Die Stillmamas
08.03.2012 08:42
Zitat von Shanise:
Im Alter von 2 Jahren werden noch gestillt:
Bolivien - 45,8% aller Kinder
Elfenbeinküste - 37,4%
Dominikanische Republik - 21,2%
Indien - 65,8%
Madagaskar - 60,5%
Mexiko - 25,3%
Myanmar - 67,1%
Ukraine - 6,5%
Vietnam - 22,9%
Quelle: http://www.who.int/nutrition/databases/infantfeedi ng/countries/en/index.html
Und für GER
http://www.kiggs.de/experten/downloads/Basispublik ation/Lange_Stillen.pdf
Sehr interessant! Hab bis jetzt nur Tabellen beguckt und noch nicht gelesen, aber interessant!![]()
sehr krass finde ich, dass sozialer status so eine große rolle spielt und dass ausgerechnet dort, wo das stillen am notwendigsten wäre, am wenigsten gestillt wird...
08.03.2012 09:28
Zitat von Lenwina:
Zitat von Shanise:
Im Alter von 2 Jahren werden noch gestillt:
Bolivien - 45,8% aller Kinder
Elfenbeinküste - 37,4%
Dominikanische Republik - 21,2%
Indien - 65,8%
Madagaskar - 60,5%
Mexiko - 25,3%
Myanmar - 67,1%
Ukraine - 6,5%
Vietnam - 22,9%
Quelle: http://www.who.int/nutrition/databases/infantfeedi ng/countries/en/index.html
Und für GER
http://www.kiggs.de/experten/downloads/Basispublik ation/Lange_Stillen.pdf
Sehr interessant! Hab bis jetzt nur Tabellen beguckt und noch nicht gelesen, aber interessant!![]()
sehr krass finde ich, dass sozialer status so eine große rolle spielt und dass ausgerechnet dort, wo das stillen am notwendigsten wäre, am wenigsten gestillt wird...![]()
Ich finde das ganz logisch. Folgend treffe ich keine "alle über einen Kamm scheren" Aussagen, bitte ganz sachlich lesen.
Mit einem niedrigen sozialen Status (kurz: wenig Geld) geht auch oftmals ein niedriger Bildungsstand einher. Ein niedriger Bildungsstand zeigt sich einerseits in einem verminderten Wissensstand und anderseits im geistigen Unvermögen diesen Wissensstand zu erhöhen. Das Wissen über's Stillen sowie auch die Fähigkeit sein Wissen zu erhöhen, ist gering bis gar nicht vorhanden. Daraus resultiert, dass gerade diese Mütter sehr anfällig für die suggestiven Botschaften der Säuglingsnahrungsindustrie sind, die ja immer wieder durch ihre aggressive Werbung vermitteln zu versuchen, dass ihre Nahrung ja ganz toll wie Muttermilch sei und man ja nicht mehr zu stillen braucht und sich nicht mehr mit Stillproblemen auseinandersetzen muss.
Vogel-Strauß-Taktik ist aus eigener Erfahrung eine Leidenschaft von Menschen - und zwar ganz unabhänig vom Bildungsstand. Denn soziale und finanzielle Probleme verursachen irgendwann ein "Kein Bock auf noch mehr Probleme." und man versucht sich weitere Probleme vom Laib zu halten. Wenn man dann dazu noch niedrigen Bildungsstand nimmt, kommt man natürlich nicht drauf, dass Stillen zumindest finanziell (da kann man definitiv nicht drüber streiten) eine wahnsinnige Erleichterung gegenüber der Flaschennahrung ist.
.
Ach, das ist alles viel weitreichender und komplizierter und da könnte ich ewig drüber schreiben.
08.03.2012 09:40
Zitat von SpieloReloaded:
Zitat von Lenwina:
Zitat von Shanise:
Im Alter von 2 Jahren werden noch gestillt:
Bolivien - 45,8% aller Kinder
Elfenbeinküste - 37,4%
Dominikanische Republik - 21,2%
Indien - 65,8%
Madagaskar - 60,5%
Mexiko - 25,3%
Myanmar - 67,1%
Ukraine - 6,5%
Vietnam - 22,9%
Quelle: http://www.who.int/nutrition/databases/infantfeedi ng/countries/en/index.html
Und für GER
http://www.kiggs.de/experten/downloads/Basispublik ation/Lange_Stillen.pdf
Sehr interessant! Hab bis jetzt nur Tabellen beguckt und noch nicht gelesen, aber interessant!![]()
sehr krass finde ich, dass sozialer status so eine große rolle spielt und dass ausgerechnet dort, wo das stillen am notwendigsten wäre, am wenigsten gestillt wird...![]()
Ich finde das ganz logisch. Folgend treffe ich keine "alle über einen Kamm scheren" Aussagen, bitte ganz sachlich lesen.
Mit einem niedrigen sozialen Status (kurz: wenig Geld) geht auch oftmals ein niedriger Bildungsstand einher. Ein niedriger Bildungsstand zeigt sich einerseits in einem verminderten Wissensstand und anderseits im geistigen Unvermögen diesen Wissensstand zu erhöhen. Das Wissen über's Stillen sowie auch die Fähigkeit sein Wissen zu erhöhen, ist gering bis gar nicht vorhanden. Daraus resultiert, dass gerade diese Mütter sehr anfällig für die suggestiven Botschaften der Säuglingsnahrungsindustrie sind, die ja immer wieder durch ihre aggressive Werbung vermitteln zu versuchen, dass ihre Nahrung ja ganz toll wie Muttermilch sei und man ja nicht mehr zu stillen braucht und sich nicht mehr mit Stillproblemen auseinandersetzen muss.
Vogel-Strauß-Taktik ist aus eigener Erfahrung eine Leidenschaft von Menschen - und zwar ganz unabhänig vom Bildungsstand. Denn soziale und finanzielle Probleme verursachen irgendwann ein "Kein Bock auf noch mehr Probleme." und man versucht sich weitere Probleme vom Laib zu halten. Wenn man dann dazu noch niedrigen Bildungsstand nimmt, kommt man natürlich nicht drauf, dass Stillen zumindest finanziell (da kann man definitiv nicht drüber streiten) eine wahnsinnige Erleichterung gegenüber der Flaschennahrung ist.
.
Ach, das ist alles viel weitreichender und komplizierter und da könnte ich ewig drüber schreiben.
ja, logisch ist es, deswegen aber nicht weniger dramatisch. Z.B. wenn man bedenkt, dass gesunde ernährung auch vom sozialstatus abhängig ist und stillen gegenüber übergewicht vorbeugend ist, sind kinder aus sozial schwachen familien ja doppelt gefährdet... Aber u hast recht, das thema ist sehr komplex, man könnte es noch unendlich weit ausführen.
ich frage mich, gibt es aus sicht einer Stillberaterin tatsächlich unlösbare Stillprobleme oder ist Stillabruch immer mit zu wenig unterstützung/wissen/wollen zu begründen ist? (außer nachweislich zu wenig milchdrüsengewebe)
08.03.2012 10:03
Zitat von Shanise:
Im Alter von 2 Jahren werden noch gestillt:
Bolivien - 45,8% aller Kinder
Elfenbeinküste - 37,4%
Dominikanische Republik - 21,2%
Indien - 65,8%
Madagaskar - 60,5%
Mexiko - 25,3%
Myanmar - 67,1%
Ukraine - 6,5%
Vietnam - 22,9%
Quelle: http://www.who.int/nutrition/databases/infantfeedi ng/countries/en/index.html
Und für GER
http://www.kiggs.de/experten/downloads/Basispublik ation/Lange_Stillen.pdf
Sehr interessant! Hab bis jetzt nur Tabellen beguckt und noch nicht gelesen, aber interessant!![]()
faszinierend
und ich dachte, es wäre nur ein subjektiver eindruck, dass gerade die weniger stillen, denen es gut tun würde
08.03.2012 11:11
Bekomm immer noch nichts von der lösung in sie rein.. naja zumindest nur ein paar ml.. aber immer ne stunde danach schreit sie wie am spieß und ihr bauch gluckert noch mehr wie sonst.. kanns sein, das sie das nicht gut verträgt? Hab gehofft, heut würde es besser... aber die windel wurd heut auch schon 3 mal wieder vollgehauen und heut stinkts noch mehr als sonst.. ist aber nie nur flüssig was da kommt.. ach mensch.. sollt ich mir mal sone waage leihen, um ihr gewicht im auge zu behalten?
08.03.2012 11:17
Hallo liebe Stillmamas!
Darf ich mich zu Euch gesellen?
Ich bin mit meinem ersten Kind schwanger und möchte danach wahnsinnig gerne stillen...
In meinem "Monatsthread" möchten die Mädels nicht so gerne darüber sprechen, da sie befürchten es führt zu Diskussionen. Dementsprechend hoffe ich, hier ein paar gute Ratschläge zu bekommen
Meine Mama hatte nur sehr wenig Milch und ich hoffe, ich habe mehr Milchdrüsengewebe als sie...
kann ich denn etwas tun, um die Milchproduktion schon vor der Geburt anzuregen??
Helfen Stilltees erst nach der Geburt oder könnte ich schon davor mit trinken anfangen?
Darf ich mich zu Euch gesellen?
Ich bin mit meinem ersten Kind schwanger und möchte danach wahnsinnig gerne stillen...
In meinem "Monatsthread" möchten die Mädels nicht so gerne darüber sprechen, da sie befürchten es führt zu Diskussionen. Dementsprechend hoffe ich, hier ein paar gute Ratschläge zu bekommen
Meine Mama hatte nur sehr wenig Milch und ich hoffe, ich habe mehr Milchdrüsengewebe als sie...
kann ich denn etwas tun, um die Milchproduktion schon vor der Geburt anzuregen??
Helfen Stilltees erst nach der Geburt oder könnte ich schon davor mit trinken anfangen?
08.03.2012 11:54
Zitat von Lenwina:
ich frage mich, gibt es aus sicht einer Stillberaterin tatsächlich unlösbare Stillprobleme oder ist Stillabruch immer mit zu wenig unterstützung/wissen/wollen zu begründen ist? (außer nachweislich zu wenig milchdrüsengewebe)
Das Problem mit Problemen ist, dass sie größer und belastender werden, je später man sie richtig anpackt. Die Stillbeziehung zu Kasperkopf hätte sicherlich lang und schön werden können, aber wie es eben so kam, wurden die Probleme dann irgendwann zu groß und für mich nicht mehr zu bewältigen.
Neben dem Körper spielt aber natürlich auch die Psyche sehr stark beim Stillen mit. Allein schon eine tiefe Abneigung der Mutter gegen das Stillen ist ein unlösbares Problem und da endet auch - meiner Meinung nach - der Wirkbereich einer Stillberaterin. Unsere Aufgabe ist es, denen zu helfen, die Hilfe wollen. Wer konsequent das Stillen ablehnt, da kann man auch nicht mehr helfen. Das Stillproblem (in dem Fall, dass das Kind eben nicht gestillt wird) bleibt dennoch bestehen. Unlösbar also.
Das ist jetzt nur ein Beispiel.
08.03.2012 11:55
Zitat von Cassiel:
Bekomm immer noch nichts von der lösung in sie rein.. naja zumindest nur ein paar ml.. aber immer ne stunde danach schreit sie wie am spieß und ihr bauch gluckert noch mehr wie sonst.. kanns sein, das sie das nicht gut verträgt? Hab gehofft, heut würde es besser... aber die windel wurd heut auch schon 3 mal wieder vollgehauen und heut stinkts noch mehr als sonst.. ist aber nie nur flüssig was da kommt.. ach mensch.. sollt ich mir mal sone waage leihen, um ihr gewicht im auge zu behalten?
Womit gibst du die Lösung?
08.03.2012 12:00
Zitat von Gioia80:
Hallo liebe Stillmamas!
Darf ich mich zu Euch gesellen?
Ich bin mit meinem ersten Kind schwanger und möchte danach wahnsinnig gerne stillen...
In meinem "Monatsthread" möchten die Mädels nicht so gerne darüber sprechen, da sie befürchten es führt zu Diskussionen. Dementsprechend hoffe ich, hier ein paar gute Ratschläge zu bekommen![]()
Meine Mama hatte nur sehr wenig Milch und ich hoffe, ich habe mehr Milchdrüsengewebe als sie...
kann ich denn etwas tun, um die Milchproduktion schon vor der Geburt anzuregen??
Helfen Stilltees erst nach der Geburt oder könnte ich schon davor mit trinken anfangen?
Ich beziehe mich mal nur auf das Fette:
Die Zeiten damals waren etwas anders. "Zu wenig Milch" gibt es so selten. Damals waren die meisten Frauen, die "zu wenig Milch" hatten, einfach schlecht informiert, hatten ein schlechtes Stillmanagement, kaum Unterstützung und bekamen von allen Seiten gesagt, dass die dünne Plörre ja nix Gutes ist.
Wenn deine Mutter also "zu wenig Milch" hatte, könnte es auch einfach die damalige Zeit und nicht ihr Körper gewesen sein, der da reingefunkt hat.
Die Milchproduktion kannst du vorher nicht ankurbeln. Und am besten kann man die Milch fördern, indem man das Kind nach Bedarf (also, keine festen Stillzeiten) anlegt.
Ein schönes Buch zu dem Thema ist "Stillen - gesund und richtig" von Gabi Eugster und Denise Both. Kann ich dir wärmstens empfehlen, um dich einzulesen. Und wenn dann noch Fragen sind, wenn dein Wurm da ist, dann kommste einfach wieder zu uns.
08.03.2012 12:02
Zitat von SpieloReloaded:
Zitat von Cassiel:
Bekomm immer noch nichts von der lösung in sie rein.. naja zumindest nur ein paar ml.. aber immer ne stunde danach schreit sie wie am spieß und ihr bauch gluckert noch mehr wie sonst.. kanns sein, das sie das nicht gut verträgt? Hab gehofft, heut würde es besser... aber die windel wurd heut auch schon 3 mal wieder vollgehauen und heut stinkts noch mehr als sonst.. ist aber nie nur flüssig was da kommt.. ach mensch.. sollt ich mir mal sone waage leihen, um ihr gewicht im auge zu behalten?
Womit gibst du die Lösung?
Hab schon flasche, löffel, fingerfeeding und becher durch.. und das ganze mit mumi zu mischen hab ich auch probiert.. naja auf der anderen seite kanns ihr so schlecht auch nimmer gehen, zumindest hab ich mein schreikind zurück.. wo sie fieber hatte und es grad anfing hat sie nämlich gar nicht geweint.. das blöde ist, durch das rumgeschrei spuckt sie auch wieder mehr..
08.03.2012 12:05
Zitat von Cassiel:
Zitat von SpieloReloaded:
Zitat von Cassiel:
Bekomm immer noch nichts von der lösung in sie rein.. naja zumindest nur ein paar ml.. aber immer ne stunde danach schreit sie wie am spieß und ihr bauch gluckert noch mehr wie sonst.. kanns sein, das sie das nicht gut verträgt? Hab gehofft, heut würde es besser... aber die windel wurd heut auch schon 3 mal wieder vollgehauen und heut stinkts noch mehr als sonst.. ist aber nie nur flüssig was da kommt.. ach mensch.. sollt ich mir mal sone waage leihen, um ihr gewicht im auge zu behalten?
Womit gibst du die Lösung?
Hab schon flasche, löffel, fingerfeeding und becher durch.. und das ganze mit mumi zu mischen hab ich auch probiert.. naja auf der anderen seite kanns ihr so schlecht auch nimmer gehen, zumindest hab ich mein schreikind zurück.. wo sie fieber hatte und es grad anfing hat sie nämlich gar nicht geweint.. das blöde ist, durch das rumgeschrei spuckt sie auch wieder mehr..
Hast du mal eine Spritze versucht?
Blöd, dass sie wieder viel schreit.
08.03.2012 13:11
Zitat von SpieloReloaded:
Zitat von Cassiel:
Zitat von SpieloReloaded:
Zitat von Cassiel:
Bekomm immer noch nichts von der lösung in sie rein.. naja zumindest nur ein paar ml.. aber immer ne stunde danach schreit sie wie am spieß und ihr bauch gluckert noch mehr wie sonst.. kanns sein, das sie das nicht gut verträgt? Hab gehofft, heut würde es besser... aber die windel wurd heut auch schon 3 mal wieder vollgehauen und heut stinkts noch mehr als sonst.. ist aber nie nur flüssig was da kommt.. ach mensch.. sollt ich mir mal sone waage leihen, um ihr gewicht im auge zu behalten?
Womit gibst du die Lösung?
Hab schon flasche, löffel, fingerfeeding und becher durch.. und das ganze mit mumi zu mischen hab ich auch probiert.. naja auf der anderen seite kanns ihr so schlecht auch nimmer gehen, zumindest hab ich mein schreikind zurück.. wo sie fieber hatte und es grad anfing hat sie nämlich gar nicht geweint.. das blöde ist, durch das rumgeschrei spuckt sie auch wieder mehr..
Hast du mal eine Spritze versucht?
Blöd, dass sie wieder viel schreit.![]()
Japp hab ich auch probiert.. nichts zu machen.. wird alles mit verzogenem gesicht rausgedrückt.. naja schon doof aber auch gut, also im sinne, dass sie zumindest dafür wieder energie hat.. so doof das auch klingt, aber als noch fieber dabei war, war ihr sogar das weinen zu ansträngend.. mal ehrlich diese lösung ist auch extrem ekelig.. die würd auch ich nur mit mühe runterbekommen.. salziger bananengeschmack ist nicht der hit.. schon komisch, es heißt doch immer, stillkinder bekommen nur sehr selten durchfall.. wieso muss dann grad meine brüllraupe welchen kriegen?
Ist doch unfair..flaschenkinder, die die volle impfdröhnung bekommen sind quietschfiedel und mein noch ungeimpftes stillräupchen hauts um.. so das musste mal raus
08.03.2012 13:13
Zitat von Lenwina:
Zitat von KleineHexe:
Ich stille mind. 4 mal die Nacht (und ca. 3 mal am Tag) und mein Sohn ist 1 Jahr alt.
wow, krass! arbeitest du wieder? wie macht man es denn dann?!!
Ich arbeite als Tagesmutter und da ist stillen kein Problem
08.03.2012 13:19
Cassiel
Es geht um die prozentuale Verteilung der Möglichkeiten...
Ein Stillkind ist zwar besser geschützt davor, aber eben nicht immun... Auch ein geimpftes Kind ist nicht immun gegen n Magen-Darm-Infekt...
Das hat also nichts mit stillen und impfen zu tun... Es passiert einfach...
Wenn dein Baby die Lösung nicht zu sich nimmt, geh morgen nochma zum Doc und lass den Allgemeinzustand checken! Vllt brauchst die ja auch schon nich mehr!
Es geht um die prozentuale Verteilung der Möglichkeiten...
Ein Stillkind ist zwar besser geschützt davor, aber eben nicht immun... Auch ein geimpftes Kind ist nicht immun gegen n Magen-Darm-Infekt...
Das hat also nichts mit stillen und impfen zu tun... Es passiert einfach...
Wenn dein Baby die Lösung nicht zu sich nimmt, geh morgen nochma zum Doc und lass den Allgemeinzustand checken! Vllt brauchst die ja auch schon nich mehr!
08.03.2012 13:22
Zitat von Lenwina:
Zitat von SpieloReloaded:
Zitat von Lenwina:
Zitat von Shanise:
Im Alter von 2 Jahren werden noch gestillt:
Bolivien - 45,8% aller Kinder
Elfenbeinküste - 37,4%
Dominikanische Republik - 21,2%
Indien - 65,8%
Madagaskar - 60,5%
Mexiko - 25,3%
Myanmar - 67,1%
Ukraine - 6,5%
Vietnam - 22,9%
Quelle: http://www.who.int/nutrition/databases/infantfeedi ng/countries/en/index.html
Und für GER
http://www.kiggs.de/experten/downloads/Basispublik ation/Lange_Stillen.pdf
Sehr interessant! Hab bis jetzt nur Tabellen beguckt und noch nicht gelesen, aber interessant!![]()
sehr krass finde ich, dass sozialer status so eine große rolle spielt und dass ausgerechnet dort, wo das stillen am notwendigsten wäre, am wenigsten gestillt wird...![]()
Ich finde das ganz logisch. Folgend treffe ich keine "alle über einen Kamm scheren" Aussagen, bitte ganz sachlich lesen.
Mit einem niedrigen sozialen Status (kurz: wenig Geld) geht auch oftmals ein niedriger Bildungsstand einher. Ein niedriger Bildungsstand zeigt sich einerseits in einem verminderten Wissensstand und anderseits im geistigen Unvermögen diesen Wissensstand zu erhöhen. Das Wissen über's Stillen sowie auch die Fähigkeit sein Wissen zu erhöhen, ist gering bis gar nicht vorhanden. Daraus resultiert, dass gerade diese Mütter sehr anfällig für die suggestiven Botschaften der Säuglingsnahrungsindustrie sind, die ja immer wieder durch ihre aggressive Werbung vermitteln zu versuchen, dass ihre Nahrung ja ganz toll wie Muttermilch sei und man ja nicht mehr zu stillen braucht und sich nicht mehr mit Stillproblemen auseinandersetzen muss.
Vogel-Strauß-Taktik ist aus eigener Erfahrung eine Leidenschaft von Menschen - und zwar ganz unabhänig vom Bildungsstand. Denn soziale und finanzielle Probleme verursachen irgendwann ein "Kein Bock auf noch mehr Probleme." und man versucht sich weitere Probleme vom Laib zu halten. Wenn man dann dazu noch niedrigen Bildungsstand nimmt, kommt man natürlich nicht drauf, dass Stillen zumindest finanziell (da kann man definitiv nicht drüber streiten) eine wahnsinnige Erleichterung gegenüber der Flaschennahrung ist.
.
Ach, das ist alles viel weitreichender und komplizierter und da könnte ich ewig drüber schreiben.
ja, logisch ist es, deswegen aber nicht weniger dramatisch. Z.B. wenn man bedenkt, dass gesunde ernährung auch vom sozialstatus abhängig ist und stillen gegenüber übergewicht vorbeugend ist, sind kinder aus sozial schwachen familien ja doppelt gefährdet... Aber u hast recht, das thema ist sehr komplex, man könnte es noch unendlich weit ausführen.
ich frage mich, gibt es aus sicht einer Stillberaterin tatsächlich unlösbare Stillprobleme oder ist Stillabruch immer mit zu wenig unterstützung/wissen/wollen zu begründen ist? (außer nachweislich zu wenig milchdrüsengewebe)
Auf jeden fall interessant.. denke auch da ist einiges dran.. muss aber auch sagen es gibt genug ausnahmen! Ich z.b. komm aus einer extrem sozial schwachen familie in der alle entweder keinen abschluss oder mit arg und krach hauptschule geschafft haben.. meine mum hat in der schwangerschaft mit mir fleißig geraucht und an ner brust durft ich auch nie nuckeln.. vom rest mal ganz abgesehen.. aber.. TADAA ich stille voll, troz hartem kampf, hab nen guten realschulabschluss und war schon am abi dran..v
andersrum, wenn die leute zuviel kohle und möglichkeiten haben, dann drehn se auch total ab und veranstalten nur noch dummfug.. man gucke sich die ganzen millionäre mal an.. also wirklich ein sehr komplexes thema.. aber so wie hier ausgeführt glaube ich, fühlen sich viele nicht stillende mit sicherheit angegriffen.. unsere yiska hat mit sicherheit alles ausprobiert und fürs stillen wie eine löwin gekämpft und es wollte nicht klappen und das glaube ich nicht, nur weil sie aus einer sozial schwachen familien kommen würde.. also steh ich dazu irgendwie mit einem "jain"
Am traurigsten finde ich wirklich dass das geld bestimmt wer sich bilden kann.. mensch ich würde sooo gern studieren..
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