Schaffen wirs einmal ohne streit? thema abtreibung...
31.10.2012 22:40
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
...
Erstensmal bin ich 27 Jahre alt,und muss nicht mehr überall auf Jeder Party tanzen.Ich merke auch,das ich es z.b bis 5 oder 6 Uhr morgens überhaupt nicht mehr vertrage,man wird halt älter da beißst die Maus keinen Faden ab![]()
Zweitensmal könnte ich ab und zu schon mal feiern gehen,also alle Paar Wochen,da ich da schon noch ein Paar Leute in der Hinterhand habe,denen ich den Milan auch mal anvertrauen könnte.
Die Mutter von Meinem Besten Freund zum Beispiel würde ihn mal nehmen,da wird er auch nächstes Jahr schlafen wenn mein Cousin heiratet und meine Eltern und ich alle mitfeiern wollen.
Dann hab ich noch ne Nachbarin,die in der Ausbildung als Erzieherin ist und sich auch schon als Babysitterin angeboten hat,die ist allerdings auf ein zusätzliches TG angewiesen,da müsste ich dann halt immer ein bisschen sparen,bis ich sie wieder in Anspruch nehmen kann.
Und das mit der Freundin,Ja was heißst schon verurteilen?Ich würde wie gesagt nicht mit ihr über das Thema sprechen wollen.
Ja, was heißt denn verurteilen? Du hast immer geschrieben, Du verurteilst alle Frauen, die das machen ... also das heißt, Du müßtest Deine Freundin verurteilen ... und das heißt definitiv mehr als nur nicht mehr mit ihr reden ... und dann ist da auch die Frage: wäre Dir Deine Freundin nicht genug wert, Deine Vorstellung lediglich als Deine Vorstellung zu akzeptieren und ihr ihre eigene Entscheidung zu lassen?
Meinen Engen Freunden verzeihe ich alles
Mein Bester Freund hatte 1 Jahr lang seinen Führerschein weg,weil er sich Betrunken ans Steuer gesetzt hat-Eine Sache die auch absolut nicht zu entschuldigen ist,und ich zutiefst Verurteile,Er hätte ja sonstwas anrichten können.Trotzdem habe ich zu ihm gehalten.Meinen Besten Freund oder meine Beste Freundin würd ich sogar im Knast besuchen
und wieso dann zweierlei Maß? Wenn Du so dagegen bist, müßtest Du Deine eigenen Freunde genauso verurteilen wie all die Frauen, die Du nicht kennst. Weil was unterscheidet diese Personen von den anderen?
31.10.2012 22:43
Zitat von nani26mz:
Vreni mal eine andere Frage, angenommen du bist schwanger und man sagt dir, dass das Kind unter deinem Herzen zu 99 % schwerstbehindert sein wird. Die Diagnose ist absolut zuverlässig, weil alle Anzeichen keinem anderen Schluss zu lassen. Schwertsbehindert heisst, dein bräuchte 24 Stunden rund um die Uhr intensivste Hilfe und nicht nur die ersten Jahre, sondern ein Leben lang. Es würde sein Dasein fast komplett unbeweglich im Rollstuhl fristen, ähnlich einem Wachkoma. Es könnte sich selbst nie waschen, essen, anziehen, um seine Notdurft zu verrichten trägt es einen künstlichen Darmausgang, die Luftröhre muss täglich abgesaugt werden, wenn nicht, würde es womöglich ersticken.
Was würdest du tun? Würdest du wirklich für dieses Kind die Entscheidung treffen, du MUSST jetzt "leben"? Glaubst du nicht, dass der Tod in diesem Fall die "bessere" Wahl wäre?
Und sag jetzt nicht, auch dieses Kind könnte ein schönes Leben haben. Denn das wird es nicht. Es wird nie wissen was es heißt mit der Kindergartengruppe durch den Wald zu spazieren, es wird nie wissen, wie es ist, stolz wie Oskar mit der Schultüte im Arm seine Klasse zu betreten. Es wird nie den Schnee zwischen den Fingern spüren, wenn es den ersten Schneemann baut, nie wissen was Angst, Überwindung und Stolz bedeuten, wenn es auf dem 3-Meter-Brett steht und nach unten schaut. Wie es ist auf Bäume zu klettern, dem Nachbarn die Äpfel aus dem Garten zu klauen, eine Runde Kettenkarusell nach der anderen zu fahren. Es wird nie wissen, wie sich die erste Liebe anfühlt...ist das lebenswert?
Ganz ehrlich würdest du wollen, dass dein Kind so leben muss?
Ich weiß nicht,aber ich glaube wenn der Tod die bessere Wahl wäre,würde es nicht dann auch so sterben?Ich weiß nicht,ob wir Menschen über Leben und Tod eines anderen Menschen richten sollen.
Außerdem ist das,was du beschrieben hast,ja ein absolutes Horrorszenario.Ich denke,auch wenn man die Sachen,die du unten beschrieben hast,nicht alle machen kann,kann man ein glückliches Leben führen.Ein Kind zum Beispiel,was von Geburt an im Rollstuhl sitzt,wird auch niemals vom Dreimeterbrett springen können oder auf einen Baum klettern.Trotzdem könnte es ein tolles Leben haben.Weil es eben solche Sachen nicht kann,wird es sich dann mehr auf andere fixieren,wird vielleicht eine absolute Leseratte werden,perfekt Schach spielen können,mehere Sprachen fließend lernen oder Meister in irgendeinem Online Game werden...Oder Oder Oder....
31.10.2012 22:47
Zitat von Vreni85:
Zitat von nani26mz:
Vreni mal eine andere Frage, angenommen du bist schwanger und man sagt dir, dass das Kind unter deinem Herzen zu 99 % schwerstbehindert sein wird. Die Diagnose ist absolut zuverlässig, weil alle Anzeichen keinem anderen Schluss zu lassen. Schwertsbehindert heisst, dein bräuchte 24 Stunden rund um die Uhr intensivste Hilfe und nicht nur die ersten Jahre, sondern ein Leben lang. Es würde sein Dasein fast komplett unbeweglich im Rollstuhl fristen, ähnlich einem Wachkoma. Es könnte sich selbst nie waschen, essen, anziehen, um seine Notdurft zu verrichten trägt es einen künstlichen Darmausgang, die Luftröhre muss täglich abgesaugt werden, wenn nicht, würde es womöglich ersticken.
Was würdest du tun? Würdest du wirklich für dieses Kind die Entscheidung treffen, du MUSST jetzt "leben"? Glaubst du nicht, dass der Tod in diesem Fall die "bessere" Wahl wäre?
Und sag jetzt nicht, auch dieses Kind könnte ein schönes Leben haben. Denn das wird es nicht. Es wird nie wissen was es heißt mit der Kindergartengruppe durch den Wald zu spazieren, es wird nie wissen, wie es ist, stolz wie Oskar mit der Schultüte im Arm seine Klasse zu betreten. Es wird nie den Schnee zwischen den Fingern spüren, wenn es den ersten Schneemann baut, nie wissen was Angst, Überwindung und Stolz bedeuten, wenn es auf dem 3-Meter-Brett steht und nach unten schaut. Wie es ist auf Bäume zu klettern, dem Nachbarn die Äpfel aus dem Garten zu klauen, eine Runde Kettenkarusell nach der anderen zu fahren. Es wird nie wissen, wie sich die erste Liebe anfühlt...ist das lebenswert?
Ganz ehrlich würdest du wollen, dass dein Kind so leben muss?
Ich weiß nicht,aber ich glaube wenn der Tod die bessere Wahl wäre,würde es nicht dann auch so sterben?Ich weiß nicht,ob wir Menschen über Leben und Tod eines anderen Menschen richten sollen.
Außerdem ist das,was du beschrieben hast,ja ein absolutes Horrorszenario.Ich denke,auch wenn man die Sachen,die du unten beschrieben hast,nicht alle machen kann,kann man ein glückliches Leben führen.Ein Kind zum Beispiel,was von Geburt an im Rollstuhl sitzt,wird auch niemals vom Dreimeterbrett springen können oder auf einen Baum klettern.Trotzdem könnte es ein tolles Leben haben.Weil es eben solche Sachen nicht kann,wird es sich dann mehr auf andere fixieren,wird vielleicht eine absolute Leseratte werden,perfekt Schach spielen können,mehere Sprachen fließend lernen oder Meister in irgendeinem Online Game werden...Oder Oder Oder....
Bei den medizinischen Möglichkeiten, die es gibt, spielt ständig einer "Gott", wenn Du es so nimmst ... Von daher könnte man dieses Spiel schön weiterspielen.
Aber auch da: es geht um die Frage, ist es einer Mutter zuzumuten, dieses Kind auszutragen oder darf sie - auch in Deiner Welt - sich gegen das Kind entscheiden ... weil - und damit sind wir wieder an einem wichtigen Punkt - jedes Kind und auch so eins bedarf vor allem auch einer Menge Liebe und Geduld ... (geschweige denn von vielen anderen Dingen)
31.10.2012 22:47
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
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Ja, was heißt denn verurteilen? Du hast immer geschrieben, Du verurteilst alle Frauen, die das machen ... also das heißt, Du müßtest Deine Freundin verurteilen ... und das heißt definitiv mehr als nur nicht mehr mit ihr reden ... und dann ist da auch die Frage: wäre Dir Deine Freundin nicht genug wert, Deine Vorstellung lediglich als Deine Vorstellung zu akzeptieren und ihr ihre eigene Entscheidung zu lassen?
Meinen Engen Freunden verzeihe ich alles
Mein Bester Freund hatte 1 Jahr lang seinen Führerschein weg,weil er sich Betrunken ans Steuer gesetzt hat-Eine Sache die auch absolut nicht zu entschuldigen ist,und ich zutiefst Verurteile,Er hätte ja sonstwas anrichten können.Trotzdem habe ich zu ihm gehalten.Meinen Besten Freund oder meine Beste Freundin würd ich sogar im Knast besuchen
und wieso dann zweierlei Maß? Wenn Du so dagegen bist, müßtest Du Deine eigenen Freunde genauso verurteilen wie all die Frauen, die Du nicht kennst. Weil was unterscheidet diese Personen von den anderen?
Meine 2 Engsten Freunde gehören für mich zu meiner Familie und auf die würde ich niemals verzichten wollen und können,selbst wenn einer von beiden mit der Pistole jemanden erschießen würde,würd ich in den Knast zum besuchen fahren und Briefe schreiben....
Und verurteilen würde ich es ja trotzdem....Ich würde mich nur mit meiner Meinung so weit zurückhalten,das ich meine Beste Freundin nicht verlieren würde...Daheim hier,im Gespräch mit meinen Eltern z.b würde ich trotzdem schimpfen wie ein Rohrspatz wie dumm sie ist das sie das gemacht hat...
Und ich würde sie inständigst darum bitten,das sie mich damit nicht behelligt und darüber mit ihren anderen Freunden spricht...
Sie müsste auch damit leben,das ich mich weiterhin gegen Abtreibung stark mache
31.10.2012 22:50
Vreni du kommst wieder von der eigentlichen Frage ab, ich rede ganz bewusst vom Extremfall und den gibt es nicht selten, was deinen Frage beantwortet, ob es dann nicht sowieso sterben würde.
Also, was würdest du in diesem Fall machen?
Also, was würdest du in diesem Fall machen?
31.10.2012 22:51
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von nani26mz:
Vreni mal eine andere Frage, angenommen du bist schwanger und man sagt dir, dass das Kind unter deinem Herzen zu 99 % schwerstbehindert sein wird. Die Diagnose ist absolut zuverlässig, weil alle Anzeichen keinem anderen Schluss zu lassen. Schwertsbehindert heisst, dein bräuchte 24 Stunden rund um die Uhr intensivste Hilfe und nicht nur die ersten Jahre, sondern ein Leben lang. Es würde sein Dasein fast komplett unbeweglich im Rollstuhl fristen, ähnlich einem Wachkoma. Es könnte sich selbst nie waschen, essen, anziehen, um seine Notdurft zu verrichten trägt es einen künstlichen Darmausgang, die Luftröhre muss täglich abgesaugt werden, wenn nicht, würde es womöglich ersticken.
Was würdest du tun? Würdest du wirklich für dieses Kind die Entscheidung treffen, du MUSST jetzt "leben"? Glaubst du nicht, dass der Tod in diesem Fall die "bessere" Wahl wäre?
Und sag jetzt nicht, auch dieses Kind könnte ein schönes Leben haben. Denn das wird es nicht. Es wird nie wissen was es heißt mit der Kindergartengruppe durch den Wald zu spazieren, es wird nie wissen, wie es ist, stolz wie Oskar mit der Schultüte im Arm seine Klasse zu betreten. Es wird nie den Schnee zwischen den Fingern spüren, wenn es den ersten Schneemann baut, nie wissen was Angst, Überwindung und Stolz bedeuten, wenn es auf dem 3-Meter-Brett steht und nach unten schaut. Wie es ist auf Bäume zu klettern, dem Nachbarn die Äpfel aus dem Garten zu klauen, eine Runde Kettenkarusell nach der anderen zu fahren. Es wird nie wissen, wie sich die erste Liebe anfühlt...ist das lebenswert?
Ganz ehrlich würdest du wollen, dass dein Kind so leben muss?
Ich weiß nicht,aber ich glaube wenn der Tod die bessere Wahl wäre,würde es nicht dann auch so sterben?Ich weiß nicht,ob wir Menschen über Leben und Tod eines anderen Menschen richten sollen.
Außerdem ist das,was du beschrieben hast,ja ein absolutes Horrorszenario.Ich denke,auch wenn man die Sachen,die du unten beschrieben hast,nicht alle machen kann,kann man ein glückliches Leben führen.Ein Kind zum Beispiel,was von Geburt an im Rollstuhl sitzt,wird auch niemals vom Dreimeterbrett springen können oder auf einen Baum klettern.Trotzdem könnte es ein tolles Leben haben.Weil es eben solche Sachen nicht kann,wird es sich dann mehr auf andere fixieren,wird vielleicht eine absolute Leseratte werden,perfekt Schach spielen können,mehere Sprachen fließend lernen oder Meister in irgendeinem Online Game werden...Oder Oder Oder....
Bei den medizinischen Möglichkeiten, die es gibt, spielt ständig einer "Gott", wenn Du es so nimmst ... Von daher könnte man dieses Spiel schön weiterspielen.
Aber auch da: es geht um die Frage, ist es einer Mutter zuzumuten, dieses Kind auszutragen oder darf sie - auch in Deiner Welt - sich gegen das Kind entscheiden ... weil - und damit sind wir wieder an einem wichtigen Punkt - jedes Kind und auch so eins bedarf vor allem auch einer Menge Liebe und Geduld ... (geschweige denn von vielen anderen Dingen)
Ich finde es ist ihr zuzumuten!!Grade weil in der Heutigen Zeit soviele Menschen nach dem Perfektionismus streben,Man sich Gedanken macht ob man 5 Kilo zuviel oder zu wenig wiegt,Kann so etwas auch ein Geschenk sein denke ich....Weil man dann eben seine eigene Gesundheit mehr schätzt...Sich bewusster wird,das man nicht immer über die dicke Berta von gegenüber lachen sollte....Weil eben bei einem Behinderten Kind ein Lächeln mehr Wert sein Kann als 1000 Worte von einem Gesunden...
31.10.2012 22:53
Zitat von nani26mz:
Vreni du kommst wieder von der eigentlichen Frage ab, ich rede ganz bewusst vom Extremfall und den gibt es nicht selten, was deinen Frage beantwortet, ob es dann nicht sowieso sterben würde.
Also, was würdest du in diesem Fall machen?
Wenn es sowieso sterben würde nach der Geburt würde ich es bekommen.Weil das ist eine Furchtbare Sache,ob ich es nun im 5 Monat abtreibe,oder es 5 Monate später Tod zur Welt kommt.
Aber ich habe diese Schuld der Abtreibung nicht auf mich genommen.
31.10.2012 22:53
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
...
Meinen Engen Freunden verzeihe ich alles
Mein Bester Freund hatte 1 Jahr lang seinen Führerschein weg,weil er sich Betrunken ans Steuer gesetzt hat-Eine Sache die auch absolut nicht zu entschuldigen ist,und ich zutiefst Verurteile,Er hätte ja sonstwas anrichten können.Trotzdem habe ich zu ihm gehalten.Meinen Besten Freund oder meine Beste Freundin würd ich sogar im Knast besuchen
und wieso dann zweierlei Maß? Wenn Du so dagegen bist, müßtest Du Deine eigenen Freunde genauso verurteilen wie all die Frauen, die Du nicht kennst. Weil was unterscheidet diese Personen von den anderen?
Meine 2 Engsten Freunde gehören für mich zu meiner Familie und auf die würde ich niemals verzichten wollen und können,selbst wenn einer von beiden mit der Pistole jemanden erschießen würde,würd ich in den Knast zum besuchen fahren und Briefe schreiben....
Und verurteilen würde ich es ja trotzdem....Ich würde mich nur mit meiner Meinung so weit zurückhalten,das ich meine Beste Freundin nicht verlieren würde...Daheim hier,im Gespräch mit meinen Eltern z.b würde ich trotzdem schimpfen wie ein Rohrspatz wie dumm sie ist das sie das gemacht hat...
Und ich würde sie inständigst darum bitten,das sie mich damit nicht behelligt und darüber mit ihren anderen Freunden spricht...
Sie müsste auch damit leben,das ich mich weiterhin gegen Abtreibung stark mache
Damit ist Dein Verhalten inkonsequent ... entweder man verurteilt jemanden scharf und bei so ner extremen Position, die Du hier dazu beziehst, frage ich mich, wie Du dann überhaupt die Freundschaft aufrecht erhalten kannst oder man kann eben Dinge doch tolerieren, weil sie nun mal das Leben eines anderen betreffen. Aber dann gilt das halt für alle anderen auch, die so eine Entscheidung treffen. Deshalb habe ich zum Beispiel eine für Dich so widerliche liberale Einstellung, weil mir bewußt ist, daß ich bei meinen Freunden auf einmal großzügig werden würde und dann steht es mir eben nicht zu, anderen Menschen das Recht abzusprechen, nur weil ich die nicht kenne ...
31.10.2012 22:53
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
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Meinen Engen Freunden verzeihe ich alles
Mein Bester Freund hatte 1 Jahr lang seinen Führerschein weg,weil er sich Betrunken ans Steuer gesetzt hat-Eine Sache die auch absolut nicht zu entschuldigen ist,und ich zutiefst Verurteile,Er hätte ja sonstwas anrichten können.Trotzdem habe ich zu ihm gehalten.Meinen Besten Freund oder meine Beste Freundin würd ich sogar im Knast besuchen
und wieso dann zweierlei Maß? Wenn Du so dagegen bist, müßtest Du Deine eigenen Freunde genauso verurteilen wie all die Frauen, die Du nicht kennst. Weil was unterscheidet diese Personen von den anderen?
Meine 2 Engsten Freunde gehören für mich zu meiner Familie und auf die würde ich niemals verzichten wollen und können,selbst wenn einer von beiden mit der Pistole jemanden erschießen würde,würd ich in den Knast zum besuchen fahren und Briefe schreiben....
Und verurteilen würde ich es ja trotzdem....Ich würde mich nur mit meiner Meinung so weit zurückhalten,das ich meine Beste Freundin nicht verlieren würde...Daheim hier,im Gespräch mit meinen Eltern z.b würde ich trotzdem schimpfen wie ein Rohrspatz wie dumm sie ist das sie das gemacht hat...
Und ich würde sie inständigst darum bitten,das sie mich damit nicht behelligt und darüber mit ihren anderen Freunden spricht...
Sie müsste auch damit leben,das ich mich weiterhin gegen Abtreibung stark mache
Damit ist Dein Verhalten inkonsequent ... entweder man verurteilt jemanden scharf und bei so ner extremen Position, die Du hier dazu beziehst, frage ich mich, wie Du dann überhaupt die Freundschaft aufrecht erhalten kannst oder man kann eben Dinge doch tolerieren, weil sie nun mal das Leben eines anderen betreffen. Aber dann gilt das halt für alle anderen auch, die so eine Entscheidung treffen. Deshalb habe ich zum Beispiel eine für Dich so widerliche liberale Einstellung, weil mir bewußt ist, daß ich bei meinen Freunden auf einmal großzügig werden würde und dann steht es mir eben nicht zu, anderen Menschen das Recht abzusprechen, nur weil ich die nicht kenne ...
31.10.2012 22:55
Zitat von Vreni85:
Zitat von nani26mz:
Vreni du kommst wieder von der eigentlichen Frage ab, ich rede ganz bewusst vom Extremfall und den gibt es nicht selten, was deinen Frage beantwortet, ob es dann nicht sowieso sterben würde.
Also, was würdest du in diesem Fall machen?
Wenn es sowieso sterben würde nach der Geburt würde ich es bekommen.Weil das ist eine Furchtbare Sache,ob ich es nun im 5 Monat abtreibe,oder es 5 Monate später Tod zur Welt kommt.
Aber ich habe diese Schuld der Abtreibung nicht auf mich genommen.
Und andere Frauen dürfen diese Entscheidung dann eben auch nicht anders treffen, weil Du es so treffen würdest.
Ehrlich gesagt, bei so was würde ich denken, greift auch so was wie Selbstschutz: fünf weitere Monate ein Kind in sich tragen, daß man tot auf die Welt bringen wird. Da bedankt sich die Psyche für die Belastung. WEr das schafft, alle Achtung. Wer nicht sollte den Notausgang nehmen dürfen. Das ganze ist dann eh schon schlimm genug.
31.10.2012 22:55
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
...
und wieso dann zweierlei Maß? Wenn Du so dagegen bist, müßtest Du Deine eigenen Freunde genauso verurteilen wie all die Frauen, die Du nicht kennst. Weil was unterscheidet diese Personen von den anderen?
Meine 2 Engsten Freunde gehören für mich zu meiner Familie und auf die würde ich niemals verzichten wollen und können,selbst wenn einer von beiden mit der Pistole jemanden erschießen würde,würd ich in den Knast zum besuchen fahren und Briefe schreiben....
Und verurteilen würde ich es ja trotzdem....Ich würde mich nur mit meiner Meinung so weit zurückhalten,das ich meine Beste Freundin nicht verlieren würde...Daheim hier,im Gespräch mit meinen Eltern z.b würde ich trotzdem schimpfen wie ein Rohrspatz wie dumm sie ist das sie das gemacht hat...
Und ich würde sie inständigst darum bitten,das sie mich damit nicht behelligt und darüber mit ihren anderen Freunden spricht...
Sie müsste auch damit leben,das ich mich weiterhin gegen Abtreibung stark mache
Damit ist Dein Verhalten inkonsequent ... entweder man verurteilt jemanden scharf und bei so ner extremen Position, die Du hier dazu beziehst, frage ich mich, wie Du dann überhaupt die Freundschaft aufrecht erhalten kannst oder man kann eben Dinge doch tolerieren, weil sie nun mal das Leben eines anderen betreffen. Aber dann gilt das halt für alle anderen auch, die so eine Entscheidung treffen. Deshalb habe ich zum Beispiel eine für Dich so widerliche liberale Einstellung, weil mir bewußt ist, daß ich bei meinen Freunden auf einmal großzügig werden würde und dann steht es mir eben nicht zu, anderen Menschen das Recht abzusprechen, nur weil ich die nicht kenne ...
Ich muss aber auch dazu sagen,so wirklich kann ich es mir nicht vorstellen,was ich machen würde,weil in meinem Freundeskreis fast nur Männer sind!!
31.10.2012 22:56
Vreni nochmal, das Kind würde nach der Geburt nicht sowieso sterben, sondern schwerstbehindert leben müssen, was machst du dann?
31.10.2012 22:58
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von nani26mz:
Vreni mal eine andere Frage, angenommen du bist schwanger und man sagt dir, dass das Kind unter deinem Herzen zu 99 % schwerstbehindert sein wird. Die Diagnose ist absolut zuverlässig, weil alle Anzeichen keinem anderen Schluss zu lassen. Schwertsbehindert heisst, dein bräuchte 24 Stunden rund um die Uhr intensivste Hilfe und nicht nur die ersten Jahre, sondern ein Leben lang. Es würde sein Dasein fast komplett unbeweglich im Rollstuhl fristen, ähnlich einem Wachkoma. Es könnte sich selbst nie waschen, essen, anziehen, um seine Notdurft zu verrichten trägt es einen künstlichen Darmausgang, die Luftröhre muss täglich abgesaugt werden, wenn nicht, würde es womöglich ersticken.
Was würdest du tun? Würdest du wirklich für dieses Kind die Entscheidung treffen, du MUSST jetzt "leben"? Glaubst du nicht, dass der Tod in diesem Fall die "bessere" Wahl wäre?
Und sag jetzt nicht, auch dieses Kind könnte ein schönes Leben haben. Denn das wird es nicht. Es wird nie wissen was es heißt mit der Kindergartengruppe durch den Wald zu spazieren, es wird nie wissen, wie es ist, stolz wie Oskar mit der Schultüte im Arm seine Klasse zu betreten. Es wird nie den Schnee zwischen den Fingern spüren, wenn es den ersten Schneemann baut, nie wissen was Angst, Überwindung und Stolz bedeuten, wenn es auf dem 3-Meter-Brett steht und nach unten schaut. Wie es ist auf Bäume zu klettern, dem Nachbarn die Äpfel aus dem Garten zu klauen, eine Runde Kettenkarusell nach der anderen zu fahren. Es wird nie wissen, wie sich die erste Liebe anfühlt...ist das lebenswert?
Ganz ehrlich würdest du wollen, dass dein Kind so leben muss?
Ich weiß nicht,aber ich glaube wenn der Tod die bessere Wahl wäre,würde es nicht dann auch so sterben?Ich weiß nicht,ob wir Menschen über Leben und Tod eines anderen Menschen richten sollen.
Außerdem ist das,was du beschrieben hast,ja ein absolutes Horrorszenario.Ich denke,auch wenn man die Sachen,die du unten beschrieben hast,nicht alle machen kann,kann man ein glückliches Leben führen.Ein Kind zum Beispiel,was von Geburt an im Rollstuhl sitzt,wird auch niemals vom Dreimeterbrett springen können oder auf einen Baum klettern.Trotzdem könnte es ein tolles Leben haben.Weil es eben solche Sachen nicht kann,wird es sich dann mehr auf andere fixieren,wird vielleicht eine absolute Leseratte werden,perfekt Schach spielen können,mehere Sprachen fließend lernen oder Meister in irgendeinem Online Game werden...Oder Oder Oder....
Bei den medizinischen Möglichkeiten, die es gibt, spielt ständig einer "Gott", wenn Du es so nimmst ... Von daher könnte man dieses Spiel schön weiterspielen.
Aber auch da: es geht um die Frage, ist es einer Mutter zuzumuten, dieses Kind auszutragen oder darf sie - auch in Deiner Welt - sich gegen das Kind entscheiden ... weil - und damit sind wir wieder an einem wichtigen Punkt - jedes Kind und auch so eins bedarf vor allem auch einer Menge Liebe und Geduld ... (geschweige denn von vielen anderen Dingen)
Ich finde es ist ihr zuzumuten!!Grade weil in der Heutigen Zeit soviele Menschen nach dem Perfektionismus streben,Man sich Gedanken macht ob man 5 Kilo zuviel oder zu wenig wiegt,Kann so etwas auch ein Geschenk sein denke ich....Weil man dann eben seine eigene Gesundheit mehr schätzt...Sich bewusster wird,das man nicht immer über die dicke Berta von gegenüber lachen sollte....Weil eben bei einem Behinderten Kind ein Lächeln mehr Wert sein Kann als 1000 Worte von einem Gesunden...
Ich find das seelische Grausamkeit ... die Frau leidet monatelang gegen ihren Willen weiter ... unglaublich! Was weißt Du denn zum Beispiel über ihr Leben ... Sie strebt vielleicht überhaupt nicht nach Perfektionismus, hat ihr Leben lang hart für alles gekämpft, was sie hat und hat ein stark ausgeprägtes Bewußtsein dafür was sie im Leben hat. Sie braucht Deine Form von Belehrung über den WErt des Lebens nicht, indem sie sich - gegen ihren Willen - den Qualen aussetzt.
31.10.2012 23:00
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
Zitat von Vreni85:
Zitat von Anja_MTK:
...
Meine 2 Engsten Freunde gehören für mich zu meiner Familie und auf die würde ich niemals verzichten wollen und können,selbst wenn einer von beiden mit der Pistole jemanden erschießen würde,würd ich in den Knast zum besuchen fahren und Briefe schreiben....
Und verurteilen würde ich es ja trotzdem....Ich würde mich nur mit meiner Meinung so weit zurückhalten,das ich meine Beste Freundin nicht verlieren würde...Daheim hier,im Gespräch mit meinen Eltern z.b würde ich trotzdem schimpfen wie ein Rohrspatz wie dumm sie ist das sie das gemacht hat...
Und ich würde sie inständigst darum bitten,das sie mich damit nicht behelligt und darüber mit ihren anderen Freunden spricht...
Sie müsste auch damit leben,das ich mich weiterhin gegen Abtreibung stark mache
Damit ist Dein Verhalten inkonsequent ... entweder man verurteilt jemanden scharf und bei so ner extremen Position, die Du hier dazu beziehst, frage ich mich, wie Du dann überhaupt die Freundschaft aufrecht erhalten kannst oder man kann eben Dinge doch tolerieren, weil sie nun mal das Leben eines anderen betreffen. Aber dann gilt das halt für alle anderen auch, die so eine Entscheidung treffen. Deshalb habe ich zum Beispiel eine für Dich so widerliche liberale Einstellung, weil mir bewußt ist, daß ich bei meinen Freunden auf einmal großzügig werden würde und dann steht es mir eben nicht zu, anderen Menschen das Recht abzusprechen, nur weil ich die nicht kenne ...
Ich muss aber auch dazu sagen,so wirklich kann ich es mir nicht vorstellen,was ich machen würde,weil in meinem Freundeskreis fast nur Männer sind!!
Ja und? Zu denen stehst Du ja anscheinend genauso, wenn sie Dinge tun, die Du eigentlich verurteilst ... vielleicht solltest Du nicht so schnell verurteilen ...
31.10.2012 23:00
Zitat von nani26mz:
Vreni nochmal, das Kind würde nach der Geburt nicht sowieso sterben, sondern schwerstbehindert leben müssen, was machst du dann?
Dann würde ich es ebenfalls bekommen..
Ganz Ehrlich...Die Medizin,Therapie,Forschung geht immer weiter und es gibt immer Mehr Möglichkeiten das Leben von Behinderten Menschen zu verbessern...Angefangen von immer besseren Medikamenten,der Möglichkeit schon im Kindesalter operiert zu werden(auch immer bessere Operationsmöglichkeiten,und hier ist längst noch nicht das Ende der Möglichkeiten ausgeschöpft).Sehr Gute Kliniken haben wir hier in Deutschland,dazu auch Gute Möglichkeiten der Heimunterbringung für Behinderte Menschen...Und so weiter und sofort
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