Mütter- und Schwangerenforum

mitbestimmung der kinder - wie weit geht die?

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cooky
12597 Beiträge
03.10.2017 13:14
Zitat von Skorpi:

Zitat von Walama:

Zitat von cooky:

Noch mal zu der Auto Sache. Ich würde dann auch nicht die zweijährige bestimmen lassen was für ein Auto gefahren wird. Dann hätten wir nämlich wahlweise einen Trecker oder ein Bagger als Familien Gefährt. Und auch ein 16-Jähriger könnte dann nicht einfach bestimmen dass wir den allerneusten Audi A6 fahren. Den könnten wir uns einfach nicht leisten. Deswegen würde ich dann einfach ganz klar die Rahmenbedingungen nennen unter denen gesucht wird und da können sich die Kinder gerne dann einbringen mit ihren Ideen und Wünschen. Ich verstehe immer noch nicht die Unmöglichkeit in dieser Sache. Ich hab einen Cousin der ist immer schon totaler Autofreak. Der wäre mit Elf damals meinem Onkel schon eine bessere Beratung beim Autokauf gewesen, als meine Tante.
Ich hab dann mit Elf eher gesagt, Hauptsache nicht gelb und genug Platz zu dritt hinten. Kinder sind ja nicht blöd. Jenseits eines gewissen Alters wissen die ja, dass Bagger und Traktor nun nicht so ideal sind als Familienauto. Da kamen bei uns tatsächlich damals auch nie aberwitzige Vorschläge, aber Papa bitte einen neuen Aston Martin wie bei James Bond.

Ich glaube es kam immer noch nicht an
Vielleicht hilft das hier: Wir hatten vor Jahren, als ein neues Auto fällig wurde, die Wahl zwischen einem Kia Ceed und einem Hundai i30. Die haben beide eine ähnliche Ausstattung, fast gleichen Preis, wir sind beide probegefahren und am Ende war es uns einfach egal welches Auto es wird. Hätten wir dann schon Kinder gehabt und die Kinder hätten gesagt, dass ihnen der Kia besser gefällt...wäre doch super, hätte uns die Entscheidung abgenommmen. Gleiches bei der Farbwahl. Grau oder weiß. Hat uns beides gleichermaßen gefallen, war vom Preis her gleich. Also warum sollte dann nicht unsere Tochter entscheiden? Nur damit ich nachher nicht sagen muss, dass sie bei der Autowahl geholfen hat? Nur aus Prinzip? Völlig lächerlich in meinen Augen.


So finde ich das ja auch vollkommen ok und würde ich in so einem Fall auch machen. Aber wenn man selber eben genau weiß, was man will, so geht es mir besonders beim Thema Wohnungseinrichtung, da frage ich die Kinder eben nicht vorher. Da entscheide ich einfach, bzw. mein Freund und ich.


Ist ja auch ok.
Klingt auf jeden Fall differenzierter als ein "Nein, weil nein".
03.10.2017 13:16
Zitat von Skorpi:

So finde ich das ja auch vollkommen ok und würde ich in so einem Fall auch machen. Aber wenn man selber eben genau weiß, was man will, so geht es mir besonders beim Thema Wohnungseinrichtung, da frage ich die Kinder eben nicht vorher. Da entscheide ich einfach, bzw. mein Freund und ich.


Jetzt kommen wir der Sache näher. Ich weiß eigentlich immer was ich will.
Deswegen brauch ich keine Entscheidungshelfer.
Ich dachte in dem Thread geht's irgendwie um Kindererziehung, aber ich hab auch nicht alle Beiträge gelesen.
cooky
12597 Beiträge
03.10.2017 13:19
Zitat von Xaphania:

Zitat von Skorpi:

So finde ich das ja auch vollkommen ok und würde ich in so einem Fall auch machen. Aber wenn man selber eben genau weiß, was man will, so geht es mir besonders beim Thema Wohnungseinrichtung, da frage ich die Kinder eben nicht vorher. Da entscheide ich einfach, bzw. mein Freund und ich.


Jetzt kommen wir der Sache näher. Ich weiß eigentlich immer was ich will.
Deswegen brauch ich keine Entscheidungshelfer.
Ich dachte in dem Thread geht's irgendwie um Kindererziehung, aber ich hab auch nicht alle Beiträge gelesen.


Findest du nicht, dass Teilhabe an Entscheidungen mit ein Erziehungsprozess sein kann?
03.10.2017 13:20
Zitat von cooky:

Kein Mitbrstummungsrecht weil? Aus Prinzip?
Wenn ein 18-jähriger da firm ist, was wäre dann daran nun so unmöglich?


Aus Prinzip.
Wenn (m)ein 18 jähriger dann so vernunftbegabt ist, dass Sicherheit, Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit an erster Stelle stehen, wäre er mit meiner Entscheidung sowieso voll zufrieden
03.10.2017 13:21
Zitat von cooky:

Zitat von Xaphania:

Zitat von Skorpi:

So finde ich das ja auch vollkommen ok und würde ich in so einem Fall auch machen. Aber wenn man selber eben genau weiß, was man will, so geht es mir besonders beim Thema Wohnungseinrichtung, da frage ich die Kinder eben nicht vorher. Da entscheide ich einfach, bzw. mein Freund und ich.


Jetzt kommen wir der Sache näher. Ich weiß eigentlich immer was ich will.
Deswegen brauch ich keine Entscheidungshelfer.
Ich dachte in dem Thread geht's irgendwie um Kindererziehung, aber ich hab auch nicht alle Beiträge gelesen.


Findest du nicht, dass Teilhabe an Entscheidungen mit ein Erziehungsprozess sein kann?


Doch, finde ich schon. Aber in den vorangegangen Beiträgen ging es ja drum, dass diese Entscheidungen nicht aus Erziehungsgründen getroffen werden würden, sondern "weil es wurscht ist"
cooky
12597 Beiträge
03.10.2017 13:23
Zitat von Xaphania:

Zitat von cooky:

Kein Mitbrstummungsrecht weil? Aus Prinzip?
Wenn ein 18-jähriger da firm ist, was wäre dann daran nun so unmöglich?


Aus Prinzip.
Wenn (m)ein 18 jähriger dann so vernunftbegabt ist, dass Sicherheit, Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit an erster Stelle stehen, wäre er mit meiner Entscheidung sowieso voll zufrieden


Das klingt immer so als seien 18-jährige irgendwie Idioten. Natürlich gibt es solche und solche, aber hier war allen schon als Teenie klar, dass man nicht den Monstertruck für 150.000€ kauft.
Da schnallt man Verbrauch, Kontostand und Co. durchaus eine Rolle spielen.
cooky
12597 Beiträge
03.10.2017 13:24
Zitat von Xaphania:

Zitat von cooky:

Zitat von Xaphania:

Zitat von Skorpi:

So finde ich das ja auch vollkommen ok und würde ich in so einem Fall auch machen. Aber wenn man selber eben genau weiß, was man will, so geht es mir besonders beim Thema Wohnungseinrichtung, da frage ich die Kinder eben nicht vorher. Da entscheide ich einfach, bzw. mein Freund und ich.


Jetzt kommen wir der Sache näher. Ich weiß eigentlich immer was ich will.
Deswegen brauch ich keine Entscheidungshelfer.
Ich dachte in dem Thread geht's irgendwie um Kindererziehung, aber ich hab auch nicht alle Beiträge gelesen.


Findest du nicht, dass Teilhabe an Entscheidungen mit ein Erziehungsprozess sein kann?


Doch, finde ich schon. Aber in den vorangegangen Beiträgen ging es ja drum, dass diese Entscheidungen nicht aus Erziehungsgründen getroffen werden würden, sondern "weil es wurscht ist"


Nee, das waren einfach Beispiele um das nachvollziehbarer zu machen, da alle Beispiele vorher nicht verstanden wurden.
03.10.2017 13:30
Meine sind ja noch klein, da ist noch nicht so viel los mit Mitbestimmen, wobei der Große in Dingen, die ihn betreffen, durchaus schon mitredet, was ich auch völlig okay und richtig finde.
Das betrifft zum Beispiel die Frage danach, was er essen möchte, was er anziehen möchte, welche Frisur er haben möchte (außer lange Haare, die erlaube ich bei einem Jungen vor der Pubertät nicht), und ob er heute Lust hat, in den Kindergarten zu gehen, oder nicht.
Die Entscheidung, ob und auf welche weiterführende Schule sie gehen möchten, werde ich meinen Kindern auch überlassen. Das haben meine Eltern bei mir und meinen Brüdern auch gemacht (wir durften aussuchen, ob Realschule oder Gymnasium). Ebenso, welche Wahlpflichtfächer sie dann mal wollen, welche Fremdsprachen und so weiter. Sie sind es ja, die dann dort hinmüssen, nicht ich.

(Noch) nicht mit aussuchen dürfen sie derzeit so Sachen wie Urlaub, also wann, wo, etc. Auch meine Wohnungseinrichtung bestimme ich selbst, bei den Kinderzimmern dürfen natürlich sie entscheiden, wie sie's gern hätten.

Da man ein Kind beim Entscheidungen treffen aber auch überfordern kann, werden wir altersgerechte Rahmenbedingungen vorgeben, innerhalb derer sie dann ihre Wahl treffen dürfen.
cooky
12597 Beiträge
03.10.2017 13:36
Zitat von white.rose:

Meine sind ja noch klein, da ist noch nicht so viel los mit Mitbestimmen, wobei der Große in Dingen, die ihn betreffen, durchaus schon mitredet, was ich auch völlig okay und richtig finde.
Das betrifft zum Beispiel die Frage danach, was er essen möchte, was er anziehen möchte, welche Frisur er haben möchte (außer lange Haare, die erlaube ich bei einem Jungen vor der Pubertät nicht), und ob er heute Lust hat, in den Kindergarten zu gehen, oder nicht.
Die Entscheidung, ob und auf welche weiterführende Schule sie gehen möchten, werde ich meinen Kindern auch überlassen. Das haben meine Eltern bei mir und meinen Brüdern auch gemacht (wir durften aussuchen, ob Realschule oder Gymnasium). Ebenso, welche Wahlpflichtfächer sie dann mal wollen, welche Fremdsprachen und so weiter. Sie sind es ja, die dann dort hinmüssen, nicht ich.

(Noch) nicht mit aussuchen dürfen sie derzeit so Sachen wie Urlaub, also wann, wo, etc. Auch meine Wohnungseinrichtung bestimme ich selbst, bei den Kinderzimmern dürfen natürlich sie entscheiden, wie sie's gern hätten.

Da man ein Kind beim Entscheidungen treffen aber auch überfordern kann, werden wir altersgerechte Rahmenbedingungen vorgeben, innerhalb derer sie dann ihre Wahl treffen dürfen.


Der letzte Punkt, den finde ich wichtig. Gerade jetzt bei den "Extrem"beispielen wie Auto, Wohnung usw... ist ja eigentlich klar, dass da auch das Alter eine Rolle spielt. Vielleicht ist das immer noch nicht so rübergekommen

Wobei es ja eigentlich schon öfter erwähnt wurde.
03.10.2017 13:44
Zitat von cooky:

Zitat von white.rose:

Meine sind ja noch klein, da ist noch nicht so viel los mit Mitbestimmen, wobei der Große in Dingen, die ihn betreffen, durchaus schon mitredet, was ich auch völlig okay und richtig finde.
Das betrifft zum Beispiel die Frage danach, was er essen möchte, was er anziehen möchte, welche Frisur er haben möchte (außer lange Haare, die erlaube ich bei einem Jungen vor der Pubertät nicht), und ob er heute Lust hat, in den Kindergarten zu gehen, oder nicht.
Die Entscheidung, ob und auf welche weiterführende Schule sie gehen möchten, werde ich meinen Kindern auch überlassen. Das haben meine Eltern bei mir und meinen Brüdern auch gemacht (wir durften aussuchen, ob Realschule oder Gymnasium). Ebenso, welche Wahlpflichtfächer sie dann mal wollen, welche Fremdsprachen und so weiter. Sie sind es ja, die dann dort hinmüssen, nicht ich.

(Noch) nicht mit aussuchen dürfen sie derzeit so Sachen wie Urlaub, also wann, wo, etc. Auch meine Wohnungseinrichtung bestimme ich selbst, bei den Kinderzimmern dürfen natürlich sie entscheiden, wie sie's gern hätten.

Da man ein Kind beim Entscheidungen treffen aber auch überfordern kann, werden wir altersgerechte Rahmenbedingungen vorgeben, innerhalb derer sie dann ihre Wahl treffen dürfen.


Der letzte Punkt, den finde ich wichtig. Gerade jetzt bei den "Extrem"beispielen wie Auto, Wohnung usw... ist ja eigentlich klar, dass da auch das Alter eine Rolle spielt. Vielleicht ist das immer noch nicht so rübergekommen

Wobei es ja eigentlich schon öfter erwähnt wurde.


Den letzten Punkt finde ich auch wichtig aber für mich persönlich gibt es Sachen, die ich alleine bestimme, egal wie alt die Kinder sind. Aber das darf ja jeder handhaben wie er möchte. Und es gibt auch noch die "Wer-zahlt-schafft-an" - Mentalität, wie eben meine. Und ich finde die nicht falsch.
Und die Schulform würde ich auch nicht meinem Kind überlassen. Höchstens Zweige oder Wahlfächer.
Marf
29954 Beiträge
03.10.2017 14:07
Zitat von Xaphania:

Zitat von cooky:

Zitat von white.rose:

Meine sind ja noch klein, da ist noch nicht so viel los mit Mitbestimmen, wobei der Große in Dingen, die ihn betreffen, durchaus schon mitredet, was ich auch völlig okay und richtig finde.
Das betrifft zum Beispiel die Frage danach, was er essen möchte, was er anziehen möchte, welche Frisur er haben möchte (außer lange Haare, die erlaube ich bei einem Jungen vor der Pubertät nicht), und ob er heute Lust hat, in den Kindergarten zu gehen, oder nicht.
Die Entscheidung, ob und auf welche weiterführende Schule sie gehen möchten, werde ich meinen Kindern auch überlassen. Das haben meine Eltern bei mir und meinen Brüdern auch gemacht (wir durften aussuchen, ob Realschule oder Gymnasium). Ebenso, welche Wahlpflichtfächer sie dann mal wollen, welche Fremdsprachen und so weiter. Sie sind es ja, die dann dort hinmüssen, nicht ich.

(Noch) nicht mit aussuchen dürfen sie derzeit so Sachen wie Urlaub, also wann, wo, etc. Auch meine Wohnungseinrichtung bestimme ich selbst, bei den Kinderzimmern dürfen natürlich sie entscheiden, wie sie's gern hätten.

Da man ein Kind beim Entscheidungen treffen aber auch überfordern kann, werden wir altersgerechte Rahmenbedingungen vorgeben, innerhalb derer sie dann ihre Wahl treffen dürfen.


Der letzte Punkt, den finde ich wichtig. Gerade jetzt bei den "Extrem"beispielen wie Auto, Wohnung usw... ist ja eigentlich klar, dass da auch das Alter eine Rolle spielt. Vielleicht ist das immer noch nicht so rübergekommen

Wobei es ja eigentlich schon öfter erwähnt wurde.


Den letzten Punkt finde ich auch wichtig aber für mich persönlich gibt es Sachen, die ich alleine bestimme, egal wie alt die Kinder sind. Aber das darf ja jeder handhaben wie er möchte. Und es gibt auch noch die "Wer-zahlt-schafft-an" - Mentalität, wie eben meine. Und ich finde die nicht falsch.
Und die Schulform würde ich auch nicht meinem Kind überlassen. Höchstens Zweige oder Wahlfächer.

Die Schulform sollte sich immer nach dem Kind richten und nicht nach dir.
Und ein 18jähriger,der Ausbildung macht und Führerschein darf also nicht über sein Gefährt entscheiden.Nicht das er Erwachsen ist......
03.10.2017 14:20
Zitat von Xaphania:

Zitat von Skorpi:

So finde ich das ja auch vollkommen ok und würde ich in so einem Fall auch machen. Aber wenn man selber eben genau weiß, was man will, so geht es mir besonders beim Thema Wohnungseinrichtung, da frage ich die Kinder eben nicht vorher. Da entscheide ich einfach, bzw. mein Freund und ich.


Jetzt kommen wir der Sache näher. Ich weiß eigentlich immer was ich will.
Deswegen brauch ich keine Entscheidungshelfer.
Ich dachte in dem Thread geht's irgendwie um Kindererziehung, aber ich hab auch nicht alle Beiträge gelesen.

Aber die Kinder wohnen doch auch da. Gottseidank habe ich Eltern, denen es nicht völlig Piepe war, wie ihre Kinder darüber dachten und ob sie sich wohlgefühlt haben. Danke Mama!
Seramonchen
37809 Beiträge
03.10.2017 14:22
Zitat von Xaphania:

Zitat von cooky:

Zitat von white.rose:

Meine sind ja noch klein, da ist noch nicht so viel los mit Mitbestimmen, wobei der Große in Dingen, die ihn betreffen, durchaus schon mitredet, was ich auch völlig okay und richtig finde.
Das betrifft zum Beispiel die Frage danach, was er essen möchte, was er anziehen möchte, welche Frisur er haben möchte (außer lange Haare, die erlaube ich bei einem Jungen vor der Pubertät nicht), und ob er heute Lust hat, in den Kindergarten zu gehen, oder nicht.
Die Entscheidung, ob und auf welche weiterführende Schule sie gehen möchten, werde ich meinen Kindern auch überlassen. Das haben meine Eltern bei mir und meinen Brüdern auch gemacht (wir durften aussuchen, ob Realschule oder Gymnasium). Ebenso, welche Wahlpflichtfächer sie dann mal wollen, welche Fremdsprachen und so weiter. Sie sind es ja, die dann dort hinmüssen, nicht ich.

(Noch) nicht mit aussuchen dürfen sie derzeit so Sachen wie Urlaub, also wann, wo, etc. Auch meine Wohnungseinrichtung bestimme ich selbst, bei den Kinderzimmern dürfen natürlich sie entscheiden, wie sie's gern hätten.

Da man ein Kind beim Entscheidungen treffen aber auch überfordern kann, werden wir altersgerechte Rahmenbedingungen vorgeben, innerhalb derer sie dann ihre Wahl treffen dürfen.


Der letzte Punkt, den finde ich wichtig. Gerade jetzt bei den "Extrem"beispielen wie Auto, Wohnung usw... ist ja eigentlich klar, dass da auch das Alter eine Rolle spielt. Vielleicht ist das immer noch nicht so rübergekommen

Wobei es ja eigentlich schon öfter erwähnt wurde.


Den letzten Punkt finde ich auch wichtig aber für mich persönlich gibt es Sachen, die ich alleine bestimme, egal wie alt die Kinder sind. Aber das darf ja jeder handhaben wie er möchte. Und es gibt auch noch die "Wer-zahlt-schafft-an" - Mentalität, wie eben meine. Und ich finde die nicht falsch.
Und die Schulform würde ich auch nicht meinem Kind überlassen. Höchstens Zweige oder Wahlfächer.


Ich find die falsch. Heißt ja übersetzt: du bringst keine Kohle rein, du hast nix zu sagen. Toll, was man seinem Kind da vermittelt.
03.10.2017 14:23
Zitat von Xaphania:

Zitat von Walama:

Zitat von cooky:

Noch mal zu der Auto Sache. Ich würde dann auch nicht die zweijährige bestimmen lassen was für ein Auto gefahren wird. Dann hätten wir nämlich wahlweise einen Trecker oder ein Bagger als Familien Gefährt. Und auch ein 16-Jähriger könnte dann nicht einfach bestimmen dass wir den allerneusten Audi A6 fahren. Den könnten wir uns einfach nicht leisten. Deswegen würde ich dann einfach ganz klar die Rahmenbedingungen nennen unter denen gesucht wird und da können sich die Kinder gerne dann einbringen mit ihren Ideen und Wünschen. Ich verstehe immer noch nicht die Unmöglichkeit in dieser Sache. Ich hab einen Cousin der ist immer schon totaler Autofreak. Der wäre mit Elf damals meinem Onkel schon eine bessere Beratung beim Autokauf gewesen, als meine Tante.
Ich hab dann mit Elf eher gesagt, Hauptsache nicht gelb und genug Platz zu dritt hinten. Kinder sind ja nicht blöd. Jenseits eines gewissen Alters wissen die ja, dass Bagger und Traktor nun nicht so ideal sind als Familienauto. Da kamen bei uns tatsächlich damals auch nie aberwitzige Vorschläge, aber Papa bitte einen neuen Aston Martin wie bei James Bond.

Ich glaube es kam immer noch nicht an
Vielleicht hilft das hier: Wir hatten vor Jahren, als ein neues Auto fällig wurde, die Wahl zwischen einem Kia Ceed und einem Hundai i30. Die haben beide eine ähnliche Ausstattung, fast gleichen Preis, wir sind beide probegefahren und am Ende war es uns einfach egal welches Auto es wird. Hätten wir dann schon Kinder gehabt und die Kinder hätten gesagt, dass ihnen der Kia besser gefällt...wäre doch super, hätte uns die Entscheidung abgenommmen. Gleiches bei der Farbwahl. Grau oder weiß. Hat uns beides gleichermaßen gefallen, war vom Preis her gleich. Also warum sollte dann nicht unsere Tochter entscheiden? Nur damit ich nachher nicht sagen muss, dass sie bei der Autowahl geholfen hat? Nur aus Prinzip? Völlig lächerlich in meinen Augen.


Ne, anscheinend hab ich's auch nicht verstanden. Es geht euch also darum, dass jemand anderes entscheidet, wenn ihr es nicht könnt?

Ich würde auch einem 18-jährigen kein Mitbestimmungsrecht bei einem Auto einräumen.

auch nicht, wenn dieses kind zb mehr ahnung hätte als du?
bei meinen kindern kann es schon sein, dass sie mir später beim konfigurieren eines Rechners oder bei der entscheidung für ein Auto helfen können, weil eben Technikafin im gegensatz zu mir...

wir hatten 2009 zb auch mehrere autos zur auswahl... wäre da mein kind da gewesen und hätte mir erläutert, dass der wagen a zb in tests besser abgeschnitten hat weil xy... warum sollte ich das dann in meine entscheidung nicht mit einbeziehen?
oder wenn ich 2 gute autos habe und mich nicht entscheiden kann und mein kind sagt, dass zb auto B angenehmer war beim fahren... warum dann ignorieren? Weils ein Kind ist? Aus Prinzip? Ich versteh es nicht
03.10.2017 14:24
Wieso nicht entscheiden können? Wir haben uns letztenendes für ein Auto in einer gewissen Farbe entschieden. Sonst hätten wir ja jetzt keine Aber wenn unsere Kinder gesagt hätten, dass ihnen das andere Auto in der anderen Farbe besser gefällt, wäre es halt das geworden. nocht, weil wir uns nicht entscheiden können, sondern wir Ihnen ein Mitspracherecht eingeräumt hätten. Vielleicht hätten sie beim Katalog durchblättern auch noch eine Mega geile Farbe gefunden, die uns gar nicht aufgefallen wäre? Und dann aus Prinzip nein sagen? Finde ich dämlich.
(Übrigens das gleiche mit der Wohnzimmereinrichtumg: es standen mehrere Couches zur Auswahl. Mein Mann hat einen anderen Geschmack als ich. Wir könnten uns auch ganz ohne Kinde entscheiden, aber wenn sie zur Entscheidungsfindung beitragen? Warum nicht?)
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