Mütter- und Schwangerenforum

Schaffen wirs einmal ohne streit? thema abtreibung...

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Poison
3976 Beiträge
09.08.2012 01:17
@Anja

Für mich würde sich in diesem Moment die Frage nicht stellen - verliere ich den Job, habe ich genug Geld, wieso auch? In dem Moment gehts um mein Kind, da ist mir alles andere egal und man würde es schon schaffen, wichtig wäre für mich, das mein Kind bei mir wäre und es auf mich zählen kann
09.08.2012 01:17
Zitat von freyaa:

Zitat von Mausi88:

Zitat von Vreni85:

Zitat von Mausi88:

Zitat von Vreni85:

Zitat von Anja_MTK:

Zitat von SarahBS1982:

Zitat von Jaden:

Zitat von Lucretia:

Zitat von ANJUKA:

Zitat:
Lucretia schrieb:

Kein freies Zimmer mehr im Haus..*lach*
Dann zieht man halt um...ist das so schwer ?
Wenn man mit der Familienplanung abgeschlossen hat, dann lässt man sich sterilisieren, dann passiert auch nix...mann, mann...
Naja, das Thema polarisiert.. und Jede hat eine andere Einstellung dazu.

Eine Steri geht aber erst ab dem 30sten Lebensjahr, oder wenn man unter dem Alter bereits mehr als 4 oder 5 Kinder hat....
also dreht man sich im Kreis.
Du sagst das alles so einfach, das klingt so als hättest du dich dahingehend noch nicht richtig beraten lassen
ICH schon, ich wollte mich vor 3 Jahren, nach der Geburt meines Sohnes, sterilisieren lassen, da war ich 24 Jahre alt und zu JUNG....jeglicher Arzt hat sich geweigert dies zu machen und die KK hätte die kosten dafür nicht getragen, das wäre mein Bier gewesen...Kosten für eine Steri belaufen sich auf 500-1500,-€ ist von BL zu Bl unterschiedlich...
Du merkst also mit einfach mal *schnipp-schnapp* isses net so einfach, wie du es sagst
Und zum Thema "dann zieht man eben um-ist das so schwer?"...JA ist es vor allem DANN wenn man Arbeit hat und man nichts größeres findet.
Man merkt wirklich das du dir das ganze wirklich mehr als einfach vorstellst...bleibt nur zu hoffen das du nie nie nie nicht in so eine situation kommst .


Wieso muss ich mich mit 22 über Sterilisation beraten lassen? *lach*
Ich habe nur meine Meinung gesagt.
Dass man sich unter 30 sterilisieren lässt, halte ich auch nicht für angebracht.
Es soll wohl Gründe haben, wieso es so eine Regelung gibt!?
Es gibt sicherlich Einige, die es bereuen würden, wenn die sich in so jungen Jahren sterilisieren lassen.
Ach, hin oder her.. jeder mag da anders denken..
Für mich sind 'zu wenig Platz' oder Verhütungspannen keine Rechtfertigung für Mord.
Eine gute Freundin von mir hat mit 15 ihr 1. Baby bekommen und mit 17 das 2.
Sie hatte keinen Abschluss, keinen Freund und Nichts ... hat es trotzdem alles hinbekommen und auch ihren Abschluss nachgeholt etc.
Wenn man innere Stärke besitzt schafft man alles, aber die besitzen die Wenigstens.
Sie hätte die Kinder niemals abgetrieben, so schöne Wonneproppen wie das geworden sind.
Über diese Gründe, die hier teils gelistet werden, würde sie sich köstlich amüsieren.
Da kannst du schreiben was du willst, meine Meinung wirst du nicht ändern.
Also brauchst du auf diese Nachricht hier auch keine Stellung mehr nehmen !



Also ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin jetzt 30 geworden, aber eine Steri käme für mich nie in Frage. Finde es witzig, das einige der Meinung sind, mit 30 muss die Familienplanung abgeschlossen sein, oder man wäre dann schon zu alt Wir ahben jetzt 2 Kinder, aber möchten noch 1-2 weitere und wenn ich mit 40 nochmal schwanger werden würde, nehme ich es auch liebend gerne


Oder was ist, wenn man mit 33 seinen Traummann kennenlernt und dann der Wunsch aufkommt, doch noch mit diesem Mann ein gemeinsames Kind zu bekommen...? Da sind die anderen Kinder schon im Teenie-Alter, nochmal einen kleinen Zwerg hinterher...

Ich weiß nicht, ob man mit 24 schon ausschließen kann, dass man sein Denken in 9 Jahren nicht noch einmal verändert...

Nun ja ... aber wenn wir so uns das Thema anschauen. Nimm halt nicht 24, nimm drei/vier Jahre später. Du hast drei Kinder und sagst, das reicht. steri geht aber nicht, aber dann kommt noch ein Kind, aber Du willst partout nicht, aber Steri ging ja nicht ... aber Abtreibung scheint ja dann für viele auch ein No Go zu sein ... dann ist guter Rat teuer.
Wenn die Steri durch ist und man will dann doch nocht, hat man natürlich ein Problem ...


Wenn man schon 3 Kinder hat,dann geht auch ein viertes!Meine Meinung..Weil mit 3 Kindern ist ne große berufliche Karriere oder ähnliches sowieso nur noch schwer möglich..ob es dann nun 3 oder 4 sind...wen keults?


Ja und das Geld für ein 4tes schenkt mir dann der Staat weil ich ja so brav bin und nicht abtreibe, oder wie?


Kindergeld bekommst du und außerdem wirst du ja auch viele Sachen von den anderen Kindern noch übrig haben,zum beispiel Kleidung Spielzeug oder ähnliches,musst es also nicht neu kaufen...
Und so kannst des dann immer weiter führen,das die Sachen der älteren Geschwister aufgetragen werden.Das is halt des Los der Nachkömmlinge.
Und nen Zimmer teilen können sich Kinder auch ich würd mal sagen bis ins Pubertätsalter,wenn es nicht anderst geht...
Also da seh ich keine Probleme,ob 3 oder 4 Kinder!!!


Ich finde du stellst das etwas extrem einfach da, sorry.

Es geht doch nicht nur um Gewand oder Spielsachen, es gibt so viele andere Sachen bzw. Kosten die auf einem zukommen und die pro Kind jede Menge sind schon, da kann man nicht so lockerflockig tun, vor allem wenn z.B das Geld gerade noch so reicht.

Oder warum sollen alle darunter leiden müssen? Extremst zurückstecken müssen?

>Das ist doch auch kein Leben halbert auf der Straße sitzen zu müssen schon.


na und wenn kein Geld für ne Waschmaschine da ist dann wasch ich halt von Hand - und das Spielzeug sammel ich mir draußen im Wald zusammen


Naja, wenn man nur davon leben kann, schön.
möchteinbaby2012
1274 Beiträge
09.08.2012 01:22
Zitat von Jaden:

Zitat von möchteinbaby2012:

Zitat von Jaden:

Zitat von stinkysmommy:

ich will gar nicht wissen wieviele mütter von behinderten kinder der mausi am liebsten an den kragen wollen.
mit deinem geschriebenen gibst du den müttern grad eine mega ohrfeige die richtig sitzt. sorry mausi aber ich finde du bist mega herzlos


Finde ich auch, sorry, aber hab dich Mausi ganz anders eingeschätzt gehabt (Hab ja schon viel von dir gelesen)!


Sie ist doch nur ehrlich! Wo ist euer Problem, und auch herzlos ist sie nicht. Sie hat doch 3 Kinder (wenn ich richtig liege) und denen scheintes gut zugehen, also warum ist sie herzlos? Das muss mal jemand verstehen! Ihr seid herzlos ihr sowas zu unterstellen, nur weil sie ehrlich ist!


Sorry, aber ich hab hier nix von herzlos gesagt. Ich kann ihre Einstellung nur einfach nicht verstehen. Punkt! Es kling krass, so wie sie es sagt und das hört sich teils wirklich sehr kalt an!

Für mich würde sich die Frage nicht sellen. Sicher gehts ihren Kindern gut, aber nur solange sie gesund sind???


Nein sicher auc wenn sie krank sind und auch wenn sie pflege bedürfen aber ist es falsch zu sagen das man damit nicht klar käme? ich würde damit auch nicht klar kommen im ersten moment wenn mein kind aufeinmal im rollstuhl sässe (wie wirds geschrieben!?) und das gebe ich zu, ich würde mir hilfe suchen, eine fachkraft.. denn sie hat ja dann auch noch 2 weitere kinder...meine nichte hat mit 4 (vor 5 jahren) hirntumore bekommen, sie sahs ne zeit lang im rollstuhl und sie war in einem pflegeheim für kiddis da die mutter noch 2 kinder hat und der vater die woche über nicht da ist... sie hätte s alleine nicht bewältigt und jetzt ist sie wahrscheinlich herzlos.. weil sie ihre kinder früh morgens in diekita/schule brachte um dann bei ihrer tochter zu sein! man muss sich vorab überlegen, was gut und schlecht ist... und es ist nicht falsch ein eingeschränktes kind in obhut anderer zugeben weil man nochandere verpflichtungen wie KINDER hat. und nachmittags ist sie los hat ihre kinder ins heim geholt und bleib da bis zum essen... nur gibt es in so einem kinderpflegeheim kein platzfür 2 erwachsene (unter der woche 1) und 2 topfite kinder... das geht nun mal nicht und nicht jede pflege kann man daheim durchführen.. und martha braucht eben 24 stunden am tagpflege und mit 3 kindern ging es ben nicht... jetzt 5 jahre später... bzw. seit 3 jahren istsie wieder zu hause, aber wenn sie grad wieder eine op hat, gehtsie wieder ins heim... siet ist 9 jahre alt (heute geworden) und sie kann damit genauso gut umgehen... und sie ist nicht herzlos...
SarahBS1982
5541 Beiträge
09.08.2012 01:22
Ich weiß nicht, wie viele hier tatsächlich ihr leben mit einem Menschen mit Schwerbehinderung geteilt haben. Deswegen äußere ich mich hier mal als Betroffene.

Ich bin mit einer schwerbehinderten älteren Schwester aufgewachsen und kann sagen, dass das für die ganze Familie schwierig war. Ich wurde von meinen Eltern sehr geliebt, aber durch die nötigen Therapien meiner Schwester auch oft vernachlässigt. Ich liebe meine Schwester und möchte, dass sie in der Zukunft bei meinem Mann und mir wohnt. Objektiv betrachtet muss ich aber sagen, dass es für unsere Familie oft kritisch war.

Und noch heute ist es schwierig! Sie ist 32, ich fast 30. Da ist man als Eltern normalerweise schon "aus dem Schneider". Nicht so bei Kindern mit Behinderung.

Meine Mutter hat ihren geliebten Beruf aufgegeben und konnte auch nicht wieder einsteigen. Sie hat den Haushalt gemacht, sich um die Förderung und Therapien meiner Schwester gekümmert, musste noch 2x am Tag mit meiner Schwester zuhause Krankengym machen... und ich war ja auch noch da

Mein Vater musste seine Selbständigkeit aufgeben um ein sicheres Einkommen zu gewährleisten. wir hatten zwar nie finanzielle Schwierigkeiten, aber als er selber dann schwer krank wurde war es gut, dass er dort in Teilzeit weiter arbeiten konnte statt sich Gedanken machen zu müssen, ob er seine eigene Firma weiterführen kann. Inzwischen hat er auch einen Ausweis mit 100%.

Ich musste als Kind oft zurückstecken, sowohl zeitlich als auch emotional. Finanziell nie. Und für die frühkindliche Entwicklung ist es auch nicht so förderlich, von Beginn an Rücksichtnahme lernen zu müssen, wie es auf Anhieb erstmal klingt.

Wie gesagt, ich liebe meine Schwester sehr! Aber ich habe vollstes Verständnis dafür, wenn jemand ehrlich sagt, dass er sich nicht zumuten/zutrauen möchte/würde, ein schwerbehindertes Menschlein großzuziehen!

Meine Schwester ist inzwischen übrigens depressiv und suizidgefährdet. Weil sie weiß, dass sie behindert ist und viele Dinge nie können wird, die andere ("normale") Menschen können. Und damit ist sie bei weitem nicht die einzige in ihrer Werkstatt!
freyaa
1576 Beiträge
09.08.2012 01:22
Zitat von Mausi88:

Zitat von freyaa:

Zitat von Mausi88:

Zitat von Vreni85:

Zitat von Mausi88:

Zitat von Vreni85:

Zitat von Anja_MTK:

Zitat von SarahBS1982:

Zitat von Jaden:

Zitat von Lucretia:

Zitat von ANJUKA:

Zitat:
Lucretia schrieb:

Kein freies Zimmer mehr im Haus..*lach*
Dann zieht man halt um...ist das so schwer ?
Wenn man mit der Familienplanung abgeschlossen hat, dann lässt man sich sterilisieren, dann passiert auch nix...mann, mann...
Naja, das Thema polarisiert.. und Jede hat eine andere Einstellung dazu.

Eine Steri geht aber erst ab dem 30sten Lebensjahr, oder wenn man unter dem Alter bereits mehr als 4 oder 5 Kinder hat....
also dreht man sich im Kreis.
Du sagst das alles so einfach, das klingt so als hättest du dich dahingehend noch nicht richtig beraten lassen
ICH schon, ich wollte mich vor 3 Jahren, nach der Geburt meines Sohnes, sterilisieren lassen, da war ich 24 Jahre alt und zu JUNG....jeglicher Arzt hat sich geweigert dies zu machen und die KK hätte die kosten dafür nicht getragen, das wäre mein Bier gewesen...Kosten für eine Steri belaufen sich auf 500-1500,-€ ist von BL zu Bl unterschiedlich...
Du merkst also mit einfach mal *schnipp-schnapp* isses net so einfach, wie du es sagst
Und zum Thema "dann zieht man eben um-ist das so schwer?"...JA ist es vor allem DANN wenn man Arbeit hat und man nichts größeres findet.
Man merkt wirklich das du dir das ganze wirklich mehr als einfach vorstellst...bleibt nur zu hoffen das du nie nie nie nicht in so eine situation kommst .


Wieso muss ich mich mit 22 über Sterilisation beraten lassen? *lach*
Ich habe nur meine Meinung gesagt.
Dass man sich unter 30 sterilisieren lässt, halte ich auch nicht für angebracht.
Es soll wohl Gründe haben, wieso es so eine Regelung gibt!?
Es gibt sicherlich Einige, die es bereuen würden, wenn die sich in so jungen Jahren sterilisieren lassen.
Ach, hin oder her.. jeder mag da anders denken..
Für mich sind 'zu wenig Platz' oder Verhütungspannen keine Rechtfertigung für Mord.
Eine gute Freundin von mir hat mit 15 ihr 1. Baby bekommen und mit 17 das 2.
Sie hatte keinen Abschluss, keinen Freund und Nichts ... hat es trotzdem alles hinbekommen und auch ihren Abschluss nachgeholt etc.
Wenn man innere Stärke besitzt schafft man alles, aber die besitzen die Wenigstens.
Sie hätte die Kinder niemals abgetrieben, so schöne Wonneproppen wie das geworden sind.
Über diese Gründe, die hier teils gelistet werden, würde sie sich köstlich amüsieren.
Da kannst du schreiben was du willst, meine Meinung wirst du nicht ändern.
Also brauchst du auf diese Nachricht hier auch keine Stellung mehr nehmen !



Also ich muss ganz ehrlich sagen, ich bin jetzt 30 geworden, aber eine Steri käme für mich nie in Frage. Finde es witzig, das einige der Meinung sind, mit 30 muss die Familienplanung abgeschlossen sein, oder man wäre dann schon zu alt Wir ahben jetzt 2 Kinder, aber möchten noch 1-2 weitere und wenn ich mit 40 nochmal schwanger werden würde, nehme ich es auch liebend gerne


Oder was ist, wenn man mit 33 seinen Traummann kennenlernt und dann der Wunsch aufkommt, doch noch mit diesem Mann ein gemeinsames Kind zu bekommen...? Da sind die anderen Kinder schon im Teenie-Alter, nochmal einen kleinen Zwerg hinterher...

Ich weiß nicht, ob man mit 24 schon ausschließen kann, dass man sein Denken in 9 Jahren nicht noch einmal verändert...

Nun ja ... aber wenn wir so uns das Thema anschauen. Nimm halt nicht 24, nimm drei/vier Jahre später. Du hast drei Kinder und sagst, das reicht. steri geht aber nicht, aber dann kommt noch ein Kind, aber Du willst partout nicht, aber Steri ging ja nicht ... aber Abtreibung scheint ja dann für viele auch ein No Go zu sein ... dann ist guter Rat teuer.
Wenn die Steri durch ist und man will dann doch nocht, hat man natürlich ein Problem ...


Wenn man schon 3 Kinder hat,dann geht auch ein viertes!Meine Meinung..Weil mit 3 Kindern ist ne große berufliche Karriere oder ähnliches sowieso nur noch schwer möglich..ob es dann nun 3 oder 4 sind...wen keults?


Ja und das Geld für ein 4tes schenkt mir dann der Staat weil ich ja so brav bin und nicht abtreibe, oder wie?


Kindergeld bekommst du und außerdem wirst du ja auch viele Sachen von den anderen Kindern noch übrig haben,zum beispiel Kleidung Spielzeug oder ähnliches,musst es also nicht neu kaufen...
Und so kannst des dann immer weiter führen,das die Sachen der älteren Geschwister aufgetragen werden.Das is halt des Los der Nachkömmlinge.
Und nen Zimmer teilen können sich Kinder auch ich würd mal sagen bis ins Pubertätsalter,wenn es nicht anderst geht...
Also da seh ich keine Probleme,ob 3 oder 4 Kinder!!!


Ich finde du stellst das etwas extrem einfach da, sorry.

Es geht doch nicht nur um Gewand oder Spielsachen, es gibt so viele andere Sachen bzw. Kosten die auf einem zukommen und die pro Kind jede Menge sind schon, da kann man nicht so lockerflockig tun, vor allem wenn z.B das Geld gerade noch so reicht.

Oder warum sollen alle darunter leiden müssen? Extremst zurückstecken müssen?

>Das ist doch auch kein Leben halbert auf der Straße sitzen zu müssen schon.


na und wenn kein Geld für ne Waschmaschine da ist dann wasch ich halt von Hand - und das Spielzeug sammel ich mir draußen im Wald zusammen


Naja, wenn man nur davon leben kann, schön.


ich würde einfach kein Kind mit der Begründung das Geld ist knapp wegmachen - ein Kind braucht essen und liebe und ein dach über dem Kopf aber nicht zwingend haufenweise Spielzeug oder eine Waschmaschine - das sind Dinge die lassen sich beheben ... deswegen entscheiden ich mich nicht gegen ein kind ...
09.08.2012 01:24
Zitat von Jaden:

@Anja

Für mich würde sich in diesem Moment die Frage nicht stellen - verliere ich den Job, habe ich genug Geld, wieso auch? In dem Moment gehts um mein Kind, da ist mir alles andere egal und man würde es schon schaffen, wichtig wäre für mich, das mein Kind bei mir wäre und es auf mich zählen kann

Das eine schließt doch das andere nicht aus ... ich kann doch sagen: ja, ich versuche für mein Kind dazu sein, das zu geben, was ich habe und ne Scheißangst zu haben ... Ich find es merkwürdig, wenn jemand sagt: das wäre nicht beängstigend ... Ich stell mir das mal so vor: ich hab mir mit dem Mann ein Haus gekauft, zwei oder drei Kinder. Mann geht arbeiten, man selbst auch Teilzeit, weil ohne wird es schwierig mit Haus abbezahlen ... und dann kann ich nicht mehr arbeiten gehen und werde es nie wieder können, weil ich ein Kind pflege ... dann habt Ihr keine Ängste, wie ihr das so wuppt? Bewundernswert, aber glauben kann ich das nicht. (ich habe übrigens kein Haus, brauch ich nicht, aber da viele ja eins haben, habe ich es reingebastelt).
Oder ward Ihr noch nie krank und mußtet mit der Kasse streiten, damit die Kosten für wichtige Therapien übernommen werden? Macht richtig Spaß, wenn man in so ner Ausnahmesituation ist ... UNd es macht Angst ...
Kann mir echt keine erzählen, daß man da richtig oft angst hat, wie es weitergeht und ob man das gewuppt bekommt und wo es finanziell richtig eng ist. und das gehört dazu, zu der ganzen Situation. Genauso wie die Tatsache, daß Pflege eine große Belastung ist und die Pflegenden auch Unterstützung brauchen und Entlastung. und sie sind deshalb nciht schwach, sie sind einfach nur Menschen!. Amen!
Mupsi_1113
2631 Beiträge
09.08.2012 01:25
unglaublich was hier wieder abgeht!!!

Ich bin wirklich wirklich schockiert was hier manche leute vom Stapel lassen auch ein Mensch mit einer Behinderung hat ein Recht auf ein Leben!!!! Egal ob im Mutterleib festgestellt, oder es passiert später im Leben!!!! Wenn meinem Kind sowas passieren sollte (Gott bewahre),dann werde ich immer da sein, immer an seiner Seite stehen und alles was in meiner Macht steht tun um es zu unterstützen!!!

Bei unserem Sohn ist in der Schwangerschaft ein Herzfehler festgestellt worden, daraufhin sagt die Ärztin bei der FD, das es evtl ein Zeichen für Trisomie13, sprich Down-Syndrom sein könnte, ob wir eine Fruchtwasser untersuchung wünschen um es dann bei Verdachtsbestätigung wegmachen lassen zu können!
Mein Mann und ich mussten darüber nichtmal nachdenken, das wäre für uns nie in Frage gekommen. (und ich rede hier nicht von Behinderungen wo das Kind dem Tot geweiht wäre, sprich nach der Geburt sterben würde oder null Lebensqualität hat)!

Ich finde manche sollten sich wirklich schämen. Wenn ich manche Postings lese, wird mir regelrecht schlecht. Und ich rede hier nicht davon wenn man Ängste oder Sorgen äußert, es im Falle eines Unfalls mit anschließender Behinderung nicht zu schaffen, sondern Geld und Lebensqualität in den Vordergrund zu stellen!!!!

Ach ja und noch was in Deutschland muss NIEMAND mit einem behinderten Kind und dem Rest der Familie auf der Straße sitzen, total absurd sowas! Klar kosten spezielle Therapien extra, aber jeder kann damit leben und ein Dach über dem Kopf haben. DAS ist wirklich der größte Schwachsinn den ich seid langem gehört habe!!!!!!
SarahBS1982
5541 Beiträge
09.08.2012 01:27
Zitat von LiamsMama:

unglaublich was hier wieder abgeht!!!

Ich bin wirklich wirklich schockiert was hier manche leute vom Stapel lassen auch ein Mensch mit einer Behinderung hat ein Recht auf ein Leben!!!! Egal ob im Mutterleib festgestellt, oder es passiert später im Leben!!!! Wenn meinem Kind sowas passieren sollte (Gott bewahre),dann werde ich immer da sein, immer an seiner Seite stehen und alles was in meiner Macht steht tun um es zu unterstützen!!!

Bei unserem Sohn ist in der Schwangerschaft ein Herzfehler festgestellt worden, daraufhin sagt die Ärztin bei der FD, das es evtl ein Zeichen für Trisomie13, sprich Down-Syndrom sein könnte, ob wir eine Fruchtwasser untersuchung wünschen um es dann bei Verdachtsbestätigung wegmachen lassen zu können!
Mein Mann und ich mussten darüber nichtmal nachdenken, das wäre für uns nie in Frage gekommen. (und ich rede hier nicht von Behinderungen wo das Kind dem Tot geweiht wäre, sprich nach der Geburt sterben würde oder null Lebensqualität hat)!

Ich finde manche sollten sich wirklich schämen. Wenn ich manche Postings lese, wird mir regelrecht schlecht. Und ich rede hier nicht davon wenn man Ängste oder Sorgen äußert, es im Falle eines Unfalls mit anschließender Behinderung nicht zu schaffen, sondern Geld und Lebensqualität in den Vordergrund zu stellen!!!!

Ach ja und noch was in Deutschland muss NIEMAND mit einem behinderten Kind und dem Rest der Familie auf der Straße sitzen, total absurd sowas! Klar kosten spezielle Therapien extra, aber jeder kann damit leben und ein Dach über dem Kopf haben. DAS ist wirklich der größte Schwachsinn den ich seid langem gehört habe!!!!!!


Trisomie 13 ist definitiv NICHT Down Syndrom!?
möchteinbaby2012
1274 Beiträge
09.08.2012 01:28
Zitat von SarahBS1982:

Ich weiß nicht, wie viele hier tatsächlich ihr leben mit einem Menschen mit Schwerbehinderung geteilt haben. Deswegen äußere ich mich hier mal als Betroffene.

Ich bin mit einer schwerbehinderten älteren Schwester aufgewachsen und kann sagen, dass das für die ganze Familie schwierig war. Ich wurde von meinen Eltern sehr geliebt, aber durch die nötigen Therapien meiner Schwester auch oft vernachlässigt. Ich liebe meine Schwester und möchte, dass sie in der Zukunft bei meinem Mann und mir wohnt. Objektiv betrachtet muss ich aber sagen, dass es für unsere Familie oft kritisch war.

Und noch heute ist es schwierig! Sie ist 32, ich fast 30. Da ist man als Eltern normalerweise schon "aus dem Schneider". Nicht so bei Kindern mit Behinderung.

Meine Mutter hat ihren geliebten Beruf aufgegeben und konnte auch nicht wieder einsteigen. Sie hat den Haushalt gemacht, sich um die Förderung und Therapien meiner Schwester gekümmert, musste noch 2x am Tag mit meiner Schwester zuhause Krankengym machen... und ich war ja auch noch da

Mein Vater musste seine Selbständigkeit aufgeben um ein sicheres Einkommen zu gewährleisten. wir hatten zwar nie finanzielle Schwierigkeiten, aber als er selber dann schwer krank wurde war es gut, dass er dort in Teilzeit weiter arbeiten konnte statt sich Gedanken machen zu müssen, ob er seine eigene Firma weiterführen kann. Inzwischen hat er auch einen Ausweis mit 100%.

Ich musste als Kind oft zurückstecken, sowohl zeitlich als auch emotional. Finanziell nie. Und für die frühkindliche Entwicklung ist es auch nicht so förderlich, von Beginn an Rücksichtnahme lernen zu müssen, wie es auf Anhieb erstmal klingt.

Wie gesagt, ich liebe meine Schwester sehr! Aber ich habe vollstes Verständnis dafür, wenn jemand ehrlich sagt, dass er sich nicht zumuten/zutrauen möchte/würde, ein schwerbehindertes Menschlein großzuziehen!

Meine Schwester ist inzwischen übrigens depressiv und suizidgefährdet. Weil sie weiß, dass sie behindert ist und viele Dinge nie können wird, die andere ("normale") Menschen können. Und damit ist sie bei weitem nicht die einzige in ihrer Werkstatt!


Das ist sehr lieb.

Meine Uroma & Uropa haben auch ihr Kind großgezgen sie hat damals in der DDR ihre Spritze gegen Pocken bekommen und war von da an Querschnitzgelähmt mit Epilepsie... Sie haben sie 48 Jahre um ihr Kind gekümmert, da aber niemand Elke möchte, bzw. meine Oma nur im OP liegt, mein Opa selbst Gicht hat, und die anderen Kinder zuweit weg sind. Sind sie mit Elke, als bei meiner Uroma Krebs diagnostiziert wurde ins Mehrgenerationshaus gezogen. Dortwird Elke nun betreut und gepflegt. Meine Uroma auch, bei Chemos & vor anstehenden Op´s... sie haben das geschafft wovor ich mein Hut ziehe und was ich nicht könnte... versuchen ja.. aber wenn der Versuch scheidert bin ich ja nicht schlecht wenn ich Hilfe hole... hmmpf meine Nichtistauch so ein "schwerer Fall"... Habe ich ebend schon geschrieben... grade wegen der Erfahrung hat sich mein Onkel & meine Tante bei ihrem Kind daz entschieden in Pflege zugeben!
09.08.2012 01:28
Zitat von Sandee:

Ich oder was???Da hast du aber falsch gelesen,Anja.

nein, meinte jemand anderen
Mupsi_1113
2631 Beiträge
09.08.2012 01:29
Zitat von SarahBS1982:

Zitat von LiamsMama:

unglaublich was hier wieder abgeht!!!

Ich bin wirklich wirklich schockiert was hier manche leute vom Stapel lassen auch ein Mensch mit einer Behinderung hat ein Recht auf ein Leben!!!! Egal ob im Mutterleib festgestellt, oder es passiert später im Leben!!!! Wenn meinem Kind sowas passieren sollte (Gott bewahre),dann werde ich immer da sein, immer an seiner Seite stehen und alles was in meiner Macht steht tun um es zu unterstützen!!!

Bei unserem Sohn ist in der Schwangerschaft ein Herzfehler festgestellt worden, daraufhin sagt die Ärztin bei der FD, das es evtl ein Zeichen für Trisomie13, sprich Down-Syndrom sein könnte, ob wir eine Fruchtwasser untersuchung wünschen um es dann bei Verdachtsbestätigung wegmachen lassen zu können!
Mein Mann und ich mussten darüber nichtmal nachdenken, das wäre für uns nie in Frage gekommen. (und ich rede hier nicht von Behinderungen wo das Kind dem Tot geweiht wäre, sprich nach der Geburt sterben würde oder null Lebensqualität hat)!

Ich finde manche sollten sich wirklich schämen. Wenn ich manche Postings lese, wird mir regelrecht schlecht. Und ich rede hier nicht davon wenn man Ängste oder Sorgen äußert, es im Falle eines Unfalls mit anschließender Behinderung nicht zu schaffen, sondern Geld und Lebensqualität in den Vordergrund zu stellen!!!!

Ach ja und noch was in Deutschland muss NIEMAND mit einem behinderten Kind und dem Rest der Familie auf der Straße sitzen, total absurd sowas! Klar kosten spezielle Therapien extra, aber jeder kann damit leben und ein Dach über dem Kopf haben. DAS ist wirklich der größte Schwachsinn den ich seid langem gehört habe!!!!!!


Trisomie 13 ist definitiv NICHT Down Syndrom!?


Hilfe Ist schon Spät, bin etwas durch den Wind, es geht aber um Down Syndrom!
09.08.2012 01:30
Zitat von möchteinbaby2012:

Zitat von Jaden:

Zitat von möchteinbaby2012:

Zitat von Jaden:

Zitat von stinkysmommy:

ich will gar nicht wissen wieviele mütter von behinderten kinder der mausi am liebsten an den kragen wollen.
mit deinem geschriebenen gibst du den müttern grad eine mega ohrfeige die richtig sitzt. sorry mausi aber ich finde du bist mega herzlos


Finde ich auch, sorry, aber hab dich Mausi ganz anders eingeschätzt gehabt (Hab ja schon viel von dir gelesen)!


Sie ist doch nur ehrlich! Wo ist euer Problem, und auch herzlos ist sie nicht. Sie hat doch 3 Kinder (wenn ich richtig liege) und denen scheintes gut zugehen, also warum ist sie herzlos? Das muss mal jemand verstehen! Ihr seid herzlos ihr sowas zu unterstellen, nur weil sie ehrlich ist!


Sorry, aber ich hab hier nix von herzlos gesagt. Ich kann ihre Einstellung nur einfach nicht verstehen. Punkt! Es kling krass, so wie sie es sagt und das hört sich teils wirklich sehr kalt an!

Für mich würde sich die Frage nicht sellen. Sicher gehts ihren Kindern gut, aber nur solange sie gesund sind???


Nein sicher auc wenn sie krank sind und auch wenn sie pflege bedürfen aber ist es falsch zu sagen das man damit nicht klar käme? ich würde damit auch nicht klar kommen im ersten moment wenn mein kind aufeinmal im rollstuhl sässe (wie wirds geschrieben!?) und das gebe ich zu, ich würde mir hilfe suchen, eine fachkraft.. denn sie hat ja dann auch noch 2 weitere kinder...meine nichte hat mit 4 (vor 5 jahren) hirntumore bekommen, sie sahs ne zeit lang im rollstuhl und sie war in einem pflegeheim für kiddis da die mutter noch 2 kinder hat und der vater die woche über nicht da ist... sie hätte s alleine nicht bewältigt und jetzt ist sie wahrscheinlich herzlos.. weil sie ihre kinder früh morgens in diekita/schule brachte um dann bei ihrer tochter zu sein! man muss sich vorab überlegen, was gut und schlecht ist... und es ist nicht falsch ein eingeschränktes kind in obhut anderer zugeben weil man nochandere verpflichtungen wie KINDER hat. und nachmittags ist sie los hat ihre kinder ins heim geholt und bleib da bis zum essen... nur gibt es in so einem kinderpflegeheim kein platzfür 2 erwachsene (unter der woche 1) und 2 topfite kinder... das geht nun mal nicht und nicht jede pflege kann man daheim durchführen.. und martha braucht eben 24 stunden am tagpflege und mit 3 kindern ging es ben nicht... jetzt 5 jahre später... bzw. seit 3 jahren istsie wieder zu hause, aber wenn sie grad wieder eine op hat, gehtsie wieder ins heim... siet ist 9 jahre alt (heute geworden) und sie kann damit genauso gut umgehen... und sie ist nicht herzlos...


09.08.2012 01:31
Ich geh hier gleich an die decke!!!
Ich frag mich, wie manche personen so kaltherzig sein können, um zu behaupten, man würde sein leben wegwerfen!!!
Stellt euch doch mal vor, ihr bekommt ein kerngesundes kind, und nach nem halben jahr bildet sich ein wasserkopf, das kind muss operiert werden und durch den wasserkopf ist es nicht nur geistig, sondern auch geh behindert, was dann??? Würdet ihr deshalb, euer eigen fleisch und Blut weggeben, weil es auf einmal behindert ist??? Ich würde durch die hölle gehen, nur um meinem kind ein halbwegs normales leben bieten zu können. Ich hab solch einen fall in meiner familie, meine cousine, so alt wie ich, und wenn ich sehe, was wir für unterschiede haben, nicht nur größentechnisch und verhalten, tut mir das weh.
Es gibt gründe, die akzeptiere ich.
Wenn man sexuell missbraucht wurde, denn ich könnte dieses kind nicht lieben, ich wöllte es nicht, es würde mich immer und immer wieder an meinen peiniger erinnern...
Wenn mein kind behindert wäre, aber auch nur, weil ich selbst ne behinderung habe, die ich hier nicht preis geben möchte, und die nicht davon abhält, eine verantwortungsbewusste mutter zu sein!
Oder eben, wenn mein leben in gefahr wäöre, oder ich eben wüsste, das mein kind auserhalb des mutterleibes nicht überleben könnte.
*
Ich habe 2 kleine kinder. Meine Tochter wird im Sept 2, mein Sohn im Nov 1, die zwei waren geplant.
Nun bin ich trotz verhütung wieder schwanger geworden, für die stänkertanten, es kommt mal vor, das ein gummi abrutscht, und die pille danach nicht wirkt....
Mein mann und ich haben lange, sehr lange miteinander geredet. Wir haben uns für dieses Wunder entschieden, auch wenn es sehr stressig werden wird.
Und mal ganz ehrlich, wie viele mütter gibt es, die wegen dem stress faktor abtreiben, leider zu viele...
Wer sowas als grund hat, tut mir ein gefallen und tretet niemals unter meine augen, ich werde wütend, wenn ich sowas nur lese....
SarahBS1982
5541 Beiträge
09.08.2012 01:31
Zitat von LiamsMama:

unglaublich was hier wieder abgeht!!!

Ich bin wirklich wirklich schockiert was hier manche leute vom Stapel lassen auch ein Mensch mit einer Behinderung hat ein Recht auf ein Leben!!!! Egal ob im Mutterleib festgestellt, oder es passiert später im Leben!!!! Wenn meinem Kind sowas passieren sollte (Gott bewahre),dann werde ich immer da sein, immer an seiner Seite stehen und alles was in meiner Macht steht tun um es zu unterstützen!!!

Bei unserem Sohn ist in der Schwangerschaft ein Herzfehler festgestellt worden, daraufhin sagt die Ärztin bei der FD, das es evtl ein Zeichen für Trisomie13, sprich Down-Syndrom sein könnte, ob wir eine Fruchtwasser untersuchung wünschen um es dann bei Verdachtsbestätigung wegmachen lassen zu können!
Mein Mann und ich mussten darüber nichtmal nachdenken, das wäre für uns nie in Frage gekommen. (und ich rede hier nicht von Behinderungen wo das Kind dem Tot geweiht wäre, sprich nach der Geburt sterben würde oder null Lebensqualität hat)!

Ich finde manche sollten sich wirklich schämen. Wenn ich manche Postings lese, wird mir regelrecht schlecht. Und ich rede hier nicht davon wenn man Ängste oder Sorgen äußert, es im Falle eines Unfalls mit anschließender Behinderung nicht zu schaffen, sondern Geld und Lebensqualität in den Vordergrund zu stellen!!!!

Ach ja und noch was in Deutschland muss NIEMAND mit einem behinderten Kind und dem Rest der Familie auf der Straße sitzen, total absurd sowas! Klar kosten spezielle Therapien extra, aber jeder kann damit leben und ein Dach über dem Kopf haben. DAS ist wirklich der größte Schwachsinn den ich seid langem gehört habe!!!!!!


Die Wahrscheinlichkeit ist bei Trisomie 13 aber recht hoch... Also dass das Kind früh stirbt... in den ersten Tagen bis Jahren nach der Geburt...
freyaa
1576 Beiträge
09.08.2012 01:31
Zitat von LiamsMama:

unglaublich was hier wieder abgeht!!!

Ich bin wirklich wirklich schockiert was hier manche leute vom Stapel lassen auch ein Mensch mit einer Behinderung hat ein Recht auf ein Leben!!!! Egal ob im Mutterleib festgestellt, oder es passiert später im Leben!!!! Wenn meinem Kind sowas passieren sollte (Gott bewahre),dann werde ich immer da sein, immer an seiner Seite stehen und alles was in meiner Macht steht tun um es zu unterstützen!!!

Bei unserem Sohn ist in der Schwangerschaft ein Herzfehler festgestellt worden, daraufhin sagt die Ärztin bei der FD, das es evtl ein Zeichen für Trisomie13, sprich Down-Syndrom sein könnte, ob wir eine Fruchtwasser untersuchung wünschen um es dann bei Verdachtsbestätigung wegmachen lassen zu können!
Mein Mann und ich mussten darüber nichtmal nachdenken, das wäre für uns nie in Frage gekommen. (und ich rede hier nicht von Behinderungen wo das Kind dem Tot geweiht wäre, sprich nach der Geburt sterben würde oder null Lebensqualität hat)!

Ich finde manche sollten sich wirklich schämen. Wenn ich manche Postings lese, wird mir regelrecht schlecht. Und ich rede hier nicht davon wenn man Ängste oder Sorgen äußert, es im Falle eines Unfalls mit anschließender Behinderung nicht zu schaffen, sondern Geld und Lebensqualität in den Vordergrund zu stellen!!!!

Ach ja und noch was in Deutschland muss NIEMAND mit einem behinderten Kind und dem Rest der Familie auf der Straße sitzen, total absurd sowas! Klar kosten spezielle Therapien extra, aber jeder kann damit leben und ein Dach über dem Kopf haben. DAS ist wirklich der größte Schwachsinn den ich seid langem gehört habe!!!!!!
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