Mütter- und Schwangerenforum

Erstklässler suspendiert

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nilou
12795 Beiträge
21.03.2022 09:31
Zitat von Anonym 1 (208354):

Es waren definitiv nur diese beiden Situationen!

Nach der ersten sagten sowohl Schulleitung als auch Lehrerin, das sie sowas gar nicht von unserem Kind kennen. Es wäre so, als wäre auf einmal ein Knoten geplatzt. Unser Kind wurde wohl schon öfter in der Schule und auf dem Nachhauseweg geärgert.

Die Lehrerin war sonst immer zufrieden mit unserem Kind. Beim ersten Elternsprechtag sagte sie, das unser Kind sehr ruhig ist, aber langsam auftaut. Bis zu dem ersten Vorfall war alles ok. Auch beim letzten Gespräch wurde unser Kind was die Aufgaben etc. angeht gelobt, vor allem in Mathe ist unser Kind schon sehr weit und macht wohl auch teilweise andere Aufgaben als die anderen Kinder.

Aber ich werde dann echt beim Gesundheitsamt, Schulamt usw. anrufen, denn hier Mutmaßungen und Unterstellungen bringen nichts. Ich habe einfach nur gefragt ob 3 Wochen gerechtfertigt sind oder nicht, das wars.

So und nun muss ich weiter arbeiten, denn noch habe ich eine Arbeit, aber wenn das so weiter geht, kann ich diese wohl bald kündigen.


Ein ruhiges Kind was auf einmal so eskaliert? Was als Eltern habt ihr daraufhin getan? Ursachenforschung? Schon allein bei "Knoten geplatzt" werde ich ja ganz hellhörig.

Und ob es in Mathe gut oder schlecht ist ist sorry gerade völlig egal. Euer Kind ist gewalttätig und aggressiv in der Schule. Da würde ich mal zügig dran gehen zu klären warum und was man im Sinne des Kindes und der anderen Kinder und Lehrer tun kann.

Ich empfinde es leider so, als wenn dir gar nicht klar ist um was es hier wirklich geht.

Enfelchen
13117 Beiträge
21.03.2022 09:34
Zitat von nilou:

Zitat von Anonym 1 (208354):

Es waren definitiv nur diese beiden Situationen!

Nach der ersten sagten sowohl Schulleitung als auch Lehrerin, das sie sowas gar nicht von unserem Kind kennen. Es wäre so, als wäre auf einmal ein Knoten geplatzt. Unser Kind wurde wohl schon öfter in der Schule und auf dem Nachhauseweg geärgert.

Die Lehrerin war sonst immer zufrieden mit unserem Kind. Beim ersten Elternsprechtag sagte sie, das unser Kind sehr ruhig ist, aber langsam auftaut. Bis zu dem ersten Vorfall war alles ok. Auch beim letzten Gespräch wurde unser Kind was die Aufgaben etc. angeht gelobt, vor allem in Mathe ist unser Kind schon sehr weit und macht wohl auch teilweise andere Aufgaben als die anderen Kinder.

Aber ich werde dann echt beim Gesundheitsamt, Schulamt usw. anrufen, denn hier Mutmaßungen und Unterstellungen bringen nichts. Ich habe einfach nur gefragt ob 3 Wochen gerechtfertigt sind oder nicht, das wars.

So und nun muss ich weiter arbeiten, denn noch habe ich eine Arbeit, aber wenn das so weiter geht, kann ich diese wohl bald kündigen.


Ein ruhiges Kind was auf einmal so eskaliert? Was als Eltern habt ihr daraufhin getan? Ursachenforschung? Schon allein bei "Knoten geplatzt" werde ich ja ganz hellhörig.

Und ob es in Mathe gut oder schlecht ist ist sorry gerade völlig egal. Euer Kind ist gewalttätig und aggressiv in der Schule. Da würde ich mal zügig dran gehen zu klären warum und was man im Sinne des Kindes und der anderen Kinder und Lehrer tun kann.

Ich empfinde es leider so, als wenn dir gar nicht klar ist um was es hier wirklich geht.


Oh ja, das gibt es. Hab ich selber erlebt….

Wir sind im übrigen auch zum Psychologen-der größte Fehler. Weil mein Kind das Gefühl hatte, er wäre nicht normal.
Jetzt in der 2. Klasse hat sich das so gut wie komplett gelegt.

Mein Kind ist übrigens auch ein Ass in Mathe
Enfelchen
13117 Beiträge
21.03.2022 09:36
Manche Kinder benötigen einfach etwas mehr Zeit sich an neue Situationen zu gewöhnen.

Das sollte man bedenken.
Warte mal ab, nächstes Schuljahr wird es ruhiger zugehen.

Anonym 3 (208354)
0 Beiträge
21.03.2022 09:42
Zitat von Enfelchen:

Zitat von nilou:

Zitat von Anonym 1 (208354):

Es waren definitiv nur diese beiden Situationen!

Nach der ersten sagten sowohl Schulleitung als auch Lehrerin, das sie sowas gar nicht von unserem Kind kennen. Es wäre so, als wäre auf einmal ein Knoten geplatzt. Unser Kind wurde wohl schon öfter in der Schule und auf dem Nachhauseweg geärgert.

Die Lehrerin war sonst immer zufrieden mit unserem Kind. Beim ersten Elternsprechtag sagte sie, das unser Kind sehr ruhig ist, aber langsam auftaut. Bis zu dem ersten Vorfall war alles ok. Auch beim letzten Gespräch wurde unser Kind was die Aufgaben etc. angeht gelobt, vor allem in Mathe ist unser Kind schon sehr weit und macht wohl auch teilweise andere Aufgaben als die anderen Kinder.

Aber ich werde dann echt beim Gesundheitsamt, Schulamt usw. anrufen, denn hier Mutmaßungen und Unterstellungen bringen nichts. Ich habe einfach nur gefragt ob 3 Wochen gerechtfertigt sind oder nicht, das wars.

So und nun muss ich weiter arbeiten, denn noch habe ich eine Arbeit, aber wenn das so weiter geht, kann ich diese wohl bald kündigen.


Ein ruhiges Kind was auf einmal so eskaliert? Was als Eltern habt ihr daraufhin getan? Ursachenforschung? Schon allein bei "Knoten geplatzt" werde ich ja ganz hellhörig.

Und ob es in Mathe gut oder schlecht ist ist sorry gerade völlig egal. Euer Kind ist gewalttätig und aggressiv in der Schule. Da würde ich mal zügig dran gehen zu klären warum und was man im Sinne des Kindes und der anderen Kinder und Lehrer tun kann.

Ich empfinde es leider so, als wenn dir gar nicht klar ist um was es hier wirklich geht.


Oh ja, das gibt es. Hab ich selber erlebt….

Wir sind im übrigen auch zum Psychologen-der größte Fehler. Weil mein Kind das Gefühl hatte, er wäre nicht normal
Jetzt in der 2. Klasse hat sich das so gut wie komplett gelegt.

Mein Kind ist übrigens auch ein Ass in Mathe


Sorry, aber das ist dann auch eine Frage, wie man mit dem Kind über die psychologische Behandlung spricht und welche Einstellung man selbst dazu hat. Mein Kind leidet selbst unter seinen Wutausbrüchen und den " sozialen Folgen" - das Freunde sich von ihm abgewendet haben und nicht mehr mit ihm spielen wollten und, dass er anders ist " nicht normal " hat er selbst doch durch die Ausraster und die Reaktionen der anderen gemerkt. Ich habe da ganz offen mit ihm gesprochen, dass wir eben alle merken, dass ihm das schwer fällt und auch nicht gut damit geht und er Hilfe bekommt zu lernen mit seiner Wut umzugehen. Und er ist froh darüber und geht gerne zur Therapie. Wenn man krank ist ( körperlich) geht man zum Arzt. Wenn man krank ist ( seelisch) geht man zur Therapie. Wenn das Kind das als negativen Stempel empfindet, kommt der vom Umfeld. Meiner Meinung nach.
LittleTiger
1194 Beiträge
21.03.2022 09:45
Wieso gehen eigentlich alle davon aus, dass es sich um einen Jungen handelt? Hat die TS das irgendwo geschrieben? Finde das gerade interessant, dass alle gleich an einen Jungen denken (ich im ersten Moment auch) obwohl die TS konsequent von "Kind" schreibt. Da sieht man mal wieder die eigenen Vorurteile, die man so im Kopf hat...

21.03.2022 09:49
Ich denke nur ein reden und nachfragen wird Licht hineinbringen.

Ich kann aber jeden Lehrer verstehen, der nach so einer Situation sagt, er unterrichtet das Kind nicht, bis eine zweite Kraft dabei ist.

Von daher geht es vielleicht gar nicht um das Kind, das hier auch keine Priorität hat. Priorität haben der Schutz der anderen Kinder und des Lehrers.

Dass das eine Kind Unterricht verpasst und nicht gerne zur Schule geht, steht in keinem Verhältnis zur Gefahr und Störfaktor den vielen anderen gegenüber.

Hat dein Kind sein Fehlverhalten eingesehen?
Hat es sich aufrichtig entschuldigt?

Das spielt ja auch eine Rolle.

Wenn das Kind sein Verhalten rechtfertigt, statt zu bereuen ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass so etwas wieder vorkommt.
Enfelchen
13117 Beiträge
21.03.2022 09:54
Zitat von Anonym 3 (208354):

Zitat von Enfelchen:

Zitat von nilou:

Zitat von Anonym 1 (208354):

Es waren definitiv nur diese beiden Situationen!

Nach der ersten sagten sowohl Schulleitung als auch Lehrerin, das sie sowas gar nicht von unserem Kind kennen. Es wäre so, als wäre auf einmal ein Knoten geplatzt. Unser Kind wurde wohl schon öfter in der Schule und auf dem Nachhauseweg geärgert.

Die Lehrerin war sonst immer zufrieden mit unserem Kind. Beim ersten Elternsprechtag sagte sie, das unser Kind sehr ruhig ist, aber langsam auftaut. Bis zu dem ersten Vorfall war alles ok. Auch beim letzten Gespräch wurde unser Kind was die Aufgaben etc. angeht gelobt, vor allem in Mathe ist unser Kind schon sehr weit und macht wohl auch teilweise andere Aufgaben als die anderen Kinder.

Aber ich werde dann echt beim Gesundheitsamt, Schulamt usw. anrufen, denn hier Mutmaßungen und Unterstellungen bringen nichts. Ich habe einfach nur gefragt ob 3 Wochen gerechtfertigt sind oder nicht, das wars.

So und nun muss ich weiter arbeiten, denn noch habe ich eine Arbeit, aber wenn das so weiter geht, kann ich diese wohl bald kündigen.


Ein ruhiges Kind was auf einmal so eskaliert? Was als Eltern habt ihr daraufhin getan? Ursachenforschung? Schon allein bei "Knoten geplatzt" werde ich ja ganz hellhörig.

Und ob es in Mathe gut oder schlecht ist ist sorry gerade völlig egal. Euer Kind ist gewalttätig und aggressiv in der Schule. Da würde ich mal zügig dran gehen zu klären warum und was man im Sinne des Kindes und der anderen Kinder und Lehrer tun kann.

Ich empfinde es leider so, als wenn dir gar nicht klar ist um was es hier wirklich geht.


Oh ja, das gibt es. Hab ich selber erlebt….

Wir sind im übrigen auch zum Psychologen-der größte Fehler. Weil mein Kind das Gefühl hatte, er wäre nicht normal
Jetzt in der 2. Klasse hat sich das so gut wie komplett gelegt.

Mein Kind ist übrigens auch ein Ass in Mathe


Sorry, aber das ist dann auch eine Frage, wie man mit dem Kind über die psychologische Behandlung spricht und welche Einstellung man selbst dazu hat. Mein Kind leidet selbst unter seinen Wutausbrüchen und den " sozialen Folgen" - das Freunde sich von ihm abgewendet haben und nicht mehr mit ihm spielen wollten und, dass er anders ist " nicht normal " hat er selbst doch durch die Ausraster und die Reaktionen der anderen gemerkt. Ich habe da ganz offen mit ihm gesprochen, dass wir eben alle merken, dass ihm das schwer fällt und auch nicht gut damit geht und er Hilfe bekommt zu lernen mit seiner Wut umzugehen. Und er ist froh darüber und geht gerne zur Therapie. Wenn man krank ist ( körperlich) geht man zum Arzt. Wenn man krank ist ( seelisch) geht man zur Therapie. Wenn das Kind das als negativen Stempel empfindet, kommt der vom Umfeld. Meiner Meinung nach.


Keine Sorge, ich weiß schon wie ich mit meinem Kind darüber spreche. Ich bin Erzieherin! Und genau deswegen plädiere ich darauf, dass endlich mal gesehen wird, dass ein aktives Kind nicht gleich irgendeine Störung hat.
Und man einen bewegungsfreudigen Ernst nicht mit ner ruhigen Hilda vergleichen kann, die den ganzen Tag gerne Bücher liest.
Vielleicht sollte man mal wieder anfangen die Kinder individuell zu betrachten.
Und nicht nach irgendwelchen Kurven etc. zu beurteilen.
Enfelchen
13117 Beiträge
21.03.2022 09:57
Zitat von LittleTiger:

Wieso gehen eigentlich alle davon aus, dass es sich um einen Jungen handelt? Hat die TS das irgendwo geschrieben? Finde das gerade interessant, dass alle gleich an einen Jungen denken (ich im ersten Moment auch) obwohl die TS konsequent von "Kind" schreibt. Da sieht man mal wieder die eigenen Vorurteile, die man so im Kopf hat...


Recht hast du
Bin ich auch.
Letztendlich auch egal was für ein Geschlecht es hat. Kinder sind immer unterschiedlich. Nur wird das immer von vielen vergessen.
Elsilein
15336 Beiträge
21.03.2022 09:58
Zitat von Enfelchen:

Manche Kinder benötigen einfach etwas mehr Zeit sich an neue Situationen zu gewöhnen.

Das sollte man bedenken.
Warte mal ab, nächstes Schuljahr wird es ruhiger zugehen.

Sorry, aber nein. Nein, nein.
Das ist mit Zeit nicht getan. Nicht, wenn andere dabei gefährdet werden. Es geht nicht um ein Kind, das schlecht zuhören oder stillsitzen kann, sondern um eines, das seine Mitmenschen verletzt. Oder würdest du immer noch verständnisvoll mit süßen Herzchensmileys reagieren, wenn dein Kind als unbeteiligte Person von einer fliegenden Emilflasche am Kopf getroffen wurde - mit ernsten Folgen vielleicht sogar?
Und wie würdest du es wohl finden, wenn Eltern und Lehrer dir anschließend verklickern, dass dieses Kind "nur etwas Zeit, um sich an neue Situationen zu gewöhnen " braucht?
Enfelchen
13117 Beiträge
21.03.2022 10:02
Zitat von Elsilein:

Zitat von Enfelchen:

Manche Kinder benötigen einfach etwas mehr Zeit sich an neue Situationen zu gewöhnen.

Das sollte man bedenken.
Warte mal ab, nächstes Schuljahr wird es ruhiger zugehen.

Sorry, aber nein. Nein, nein.
Das ist mit Zeit nicht getan. Nicht, wenn andere dabei gefährdet werden. Es geht nicht um ein Kind, das schlecht zuhören oder stillsitzen kann, sondern um eines, das seine Mitmenschen verletzt. Oder würdest du immer noch verständnisvoll mit süßen Herzchensmileys reagieren, wenn dein Kind als unbeteiligte Person von einer fliegenden Emilflasche am Kopf getroffen wurde - mit ernsten Folgen vielleicht sogar?
Und wie würdest du es wohl finden, wenn Eltern und Lehrer dir anschließend verklickern, dass dieses Kind "nur etwas Zeit, um sich an neue Situationen zu gewöhnen " braucht?


Meinst du eigentlich mein Kind kam nicht mit Blessuren von anderen nach Hause? Tatsächlich von einem auffälligen Kind.
Da hab ich die Mutter angerufen und mit ihr gesprochen.
Siehe da, ebenso völlig „überfordert von der Situation“.
War ich dabei? Weiß ich, was sich genau zugetragen hat? Nein!
Wir haben uns mit den Jungs dann außerhalb der Schule getroffen und siehe da, es wurde besser.

Natürlich ist Gewalt nicht richtig. Aber deswegen kann ich doch ein Kind nach 1-2 Vorfällen (ich gehe jetzt mal von der Ehrlichkeit aus) nicht gleich abstempeln.
Nach nem halben Jahr Schule?

3 Wochen Suspendierung?
Finde ich schräg
schoko_keks1234
3048 Beiträge
21.03.2022 10:03
Zitat von Enfelchen:

Zitat von Anonym 3 (208354):

Zitat von Enfelchen:

Zitat von nilou:

...


Oh ja, das gibt es. Hab ich selber erlebt….

Wir sind im übrigen auch zum Psychologen-der größte Fehler. Weil mein Kind das Gefühl hatte, er wäre nicht normal
Jetzt in der 2. Klasse hat sich das so gut wie komplett gelegt.

Mein Kind ist übrigens auch ein Ass in Mathe


Sorry, aber das ist dann auch eine Frage, wie man mit dem Kind über die psychologische Behandlung spricht und welche Einstellung man selbst dazu hat. Mein Kind leidet selbst unter seinen Wutausbrüchen und den " sozialen Folgen" - das Freunde sich von ihm abgewendet haben und nicht mehr mit ihm spielen wollten und, dass er anders ist " nicht normal " hat er selbst doch durch die Ausraster und die Reaktionen der anderen gemerkt. Ich habe da ganz offen mit ihm gesprochen, dass wir eben alle merken, dass ihm das schwer fällt und auch nicht gut damit geht und er Hilfe bekommt zu lernen mit seiner Wut umzugehen. Und er ist froh darüber und geht gerne zur Therapie. Wenn man krank ist ( körperlich) geht man zum Arzt. Wenn man krank ist ( seelisch) geht man zur Therapie. Wenn das Kind das als negativen Stempel empfindet, kommt der vom Umfeld. Meiner Meinung nach.


Keine Sorge, ich weiß schon wie ich mit meinem Kind darüber spreche. Ich bin Erzieherin! Und genau deswegen plädiere ich darauf, dass endlich mal gesehen wird, dass ein aktives Kind nicht gleich irgendeine Störung hat.
Und man einen bewegungsfreudigen Ernst nicht mit ner ruhigen Hilda vergleichen kann, die den ganzen Tag gerne Bücher liest.
Vielleicht sollte man mal wieder anfangen die Kinder individuell zu betrachten.
Und nicht nach irgendwelchen Kurven etc. zu beurteilen.


Elsilein
15336 Beiträge
21.03.2022 10:10
Zitat von Enfelchen:

Zitat von Anonym 3 (208354):

Zitat von Enfelchen:

Zitat von nilou:

...


Oh ja, das gibt es. Hab ich selber erlebt….

Wir sind im übrigen auch zum Psychologen-der größte Fehler. Weil mein Kind das Gefühl hatte, er wäre nicht normal
Jetzt in der 2. Klasse hat sich das so gut wie komplett gelegt.

Mein Kind ist übrigens auch ein Ass in Mathe


Sorry, aber das ist dann auch eine Frage, wie man mit dem Kind über die psychologische Behandlung spricht und welche Einstellung man selbst dazu hat. Mein Kind leidet selbst unter seinen Wutausbrüchen und den " sozialen Folgen" - das Freunde sich von ihm abgewendet haben und nicht mehr mit ihm spielen wollten und, dass er anders ist " nicht normal " hat er selbst doch durch die Ausraster und die Reaktionen der anderen gemerkt. Ich habe da ganz offen mit ihm gesprochen, dass wir eben alle merken, dass ihm das schwer fällt und auch nicht gut damit geht und er Hilfe bekommt zu lernen mit seiner Wut umzugehen. Und er ist froh darüber und geht gerne zur Therapie. Wenn man krank ist ( körperlich) geht man zum Arzt. Wenn man krank ist ( seelisch) geht man zur Therapie. Wenn das Kind das als negativen Stempel empfindet, kommt der vom Umfeld. Meiner Meinung nach.


Keine Sorge, ich weiß schon wie ich mit meinem Kind darüber spreche. Ich bin Erzieherin! Und genau deswegen plädiere ich darauf, dass endlich mal gesehen wird, dass ein aktives Kind nicht gleich irgendeine Störung hat.
Und man einen bewegungsfreudigen Ernst nicht mit ner ruhigen Hilda vergleichen kann, die den ganzen Tag gerne Bücher liest.
Vielleicht sollte man mal wieder anfangen die Kinder individuell zu betrachten.
Und nicht nach irgendwelchen Kurven etc. zu beurteilen.

Du verwechselst aktiv und bewegungsfreudig mit aggressiv. Es ist was vollkommen anderes, ob Kinder sich untereinander auf dem Pausenhof raufen, oder ob ein Kind in einer durch den Lehrer moderierten Situation ausrastet. Findest du nicht?
schoko_keks1234
3048 Beiträge
21.03.2022 10:15
Zitat von schoko_keks1234:

Zitat von Enfelchen:

Zitat von Anonym 3 (208354):

Zitat von Enfelchen:

...


Sorry, aber das ist dann auch eine Frage, wie man mit dem Kind über die psychologische Behandlung spricht und welche Einstellung man selbst dazu hat. Mein Kind leidet selbst unter seinen Wutausbrüchen und den " sozialen Folgen" - das Freunde sich von ihm abgewendet haben und nicht mehr mit ihm spielen wollten und, dass er anders ist " nicht normal " hat er selbst doch durch die Ausraster und die Reaktionen der anderen gemerkt. Ich habe da ganz offen mit ihm gesprochen, dass wir eben alle merken, dass ihm das schwer fällt und auch nicht gut damit geht und er Hilfe bekommt zu lernen mit seiner Wut umzugehen. Und er ist froh darüber und geht gerne zur Therapie. Wenn man krank ist ( körperlich) geht man zum Arzt. Wenn man krank ist ( seelisch) geht man zur Therapie. Wenn das Kind das als negativen Stempel empfindet, kommt der vom Umfeld. Meiner Meinung nach.


Keine Sorge, ich weiß schon wie ich mit meinem Kind darüber spreche. Ich bin Erzieherin! Und genau deswegen plädiere ich darauf, dass endlich mal gesehen wird, dass ein aktives Kind nicht gleich irgendeine Störung hat.
Und man einen bewegungsfreudigen Ernst nicht mit ner ruhigen Hilda vergleichen kann, die den ganzen Tag gerne Bücher liest.
Vielleicht sollte man mal wieder anfangen die Kinder individuell zu betrachten.
Und nicht nach irgendwelchen Kurven etc. zu beurteilen.



Jetzt ist mein Beitrag verschwunden

Ich finde generell auch, dass unser schulsystem was Individualität betrifft eine vollkatastrophe ist. Deshalb würde ich meine Kinder auch am liebsten auf eine Montessori Schule schicken.
Aber irgendwie muss ein Kind halt auch leider lernen sich an die Gesellschaft anzupassen und vorallem Grenzen anderer zu respektieren. Ich verstehe völlig worauf du hinsuswillst, aber das was die TS schildert ( körperliche Übergriffe) kann man doch nicht einfach ignorieren. Da sollte schon nach den Ursachen geforscht werden und da kann eine psychologische Begleitung eben Aufschluss geben. Wenn dann tatsächlich rauskommt, dass die Schulart nicht das richtige ist, muss man schauen was man machen kann. Aber zu sagen, daß schulsystem ist nicht kindgerecht und passt für einen Großteil der Kinder nicht und Das müsste sich ändern, hilft doch nicht.
Ja, es stimmt. Da bin ich ganz bei dir. Aber das wird so schnell nicht passieren und deshalb müssen wir als Eltern eben die Möglichkeiten nutzen die es gibt um unsere Kinder zu unterstützen, sich in dem beknackten System zurecht zu finden.
Enfelchen
13117 Beiträge
21.03.2022 10:17
Zitat von Elsilein:

Zitat von Enfelchen:

Zitat von Anonym 3 (208354):

Zitat von Enfelchen:

...


Sorry, aber das ist dann auch eine Frage, wie man mit dem Kind über die psychologische Behandlung spricht und welche Einstellung man selbst dazu hat. Mein Kind leidet selbst unter seinen Wutausbrüchen und den " sozialen Folgen" - das Freunde sich von ihm abgewendet haben und nicht mehr mit ihm spielen wollten und, dass er anders ist " nicht normal " hat er selbst doch durch die Ausraster und die Reaktionen der anderen gemerkt. Ich habe da ganz offen mit ihm gesprochen, dass wir eben alle merken, dass ihm das schwer fällt und auch nicht gut damit geht und er Hilfe bekommt zu lernen mit seiner Wut umzugehen. Und er ist froh darüber und geht gerne zur Therapie. Wenn man krank ist ( körperlich) geht man zum Arzt. Wenn man krank ist ( seelisch) geht man zur Therapie. Wenn das Kind das als negativen Stempel empfindet, kommt der vom Umfeld. Meiner Meinung nach.


Keine Sorge, ich weiß schon wie ich mit meinem Kind darüber spreche. Ich bin Erzieherin! Und genau deswegen plädiere ich darauf, dass endlich mal gesehen wird, dass ein aktives Kind nicht gleich irgendeine Störung hat.
Und man einen bewegungsfreudigen Ernst nicht mit ner ruhigen Hilda vergleichen kann, die den ganzen Tag gerne Bücher liest.
Vielleicht sollte man mal wieder anfangen die Kinder individuell zu betrachten.
Und nicht nach irgendwelchen Kurven etc. zu beurteilen.

Du verwechselst aktiv und bewegungsfreudig mit aggressiv. Es ist was vollkommen anderes, ob Kinder sich untereinander auf dem Pausenhof raufen, oder ob ein Kind in einer durch den Lehrer moderierten Situation ausrastet. Findest du nicht?


Wie stark wurde dann an der Kette gezogen? Was ist im Vorfeld passiert?
Wissen wir das? Nein, das wissen wir nicht.
Das ist das Problem der eigenen Interpretation.
Wenn jemand weint, dann wird davon ausgegangen, dass er traurig ist. Vielleicht ist er aber wütend?

Ich bin der Meinung, dass vor allem dort was passieren muss wo der Vorfall passiert. In der Schule.
Dann muss mit den Eltern Rücksprache gehalten werden.
Die Kinder müssen mitbekommen, dass Mama davon in Kenntnis gesetzt wird.
Es muss Zuhause aufgenommen werden, aber nicht bis ins Unermessliche diskutiert werden.
Wo hat das Kind genau Probleme?
Was könnte man tun? Wirklich gleich 3 Wochen Zuhause bleiben?
Bringt das nen Lerneffekt?

Mein Kind konnte eben nicht still sitzen. Wir haben dann ein Balancekissen probiert und es wurde ihm gestattet zwischendurch mal zu stehen.

Dann hat mein Kind sich immer in Konfliktsituationen der „Freunde“ eingebaut um ihnen zu helfen. Hat sich also gewehrt und nur das wurde gesehen.
Und schon war er im Fokus. Und auch da sehe ich das Problem.
2 Lehrkräfte zur Pausenaufsicht von keine Ahnung wievielten Schülern.

Oft bekommen sie auch nur Bruchstücke der Situationen mit.
Ich war dann schon soweit, dass ich meinen Kind es untersagt habe anderen zu helfen. Er sollte dann nur noch die Lehrer dazu holen.
Schade, aber so konnte ich mein Kind schützen und es passierte nichts mehr wo er involviert war
Enfelchen
13117 Beiträge
21.03.2022 10:19
Zitat von schoko_keks1234:

Zitat von schoko_keks1234:

Zitat von Enfelchen:

Zitat von Anonym 3 (208354):

...


Keine Sorge, ich weiß schon wie ich mit meinem Kind darüber spreche. Ich bin Erzieherin! Und genau deswegen plädiere ich darauf, dass endlich mal gesehen wird, dass ein aktives Kind nicht gleich irgendeine Störung hat.
Und man einen bewegungsfreudigen Ernst nicht mit ner ruhigen Hilda vergleichen kann, die den ganzen Tag gerne Bücher liest.
Vielleicht sollte man mal wieder anfangen die Kinder individuell zu betrachten.
Und nicht nach irgendwelchen Kurven etc. zu beurteilen.



Jetzt ist mein Beitrag verschwunden

Ich finde generell auch, dass unser schulsystem was Individualität betrifft eine vollkatastrophe ist. Deshalb würde ich meine Kinder auch am liebsten auf eine Montessori Schule schicken.
Aber irgendwie muss ein Kind halt auch leider lernen sich an die Gesellschaft anzupassen und vorallem Grenzen anderer zu respektieren. Ich verstehe völlig worauf du hinsuswillst, aber das was die TS schildert ( körperliche Übergriffe) kann man doch nicht einfach ignorieren. Da sollte schon nach den Ursachen geforscht werden und da kann eine psychologische Begleitung eben Aufschluss geben. Wenn dann tatsächlich rauskommt, dass die Schulart nicht das richtige ist, muss man schauen was man machen kann. Aber zu sagen, daß schulsystem ist nicht kindgerecht und passt für einen Großteil der Kinder nicht und Das müsste sich ändern, hilft doch nicht.
Ja, es stimmt. Da bin ich ganz bei dir. Aber das wird so schnell nicht passieren und deshalb müssen wir als Eltern eben die Möglichkeiten nutzen die es gibt um unsere Kinder zu unterstützen, sich in dem beknackten System zurecht zu finden.


Das stimmt. Aber eben auch da muss man sehen, dass es Unterschiede gibt. Für den einen ist ne Therapie top, für den anderen drückt es eher noch weiter.
Man kann Kinder eben nicht pauschalisieren
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