Mütter- und Schwangerenforum

Ist die Sorge wirklich berechtigt?

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Nickitierchen
26220 Beiträge
23.09.2022 07:43
Gesellschaftlich mache ich mir sorgen, was das ganze mit uns macht auf Dauer. Pandemie, Krieg mit den Russen nebenan, Inflation und Energie und klimakrise.

Das sind so viele hotspot-baustellen, man weiß gar nicht mehr, was schlimmer ist.
Und dann werden wieder rechte Gruppierungen stärker... gabs ja alles schon, gell? Wird aber nicht alleine vor Wiederholung schützen.

Sonst mache ich mir in meiner privilegierten Position wenig Sorgen.
Wir heizen immer über Solarthermie und im Winter über den wassergeführten Ofen.
Wir warten, dass unsere Photovoltaikanlage angeschlossen word, damit sie Strom, den wir 2/3 selber nutzen werden, loslegen kann.
Selbst beim Blackout, wovon ich nicht ausgehe, dass das flächendeckend passieren wird, haben wir ein warme Haus.
Denn min die Heizkraft vom Ofen haben wir.
Holz haben wor für min 3 Winter hier liegen.

Wir können ab sofort lebensmitteltechnisch bestimmt 4 Wochen leben. Zu fünft. Gasgrill, campingkocher, zur Not lagerfeuer.
Getränke könnten allerdings ein Problem werden, wenn Wasser aus der Leitung nicht mehr kommt.
.
Aber tatsächlich denk ich einfach, es ist für uns mehr Panik weil wir nicht mehr unbesonnen leben können und zu viele endzeitszenarien verfilm worden sind.

Es bleibt härter als die Jahre davor, aber wahrscheinlich für die meisten mit Verzicht machbar. schon jetzt sind die regale beim Einkaufen Leer. Ob nun wegen personalmangel oder lieferprobleme. Darauf müssen wir uns einfach vllt eintellen.
Ich sorge mich nur um die unterschicht, die Personen, die jetzt schon kaum über die Runden kommen. Die brauchen mehr Unterstützung. Viel mehr.
Nicht die, die den 2. Urlaub nicht machen können oder sauer sind, dass ihr Liebling erbbeerjoghurt nicht im Regal steht.

blossom-rose
920 Beiträge
23.09.2022 07:44
Zitat von Traumtänzerin84:

Ja ich mach mir Sorgen, große sogar..... ich weiß, ändert nix an der Situation, aber ich kann auch meinen Kopf nicht einfach abschalten.

Wir zahlen mittlerweile 437€ Gas im Monat (und das auch "nur" weil wir gewechselt haben und 1 Jahr Preisgarantie haben, bei unseren Stadtwerken wären wir mittlerweile bei ca 830€ (NUR für Gas, zusätzlich Wasser, Strom und Abwasser)).

Lebensmittel waren sonst 90-100€ die Woche, sind jetzt 120€ mindestens.

Hunde abgeben kommt hier allerdings nicht in Frage, meine kleinen fast 13-jährigen Omis bleiben wo sie sind, so viel fressen die sowieso nicht, der Sack Trockenfutter (groß) kostet 28€ und reicht lange weil sie im Moment lieber Nassfutter fressen.

Ansonsten zieht hier noch ein Kamin ein, ich hoffe damit die Gaskosten weiter zu senken, Holz ist auch schon bestellt. (ist aber erst zum 28.10. lieferbar, so lang muss es mit der Gasheizung gehen).


Ja so geht es mir auch.
Vor einem halben Jahr haben wir noch knapp 200 Euro für Strom und Gas gezahlt, mittlerweile sind wir bei 700 Euro für beides. Ein Ende der Erhöhungen ist nicht in Sicht.
Ich habe mir jetzt nach 13 Jahren schweren Herzens einen neuen Job gesucht um einfach noch mehr für die Haushaltskasse beizutragen.
Gut schlafen kann ich damit allerdings Nachts immer noch nicht
kataleia
13180 Beiträge
23.09.2022 08:08
Ich frage mich warum bezüglich Trinkwasser es nicht einfach so gehandhabt wird dass eine gewisse Menge Trinkwasser zum normalen Preis verfügbar ist.

Da sollte natürlich eine Menge genommen werden die eher etwas großzügiger kalkuliert ist.

Wenn das vom Verwaltungsaufwand nicht zu groß ist eben auch eine festgelegte Menge pro Familie was eben auch an die Bedürfnisse der Familie angepasst ist.

Und alles was über Liter x hinausgeht zu einem entsprechend hohen Preis.

Dann überlegen sich vielleicht ein paar mehr Leute ob Sie ihren Rasen mit leitungswasser sprengen und ob und wie lange geduscht gebadet wird und so weiter.

Ansonsten habe ich kein riesiges Lager und stocke jetzt auch nicht irgendwie krass auf.

Viele der Sachen die man fürs Lagern benötigt konsumieren wir in der Regel so gut wie gar nicht das heißt eigentlich wird es nicht aufgebraucht wenn es denn nicht zu diesem Notfall kommt.

Blaumeise
1032 Beiträge
23.09.2022 08:13
ich versteh die Gasexplosien der Preise nicht, erst Panikamche und die Speicher sind pltzlich voll wie sonst nie?

Woher kommen dann die Preisexplosionen?

Ja, ich mache mir gedanken und ich werde vermeiden zu heizen solange es geht, sitz lieber mit 2 paar Socken und Jacke zuhause, weil im Altbau, nix Isoliert und dem VM interessiert das auch nicht.
Zieht halt überall rein und wir heizen grundsätzlich 50% für draussen.

Hab keine Lust 4000 Euro nachzuzahlen (wenn es gut läuft) und in meinem Job/Arbeitgeber bekomm ich nicht diese 3000 Euro die man bekommen kann.
Was sowas betrifft ist hier immer Arschkarte angesagt

Ich gucke Survival Martin und wie er seinen Bunker eingerichtet hat und so machen wir das in etwa auch.
Was brauchen wir, wie kann man mit welchen Geräten wie lange was laufen lassen usw usf.

Ziemlich spannend.

Ja, man hat Angst. Einkauf, gleiche Menge ist jetzt dchon doppelt so teuer wie vor wenigen Monaten.
DieW
2743 Beiträge
23.09.2022 09:31
Ich bin grad wirklich froh,dass wir noch die Ölheizung haben und auch selbst entscheiden können ,wann und bei wem und wieviel wir tanken wollen.
Aber Strom wird sicher ein Brocken.Dabei hält sich unser Jahresverbrauch ansich sehr im Rahmen.Mit sechs Leuten verbrauchen wir ca.4000 Kilowattstunden.

Irgendwer schrieb ausreichend Bargeld im Haus haben.Aber was nützt das bei einem Stromausfall?
Ich kann mir nicht vorstellen,dass die Geschäfte dann öffnen,weil da auch alles mit Strom betrieben wird.
Groß eindecken mit Lebensmitteln geht hier aus Platzgründen einfach nicht.
Gut - jetzt zum Winter kann man hier Einiges auf der Terrasse lagern,aber auch nicht so viel.
Zum Einkaufen-es gibt wirklich nur wenige Markenprodukte ,die ich kaufe.Also da spare ich schon immer und könnte sicher auch noch sparsamer sein.Aber ich möchte meinen Kindern nicht alles verwehren(müssen) und solange es geht,mir auch nicht.Das ist dann aber ein Luxusproblem,denn selbst wenn wir uns einschränken würden,würde es uns nicht schlecht gehen-Stand heute.
12Pfoten
1660 Beiträge
23.09.2022 10:46
Zitat von kataleia:

Viele der Sachen die man fürs Lagern benötigt konsumieren wir in der Regel so gut wie gar nicht das heißt eigentlich wird es nicht aufgebraucht wenn es denn nicht zu diesem Notfall kommt.


Deshalb soll man die Liste ja auch nach seinen Vorlieben und Bedarf anpassen. Wir lagern auch keine gefühlten 100kg Reis, Nudeln oder Wurstkonserven. Wir haben auch nicht für jeden fertig gepackte Notfalllrucksäcke mit digitalen oder analogen Kopien von Dokumenten.
Ich koche fertige Gerichte ein, Gemüse und Obst einzeln oder verarbeitet. Möhren lassen wir im Garten über den Winter im Beet stehen, eigentlich wollten wir auch mal ne Erdmiete buddeln um so lange wie möglich frisches Gemüse zu lagern.

Oder wie genau meinst du das?
Scratty
1827 Beiträge
23.09.2022 10:56
Auch ich mache mir Gedanken.

Ich bin alleinerziehend mit 2 Mädels. Da ich gut verdiene, kann ich im Monat einiges zurücklegen.

Vorräte werde ich nun wieder aufstocken. Auch Hygieneartikel und vor allem Wasser.

Ich achte sehr auf unseren Stromverbrauch. Am Abend zB sind alle Deckenleuchten und Lampen aus und ich mache Kerzen und Lichterketten an. Das ist vor allem auch gemütlicher.

Die Hausapotheke habe ich vorgestern aufgefüllt.

Das Badewasser lasse ich nicht gleich ab, sondern nutze es noch für die Toilettenspülung. Auch Wasser aus dem Kondenstrockner nutze ich hierfür.

Einsparpotential hat aber noch Luft nach oben.
Anonym 4 (209243)
0 Beiträge
23.09.2022 12:16
Wow krass und irgendwie erschreckend wie schlimm diese Ängste bei manchen Leuten sind und wie weit sie dafür gehen (Badewasser für die Klospülung z.B.)...und das in 2022.

Wir sind so naiv würden vermutlich gnadenlos verhungern und verdursten
Vorräte haben wir keine großen.Hätten wir auch nicht die mega Möglichkeiten für.
Beim einkaufen schaue ich schon mehr auf die Preise denn einkaufen ist exorbitant teuer geworden.
Heizung (Gas) haben wir noch nicht an frieren aber auch nicht.Ich achte aber Schin mehr darauf das die Fenster geschlossen sind damit es nicht so schnell kalt im Haus wird.Ausserdem haben wir unsere Abschlagszahlung selbstständig angepasst.
Strom haben wir noch Preisgarantie (ca. 0,26cent) bis 31.12.2022 - mal sehen was uns dann erwartet.

Ich möchte dieses ganzen Blackout Kram etc. nicht hören und lesendes wird den Leuten so viel Angst gemacht...warum?
War während Corona ja schon genauso.
Ja es ist eine harte Zeit und ja alle müssen etwas zurück stecken aber ob diese extreme da so die Lösung sind?
FoxMami
2373 Beiträge
23.09.2022 12:29
Zitat von Anonym 4 (209243):

Wow krass und irgendwie erschreckend wie schlimm diese Ängste bei manchen Leuten sind und wie weit sie dafür gehen (Badewasser für die Klospülung z.B.)...und das in 2022.

Wir sind so naiv würden vermutlich gnadenlos verhungern und verdursten
Vorräte haben wir keine großen.Hätten wir auch nicht die mega Möglichkeiten für.
Beim einkaufen schaue ich schon mehr auf die Preise denn einkaufen ist exorbitant teuer geworden.
Heizung (Gas) haben wir noch nicht an frieren aber auch nicht.Ich achte aber Schin mehr darauf das die Fenster geschlossen sind damit es nicht so schnell kalt im Haus wird.Ausserdem haben wir unsere Abschlagszahlung selbstständig angepasst.
Strom haben wir noch Preisgarantie (ca. 0,26cent) bis 31.12.2022 - mal sehen was uns dann erwartet.

Ich möchte dieses ganzen Blackout Kram etc. nicht hören und lesendes wird den Leuten so viel Angst gemacht...warum?
War während Corona ja schon genauso.
Ja es ist eine harte Zeit und ja alle müssen etwas zurück stecken aber ob diese extreme da so die Lösung sind?


Ich muss sagen ich finde es nicht schlimm Badewasser für Klospühlung zu benutzen, sogar eine gute Idee, die ich jetzt durchsetzten werde. Wobei bei uns, nur meine Tochter in Ihrer Kinderbadewanne badet, wir duschen. Meine Oma hat das damals oft gemacht (Bin in Kasachstan geboren) und es war was normales bei uns. Das ist und wäre für mich das kleinste Problem. Auch Verzicht auf Luxus. Könnte mit leben.
Aber ein Blackout und die Tatsache, dass Medikamente hier knapp werden, macht mir schon Sorgen und ich hoffe das kommt nicht und ist nur Angstmacherei.
Wobei als ich letztens ein Problem hatte Ibusaft in einer Apotheke zu kriegen (müsste etwas rumfahren), hat mir jetzt eine Packung meine Schwägerin aus Russland gebracht.
nilou
12326 Beiträge
23.09.2022 12:29
Angst im Sinne des Wortes haben ich nicht.

Wir schauen auf die Ausgaben/Preise und überlegen sicher mehr ob ja oder nein aber Schränken uns jetzt nichts aufs Lebensnotwendige ein. Grundvorräte haben wir da, aber eher bezogen auf 1-2 Wochen Quarantäne etc.

Hinsichtlich der Energie schauen wir das wir nichts unnötig an haben, aber frierend da sitzen werden wir sicher nicht, Genausowenig wie mit TShirt und Heizung auf volle Pulle.

Ich bin allerdings in der DDR aufgewachsen und ich glaube das macht viel aus. Mich stört es nicht wenn ich nicht alles rund um die Uhr zu Billigpreisen in Maßen verfügbar habe. Wenn es etwas nicht gibt kommt eben Alternativ A,B etc.
Mathelenlu
49048 Beiträge
23.09.2022 13:53
Zitat von Blaumeise:

ich versteh die Gasexplosien der Preise nicht, erst Panikamche und die Speicher sind pltzlich voll wie sonst nie?

Woher kommen dann die Preisexplosionen?

Ja, ich mache mir gedanken und ich werde vermeiden zu heizen solange es geht, sitz lieber mit 2 paar Socken und Jacke zuhause, weil im Altbau, nix Isoliert und dem VM interessiert das auch nicht.
Zieht halt überall rein und wir heizen grundsätzlich 50% für draussen.

Hab keine Lust 4000 Euro nachzuzahlen (wenn es gut läuft) und in meinem Job/Arbeitgeber bekomm ich nicht diese 3000 Euro die man bekommen kann.
Was sowas betrifft ist hier immer Arschkarte angesagt

Ich gucke Survival Martin und wie er seinen Bunker eingerichtet hat und so machen wir das in etwa auch.
Was brauchen wir, wie kann man mit welchen Geräten wie lange was laufen lassen usw usf.

Ziemlich spannend.

Ja, man hat Angst. Einkauf, gleiche Menge ist jetzt dchon doppelt so teuer wie vor wenigen Monaten.


Die Speicher sind voll, weil wir das Gas zu deutlich höheren Preisen woanders kaufen mussten, als das Gas aus Russland kritisch wurde.
Mathelenlu
49048 Beiträge
23.09.2022 14:00
Was mir übrigens auffällt, sowohl hier als auch leider in den Medien: die Wörter "Blackout" und "Stromausfall" werden synonym verwendet. Das sind sie nicht!!! Ein Blackout wäre ein europaweites Phänomen und eine Riesenkatastrophe eigentlich, denn wenn es wirklich zum Blackout kommt, geht das wirklich länger, zwei Wochen oder so, bis man überhaupt wieder etwas zum Laufen bekommt. In ganz Europa. Da würde alles zusammenbrechen inkl. Handynetz innerhalb weniger Stunden, wäre ziemlich übel. Das muss um so ziemlich jeden Preis vermieden werden, und das tut man z.B. mit gezielten regionalen Stromabschaltungen, "Stromausfällen" also, zB. im Süden, in einem Bundesland usw., um eben den Blackout nicht zu bekommen.

Blackout halte ich für unwahrscheinlich. Regionale Abschaltungen und damit "Stromausfälle" sind möglich bzw. waren noch nie wahrscheinlicher.

Also, bitte nicht synonym verwenden, das verwirrt die ganze Geschichte noch mehr...
Mathelenlu
49048 Beiträge
23.09.2022 14:03
Ansonsten ist das Thema wirklich mal ein Anreiz, dass wir uns mit der Selbstverständlichkeit unseres Konsums und den Folgen davon beschäftigen... Es ist unschön, aber so kanns auch nicht weitergehen in vielerlei Hinsicht. Und wenn man dadurch anfängt, zu hinterfragen, wo kann ich Wasser, Energie, Sprit usw. einsparen, finde ich das nicht schlecht.
Arielle30
2607 Beiträge
23.09.2022 15:19
Zitat von Mathelenlu:

Was mir übrigens auffällt, sowohl hier als auch leider in den Medien: die Wörter "Blackout" und "Stromausfall" werden synonym verwendet. Das sind sie nicht!!! Ein Blackout wäre ein europaweites Phänomen und eine Riesenkatastrophe eigentlich, denn wenn es wirklich zum Blackout kommt, geht das wirklich länger, zwei Wochen oder so, bis man überhaupt wieder etwas zum Laufen bekommt. In ganz Europa. Da würde alles zusammenbrechen inkl. Handynetz innerhalb weniger Stunden, wäre ziemlich übel. Das muss um so ziemlich jeden Preis vermieden werden, und das tut man z.B. mit gezielten regionalen Stromabschaltungen, "Stromausfällen" also, zB. im Süden, in einem Bundesland usw., um eben den Blackout nicht zu bekommen.

Blackout halte ich für unwahrscheinlich. Regionale Abschaltungen und damit "Stromausfälle" sind möglich bzw. waren noch nie wahrscheinlicher.

Also, bitte nicht synonym verwenden, das verwirrt die ganze Geschichte noch mehr...


ja wenn ein richtiges Blackout kommen würde, dass ganz Europa zb betreffen würde und 2 Wochen lang andauern würde... also das Bild stell ich mir "spannend" vor... dann steht alles still... oder wie würde das funktionieren? hätten die lebensmittelgeschäfte zb notstromaggregate? wäre das trotzdem notbetrieb? könnte man dann noch was einkaufen oder nicht? ist jetzt nur ein kleines beispiel, ich weiß ja, dass da mehr dran hängt
Mathelenlu
49048 Beiträge
23.09.2022 15:30
Zitat von Arielle30:

Zitat von Mathelenlu:

Was mir übrigens auffällt, sowohl hier als auch leider in den Medien: die Wörter "Blackout" und "Stromausfall" werden synonym verwendet. Das sind sie nicht!!! Ein Blackout wäre ein europaweites Phänomen und eine Riesenkatastrophe eigentlich, denn wenn es wirklich zum Blackout kommt, geht das wirklich länger, zwei Wochen oder so, bis man überhaupt wieder etwas zum Laufen bekommt. In ganz Europa. Da würde alles zusammenbrechen inkl. Handynetz innerhalb weniger Stunden, wäre ziemlich übel. Das muss um so ziemlich jeden Preis vermieden werden, und das tut man z.B. mit gezielten regionalen Stromabschaltungen, "Stromausfällen" also, zB. im Süden, in einem Bundesland usw., um eben den Blackout nicht zu bekommen.

Blackout halte ich für unwahrscheinlich. Regionale Abschaltungen und damit "Stromausfälle" sind möglich bzw. waren noch nie wahrscheinlicher.

Also, bitte nicht synonym verwenden, das verwirrt die ganze Geschichte noch mehr...


ja wenn ein richtiges Blackout kommen würde, dass ganz Europa zb betreffen würde und 2 Wochen lang andauern würde... also das Bild stell ich mir "spannend" vor... dann steht alles still... oder wie würde das funktionieren? hätten die lebensmittelgeschäfte zb notstromaggregate? wäre das trotzdem notbetrieb? könnte man dann noch was einkaufen oder nicht? ist jetzt nur ein kleines beispiel, ich weiß ja, dass da mehr dran hängt


Nein, im Falle eines echten Blackouts bricht wirklich das ganze System zusammen. Da geht kein Handy mehr, da fährt keine Bahn mehr, da geht keine Supermarkttür mehr auf (zumindest die elektrischen). Notstromaggregate haben (hoffentlich) die KHs, das wars dann aber auch vermutlich schon. Das wäre eine echte Katastrophe (die im Januar 21 übrigens einmal fast passiert wäre, da fiel die Spannung (hoffe, das sage ich grad korrekt, hab ich so im Kopf, bin aber kein Physiker) so ab, dass blitzschnell größere Bereiche vom Netz genommen werden mussten, sonst wäre es eng geworden). Und es dauert, bis die Sachen wieder hochgefahren werden können jeweils.
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