.
19.03.2023 13:22
Zitat von Odimodi:

Zitat von Choco:

Zitat von Titania:

Zitat von ghostcat87:

...


Ich habe letzte Woche eine ähnliche Situation auf dem Spielplatz erlebt. Es ging zwar "nur" um einen Hund, aber trotzdem. Eine recht gepflegte Mutter mit großem Hund und ungefähr 2 jährigem Kind. Das Kind hielt einen riesen großen Stock in der Hand und schlug immer wieder damit nach dem Hund. Reaktion der Mutter? Gar keine. Der arme Hund wich den Schlägen immer geschickt aus.


Es gab doch schon immer mehr oder weniger „fähige“ Eltern.

Als ob jetzt jedes Kind, was ohne Geschrei, strafen und Gewalt aufwächst später andere absticht…

Aber so fängt es an, ich schlage mit dem Stock den Hund, Mama sagt nichts, also ist es "richtig ". Ich nehme meinem Kind den Stock weg und erkläre ihm warum der Hund damit nicht geschlagen wird. Sag ich nichts, so wie in diesem Fall, denkt das Kind die Gewalt ist okay und es bleibt meistens nicht dabei.


Es spielen aber so viele Faktoren rein. Ja so ganz einfach gestrickt mag das stimmen.

Aber nicht jeder Sohn dessen Vater die Mutter schlägt wird später zum Schläger. Und mancher Sohn schlägt später seine Frau, obwohl die Ehe der Eltern liebevoll war.

Charakter/Neigung/Genetik, wie man es auch nennen mag + Erziehung + Umwelteinflüsse.
Titania
5876 Beiträge
19.03.2023 15:11
Zitat von mini.maus:

Zitat von Odimodi:

Zitat von Choco:

Zitat von Titania:

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Es gab doch schon immer mehr oder weniger „fähige“ Eltern.

Als ob jetzt jedes Kind, was ohne Geschrei, strafen und Gewalt aufwächst später andere absticht…

Aber so fängt es an, ich schlage mit dem Stock den Hund, Mama sagt nichts, also ist es "richtig ". Ich nehme meinem Kind den Stock weg und erkläre ihm warum der Hund damit nicht geschlagen wird. Sag ich nichts, so wie in diesem Fall, denkt das Kind die Gewalt ist okay und es bleibt meistens nicht dabei.


Es spielen aber so viele Faktoren rein. Ja so ganz einfach gestrickt mag das stimmen.

Aber nicht jeder Sohn dessen Vater die Mutter schlägt wird später zum Schläger. Und mancher Sohn schlägt später seine Frau, obwohl die Ehe der Eltern liebevoll war.

Charakter/Neigung/Genetik, wie man es auch nennen mag + Erziehung + Umwelteinflüsse.


Dass mehrere Faktoren eine Rolle spielen, das hatte ich auch so in einem meiner vorherigen Beiträge geschrieben.

Wie kommt es z. B. dazu, dass bei Gewaltdelikten unter Kindern oder Jugendlichen .die Kamera drauf gehalten wird? Wer ist für ein solches Verhalten verantwortlich. Das kommt ja nicht gerade selten vor.

Zu der Zeit als ich noch Kind war, war es selbstverständlich gewesen zu helfen. Erziehung fängt eben im Elternhaus an. Zu Grüßen, . ganz normale Umgangsformen sind doch mittlerweile, zumindest in Deutschland, komplett out.
Jaspina1
2372 Beiträge
19.03.2023 15:23
Zitat von Lady_in_Green:

Zitat von cooky:

Bandura und die komplette Forschung am Modellernen komplett wiederlegen, weil pubertierenden Teenies keinen Bock haben auf täglich Duschen, jup.


Zusammen mit Kriminalstatistiken und jahrzehntelange Forschung zur Moralentwicklung.
Alles wiederlegt durch Küchenpsychologie und gefühlte Wahrheit.

Titania
5876 Beiträge
19.03.2023 15:59
Zu der Jugenkriminalstatistik, die erfasst alle Straftaten. Diebstahl, Raub, Körperverletzung usw.. In der Tat sind einige Delikte zurückgegangen, andere, wie z. B. Gewaltdelikte haben erheblich zugenommen. Genauso wie Respektlosigkeit ggü. der Polizei. Ich weiß, dass man sowas nicht gerne hört, aber DAS war früher tatsächlich so nicht gewesen. Nur woran liegt es? Wer trägt die Schuld an einem solchen Verhalten? Die Medien, der Umgang der Kinder oder vielleicht doch auch das Elternhaus?
19.03.2023 16:35
Zitat von Titania:

Zitat von mini.maus:

Zitat von Odimodi:

Zitat von Choco:

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Aber so fängt es an, ich schlage mit dem Stock den Hund, Mama sagt nichts, also ist es "richtig ". Ich nehme meinem Kind den Stock weg und erkläre ihm warum der Hund damit nicht geschlagen wird. Sag ich nichts, so wie in diesem Fall, denkt das Kind die Gewalt ist okay und es bleibt meistens nicht dabei.


Es spielen aber so viele Faktoren rein. Ja so ganz einfach gestrickt mag das stimmen.

Aber nicht jeder Sohn dessen Vater die Mutter schlägt wird später zum Schläger. Und mancher Sohn schlägt später seine Frau, obwohl die Ehe der Eltern liebevoll war.

Charakter/Neigung/Genetik, wie man es auch nennen mag + Erziehung + Umwelteinflüsse.


Dass mehrere Faktoren eine Rolle spielen, das hatte ich auch so in einem meiner vorherigen Beiträge geschrieben.

Wie kommt es z. B. dazu, dass bei Gewaltdelikten unter Kindern oder Jugendlichen .die Kamera drauf gehalten wird? Wer ist für ein solches Verhalten verantwortlich. Das kommt ja nicht gerade selten vor.

Zu der Zeit als ich noch Kind war, war es selbstverständlich gewesen zu helfen. Erziehung fängt eben im Elternhaus an. Zu Grüßen, . ganz normale Umgangsformen sind doch mittlerweile, zumindest in Deutschland, komplett out.


Mein Zitat belief sich eher auf den letzten Beitrag von Odimodi.

Ich denke viel sind auch soziale Medien + Handy Nutzung überhaupt. Die meisten Eltern wissen überhaupt nicht, was Kinder da alles zu sehen bekommen.

Facebook ist das beste Beispiel. Ich suche nach sowas ganz sicher nicht explizit. Aber zu Beginn des Kriegs in der Ukraine kam plötzlich ein Video eines Kampfflugzeugs, dass genau in Richtung des Kameramanns eine Bombe abwirft. Schreie, Angst. Das lässt mich bis heute nicht los. Und ich bin Erwachsen und weiß auch, dass nicht alles echt ist.

Oder jetzt zum Erdbeben in der Türkei. Da sind Videos von Leichenbergungen.

Und sowas wird es sicherlich auch mit Verherrlichung von Gewalttaten geben.

Dann die Texte von modernen Liedern. Sexismus, Hass, Gewalt. Ich finde, dass das mehr und schlimmer geworden ist. Und nicht mehr nur im Rap.

Aber wenn man jetzt so anfängt, kommt man hier vom Thema ab.
Odimodi
217 Beiträge
19.03.2023 17:03
Zitat von mini.maus:

Zitat von Odimodi:

Zitat von Choco:

Zitat von Titania:

...


Es gab doch schon immer mehr oder weniger „fähige“ Eltern.

Als ob jetzt jedes Kind, was ohne Geschrei, strafen und Gewalt aufwächst später andere absticht…

Aber so fängt es an, ich schlage mit dem Stock den Hund, Mama sagt nichts, also ist es "richtig ". Ich nehme meinem Kind den Stock weg und erkläre ihm warum der Hund damit nicht geschlagen wird. Sag ich nichts, so wie in diesem Fall, denkt das Kind die Gewalt ist okay und es bleibt meistens nicht dabei.


Es spielen aber so viele Faktoren rein. Ja so ganz einfach gestrickt mag das stimmen.

Aber nicht jeder Sohn dessen Vater die Mutter schlägt wird später zum Schläger. Und mancher Sohn schlägt später seine Frau, obwohl die Ehe der Eltern liebevoll war.

Charakter/Neigung/Genetik, wie man es auch nennen mag + Erziehung + Umwelteinflüsse.

Ich bin jetzt mal nach dem Beispiel mit dem Hund gegangen und es ist einfach falsch, als Eltern daneben zu sitzen, während das Kind den Hund mit dem Stock angeht und nichts zu sagen. Mir ging es jetzt rein darum es dem Kind zu erklären und nicht einfach machen lassen.
19.03.2023 17:33
Zitat von Odimodi:

Zitat von mini.maus:

Zitat von Odimodi:

Zitat von Choco:

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Aber so fängt es an, ich schlage mit dem Stock den Hund, Mama sagt nichts, also ist es "richtig ". Ich nehme meinem Kind den Stock weg und erkläre ihm warum der Hund damit nicht geschlagen wird. Sag ich nichts, so wie in diesem Fall, denkt das Kind die Gewalt ist okay und es bleibt meistens nicht dabei.


Es spielen aber so viele Faktoren rein. Ja so ganz einfach gestrickt mag das stimmen.

Aber nicht jeder Sohn dessen Vater die Mutter schlägt wird später zum Schläger. Und mancher Sohn schlägt später seine Frau, obwohl die Ehe der Eltern liebevoll war.

Charakter/Neigung/Genetik, wie man es auch nennen mag + Erziehung + Umwelteinflüsse.

Ich bin jetzt mal nach dem Beispiel mit dem Hund gegangen und es ist einfach falsch, als Eltern daneben zu sitzen, während das Kind den Hund mit dem Stock angeht und nichts zu sagen. Mir ging es jetzt rein darum es dem Kind zu erklären und nicht einfach machen lassen.


Ok, dann habe ich das einfach aus dem Kontext gerissen.

Es ist einfach ein schwieriges Thema
sannama
717 Beiträge
19.03.2023 18:22
Das zum Thema Jugendkriminalität:

In Wetzlar (Lahn-Dill) überfällt ein 14-Jähriger mehrmals andere Jugendliche mit einem Klappmesser und raubt sie brutal aus. In Wächtersbach (Main-Kinzig) wird ein 16-jähriger Intensivtäter verhaftet, er soll jemanden mit einer Axt attackiert haben. Und am Heppenheimer Bahnhof (Bergstraße) zieht gleich eine ganze Jugendgruppe vermummt durch die Innenstadt – die Polizei stellt Messer und ein Fleischerbeil sicher.

Spätestens seit der Tötung der zwölfjährigen Luise aus dem nordrhein-westfälischen Freudenberg steht die Frage im Raum: Gibt es wieder mehr kriminelle Jugendliche - oder sogar Kinder?

Auffällig brutal: Schläge mit Eisenstange

Einige der Vorfälle sind zudem auffällig brutal: Im Februar wurden zwei Teenager verhaftet, sie sollen einen jungen Mann mit einer Stange zusammengeschlagen haben. Wegen versuchten Mordes stehen derzeit noch zwei andere Jugendliche in Marburg vor Gericht. Auch sie sollen einen Mann mit einer Stange verprügelt haben. Hier vermutet die Staatsanwaltschaft zudem ein homophobes Motiv.

Polizeigewerkschaft sieht Gründe bei Erziehung

Auch bei der Deutschen Polizeigewerkschaft kennt man die Problematik rund um die hessenweit wieder zunehmende Jugendkriminalität. Landesgeschäftsführer Alexander Glunz sieht als einen der Gründe dafür die Erziehung. Er meint: Eltern seien heute weniger präsent im Leben ihrer Kinder, viel Verantwortung für die Erziehung werde den Institutionen überlassen – wo allerdings überall Personal fehle.

Hinzu komme, dass sich während der Pandemie die Lockdowns und das Fehlen von Kontakt negativ auf viele junge Menschen ausgewirkt hätte. In dieser Zeit sei zudem phasenweise die Aufsicht durch Schulen und andere Einrichtungen weggefallen.

https://www.hessenschau.de/panorama/von-ladendiebs tahl-bis-totschlag-jugendkriminalitaet-in-hessen-n immt-zu-v1,jugendkriminalitaet-100.html

Ario
526 Beiträge
19.03.2023 21:11
Zitat von Odimodi:

Zitat von mini.maus:

Zitat von Odimodi:

Zitat von Choco:

...

Aber so fängt es an, ich schlage mit dem Stock den Hund, Mama sagt nichts, also ist es "richtig ". Ich nehme meinem Kind den Stock weg und erkläre ihm warum der Hund damit nicht geschlagen wird. Sag ich nichts, so wie in diesem Fall, denkt das Kind die Gewalt ist okay und es bleibt meistens nicht dabei.


Es spielen aber so viele Faktoren rein. Ja so ganz einfach gestrickt mag das stimmen.

Aber nicht jeder Sohn dessen Vater die Mutter schlägt wird später zum Schläger. Und mancher Sohn schlägt später seine Frau, obwohl die Ehe der Eltern liebevoll war.

Charakter/Neigung/Genetik, wie man es auch nennen mag + Erziehung + Umwelteinflüsse.

Ich bin jetzt mal nach dem Beispiel mit dem Hund gegangen und es ist einfach falsch, als Eltern daneben zu sitzen, während das Kind den Hund mit dem Stock angeht und nichts zu sagen. Mir ging es jetzt rein darum es dem Kind zu erklären und nicht einfach machen lassen.


Genau. WARUM jemand etwas falsches tut, ist erstmal nicht wichtig - ob es jetzt nur mal austesten will, Gewalt bei anderen gesehen hat, oder oder oder, egal.
Aber man muss einem Kind ( übrigens auch Erwachsenen) schon sagen dürfen, dass sie etwas falsches getan haben. Auch Kinder dürfen mal ein schlechtes Gewissen haben. "Ich bin schuld" , das darf man auch mal fühlen, nur so bildet sich ein Rechts- bzw. Unrechtsbewusstsein.
sannama
717 Beiträge
21.03.2023 10:42
Gerade gelesen

https://www.t-online.de/region/hamburg/id_10014753 8/maedchen-in-heide-von-gleichaltrigen-bespuckt-ge schlagen-und-angezuendet-.html

Manchmal habe ich schon das Gefühl, das die Gewalt und Mobbing an den Schulen immer schlimmer wird.
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