Mütter- und Schwangerenforum

GenderGaga - unsere Jungs sind Jungs und unsere Mädels Mädels

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Niji
32929 Beiträge
19.06.2015 11:06
Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Junge_Freihei t
Zitat:

Die Junge Freiheit (JF) ist eine überregionale deutsche Wochenzeitung. Sie versteht sich als unabhängiges konservatives Medium. Politikwissenschaftler ordnen sie einem Grenzbereich zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus zu und bezeichnen sie als Sprachrohr der Neuen Rechten.


Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Gabriele_Kuby
Zitat:

Gabriele Kuby (* 1944 in Konstanz) ist eine deutsche Publizistin und Übersetzerin. Ihre Thesen behandeln gesellschaftspolitische Positionen aus christlich-konservativer und laut einiger Medien fundamentalistischer Sicht, wie etwa die „Genderkritik“ sowie familienpolitische und (sexual-)pädagogische Themen.


damit bin ich raus aus jeglicher "diskussion" mit dir.
ich weiss wikipedia als quelle ist unsauber. aber für mich reicht es umd ie richtung zu bestätigen in die das ganze hier führt
19.06.2015 11:08
Zitat von mimimi:

Was hat der von dir so niedergetrampelte Sexualkunde Unterricht mit der Gender Debatte zu tun?

Du hast nach wie vor nicht in deinen eigenen klaren Worten ausdrücken können was genau jetzt eigentlich dein Problem ist, du zitierst hier nur Aufklärungskonzepte von Pro Familia und co.


Ob man es nun richtig findet das Kindern in der Schule die Benutzung von Kondomen näher bringt hat nichts mit Gender zu tun.
Bei uns war übrigens in der 7. Klasse im Bio Unterricht Verhütung ein großes Thema. Was ist daran falsch? Die moralischen Werte dahinter ab wann man Sex hat sollte das Elternhaus vermitteln, nicht die Schule. Die Schule betreibt nur Schadensbegrenzung.


*schubs*
Niji
32929 Beiträge
19.06.2015 11:09
Zitat von Ario:

Zitat von Niji:

Zitat von Ario:

Zitat von Marf:

.....wir wurden nie über den Gebrauch und die korrekte Benutzung von Kondomen aufgeklärt. Das mussten wir unter viel Gekicher selber herausfinden. Dann doch lieber durch jemanden der es sachlich vermittelt.In der Grundschule fände ich es zu früh. Aber so ab der 5.,6. Klasse sollte es im Unterricht behandelt werden.
In Anbetracht der vielen minderjährigen Schwangeren und den vielen Migranten,die z.T. aufgrund ihrer Religion schon sehr unaufgeklärt sind,eigentlich eine gute Sache.


MIr geht das zu weit.

Ich kenne mein Kind am besten. Weiß in welchem Alter, auf welche WEise und in welchem Umfeld/Rahmen ich es persönlich und individuell an SExualität heranführe.

Ich fühle mich dadurch in meinen Rechten eingeschränkt und auch mein Kind ist in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt, denn für viele Kinder ist das einfach "too much".

dann wäre eine privatschule, am besten kirchlich (da wird das dann vermutlich nicht oder später gemacht ) oder heimunterricht wohl das beste für dich um deine kinder so lange wie möglich von der realität fernzuhalten.
in der 5. klasse sind die meisten kinder 11jahre alt. das ist heute leider schon bei sehr vielen die schwelle zur sexualität. also wenn du nciht zeitnah oma werden willst versteh ich deine aversion nicht ganz.

und seit wann müssen die eltern nichtmehr unterschreiben, dass die kinder am aufklärungsunterricht teilnehmen dürfen? das ist das system was ich kenne und ahb im umfeld hier auch noch nichts gegenteiliges vernommen. wer es nicht will, desen kidn darf die stunden auch nciht besuchen.


Nur noch kurz, bin dann nämlich weg:

Warum denken offensichtlich ganz viele hier, dass man nur weil man sein Kind selbst aufklären möchte und nicht durch externe Personen oder Lehrer, dass man das dann "zu spät" machen würde oder zu doof wäre ihnen zu erklären, wie man nicht mit 11 schon schwanger wird.

Sorry, aber genau das ist doch der Punkt! Mir als Mutter wird unterstellt, dass ich mein Kind nicht richtig erziehen, aufklären ja einschätzen kann - zumindest nicht so gut wie der Lehrer.
Oder müssen immer alle alles gleich machen- nur weil es jetzt im Unterrichtsstoff gerade so geplant ist?

warum ich das annehme?
weil es hier darum gign, dass die aufklärung zu evrhütung und co in der 5. klasse gemacht wird. und du weiterhin dagegen bist. ganz einfach. wenn du schon alles fein säuberlich zum richtigen zeitpunkt mit deinen kindenr kärst sollte dich das doch cniht stören.
warum fühlst du dich persönlcih angegriffen? wenn du es alles so perfekt udn richtig machst, dann ist das doch nciht an deine kinder gerichtet. es gibt aber traurigerweise genug eltern die ihre kinder von rtl 2 aufklären lassen. da sollte man doch dankbar sein für diesen unterricht
19.06.2015 11:10
Ich mach mir doch noch mal die Mühe:
https://de.wikipedia.org/wiki/Gabriele_Kuby

https://de.wikipedia.org/wiki/Junge_Freiheit

Naja, die anderen beiden schlagen in die gleiche Kerbe, genauso wie die meisten deiner bisherigen Beiträge in diesem Forum.

Von daher sollte klar sein, dass hier keine seriöse, wertneutrale Quelle mehr kommen wird und bei diesem Thema auch nicht kommen kann, weil es sich beim Thema"Gender Mainstreaming" nunmal um ein völlig abstrus zurechtkonstruiertes Möchtegernfeindbild handelt, hochgepusht von gesellschaftlichen Strömungen, denen Wahlfreiheit und Pluralität anscheinend fürchterliche Angsst machen.
19.06.2015 11:11
Sry Ario, aber "Demo für alle" in Google zu suchen widerstrebt mir massiv... ich glaube nicht an die Wirksam- und Sinnhaftigkeit von Demonstrationen gegen irgendetwas...
deshalb habe ich auch nach seriösen quellen gefragt und nicht nach irgendwelchen stammtischdingern...

zu dem hier:
Zitat von Ario:

Also bei uns war sogar schon mal in der ganz normalen Tageszeitung im überregionalen Teil, die damalige First-Lady Bettina Wulff abgebildet, wie sie in Schülern Kondome über Holzpenisse zog!
Das geht gar nicht!!!!

Das finde ich gerade gut!
Ich kenne mind. 1 Person meines jahrganges... also inzwischen auch schon ende 20... der sein erstes mal mit 8 hatte. Sicherlich eine Seltenheit, ja... nichtdestotrotz bin ich definitiv dafür, kindern früh aufzuzeigen, dass wenn sie auf solche Gedanken kommen, dass das auch Verantwortung mit sich bringt
meine Eltern haben mich übrigens von sich aus schon in der Grundschule aufgeklärt... die schule dann auch noch in der 4., in der Orientierungsstufe und nochmal in der 7. klasse... - finde ich absolut richtig so.
Wobei ich da auch stark differenziere... kindern aktiv zeigen wie sex geht, muss in der Grundschule sind sein, ja... aber ihnen zu zeigen, wohin das führen kann... und wie man sich schützen kann... ist auch so früh schon richtig...
nur... was hat das mit gender-mainstreaming zu tun? muss ich da nun extra Wikipedia bemühen um rauszufinden, was für ein Teufelswerk das ist?
19.06.2015 11:11
Zitat von Niji:

Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Junge_Freihei t
Zitat:

Die Junge Freiheit (JF) ist eine überregionale deutsche Wochenzeitung. Sie versteht sich als unabhängiges konservatives Medium. Politikwissenschaftler ordnen sie einem Grenzbereich zwischen Konservatismus und Rechtsextremismus zu und bezeichnen sie als Sprachrohr der Neuen Rechten.


Quelle:https://de.wikipedia.org/wiki/Gabriele_Kuby
Zitat:

Gabriele Kuby (* 1944 in Konstanz) ist eine deutsche Publizistin und Übersetzerin. Ihre Thesen behandeln gesellschaftspolitische Positionen aus christlich-konservativer und laut einiger Medien fundamentalistischer Sicht, wie etwa die „Genderkritik“ sowie familienpolitische und (sexual-)pädagogische Themen.


damit bin ich raus aus jeglicher "diskussion" mit dir.
ich weiss wikipedia als quelle ist unsauber. aber für mich reicht es umd ie richtung zu bestätigen in die das ganze hier führt

Mist, da war ich wohl zu langsam.
Ario
522 Beiträge
19.06.2015 11:12
Zitat von Marf:

Hast du ein Problem mit Sexualität, das du da so engagiert bist?


Nein im Gegenteil!

Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt verbal gesteinigt werde:

Für mich bzw. uns ist Sexualität etwas kostbares, ja "heiliges". Und genau deshalb möchte ich nicht, dass meine Kinder eine irgendwie banale oder unehrfürchtige Haltung ihrer und der Sexualität anderer gegenüber entwickeln.

Durch das ständige "es ist doch nur SEx"-Gerde, durch verfrühten Sexualkundeunterricht, durch bereits "aufgeklärte" Freunde (die ihr wissen ja auch meist von dritten, Zeitschriften oder Internet, aber nicht den eigenen Eltern haben) und und und, wird SExualität und Intimität derart banalisiert und bagatellisiert, dass es eben nicht meiner Vorstellung von der Schönheit und Einzigartigkeit unserer Geschlechtlichkeit entspricht.
Nathalie83
674 Beiträge
19.06.2015 11:14
Zitat von Ario:

Zitat von Niji:

Zitat von Ario:

Zitat von Marf:

.....wir wurden nie über den Gebrauch und die korrekte Benutzung von Kondomen aufgeklärt. Das mussten wir unter viel Gekicher selber herausfinden. Dann doch lieber durch jemanden der es sachlich vermittelt.In der Grundschule fände ich es zu früh. Aber so ab der 5.,6. Klasse sollte es im Unterricht behandelt werden.
In Anbetracht der vielen minderjährigen Schwangeren und den vielen Migranten,die z.T. aufgrund ihrer Religion schon sehr unaufgeklärt sind,eigentlich eine gute Sache.


MIr geht das zu weit.

Ich kenne mein Kind am besten. Weiß in welchem Alter, auf welche WEise und in welchem Umfeld/Rahmen ich es persönlich und individuell an SExualität heranführe.

Ich fühle mich dadurch in meinen Rechten eingeschränkt und auch mein Kind ist in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt, denn für viele Kinder ist das einfach "too much".

dann wäre eine privatschule, am besten kirchlich (da wird das dann vermutlich nicht oder später gemacht ) oder heimunterricht wohl das beste für dich um deine kinder so lange wie möglich von der realität fernzuhalten.
in der 5. klasse sind die meisten kinder 11jahre alt. das ist heute leider schon bei sehr vielen die schwelle zur sexualität. also wenn du nciht zeitnah oma werden willst versteh ich deine aversion nicht ganz.

und seit wann müssen die eltern nichtmehr unterschreiben, dass die kinder am aufklärungsunterricht teilnehmen dürfen? das ist das system was ich kenne und ahb im umfeld hier auch noch nichts gegenteiliges vernommen. wer es nicht will, desen kidn darf die stunden auch nciht besuchen.


Nur noch kurz, bin dann nämlich weg:

Warum denken offensichtlich ganz viele hier, dass man nur weil man sein Kind selbst aufklären möchte und nicht durch externe Personen oder Lehrer, dass man das dann "zu spät" machen würde oder zu doof wäre ihnen zu erklären, wie man nicht mit 11 schon schwanger wird.

Sorry, aber genau das ist doch der Punkt! Mir als Mutter wird unterstellt, dass ich mein Kind nicht richtig erziehen, aufklären ja einschätzen kann - zumindest nicht so gut wie der Lehrer.
Oder müssen immer alle alles gleich machen- nur weil es jetzt im Unterrichtsstoff gerade so geplant ist?


Aber genau aus dieser Not heraus ist doch der Sexualkundeunterricht entstanden!
Natürlich darfst du dich persönlich beleidigt fühlen, wenn man dir unterstellt, du wärst nicht in der Lage deine Kinder vernünftig aufzuklären. Aber viele sind es offenbar nicht.
Der "neue" Umgang mit Sexualität hatte und hat doch nicht das Ziel, dass 11jährige freie Liebe praktizieren sollen, sondern soll vielmehr vermeiden, dass "Kinder" schwanger werden, weil sie mangelhaft aufgeklärt wurden. Oder dass Homosexuelle gemobbt werden oder schlimmeres, weil ein verquer-pseudokonservatives Elternhaus den Heranwachsenden vermittelt, das sei "unnormal", "pervers" u.ä.
19.06.2015 11:15
Zitat von Ario:

Zitat von Marf:

Hast du ein Problem mit Sexualität, das du da so engagiert bist?


Nein im Gegenteil!

Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt verbal gesteinigt werde:

Für mich bzw. uns ist Sexualität etwas kostbares, ja "heiliges". Und genau deshalb möchte ich nicht, dass meine Kinder eine irgendwie banale oder unehrfürchtige Haltung ihrer und der Sexualität anderer gegenüber entwickeln.

Durch das ständige "es ist doch nur SEx"-Gerde, durch verfrühten Sexualkundeunterricht, durch bereits "aufgeklärte" Freunde (die ihr wissen ja auch meist von dritten, Zeitschriften oder Internet, aber nicht den eigenen Eltern haben) und und und, wird SExualität und Intimität derart banalisiert und bagatellisiert, dass es eben nicht meiner Vorstellung von der Schönheit und Einzigartigkeit unserer Geschlechtlichkeit entspricht.


1) Wenn das deine Lebenseinstellung ist - bitte, steht dir zu und wird man hier sicherlich auch akzeptieren.

2) WIE willst du bitte die "Aufklärung" durch Freunde verhindern?

3) Warum schließt sich deine Lebenseinstellung mit einer rechtzeitigen Aufklärung gegenseitig aus?

4) Was hat das Ganze mit der Gender Debatte zu tun??????????
19.06.2015 11:16
Zitat von Ario:

Zitat von Niji:

ohh danke danke danke. 1000dank für diesen grandiosen lacher. nach dem langweiligen unizeug kann ich dann beruhigt in die mittagspause gehen

du wirst nach SERIÖSEN Quellen gefragt udn nennst keien einzige. man sollte nie einfach proklamieren ohne hintergrund.
wie soll jemand deine argumentationsstruktur auch nur annähernd für voll nehmen?
und joaa in welchem deutschland lebst du denn?

glaub mir ich finde hier bei weitem nicht alles gut. und auch vieles am bildungssystem geht mir arg gegen den strich (hallo welcher idiot hat phonetisches schreiben erfunden ).
aber die sooo schlimmen holzpenisse gabs bereits als meine eltern zur schule gingen.
und die sagen nun garnix darüber aus was du hier für ein bild vom pädophilen lehrkörper zeichnest.

also bitte tu dir selbst einen gefallen und belege deine aussagen mit glaubwürdigen das heisst nicht die bildzeitung quellen oder lass es bleiben. so wirst du dich hier selbst zur lachnummer machen.


@ quellen: "Die globale sexuelle Revolution" von Gabriele Kuby erschienen im fe-medienverlag. Dort wiederum sind sämtliche Fakten mit den jeweiligen Quellen angegeben. Man muss sich halt die MÜhe machen und sich selbst informieren, in dem man das Buch liest. Ist relativ lang, weil gut recherchiert.

"Gender Mainstreaming - was ist das? Und was ist zu tun" Broschüre der Jungen Freiheit

"Familienschutzbund"

"Demo für alle"

und andere Hompages, die ich jetzt gar nicht mehr alle weiß, da ich mich schon ziemlich lange mit diesem Thema beschäftige.
Informationstechnisch ist aber das Kuby-Buch dringend zu empfehlen.

Neinneinein.. sry... aber hier mit ein paar Suchbegriffen um dich zu werfen und einen buch-titel zu nennen (ernsthaft...ich kauf mir doch kein buch über etwas, von dem ich noch niegehört habe, aber dessen Thema sich hier völlig überzogen liest? )
richtiger wäre:
Aussagen zusammenfassen, WAS, WARUM, etc... und diese mit Quellen belegen... und zwar mit direkten... nicht mit irgendwelchen begriffen für die Suchmaschine
wobei... kann man natürlich schon.. aber dann bitte nicht wundern, wenn nur gelächter zurückkommt denn ich zb habe weder zeit noch lust, den tag aufgoogle zu vergeuden
Ario
522 Beiträge
19.06.2015 11:18
Zitat von mimimi:

Zitat von mimimi:

Was hat der von dir so niedergetrampelte Sexualkunde Unterricht mit der Gender Debatte zu tun?

Du hast nach wie vor nicht in deinen eigenen klaren Worten ausdrücken können was genau jetzt eigentlich dein Problem ist, du zitierst hier nur Aufklärungskonzepte von Pro Familia und co.


Ob man es nun richtig findet das Kindern in der Schule die Benutzung von Kondomen näher bringt hat nichts mit Gender zu tun.
Bei uns war übrigens in der 7. Klasse im Bio Unterricht Verhütung ein großes Thema. Was ist daran falsch? Die moralischen Werte dahinter ab wann man Sex hat sollte das Elternhaus vermitteln, nicht die Schule. Die Schule betreibt nur Schadensbegrenzung.


*schubs*


Habe ich zwar schon beantwortet, aber dann halt nochmal:

Die VErbreitung der GenderIdee erfolgt über den fächerübergreifenden Sexualkundeunterricht. Und damit ist eben nicht das faktische Erklären von Biologischen Tatsachen gemeint, sondern die Vorstellung, Nebeneinanderstellung und Gleichmacherei sämtlicher Sexualformen und -prakiken, die es vielleicht irgendwo gibt.

Damit die Kinder am Ende total verwirrt und in ihrer seelischen STabilität erschüttert sind - und dagegen verwehre ich mich.
Mocca
4470 Beiträge
19.06.2015 11:19
Zitat von Ario:

Zitat von Viala:

Ich werde aus deinen Posts noch weniger schlau als aus dem ersten Ario

erklär doch mal für ganz unbelästigte wie mich... was ist denn dieser "GenderGaga" oder "Genderwahnsinn", wie betrifft er dich, warum fühlst du dich so bedrängt, dass du derart auf Kampf zu gehen müssen meinst...
wie ich jeden morgen zu meinem sohn sage: Warum? Nenne mir gute gründe, dann überleg ichs mir vielleicht nochmal... aber ein pauschales "nein" akzeptier ich nicht, sry


Oh, ich hatte dich ganz überlesen.
Also, mal abgesehen davon, dass ich diese "Theorie" falsch finde (Dekonstruktion von Geschlecht ist ja erklärtes Ziel der Gendertheorie), finde ich die Instrumente der Verbreitung zu stark in meine Persönlichkeitsrechte eingreifend.

Konkret: Die Gendertheorie soll bzw. wird teils bereits über die Bildungspläne der Bundesländer unter dem Begriff "Sexuelle Vielfalt" verbreitet, ja indoktriniert.

Berlin hat sie schon, BW ist dabei, Niedersachsen hat sie jetzt auch Schleswig-Holstein will sie in die Grundschulen fächerübergreifend (!!!! also nicht nur in Sexualkunde bzw Biologie - denn um biologisches geht es ja gar nicht) einführen.

Man argumentiert mit Bildung zur "Akzeptanz" und "Toleranz". Sexualpädagogen entwerfen Schulmaterial, das nahe an pornographischen Schriften ist, manche scheuen nicht davon zurück, Kontakte zu pädophilen Netzwerken zu pflegen.

ABER: Kein Bundesland braucht neue Lehrpläne, damit ein repektvoller Sexualkundeunterricht auch über Homosexualität, Transsexualität oder Familienformen jenseits von VAter-Mutter-Kind informieren kann.
DAS FINDET HEUTE BEREITS STATT!

"Sexuelle Vielfalt" im Lehrplan will nicht aufklären, sondern die Kinder (GRundschüler) gezielt zur Sexualität verführen.
Schon für Kindergartenkinder gibt es GEnder-Mainstreaming-Konzepte, damit die Kleinsten bereits ihr Geschlecht hinterfragen und verschiedene Sexualitäten kennenlernen.

Unterrichtsbeispiele sind etwa Pantomime-Spiele, bei denen Begriffe wie "Porno", "zu früh kommen" oder "Gruppensex" dargeboten werden sollen. Kinder sollen einen "Puff für alle" konstruieren, in dem in jedem Raum andere sexuelle Praktiken gegen Geld angeboten werden. Sexspielzeug soll ersteigert werden, Kondomführerscheine erworben werden, oder im Internet Recherche über Homosexualität auf einschlägigen Kontaktportalen als Hausaufgaben gemacht werden.

Und wir reden hier nicht von weiterführenden Schulen, sondern von Grundschulen und von "fächerübergreifend".

Kein Wunder, wenn bereits KiGA Kinder sich gegenseitig Missbrauchen. wenn man sich das Aufklärungsmethodenbuch von Pro Familia NRW „Lieben, kuscheln, schmusen“, anschaut, das eine gängige Richtung heutiger „Sexualerziehung“ abbildet, erscheinen schockierende Exzesse wie in Mainz als vollkommen logische Konsequenz. Hier ein Spiel-Beispiel aus dem Pro-Familia-Buch: "Ein Kind fängt an und wird zum Po-Begutachter. Die anderen Kinder stellen sich in einer Reihe auf, mit dem nackten Po in Richtung Po-Begutachter. (...) Nun darf er die Po-Ausstellung abschreiten und rät, welcher Po zu welchem Kind gehört.

Genug der Beispiele??? Ich finde das einfach übergriffig und mein grundgesetzlich garantiertes Recht auf Erziehung meiner Kinder missachtet.

Kannst Du da mal erörtern wer "manche" sind?
Ich habe von sochen Praktiken noch nie was gehört und zu meinem Bekanntenkreis zählen mehrere Grundschullerhrerinnen, die sich da bestimmt mal zu Wort gemeldet hätten, wenn etwas derartiges in ihren Lehrplänen vorkämen.

Ich finde übrigens, dass der gute alte Holzpenis an weiterführenden Schulen nicht fehlen darf und seine Berechtigung hat.
In der Grundschule fände ich es zu früh.
Und vom Holzpenis zum Po-Ispektor ist es doch ein weiter Weg.
Ich hab mich dazu nun noch nicht belesen - hab davon wirklich gerade erst gehört - aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ernsthaft an Kindergärten und Schulen Spiele vorgeschlagen werden, die die Intimsphäre der Kinder verletzen.

Sexualunterricht in der Schule ist wichtig und ich muss das ja als Mutter nicht der Schule überlassen, sondern kann da alle Fragen, die aufkommen ehrlich und mit so viel Tolleranz und Sachlichkeit beantworten, wie ich es für richitg halte.
Es gibt noch immer Kinder, die sonst nie von Erwachsenen aufgeklärt würden und das finde ich beiweitem schlimmer.
19.06.2015 11:21
Zitat von Ario:

Zitat von Marf:

Hast du ein Problem mit Sexualität, das du da so engagiert bist?


Nein im Gegenteil!

Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt verbal gesteinigt werde:

Für mich bzw. uns ist Sexualität etwas kostbares, ja "heiliges". Und genau deshalb möchte ich nicht, dass meine Kinder eine irgendwie banale oder unehrfürchtige Haltung ihrer und der Sexualität anderer gegenüber entwickeln.

Durch das ständige "es ist doch nur SEx"-Gerde, durch verfrühten Sexualkundeunterricht, durch bereits "aufgeklärte" Freunde (die ihr wissen ja auch meist von dritten, Zeitschriften oder Internet, aber nicht den eigenen Eltern haben) und und und, wird SExualität und Intimität derart banalisiert und bagatellisiert, dass es eben nicht meiner Vorstellung von der Schönheit und Einzigartigkeit unserer Geschlechtlichkeit entspricht.

Äh... nein? Im Gegenteil? Man nimmt dem ganzen eher das gekribbel des verbotenen... des geheimnisvollen
Mocca
4470 Beiträge
19.06.2015 11:23
Zitat von Ario:

Zitat von Niji:

Zitat von Ario:

Zitat von Marf:

.....wir wurden nie über den Gebrauch und die korrekte Benutzung von Kondomen aufgeklärt. Das mussten wir unter viel Gekicher selber herausfinden. Dann doch lieber durch jemanden der es sachlich vermittelt.In der Grundschule fände ich es zu früh. Aber so ab der 5.,6. Klasse sollte es im Unterricht behandelt werden.
In Anbetracht der vielen minderjährigen Schwangeren und den vielen Migranten,die z.T. aufgrund ihrer Religion schon sehr unaufgeklärt sind,eigentlich eine gute Sache.


MIr geht das zu weit.

Ich kenne mein Kind am besten. Weiß in welchem Alter, auf welche WEise und in welchem Umfeld/Rahmen ich es persönlich und individuell an SExualität heranführe.

Ich fühle mich dadurch in meinen Rechten eingeschränkt und auch mein Kind ist in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt, denn für viele Kinder ist das einfach "too much".

dann wäre eine privatschule, am besten kirchlich (da wird das dann vermutlich nicht oder später gemacht ) oder heimunterricht wohl das beste für dich um deine kinder so lange wie möglich von der realität fernzuhalten.
in der 5. klasse sind die meisten kinder 11jahre alt. das ist heute leider schon bei sehr vielen die schwelle zur sexualität. also wenn du nciht zeitnah oma werden willst versteh ich deine aversion nicht ganz.

und seit wann müssen die eltern nichtmehr unterschreiben, dass die kinder am aufklärungsunterricht teilnehmen dürfen? das ist das system was ich kenne und ahb im umfeld hier auch noch nichts gegenteiliges vernommen. wer es nicht will, desen kidn darf die stunden auch nciht besuchen.


Nur noch kurz, bin dann nämlich weg:

Warum denken offensichtlich ganz viele hier, dass man nur weil man sein Kind selbst aufklären möchte und nicht durch externe Personen oder Lehrer, dass man das dann "zu spät" machen würde oder zu doof wäre ihnen zu erklären, wie man nicht mit 11 schon schwanger wird.

Sorry, aber genau das ist doch der Punkt! Mir als Mutter wird unterstellt, dass ich mein Kind nicht richtig erziehen, aufklären ja einschätzen kann - zumindest nicht so gut wie der Lehrer.
Oder müssen immer alle alles gleich machen- nur weil es jetzt im Unterrichtsstoff gerade so geplant ist?


Na, die Lehrer in der Schule können wohl schlecht fragen: "Jetzt hebt mal jeder die Hand, der von seinen Eltern nicht ordentlich aufgeklärt wurde. - Ahhhh ja. - Dann kommen die mal alle mit und der Rest mal Marienkäfer aus."
Das heitß eben alle oder keiner.
Ario
522 Beiträge
19.06.2015 11:27
Zitat von mimimi:

Zitat von Ario:

Zitat von Marf:

Hast du ein Problem mit Sexualität, das du da so engagiert bist?


Nein im Gegenteil!

Auch auf die Gefahr hin, dass ich jetzt verbal gesteinigt werde:

Für mich bzw. uns ist Sexualität etwas kostbares, ja "heiliges". Und genau deshalb möchte ich nicht, dass meine Kinder eine irgendwie banale oder unehrfürchtige Haltung ihrer und der Sexualität anderer gegenüber entwickeln.

Durch das ständige "es ist doch nur SEx"-Gerde, durch verfrühten Sexualkundeunterricht, durch bereits "aufgeklärte" Freunde (die ihr wissen ja auch meist von dritten, Zeitschriften oder Internet, aber nicht den eigenen Eltern haben) und und und, wird SExualität und Intimität derart banalisiert und bagatellisiert, dass es eben nicht meiner Vorstellung von der Schönheit und Einzigartigkeit unserer Geschlechtlichkeit entspricht.


1) Wenn das deine Lebenseinstellung ist - bitte, steht dir zu und wird man hier sicherlich auch akzeptieren.

2) WIE willst du bitte die "Aufklärung" durch Freunde verhindern?

3) Warum schließt sich deine Lebenseinstellung mit einer rechtzeitigen Aufklärung gegenseitig aus?

4) Was hat das Ganze mit der Gender Debatte zu tun??????????


2.) kann ich natürlich nicht verhindern, das ist schon klar.
Nur noch "zurecht rücken" was die anderen Kinder eben so erzählen.
Aber dann muss es in der Schule nicht auch noch sein. Und wie gesagt mir geht es nicht allein um biologische Fakten, sondern um ideologisches drumherum.

3. die rechtzeitige Auklärung ist nicht konträr meiner Lebenseinstellung. Aber durch schulischen Sex-Unterricht ist eben nicht gewährleistet, dass alle Kinder schon so weit sind.
Als Mutter sehe ich doch, ob mein Kind wie oben zitiert mit 8 seine TAge bekommt und ich deshalb das Gespräch suche oder es von selbst Interesse an dem Thema hat, weil vielleicht gerade jemand schwanger ist oder warum auch immer.

4. habe ich in einem anderen vorherigen Post beantwortet

So und jetzt muss ich "zurück an den Herd" , sonst hat meine Mannschaft naher nichts zu kauen.

LG
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