Augustmamis 2013- wir freuen uns so
27.08.2013 08:33
Zitat von Veertje:
Ich habe es heute zum ersten mal geschafft unser hoppediz tragetuch samt Mia zu knoten! Und das ohne Hilfe! Es saß super!
Morgen versuchen wir es gleich nochmal![]()
Sieht sich schon Super aus!
Darf ich dir noch einen Tipp geben?
Versuche mal die gekreuzten Bahnen noch unter dem Po aufzufächern und die Beinchen anzudocken, so dass die Knie auf der Höhe des Hüfte sind!
Wir plagen uns wahnsinnig die Koliken! Morgen gehe ich zu einer Chinesin, die traditionelle Chinesische Medizin macht! Habe gestern mit ihr telefoniert und wir werden ein spezielles Kräutersäckchen bekommen für den Bau und ich werde wohl Tee trinken müssen, der auch in die Milch übergeht!
Zudem hat sie mir geraten, dass ich Julius nicht mehr das Vitamin D geben soll, sondern ich soll es nehmen, dann bekommt er es über die Mumi!
Sonst ist Julius ein ruhiges Baby, er schläft noch so viel! Warte sehnsüchtig darauf, dass er mich endlich mal anlächelt!
Die Babyfotos sind ja wundervoll, eine ganz tolle Erinnerung!
27.08.2013 16:06
Zitat von PwnyXPress:
Zitat von Minchen2310:
Zitat von PwnyXPress:
Erstmal: Herzlichen Glückwunsch an alle Mamis!
Ich kann auch nur kurz mitteilen: am 18.08.2013 kam unser Sohn Elias Raphael mit einer Größe von 53 cm und einem Gewicht von 3600 g zur Welt . Er ist ein absolut liebes Baby, sehr ruhig und zuckersüß, ich bin total verliebt.![]()
Leider hatte er Gelbsucht und musste 24h lang unter die UV Lampe in einer Kinderklinik. Ich hab mich total verrückt gemacht, sodass ich seit einer Woche kaum gegessen und geschlafen habe. Daher kam bis heute kaum Milch. Erst heute wurden wir entlassen und der Stress ist abgefallen...und was passiert? Milchstau. Meine Brust tut so weh. ;_;
Und Milch kommt immernoch kaum. Max. 50 ml schaffe ich.((
Glückwunsch erst mal![]()
hast schn mal versucht, einen Stilltee zu trinken? Der von Weleda ist super... also wenn ich den trinke hab ich gleich mehr Milchoder hast du eine Milchpumpe?? Es hilft nämlich auch, einfach ca alle zwei Stunden ne viertel Std zu pumpen- dann kapiert der Körper, dass er mehr Milch produzieren muss...
Alles schon versucht, es hilft nicht.![]()
Ich pumpe, lege an und füttere zu, weils eben nicht reicht, das ist so nervenaufreibend und führt ins Nichts. Total bescheuert. ;_;
hm, dann bin ich auch überfragt... mach dir nicht so nen Stress, das hemmt vielleicht auch die Milchbildung...und wenns mit dem Stillen gar nicht klappt find ich das nicht schlimm- es gibt glaub ganz gute Fläschchennahrung für Babys... mach dich nicht verrückt...
27.08.2013 16:09
Zitat von Minchen2310:
Zitat von PwnyXPress:
Zitat von Minchen2310:
Zitat von PwnyXPress:
Erstmal: Herzlichen Glückwunsch an alle Mamis!
Ich kann auch nur kurz mitteilen: am 18.08.2013 kam unser Sohn Elias Raphael mit einer Größe von 53 cm und einem Gewicht von 3600 g zur Welt . Er ist ein absolut liebes Baby, sehr ruhig und zuckersüß, ich bin total verliebt.![]()
Leider hatte er Gelbsucht und musste 24h lang unter die UV Lampe in einer Kinderklinik. Ich hab mich total verrückt gemacht, sodass ich seit einer Woche kaum gegessen und geschlafen habe. Daher kam bis heute kaum Milch. Erst heute wurden wir entlassen und der Stress ist abgefallen...und was passiert? Milchstau. Meine Brust tut so weh. ;_;
Und Milch kommt immernoch kaum. Max. 50 ml schaffe ich.((
Glückwunsch erst mal![]()
hast schn mal versucht, einen Stilltee zu trinken? Der von Weleda ist super... also wenn ich den trinke hab ich gleich mehr Milchoder hast du eine Milchpumpe?? Es hilft nämlich auch, einfach ca alle zwei Stunden ne viertel Std zu pumpen- dann kapiert der Körper, dass er mehr Milch produzieren muss...
Alles schon versucht, es hilft nicht.![]()
Ich pumpe, lege an und füttere zu, weils eben nicht reicht, das ist so nervenaufreibend und führt ins Nichts. Total bescheuert. ;_;
hm, dann bin ich auch überfragt... mach dir nicht so nen Stress, das hemmt vielleicht auch die Milchbildung...und wenns mit dem Stillen gar nicht klappt find ich das nicht schlimm- es gibt glaub ganz gute Fläschchennahrung für Babys... mach dich nicht verrückt...
Hat sich alles erledigt, hatte gestern Abend meinen Milcheinschuss! : D
Alles super jetzt. Danke!
27.08.2013 16:10
Und hier mal mein Geburtsbericht (etwas länger geworden):
Samstag, der 17.08.13
20:00h Uhr
Wir sind gerade aus der Therme zurückgekommen. Ich spüre die Vorwehen, wie in den letzten Wochen. Kai und ich setzen uns vor den Fernseher und sehen uns eine Serie an, als ich bemerke, dass die Wehen in doch sehr kurzen Abständen kommen. Bereits auf der Heimfahrt ist es mir aufgefallen, doch erst jetzt, zu Hause, schreibe ich mir die einzelnen Uhrzeiten auf. Das Ergebnis: Im Schnitt kommen die Wehen alle 4 Minuten. Ich bin verunsichert, schließlich habe ich keine Schmerzen, dennoch mache ich mir wegen der Häufigkeit Gedanken. Kai schlägt vor ins Krankenhaus zu fahren, sollte es in einer Stunde nicht besser werden.
Sonntag, der 18.08.13
00:00 Uhr – 02:00 Uhr
Kai hat mich überredet ins Krankenhaus zu fahren. Die Wehen hören nicht auf, sind jedoch sehr mild. Auf dem Weg zum Auto meine ich noch „wenn das Eröffnungswehen sind, kann ich zehn Kinder auf die Welt bringen.“ Ich glaube nicht wirklich, dass das Eröffnungswehen sind und war eigentlich dagegen gewesen jetzt bereits loszufahren, doch Kai besteht darauf.
Im Krankenhaus werde ich ans CTG angeschlossen. Natürlich kommt sofort der Vorführeffekt: Zwei Wehen innerhalb von 30 Minuten. Ich bin frustriert und ärgere mich, umsonst hergekommen zu sein. Die Oberärztin checkt mich und das Baby noch einmal durch. Muttermund ist fest verschlossen, Baby sitzt nicht tief genug im Becken. Wir sollen nach Hause fahren, es ist noch nicht soweit, nur ein Fehlalarm. Ich bin stinksauer auf Kai und lasse meine gesamte Frustration an meinem armen Mann aus… Zwei Stunden haben wir nun vollkommen umsonst hier verbracht. Ich will nur noch nach Hause und ins Bett. Um zwei Uhr morgens fallen wir beide müde in die Laken und schlafen ein.
04:00 Uhr – 06:00 Uhr
Ich wache mit Krämpfen im Unterleib auf. Der Schmerz zieht sich von meiner Gebärmutter über den gesamten Rücken. Ich versuche es zu ignorieren und wieder einzuschlafen, wache jedoch alle zehn Minuten wieder auf. Irgendwann setzt auch noch Durchfall ein (ja, das wolltet ihr alle wissen
) Unsicher wecke ich Kai. Unmöglich, dass das Wehen sind, meine ich, schließlich sind wir vor wenigen Stunden erst nach Hause geschickt worden. Ich glaube einen Darminfekt zu haben. Kai lässt mir eine heiße Wanne ein, in die wir uns gemeinsam setzen. Ich spüre, wie die Krämpfe erträglicher werden, dennoch hören sie nicht auf. Wir sehen auf die Uhr: Alle zehn Minuten kehrt der Schmerz zurück. Ich bin genervt, da ich das Gefühl bekomme, dass es etwas Ernstes sein könnte, traue mich aber nicht wieder ins Krankenhaus zu fahren. Sich dort wieder zu blamieren kommt gar nicht in Frage. Als jedoch Durchfall und Krämpfe schlimmer werden, beschließen wir doch noch einmal zu fragen. „Die sollen mich auf einen Darminfekt checken“ meine ich frustriert, während wir ins Auto steigen.
06:00 Uhr – 10:00 Uhr
Wir kommen wieder am Krankenhaus an und melden uns, wie schon vor sechs Stunden, im Kreißsaal. Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass ich auf der Station falsch bin und das noch lange keine Wehen sind. Die seien viel zu lasch, meine ich, doch die Hebammen schließen mich abermals ans CTG an. „Das klingt schon sehr nach Wehen“, meint eine von ihnen, während ich vehement abstreite, dass es auch nur ansatzweise welche sein könnten. Ich will nicht schon wieder wie der letzte Trottel dastehen, dennoch besteht die Hebamme darauf meinen Muttermund abzutasten.
„Oh, schon drei Zentimeter offen“, meint sie, während ich nicht wirklich begreife, was sie da gerade sagt. „Werde ich nach Hause geschickt?“, frage ich etwas verunsichert. Die Hebamme lacht und meint nur, „nein, Sie beziehen jetzt ein Zimmer und kommen um zehn Uhr wieder hierher. Das Baby wird noch heute kommen.“ Ich starre mit aufgerissenen Augen zu Kai. Unser Wikinger kommt noch heute? Ich kann es nicht wirklich glauben, vorbereitet war ich ganz sicher nicht auf diese Nachricht. Kai grinst nur und geht mit mir auf die Neugeborenen-Station, wo sich mein Zimmer befindet. Es ist bereits neun Uhr morgens und so langsam empfinde ich die Wehen als schmerzhaft. Manche mehr, manche weniger, doch bei jeder von ihnen spüre ich, dass es wohl tatsächlich bald richtig losgehen wird. Ich rufe meine Mutter an und sage Bescheid, dann heißt es warten…und Frühstücken. Gegen halb zehn werden die Wehen richtig übel. Mir wird schlecht und ich beginne zu würgen. Es scheint als wollte mein Körper nichts mehr in sich behalten wollen. Ich weiß, dass er sich reinigt und auf die Geburt vorbereitet. Ich werde nervös, freue mich, aber habe auch ein wenig Sorge. Wie lange es wohl noch dauern wird? Wir besuchen eine Freundin im Nebenzimmer, die zufälligerweise gestern erst entbunden hat. Sie hat eine zuckersüße Tochter. Sie und ihr Mann wünschen uns alles Gute. Wir hatten noch in der Schwangerschaft darüber gescherzt, dass wir zusammen hier landen, wer hätte gedacht, dass wir das tatsächlich tun würden?
Um zehn vor Zehn meine ich zu Kai, dass ich gen Kreißsaal will. Ich habe das Gefühl, dass es langsam dringend wird. Als wir dort ankommen, wird uns mitgeteilt, dass der Raum noch nicht fertig vorbereitet sei und wir uns ins Wartezimmer setzen sollen, was wir auch tun. Noch reden Kai und ich locker über die Geburt, als ich eine so heftige Wehe bekomme, dass mir die Luft wegbleibt. Ein heftiger Druck baut sich auf und am Schmerzhöhepunkt spüre ich, wie etwas platzt. Ein riesiger Schwall Fruchtwasser landet in meiner Hose und ich reiße panisch die Augen auf. Himmel, was für ein ekelhaftes Gefühl so mit nasser Hose dazusitzen und das Wartezimmer einzusauen. Wie ein Karpfen reiße ich den Mund auf und schaue zu Kai, der bereits aufgesprungen ist und mich auf die Beine zieht. Ich japse immer wieder, sodass die Hebammen angerannt kommen. „Oh, dann mal ab ins Zimmer“ höre ich und renne breitbeinig –das muss so herrlich ausgesehen haben- hinter ihnen her. Noch bevor wir das Zimmer erreichen wird mir schwindelig. Mein Kreislauf fährt runter und ich werde blass. „Ich will im Wasser entbinden“, murmle ich, als mir aufs Bett geholfen wird. Die Hebammen sehen mich kritisch an. „So wie Sie aussehen können wir Sie nicht ins warme Wasser lassen, sonst kriegen wir Sie nicht mehr raus“, lautet die Antwort. Ich werde sauer, schließlich hatte ich mir eine Wassergeburt gewünscht. Doch zum Protestieren bleibt keine Zeit. Die Wehen werden immer schlimmer und ich beginne mich zu krümmen. So schmerzhaft hatte ich mir das nicht vorgestellt. Irgendwann kann ich auch nicht mehr leise sein. Ich schäme mich, aber ich beginne zu tönen um den Schmerz weg zu atmen. Kai liegt neben mir auf dem Bett und redet mir gut zu, erinnert mich ans richtige Atmen.
10:00 Uhr – 12:32 Uhr
Der Oberarzt kommt rein. Das CTG zeigt an, dass der kleine Wikinger seinen Puls bei jeder meiner Wehen dramatisch herunterfährt. Ich mache mir Sorgen, werde jedoch beruhigt, der Puls normalisiert sich jedes Mal wieder von alleine. Außerdem wissen sie nicht, ob während der Wehen nicht mein Puls gemessen wird, da das Gerät den Kontakt verliert. Mir geht es inzwischen hundselend. Ich habe das Gefühl abgestochen zu werden. Die Wehen sind am Rande des Erträglichen. Eine von ihnen lässt mich aufbrüllen. „Ich brauche eine PDA“ ist alles, was ich noch sagen kann. Ich bekomme das Okay vom Oberarzt und ein Team von Anästhesisten wird geholt. Ich bekomme kaum noch etwas mit. Ich weiß, dass ich in eine sitzende Position gebracht werde, dann wird der Zugang in meinen Rücken gelegt. Den Schmerz spüre ich kaum noch. Mein Blutdruck sinkt und mir wird eiskalt. Zumindest meinen das alle Anwesenden. Ich spüre die Kälte nicht, weiß aber, dass ich heftig zittere. Darauf war wohl keiner vorbereitet. Die Hebammen verlassen das Zimmer und suchen rasch Decken und eine Wärmflasche zusammen. Ich werde eingekuschelt und hoffe, dass die PDA bald wirkt, was sie auch tatsächlich tut. Die Wehen werden erträglich, dennoch fällt es mir schwer die Augen offen zu halten. Ich werde schrecklich müde. Ich höre wie Kai den Arzt fragt ob das okay ist, wenn ich einschlafe – die Antwort bekomme ich nicht mit. Ich zittere und denke nur noch an mein Baby, das sich auf den Weg macht. Ich höre, dass der kleine Wikinger falsch herum liegt. In Sterngucker Position sei er, sei jedoch bereits dabei sich zu drehen. Mein Muttermund wird abgetastet, „komplett offen“, meint der Oberarzt und grinst mich an. Ich grinse zurück. Bald ist es soweit und ich habe endlich meinen Sohn. Ich spüre, wie langsam die Presswehen einsetzen. Ich verspüre den Drang sofort mitzupressen, darf jedoch nicht. „Erst, wenn er sich komplett gedreht hat. Bis dahin, nicht pressen!“, werde ich ermahnt. Das soll doch wohl ein Witz sein?! Die Presswehen sind so stark, dass ich mich wirklich zusammenreißen muss um locker zu bleiben. Mir jeder weiteren fällt es mir jedoch immer schwerer. Ich liege inzwischen auf der Seite. Kai ist immer noch neben mir und hält mein Bein hoch, um mir später das Pressen zu erleichtern. Ich glaube langsam wahnsinnig zu werden, da ich dem Drang kaum noch widerstehen kann. Wann darf ich meinem Kind endlich helfen?!
Endlich bekomme ich grünes Licht. Hat auch lange genug gedauert. Kaum höre ich ein „Jetzt!“ presse ich mit aller Kraft. Die PDA hat inzwischen nachgelassen und ich kann wieder alles spüren. Es tut schrecklich weh, aber der Drang zu pressen ist größer. Ich presse mit so viel Kraft, dass ich glaube, dass mir gleich die Augen herausfallen. Ich höre mich schreien als ich bereits nach dem ersten Pressen den Kopf des Kleinen zwischen meinen Beinen spüre. „Der Kopf ist schon draußen! Wollen Sie ihn fühlen?“, höre ich eine der Hebammen. Ist die Wahnsinnig?! Ich spüre seinen Kopf auch so! Ich habe das Gefühl zerrissen zu werden. „Nein!“, brülle ich sie bloß an und presse ein weiteres Mal, dieses Mal mit deutlich mehr Kraft. „Nicht pressen! Warten Sie bis zur nächsten Wehe!“, ruft jemand. Ich höre nicht hin. Ich kann nicht warten, ich will nicht warten. Ich will nur mein Baby. „Ich kann nicht!“ fauche ich und presse dennoch. Der Oberarzt schlägt mir mehrmals mit der flachen Hand gegen die Wange, und ermahnt mich nicht zu pressen, was ich gar nicht mitbekomme (Kai hat es mir im Nachhinein erzählt ^^). Ein zweites Mal pressen und ich spüre, wie der Druck auf einmal nachlässt. Aus dem Augenwinkel sehe ich mein Baby herausplumpsen. Zwei Mal Pressen und er ist da. Ich höre ihn schreien und weiß, es ist geschafft. Ich bin vollkommen fertig, aber glücklich. Es dauert nicht lange, ehe die Nachgeburt abgeht, zusammen mit einem riesen Schwall Blut, der mich noch für die nächsten 7 Tage schachmatt setzen wird, was ich jedoch noch nicht weiß.
Ich sehe zu Kai, der die Nabelschnur durchschneiden darf. Ich hatte ihn eigentlich bei den Presswehen rauswerfen wollen…jetzt bin ich froh, dass er doch dabei war. Es ging ohnehin viel zu schnell um ihn rauszuschmeißen. Die Hebammen und der Arzt gratulieren und sagen wie toll ich das gemacht habe. Ich bin mir da nicht so sicher, schließlich habe ich es nicht ohne PDA geschafft. Eine der Hebammen beruhigt mich und meint, dass das die beste Entscheidung war, die ich hätte treffen können, da der Kleine sich hatte drehen müssen. Ich wäre zu entkräftet gewesen, wenn ich gewartet hätte. Außerdem hat sie während ihrer gesamten Dienstzeit noch nie eine Erstgebärende erlebt, die so heftige Wehen gehabt hatte und bei der der Muttermund so schnell aufgerissen sei. Auch dass ich nur zwei Presswehen gebraucht hatte, sei wohl ungewöhnlich. Vier Minuten hatte es nur gedauert unseren kleinen Wikinger auf die Welt zu bringen. Das nenne ich Teamwork. : )
Der Kleine wird mir auf die Brust gelegt und ich darf unseren Sohn das erste Mal in die Arme schließen. Er ist 53cm groß und wiegt 3600g. Wie sein Name sei, werden wir gefragt.
„Elias Raphael“, antwortet Kai, der nun stolzer Papa ist. Endlich ist unser wundervoller Sohn auf der Welt. Endlich sind wir Eltern dieses kleinen Wunders.
Heute wäre sein errechneter Geburtstermin. Elias ist inzwischen 10 Tage alt und das liebste Baby der Welt. Kein Gejammer, sehr geduldig und einfach zuckersüß. Ich liebe ihn jeden Tag ein Stückchen mehr und kann es nicht fassen, dass ich das Glück habe Mutter eines so tollen Kindes zu sein.
Samstag, der 17.08.13
20:00h Uhr
Wir sind gerade aus der Therme zurückgekommen. Ich spüre die Vorwehen, wie in den letzten Wochen. Kai und ich setzen uns vor den Fernseher und sehen uns eine Serie an, als ich bemerke, dass die Wehen in doch sehr kurzen Abständen kommen. Bereits auf der Heimfahrt ist es mir aufgefallen, doch erst jetzt, zu Hause, schreibe ich mir die einzelnen Uhrzeiten auf. Das Ergebnis: Im Schnitt kommen die Wehen alle 4 Minuten. Ich bin verunsichert, schließlich habe ich keine Schmerzen, dennoch mache ich mir wegen der Häufigkeit Gedanken. Kai schlägt vor ins Krankenhaus zu fahren, sollte es in einer Stunde nicht besser werden.
Sonntag, der 18.08.13
00:00 Uhr – 02:00 Uhr
Kai hat mich überredet ins Krankenhaus zu fahren. Die Wehen hören nicht auf, sind jedoch sehr mild. Auf dem Weg zum Auto meine ich noch „wenn das Eröffnungswehen sind, kann ich zehn Kinder auf die Welt bringen.“ Ich glaube nicht wirklich, dass das Eröffnungswehen sind und war eigentlich dagegen gewesen jetzt bereits loszufahren, doch Kai besteht darauf.
Im Krankenhaus werde ich ans CTG angeschlossen. Natürlich kommt sofort der Vorführeffekt: Zwei Wehen innerhalb von 30 Minuten. Ich bin frustriert und ärgere mich, umsonst hergekommen zu sein. Die Oberärztin checkt mich und das Baby noch einmal durch. Muttermund ist fest verschlossen, Baby sitzt nicht tief genug im Becken. Wir sollen nach Hause fahren, es ist noch nicht soweit, nur ein Fehlalarm. Ich bin stinksauer auf Kai und lasse meine gesamte Frustration an meinem armen Mann aus… Zwei Stunden haben wir nun vollkommen umsonst hier verbracht. Ich will nur noch nach Hause und ins Bett. Um zwei Uhr morgens fallen wir beide müde in die Laken und schlafen ein.
04:00 Uhr – 06:00 Uhr
Ich wache mit Krämpfen im Unterleib auf. Der Schmerz zieht sich von meiner Gebärmutter über den gesamten Rücken. Ich versuche es zu ignorieren und wieder einzuschlafen, wache jedoch alle zehn Minuten wieder auf. Irgendwann setzt auch noch Durchfall ein (ja, das wolltet ihr alle wissen
) Unsicher wecke ich Kai. Unmöglich, dass das Wehen sind, meine ich, schließlich sind wir vor wenigen Stunden erst nach Hause geschickt worden. Ich glaube einen Darminfekt zu haben. Kai lässt mir eine heiße Wanne ein, in die wir uns gemeinsam setzen. Ich spüre, wie die Krämpfe erträglicher werden, dennoch hören sie nicht auf. Wir sehen auf die Uhr: Alle zehn Minuten kehrt der Schmerz zurück. Ich bin genervt, da ich das Gefühl bekomme, dass es etwas Ernstes sein könnte, traue mich aber nicht wieder ins Krankenhaus zu fahren. Sich dort wieder zu blamieren kommt gar nicht in Frage. Als jedoch Durchfall und Krämpfe schlimmer werden, beschließen wir doch noch einmal zu fragen. „Die sollen mich auf einen Darminfekt checken“ meine ich frustriert, während wir ins Auto steigen. 06:00 Uhr – 10:00 Uhr
Wir kommen wieder am Krankenhaus an und melden uns, wie schon vor sechs Stunden, im Kreißsaal. Ich bin nach wie vor der Ansicht, dass ich auf der Station falsch bin und das noch lange keine Wehen sind. Die seien viel zu lasch, meine ich, doch die Hebammen schließen mich abermals ans CTG an. „Das klingt schon sehr nach Wehen“, meint eine von ihnen, während ich vehement abstreite, dass es auch nur ansatzweise welche sein könnten. Ich will nicht schon wieder wie der letzte Trottel dastehen, dennoch besteht die Hebamme darauf meinen Muttermund abzutasten.
„Oh, schon drei Zentimeter offen“, meint sie, während ich nicht wirklich begreife, was sie da gerade sagt. „Werde ich nach Hause geschickt?“, frage ich etwas verunsichert. Die Hebamme lacht und meint nur, „nein, Sie beziehen jetzt ein Zimmer und kommen um zehn Uhr wieder hierher. Das Baby wird noch heute kommen.“ Ich starre mit aufgerissenen Augen zu Kai. Unser Wikinger kommt noch heute? Ich kann es nicht wirklich glauben, vorbereitet war ich ganz sicher nicht auf diese Nachricht. Kai grinst nur und geht mit mir auf die Neugeborenen-Station, wo sich mein Zimmer befindet. Es ist bereits neun Uhr morgens und so langsam empfinde ich die Wehen als schmerzhaft. Manche mehr, manche weniger, doch bei jeder von ihnen spüre ich, dass es wohl tatsächlich bald richtig losgehen wird. Ich rufe meine Mutter an und sage Bescheid, dann heißt es warten…und Frühstücken. Gegen halb zehn werden die Wehen richtig übel. Mir wird schlecht und ich beginne zu würgen. Es scheint als wollte mein Körper nichts mehr in sich behalten wollen. Ich weiß, dass er sich reinigt und auf die Geburt vorbereitet. Ich werde nervös, freue mich, aber habe auch ein wenig Sorge. Wie lange es wohl noch dauern wird? Wir besuchen eine Freundin im Nebenzimmer, die zufälligerweise gestern erst entbunden hat. Sie hat eine zuckersüße Tochter. Sie und ihr Mann wünschen uns alles Gute. Wir hatten noch in der Schwangerschaft darüber gescherzt, dass wir zusammen hier landen, wer hätte gedacht, dass wir das tatsächlich tun würden?
Um zehn vor Zehn meine ich zu Kai, dass ich gen Kreißsaal will. Ich habe das Gefühl, dass es langsam dringend wird. Als wir dort ankommen, wird uns mitgeteilt, dass der Raum noch nicht fertig vorbereitet sei und wir uns ins Wartezimmer setzen sollen, was wir auch tun. Noch reden Kai und ich locker über die Geburt, als ich eine so heftige Wehe bekomme, dass mir die Luft wegbleibt. Ein heftiger Druck baut sich auf und am Schmerzhöhepunkt spüre ich, wie etwas platzt. Ein riesiger Schwall Fruchtwasser landet in meiner Hose und ich reiße panisch die Augen auf. Himmel, was für ein ekelhaftes Gefühl so mit nasser Hose dazusitzen und das Wartezimmer einzusauen. Wie ein Karpfen reiße ich den Mund auf und schaue zu Kai, der bereits aufgesprungen ist und mich auf die Beine zieht. Ich japse immer wieder, sodass die Hebammen angerannt kommen. „Oh, dann mal ab ins Zimmer“ höre ich und renne breitbeinig –das muss so herrlich ausgesehen haben- hinter ihnen her. Noch bevor wir das Zimmer erreichen wird mir schwindelig. Mein Kreislauf fährt runter und ich werde blass. „Ich will im Wasser entbinden“, murmle ich, als mir aufs Bett geholfen wird. Die Hebammen sehen mich kritisch an. „So wie Sie aussehen können wir Sie nicht ins warme Wasser lassen, sonst kriegen wir Sie nicht mehr raus“, lautet die Antwort. Ich werde sauer, schließlich hatte ich mir eine Wassergeburt gewünscht. Doch zum Protestieren bleibt keine Zeit. Die Wehen werden immer schlimmer und ich beginne mich zu krümmen. So schmerzhaft hatte ich mir das nicht vorgestellt. Irgendwann kann ich auch nicht mehr leise sein. Ich schäme mich, aber ich beginne zu tönen um den Schmerz weg zu atmen. Kai liegt neben mir auf dem Bett und redet mir gut zu, erinnert mich ans richtige Atmen.
10:00 Uhr – 12:32 Uhr
Der Oberarzt kommt rein. Das CTG zeigt an, dass der kleine Wikinger seinen Puls bei jeder meiner Wehen dramatisch herunterfährt. Ich mache mir Sorgen, werde jedoch beruhigt, der Puls normalisiert sich jedes Mal wieder von alleine. Außerdem wissen sie nicht, ob während der Wehen nicht mein Puls gemessen wird, da das Gerät den Kontakt verliert. Mir geht es inzwischen hundselend. Ich habe das Gefühl abgestochen zu werden. Die Wehen sind am Rande des Erträglichen. Eine von ihnen lässt mich aufbrüllen. „Ich brauche eine PDA“ ist alles, was ich noch sagen kann. Ich bekomme das Okay vom Oberarzt und ein Team von Anästhesisten wird geholt. Ich bekomme kaum noch etwas mit. Ich weiß, dass ich in eine sitzende Position gebracht werde, dann wird der Zugang in meinen Rücken gelegt. Den Schmerz spüre ich kaum noch. Mein Blutdruck sinkt und mir wird eiskalt. Zumindest meinen das alle Anwesenden. Ich spüre die Kälte nicht, weiß aber, dass ich heftig zittere. Darauf war wohl keiner vorbereitet. Die Hebammen verlassen das Zimmer und suchen rasch Decken und eine Wärmflasche zusammen. Ich werde eingekuschelt und hoffe, dass die PDA bald wirkt, was sie auch tatsächlich tut. Die Wehen werden erträglich, dennoch fällt es mir schwer die Augen offen zu halten. Ich werde schrecklich müde. Ich höre wie Kai den Arzt fragt ob das okay ist, wenn ich einschlafe – die Antwort bekomme ich nicht mit. Ich zittere und denke nur noch an mein Baby, das sich auf den Weg macht. Ich höre, dass der kleine Wikinger falsch herum liegt. In Sterngucker Position sei er, sei jedoch bereits dabei sich zu drehen. Mein Muttermund wird abgetastet, „komplett offen“, meint der Oberarzt und grinst mich an. Ich grinse zurück. Bald ist es soweit und ich habe endlich meinen Sohn. Ich spüre, wie langsam die Presswehen einsetzen. Ich verspüre den Drang sofort mitzupressen, darf jedoch nicht. „Erst, wenn er sich komplett gedreht hat. Bis dahin, nicht pressen!“, werde ich ermahnt. Das soll doch wohl ein Witz sein?! Die Presswehen sind so stark, dass ich mich wirklich zusammenreißen muss um locker zu bleiben. Mir jeder weiteren fällt es mir jedoch immer schwerer. Ich liege inzwischen auf der Seite. Kai ist immer noch neben mir und hält mein Bein hoch, um mir später das Pressen zu erleichtern. Ich glaube langsam wahnsinnig zu werden, da ich dem Drang kaum noch widerstehen kann. Wann darf ich meinem Kind endlich helfen?!
Endlich bekomme ich grünes Licht. Hat auch lange genug gedauert. Kaum höre ich ein „Jetzt!“ presse ich mit aller Kraft. Die PDA hat inzwischen nachgelassen und ich kann wieder alles spüren. Es tut schrecklich weh, aber der Drang zu pressen ist größer. Ich presse mit so viel Kraft, dass ich glaube, dass mir gleich die Augen herausfallen. Ich höre mich schreien als ich bereits nach dem ersten Pressen den Kopf des Kleinen zwischen meinen Beinen spüre. „Der Kopf ist schon draußen! Wollen Sie ihn fühlen?“, höre ich eine der Hebammen. Ist die Wahnsinnig?! Ich spüre seinen Kopf auch so! Ich habe das Gefühl zerrissen zu werden. „Nein!“, brülle ich sie bloß an und presse ein weiteres Mal, dieses Mal mit deutlich mehr Kraft. „Nicht pressen! Warten Sie bis zur nächsten Wehe!“, ruft jemand. Ich höre nicht hin. Ich kann nicht warten, ich will nicht warten. Ich will nur mein Baby. „Ich kann nicht!“ fauche ich und presse dennoch. Der Oberarzt schlägt mir mehrmals mit der flachen Hand gegen die Wange, und ermahnt mich nicht zu pressen, was ich gar nicht mitbekomme (Kai hat es mir im Nachhinein erzählt ^^). Ein zweites Mal pressen und ich spüre, wie der Druck auf einmal nachlässt. Aus dem Augenwinkel sehe ich mein Baby herausplumpsen. Zwei Mal Pressen und er ist da. Ich höre ihn schreien und weiß, es ist geschafft. Ich bin vollkommen fertig, aber glücklich. Es dauert nicht lange, ehe die Nachgeburt abgeht, zusammen mit einem riesen Schwall Blut, der mich noch für die nächsten 7 Tage schachmatt setzen wird, was ich jedoch noch nicht weiß.
Ich sehe zu Kai, der die Nabelschnur durchschneiden darf. Ich hatte ihn eigentlich bei den Presswehen rauswerfen wollen…jetzt bin ich froh, dass er doch dabei war. Es ging ohnehin viel zu schnell um ihn rauszuschmeißen. Die Hebammen und der Arzt gratulieren und sagen wie toll ich das gemacht habe. Ich bin mir da nicht so sicher, schließlich habe ich es nicht ohne PDA geschafft. Eine der Hebammen beruhigt mich und meint, dass das die beste Entscheidung war, die ich hätte treffen können, da der Kleine sich hatte drehen müssen. Ich wäre zu entkräftet gewesen, wenn ich gewartet hätte. Außerdem hat sie während ihrer gesamten Dienstzeit noch nie eine Erstgebärende erlebt, die so heftige Wehen gehabt hatte und bei der der Muttermund so schnell aufgerissen sei. Auch dass ich nur zwei Presswehen gebraucht hatte, sei wohl ungewöhnlich. Vier Minuten hatte es nur gedauert unseren kleinen Wikinger auf die Welt zu bringen. Das nenne ich Teamwork. : )
Der Kleine wird mir auf die Brust gelegt und ich darf unseren Sohn das erste Mal in die Arme schließen. Er ist 53cm groß und wiegt 3600g. Wie sein Name sei, werden wir gefragt.
„Elias Raphael“, antwortet Kai, der nun stolzer Papa ist. Endlich ist unser wundervoller Sohn auf der Welt. Endlich sind wir Eltern dieses kleinen Wunders.
Heute wäre sein errechneter Geburtstermin. Elias ist inzwischen 10 Tage alt und das liebste Baby der Welt. Kein Gejammer, sehr geduldig und einfach zuckersüß. Ich liebe ihn jeden Tag ein Stückchen mehr und kann es nicht fassen, dass ich das Glück habe Mutter eines so tollen Kindes zu sein.
27.08.2013 19:03
Zitat von PwnyXPress:
Zitat von Minchen2310:
Zitat von PwnyXPress:
Zitat von Minchen2310:
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Alles schon versucht, es hilft nicht.![]()
Ich pumpe, lege an und füttere zu, weils eben nicht reicht, das ist so nervenaufreibend und führt ins Nichts. Total bescheuert. ;_;
hm, dann bin ich auch überfragt... mach dir nicht so nen Stress, das hemmt vielleicht auch die Milchbildung...und wenns mit dem Stillen gar nicht klappt find ich das nicht schlimm- es gibt glaub ganz gute Fläschchennahrung für Babys... mach dich nicht verrückt...
Hat sich alles erledigt, hatte gestern Abend meinen Milcheinschuss! : D
Alles super jetzt. Danke!
Super, das freut mich
27.08.2013 19:08
das war ja mal ein ausführlicher Geburtsbericht... ist ganz interessant für mich, da ich ja nen Kaiserschnitt hatte...
ich hab heute Fotos ausgesucht, die ich morgen ausdrucken will für das erste Fotoalbum
habe gestern eines bestellt- dann kann ich gleich die Bilder einkleben, wenn es da ist... habt ihr auch schon die ersten Alben bzw Fotobücher gemacht?? Ich mach sowas total gerne...
habt ihr euch eigentlich schon für nen Rückbildungskurs angemeldet? Ich muss noch danach suchen...
ich hab heute Fotos ausgesucht, die ich morgen ausdrucken will für das erste Fotoalbum
habe gestern eines bestellt- dann kann ich gleich die Bilder einkleben, wenn es da ist... habt ihr auch schon die ersten Alben bzw Fotobücher gemacht?? Ich mach sowas total gerne... habt ihr euch eigentlich schon für nen Rückbildungskurs angemeldet? Ich muss noch danach suchen...
27.08.2013 19:29
Zitat von Minchen2310:
das war ja mal ein ausführlicher Geburtsbericht... ist ganz interessant für mich, da ich ja nen Kaiserschnitt hatte...
ich hab heute Fotos ausgesucht, die ich morgen ausdrucken will für das erste Fotoalbumhabe gestern eines bestellt- dann kann ich gleich die Bilder einkleben, wenn es da ist... habt ihr auch schon die ersten Alben bzw Fotobücher gemacht?? Ich mach sowas total gerne...
habt ihr euch eigentlich schon für nen Rückbildungskurs angemeldet? Ich muss noch danach suchen...
Ich habe kurz angefangen mit den Büchern "mein erstes Lebensjahr" von dem wir 2 Exemplare geschenkt bekommen haben.
Weiter komme ich gerade nicht. Ich kämpfe mit schlafmangel. Ich weiß dass ich damit nicht die einzige bin, aber wie werdet ihr damit fertig? Was macht ihr dagegen? Ich versuche mich Übertags hinzulegen aber da schaffe ich es nicht einzuschlafen... Höchstens für 45 min.
Auf dawanda.de habe ich eine Erinnerungskiste bestellt für das erste Kleidungstück, der abgefallene Nabelschnur, Zeitungen vom Tag der Geburt und sonstige Erinnerungen.
Die Glückwunschkarten muss ich noch einkleben und so ein Fotoalbum will ich auch noch machen. Habe schon während der SS wichtige Ereignisse festgehalten. Aber davon mache ich ein extra Buch.
27.08.2013 19:34
Kristina, was ne Geburt und echt schnell für ne Erstgebährende! Herzlichen Glückwunsch zu Eurem Elias Raphael. Ich wünsch Euch ne tolle kennenlernzeit!
29.08.2013 08:42
Hallo Mädels
erstmal herzliche Glückwünsche an dich, Kristina.
Wir haben es auch endlich geschafft: am 22.08.13 um 0:25 Uhr kam unsere kleine Finja zur Welt.
Das Bild, dass die Hebamme gemacht hat ist voll schräg
http://www.krankenhaus-emmendingen.de/nc/quicklink s/babygalerie/detailansicht-der-babygalerie/page/0 /baby/1025/
Da die Kleine gerade auf meinem Arm schläft, ist das Schreiben grad nicht so einfach
Ich bin froh, überhaupt online gehen zu können, da sie recht fordernd ist und das Stillen noch nicht so klappt wg. zu wenig Milch. Momentan füttern wir sie zu, aber heute Abend bekomme ich eine Milchpumpe und ich hoffe das sich dann was tut...
Mehr Bilder und ein Bericht folgen noch, sobald ich nicht mehr im Ein-Finger-System schreiben muss
erstmal herzliche Glückwünsche an dich, Kristina.
Wir haben es auch endlich geschafft: am 22.08.13 um 0:25 Uhr kam unsere kleine Finja zur Welt.
Das Bild, dass die Hebamme gemacht hat ist voll schräg
http://www.krankenhaus-emmendingen.de/nc/quicklink s/babygalerie/detailansicht-der-babygalerie/page/0 /baby/1025/ Da die Kleine gerade auf meinem Arm schläft, ist das Schreiben grad nicht so einfach
Ich bin froh, überhaupt online gehen zu können, da sie recht fordernd ist und das Stillen noch nicht so klappt wg. zu wenig Milch. Momentan füttern wir sie zu, aber heute Abend bekomme ich eine Milchpumpe und ich hoffe das sich dann was tut...
Mehr Bilder und ein Bericht folgen noch, sobald ich nicht mehr im Ein-Finger-System schreiben muss
29.08.2013 09:11
Herzlichen Glückwunsch Svenja und eine tolle kennenlernzeit mit Eurer Finja! Das mit der Milch wird sich noch regeln, manchmal dauerts eben paar Tage länger. Bin gespannt auf deinen Bericht!
29.08.2013 10:48
So, jetzt hab ich mal beide Hände für mich allein
Ich soll euch von Calie recht herzlich grüßen: Sie hat es auch geschafft. Ebenfalls am 22.08.13 kam um 16:26 Uhr ihr kleiner Isaiah zur Welt. Er ist 53cm groß und 3600g schwer.
Der Bericht:
Am Dienstag letzte Woche hatte ich morgens im KH noch einen Untersuchungstermin und da war alles noch wie immer: Mumu zu und GMH nur leicht verkürzt, keine Wehen, Herztöne super. Man hat mir die Wahl gelassen, wann die Einleitung passieren soll. Theoretisch hätten die im KH bis Donnerstag gewartet. Aber wozu unnötig Zeit vergeuden. Wir also am Dienstag Abend gegen 21:30 Uhr wieder ins KH gefahren. Dann erstmal wieder CTG, dann bekam ich so ein tolles Einleitungsbändchen eingeführt. Danach durfte ich aufs Zimmer und auf das Einsetzen der Wirkung warten. Mein Freund ist nach Hause gefahren um sich fürs Weitere vorzubereiten: sprich Schlafen...
Am Mittwoch Vormittag hab ich dann ein leichtes Ziehen im Rücken gespürt, war aber der Meinung das sind Rückenschmerzen weil ich nicht toll geschlafen hatte. Gegen Mittag wurde das Ziehen kräftiger, am CTG war aber immer noch nicht viel zu sehen. Gegen 16:45 Uhr war das Ziehen nicht von schlechten Eltern und kam so alle 5 Minuten. Ich dann rüber in Kreißsaal, weil ich beschlossen hatte: das sind die Eröffnungswehen. Mal wieder CTG, diesmal dauerhaft. Gegen 20:30 gabs Mumu-Untersuchung: 2-3cm geöffnet, GMH noch nicht vollständig verstrichen. Die Untersuchung tat scheiße weh...
Die Hebamme ruft meinen Freund an, er soll kommen, es geht los.
Wir sind dann gemeinsam rüber in den Kreißsaal mit der Badewanne. Ich durfte ein Entspannungsbad nehmen um die Schmerzen im Rücken zu lindern. Da lag ich ca. eine Stunde drin. In der Wanne gings immer weiter mit den Wehen, immer alle 5 Minuten. Ich wollte ein Schmerzmittel, weil ich mittlerweile auch schon Pressdrang hatte. Hebamme sagt, für die Schmerzspritze muss ich aus der Wanne. Drei Wehen hab ich fürs rauskommen aus der Wanne gebraucht, zwei weitere bis zum Bett. Sie kontrolliert nochmal Mumu: wir sind bei 8cm. Zu spät für die Spritze da die Geburt nun unmittelbar bevorsteht. Toll, war mein einziger Gedanke, mir bricht ja bloß der Rücken durch.
Der Pressdrang wurde immer schlimmer und ich hab irgendwann einfach angefangen dem nachzugeben. Als das Köpfchen fast durch ist, ist der Druck auf die Scheide und die Schamlippen enorm. Dann fängt es an leicht zu brennen. Ich sag zur Hebamme, sie soll das zurückschieben und ich würd irgendwann später wieder kommen. Sie lacht und sagt, dass die Kleine nur noch ein paar Zentimeter braucht. Zwei Wehen später war der Kopf draußen und ich völlig erleichtert und total fertig. Mein Freund hat geguckt und gesagt, dass sie dunkelblonde Haare hat. Die Hebamme sagte, ich soll mal fühlen. Was schlicht unmöglich war, da ich mich vor lauter Schmerzen am Tuch festgekrallt hab. Nach nur einer Wehe war auch der Rest der Kleinen da, das ging ziemlich schnell und ich war völlig überrumpelt.
Außerdem hatte ich, da der Bauch ja nun leer war, auf einmal tierisch Hunger...
Die Kleine wurde mir auf die Brust gelegt, wo sie auch gleich auf der Suche nach Nahrung war. Mein Freund hat dann die Nabelschnur durchgeschnitten, die Schere durften wir mitnehmen. Die Hebamme hat sich dann die Plazenta etc. angeschaut und uns alles genau erklärt.
Da ich die ganze Geburt mit geschlossen Augen durchmachen musste (mir verschwamm immer alles vor den Augen, der Kreislauf war aber ok), traute ich mich jetzt zu gucken wie unsere Prinzessin denn aussieht.
Kurze Zeit später kam die Ärztin zur Kontrolle der Geburtsverletzungen: zwei kleine Scheidenrisse, mehr GsD nicht. Das Vernähen war aber trotzdem ein Albtraum, weil ja alles noch brannte. Hinterher kann ich nicht sagen was schlimmer war, die Geburt oder das nähen.
Bis um 5 Uhr durften wir uns im Kreißsaal erholen. Die Kleine schnarchte auf meiner Brust, mein Freund mit ihr im Gleichklang im Stuhl
Ich soll euch von Calie recht herzlich grüßen: Sie hat es auch geschafft. Ebenfalls am 22.08.13 kam um 16:26 Uhr ihr kleiner Isaiah zur Welt. Er ist 53cm groß und 3600g schwer.
Der Bericht:
Am Dienstag letzte Woche hatte ich morgens im KH noch einen Untersuchungstermin und da war alles noch wie immer: Mumu zu und GMH nur leicht verkürzt, keine Wehen, Herztöne super. Man hat mir die Wahl gelassen, wann die Einleitung passieren soll. Theoretisch hätten die im KH bis Donnerstag gewartet. Aber wozu unnötig Zeit vergeuden. Wir also am Dienstag Abend gegen 21:30 Uhr wieder ins KH gefahren. Dann erstmal wieder CTG, dann bekam ich so ein tolles Einleitungsbändchen eingeführt. Danach durfte ich aufs Zimmer und auf das Einsetzen der Wirkung warten. Mein Freund ist nach Hause gefahren um sich fürs Weitere vorzubereiten: sprich Schlafen...
Am Mittwoch Vormittag hab ich dann ein leichtes Ziehen im Rücken gespürt, war aber der Meinung das sind Rückenschmerzen weil ich nicht toll geschlafen hatte. Gegen Mittag wurde das Ziehen kräftiger, am CTG war aber immer noch nicht viel zu sehen. Gegen 16:45 Uhr war das Ziehen nicht von schlechten Eltern und kam so alle 5 Minuten. Ich dann rüber in Kreißsaal, weil ich beschlossen hatte: das sind die Eröffnungswehen. Mal wieder CTG, diesmal dauerhaft. Gegen 20:30 gabs Mumu-Untersuchung: 2-3cm geöffnet, GMH noch nicht vollständig verstrichen. Die Untersuchung tat scheiße weh...
Die Hebamme ruft meinen Freund an, er soll kommen, es geht los.
Wir sind dann gemeinsam rüber in den Kreißsaal mit der Badewanne. Ich durfte ein Entspannungsbad nehmen um die Schmerzen im Rücken zu lindern. Da lag ich ca. eine Stunde drin. In der Wanne gings immer weiter mit den Wehen, immer alle 5 Minuten. Ich wollte ein Schmerzmittel, weil ich mittlerweile auch schon Pressdrang hatte. Hebamme sagt, für die Schmerzspritze muss ich aus der Wanne. Drei Wehen hab ich fürs rauskommen aus der Wanne gebraucht, zwei weitere bis zum Bett. Sie kontrolliert nochmal Mumu: wir sind bei 8cm. Zu spät für die Spritze da die Geburt nun unmittelbar bevorsteht. Toll, war mein einziger Gedanke, mir bricht ja bloß der Rücken durch.
Der Pressdrang wurde immer schlimmer und ich hab irgendwann einfach angefangen dem nachzugeben. Als das Köpfchen fast durch ist, ist der Druck auf die Scheide und die Schamlippen enorm. Dann fängt es an leicht zu brennen. Ich sag zur Hebamme, sie soll das zurückschieben und ich würd irgendwann später wieder kommen. Sie lacht und sagt, dass die Kleine nur noch ein paar Zentimeter braucht. Zwei Wehen später war der Kopf draußen und ich völlig erleichtert und total fertig. Mein Freund hat geguckt und gesagt, dass sie dunkelblonde Haare hat. Die Hebamme sagte, ich soll mal fühlen. Was schlicht unmöglich war, da ich mich vor lauter Schmerzen am Tuch festgekrallt hab. Nach nur einer Wehe war auch der Rest der Kleinen da, das ging ziemlich schnell und ich war völlig überrumpelt.
Außerdem hatte ich, da der Bauch ja nun leer war, auf einmal tierisch Hunger...
Die Kleine wurde mir auf die Brust gelegt, wo sie auch gleich auf der Suche nach Nahrung war. Mein Freund hat dann die Nabelschnur durchgeschnitten, die Schere durften wir mitnehmen. Die Hebamme hat sich dann die Plazenta etc. angeschaut und uns alles genau erklärt.
Da ich die ganze Geburt mit geschlossen Augen durchmachen musste (mir verschwamm immer alles vor den Augen, der Kreislauf war aber ok), traute ich mich jetzt zu gucken wie unsere Prinzessin denn aussieht.
Kurze Zeit später kam die Ärztin zur Kontrolle der Geburtsverletzungen: zwei kleine Scheidenrisse, mehr GsD nicht. Das Vernähen war aber trotzdem ein Albtraum, weil ja alles noch brannte. Hinterher kann ich nicht sagen was schlimmer war, die Geburt oder das nähen.
Bis um 5 Uhr durften wir uns im Kreißsaal erholen. Die Kleine schnarchte auf meiner Brust, mein Freund mit ihr im Gleichklang im Stuhl
29.08.2013 11:50
Svenja, ich muss sagen, für ne Einleitung hört sich das doch echt gut an! Ich hatte auch nach ner PDA geschrien und hab keine bekommen, aber nun können wir sagen wir haben es ohne geschafft
Hoffe ihr lebt euch schnell zu Hause ein!
Calie, dann schonmal alles gute zu Eurem Sohn. Sind gespannt von dir zu hören.
Und Fotos wollen wir von allen sehn!!!
Hier mal wieder mein Süßer
Er liegt grad draußen aufm balkon im KiWa
Hoffe ihr lebt euch schnell zu Hause ein!
Calie, dann schonmal alles gute zu Eurem Sohn. Sind gespannt von dir zu hören.
Und Fotos wollen wir von allen sehn!!!
Hier mal wieder mein Süßer
Er liegt grad draußen aufm balkon im KiWa
29.08.2013 11:57
Allen Mamis: Herzlichen Glückwunsch und lernt euch ganz in Ruhe kennen!
Die Geburstbereichte sind ja sehr spannend!
Hier lebt sich unser Trageling immer besser ein! Waren heute zur Frühchensprechstunde und klein Julius ist auf einem Stand wie ein 3 bis 4 Wochen altes Baby, aber sie sind zufrieden mit ihm!
Die Geburstbereichte sind ja sehr spannend!
Hier lebt sich unser Trageling immer besser ein! Waren heute zur Frühchensprechstunde und klein Julius ist auf einem Stand wie ein 3 bis 4 Wochen altes Baby, aber sie sind zufrieden mit ihm!
29.08.2013 16:02
So schaut unser Schatz aus:
Da war die Hebamme mit dem Fotoapparat grad weg...
Da war die Hebamme mit dem Fotoapparat grad weg...
30.08.2013 10:46
Süß, die kleine Finja Sophie
wir waren heut früh beim Kinderarzt- Marcel hat seine erste Impfung bekommen... und der Arzt hat im allgemeinen gesagt, dass er sehr zufrieden ist mit Marcel...
hier mal wieder ein aktuelles Foto...
wir waren heut früh beim Kinderarzt- Marcel hat seine erste Impfung bekommen... und der Arzt hat im allgemeinen gesagt, dass er sehr zufrieden ist mit Marcel...
hier mal wieder ein aktuelles Foto...
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